Ein Kommentar von Alexander Benesch

Die alteingesessene FDP ist heute in etwa so unwählbar wie die vor wenigen Jahren gegründete Laptop-Gratis-Online-Porno-Kommunistenbrigade von den Piraten. So die Meinung der Bayern. Rösler erklärte nach dem Arschtritt in der bayerischen Landtagswahl angespannt wie ein General, der kurz vor einer noch größeren Niederlage steht: “In Bayern ticken die Uhren anders.”

Gerade in Bayern sollte die FDP aber eigentlich traumhafte Ergebnisse einfahren, denn hier gibt es noch viel Unternehmertum und Mittelstand, die Bayern sind bekannt als zupackende Gschaftlhuber, die Arbeitslosigkeit ist extrem niedrig, die roten Socken haben hier keine Chance und die Menschen wollen mehr Freiheit gegenüber Bund, anderen Bundesländern und der EU. Die Nachfrage nach Liberalismus ist zuhauf vorhanden, wo ist also das Problem?

Die FDP-Führung und die Hälfte der Partei versucht schlicht und einfach, den “Kunden” etwas ganz anderes andzurehen, als was verlangt wird. Stellen sie sich vor, sie möchten einen Geländewagen kaufen und der Händler will ihnen die ganze Zeit aber nur CO2-neutrale Zugtickets verscherbeln.

Seehofer von der CSU lacht währenddessen den ganzen Weg bis nach Hause weil den Bayern seine Vetternwirtschaftler am Arsch vorbeigehen. Die Sünden der CSU sind die Sünden der gewöhnlichen Bayern: Affären hinter der christlichen Fassade, das Mauscheln mit reichen Männern, die Offenheit gegenüber globalistischen Fantasien solange die oberflächlichen bayerischen Traditionen erhalten bleiben und natürlich jede Menge Vetternwirtschaft.

Dass die FDP nicht mit Hilfe von Mitleidswählern oder taktierenden CSU-Wählern genug Stimmen zusammengekratzt haben, um im bayerischen Landtag zu bleiben, wird böse nachbrennen, selbst dann wenn es in einer Woche für den Bundestag reicht. Die echten Liberalen innerhalb der FDP haben also etwa vier Möglichkeiten: Einen radikalen Bruch mit der Führung und einen echten Neuanfang mit Figuren wie Frank Schäffler, oder das Überlaufen zur PDV oder eine neue Parteigründung oder der Untergang.

Die sogenannte “Boygroup”

Der sogenannten FDP-“Boygroup” würde ein Publikum aus lauter Teeanagern wohl keine Unterwäsche auf die Bühne werfen, sondern vielleicht eher versuchen, die Herren Anfang 40 mit ihren Müttern zu verkuppeln. Rösler wäre bei der CDU besser aufgehoben. Er verbrachte nach seinem Abitur insgesamt elf Jahre bei der Bundeswehr, nach sechs Jahren Studium und weiterer Facharztausbildung praktizierte er geradeeinmal zwei Jahre lang im Dienst bis er in die Politik ging. Rausgeschmissene Zeit, rausgeschmissenes Geld. Unternehmertum? Fehlanzeige. Ernstzunehmende Erfahrung in der Berufswelt? Nein. Stattdessen Absolvent des Young Leaders Program der Atlantikbrücke, eine schlecht getarnte CIA-Frontorganisation und Kaderschmiede des amerikanischen Old Money-Adels von Rockefeller/Kissingers Gnaden. Außerdem ist Rösler seit 2008 Mitglied der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Die einzigen Berührungen des Beamtensohnes mit der Wirtschaft sind also Lobbyisten und Großbanken.

Patrick Döring studierte immerhin Wirtschaftswissenschaften, wenngleich dies auch nur Keynesianismus war und nicht die Austrian School. Ab 1999 ist Döring in einem mittelständischen Versicherungsunternehmen in Hannover tätig, bald war aber die Politik gleich das wichtige Betätigungsfeld. Er könnte genausogut bei der CDU sitzen.

Und dann haben wir da noch Lindner, den filmreifen politischen Verschwörer mit dem Gesicht eines Callboys, der die parteiinterne Schäffler-Revolution über die Rettungsschirme niederwerfen sollte und fast damit gescheitert war. Zur Strafe musste er erstmal seinen Hut nehmen und nach NRW zurück. Christian Lindner wurde zwar bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz, wie viele andere Teilnehmer auch, nicht von Fotografen bildtechnisch festgehalten, dennoch bestätigte mir die FDP-Landtragsfraktion in NRW seine Teilnahme, wobei klargestellt wurde, dass man über diese “nicht-öffentliche Veranstaltung keine öffentlichen Angaben machen werde.”

Erst am 2. April diesen Jahres veröffentlichte er mit dem Bilderberger und ehemaligen Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (auch FDP) das Buch “Brückenschläge – Zwei Generationen, eine Leidenschaft”. Die beiden Pseudoliberalen beschwören beispielsweise in Kapitel Nummer 7:

“Das Banner entfalten für eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft.”

Lindner bekennt sich zum Bilderberg-Staat, das neue Bilderberg-Land, die EU. Nicht zu Deutschland:

“Das geeinte Europa ist längst unser Alltag. […] Weil das alles inzwischen vielleicht zu selbstverständlich genommen wird, gibt es nur wenig Begeisterung. Im Gegenteil – deutschtümelnde Formeln garantieren schnellen Applaus.”

