Politik

JFK war nur einer von vielen US-Präsidenten auf die Mordanschläge verübt wurden

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Ein Kommentar von Alexander Benesch

Um ein Haar wäre die Welt eine andere gewesen und wir würden uns heute an Schlagzeilen erinnern wie “Präsident Clinton von Bin Laden mit Autobombe getötet” oder “George W. Bush mit Handgranate ermordet”.

Stattdessen erlebt nun das Attentat auf US-Präsident John F. Kennedy seinen 50. Jahrestag und die trockenen Medienpublikationen suchen händeringend nach irgendetwas, mit dem sich die Spalten und Sendeminuten füllen lassen ohne das Publikum zu langweilen. Heutzutage konkurrieren die großen Zeitungen nicht nur im Zeitungsregal mit Playboy und Hustler – sondern im Internetbrowser mit Millionen Pornoseiten. Wie bringt man also ein Publikum, das Kennedy nie als Präsident gekannt hat, zum klicken? Einerseits sucht man händeringend nach Zeitzeugen die noch keinen Alzheimer haben und grast dafür die Altenheime ab um ein paar “Ich war damals vorm Fernseher gesessen”-Eindrücke zu bekommen, andererseits bringt man die ewig gleichen “Die verrücktesten Attentatstheorien”-Stories.

Dabei ist das Ganze doch viel spannender: Es gibt 21 bekannte Attentate auf damals amtierende oder ehemalige Präsidenten sowie auf gewählte Präsidenten.

Vier Präsidenten starben bei den verübten Attentaten oder an deren Folgen: Abraham Lincoln (16. Präsident), James A. Garfield (20. Präsident), William McKinley (25. Präsident) und John F. Kennedy (35. Präsident).
Zwei Präsidenten wurden durch Attentate verletzt: Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Ronald Reagan (40. Präsident).

Garfield

Er wurde von Charles J Guiteau zweimal angeschossen und starb 11 Wochen später. Der Täter galt als psychisch gestört.

McKinley

Der Anarchist Leon Czolgosz traf ihn mit zwei Kugeln Kaliber .32 und er verstarb 8 Tage später. Der Täter wurde von Polizisten dermaßen zusammengeprügelt, dass er fast aussage- und verhandlungsunfähig war. Dann exekutierte man ihn in nach einem Blitzverfahren.

Andrew Jackson

Richard Lawrence versuchte mit zwei Pistolen zu schießen, beide hatten eine Störung. Er wurde für unzurechnungsfähig erklärt und bis zu seinem Tod in einer geschlossenen Einrichtung gehalten.

Lincoln

Radikale Südstaatenfreimaurer schickten John Wilkes Booth in ein Theater um Lincoln zu erschießen, was ihm gelang. Die Flucht gestaltete sich durch massig Hilfe als recht einfach. Lincoln wurde durch den Freimaurer Andrew Johnson ersetzt der hinterher den Freimaurerboss Albert Pike trotz dessen Kampf gegen die Union im Bürgerkrieg begnadigte.

Theodore Roosevelt

John F. Schrank schoss Roosevelt in die Brust mit einem Revolver Kaliber .38. Eine zusammengefaltete Rede und ein Glaskästchen retteten ihm das Leben und er hielt erst seine Rede bevor er ins Krankenhaus ging, der harte Hund. Der Täter wurde für verrückt erklärt und landete in der Anstalt.

Hoover

Argentinische Anarchisten wollten Sprengstoff auf Bahngleisen plazieren und wussten wann Hoover drüberfahren würde. Der Plot wurde rechtzeitig gestoppt.

Franklin Roosevelt

Guiseppe Zangara schoss fünf mal auf Roosevelt, traf und verwundete aber nur vier andere Leute. Der hundsmiserable Schütze wurde hingerichtet. Manche Historiker meinen, er wollte nicht den Präsidenten sondern den Bürgermeister von Chicago treffen, der Al Capones Mafia bekämpfte.

Harry Truman

Zwei puertoricanische Aktivisten schossen auf Truman, trafen ihn aber nicht und wurden von Sicherheitsleuten gestoppt.

