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Alexander Benesch

Vermutungen existieren, dass der junge und unterrangige Edward Snowden Hilfe und Daten bekam von Spionen innerhalb der NSA und er lediglich als Kurier diente um das Material in den Osten zu schaffen. Die NSA in Hawaii ist eines der wichtigsten Ziele für die chinesische Spionage. Dieses Szenario würde auch erklären, weshalb er zuerst von Hawaii nach Hong Kong floh. Eigentlich reicht Hong Kong Verdächtige an die USA weiter, dennoch hielt er es für eine gute Idee, dort hin zu gehen. Snowden bestand außerdem darauf, dass die Washington Post brisante Enthüllungen genau während dem Treffen zwischen Obama und dem chinesischen Premier Xi Jinping veröffentlicht. In einem Interview zwischen Wolf Blitzer und Barton Gellman von der Post kam heraus, dass die Zeitung dahingehend keine Garantie geben wollte, worauf Snowden sich hauptsächlich dem London Guardian zuwandte.

In einem Interview mit der South China Morning Post gab er brisante Informationen weiter die den chinesischen Geheimdiensten nützen und ablenken von Chinas stalinistischem Staat und der horrenden Spionage. Einer von Snowdens Anwälten. Albert Ho, erklärte öffentlich dass Peking ihn durch Mittelsmänner kontaktiert hätte um zu warnen, dass Snowden Hong Kong verlassen solle, was dieser dann auch tat.

Bill Gertz vom Washington Free Beacon berichtete dass russische und chinesische Agenten frühzeitig Material von Snowden kopiert hätten, darunter auch Pläne für Szenarien eines Atomkrieges.

Trevor Loudon, der neuseeländische Antikommunist und Autor des neu erschienenen Buches „The Enemies Within“, erwähnt seltsame Verbindungen des Guardian-Autors Glenn Greenwald und des vermeintlichen NSA-Whistleblowers Edward Snowden:

„Es ist bemerkenswert dass 2012 das von [George] Soros finanzierte Open Society Institute (OSI) eine ihrer Diskussionsforen abhielt mit dem Titel “National Security Secrecy and Surveillance: Defending the Public’s Right to Know” um die Opposition zur NSA zu organisieren.

Der Name eines der Forenteilnehmer, Tim Shorrock, ließ bei mir die Glocken leuten. Ich hatte über dessen Arbeit bei CounterSpy berichtet, eine Anti-CIA-Publikation, im Jahr 1983. CounterSpy hat die Tarnung von Richard Welch als CIA-Agent zerstört bevor jener in Griechenland von Terroristen ermordet wurde. Shorrock sagte zu mir: ‚Ab und zu veröffentlicht man den Namen von jemandem der für jemand anderen zum Ziel wird. Sowas passiert wenn man Untersuchungen macht.‘ Zu dem Zeitpunkt erklärte Shorrock mir gegenüber: ‚Ich denke nicht dass der KGB eine Bedrohung ist.‘

Als wir 2009 darauf aufmerksam machten, dass Glenn Greenwald einen Preis bekam der nach dem linken Journalisten und enttarnten Sowjetagent I.F. Stone beannt ist, verteidigte Shorrick Greenwald.“

Snowden soll laut Loudon bereits vor seinem Job in Hawaii Kontakte gehabt haben mit Greenwald und der Filmemacherin Laura Poitras, die im Vorstand sitzen von der Freedom of the Press Foundation, die auch Wikileaks unterstützt.
Accuracy in Media berichtete dass die Freedom of the Press Foundation finanziert wird durch die Foundation for National Progress, die wiederum von großen linken Organisationen Geld bekommt wie unter anderem von der Open Society Institute des Milliardärs George Soros.

Glenn Greeenwald

Der Reporter Glenn Greenwald der britischen Zeitung London Guardian, der dem flüchtigen Edward Snowdon dabei half, Informationen über geheime Überwachungsprogramme der NSA an die Öffentlichkeit zu kommunizieren, ist Synonym geworden mit dem Investigativjournalismus.

Egal ob die Wikileaks-Kontroverse um Bradley Manning und Julian Assange oder die Exzesse im Zuge des Kriegs gegen den Terror, Greenwald ist zu der Anlaufstelle geworden. Selbst Snowdon traute dem Guardian-Schreiber genug, um jenen in sein Hotelzimmer in Hong Kong zu lassen. Selbstverständlich gab es die üblichen Rufe aus der Politik, Greenwald wegen Beihilfe anzuklagen, ähnlich wie in der Vergangenheit bei Assange oder Manning. Aber wer ist dieser Reporter, der inzwischen zu den 25 oder 10 wichtigsten Kolumnisten der USA gerechnet wird?

Der 46-jährige wurde im Stadtteil Queens von New York geboren, seinen Vater hätte er nie gekannt und seine Mutter sei gestorben als er fünf Jahre alt war. 1995 machte er seinen Abschluss als Anwalt. Im dritten Jahr seines Studiums arbeitete er für eine große Kanzlei, die die Bank Goldman Sachs vertrat. Nach eigenen Aussagen hätte er aus einem Gewissenskonflikt heraus seine eigene Kanzlei aufgemacht die unter anderem Neonazis und weitere unpopuläre Klienten vertrat.

2002 hatte er einen Firmen-Klienten aus der Porno-Industrie namens „HJ“, was für „Hairy Jocks“ steht, haarige Sportler. Greenwald und sein Geschäftspartner Jason Buchtel halfen dem Besitzer HJ im Tausch für 50% der Firmenprofite. Greenwald selbst ist homosexuell und lebt die meiste Zeit in Rio de Janeiro mit seinem Partner David Michael Miranda, den er als 19-Jährigen am Strand traf während er bereits 38 war. Obwohl er regelmäßig die Establishment-Parteien kritisiert und sich mit fast keinem der politischen Kandidaten anfreunden kann, tendiert er stark zum Sozialismus.

2011 sprach er bei einer marxistisch-leninistischen Konferenz, wo er öffentlich die Schwächung von Amerika forderte. 2012 sprach er dort nochmal und wird in ein paar Tagen wieder dort sprechen. Die ISO Socialism Conference 2011 hat zum Ziel, in der Welt eie marxistische Agenda umzusetzen und wird unter anderem finanziert durch die trotzkistisch ausgerichtete International Socialist Organization.

Ziele der Internationalsozialisten sind die „Zerstörung des kapitalistischen Systems“, die Umsetzung sozialistischer Planwirtschaft und die Einrichtung von Arbeiterräten und Arbeitermilizen. Die Sowjetunion, China und Kuba hätten „nichts mit Sozialismus zu tun“ sondern seien staatskapitalistische Ausbeutersysteme. Man wolle stattdessen den Sozialismus „richtig umsetzen“, was in aller Regel nur vorgehalten wird um die Ideologie in Sektenmanier „rein“ zu halten von weltlichem Schmutz. Schließlich will man eine radikale ISO-Partei bauen.

Greenwald selbst spricht auffällig deutlich über rein westliche Unterdrückungsapparate und Programme, verteidigt muslimische Länder und spart Kritik an Russland und China aus.

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