Ein Kommentar von Alexander Benesch

Connie Heedegard, die dänische Bürokratin und Literaturwissenschaftlerin die 2010 sinnfrei zur  EU-Kommissarin für Klimaschutz ernannt worden war und das Schicksal von 450 Millionen Menschen in die Hand genommen hatte, erklärte im Interview mit dem SPIEGEL, dass die deutschen Bürger vor den Bundestagswahlen im September noch nicht beglückt werden mit den weiteren Einzelheiten zur Energiewende:

“Ich werde dazu nichts sagen, denn ich weiß, dass darüber sehr viel diskutiert wird und viele Entscheidungen auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben werden.”

Ins Amt des dänischen Umweltministeriums gehoben wurde die Bilderbergerin durch den späteren NATO-Generalsekretär und ebenfalls Bilderberger Anders Fogh Rasmussen. Zur EU-Komissarin wurde sie unter dem Bilderberger José Barroso. Die EU könnte also genausogut Bilderberg-Land heißen. Das klingt auch viel schöner, magischer und weniger steril als Europäische Union, eher nach einem Vergnügungspark! Heedegard sollte sich zukünftig – ähnlich wie in Disney-Land – in das Kostüm eines neuen EU-Maskottchens mit hohem Wiedererkennungswert begeben und in dieser Aufmachung ihre Reden halten. Ihr eigentliches Gesicht und den Namen merkt sich sowieso keiner, also ist mein Vorschlag, dass sie im Kostüm ab sofort auf Steuerzahlerkosten “Connie” spielt, das Klima rettende Eichhörnchen.

In Bilderberg-Land hat aber im Gegensatz zu Disney-Land niemand Spaß und Vergnügungsparks haben einen hohe Energiebedarf.

Der Bundesumweltminister Peter Altmaier korrigierte im Mai nach einem Besuch bei Justin Biebers vom deutschen Zoll beschlagnahmten Kapuzineräffchen seine Kostenschätzung für die Energiewende auf über eine Billion Euro nach oben.
Was Heedegard uns schon offenbart, ist eine Wiederbelebung des zum stinkenden Zombie verkommenen Emissionsrechtehandels, die Steuer auf heiße Luft. Die Non-Klimaexpertin Heedegard verstieg sich nach dem rekordverdächtig kalten ersten Halbjahr in Deutschland und Europa sogar zu der substanzlosen Insinuierung, die Überflutungen in Deutschland seien Auswirkungen der menschgemachten Klimaerwärmung:

“Klimapolitik ist wichtiger denn je. Fragen Sie mal die Menschen in Sachsen-Anhalt, die nach der Flut gerade erst in ihre Häuser zurückkehren konnten. Die merken jetzt, was Klimawandel bedeutet.”

Durch die Überflutungen sind Leute ja immerhin schon gewöhnt an Rettungseinsätze der Bundeswehr und des THWs, da läuft in Zukunft alles reibungsloser ab wenn die ersten größeren Stromausfälle dank der Energiewende auftreten.

Energiearmut – in Deutschland gehen die Lichter aus

Wegen unbezahlter Rechnungen sei 2010 schätzungsweise 600.000 Haushalten die Energieversorgung abgeschaltet worden, so die Düsseldorfer Verbraucherzentrale NRW. Diese Schätzung basiert auf einer Umfrage bei 58 Unternehmen der lokalen Energieversorger im größten Bundesland. Warten sie darauf, dass die Planwirtschaftler die die Preise nach oben und die Misere verschuldet hatten, dem “Marktversagen” und dem Kapitalismus an sich die Schuld geben werden!

2010 wurden 3 Millionen Mahnungen an Stromkunden versandt. Wenn man davon ausgeht dass es sich bei einem Großteil davon um Haushalte mit mehreren Personen handelt, sind letztendlich mehr als 3 Millionen Bürger betroffen.

Die Politik bietet als Lösung natürlich wieder das Geld anderer Leute an und will über den Sozialapparat die Probleme mit Energiekostenzuschüssen lindern, was nur eine kurzfristige Lösung mit Verfallsdatum ist. Denn die zusätzliche Belastung fällt auf diejenigen Mittelschichtler, die schon viel zu stark ausgenommen werden und zunehmend in die Sozialsysteme überwechseln und aufhören zu arbeiten, während die gehobeneren und finanziell erfahreneren Mittelschichtler immer neue kreative Wege finden, ihr Geld vor dem Staat in Sicherheit zu bringen.

Keine der angeblichen neuen Wunderwaffen im Hinblick auf die Energieerzeugung, den Transport und die Speicherung hält was sie verspricht: In Prenzlau startete man ein Wasserstoff-Hybrid-Speicherkraftwerk, darin wird überschüssiger Windstrom zur energieintensiven Wasserstofferzeugung benutzt, danach mit dem gespeicherten Wasserstoff in einem Gasmotor wieder Strom erzeugt, der bei Bedarf ins Netz eingespeist wird. Alles klar? Warum schaltet man nicht gleich noch ein paar Extra-Zwischenstufen dazu? Warum betreibt man mit dem Strom von dem Gasmotor nicht eine Windmaschine, die dann wiederum Wind für die Windräder erzeugt?

Zahlen zu den Wirkungsgraden, Verlusten und Kosten gibt es offiziell keine, der Verlust lässt sich aber auf 80% beziffern. Das heißt, der überteuerte subventionierte Windstrom wird nach dieser Speicherung FÜNF MAL TEURER. Gibt es keinen Überschuss-Windstrom weil der wind einfach nicht weht, steht die Anlage still. Strom wird in Zukunft wohl so sein wie ein teurer Champagner.

Im März diesen Jahres schockte ein Bericht des britischen Crown Estate darüber, dass das Land wegen dem kalten Wetter und einem Fehler bei einer einzigen Pipeline SECHS STUNDEN davor entfernt war, bei starker Kälte und Schneefällen einen totalen Heizungs-Blackout zu erleben.

Im November 2011 bereitete sich Hamburg auf die Möglichkeit eines totalen Stromausfalls vor, wie Welt Online berichtete. Im Februar 2012 gab die Bundesnetzagentur zu dass nur die Notreserven den Blackout verhinderten.

Danken sie Connie, dem fleißigen Klima rettenden Eichhörnchen von Bilderberg-Land!