Ich werde besonders laut lachen wenn die AfD in den Bundestag ein- und die FDP auszieht. Genscher:

“Deshalb wurde Europa zur Zukunftswerkstatt für eine neue Weltordnung.”

Wer noch glaubt, die FDP-Führung sei liberal, der möge sich von den beiden Herren aufklären lassen:

“Es gibt genug historische Belege , dass der ungeordnete Markt eben nicht eine ‘ unsichtbare Hand’ ist, die alles zum Guten fügt, wie Adam Smith das im 18. Jahrhundert gedacht hat. Das ist Steinzeitliberalismus, den man heute nicht mehr wörtlich nehmen darf. Ich beziehe mich stattdessen immer wieder auf ein Wort von Alexander Rüstow, der mitten in der Weltwirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre gesagt hat: ‘Der neue Liberalismus jedenfalls, der heute vertretbar ist, fordert einen starken Staat, einen Staat oberhalb der Wirtschaft, oberhalb der Interessenten, da, wo er hingehört.”

Der neue superstarke Superstaat namens Bilderberg-Land steht wirklich oberhalb der Menschen, in Sphären die unerreichbar sind für Wähler, Recht und Vernunft. Der SPIEGEL behauptete:

Unter dem Decknamen “Tulpe” hat das DDR-Ministerium für Staatssicherheit Ex-Minister Hans-Dietrich Genscher als “Inoffiziellen Mitarbeiter” in seinen Akten geführt. Wie ehemalige Stasi-Angehörige gegenüber Geheimdienstexperten sagten, wurden dabei Angaben aus dem Lebenslauf eines DDR-Bürgers benutzt und auf den Liberalen übertragen. […] Nach Angaben der früheren Stasi-Leute wurde die Akte “Tulpe” Anfang der achtziger Jahre vernichtet. Der Grund: Es habe sich herausgestellt, daß Genscher keine den Zielen der DDR zuwiderlaufende Politik betreibe.

Genscher bestreitet dies natürlich. Der ehemalige Thatcher-Berater Christopher Story warf ihm vor, direkt vom KGB gesteuert worden zu sein und spekuliert, dass Putin dessen Kontaktmann war während der DDR-Zeit. Der Liberale Oliver Janich schreibt in “Das Kapitalismus-Komplott”:

“1969 wird Genscher stellvertretender Vorsitzender der FDP. Unter der Führung des späteren Bilderberger-Präsidenten Walter Scheel und entscheidender Mitarbeit des Bilderbergers und Marktgrafen Otto Graf Lambsdorff werden im Oktober (!) 1971 die Freiburger Thesen verabschiedet.”

“Bereits 1971 forderte die FDP eine grüne Weltregierung mit Weltgerichtshof! Nein das ist keine Satire. Ich habe nicht aus dem kommunistischen Manifest abgeschrieben.”

Die Nähe der hohen FDP-ler zu den Russen wird im Wahlprogramm noch sehr viel deutlicher.

Programm

Deutschland ist pleite und verpfändet, während sich die FDP mit ihren “Erfolgen” brüstet:

“Wir haben durchgesetzt, dass in allen Euro-Staaten eine Schuldenbremse eingeführt wird, und die Voraus
setzungen geschaffen, damit aus Europa eine echte Stabilitätsunion wird.”

Auf das Maastrichter Bail-Out-Verbot und die Stabilitätskriterien des Euro-Beitritts wurde doch auch schon längst geschissen. Anstatt Pleiteländer bankrott gehen und einen liberaleren Neuanfang gehen zu lassen, hat man auf Deutschlands Kosten deren Insolvenz verschleppt. Anstatt die Großbanken ihre Scherben aufheben zu lassen und kriminelle Handlungen zu verfolgen, wurde deren Risiko auf den Steuerzahler abgewälzt. Jetzt sollen leere Worte nach diesem Verrat wieder Vertrauen schaffen? Die größte Umverteilungsmaschinerie der deutschen Nachkriegsgeschichte, die Rettungsschirme, wurden von der FDP mitgetragen, damit man die EU- und Weltregierungs-Großreichsfantastereien weiter umsetzen kann.

Während unsere Nachbarn ringsum unter der Krise leiden, haben wir in Deutschland 1,6 Millionen neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Das ist ein neuer Arbeitsplatz alle 80 Sekunden. So viele Menschen wie noch nie zuvor in der Geschichte haben Arbeit. Die Löhne steigen. Unsere sozialen Sicherungssysteme stehen wieder auf festen Beinen.

In Wirklichkeit ist den offiziellen Arbeitslosenzahlen prinzipiell nicht zu trauen, es grassieren unterbezahlte Zeitarbeit und Leiharbeit, die massiven Steuerbelastungen verhindern richtige neue Jobs, alles wird teurer, es fehlen tausende Milliarden an Beamtenpensionen und weitere tausende Milliarden für die Renten wobei der Generationencrash eh nicht mehr aufzuhalten ist, weil es ewig zu teuer war, Kinder zu haben und weil keine Zeit da war wegen dem Druck, mehr Steuereinnahmen für den Staat zu generieren. Der Zug ist schon abgefahren, dank der FDP.

Wir verteidigen die Unabhängigkeit der EZB. Die EZB muss der Geldwertstabilität verpflichtet bleiben. Eine Staatsfinanzierung durch die EZB und damit die Sanierung der Staatshaushalte durch Inflation lehnen wir mit aller Entschiedenheit ab. […] Eine Haftungsunion wird es mit uns nicht geben.

