Alexander Benesch

Vorwort:

Die Diskussion ist vehement, aber notwendig. Die eine Seite erklärt, ein Minimalstaat könne durchaus neben privaten Sicherheitsfirmen und dem tatkräftigen Bürger für Sicherheit und die Wahrung der Rechte sorgen. Die andere Seite ist überzeugt, jeder noch so geringfügige Minimalstaat öffne die Büchse der Pandora und wird unweigerlich wachsen und zum großen Rechtsbrecher werden. Es handelt sich nicht nur um eine Theoriediskussion, denn von diesen Gedanken ist abhängig, ob sich freiheitlich gesinnte Menschen nun entweder politisch organisieren oder das Feld den Sozialisten und anderen Freiheitsgegnern überlassen. Außerdem ist das Thema Sicherheit überlebensnotwenig und nicht gerade das Spezialgebiet der ganzen Sozial- und Wirtschaftstheoretiker.

Das Modell namens Privatrechtsgesellschaft klingt oberflächlich betrachtet sehr attraktiv, wegen seiner scheinbaren Einfachheit, dem Anspruch auf totale Moralhoheit, der oft zirkulären Logik und natürlich dem Rache-Element. Selbstverständlich ist der Gedanke verlockend, den verhassten Staat an sich abzuschaffen und zuzusehen, wie sich die Unfähigen unter den Beamten und Politikern richtige Jobs suchen müssen. Trotzdem muss sich das Modell an der Realität messen lassen um zu analysieren, ob es nicht ein Himmelfahrtskommando wäre, das in mehreren neuen unfreien Staaten resultieren würde.

So dünn, dass es fast schon anorexisch ist

Eigentlich würde man erwarten, dass ein Volkswirtschaftler der ernsthaft vorschlägt, Justiz und Polizei dem freien Markt zu überlassen, Experten gefunden hätte wie Polizeichefs, erfahrene Richter, Geheimdienstler oder Armeegeneräle, die unter dem Schutz der Anonymität dem Modell der Privatrechtsgesellschaft zustimmen und überzeugend für dieses Modell argumentieren. So etwas kann Hoppe aber nicht bieten. Auch vermisst man Vertreter existierender privater Sicherheitskonzerne in Hoppes Buch, die solch ein Modell wünschen und dafür schlüssig und mit Datenmaterial argumentieren. Freilich ist wohl für die Befürworter der Privatrechtsgesellschaft an diesem Versäumnis natürlich der Staat wieder Schuld.

Hoppe definiert seine “Privatrechtsordnung” als eine “Gesellschaft, in der jede Person und Institution ein und denselben (eingangs erläuterten) Rechtsregeln unterworfen ist”. Es gibt aber in dieser Gesellschaft kein “öffentliches Eigentum, kein Steuerprivileg und kein ultimatives Rechtsmonopol”. Es gäbe “nur Privateigentum und ein für jedermann gültiges Privatrecht”. Hoppe verlangt also einen grundsätzlichen verbindlichen Rechtekanon, der ironischerweise als ungeschriebene “Verfassung” seiner Privatrechtsgesellschaft bezeichnet werden könnte. Er will aber jedem Unternehmer ermöglichen, Richter und Polizei und Geheimdienst und Armee zu spielen. Dieser Grundrechtekanon, nennen wir ihn Hoppes Verfassung, beinhaltet also das Eigentumsrecht, das heilige totale Freiwilligkeitsprinzip, Recht auf Leben und so weiter. Was aber wenn die privaten Polizeien und Richter und Soldaten diesen Grundrechtekanon gar nicht akzeptieren? Hoppe erklärt lapidar:

“Es wäre vermessen, die genaue Struktur der sich in einer Privatrechtsgesellschaft herausbildenden und entwickelnden ‘Sicherheitsindustrie’ voraussagen zu wollen.”

Niemand verlangt ernsthaft hellseherische Fähigkeiten von Hoppe, aber dieses Statement und der ständige Verweis auf die generellen Vorteile marktwirtschaftlicher Organisation, die bei der Herstellung von Tischen und Autos und Glühlampen offensichtlich sind, hingegen aber bei der Produktion von Recht und Sicherheit alles andere als offensichtlich sind, reichen nicht für eine Folgenabschätzung des Experiments namens Privatrechtsgesellschaft. In Hoppes Wunschvorstellung gibt es möglichst riesige, untereinander konkurrierende Konzerne, deren Polizisten auf Menschen losgelassen werden, und irgendwie würden sich Streitparteien schon irgendwie dank Marktmechanismen über ihre jeweiligen Sicherheitsunternehmen und dritte kommerzielle Schlichter auf eine Lösung einigen.

Welcome to the jungle

In Wirklichkeit wollen Kunden und deren Sicherheitskonzerne doch meist nur gewünschte Urteile bekommen und nicht wirklich Gerechtigkeit. Wer sich eine drastische Vereinfachung des momentanen staatlichen Gesetzesdschungels von der Privatrechtsordnung erhofft, der wird enttäuscht werden. Bei Hoppe nennt sich das euphemistisch eine “größere Variabilität des Rechts, als es unter monopolistischen Bedingungen der Fall ist”. Halten sie sich fest:

katholische Produzenten bieten kanonisches Recht an, jüdische Produzenten mosaisches Recht, moslemische Produzenten islamisches Recht und nicht-religiöse Produzenten säkulares Recht. Niemand muss unter einem ‘fremden’ Recht leben.

Recht findet nur auf diejenigen Personen Anwendung, die es tatsächlich gewählt haben. […]

Wir sollen ernsthaft zum Beispiel in Deutschland viele der größten Errungenschaften der Moderne aufgeben, nämlich die universelle und vor allem strikt verteidigte Säkularisierung des Rechts und die moderne republikanische Rechtsstaatlichkeit?

Wer unbedingt Scharia-Recht möchte, der soll gefälligst auswandern und ein Land finden, wo die Scharia gilt. Das wären im Moment u.a. Saudi-Arabien, Oman, der Jemen und Iran. Wer sich dem katholischen Vatikan-Recht unterwerfen möchte, der möge gefälligst um Asyl in der Vatikanstadt bitten oder Priester werden. Wer mosaisches Recht will, der emigriere nach Israel und plädiere dort für seine gewünschte Rechtsform. Wer Scientology-Recht will, der soll sich mit einer Rakete auf die angeblichen Planeten von “Sektor 9” schießen lassen.

Außerdem würden sich diese verschiedenen Rechtssysteme weiter aufsplitten in Unter-Fraktionen und Unter-Unter-Fraktionen. Der eine will ein moderneres mosaisches Recht, der andere ein total orthodoxes. Der eine will ein reformistisches katholisches Recht, der andere ein mittelalterliches. Der eine eine schiitische, der andere eine sunnitische Scharia.  Willkommen im Justiz-Urwald! Versuchen sie da mal, eine Firma zu leiten die irgendetwas herstellt. Die angestellten Mitarbeiter haben Verträge bei unterschiedlichen Sicherheitskonzernen mit völlig unterschiedlichen Rechtsnormen. Die Zulieferer von Materialien und Bauteilen haben unterschiedliche Rechtsnormen, die Hersteller von Maschinen auch. Wer soll da noch durchblicken und vernünftig wirtschaften? Welcher Unternehmer soll die Anwaltskosten bezahlen, wenn 100 verschiedene Rechtsnormen beachtet werden müssen? Und obendrauf zu diesem Desaster gibt es keine halbwegs verlässliche Trennung mehr zwischen privater Polizei, Militär, Richtern und Geheimdiensten.