Nochmal John F Kennedy

Richard Paul Pavlick, ein Postmann im Ruhestand, wollte sein Auto mit Dynamit in Kennedys Fahrzeug rammen. Er überlegte es sich anders und wurde dann bei einer Verkehrskontrolle aus dem Verkehr gezogen. Wechselte später zwischen Bundesgefängnissen und Irrenanstalten hin und her.

Nixon

Arthur Bremer wollte Nixon erschießen, wurde jedoch von Sicherheitsleuten verschreckt. Er verwundete später den Gouverneur von Alabama. Samuel Byck wollte Nixon mit einem gekaperten Flugzeug im Weißen Haus killen.

Ford

Lynette Fromme, eine Kultanhängerin von Charles Manson, wollte mit einer 1911-er Automatikpistole auf Ford feuern, sie hatte jedoch die Waffe nicht durchgeladen und wurde verhaftet. Sara Jane Moore feuerte aus 12 Metern Distanz einen Revolver auf Ford, wurde von einer anderen Person am Arm gehalten.

Carter

Der Looser und Irre Raymond Lee Harvey wollte auf Carter schießen, war aber zu blöd dafür. Behauptete, er sei Teil eines Vier-Mann-Komplotts.

Reagan

John Hinckley Jr. schoss Reagan durch die Lunge und meinte, er wollte damit die Schauspielerin Jodie Foster beeindrucken, die in dem berühmten Film Taxi Driver eine Kinderprostituierte spielte. Robert DeNiro spielte in der Hauptrolle eine Figur, die bei einem politischen Attentat scheiterte. Natürlich wurde auch er als irre diagnostiziert und landete in der Anstalt.

Bill Clinton

Ronald Gene Barbour, Autor und Ex-Militär, wollte Billy Boy beim Joggen abknallen. Überlegte es sich anders. Francisco Martin Duran schoss ein ganzes Magazin aus seinem Gewehr auf eine Gruppe vor dem Weißen Haus um Clinton abzumurksen. Er traf jedoch nur Touristen. Bin Laden hatte eine Bombe unter einer Brücke in Manila versteckt, der Plot wurde jedoch im letzten Moment bekannt und die Fahrzeuge wählten eine andere Route.

George W. Bush

Vladimir Arutyunian warf in Georgien eine scharfe sowjetische Handgranate im Wert von vielleicht 5$ auf Präsident W.  die aber nicht detonierte.

Taylor

Wurde urplötzlich schwer krank ohne dass man genau herausfand was die Ursache war. Verstarb 5 Tage später.

Harding

Bekam urplötzlich vermutete Lebensmittelvergiftung und dann noch Lungenentzündung, starb an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eine Autopsie wurde verweigert. Beim Präsidenten!

Was passierte bei JFK in Dealey Plaza?

Vergessen sie die falschen Fährten und müden Spekulationen – hier ist die Doku schlechthin über das Attentat an US-Präsident John F. Kennedy:

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20 comments

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Ingo 17. November 2013 at 12:38

Wir sind das Unglück dieser Welt? O.o
Sind wir auch schlimmer als Hitler?

WOW

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Agent Orange 16. November 2013 at 22:22

Dass die Kennedys zum Establishment gehören, is ja wohl allen klar. Ob JFK nun Katholik war oder sterbenskranker, sexbesessener Playboy, war denen doch völlig schnuppe. Er war für die doch nur eine Art Testballon, um zu sehen, wie weit man gehen kann, also entbehrlich. Wichtig war für die Mächtigen, wie reagieren die Menschen und die Medien auf JFKs Äußerungen bzgl. der FED.
Das erinnert mich aus aktuellem Anlaß an Snowden … die Eliten liefern einen Limited Hangout als Bauernopfer, und die Leute & Medien reagieren nicht. Also wird der Plan durchgezogen – Überwachung, Versklavung und Ausrottung der Menschen. Gut Nacht ….