Warum trug die FDP dann die Rettungsschirme überhaupt erst mit, wenn es keine Haftungsunion geben soll? Das ist richtig krank, den Wählern vorzulügen, leeres Geschwätz über Schuldenbremsen und harte Forderungen gegenüber den Geldempfängern würde etwas an der Realität ändern. Das nächste Griechenlandpaket wurde schon angekündigt, Spanien und die neuen Beitrittskandidaten folgen kurz darauf. Die FDP hat Glück, dass sie nicht in den Umfragen bei unter 0,5 Prozent aufs Maul fällt und keine Wahlkampfkostenerstattung bekommt. Wo ist die Forderung nach einem Währungswettbewerb und einem Wegfall des Währungsmonopols? Warum benutzt man Hayek, Mises & Co. nur als Rekrutierungswerkzeug, aber nicht als Leitfaden?

Im Grundgesetz wollen wir den Halbteilungsgrundsatz verankern. Denn mehr als die Hälfte des Einkommens über Ertragsteuern an den Staat abzuführen ist unverhältnismäßig und leistungsfeindlich.

50% offizielle Belastung (= 66 bis 75% real) bietet auch fast schon die politische Konkurrenz an. Wie wäre es vorerst mit 30% offiziell, dann wären wir real bei der Hälfte die den Menschen weggenommen wird? Energiepolitisch tönt man von weniger “Planwirtschaft”, unterstützt aber das Geldgrab namens Desertec, ein nordafrikanisches Monsterprojekt das Strom bis nach Deutschland lifern soll, aber keinen liefern wird:

Der Solarplan der Union für das Mittelmeer beziehungsweise das DESERTEC-Projekt können langfristig einen Beitrag zur Diversifizierung des Energieangebots und zur Stabilität der Stromversorgung leisten.

Im Mai 2013 stand aber doch die jahrelang von Desertec vehement geleugnete Wahrheit im Handelsblatt, die seit vielen Jahren für unabhängige Beobachter klar war:

„Lieferungen nach Europa spielen keine Rolle mehr. … Niemand spricht mehr von einem wesentlichen Beitrag von Desertec für die [Solar-]Stromversorgung zwischen Sizilien und Lappland.“

Genau diese Vision aber war vor vier Jahren die ideelle polit-ideologische Grundlage dafür, Desertec überhaupt erst ins Leben zu rufen. Van Son, Geschäftsführer der “Desertec Industrial Initiative”, forderte via FAZ-Interview implizit -aber eindeutig und öffentlich und entgegen bisherigen Plänen- STEUERMITTEL für sein – zudem noch “alternativloses”- superteures Projekt das nach den ersten, viel zu gering angesetzten Schätzungen 400 Mrd. € verblasen wird. Van Son verspricht:

“Dem deutschen Steuerzahler kann man versprechen, dass die Investitionen der ersten 15 Jahre in den zweiten 25 Jahren zurückverdient werden”.

Es gibt zumindest von der FDP ein positives Bekenntnis zum Fracking für Erdgasförderung in Deutschland, eine von Grünen, den Russen und verlogenen Dokumentarfilmern dämonisierte Technik:

Die Gewinnung von Schiefergas durch Fracking ist eine Chance, die zum Gelingen der Energiewende beitragen kann. Sie wird aber in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland nur dann einsetzbar sein, wenn gesellschaftliche Akzeptanz und höchste Umweltstandards gewährleistet sind.

Das Problem ist, dass die FDP dermaßen nahe an den Russen dran ist, dass das Fracking in Deutschland wohl nicht die traumhaften Profite von Gazprom gefährden wird. Im Wahlprogramm spricht man wohlwollend über die Gas-Pipeline-Projekte nach Europa, gemeint sind Nordstream und Nabucco.

Im Finanzbereich heißt es “Neue Weltordnung Voraus”, die Schuldigen werden zu Aufpassern und Richtern gemacht:

Wir begrüßen die Ansiedlung der Bankenaufsicht am Sitz der EZB in Frankfurt am Main und setzen uns dafür ein, dass die gemeinsame Europäische Bankenaufsicht den höchsten rechtlichen Standards entspricht.

All die Entlastungen, die man den Wählern verspricht, sind angesichts dieses verschlimmerten Kernproblems mit Euro und Bankenaufsicht samt und sonders nutzlos! Neben den Russen will man auch die USA weiter ins Boot holen für eine Neue Weltordnung:

Als strategisches Ziel der transatlantischen Kooperation treiben wir die Verwirklichung einer transatlantischen Freihandelszone voran, um gemeinsame Wohlstandsgewinne zu erreichen und um weltweit deutlich zu machen, dass die beiden globalen Zentren demokratischer Marktwirtschaft eng kooperieren.

Die Zentralbank Federal Reserve der extremst verschuldeten USA stützt bereits seit geraumer Zeit die europäische EZB. Ein sogenanntes Freihandelsabkommen würde tausende und abertausende Kontrollgesetzte wie innerhalb der EU nach sich ziehen, wobei wieder nur Big Business einen Vorteil hat und die kleineren und mittleren Betriebe verschwinden. Außerdem: Wenn die EU die amerikanischen Standards hinsichtlich Gentechnik übernimmt, werden wir mit Produkten geflutet von Monsanto und Dow Chemical.

