Alexander Benesch          

District of Columbia Metropolitan Police Department Chief Cathy Lanier erklärte, dass sie den Kriegsveteran Adam Kokesh und weitere Demonstranten am 4. Juli verhaften lassen werde, falls diese die Waffengesetze verletzen.
Gegenüber NewsChannel 8 verkündete sie:

“Den District of Columbia mit geladenen Schusswaffen zu betreten ist ein Gesetzesbruch und werden das auch so behandeln müssen.”


Der Aktivist und Moderator von Adam vs. the Man Adam Kokesh, Veteran des US Marine Corps mit Kampferfahrung, hat auf seiner Facebook-Page einen bewaffneten Marsch auf Washington D.C. für den 4. Juli als provokante Protestform angekündigt. Die Demonstranten sollen geladene Gewehre per Riemen auf dem Rücken tragen.

Bisher haben 2000 Menschen für den Marsch zugesagt, der in Virgina legal beginnt. Bis zu der Entscheidung des obersten Gerichtshofs District of Columbia v. Heller im Jahr 2008 war es in der Hauptstadt gesetzestreuen Bürgern sogar verboten, Handfeuerwaffen zu registrieren.

Am 26. Juni 2008 bestätigte der Oberste Gerichtshof das Urteil des United States Court of Appeals for the District of Columbia Circuit im Fall Parker v. District of Columbia. Das Berufungsgericht hatte verschiedene Bestimmungen des Firearms Control Regulations Act of 1975 für verfassungswidrig erklärt und festgestellt, dass Handfeuerwaffen “Waffen” im Sinne des 2. Verfassungszusatzes seien, und dass das in dem Gesetz getroffene Verbot von Handfeuerwaffen verfassungswidrig sei. Ebenso unwirksam seien diejenigen Bestimmungen des Gesetzes, die forderten, dass alle Waffen, auch Gewehre und Flinten, ungeladen und demontiert oder zumindest besonders gesichert aufbewahrt werden müssen.

Trotz allem, so die Richter weiter, sei dieses Recht nicht unbeschränkt. Es erstrecke sich nicht auf jede Waffe, jede Art der Mitführung zu jedem Zweck. Vielmehr solle durch das Urteil nicht an denjenigen Gesetzen gerüttelt werden, die den Waffenbesitz von Verbrechern, Geisteskranker oder das Führen von Waffen an heiklen Orten wie Schulen und Regierungsgebäuden verböten. Auch hätten solche Gesetze Bestand, die den Verkauf von Waffen regelten.

Federalist Noah Webster bewies einen treffenden Scharfsinn in seinen Ausführungen über das individuelle Recht auf Waffenbesitz als Kontrollmechanismus gegenüber der Tyrannei:

“Tyrannei ist die Ausübung von Macht über einen Menschen, welche nicht durch das Gesetz gerechtfertigt oder notwendig für die öffentliche Sicherheit ist. Eine Bevölkerung kann niemals seiner Freiheiten beraubt werden, wenn in ihren eigenen Händen eine Macht verbleibt, die ausreichend gegenüber jeglicher anderen Macht in dem Staate ist. Die höchste Macht in Amerika kann keine ungerechten Gesetze durch das Schwert durchsetzen; weil die Gesamtheit der Bürger bewaffnet ist und eine Macht darstellt welche jeglichen Verband an regulären Truppen übertrifft der, unter jedem Vorwand, in den Vereinigten Staaten aufgestellt werden könnte.”

Man beachte besonders den Hinweis darauf, dass eine Bundesregierung mit niederen Absichten durchaus leere Vorwände für die Aufstellung und den Einsatz von Bundestruppen anführen kann.

Nachdem James Madisons Bill of Rights dem Kongress vorgesetzt worden war, veröffentlichte Tench Coxe seine „Anmerkungen über den ersten Teil der Zusatzartikel der Bundesverfassung“ in der Federal Gazette am 18. Juni 1789. Er versicherte in seinen Ausführungen über den zweiten Zusatzartikel, dass es das Volk als Summe der Individuen mit Waffen ist, das als der ultimative Kontrollmechanismus gegen die Regierung fungiert:

“Da Herrscher, die ihre Pflicht gegenüber dem Volk nicht gebührend vor sich haben, zu tyrannisieren versuchen können und da die militärischen Kräfte die hin und wieder zur Landesverteidigung aufgeboten werden müssen, ihre Macht zum Nachteil ihrer Mitbürger pervertieren können, werden die Bürger durch den nächsten Artikel in ihrem Recht bestätigt, ihre privaten Waffen zu besitzen und zu führen.“

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30 comments

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9 11 pirat 9. Mai 2013 at 16:55

@Benjamin dass ist ja sozusagen die Bestätigung eines Inside Job aus erster Hand.Die Wahrheit kommt halt immer ans Licht.

