Wirtschaft

Handelsblatt: Gelddrucken ist rechtsextrem

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von Peter Boehringer (Goldseitenblog.com)

Handelsblatt von heute, 15. November 2013, Seite 19. Ein wirrer Gutmenschenkommentar von Thomas Hanke, seines Zeichens ehemaliger Agrarökonom, ehemals ZEIT-Reporter, ehemals FTD (R.I.P.) Reporter, ehemaliger „Ressortleiter Meinung und Analyse“, heute HB-Korrespondent im Zentrum der Grande Nation – sowie im Zentrum der Political Correctness.

Worum geht es denn nun, fragen Sie? Gute Frage. Mit der obigen komplett überflüssigen und unfair wertenden Einleitung sollte einfach mal nur umgekehrt demonstriert werden, wie der ach so objektiv berichtende Mainstream -wie eben heute Hanke selbst- schon vor der eigentlichen Nachricht erst nach ungelogenen 50% der Artikellänge zum Thema kommt. Bis dahin schüttet Hanke in „Perspektivlos, aber riskant“ erst mal den üblichen Negativ-Wortschwall über die Protagonisten der Meldung aus: Marine Le Pen und Geert Wilders seien „lächerlich, [logo] Rechtspopulisten, perspektivlos, riskante Spieler in einer ernsten Sache, zum Ausschütten komisch, bizarr, aufgeblasen, pöbelnde Jugendliche, [nochmals] Populisten, nichtsbietend, EURopa-diffamierend, Brüssel-als-Monster-Bezeichner, Radikalrhetoriker, [nochmals] Rechtspopulisten.“

Als eigentliche Meldung im Handelsblatt folgt dann irgendwann übrigens die total überraschende Nachricht, dass Le Pens französischer „Front National“ (in Umfragen über 25% der Stimmen und vermutlich Wahlsieger bei den nächsten französischen Wahlen) und Wilders niederländische PVV (ebenfalls sehr erfolgreich auf Basis sehr angebrachter Islamkritik) eine Allianz bilden und weitere Parteien aus europäischen Nationalstaaten als Bundesgenossen werben wollen. Big deal. Die einzige (aber fatale) Lücke in dieser Allianz dürfte übrigens Deutschland bilden, das als mehr oder weniger einziges zunehmend überfremdetes europäisches Land noch immer keine relevante Partei gegen die fatale Islamisierung der Heimat hervorgebracht hat, wie erst vorige Woche wieder ein bekannter und neutraler US-Berichterstatter verwundert feststellte. Jedenfalls keine integre, nicht vom VS unterwanderte Partei:

Quelle: SPIEGEL online

=> Wie logisch, natürlich und geradezu zwingend eine solche starke Partei wäre, legt (aus englischer Nationalsicht – aber 1:1 auf alle islamisch bereicherten Länder in EUropa übertragbar) dieser Politiker der englischen „Liberty Party“ in eindrucksvollen Worten dar. Hier das Must-see Video mit dem ironischen Titel „I am a racist“ – bereits 200.000x angeclickt. Hören, zustimmen. Einzige kritische Anmerkung dazu aus gegebenem Anlass, weil der Rassismus-Vorwurf gegen den Islam von den Lobbyisten des Politislams in EUropa ja unbedingt ein Straftatbestand werden soll: Der Islam ist keine Rasse – schon von daher wäre die absurde Einschränkung der Meinungsfreiheit mit der Rassismus-Keule unerhört! Hier ein aktueller Kommentar zum geplanten Gesinnungsstrafrecht: „Deutschland flirtet mit der Diktatur: Polizei-Staat soll Gesinnung überwachen“.

Das Handelsblatt fechten all diese ungeheuer verfassungsfeindlichen Planungen in keiner Weise an, was uns nicht weiter überraschen sollte. Überraschend ist denn aber doch der Hinweis Hankes auf die ganz üble Wirtschafts-Politik der „Rechten“. Zitat:

„Sie haben keine Wirtschaftspolitik. Ihre Rezepte reduzieren sich auf Geld drucken. … Das bedeutet Inflation, höhere Staatsschulden, das Ende des … Marktes und der … Industrie und die Zerstörung des Rechtsstaates, ohne den es auch keine funktionierende Wirtschaft geben kann.“

=> Hört, hört! Alan Greenspan ist in diesem Sinne somit ein Rechter. Ben Bernanke eindeutig Rechtspopulist. Janet Yellen nach ganz aktuellen Meldungen vermutlich gar eine Rechtsextreme. Angesichts der im Raum stehenden aus dem Nichts gedruckten Summen (seit 2007 locker 5+ Billionen Dollar auf Zentralbank-Ebene; auf Geschäftsbanken-Ebene eher die zehnfache illegitime Summe), mit denen nicht nur Banken gerettet, sondern auch diverse Kriege finanziert wurden, verblasst etwa die NSU-Clique vor dieser kriminellen „rechtsextremen“ Tatkraft. Und im Gefolge dieser FührerInnen beim Gelddruck sind die Barrosos, Merkels, Obamas, Camerons, Hollandes, Trittins, Draghis, ESM-Reglings und alle anderen planwirtschaftlichen Markt- und Industriezerstörer mindestens „führende Rechtspopulisten“, wenn nicht gar zweite Führungsebene dieses gigantischen rechtskriminellen Komplotts!

