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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Die deutsche Bundesbankgeht geht nach vermasselterÖffentlichkeitsarbeit in die Offensive. Eine Meldung der dpa macht die Runde, basierend auf einem Bericht der Welt am Sonntag: Von den 37 Tonnen Gold der Bundesbank, die kürzlich nach Deutschland zurück gebracht worden sind, sollen 32 Tonnen aus der Lagerstätte in Paris stammen, nur lächerliche 5 Tonnen aus den Tresoren der NY Fed.

32 der bisher 37 zurückgeholten Tonnen des Edelmetalls stammten aus dem Depot in der französischen Hauptstadt, schreibt die «Welt am Sonntag». Dort solle das Lager nicht mehr weiterbestehen.

Anhand von Barrenlisten, die die Öffentlichkeit noch nie zu Gesicht bekommen hat, sollen die paar wenigen New Yorker Barren geprüft und auf den Good Delivery Status umgeschmolzen worden sein.

Die Barren aus Frankreich seien schneller heimgeholt worden, da sie nicht hätten umgeschmolzen werden müssen. Die Welt liefert gleich zwei Beiträge, um die frappierend geringe Menge von 5 Tonnen zu erklären. Sebastian Jost will anhand von neuen Statements der Bundesbank erklären, warum „das alles so schwierig“ ist:

„Umgeschmolzen wird nicht – wie auf diversen einschlägigen Webseiten spekuliert – vor dem Transport, sondern erst danach. Und in den neuen Barren soll exakt dasselbe Gold stecken wie zuvor. Dazu überwachen Mitarbeiter der Bundesbank-Revision den Abtransport aus dem Fed-Tresor und streichen die Barrennummern auf ihren Bestandslisten ab.“

„Nun sieht man sich für größere Transportmengen gerüstet: 2014 sollen 30 bis 50 Tonnen aus New York kommen.“

„Die Mythen über das Gold in New York dürften freilich damit wohl nicht enden – schließlich will die Bundesbank gut 1200 Tonnen bei der Fed belassen.“

Es waren die großen Publikationen gewesen, die den Eindruck erweckten, dass die Umschmelzung VOR dem Transport stattgefunden hätte. Dieser angebliche Irrtum wird nun den kleineren, kritischeren Medien angelastet. Von 1531 Tonnen in NY sollen also nur 331 Tonnen bis 2020 nach Deutschland zurücktransportiert werden. Die ständige Berufung auf Sicherheitsbedenken erklärt noch lange nicht die extreme Geheimniskrämerei und die fast vollständige Intransparenz. Man solle sich auf das Wort der Bundesbank verlassen, die hunderte Milliarden € an Target „-Salden hat auflaufen lassen zu Lasten von Deutschland, ein Vielfaches des Wertes der gesamten deutschen Goldreserven.

Würde ein gewöhnlicher Bürger einen ähnlich nebulöse Steuererklärung abgeben, würde er in Schwierigkeiten landen.

Peter Boehringer kommentierte:

WELT-Autor Jost ist zu fragen: Gibt es zu diesem Verlautbarungsjournalismus auch irgendwelche kritischen Nachfragen von Ihnen? Oder drucken Sie immer nur die Statements der BuBa? Belege der BuBa? Oder wenigstens eine PM dazu? Dieser Artikel enthält auch weiterhin NUR Behauptungen der BuBa, keinerlei (eigentlich sehr leicht zu erbringende) BELEGE. Und wie ist der Artikel um nur wenige “News” ergänzt, damit die bisherige BuBa-Gold-Story halbwegs stimmig bleibt. NIE gibt es einen Befreiungsschlag: Barrenlisten der BuBa, Fotobelege, NAMEN der WPs, die das ganze geprüft haben usw. Und vor allem keine Vollinventur. Und  auffallenderweise ist dies nun bereits zum 4. Mal in 3 Wochen nur eine INDIREKTE und immer NAMENLOSE Info der BuBa “über Bande” durch die hörige Presse. BILD, WiWo, DAF, Fokus. NIE lässt sich ein
BuBa-Verantwortlicher mit haftender Unterschrift zum Thema aus!

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3 comments

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edgar 21. Januar 2014 at 22:28

Bei den ganzen Tonnen von Gold: können die mir vielleicht mal ein kilo abgeben?

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FreedomFighterGermany 20. Januar 2014 at 15:17

Hoffentlich erlebe ich noch den Tag, an dem sich Deutschland von den Fesseln der EU und den Rest der NWO losreißt.

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vollbremsung 20. Januar 2014 at 13:32

„Nie lässt sich ein BuBa-Verantwortlicher mit haftender Unterschrift zum Thema aus!“ Auf der anderen Seite: deren Indoktrinierungsorgane – sprich Staatspresse – funktionieren halt auch nicht mehr. Der „Tipping Point“ ist längst erreicht. Die Verbrechen lassen sich immer weniger vertuschen – und viele von denen sind verstrickt.

Ich denke alleine schon bei Namen wie Boehringer, Benesch, Jones usw. bekommen die ´ne Panikattacke mit Schweißausbruch, Herzrasen und zittrigen Händen.

Die ersten Konturen eines Nürnbergtribunal 2.0 zeichnen sich am Horizont ab 🙂

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