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Benjamin 9. Mai 2013 at 14:03

apropos Terror:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.terrorismus-historiker-darum-plante-mein-vater-das-wiesn-attentat.ecdd3bfd-97f0-4f0d-92f8-578c01748cad.html

was wohl Innenminister Friedrich dazu meint??

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Specht 8. Mai 2013 at 20:53

He, irgendwas stimmt nicht im Kommentarbereich, seit paar Tagen werden meine Kommentare irgendwo willkürlich eingefügt, wo sie überhaupt nicht hin sollten…

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YourHell 8. Mai 2013 at 17:03

Einen Schusswechsel wird die Regierung wohl kaum riskieren.
Moderne Schall- und Strahlenkanonen könnten dafür sorgen, dass sich der ganze Demonstrationszug übergibt und nicht mehr weiß wo oben und unten ist.
Ein Gewehr in der Hand hilft da wenig.

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BennyB 8. Mai 2013 at 17:02

agent provocateur? Ich glaube nicht das sie dafür jemanden finden. Erinnert ihr euch noch an S21 als die Demonstranten einen davon niedergerungen haben? Jetzt stelle man sich mal vor diese Demonstranten hätten alle ne Pumpgun aufm Rücken.

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YourHell 8. Mai 2013 at 17:05

Meinst du dann passiert ein Mord?
Das würde dann nicht gerade für verantwortungsvolle Waffenbesitzer sprechen.

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BennyB 8. Mai 2013 at 17:22

Waffen = Mord, yeah, die anti-waffenlobby logik. Nein, ich denke das die Demonstranten Bewaffnet sind wird die Eskalation durch Provokateure verhindern. Die meisten sind eben verantwortungsvoll und würden erstmal versuchen ihn zu stellen. Nur wenn das nicht möglich ist und er anfängt um sich zu schießen würde er warscheinlich auch beschossen werden, das wäre dann allerdings kein Mord.

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YourHell 8. Mai 2013 at 18:52

Dein Posting laß sich so, als hätten die Waffen der Demonstranten einen Einschüchterungseffekt auf einen potentiellen Agent Provocatuer.

Ein umzingelter Agent Provocatuer versucht sich den Weg freizuschießen? Wohl kaum. Aber er könnte einfach vor den Gewehrläufen davonspazieren, solange keiner seine Waffe beiseite legt und ihn zu Boden ringt. Beim Ringen stört ein Gewehr eigentlich nur.

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Felix 11. Mai 2013 at 20:47

Hast du noch nie eine Verhaftung gesehen, oder wieso machst dus so kompliziert? Der wird mit vorgehaltener Waffe zur Aufgabe GEZWUNGEN, nich gerungen!

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Valthiel 8. Mai 2013 at 15:08

Wie dreist die Polizeichefin einfach den Begriff “zivilen Ungehorsam” verdreht, von wegen es würde zu weit gehen wenn damit Gesetze gebrochen werden…

Nein, genau das ist die Definition von zivilem Ungehorsam: das demonstrative Übertreten bestimmter Gesetze und Regeln um ein Zeichen zu setzen!

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Alain 8. Mai 2013 at 14:19

Bin mal gespannt, wie sich das entwicklet.
Klar KÖNNTE man die Situation eskalieren lassen, nur wird das böse enden. Und ob die Regierung eine Schiesserei mit hunderten bewaffneten Bürger noch zu ihren Gunsten spinnen kann… weiss nicht. Kann EXTREM nach Hinten los gehen.

Ich denke eher das es im Vorfeld zu Verhaftungen kommen wird. Lange bevor jemand DC betreten hat. So hat man eher den Spin, von wegen “Right Wing Terroristen verhaftet, weil sie ein bewaffneten Sturm auf DC organisiert haben” Das es eigentlich NUR eine Demo sein sollte, wird so niemanden mehr interessieren.

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vollbremsung 8. Mai 2013 at 13:13

Ein wirklich grandioser Schachzug der Väter der Bill Of Rights: deren Schrieb ist jetzt schon über 200 Jahre alt und bereitet den Tyrannen immer noch Kopfzerbrechen.