Bizarrerweise meint Hoppe, dass an Stelle eines wachsenden Chaos eine “Tendenz zur Rechtsvereinheitlichung” auftreten würde. In seiner Vorstellung würden sich unterschiedliche Sicherheits-/Rechtsdienstleister bei Streitigkeiten und dem Aufeinanderprallen völlig unterschiedlicher Rechtssysteme auf einen dritten Schlichter einigen, der dann die juristische Letztinstanz sein soll. Wie soll das denn in der Praxis aussehen, wenn die Polizisten eines Kalifen mit den Polizisten einer völlig anderen Privatpolizei darum buhlen, wer denn jetzt als erster am Tatort erscheint. Der erste der eintrifft, kann nach Belieben die Spurensicherung manipulieren um das Verfahren letztendlich zugunsten des eigenen Mandanten zu entscheiden. Da freut sich der Kunde, da freut sich sein Unternehmen, da freut sich der Mufti.

In einem Staat dürfen Anwälte zwar natürlich auch Schwerverbrecher und Päderasten verteidigen, aber die Anwälte von solchen Abschaumtypen haben wenigstens nicht ihre eigene Polizei, ihre eigene Spurensicherung und Richter! In einem Staat gibt es Befangenheitsanträge gegen Richter und Jurys deren Mitglieder nach Zufall ausgewählt werden.

Der Realversuch

Wie absurd und gefährlich das Konzept namens Privatrechtsgesellschaft ist, merkt man erst so richtig wenn man durchdenkt, wie die Durchführung real aussehen würde, wie ein Land ins Chaos versinken würde, das seine (Rechts-)Staatlichkeit aufgibt. Wie soll der Übergang von Staat zu Privatrecht aussehen? Das Ganze ist dermaßen konfus und komplex, dass man komplette Bücher damit füllen könnte. Versuchen wir dennoch, ohne tausende Seiten zu schreiben, uns vorzustellen dass eine 51%ige Mehrheit in Deutschland per Referendum dafür abstimmt, den Staat komplett abzuschaffen und durch eine Privatrechtsgesellschaft zu ersetzen. Diese 51% würden natürlich argumentieren, sie schaffen ein für alle Mal den bösen Zwang ab und hätten die Moralhoheit: Nie wieder Regierungszwang, Steuern zu zahlen und sich mit der Staatsjustiz abfinden zu müssen! Hallelujah! Hosanna!

Ironischerweise und paradoxerweise zwingen dadurch aber diese 51% die anderen 49%, ihren säkularen, wehrhaften Staat aufzugeben. Wären diese 51% alles Wirtschaftstheoretiker, Anarchokapitalisten, Randroids, Molyneux-Anhänger und Leute die online Hasch über Silk-Road mit Bitcoins kaufen? Mitnichten. Da wären jede Menge Moslems dabei, Neonazis, Kommunisten, Faschisten, Verbrecher und Gestörte, die endlich ihre Fantasien ausleben wollen. Stellen wir uns vor, es gäbe nach dieser Volksabstimmung eine Übergangsphase, eine Frist bei deren Ablauf die deutsche Staatlichkeit zu Ende sein wird. Alle möglichen Leute, auch jede Menge Freiheitsfeinde, bereiten sich folglich auf den Moment vor, an dem die deutsche Polizei, die Justiz und die Parlamente aufhören, tätig zu sein.

Eine Unzahl privater Sicherheitsunternehmen wird gestartet, auch jede Menge sehr kleiner Betriebe. Wer will jenen denn vorschreiben, eine Mindestgröße zu haben? In vielen von den großen Sicherheitsunternehmen heuern aber sofort Leute “mit Erfahrung” an, Leute die noch bis Fristende Staatspolitiker sind, Staatsanwälte, Agenten, Polizeichefs, Polizeibeamte, Staatsbanker, Militäroffiziere, Soldaten etc.

Bestimmt gibt es dann auch solche Sicherheitsunternehmen mit Ex-Staatsbeamten, die darauf hinarbeiten wollen, den deutschen Staat wieder zu re-etablieren. Wilkommen im Chaos. Auch Faschisten, Kommunisten, Molems, fanatische Christen und andere Sektierer machen ihre privaten Sicherheitsunternehmen auf mit ihren eigenen Rechtsordnungen. Auch ausländische Regierungen machen in Deutschland verdeckt über Frontmänner Sicherheitsunternehmen auf. Leute mit “Erfahrung”.

Tritt dann der Moment des staatlichen Endes ein, geht’s erst richtig los. Fanatische Moslems können nicht wiederstehen, Teile von Großstädten zu ihrem Staatsterritorium zu erklären und die unwilligen non-muslimischen Bürger rauszuschmeißen. Dort herrschen Khalifen und Scharia-Gerichte. Kommunisten starten den lange vorbereiteten Totalstreik und die Ausrufung der Räterepublik, wo immer sie können. Man arbeitet mit russischen Agenten zusammen. Faschisten in den ehemaligen neuen BRD-Bundesländern holen sich Gebiete und patroullieren, etablieren ihre Regierung und planen, nicht nur die nach dem zweiten Weltkrieg verlorenen Ostgebiete zurückzuerobern, sondern auch das Deutsche Reich oder das Dritte Reich wiederaufleben zu lassen. Hunderttausende Spinner ziehen in diese von Faschisten besetzten Gebiete. Jeder gegen Jeden. Sicherheitsunternehmen und neu entstandene Regierungen kämpfen gegeneinander oder schachern zumindest gegenseitig misstrauisch um Gebiete. Wer bekommt das Rheinland? Wer die Städte Hamburg, Bremen und Bremerhaven?

Willkommen in der Hölle. Ausländische Regierungen können eingreifen und diverse Gebiete zum vermeintlichen “Schutz der Bürger dort” besetzen. Selbst wenn in Gebieten halbwegs Ordnung herrscht, kommen einfach anonyme Störkommandos von woanders her und destabilisieren, damit die Bevölkerung dort bald Staat und harte Ordnung fordert. Das Ergebnis: Anstatt einer Privatrechtsgesellschaft entstehen neue, unfreie Staaten.

Fazit

Das Dilemma, wie man dafür sorgen soll, dass keine Gauner politische Macht bekommen, braucht vielfältige Lösungen. Moderne Technologie kann dabei helfen. Die Neurologie und Psychiatrie kommen immer häufiger zusammen und entwickeln Hirn-Screening-Methoden, die laut deutschen und britischen Wissenschaftlern Soziopathen, Psychopathen und Narzissten sicher erkennen können. Der Psychologe Hans-Joachim Maaz stimmte mir zu, dass ein solches Screening eine denkbare Voraussetzung für ein staatliches Amt wäre, genauso wie ein Polizeianwärter heutzutage auch erst alle möglichen gesundheitlichen und eignungstechnsichen Prüfungen über sich ergehen lassen muss.

Auf Technik alleine zu vertrauen, wäre natürlich nicht weise. Man kann lernen, Betrüger, Psychos und Hochstapler von anständigen Leuten auch ohne High Tech zu unterscheiden. Je weiter man den Staat auf ein Mindestmaß zurückschraubt und transparenter macht, je mehr man die Kontrollfreaks zurückdrängt, umso mehr Raum gibt es für die Menschen, sich zu entfalten, ihre psychischen Mängel, ihren Ballast und Probleme zu verarbeiten. Wer immer noch meint, faul und kriminell sein zu können, wird die Konsequenzen dieses Verhaltens tragen müssen. Es gäbe die Möglichkeiten, Psychopathen  davon abzuhalten, Ämter und mehr Macht durch zu bekommen als ein normaler Bürger durch seine Rechte besitzt.
Die wahre Ursache all der Probleme steckt in den Köpfen der Menschen. Ohne Schulzwang und andere Einmischungen gäbe es Raum zum Atmen und es wird verhindert, dass neue Kinder neue Schäden davontragen. Eine reine ideologische oder rein marktwirtschaftliche  Herangehensweise für Recht und Sicherheit ist einfach viel zu kurz gedacht.