Zwar dürfte durchaus einmal jemand Herrn Hanke darüber aufklären, dass markt- und menschenfernes Gelddrucken aus dem Nichts ein Merkmal aller extremen, volksfernen und totalitären Bewegungen der neueren Weltgeschichte war. Meistens sogar eher Merkmal der linken Sozialisten. Aber wie man etwa an dem Gelddruck per ungedecktem MeFo-Wechsel in Deutschland seit 1935 sehen konnte, verschwimmen die Grenzen zwischen links- und rechtsextrem bei diesem Thema: warum wohl misstraute Hitler zutiefst dem Bürgertum, das (speziell nach dem Inflationstrauma von 1923) partout gutes Gold-Geld wollte *) ; warum wohl hieß seine ach so „rechte“ Bewegung wohl National-SOZIALISMUS…? Geldsozialisten [Begriffscopyright bei Roland Baader] von rinks und lechts sind austauschbar.

Wie auch immer: Gemäß der neuen Definition von Hanke ist die gesamte, „alternativlos EURopäische“ und damit alternativlos gelddruckende Mischpoke der parlamentarischen Blockpartei CDUCSUSPDGRÜNE“ und leider auch ein Teil der APO nunmehr „rechtspopulistisch“, wenn nicht gar „rechtsextrem“, denn die von ihnen sanktionierten Druck-Beträge aus dem Nichts sind ebenso extrem wie der seit 2012 mit dem ESM dauerhaft gewordene offene Putsch und Rechtsbruch.

Und global gesehen ist die gesamte keynesianische (Noten)Bankenwelt nunmehr offiziell „rechtsextrem“. Das Gebäude der Federal Reserve in Washington als Zentrum des größten anzunehmenden rechten Geld-Übels müsste von der US-Nationalgarde bereits umstellt sein. Wir warten dringend auf entsprechende Forderungen des Handelsblattes! Ausgerechnet die Gutmenschen-Presse sollte doch nicht etwa auf dem rechten Auge blind sein… Oder ist man als Teil des Systems hier etwa betriebsblind?

******
*) Zitate Goebbels und Hitler, 1931 – 1945:

„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
Joseph Goebbels, 1931 in „Der Angriff“

„Wir haben die linken Klassenkämpfer liquidiert; aber leider haben wir dabei vergessen, auch den Schlag gegen rechts zu führen. Das ist unsere große Unterlassungssünde.“
Adolf Hitler, 24. Februar 1945 auf einer Tagung der Reichs- und Gauleiter

„Gold ist … ein Faktor zur Unterdrückung.“
Adolf Hitler, 10. Dezember 1940, Rede vor Arbeitern der Borsigwerke

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8 comments

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St. Raub 24. November 2013 at 13:51

rechts ist jetzt links!

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vollbremsung 16. November 2013 at 14:16

Dem “Politiker” der LibertyParty mit seinem YouTube “I am a Racist” würde ich kein Meter über den Weg trauen. User “Fugde” weist ebenfalls darauf hin, dass es eher um Aufwiegelung und Hass gehen könnte als um konstruktive Kritik an gesellschaftlichen Zustände – die könnte man viel umfassender und fundierter bringen. Sollte gerade die Libertäten ärgern, denn denen hängt man später den Rotz an, wenn die Bude brennt. Erstaunlich auch, dass der Spiegel das YouTube “promotet” – wenn ich es im Artikel oben richtig verstanden haben, dass das im Spiegel geschrieben wurde.

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xen0m0rph83 15. November 2013 at 18:19

Öhm, mir ist übrigens aufgefallen das Sie die Uhr noch nicht zurückgestellt haben, Herr Alexander Bensch 😉

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xen0m0rph83 15. November 2013 at 18:12

Ich habe ein paar Bekannte die sich als absolut rechts betrachten und somit zum Teil mit der NPD liebäugeln (man kann sich von solchen Leuten nicht weit genug distanzieren).
Hierbei ist erschreckend zu beobachten, wie die Herrschaften gegen die „Kommis“ wettern und sich dabei nicht mal ansatzweise im Klaren sind, wie ähnlich sie sich sehen.

„Witzig“ ist zudem zu beobachten, wie einer meiner Bekannten – er ist NPD-Mitglied – mir einst folgende Geschichte erzählt hat:
Als er eines Tages zu Fuß auf dem Heimweg war, überholte ihn ein schwarzer Kleinbus, aus dem prompt ein Trupp vermummte Linksextreme sprangen. Einer stellte sich hinter ihm, ein anderer mit gezogenem Messer vor ihm.
Um die Sache etwas zu erleichtern, schubste der Hintere ihn nach vorn ins offene Messer. Dann warfen sie ihn in den Straßengraben, sprangen dann zurück in den Bus und verschwanden.

Diese Kaputten Vollidioten hassen sich wie die Pest und blenden dabei völlig aus, dass sie im Wesentlichen den gleichen Scheiß hinterher eifern und sich auch genauso gut umarmen könnten.

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guadalupe 15. November 2013 at 13:55

In einer Beziehung hat der Autor des Handelsblatt recht. Auch die Rechten in Frankreich wie Holland wissen nicht, was Geld ist. Goldwährungsanhänger leider auch nicht, sonst würden sie den verheerenden Goldstandard der Herrschenden nicht wieder herbeibeten. Solange die Unkenntnis über das Geldsystem von links bis rechts bleibt und das Wissen um das Geldsystem Hoheitsrecht der Clique um Bernanke/Greenspan bleibt, solange ist es völlig schnurz und unbedeutend, welche ahnungslose Partei sich von denjenigen herumschubsen läßt, die wissen, wie das Geldsystem läuft und wie es sich für bestimmte Interessen instrumentalisiert werden kann.

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