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a friend 16. November 2013 at 21:26

Hat Obama nicht auch schon an die 5 “versuchte” Attentate überlebt?

Hier sollte man wirklich mal zwischen dem BullShit-Bingo trennen.

Die meisten inszenieren doch die angeblichen Attentate auf sich selbst, damit sie mehr credibility beim Volk haben.

Natürlich ist JFK eine Lusche, der so abgefuckt vollgepumpt war, dass er tatsächlich meinte, er könnte mit Rothschild und Co in den Kampf ziehen. Die haben sich dann dankend bei ihm gemeldet, indem sie den Teil seines Hinterkopfes zerschossen

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Liberty 16. November 2013 at 21:12

Interessantes über den Mord an Präsident Garfield. Ist zwar nur Wikipedia, aber immerhin:

“Zwei Wochen vor seiner Ermordung sagte Garfield:

„Whoever controls the volume of money in our country is absolute master of all industry and commerce … and when you realize that the entire system is very easily controlled, one way or another, by few powerful men at the top, you will not have to be told how periods of inflation and depression originate.“

„Wer die Geldmenge in unserem Land kontrolliert, hat die totale Herrschaft über die ganze Industrie und den Handel … und sobald man erkannt hat, dass das gesamte System von wenigen mächtigen Männern an der Spitze auf die eine oder andere Weise sehr leicht kontrolliert werden kann, versteht man auch, wie es zu Phasen von Inflation und Depression kommt.“”

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Liberty 16. November 2013 at 21:09

Der Reagan-Attentäter John Hinckley war laut Oliver Janich Angehöriger des Hinckley-Clans, der 1980 zu den größten Wahlkampf-Spendern für George Bush sen. gehörte. Er scheiterte, aber Reagan machte ihn zu seinem Vize. Bush hat nach dem Attentat das Kabinett zusammengetrommelt, und gemeinsam hat man binnen weniger Stunden “festgestellt”, dass keine Verschwörung vorliege. Weitere Untersuchungen – wie z.B. über die angebliche FEMA-Übung “Nine Lives”, die den Fall einer Präsidentennachfolge simulieren sollte – wurden logischerweise im Keim erstickt.

Scott Hinckley, der Bruder des Attentäters, war am Tag darauf zu einer Dinner-Party bei den Bushs eingeladen, und zusammen hat man eine Presseerklärung herausgegeben, in welcher sie ihre Bestürzung über den Anschlag ausdrückten. Wohl überflüssig zu erwähnen, dass Bush Präsident geworden wäre, wäre Reagan gestorben.

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Mat Cat 16. November 2013 at 20:59

Kennedy ist der bislang einzige katholische US-Präsident. Und starb als Märtyrer damit der Katholizismus wieder salonfähig werden konnte. Und bald werden sich Kirche und Staat in USA wieder verbinden und dem Papst in die Hände spielen. So sagt es jedenfalls die Bibel voraus. Wer Augen hat zu lesen …

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Liberty 16. November 2013 at 21:23

Ich wusste gar nicht dass in der Bibel die USA vorkommt. *staun*

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Toxi1965 17. November 2013 at 10:29

@Liberty

Amerika in der prophetischen Vorhersage – 1. Amerika in der Prophetie

http://www.youtube.com/watch?v=Jd2D0F0DL1o

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Stefan 16. November 2013 at 20:01

Was ist eine Autombombe? Klingt nach was krassem!

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Der Duderich 17. November 2013 at 13:24

Das ist sowas was bei den Journalisten Michael Hastings vom Rolling Stones Magazin vor einigen Monaten eingesetzt wurde, um ihn davon abzuhalten über etwas zu Berichten, was den Snowden anscheint in seinem Schatten gestellt hätte, da die Enthüllungen richtig Big gewesen wären.