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56 comments

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Über Ich 11. Juli 2013 at 0:55

Währenddessen das Gewaltmonopol:
http://www.youtube.com/watch?v=KN0mWw9RR20

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Bugs 10. Juli 2013 at 8:03

Natürlich sähe eine kapitalistische Partei völlig anders aus, als die PdV, bei denen es sich um bekennende Minarchisten handelt.

Das ist der einzige berechtigte Vorwurf gegenüber AnKaps, den ich hier aus der Artikel-Serie zum Thema Anarchokapitalismus herauslesen kann.

Wahrscheinlich würde eine anarchokapitalistische Partei zum Zwecke der Informationsverbreitung Sinn machen. Vielleicht entsteht so eine Partei ja eines Tages, wundern würde es mich nicht.

Durch die Artikelserie entsteht irgendwie der Eindruck, es würde von Anarchokapitalisten nur so wimmeln. Ich würde mal tippen, dass wir hier von maximal 0,1% oder 0,2% der deutschen Bevölkerung sprechen.

Dank der Medienaufmerksamkeit von Recentr.com könnte der Anteil aber rasch steigen. Dafür herzlichen Dank!

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Liane 10. Juli 2013 at 8:43

“Natürlich sähe eine kapitalistische Partei völlig anders aus, als die PdV, bei denen es sich um bekennende Minarchisten handelt.”

Schon allein der Gründer war/ist ein AnKap. Er bezeichnet sich selbst als “Anhänger der natürlichen Ordnung”, das sei nur ihmzuliebe angemerkt, weil ich nicht für ihn sprechen will/kann, aber er lehnt die Existenz des Staates persönlich grundsätzlich ab. Ihr müsst einfach mal verstehen, dass es recht unklug für eine im Staatsverhältnis operierende Partei ist, sich als eine per se staatsfeindliche Partei preiszugeben, um damit ein Verbot zu provozieren. Eigentlich nicht wirklich schwer zu verstehen, oder? Die FwF-Fraktion hat deswegen auch schon rumgeweint, weil die PdV ja gar nicht offen sagt, dass das Endziel möglicherweise die komplette Abschaffung des Staatsverhältnis ist und der Minimalstaat der Weg dazu ist.

“Dank der Medienaufmerksamkeit von Recentr.com könnte der Anteil aber rasch steigen. Dafür herzlichen Dank!”

Hoffentlich 😉

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Liane 10. Juli 2013 at 8:45

“ihmzuliebe” -.-

Ich hasse Rechtschreibfehler!

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Liane 10. Juli 2013 at 9:03

PS: Ich finde die Antwort von Stefan Blankertz wiedermal hervorragend.
http://www.freiwilligfrei.info/archives/4719

[Hier dient FwF wirklich nur als Medium]

Die Widersprüche der Minarchisten merken sie wahrscheinlich selber gar nicht mehr. Ganz abgesehen davon, dass ihr “Idealstaat” nunmal idealistisch ist; sprich: Ideologischer Überbau. Und Ideologie hat immer was zu verbergen, nämlich die wahre Intention – hier zugunsten des Gewaltmonopolisten. Man möge bitte den Ball der Utopie zurückspielen. 😉

Ich finde nebenbei die ganze Diskussion gut und Teile der Kritik für gerechtfertigt, weil einige Dinge wie in der Psychologie beachtet werden müssen. Das sollte Früchte tragen. Ich lehne aber das Bashing einer Privatrechtsgesellschaft für völlig fehl am Platze. Man sollte seine Freunde einfach nicht vor dem Koffer scheißen, wie es die FwF-Typen auch tun. Das heißt: Bravo an Alex, aber Herr Boehringer trägt wenig bei.

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Arjuna 9. Juli 2013 at 19:30

Hallo Alexander.

Anbei ein paar Gedanken zu dem von dir verfassten Artikel aus voluntaristischer Sicht.

“Die wahre Ursache all der Probleme steckt in den Köpfen der Menschen. Ohne Schulzwang und andere Einmischungen gäbe es Raum zum Atmen und es wird verhindert, dass neue Kinder neue Schäden davontragen.”

Da sind wir einer Meinung. Die Leute werden von Eltern, Schule und Fernsehen zu hirnlosen Zombies und Arbeitssklaven gemacht. Sie werfen sich vor dem nächstbesten Herrscher in den Dreck, lecken seine Stiefel, kennen nur den Kriechgang und haben große Angst vor Dingen wie Selbstbestimmung, Selbstverantwortung oder Selbsteigentum.

“Fanatische Moslems können nicht wiederstehen, Teile von Großstädten zu ihrem Staatsterritorium zu erklären und die unwilligen non-muslimischen Bürger rauszuschmeißen.”

Menschen, die wirklich verstanden haben, was Freiheit ist, lassen es nicht zu, von anderen beherrscht zu werden. Sie ignorieren das Geschwätz narzistischer, machtgeiler Persönlichkeiten, verteidigen sich und ihr Eigentum gegen Gewalttäter und lassen sich auch nicht korrumpieren.

“Selbstverständlich ist der Gedanke verlockend, den verhassten Staat an sich abzuschaffen… Wie soll der Übergang von Staat zu Privatrecht aussehen?”

Es reicht vollkommen, wenn die Zwangsmitgliedschaft im Staat abgeschafft wird, ein Kündigungsrecht besteht und Außenstehende einfach in Ruhe gelassen werden. Nicht-Mitgliedern wird also keine initiierende Gewalt angetan und sie werden auch nicht ausgeraubt (z.B. über Steuern). Natürlich haben sie dann auch keinen Anspruch auf staatliche Leistungen, wie Polizeischutz oder Sozialleistungen, können sich jedoch privat absichern (z.B. über private Versicherungen).

“.. welcher Unternehmer soll die Anwaltskosten bezahlen, wenn 100 verschiedene Rechtsnormen beachtet werden müssen?”

Das wäre der Fall, wenn jener Unternehmer Mitglied in 100 verschiedenen Gesellschaften ist, sich also (freiwillig) damit einverstanden erklärt hat, 100 verschiedene Regelwerke zu befolgen. In der Tat ein Ding der Unmöglichkeit.

Das einzige universelle Recht ist das (uneingeschränkte) Recht auf Selbsteigentum und dieses Recht wird verletzt, wenn ein Minimalstaat nicht auf Freiwilligkeit basiert. Das staatliche Gewaltmonopol gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Schutz, Widerstand oder Notwehr gegen Gewalttäter, Räuber, Entführer und dergleichen (allen voran: der Staat in seiner heutigen Form, als Quelle initiierender Gewalt) dient zur Wahrung des Rechts auf Selbsteigentum. Entsprechende Schutzfunktionen könnten Privatgesellschaften oder freiwillige Bürgerwehren übernehmen.

mit besten Grüßen

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Werner 9. Juli 2013 at 18:52