Außenpolitik: Die Entwicklungsländer dürfen laut FDP nicht etwa endlich frei ihre Ressourcen in Energie verwandeln und sich industrialisieren, sondern werden in die CO2-Zwangsjacke eingewickelt:

Zur Flankierung der UN-Klimaverhandlungen haben wir Liberalen in unserem Verantwortungsbereich die Klimaaußenpolitik als einen neuen Schwerpunkt deutscher Außenpolitik deutlich gestärkt. Das eröffnet die Chance für Allianzen mit neuen Gestaltungsmächten, aber auch mit den vom Klimawandel besonders betroffenen Staaten. Zugleich wollen wir den Dialog über die wirtschaftlichen Chancen einer emissionsarmen Modernisierung weiter voranbringen und die Kommunikation der Energiewende im Ausland stärken. Dazu werden wir die deutsche Außenpolitik mit den notwendigen Mitteln ausstatten.

Hier kommt aber der größte Knaller: Die FDP fordert im Ernst Visafreiheit mit Russland, der Türkei und den “östlichen sowie südlichen Nachbarn der EU”:

Unsere Kooperation mit Russland ist heute
breit und vielfältig. Niemals zuvor waren unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften so eng miteinander verflochten. […] Deutschland und China wollen die Chancen der Globalisierung gemeinsam nutzen. […] Wir wollen ein China, das seine Rolle als verantwortungsvolle Gestaltungsmacht annimmt. Deutschland lebt von seiner Offenheit und Vernetzung. Das soll ich sich auch in einer modernen liberalen Visapolitik ausdrücken. Wir setzen uns für die Visafreiheit mit Russland, der Türkei und den östlichen sowie südlichen Nachbarn der EU ein, sobald sie die dafür erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.

Das heißt: Keine Kontrolle mehr darüber, welche Russenagenten hier einfallen und heimische Betriebe ausspionieren damit die russische Konkurrenz den Vorteil hat. Russland hat nur Gas und Öl zu bieten die wir im ersteren Fall selbst haben und im zweiten Fall lieber woanders kaufen. Im Gegenzug will die russsiche Führung unser europäisches Know How. Die Visafreiheit bedeutet auch gravierendste Erleichterungen für das organisierte Verbrechen. Dies ist nichts anderes als eine Vorstufe zur Mittelmeer-Union und einem Zusammenschluss mit Russland. Mega-Metastaaten statt freien kleinenren souveränen Einheiten.

Fazit:

Völlig, unmissverständlich, uneingeschränkt unwählbar.

Liked it? Take a second to support AlexBenesch on Patreon!

Related posts

Gespieltes Entsetzen über Chats: AfD darf nicht das, was für CDU/CSU selbstverständlich war

AlexBenesch

Mutmaßlicher Attentatsversuch auf UKIP-Chef Nigel Farage

AlexBenesch

Jürgen Elsässers (COMPACT) doppeltes Spiel mit der Migrantenschwemme

AlexBenesch

44 comments

Avatar
EuroTanic 19. September 2013 at 16:32

Eine Wahl ist immer nur vollständig, wenn man alle Möglichkeiten auch ablehnen kann. Dies ist bei der kommenden Wahl nicht möglich. Folglich ist dies keine Wahl. Ich wähle niemanden, damit werde ich dieses korrupte und kriminelle Feudalsystem, das sich parlamentarische Demokratie schimpft nicht unterstützen. Schafft den Staat ab, und stärkt wieder das Individuum.

Reply
Avatar
Jefferson 17. September 2013 at 12:54

Lesenswerter Artikel zum Euro und wie er die Politik und Wirtschaft in Deutschland beeinflusst:

http://www.freiewelt.net/von-der-gemeinschaftswahrung-zu-hartz-iv-oder-die-agenda-2010-ist-ein-produkt-des-euro-10010515/

Reply
Avatar
beewhyz 16. September 2013 at 23:33

Hat jemand eigentlich mal in die Parteiprogramme geschaut, ob da nicht irgendwo “aus Sicherheitsgründen” schon was von einer Mauer oder so geschrieben steht? Unheimlich was hier vor sich geht! Ab nächster Woche wird sich hier einiges verändern denke ich. Nicht zum positiven!

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 23:47

Ey, ja. Und zum Schutz der Volksgenossen vor den bösen Kapitalisten, müssen natürlich dann auch ganz der Staazi-Logik nach, die Minen und Selbstschussanlagen auf die “falsche” Seite plaziert werden. 😀

Reply
Avatar
abgelehnt83 17. September 2013 at 8:03 Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 22:30

Mal was zum Thema FDP:

http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional/fdpchef-will-zwangvorschule-32372954.bild.html

Katzenliebhaber wissen, dass die Kitten, wenn sie zu früh von ihrer Mutter getrennt werden, Verhaltensstörungen entwickeln und nicht mehr zu sozialisieren sind, d.h., sie vertragen sich in der Regel später nicht mehr mit anderen Katzen.^^
*Zwinker*

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 22:40

“Wir wollen eine Pflicht für den Besuch eines vorschulischen Kindergartenjahrs.”

Kann dem mal einer sagen, dass eine “Pflicht” sich nur aus einem beiderseitigen frewilligen Einverständnis ableiten lässt? Sogar die BLÖD kapiert, dass das keine Pflicht ist, sondern Zwang.

