Alexander Benesch

Am Donnerstag verkündete der Entwickler Cody Wilson von Defense Distributed, dass das US Office of Defense Trade Controls Compliance, Enforcement Division (DTCC/END) ihn in einem Brief aufgefordert hatte, sämtliche Daten von seiner Webseite zu entfernen über Waffen, die sich mit einem 3D-Drucker herstellen lassen, sowie andere Gegenstände:

1. Defense Distributed Liberator pistol
2. .22 el3ectric
3. 125mm BK-14M high-explosive anti-tank warhead
4. 5.56/.223 muzzle brake
5. Springfield XD-40 tactical slide assembly
6. Sound Moderator – slip on
7. “The Dirty Diane” ½-28 to 3/4-16 STP S3600 oil filter silencer adapter
8. 12 gauge .22 CB sub-caliber insert
9. Voltlock electronic black powder system
10. VZ-58 front sight”

Die „Liberator“-Pistole war das erste Modell einer kompletten 3D-Drucker-Waffe; die Pläne wurden rund 100.000 mal von der Webseite heruntergeladen und finden nun noch größere Verbreitung in Filesharing-Netzwerken. 3D-Drucker gibt es bereits ab 1300$.

Cody Wilson betonte in der Sendung Alex Jones Nightly News, dass in der Entwicklungsphase zu jedem Zeitpunkt juristisch ausgelotet wurde, wie sich Lücken in der bestehenden Legislatur ausnutzen lassen. Ein Einschreiten der Regierung als politischer Versuch, Kontrolle über die Herstellung von Schusswaffen zurückzugewinnen und die 3D-Drucktechnologie einzuschränken, wurde von Anfang an erwartet und werde mit der Hilfe von Anwälten entsprechend beantwortet werden.

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