Kommt euch das nicht bekannt vor:
Als wir in die Staatsorganismen das Gift des Liberalismus einflößten, wurde ihr, ganzespolitisches Aussehen verändert. Die Staaten wurden von einer tödlichen Krankheit ergriffen,von Blutvergiftung. Wir brauchen nur noch das Ende ihres Todeskampfes abzuwarten. Der Liberalismus schafft konstitutionelle Staaten, an Stelle der früheren Zwingherrschaften, die der einzige Schutz der Bürger waren. Eine Verfassung ist, wie Sie wohl wissen, nichtsanderes als die hohe Schule der Uneinigkeiten, Missverständnisse, Zänkereien, Misshelligkeiten, der fruchtlosen Parteikämpfe, Parteilaunen- mit einem Wort: Eine Schule alles dessen, was dazu dient, die Persönlichkeit des Staatsbetriebes zu zerstören. …
Wer hat das wohl geschrieben ?
Das ist ein Ausschnitt aus dem Illuminatenprotokollen, die im 19. Jahrhundert auftauchten. Es wurde schon sehr viel über die Echtheit der Protokolle spekuliert. Sicherlich sind es Fälschungen, aber das spielt keine Rolle. Tatsache ist, dass die darin enthaltenen Punkte bis heute von irgendwelchen machtbesessenen Leuten in die Tat umgesetzt werden, und zwar in allen Bereichen. Sie zeigen deutlich, mit welcher Menschenverachtung die Illuminaten ihr oberstes Ziel durchsetzen wollen, nämlich die Errichtung der Weltregierung, ihrer Neuen Weltordnung. Ich bin der Meinung nur zur Errichtung der EU,die einzige sichtbare Neue Weltordnug nach dem Zusammenbruch der UDSSR. Der kommende 3. geplante Weltkrieg wird nicht zu deren Erfolg (was auch das sei),denn ich kenne nicht die sogenannten Tiefen des Satans, führen;sondern nur die Menscheit auf ca. 500 Millionen reduzieren.

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Liane 10. Juli 2013 at 2:23

““Jaah, die Protokoll MÖGEN eine Fälschung sein, aber sie werden ja umgesetzt” also was? Dann ist doch was dran??! Gefährlich!

Meiner Meinung nach sind die Protokolle ein “limited hangout” wie man so schön sagt, oder besser DESINFO”

Man kann sich die Schwulitäten mit den Protokollen der Weisen von Zion [JUDEN!!!] auch einfach sparen und zieht sich einfach mal ein anderes “Protokoll” rein.

Man suche einfach mal im Web nach:
“The Occult Technology of Power – The Arcane Secrets of Political Power”

Bitteschön.

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Liane 10. Juli 2013 at 2:26 Reply
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Werner 10. Juli 2013 at 8:49

Mit den sogenannten Tiefen des Satans,die ich nicht kenne, drücke ich nur mein Unwissen über die wirkliche Geheimlehre in Logen und Orden aus. Ich glaube nur an das reale, offensichtliche und subjektiv erlebte. Die Geheimlehren oder die Gespräche bei den Treffen (Bilderberg) bleiben immer Geheim bis dann Taten folgen. Das ist meine persönliche Meinung. Die Protokolle sind aber von Genies “gefälscht” worden, denn sie nehmen einen Parteipolitisch ( demokratischen) Menschen so richtig jeden Sinn und zeigen auf das wir nur Spielbälle der Teufel sind, falls sie dann doch “echt” sind. Viel konjunktiv, aber die Möglichkeit besteht, man weiß es halt nicht. Alles was in den sogenannten Enthüllungsbüchern beschrieben ist, ist auf gar keinen Fall mehr geheim oder war es nie wirklich. Ich bin der Meinung das tatsächlich Geheimnisse existieren, trotz Internet.

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Soma 9. Juli 2013 at 12:04

Tatsächlich, an der Realität gemessen,
arbeitet der Libertäre doch Hand in Hand mit den AC´s und der Verwirklichung Ihrer Ziele.

Das nun paradoxer Weise eine weitere gegnerische Front daraus resultierte, anstatt ein Verbündeter und Unterstützer,
lässt nur den Schluss zu, das es irgendwo an Realismus mangelt. Tragisch….ACAB 😉

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Freier Bürger 9. Juli 2013 at 9:08

Alex entwickelt hier einige sehr interessante Gedankengänge. Ich finde es wichtig das so etwas diskutiert wird! Ihm gleich “Verrat” an der “reinen Lehre” vorzuwerfen erinnert irgendwie an die Debatten bei den Kommunisten / Sozialisten…wo die hardcore Stalinfans und andere Orthodoxe grundsätzlich den Gemäßigteren vorwerfen sie würden “Verrat” an irgendwelchen angeblichen Idealen verüben….
Ich für meinen Teil denke immer so das Minimalstaat wie in bspw. die PdV fordert nur der erste Schritt hin zu einer dann im Detail wie auch immer geformten Privatrechtsgesellschaft ist. Die Menschen in diesem Land müssen doch erst ein Mal wieder daran gewöhnt werden Eigenverantwortung auszuleben. Man muss ihnen doch erst wieder den Raum lassen um ein Gefühl für Freiheit zu entwickeln die man ihnen erfolgreich jahrzehntelang abtrainiert hat! Da sehe ich den auf seine Kernaufgaben beschränkten Minimalstaat als vernünftige und richtige Lösung an. Wenn dann die Menschen von Generation zu Generation wieder ein Gefühl für den Umgang miteinander und für echte Freiheit gefunden haben kann der Übergang in eine staatenlose Gesellschaft meines Erachtens erfolgen.

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rofl 9. Juli 2013 at 8:04

alles schön und gut… aber glaubst du wirklich dass sich die masse der menschen heute diese themen wirklich reinziehen wird, neben arbeit, facebook, fast-food-orgien und co? – die masse der menschen ziehts halt zum “einfacheren” hin, womit die narzissten halt leichtes spiel haben und jene per abhängigkeits-taktiken in die fänge locken werden…

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Jefferson 9. Juli 2013 at 8:03

Sorry für den offtopic, aber Leute, das hier ist doch nun wirklich nicht mehr normal:
http://www.infowars.com/introduce-your-children-to-shezow-the-transgender-super-hero/

Das ist doch ganz klar von oben angeordnete Massengehirnwäsche.

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Jefferson 9. Juli 2013 at 20:54

Aus Sicht der NWO-Psychopathen macht es Sinn: Widerstand brechen in dem man alle Werte umwertet und pervertiert, alle alten Regeln auf den Kopf stellt, alle Unterschiede zwischen Mann und Frau usw. auflöst. Alle alten Werte bricht, die Familie zerstört, Chaos schürt auf allen Ebenen.

Einfach alles auflösen, verwischen, relativieren, gleich-schalten. Dann wird Widerstand kaum noch möglich, ja nicht mal eigenständiges Denken.

“Those who stand for nothing will fall for anything.”

Ich frage mich nur, ob diese Pfeifen ihre Rechnung mit der wachsenden muslimischen Bevölkerung im Westen gemacht haben. Bei denen werden die mit all dem Genderquatsch auf Granit beißen. Ebenso bei den immer noch zahlreichen konservativen Christen in den USA.

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Taliban 9. Juli 2013 at 5:31

Ich finde es klasse, dass Alex sich immer seine eigenen Gedanken macht und sich nicht von der Gruppendynamik der alternativen Scene einfangen lässt. Denn viele laufen einfach gedankenlos allem hinterher.
Habe viel gelernt durch die Seite hier 🙂

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Soma 9. Juli 2013 at 3:36

Ich habe im Net einen Diamanten gefunden
und gleich mal ein Video gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=3U9mWUkWMuU

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Freigeist 9. Juli 2013 at 10:04

Du kannst nicht einfach so anderer Leute Videos nehmen, die haben ein Copyright auf das was sie machen.

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Soma 9. Juli 2013 at 11:48

Hab Ihm ne nette PN geschrieben und den Link,
außerdem nen charmanten Kommentar und dem Vid, Webung inklusive zusätzlich habe ich versichert das Video bei Einwand rauszunehmen….
Bisher noch keine Antwort.

Ich denke ich habe mich korrekt verhalten.

