Alex Benesch

Der britische Geheimdienst MI5 beobachtete die zwei Fanatiker, die einen jungen Soldaten nahe der Woolwich-Kaserne getötet haben, ganze acht Jahre lang. Einer der Täter, Michael Adebolajo, galt als Hochrisiko-Person: Bereits in der Vergangenheit in Haft gewesen wegen physischer Gewalt, war er außerdem Mitglied einer Terrororganisation. Beamte fotografierten ihn neben dem Hassprediger Anjem Choudary. Dieser nannte das aktuelle Massaker zwar “schockierend”, distanzierte sich aber nicht allzu stark.

Die Zeitung The Sun filmte Choudary heimlich mit den Aussagen, dass der Islam Europa überrennen werde, die Gotteskrieger die Sozialsysteme ausbeuten sollen und dass David Cameron und Barack Obama getötet gehören. Er erklärte seine Worte, “Taschengeld für den Dschihad” von den Ungläubigen zu holen, hinterher als “Scherz”. Zu Gewalt will er nicht aufgerufen haben und die Behörden erklärten, kein Verfahren gegen ihn eröffnen zu können. Selbst kassiert er 25.000 britische Pfund Sozialgelder pro Jahr und wohnt in einem Haus im östlichen London im Wert von 320.000 Pfund:

“Wir werden England übernehmen – die Moslems kommen – Brüssel ist zu 30, 40% muslimisch, und Amsterdam. Diese Leute sind wie ein Tsunami in ganz Europa.”

Einmal hielt die Polizei Michael Adebolajo von der Ausreise nach Somalien ab, wo er mit der al-shabaab-Miliz kämpfen wollte. Anfang der Woche soll er unweit des Tatorts den heiligen Krieg auf der Straße verkündet haben. Quellen erklärten dass er im Zuge von Anti-Terror-Ermittlungen ins Fadenkreuz gerückt war, aber nicht ernst genug genommen wurde.

In Großbritannien gibt es weder für Bürger noch für Soldaten das Recht auf das verdeckte Führen von Schusswaffen zur Selbstverteidigung auf der Straße. Bei der brutalen Tat sieht man auf Videoaufnahmen, wie Unbeteiligte herumstehen und entweder nicht eingreifen oder versuchen, auf die blutbeschmierten Täter einzureden.

Als Polizeibeamte am Tatort eintrafen, eröffneten diese auf die fliehenden Täter das Feuer.

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5 comments

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markus 25. Mai 2013 at 18:45

Zu beachten ist auch: Die Polizei hat, angeblich, 20 Minuten bis zum Tatort gebraucht. 20 Minuten! Mich würde mal interessieren wie das erklärt wird. Entweder Totalversagen oder vielleicht sogar Setup.

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vollbremsung 24. Mai 2013 at 13:43

…was wohl zeigt, dass der Staat gar kein Interesse an einer ernsthaften Prävention migrations-religiös getriebener Extremistengewalt hat.

Welchen Nutzen könnten die Elitenpolitiker aus der “Teilen- und Herrschen”-Strategie – der eigentlichen Aufgabe der Migration – noch herausziehen, wenn diese in ein Extrem abzugleiten droht? Mir schleierhaft…. Siehe auch aktuell die Skandinavischen Länder.

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Agent Orange 24. Mai 2013 at 18:01

Während große Teile der Bevölkerung durch die massenhafte Einwanderung gegeneinander aufgehetzt wird und ums nackte Überleben kämpft, können die Eliten ihre eigenen Machtkämpfe in aller Ruhe untereinander austragen.
Täuschung, Ablenkung und künstlich Krisen erzeugen …. alles läuft nach Plan.

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vollbremsung 24. Mai 2013 at 19:51

Naja, so einfach ist es für die Eliten auch nicht.

Die Geheimdienste protegieren Extremisten und das Ergebnis sind dann so spektakuläre Morde wie in London oder Massenausschreitungen wie in Stockholm.

Aber jetzt bekommen die Alternativen wie UKIP (andere werden sich formieren) ordentlich Zulauf. Die aber sind wie Sand im Getriebe der Agenda jener Eliten, die ihr Werk noch nicht beendet haben.

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Agent Orange 24. Mai 2013 at 21:26

Vergiss London und die Geheimdienste, das ist nur Beiwerk! Von den Ausschreitungen in Stockholm weiß ich nur wenig.
Sei noch ein Sandkorn im Getriebe der NWO, bitte !!

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