Reply
Avatar
abgelehnt83 16. September 2013 at 22:44

In “Psychologie der Massen” gibt es eine Stelle über das Schulsystem und warum es aus den Leuten mangels echter Lebensschule lebensuntüchtige Beamtenanwärter und/oder Revoluzzer/Feinde des Systems macht.
Dieser Laber-Aal will wohl eine Generation von totalen Fuck-ups, also Wähler und Mitglieder seiner Fast-Drei-Prozent-Gruppierung!?

Ganz klar:
Jede Stimme für die FDP, sind 10 für die (roten)Kommunisten!

Reply
Avatar
Jefferson 16. September 2013 at 22:54

Zwang Zwang Zwang… jetzt auch bei der FDP. Sollen die doch gerne einen auf SED machen wenn sie wollen.
Und eine schlechte Kopie vom Original werden.

Dann soll Herr Hahn mal nicht rumheulen wenn immer mehr Ex-FDP-Wähler zu AfD oder PdV wechseln.

Oder gleich in Länder auswandern wo einen der Staat möglichst in Ruhe lässt.

Reply
Avatar
abgelehnt83 16. September 2013 at 19:04

Mal ganz abgesehen von der üblichen Korruption und den Wahlkampflügen von wegen Bürokratieabbau und Steuersenkungen und bla bla bla muss man noch ergänzen, dass -rein von der PR- die FDP mit ihren inkompetenten Schnöseln (Koch-Mehrin passt da am besten!) ein Nagel für den Sarg ist in dem das letzte bisschen freier Markt und Selbständigkeit zur Ruhe gebettet wird.
Der Michel denkt jetzt erst recht: Kapitalismus = Kotzbrocken und Lobbyismus.

Eigentlich könnten die alle zur DUFDPSPDC fusionieren, aber man muss halt vortäuschen, dass es Geschmacksunterschiede gibt… würg

Reply
Avatar
Jefferson 16. September 2013 at 18:03

“Rösler… Unternehmertum? Fehlanzeige.”

Besser wäre man fordert dass Politiker endlich mal von Unternehmern lernen und auf ihren Rat hören. Man kann nicht erwarten, dass Unternehmer in die Politik gehen.

Denn Politik und Unternehmertum sind das exakte Gegenteil zueinander. Politiker, die Unternehmen gründen, scheitern kläglich (außer sie mästen sich mit Subventionen und Vetternwirtschaft; und ein Aufsichtsratsposten ist KEIN Unternehmertum).

Und Unternehmer, die in die Politik gehen, bekommen dort ihren Kopf abgehackt und auf dem Silbertablett serviert.

Es gibt nur Markt oder Macht.

Unternehmertum ist Markt, Politik ist Macht.

Der Unternehmer besteht am Markt, wenn er dem Markt dient und Mehrwehrt schafft.

Der Politiker besteht in der Politik wenn er die (schmutzigen) Regeln der Macht kennt und sie anwendet.

Beides gleichzeitig geht nicht.

Deshalb fordern echte libertäre Politiker ja auch eine Politik zur Abschaffung von Politik.

Reply
Avatar
Fudge 16. September 2013 at 18:14

Und da der ***ECHTE*** Libertäre eben immer nur fordert und machen lässt, wird eben auch niemals was daraus werden.

Reply
Avatar
abgelehnt83 16. September 2013 at 19:23

Yup, während Leute, die in der Wirtschaft arbeiten Arbeitsprozesse erleichtern, Nachfragen erfüllen, Auskunft geben, also KONSTRUKTIV sind, ist unsere Dummokratie schon vom Prinzip her DESTRUKTIV (und auch so gewollt, meiner Meinung nach); nur Verbote, Filz und sich wichtig getan und immer neue Gesetze und immer undurchsichtiger (ist auch praktisch, da so kleine Parteien für “unwählbar” erklärt werden, da sich diese im Filz nie zurechtfinden würden) – ein Moloch!
Es kann einfach nicht funktionieren!

Reply
Avatar
Jefferson 16. September 2013 at 21:23

Doch, “funktionieren” tut alles… auch die Steinzeit hat “funktioniert”. Auch Nordkorea “funktioniert”.

Die Frage ist, was für eine Lebensqualität wir wollen.

Reply
Avatar
Jefferson 16. September 2013 at 21:24

Die Mechanismen der Politik sind prinzipiell immer die selben, egal ob in einer Parteien-Demokratie oder in einer primitiven Bananenrepublik-Diktatur. Na gut, in der Diktatur setzt sich am Ende dann immer der durch, der die meisten Gegner umlegen lässt und seine Allianzen am besten managed, während man in der Demokratie vor allem gut quasseln muss.

Entscheidend ist aber, dass Unternehmer und Politiker komplett gegensätzlich denken. Ein echter Unternehmer
geht in der Politik hoffnungslos unter weil er gar nicht diese kriminelle Energie für machiavellistische Spielchen, hohle Rhetorik, pathologisches Lügen und all das hat.

Ein Unternehmer, der ständig lügt und betrügt und Verträge bricht ist in einem freien Markt sehr schnell weg vom Fenster.

Reply
Avatar
Fudge 16. September 2013 at 21:43

@Jefferson

Du redest hier von “echten” Libertären und “echten” Unternehmern, dabei kannst nur du dir unter “echt” etwas vorstellen. So funktioniert der Anarchokapitalismus, als Fantasie in eurem Kopf, in der ECHTE Menschen miteinander verkehren.