Denn eine Bewaffnung der Bevölkerung bringt nicht nur Probleme beim Überrennen der eigenen Bevölkerung mit sich, sondern gefährdet auch die Tyrannen. Sobald signifikante Teile der Bevölkerung immer unzufriedener werden, wird es auch für Führer immer gefährlicher. Denn damit wächst das Potential auch für sie einen Anschlag zum Opfer zu fallen.

Hitler erlebte einige Anschläge auf sein Leben – allerdings war dort die Bevölkerung entwaffnet. Trotzt intensiven Personenschutz gilt: einen absoluten Schutz gibt es nicht.

Die Idee von Adam Kokesh sollte man als die Kernidee hinter dem 2. Verfassungszusatz ansehen: es geht nicht um Gewalt. Darum sollte es nie gehen. Es geht hier um das Abschreckungspotential. Es ist dringend geboten, es beim Abschreckungspotential zu belassen: Gewalt löst letztlich keine Probleme. Der Fakt aber, dass es bei einer bewaffneten Bevölkerung zu gewaltsamer Gegenwehr kommen könnte, ist die Trumpfkarte von Freiheit. Denn Gewalt ist ein besonderer Zustand, der irgendwie immer beide Parteien betrifft und irgendwie beide ins Unglück stürzt. Hitler hat letztlich auch ins Gras gebissen, genauso wie seine Mit-Tyrannen diese Goebbels und Göhrings.

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Toxi1965 8. Mai 2013 at 16:12

Bürgeraufstand oder Bürgerkrieg ist die reinste Form von Demokratie ( direkt-demokratie) bzw. Volksabstimmung ( Was man heute so unter Demokratie versteht )

Kurz: Das Volk stimmt ab und richtet etwas .

Wenn die Bürger ihre Waffen ( Meingungsverstärker) gegen den Staat richtet um gedreht wenn der Saat Waffen ( Meinungsverstärker ) gegen den Bürger richtet) dann ist gewaltig was faul im Lande .

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YourHell 8. Mai 2013 at 12:42

Haben etwa Joe Sixpack Irak, Afghanistan, Libyen… angegriffen ODER DIE REGIERUNG?

Kokesh hat vermutlich einige Iraker ermordet und Familien zerstört. Im Auftrag der US-Regierung.

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Benjamin 8. Mai 2013 at 18:37

So wie ich das verstanden habe, wollen die Libertären keine Angriffsarmee, sondern eine Verteidigungsarmee und schluss machen mit dem militärisch-industriellen Komplex

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YourHell 9. Mai 2013 at 11:04

Die USA ist durch ihren Interventionismus erst mächtig und reich geworden. Oder meinst du die Welt gibt den USA freiwillig ihre Rohstoffe zu Flohmarktpreisen? Die US-Wirtschaft funktioniert nur, weil man anderen Ländern die Pistole an die Schläfe hält.
Desweiteren ist es für das Überleben der USA äußerst wichtig einen geostrategischen Vorteil gegenüber China oder Russland zu haben.

Ich glaube kaum, dass Libertäre den wirtschaftlichen Ruin einleiten wollen.

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Jefferson 8. Mai 2013 at 12:18

Ex-Marine Adam Kokesh plant einen bewaffneten Protestmarsch auf Washington um die Verfassung zu schützen. Und bekommt Ärger mit den Establishment.

Ex-Marine Smedley Butler sollte 1932 einen bewaffneten Marsch mit Marines auf Washington organisieren. Für einen gewaltsamen Putsch im Auftrag von Prescott Bush und anderen. Er lehnte ab. Und bekam Ärger mit dem Establishment.
http://www.prisonplanet.com/articles/july2007/240707fascistcoup.htm

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Guido 8. Mai 2013 at 11:45

” Ich fürchte du vermengst da etwas.. wie Michael Moore, Stories über totgeschossene Kinder und Kriegen und dann im Anschluss die “Erklärung”: eine von vornherein “waffengeile” Nation -> Krieg, Elend ”

Warum unterstellst Du mir so eine primitive Denke? Warum hast Du absichtlich den zweiten Teil meines Kommentars ‘übersehen’ ?

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Benjamin 8. Mai 2013 at 18:35

@Guido:
Ich habe deinen Kommentar gelesen, aber ich verstehe nicht, niemand behauptet hier, dass es NUR genügt zur Waffe zu greifen..