Seine Frau spielt dabei auch eine sehr seltsame Rolle, wenn man sich anschaut, dass sie an ihrem Arbeitsplatz eigentlich für die Elite ganz oben arbeitet und bei Fernseheninterviews sehr schnell darüber hinweg gekommen war, dass ihr Ehemann “gestorben wurde”. Erst wollte sie das aufdecken, wie es berichtet wurde, doch dann hat sie eine kehrtwende begangen. Erbärmlich, zumal Zeugen schon deutlichst ausgesagt haben, dass es eben kein Unfall gewesen sein kann, wie seine Frau das hinterher im TV munter fröhlich behauptete.

“RAW Footage Of Michael Hastings Car Crash”
http://www.youtube.com/watch?v=-OtBnaQlcpo

Allerdings wurde auch das Auto vom wie es heißt vorsichtig fahrenden Michael Hastings ‘ferngesteuert’. Infowars hat dazu einiges berichtet wenn man danach sucht.

“Michael Hastings Crash Caught On Surveillance Camera”
http://www.youtube.com/watch?v=EjaPHWNzTHQ

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Thrasher 17. November 2013 at 22:01

hierzu eine Analyse von Jim Stone:
http://jimstonefreelance.com/hastingsmurdered.html

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Der Duderich 20. November 2013 at 14:13

Die Analyse werd ich mal bald lesen. Hier steht auch noch was interessantes..

Michael Hastings Feared His Mercedes Had Been Tampered With
http://www.infowars.com/michael-hastings-feared-his-mercedes-had-been-tampered-with/

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Ingo 16. November 2013 at 19:19

Ist egal, JFK gilt heute eh nur noch einen Dreck!!!
Es gibt bereits dutzende “Dokus” die seinen Ruf zunichte gemacht haben und die laufen strigent nach dem selben Muster:
1. Ihn als Präsidenten verharmlosen(er war gar nicht so wichtig, war eine low duck, gilt als schwacher Präsident)
2. Rufmord (war körperlich ein Whrack, ging an Krücken, hatte starke Rückenschmerzen, schlief angeblich mit 2000/zweitausend Nutten)
3. Ihm selber die Schuld an seinen Tod geben (er wollte keinen richtigen Schutz, war viel zu unvorsichtig, fuhr mit offenen Verdeck)
4. Offizielle Storry untermauern

Aber wisst ihr was? Mich juckt dieses Drecksammiland auch (fast) nicht mehr die Bohne!
Sollen sie sich doch gegenseitig zerfleischen 😛

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Freigeist 16. November 2013 at 20:47

Kennedy war nicht der Goldjunge für den ihn die Leute heute erklären. Chronischer Lügner und gesundheitlich sowieso im Eimer. Bei den Kennedys haben auch alle damit gerechnet das sein Bruder Robert das Rennen macht und nicht der Playboy Clown John.

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Fudge 16. November 2013 at 20:57

Richtig, bis auf seine “eine” berühmte Rede über die im Hintergrund laufende Verschwörung, hat er nicht viel geleistet.

Heute haben allerhand Truther Theorien darüber, was JFK wohl noch tolles und fantastisches geleistet hätte. Sind aber alles nur Annahmen.

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Ingo 16. November 2013 at 21:03

Hat er nicht irgentsowas unterzeichnet oder irgenteinen Plan den er umsetzen wollte? Darüber gibt es auch etwas im Net!
Weiß jetzt nicht wie das heißt, war irgendetwas mit einer Zahl!

Aber wenn JFK angeblich so ein Loser war, warum wurde er dann eben erselbstmordet???
Irgendwie macht diese ganze Kennedy Story keinen Sinn!

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Ingo 16. November 2013 at 21:10

Ps. er wurde natürlich nicht erselbstmordet, trotzdem ergibt die Storry keinen Sinn!
Muss mal meine Schlatkreise löten 😉

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Toxi1965 16. November 2013 at 18:14

Ist ja witzig , wir hatten uns gerade über die US-Präsidenten unterhalten und jetzt kommt dieser Beitrag .
Intressant scheint auch zusein das anscheint alle mit einander verwandt sind . Egal welchen man Mann das Volk wählt es kommt komischer weise immer aus der gleichen Familie .

Hier in intressanter Link bzw. Video .

http://www.youtube.com/watch?v=mCBa8QqaaC4

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