Da du mit “echt” wahrscheinlich nur positive Tugenden verbindest und die Realität ausblendest, nämlich dass es sehr wohl auch schlechte Menschen gibt, ist dein ganzes Konstrukt auch schon wieder hinfällig.

Auch hier wird wieder etwas in völlig falsche Relation bezogen. Du hast einfach nur Staat in Politik umbenannt und meinst jetzt wirkt das ganze origineller. Die erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit, gehen doch Hand in Hand mit der Politik, die du für alles verantwortlich machst.

Ich weiß echt nicht wie ihr Anarchokapitalisten dauernd die psychische Komponente von Menschen ausblenden könnt. So dass ja sogar Gangs zu Heiligen glorifiziert werden.

http://forum.recentr.com/showthread.php?2779-Rocker&p=17733#post17733

Der Lukas hat es gut analysiert, nämlich dass diese ganze Voluntaristen auch nur Opportunisten sind, wie die Sozialisten. Kein Bock mehr auf diese Diskussion und Lobpreisungen auf Unternehmer, klingt mir zu sehr nach sektenartigem Gedankengut.

Reply
Avatar
Jefferson 16. September 2013 at 22:29

@Fudge

Bitte was?!

Du hast offenbar nicht verstanden, wovon ich hier schreibe.

1. Ich bin kein Anarchokapitalist. Ich verstehe sehr wohl, dass die extreme Privatrechtsgesellschaft zu chaotischen Machtkonzentrationen und
Machtmißbrauch führen würde. Daher befürworte ich einen (limitierten)
Staat in Form einer Republik mit möglichst freiheitlicher Verfassung.

2. Das Wort “echte” hätte ich vielleicht weglassen sollen, für’s bessere Verständnis.

Als “echten” Unternehmer bezeichne ich einen, der voll im Markt steht und sich da behaupten muss. Der eben nicht die Rückendeckung von Amigos aus der Politik hat oder der zum Scheitern verurteilte (eben da vom Markt nicht
nachgefragte) Geschäftsmodelle mit endlosen Strömen an Fiatpapiergeld künstlich am Leben halten kann.

In diesem Sinne läuft es am Ende darauf hinaus, dass eine wirklich gesunde Wirtschaft in erster Linie aus kleinen und mittleren Unternehmen besteht, die von Eigentümer-Unternehmern geführt werden, die nicht zuletzt auch mit vollem Risiko haften (oder zumindest in limitierter Form als GmbH usw.).

Big-Business-Konzerne, die am besten auch noch mit Big-Government ins Bett gehen sind definitiv nicht gesund für eine Gesellschaft und ich denke sowas ist auch nur in Systemen möglich, wo man mit (eben marktfeindlichem) ungedecktem Papiergeld um sich schmeißen und sowas überhaupt finanzieren kann.

3. Ich bin kein Ideologe. Mir ist es vollkommen egal, was für eine Ordnung herrscht solange sie nur die besten Ergebnisse für alle gewährleistet. Ich bin auch kein Marktfanatiker. Ich habe nur festgestellt, das der Mechanismus des freien Marktes ein Phänomen ist, dass offenbar eine Art Naturgesetz darstellt wenn es darum geht, nachhaltigen und echten Wohlstand für die größtmögliche Zahl an Menschen zu produzieren ist. Abweichungen davon (bis hin zu extremen wie Kommunismus)
führen nur zu Verzerrungen, Mangel, Armut und Niedergang. Ich “preise” hier nichts und niemanden, ich beobachte nur.

Nur wenn Du freien Markt und freies Unternehmertum zulässt erhöht sich der materielle Wohlstand. Alles andere ist entweder Augenwischerei oder ein auf Kredit gekauftes Strohfeuer.

Jeder ist im Grunde Unternehmmer, ob er will oder nicht. Auch als Angestellter bist du “Unternehmer”, weil Du deine Arbeitskraft und Deine Fähigkeieten an den meistbietenden verkaufst. Jeder, der auch nur einen Flohmarktstand betreibt ist schon Unternehmer. Die Prinzipien sind immer dieselben, egal ob die Bilanzsumme am Ende des Tages 10 oder 10 Mrd. ist. Das ist doch
nicht so schwer zu verstehen.

Reply
Avatar
Fudge 16. September 2013 at 22:34

@Jefferson

Okay 😉

Reply
Avatar
Ingo 16. September 2013 at 16:32

Bleibt ihr mal in euren verkackten Bayern und genießt ´den bayerischen narzisstischen Größenwahn(arbeiten, robotten, arbeiten)
ich genieße lieber die Ruhe und Gelassenheit einer Sachsen-Anhaltinischen Kleinstadt, ihr Loser^^

Reply
Avatar
Fudge 16. September 2013 at 17:52

Klar hast du was gegen’s Arbeiten und gegen Unternehmergeist, weil du ja insgeheim lieber Umverteilung bzw. soziale Gerechtigkeit willst.