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Freigeist 9. Juli 2013 at 12:30

Du kannst nicht erst den sein Zeug nehmen und dann um Erlaubniss fragen. Du musst zuerst um Erlaubnis Fragen.
Was ist das überhaupt für eine Vorgehensweiße? Du nimmst quasi eine Folge seiner Show und machst dein PDV Logo drauf weil dir gefällt was du da hörst. So geht des ned.

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Soma 11. Juli 2013 at 16:11

Es dient einem höheren Zweck… 🙂

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andre 8. Juli 2013 at 22:03

Zitat Alex Benesch:
“Versuchen wir dennoch, ohne tausende Seiten zu schreiben, uns vorzustellen dass eine 51%ige Mehrheit in Deutschland per Referendum dafür abstimmt, den Staat komplett abzuschaffen und durch eine Privatrechtsgesellschaft zu ersetzen. Diese 51% würden natürlich argumentieren, sie schaffen ein für alle Mal den bösen Zwang ab und hätten die Moralhoheit: Nie wieder Regierungszwang, Steuern zu zahlen und sich mit der Staatsjustiz abfinden zu müssen! Hallelujah! Hosanna!

Ironischerweise und paradoxerweise zwingen dadurch aber diese 51% die anderen 49%, ihren säkularen, wehrhaften Staat aufzugeben.”

Sehr geehrter Herr Benesch, bevor Sie hier so einen Quatsch schreiben sollten Sie Hoppe noch einmal aufmerksam lesen. Hoppe will überhaupt niemanden zwingen. Er empfiehlt die Sezession, d.h. diejenigen, die keinen Staat mehr wollen, treten aus. Das hat mit dem, was Sie da schreiben absolut nichts zu tun!

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netterEddy 8. Juli 2013 at 21:04

ich hab auch das Gefühl das diese – Um.die.wette.kleiner.schwanz.isierung – zum sturz von oliver Janich in der PDV geführt hat.
Janich war geschwächt durch sowieso rückläufigen rückhalt bei den jüngeren Libertären die sich ursprünglich für ihn begeistern konnten und sich von der -Nichtwählermuschifizierung haben blenden lassen.

Diesen Moment haben dann die pro “Regierung.ist.zwar.scheiße.aber.VT.ist.mir.trotzdem.zu.heikel.muschisierer genutzt um ihm endgültig ein bein zu stellen.

soweit die VT von mir 🙂

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Soma 9. Juli 2013 at 3:30

Spalter!!!

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Freigeist 9. Juli 2013 at 12:35

Achja, Badenser und Schwaben. Your from next Town over so i hate your guts.

http://www.youtube.com/watch?v=2LnVIo3Bwzs

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Halunke 8. Juli 2013 at 19:23

An sich ist Hobbes “Privatrechtsgesellschaftstheorie” sehr heiß umstritten, aber warum werde ich in einem kriminellen Staatsgebilde festgehalten? Du schreibst folgendes:

“Ironischerweise und paradoxerweise zwingen dadurch aber diese 51% die anderen 49%, ihren säkularen, wehrhaften Staat aufzugeben.”

Wo liegt das Problem? Ich meine wenn 49% noch pro Regierung sind, wieso sollen die da nicht weiter Mitglied sein dürfen. Denn genau hier liegt (meines erachtens) der Knackpunkt. Die Regierung muss sich profilieren und muss für die Menschen arbeiten, denn nur so kann sie die Menschen weiter für sich Gewinnen. Es spricht nichts dagegen eine Regierung gegen den Wille von meinetwegen 49% der Individuen aufzulösen, solange diese Menschen sich für ihre Regierung aussprechen. Es liegt viel mehr in der freien Entscheidung der einzelen Individuen wie sie Leben wollen. Die Regierung ist quasi im Konkurenzkampf mit den “Privaten-Organisationen” und somit auch den “Kranken-Organisationen”.

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Freigeist 8. Juli 2013 at 18:35

Diesen Schritt den Staat wirklich verwittern zu lassen, den kann man versuchen wenn die Leute nicht mehr so total verblödet sind wie Dreck und versuchen ihre Minderwertigkeitskomplexe mit einer Spritze Kollektivismus zu stillen.

Diesen Beef den man da jetzt veranstallten muss finde ich zum größten Teil überflüßig. Für die eigene Theorie wird immer vom Idealfall ausgegangen. Wie war das noch, wie lange Staaten Kriege führen könnten bevor sie in einem gedeckten Geldsystem Pleite sind?

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netterEddy 8. Juli 2013 at 19:56

vom ding her hätte ich auch kein Problem damit das sofort zu fordern aber eben nicht auf diese

-wir sind noch viel langweiliger und noch gutmenschartiger als die Grünen – nummer

ich sehe den unterwanderungsversuch halt eher bei diesen Rahmenbedingungen und kleinen fickereien die die versuchen mit anzubringen wie: freie Einwanderung, Umerziehung, Nicht-Wählen, politische Arbeit Verteufelung usw

aber wie gesagt mal wieder echt genial von Benesch als einer der ersten sich mutig mit den Spacken anzulegen.
Was seine Argumente gegen Hoppe angeht muss ich gestehen hab ich noch nicht genug von dem Text gelesen vermute aber das es mich ähnlich wie dich auch nicht vollkommen überzeugt.
Ich meine auch das die AnCap funktioniert aber diese eher unrealistisch in ihrer erreichbarkeit ist und eher als Leitbild dienen kann.
Der letzte Schritt den es erstmal zu erreichen gilt trifft es recht gut.

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netterEddy 8. Juli 2013 at 19:59

ich würde lieber vereint mit der Knarre in der Hand für einen Minimalstaat kämpfen als mit der Möse in der Hand für einen falsch interpretierten AnCap

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netterEddy 8. Juli 2013 at 18:19

man direkt das gefühl die fwf leute wollen die Bewegung bzw die Szene tod “pussisieren”

Sie wollen sie “Gutmenschisieren”

“Fette Weiber kompatiebel”

“Blume gerecht”

wem fallen noch fwf Wirkungswörter ein? 🙂

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Freigeist 8. Juli 2013 at 18:32

, Pussifizierung. ‘
, Besserfühlisierung.’
, Wartisierung.’
, Feierabendfreifühlung.’

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netterEddy 8. Juli 2013 at 20:00

die bekomme ich selbst in letzter Zeit. leider

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netterEddy 8. Juli 2013 at 20:05

“Freiheitskampf durch Backenspreitzen Isierung”

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Freigeist 8. Juli 2013 at 21:22

,Free Dominas Bitchisierung’

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netterEddy 8. Juli 2013 at 20:10

Dr Doofenschmirtz würde sagen Sie haben einen “Ìsomorphinator”

:O

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Soma 9. Juli 2013 at 3:15

Molymachertionierung
Eigenkniegeficke
Superschwurbellative
Gefaseltum
Augenzuundfreibinichbitchingterror
Paralyserevoluzer
Contraproduktionisten
Molytoxicuman
FreiwilligFeind
FeindseeligFrei
Bigottanten
Passivbrutale
Nichtstuspezialisten
Schönwetterwarter
AktionMenschAspiranten
Staatsreligionheimlichpraktizierer
Freiheitskampfdesserteure
Hohlphrasenjongleure…

Ich könnte Tage damit weitermachen… 🙂

Dumpfbackengelichter
Imaginationswiderstandsleister
Abhilfeverdränger
Die Geschichhte deiner Verschaafung
Anarchokastraten und und und

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Soma 9. Juli 2013 at 3:17

Molyneuxdreckslacheimitatoren….So!