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Guido 8. Mai 2013 at 21:59

Wieder völlige Sinnentstellung.

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Guido 8. Mai 2013 at 9:10

Sich mit privatem Waffenbesitz gegen Tyrannei schützen zu wollen, dass ist ja alles schön und gut. Aber das reicht nicht. Trotz privatem Waffenbesitzes sind die USA zur größten Tyrannei geworden.

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Freigeist 8. Mai 2013 at 9:16

Ja wegen solchen Sozialdemokraten und halben Hemden wie dir.

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benjamin 8. Mai 2013 at 9:23

Du musst es mal sorum sehen Guido, die USA sind -auch wenn es uns hier vllt “freier” vorkommen mag weil wir USA nur aus Propagandafilmen und -büchern kennen- RELATIV das freieste Land der Welt und das hat auch damit zu tun, dass nicht nur Polizei, Armee und lächerliche Schützenvereine Waffen haben

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Guido 8. Mai 2013 at 9:53

Wenn Freiheit bedeutet, dass Menschen auf der Straße verhungern/erfrieren, wenn Freiheit bedeutet, Millionen von Menschen in anderen Ländern zu töten, dann sind die USA tatsächlich das freiste Land.

Und nicht dass man mich absichtlich missversteht. Ich habe nichts gegen privaten Waffenbesitz. Nur es reicht offenbar nicht, um Tyrannei zu verhindern. Da muss noch mehr kommen. Das wollte ich nur sagen.

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Benjamin 8. Mai 2013 at 11:15

Haben etwa Joe Sixpack Irak, Afghanistan, Libyen… angegriffen ODER DIE REGIERUNG?

Und wenn es quasi nur noch den militärisch-industriellen Komplex gibt als Arbeitsplatz, dann muss man sich auch nicht wundern, warum die Industrie abkackt!

Und wie gesagt: RELATIV frei!

Ich fürchte du vermengst da etwas.. wie Michael Moore, Stories über totgeschossene Kinder und Kriegen und dann im Anschluss die “Erklärung”: eine von vornherein “waffengeile” Nation -> Krieg, Elend

Wo ist der STaat in solchen “Analysen”??

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Freigeist 8. Mai 2013 at 18:53

“menschen auf der Straße verhungern/erfrieren”

Das ist der deutsche Linke der wie ein Baby mit vollgeschissener Windel rumheult was in den USA für soziale kälte Herrschen würde. In den USA gibts für 15% der Bevölkerung Lebensmittelmarken und selbst die ärmsten sind fett. Behalt deinen linken Dreck für dich.

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Guido 8. Mai 2013 at 21:49

sozial – SCHLECHT
sozial – LINKS
Links – SCHLECHT

Diese und andere emotionale Konditionierungen machen aus einem normalen Menschen einen indoktrinierten Libertären, wobei ich nicht alle Libertäre über einen Kamm scheren will.

Ich bin übrigens nicht Links. Ich bin normal.

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Specht 8. Mai 2013 at 20:47

Der Moderator in dem Video betont extra, dass er nicht genau weiß, wo Adam Kokesh wohnt. Warum fängt er den Gedanken dann überhaupt an??? Das ist wie bei Glenn Beck, wenn er so tun, als hätte er keine Ahnung, wer Alex Jones eigentlich ist. Verdammt nochmal, das ist sooo billig und schlecht…

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Soma 8. Mai 2013 at 8:49

Das neue Video vom Conreb ist wieder ziemlich interessant.
https://www.youtube.com/watch?v=vHiHnZ4eiWw

Was den Protestmarsch betrifft, da wird sicher nur so wimmeln von Agents Provocateurs.
Die werden sicher was versuchen und dann sind die Patrioten endgültig als die Terroristen gebrandmarkt.

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Specht 8. Mai 2013 at 20:01

Das werden sie doch sowieso schon, ich meine als Terroristen gebrandmarkt.

Ich finde, in dem verlinkten conrebbi Video sieht fast keine Person auf den Vergleichsphotos tatsächlich aus, wie ein und der selbe Mensch. Nicht falsch verstehen, ich mag den Typen, schaue alle seine Videos seit Jahren, aber dieser Beitrag taugt nichts. Trotzdem ist die Idee mit angeheuerten Schauspielern als Zeugen und Opfer natrürlich hoch interessant.

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