Reply
Avatar
Ingo 16. September 2013 at 18:19

Ja klar haha, Misterichweißalles geht davon aus, nur weil ich was gegen erbärmliche Robotterdeutsche hab, MUSS ich ja natürlich arbeitsscheu sein!^^
Du und deine Argumente sind so lächerlich haha!
Und Ps
Ich wette ´meinen A… darauf, das ich 10X härter als du gearbeitet habe(nicht das mich interessieren würde was du denkst) als du!!!
Ich war schon bei allem dabei: Bau, Lager Gießerei, Bau mit Gefahrenzulage und …
Also erzähl du MIR nichts^^

Reply
Avatar
Guido 18. September 2013 at 13:20

“weil du ja insgeheim lieber Umverteilung bzw. soziale Gerechtigkeit willst.”

Es ist merkwürdig, dass der libertäre Agent, wenn er von Umverteilung spricht, niemals die eigentliche Umverteilung thematisiert, nämlich die von den Sklaven zu den Mächtigen. Stattdessen spielt er die Sklaven gegeneinander aus.

Reply
Avatar
Freigeist 18. September 2013 at 16:17

@Guido

Bei dir steckt einfach nur Neid dahinter. Du interessierst dich nicht für individuelle Freiheit. Außerdem denkst du, jeder müsse dir irgendwie einen Platz am Tisch verschaffen und darum kommst du auch immer wieder hierher, wo dich jeder ablehnt.

Reply
Avatar
Liberty 16. September 2013 at 16:18

Super Zusammenfassung, Alex, danke. Mal wieder der Beweis schwarz auf weiß dass die FDP keine liberale Partei sondern nur die x-te Sozipartei ist, und dass auch sie der Bückling der NWO ist. Und das natürlich schön nach beiden Seiten, nach Ost und West. Dieses Verräterpack.

Reply
Avatar
netterEddy 16. September 2013 at 15:54

bleibt ihnen nichts als zur PDV überzulaufen ist doch ein joke oder? was den mit der AfD? ich mein mir wäre die PDV auch lieber aber das doch realitäts verdrängung. den meisten ist der name PDV noch nie zu ohren gekommen die AfD weis jeder was mit anzufangen…

Reply
Avatar
Liberty 16. September 2013 at 16:22

“die AfD weis jeder was mit anzufangen”

Ja, und genau das sollte skeptisch machen. Die AfD wurde doch nciht zum Spaß hochgehypt und Lucke in jede Talkshow eingeladen. Das ist nur die nächste Sozi-Partei die jetzt in den BT einziehen wird, darauf kann man pfeifen. Dass sie doch an der ein oder anderen Stelle unbequem wird, kann man zwar hoffen, aber das war’s dann auch schon.

Bei der PDV läuft zwar grad manches nicht so wie es sollte, aber sie ist doch die einzige libertäre Organisation in Deutschland. Sie wird bestimmt nicht stärker indem man ihr den Rücken kehrt. Alles was bislang nicht so toll läuft, kann man reparieren, aber dafür muss man ihr die Stange halten. Dass sie nicht die Sendezeit eines Lucke bekommen hat, dafür kann sie auch nichts. Jetzt muss man sich halt die Bekanntheit mühsam erkämpfen, die die AfD vom Regime geschenkt bekam.

Reply
Avatar
Wahrheitssucher 16. September 2013 at 17:20

Die AfD wurde n i c h t in jede Talkshow eingeladen. Es waren ein paar wenige Auftritte, in welcher sich immer ein AfD-Politiker einer unsachlichen Polemikdrescherei der Blockparteien ausgesetzt sah. Siehe die Hart aber (un)Fair-Sendung, dort wurde es am deutlichsten.

Das linke Establishment bekämpft die AfD mit allen Mitteln, weil sie eine Bedrohung für die linke Spinner und Globalisten darstellen.
Neueste Propaganda:
http://www.pi-news.net/2013/09/grune-jugend-unterstellt-afd-inszenierten-brandanschlag-und-neonazi-personal/

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 17:30 Reply
Avatar
netterEddy 16. September 2013 at 17:57

“Sozialisten unter sich eben” alles was links von rothbard ist sozialisten nennen ist irgendwie auch nicht mehr so lustig wie am anfang…

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 19:13

Ich kann nix dafür wenn ihr die AfD toll findet.. 😛
Euer Ding.

Reply
Avatar
netterEddy 16. September 2013 at 19:55

ich finde die nicht “toll” will auch keine wahlwerbung machen. sicher hat die pdv das bessere programm ich wollte nur mal auf die realität hinweisen.

ich würde mich in sachen pdv echt freuen wenn da mal einer verantwortung übernimmt und gerade jetzt im wahlkampf mal was von sich hören lässt.

Reply
Avatar
Liberty 16. September 2013 at 20:40

“Die AfD wurde n i c h t in jede Talkshow eingeladen. Es waren ein paar wenige Auftritte, in welcher sich immer ein AfD-Politiker einer unsachlichen Polemikdrescherei der Blockparteien ausgesetzt sah.”

Na und? Insgesamt hatte Lucke mehrere Stunden Werbezeit in diversen Talkshows geschenkt bekommen. Warum ist das so? Weder seine Partei (die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierte) noch ihn selber kannte vorher irgendwer, nicht mal in den Alternativmedien. Wenn du 3,4,5 Mal bei Illner, Jauch und Co auftreten kannst, dann kennt dich jeder. In allen Zeitungen wurde plötzlich drüber geschrieben. Es sind genau dieselben Medien die du zum linken Establishment zählst, und gegen das die AfD angeblich Opposition macht. Und dann haben sie den knallharten Oppositionellen Lucke erst aufgebaut, wenn sie von ihm Opposition fürchten müssen, wo sie ihn doch einfach hätten verschweigen können??? Die Medien, die sonst auch lügen wie gedruckt??? Mein Gott, bitte sag mir dass du mehr als nur 3 Gehirnzellen im Kopf hast!!! Diese Leute sind doch nicht so blöd!