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netterEddy 8. Juli 2013 at 18:09

Also ich muss sagen ich bin auch überzeugt von Hoppe aber auf der anderen Seite hatte Benesch einfach bisher immer recht wenn ich schon wieder kurz davor war in die Arme des Feindes zu rennen.

Ich respektieren seinen wachen Geist und seine distanz zu VT und Politischen “mode Erscheinungen” und vermute das er am ende doch wieder den richtigen riecher hat.
Zumal ich sagen muss das die von FWF schon immer angekotzt haben, dieser Tommy ist einer der schlimmsten nur noch getopt von “Ich finde Kommunismus toll” Isomorph der allen ernstes für die schreiben darf….
(von wegen so warnsinnig Konsequent und so weiter…)
auch wenn ich mir diesen Molyneux ansehe stehen mir die Nackenhaare hoch.

Auch was Boehring in einem Kommentar hier schrieb von wegen Umerziehung war mir von anfang an bei denen aufgefallen und er hat völlig recht wenn er das für nicht kompatiebel mit der ÖS hält.
Von daher bin ich auch der Meinung das die “Voluntaristen” wie sie sich so gerne nennen (schon der Name klingt nach Posex) alle samt sau gefährlich sind und die Bewegung gewaltig unterwandern und passivieren wollen.
Die Argumente von Hoppe (die diese Pussies meiner Meinung nach eben NICHT gepachtet haben) halte ich trotzdem für plausiebel.

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Niko 8. Juli 2013 at 17:00

Super Artikel , ich freue mich schon darauf das du das mit Janich ausdiskutierst der ja gerade ziemlich auf dem Hopes Trip zu sein scheint.

Ihr 2 seit ein total interessantes Gesprächspaar , ich bin oft auf der Seite von Janich , aber in dieser Debatte muss ich dir absolut zustimmen (wobei das unfair ist , was Janich aus Hopes macht wird sich ja erst noch zeigen)

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Robin 8. Juli 2013 at 16:28

Und ich wähle am 22. September PDV, ob sie nun auf dem Wahlzettel steht oder nicht! 😀

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Robin 8. Juli 2013 at 16:21

Ich finde es nicht gerecht das ihr euch wieder die schlechtesten Beispiele der ACs raussucht.
Es gibt genug von denen die durchaus verstanden haben das man einen Staat nicht mit einer Wahl von heute auf morgen abschaffen kann.
Mir fällt in dem fünften Teil vor allem auf das der Autor sich täglich mit Nachrichten beschäftigt und (so wirkt es jedenfalls) ein ziemlich negatives Bild von Menschen hat, wenn er meint das 51 Prozent der Bürger in Deutschland Kommunisten/Faschisten, Geistesgestörte usw. sein sollen.
Die Mehrheit der Leute, ich behaupte auch die jungen Generationen sind entweder unpolitisch staatsverdrossen oder wählen eine der großen fünf Sozi-Parteien. Ich halte politische u. religiöse Extremisten immernoch für sehr kleine Minderheiten, auch wenn durch den Mainstream auf sie der Augenmerk gelegt wird.

Aber gut es ist eigentlich egal was man von seinen Mitmenschen hält den darum geht es uns allen ja, das man sich nicht zwingend mit denen einlassen muss.

Ich bin selber AnCap jedoch sehe ich das zurückgewinnen der Souveränität für Deutschland und den langsamen Abbau der Staatsquote auch als einzigen Weg einer Besserung an.
Wie weit man dann den Staat zurückschrauben kann wird sich zeigen.
Muss mich auch meinen Vorrednern anschließen, die Aktion von fwf, nicht wählen zu gehen mag zwar aus deren Standpunkt ethisch korrekt gewesen sein, aber ohne dann eine sinnvolle Alternative aufzuzeigen oder überhaupt eine Diskussion zu führen war das ganze doch ein Schuss in den Ofen. Will man sich die Sezession herbeibeten?

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Robin 8. Juli 2013 at 16:31

Naja es sei denn man sieht die Leute welche die großen Parteien wählen als Geistesgestörte an, dann könnte das schon hinkommen … ^^

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Liberty 9. Juli 2013 at 12:35

“Es gibt genug von denen die durchaus verstanden haben das man einen Staat nicht mit einer Wahl von heute auf morgen abschaffen kann.”

Es geht mE v.a. um die Anarcho-Sektierer, die nur alles oder nichts spielen wollen, und zwar jetzt und sofort. Es gibt in der PDV auch Anarchisten, wie z.B. Janich. Aber die Ancaps in der PDV versteifen sich nicht auf solch Sekten-Zeug wie die Gurus von FwF, sondern wollen versuchen was machbar ist.

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Equality 7-2521 8. Juli 2013 at 15:41

>>=> Nein – nach meinen Erfahrungen fordern sie nur die Akzeptanz ihrer hochtheoretischen Utopie.

Wer sich AC nennt und Akzeptanz FORDERT und dies mit psychischem „du bist unmoralisch“-Druck untermauert, hat es aus meiner Sicht nicht kapiert. Das einzige was man dadurch erreicht ist es schwache Seelen zum nachplappern unverstandener Parolen zu verleiten. Man erschafft dadurch nur eine Masse um die Freiheitsbewegung herum die dann zurecht als sektengleich empfunden wird. Eine solche „Masse“ steht aber den eigentlichen Zielen der ACs diametral gegenüber; nämlich eine Gesellschaft aus selbst denkenden eigenständigen Individuen. (Ausnahmen werden freilich akzeptiert) Das einzige worum ich die Menschen daher bitte ist es nie das Denken aufzugeben oder sich dieses von jeglichen sympathischen Führungsfiguren abnehmen zu lassen … dann habe ich auch kein Problem mit pdv Sympathisanten und wählern.

und noch zum sg. „Machtvakuum“; dieses existiert auch nur dank einer abhängigen und hörigen Masse. Ein Machtvakuum ist keinesfalls natürlich und auf immer und ewig vorhanden.

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ST 8. Juli 2013 at 15:40

David Friedman – “Der ökonomische Code” (Seite 17): “Eines Sommers fragte mich ein Kollege, warum ich keinen Parkausweis gekauft hätte. Ich antwortete, wenn ich keinen bequemen Parkplatz zur Verfügung hätte, würde ich öfter mit dem Fahrrad fahren. Er warf mir Inkonsequenz vor: Als jemand, der an Rationalität glaube, sollte ich in der Lage sein, die richtige Wahl zwischen Faulheit und körperlicher Bewegung zu treffen, ohne in diesem Spiel erst die Karten zu zinken. Meine Antwort war, dass Rationalität eine Hypothese sei, die ich über andere Menschen aufstelle. Mich selbst kenne ich gut genug, um Zugeständnisse an die Konsequenzen meiner eigenen Irrationalität zu machen. In Hinblick auf die große Menge meiner Mitmenschen aber, über die ich sehr wenig weiß, ist Rationalität die beste Voraussetzung für Vorhersagen, die mir zur Verfügung steht.”

Hier liegt der Hund begraben: Wir haben es mit in der Geschichte mit Gewalt und Irrationalität in den verschiedensten Ausprägungen zu tun. Damit umzugehen ist die große Herausforderung. Das Fazit dieses Artikels hier geht in die richtige Richtung und ich bin sehr froh dass die Diskussion hier wieder relativ rational UND realistisch geworden ist. Auch dieser Artikel trifft den Kern recht gut: http://ef-magazin.de/2013/03/27/4126-geschichtsphilosophie-wie-kommt-die-ethik-in-die-geschichte

“Laut http://de.wiktionary.org/wiki/totalitär ist liberal das Gegenwort zu totalitär. Was das Verbreiten und Erklären von Rationalität anbetrifft geht es um etwas Grundlegendes bzw. Radikales. Wenn es um die Freiheit in den Köpfen der Menschen geht, ist es ja gerade wichtig Umerziehung bzw. Manipulation zu erkennen, um dann nach seinen eigenen, frei gewählten und hoffentlich möglichst rationalen Prioritäten leben zu können. Dass wir eine anarcho-kapitalistische Gesellschaft heute und in naher Zukunft nicht erleben werden, sollte Konsens sein. Es ist völlig richtig dass ohne ausreichend viele gleichgesinnte Menschen, eine derartige Gesellschaft eher unwahrscheinlich ist. Beim Umgang mit den vielen grundlegenden Widersprüchen im Denken der Menschen ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Umgang mit Irrationalität ist sehr komplex. Denn selbst wenn Anarcho-Kapitalisten grundlegend für die Gesellschaft eine rationale Basis entwerfen, sind sie bzw. wir uns darüber im klaren wie wichtig es ist, zu wissen wenn man etwas nicht weiß! Ein empirisch rationales Weltbild dient heute vor allem als Inspiration dazu, mit den eigenen Initiativen in die friedlichste und in eine möglichst erfolgreiche Richtung zu gehen.

Wie gerne würde ich es sehen, wenn “unsere Gesellschaft” sagt: Wir fangen jetzt erst mal mit der Liberalisierung der Bildung an, damit sich die zukünftigen Generationen möglichst flexibel auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten können. Das ist nach allem Wissen meine persönliche Priorität, gerade auch wegen meiner eigenen Erfahrungen im Schulsystem.”

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Boehringer Peter 8. Juli 2013 at 14:27

“So fordern die meisten ACs, im Gegensatz zu deinen Behauptung, auch nicht die Anarchie über Nacht”

=> Nein – nach meinen Erfahrungen fordern sie nur die Akzeptanz ihrer hochtheoretischen Utopie. Den Sieg der reinen Moral und der reinen Vernunft ohne jeden Gedanken auf deren Umsetzbarkeit (und mE auf deren WÜNSCHBARKEIT i.S.v. “gerecht, wohlhabend, natürlich, friedlich, wirklich frei??”) zu verschwenden.
=> Aber selbst wenn man von der Wünschbarkeit mal abstrahiert: die hier von Alex gut beschriebene Umsetzung des Wahnsinns mit Machtkämpfen zur Füllung des unnatürlichen Machtvakuums nach Abtritt der Staaten aus der Geschichte kann man nicht einfach als “Schritt zehn von zehn” abtun. Wenn etwas (weder wünschenswert und auch) niemals ohne Bürgerkrieg der natürlichen Bürger-/Familien-/Ethnien-Kollektive und der leider ebenso natürlichen Mafia-Kollektive praktikabel ist, sollte man das Ziel vielleicht besser von vornherein anders definieren.

Fazit: Es ist rational und logisch für die ACs, sich -wie Du schreibst- nicht politisch zu engagieren. Erstens wegen Aussichtslosigkeit (keine Chance auch nur auf minimale relative Mehrheiten), zweitens wegen der Unfähigkeit zu Kompromissen (da ja solche unmoralischer Verrat an der Reinen Lehre wäre). Damit scheidet Politik (als immer unvollkommene Kunst des Machbaren) grundsätzlich für ACs aus. Ebenso mE jede Überzeugungsarbeit, die auch nur einen HAUCH an “Zwang” erfordert. Und da wird es beim bereits erwähnten Umerziehungs-Molineux schon sehr schwierig.

=> Aber gut: wir halten diesen erklärten Unwillen zum öffentlichen politischen (gar beeinflussenden) Diskurs mal fest. Nur im Elfenbeinturm darf diskutiert werden. Wenn das aber so ist, dann bewegen wir uns (naturwiss. gesprochen) im Bereich der Grundlagenforschung. Und DA ist sicher alles erlaubt. Dabei aber bitte nicht vergessen, dass man in den GEISTESwissenschaftlichen Fächern (Soziologie, Politologie) oder in den angewandten SOZIALwissenschaften (zB VWL) keine realen Experimente zur Verifikation oder Falsifikation von Thesen anstellen kann (sollte!) – denn das bedeutete einen konstruktivistischen und makroklempernden Eingriff in die Gesellschaft oder gar in das Beobachtungsobjekt, also den Menschen in dessen Sozialgefüge. Ganz heikel – bitte NIE in der Realität testen. Do not try AC at home.

=> DANN aber gibt es bei entsprechender Beachtung hier auch gar keinen Grund zur Aufregung mehr, denn Alex würde sich nie in den Elfenbeinturm verirren.

=> Und sezedieren kann man da im Turm sicher auch gut – etwa von Etage 35 ins Penthouse. In der REALEN Welt wird das schwieriger, da politisch vom heutigen Maximalstaat brutal verhindert und auch vom (dann 10%igen) Minimalstaat nicht vorgesehen. Wir kämpfen lieber für die 90%ige Freiheit für alle Menschen statt für die 100%ige für 1% der Menschen (darunter neben 0,01% ACs dann sicher auch 0,99% Falschgeld-Bankster und ihre selektiv korrupten Politiker; den nur Superreiche können sich die staatenlose Gesellschaft und die superteure Privatverteidigung samt privat geheuerten Mediatoren leisten).

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Liberty 8. Juli 2013 at 15:07

“Dabei aber bitte nicht vergessen, dass man in den GEISTESwissenschaftlichen Fächern (Soziologie, Politologie) oder in den angewandten SOZIALwissenschaften (zB VWL) keine realen Experimente zur Verifikation oder Falsifikation von Thesen anstellen kann (sollte!) – denn das bedeutete einen konstruktivistischen und makroklempernden Eingriff in die Gesellschaft oder gar in das Beobachtungsobjekt, also den Menschen in dessen Sozialgefüge.”

Völlig richtig! Nicht von heute auf morgen alles umstürzen wollen, weil diesbezüglich überhaupt KEINE Erfahrungswerte vorliegen. Gesellschaftsexperimente von tollen “Denkern” hatten wir im 20. Jh. wahrlich genug, wir brauchen nicht noch eines. So führt auch mE kein Umweg an einem Minimalstaat vorbei. Auf dem Weg dorthin muss man den Maximalstaat Schritt für Schritt “eindampfen”. Was dann kommt, sollten wir dieses Ziel jemals erreichen, das wird dann die Zukunft zeigen. Aber das ist mE eine Frage die sich erst in Jahrzehnten stellen wird.

Das Problem der Ancaps ist in der Tat dass sie TOTAL kompromisslos sind. Sie bekämpfen selbst die Minarchisten wie ihre größten Feinde, wobei ich noch selten gesehen habe, dass sie sich mit derselben Vehemenz mit den Staazis in den BT-Parteien gefetzt hätten. Für sie scheint es kein Unterschied zu sein, ob sie 70 Prozent Steuer zahlen, oder irgendwann nur noch 10 Prozent. Nur alles oder nichts.

Einen vernünftigen und GANGBAREN Weg um ihre Ziele zu erreichen haben sie aber auch nicht. Sie werden in 10 Jahren immer noch ihre Videos machen und über die Minimal-Staazis herziehen. Die minimalstaatliche PDV dagegen wird in wenigen Wochen (hoffentlich) Millionen Bürger mit ihrer Botschaft erreichen können, so wie Ron Paul in den USA. Für die asketischen Ancaps natürlich eine Todsünde.

Letztlich aber ist das eh egal, da die paar Hundert Ancap-Sektierer sowieso nichts zu sagen haben. Nur Videos machen, das können sie.