Dass man Lucke im TV in die Zange genommen hat, verstärkt doch erst das Gruppengefühl und stilisiert die AfD in den Augen der “Wutbürger”, die nach Opposition lechzen, hoch zu Widerstandskämpfern! Ich hab erst gestern versucht genau das diesen Putin-Deppen unter dem anderen Artikel zu erklären. Diese Leute (das Establishment bzw. die Machthaber) sind nicht so blöd dass sie versuchen ihr Zeug mit dem Kopf durch die Wand zu boxen. Sie sind Profis und sehr gerissen, sie wissen wie man Massen beeinflusst, und dass das am effektivsten geschieht, wenn man es SUBTIL und INDIREKT macht. Und genau das geschah hier bei der AfD, wie übrigens auch bei dem Sarrazin-Hype vor 3 Jahren.

“Das linke Establishment bekämpft die AfD mit allen Mitteln”

Genau der nächste Schwachsinn. Wie oben erläutert hat dieses Establishment Lucke und die AfD überhaupt erst ins Rampenlicht gezerrt. Aus welchem Grund denn?!?!? (Warum nicht auch die PDV, wo es in 2011/12 genug Gelegenheit gab Janich oder Geng mal in eine Talkshow einzuladen, bei der krampfhaft inszenierten Suche nach der “neuen Anti-Euro-Partei”)

Das heißt nicht, dass die linke Journaille, die einfachen Mietmäuler, Schreibtischtäter, Mitläufer, sowie die nützlichen Idioten und ahnungslosen Fußtruppen in Antifa und Grünjugend nicht GLAUBEN, sie würden hier eine echte Gefahr bekämpfen. Die scheinen sich diese Gedanken auch nciht zu machen. Aber deshalb sind es ja auch nur nützliche Idioten und keine Strippenzieher.

Leider beobachte ich schon eine ganze Weile, dass bei vielen der Verstand aussetzt und sie diese einfachen Zusammenhänge nicht mal sehen WOLLEN. Sie sind ganz geil darauf, dass sie jetzt ENDLICH ihre Oppositionspartei haben, die sie sich so lange schon gewünscht haben, und da soll gefälligst keiner mit Argumenten dazwischen kommen, die die schöne Suppe versalzen könnten.

Immerhin: dass die AfD eine gezüchtete Opposition ist wie Piraten und Occupy, glaube ich auch nicht. Lucke scheint zu glauben was er sagt, nur ist er damit halt keine richtige Opposition. Ein bisschen Oppositiönchen vielleicht. Und logischerweise wird mit diesem neu entfachten Streit wieder mal die HEGEL’SCHE DIALEKTIK bedient. Aber über die will offenbar selbst in der Truther-Szene keiner was wissen. Ist ja voll kompliziert, da spielt man doch lieber den Spin mit der einem in der Glotze serviert wird. Mann oh Mann…

Reply
Avatar
Fudge 16. September 2013 at 18:03

““Sozialisten unter sich eben” alles was links von rothbard ist sozialisten nennen ist irgendwie auch nicht mehr so lustig wie am anfang…”

Hat langsam echt Methode, was? Alles was nicht den offensichtlichen Revolutions-Stempel und das miteinhergehende Loser-Image trägt, ist jetzt Fake. Alles so Fake wie 911 Flugzeughologramme. Vielleicht schießt man auch über das Ziel hinaus.

Reply
Avatar
netterEddy 16. September 2013 at 19:58

ja man anarchos sind die no planer der Austrian´s.

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 20:20

Die AfDler sind noch nicht einmal Austrians. 😀

Reply
Avatar
netterEddy 17. September 2013 at 8:23

hab ich auch nicht behauptet.

Reply
Avatar
netterEddy 17. September 2013 at 9:58

wenn ich auf facebook die kommentare lese muss ich feststellen das bald alle pdv ler anarchos sind…
die fwf sekte hat sich da ziemlich tief rein gebohrt wenn du mich fragst
trotz der ganzen anfeindungen von wegen nichtwählen und so. keine ahnung was mit den leuten los ist.

Reply
Avatar
netterEddy 17. September 2013 at 21:14

Der weg in die Knechtschaft ist: jede beschissene bewegung durch irgendwelche scheiß extremen zu infiltrieren.

Reply
Avatar
kill1 16. September 2013 at 15:12

nur mal kurz zur wahl!? ist die PDV als erststimme vertreten in NRW? welche partei sollte ich/wir wählen weil wir hier wissen das aus mangelden bekanntheitsgründen die PDV nicht die 5% hürde schafft. carlos gebauer hat bei eigentümlichfrei einen artikel geschrieben warum man die FDP wählen sollte, auch aufgrund von frank schäfler. sonst klar die PDV.

Reply
Avatar
Liane 16. September 2013 at 15:24

Und wegen der 5% Hürde. Klar, schaffen sie nicht. Aber vielleicht eine 0,5% Hürde, um staatliche (jaja^^) Teilfinanzierungen abzugreifen.

Reply

Leave a Comment

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie einverstanden sind, benutzen Sie die Seite weiter und klicken auf „OK“. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung. OK Datenschutz