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Liberty 8. Juli 2013 at 15:19

Dass die Ancap-Sektierer irgendwie einen Sprung in der Schüssel haben, zeigt ja auch, dass die Herrschaften von FwF vor einigen Monaten nicht mal den Mumm aufgebracht haben, mit Oliver Janich öffentlich über die Frage zu diskutieren, ob eine libertäre Partei und das Wählen Sinn machen oder nicht. Sie haben wohl zu recht befürchtet, dass ihre Position nicht haltbar sein würde, und deshalb gekniffen. Typisch…

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Liane 10. Juli 2013 at 5:38

“Fazit: Es ist rational und logisch für die ACs, sich -wie Du schreibst- nicht politisch zu engagieren. Erstens wegen Aussichtslosigkeit (keine Chance auch nur auf minimale relative Mehrheiten), zweitens wegen der Unfähigkeit zu Kompromissen (da ja solche unmoralischer Verrat an der Reinen Lehre wäre). Damit scheidet Politik (als immer unvollkommene Kunst des Machbaren) grundsätzlich für ACs aus. Ebenso mE jede Überzeugungsarbeit, die auch nur einen HAUCH an “Zwang” erfordert. Und da wird es beim bereits erwähnten Umerziehungs-Molineux schon sehr schwierig.”

Kann es sein, dass Sie sämtliche AnKaps mit Molyneux-Anhängern identifizieren? Die “reine Lehre” verrät man nicht dadurch, dass man die freiheitlichen Ideen gnadenlos auf allen Feldern pusht. Haben Sie Rothbard gelesen? Ich denke schon, und dann müssten Sie das auch wissen, vorallem, warum das sinnvoll ist! Diese Gleichsetzung von AnKaps mit Molyneux-verschnittenen Voluntaristen nervt gewaltig.

FwF nennt ihr “Axiom” Freiwilligkeit (sic!), was schonmal gar kein Axiom ist (außer vulgärer Art), sondern eine Herleitung (!) aus einem Axiom [Selfownership]. Ich möchte jedenfalls nicht mit sowas blödem, ganz zu schweigen mit ihrer Unfähigkeit, sich an den Methoden sämtlicher Spielarten des Kollektivismus ein Beispiel zu nehmen; nämlich, ihre Ideen auf allen Feldern zu pushen und somit massenwirksam zu maximieren.

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Liane 10. Juli 2013 at 5:40

… zutun haben. -.-

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Liane 10. Juli 2013 at 5:58

PS:… Molyneux, …”Philosophenkönig”,… Minimalstaat…

Ich erhebe mich mal zur Philosophenkönigin (*lmfao*):
“Ein Minimalstaat ist ein guter Start, aber ein schlechtes Ende.”

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Liane 10. Juli 2013 at 7:00

Diese impotenten (und somit unattraktiven) Pfeifen der Voluntaristen nehmen ihr gegebenes Recht noch nichteinmal in Anspruch zu… (ja verdammt nochmal) zu manipulieren! Uh, böse. Manipuliert (!!!) das die Schwarte kracht, um eure Ziele (Freiheit) zu erreichen! Politische Beteiligung soll Zwang für die staatsgläubigen Mitbürger sein? Es gibt keinen Zwang zur Freiheit! Es gibt nur Beseitung von parasitären Existenzen! Außerdem – mal daran gedacht, zu was eure etatistischen Mitbürger euch gezwungen haben, indem sie euch mehr Unfreiheit hinterlassen haben, die sie selbst nicht hatten?! Betroffenheitsstatisten zu Opfern sind ja schon schlimm genug, aber Mitgefühl für Täter ist richtig abartig! Es gibt keinen Zwang zur Freiheit, denn man IST frei, es gibt nur Zwang zur Unfreiheit und die gehört beseitigt – mit allen Mitteln, Stück für Stück. Freiwillig (was diesen dumme pseudo-Axiom der FwF-Fraktion ist) werden die Parasiten ihren Wirt nicht hergeben!

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Equality 7-2521 8. Juli 2013 at 13:58

*nocheinmal ohne Schreibfehler

Natürlich würde ein abschaffen des Staates per staatlichem Dekret(was an sich schon Unsinn ist) für Chaos sorgen; Die träge Massenseele würde, wie von dir beschrieben, ihre Institutionen nicht so leicht aufgeben …

Und genau das ist für viele AnCaps ein Grund sich nicht politisch zu organisieren. Deswegen fordern die meisten ACs, im Gegensatz zu deiner Behauptung, auch nicht die Anarchie über Nacht.

Da der Staat einfach keine Berechtigung hat, erfordert es auch keine Abstimmung um diesen loszuwerden. Die staatliche Macht speist sich aus der Zustimmung der Bevölkerung. Wenn die Menschen also aufhören wegen jedem Wehwehchen zum Staat zu rennen, Steuerhinterziehung Volkssport ist und die Gültigkeit staatlicher Verordnungen generell in Frage gestellt wird, dann ist so langsam die Zeit für den Staat gekommen. Nach zahlreichen Sezessionen wird es dann vielleicht noch eine Abschiedserklärung dieser Zwangsinstitution geben und gut ist.

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Equality 7-2521 8. Juli 2013 at 13:50

Natürlich würde würde ein abschaffen des Staates per staatlichem Dekret(was an sich schon Unsinn ist) für Chaos sorgen; Die träge Massenseele würde, wie von dir beschrieben, ihre Institutionen nicht so leicht aufgeben …

Und genau das ist für viele AnCaps ein Grund sich nicht politisch zu organisieren. Deswegen fordern die meisten ACs, im Gegensatz zu deinen Behauptung, auch nicht die Anarchie über Nacht.

Da der Staat einfach keine Berechtigung hat, erfordert es auch keine Abstimmung um diesen loszuwerden. Die staatliche Macht speist sich aus der Zustimmung der Bevölkerung. Wenn die Menschen also aufhören wegen jedem Wehwehchen zum Staat zu rennen, Steuerhinterziehung Volkssport ist und die Gültigkeit staatlicher Verordnungen generell in Frage gestellt wird, dann ist so langsam die Zeit für den Staat gekommen. Nach zahlreichen Sezessionen wird es dann vielleicht noch eine Abschiedserklärung dieser Zwangsinstitution geben und gut ist.

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Freigeist 8. Juli 2013 at 13:23

Ach es gibt jetzt schon Scharia Richter in Deutschland, wo es für jeden Dreck einen Pharagraphen gibt, und mir sollts recht sein. Die holen ihre Scharia Richter damit die unter sich Streitigkeiten lösen anstatt mit Zivilrechtsklagen die drecks staatlichen Volksgerichtshöfe zu lähmen damit es nach zwei Jahren Verhandlung zu einer Urteilssprechung kommt.

Und mir ist deren Paralleljustiz egal! Die nehmen freiwilig dran teil, sollen doch die anderen Clown auch ihre dumme Religionsrechtssprechung haben.

Desweiteren gab es schon X mal das Szenario in Deutschland was hier so als Hölle beschrieben wird. Das Frankenreich ist zerbrochen, das HRR ist zerbrochen, das Kaiserreich ist zerbrochen. Ja dann gibts halt ein paar Konflikte. Wird es immer geben. Das einzig sinnvolle ist diese ausbluten zu lassen.

Aber wie gesagt das ist eben der zehnte von zehn Schritten.

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Reen 8. Juli 2013 at 14:26

Ja und Nein, ich stimme dir zu das sie sich mit ihrer paralelen scharia Gerichten selbst schaden. Das stört mich nicht wirklich, als ob jemand Drogen nimmt, die ihm dann nicht gut tun ist das sein Ding. Aber ohne Staat kein verbindliches “sekulares Recht” für Mich, das ist sehr wohl ein Problem aus meiner Sicht.

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