Liberty or Death

Wenn Desinformation und Entmündigung nicht mehr funktionieren um die Immunität und das Gewaltmonopol des Staates zu wahren

Das Vakuum des zerbrechenden Gewaltmonopols

Wenn der Staat versagt und sein Monopol als Sicherheitsdienstleister nichtmehr praktisch aufrechterhalten und finanzieren kann, werden neue Kräfte auftreten die dieses Vakuum füllen wollen. Entsprechend lang ist die Bewerberliste auf den frei gewordenen Chefsessel von der Ausbeutung GmbH und reicht von durchgeknallten Ökokommunisten bis zu Neonazi-Gruppen oder Jihadis.
Gruppierungen die nur auf so eine Gelegenheit gewartet haben und sich entsprechend vorbereiteten darauf. Die Bedrohung ist dabei immer präsent und letztendlich werden im Geheimen gewachsene bewaffnete Untergrund-Gruppierungen nur von einem Überwachungsnetz und Polizisten, die schlechter bei ihren Schießprüfungen abschneiden als andererorts Kinder, davon abgehalten über eine Bevölkerung herzufallen, die selbst jedes martialische Attribut menschlicher Natur bei sich selbst verleugnen will.

Ein staatliches Gewaltmonopol hat diese pazifistischen, Beutetier-ähnlichen Menschen geschaffen um seine räuberische Praxis der Selbsterhaltung durch Enteignung zu vereinfachen und egal bei was für drastischen Steuererhöhungen keine ersthaften Konsequenzen für sich und Störungen im Ablauf der physischen Durchsetzung seiner Gesetze zu fürchten.

Kurzum: Man kultiviert eine Herde Nutztiere. Ein Gewaltmonopol gleicht einem Panzerhandschuh an der Gurgel in den abwechselnd andere Akteure schlupfen. Darum ist es für Rebellengruppen, die selbst zu tyrannischen Regierungen werden wollen, die selbst von den abgepressten Erzeugnissen der anderen leben wollen, so wichtig die Hauptstadt der alten Regierung zu erobern. Hier lagern die Schätze um die es eigentlich geht, die Steuerakten und diverse andere Auswüchse von Staatlichkeit die man übernehmen möchte.

Bürger, die sich gegenüber diesen Möglichkeiten absichern wollen und beispielsweise Schusswaffen kaufen und damit trainieren um ihr Hab und Gut wie Leib und Leben zu schützen, finden sich schnell zwischen den Mahlsteinen diverser Ideologen und werden von jeder politischer Bewegung, die sie nicht rekrutieren konnte, bekämpft. Für den Staat ist es daher wichtig den erster Schritt zu physischen Widerstand gegen Tyrannei in der Bevölkerung zu verhindern, den Willen und die Bereitschaft.

Daher muss man permanent Selbstverteidigung und abwehrende Gewalt gegen Tyrannei mit den schrecklichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte assoziieren, überigens durch die Bank begangen von Regierungen, damit der Mensch in die Falle tappt und eine Mordtat mit dem Werkzeug und nicht dem Täter in Verbindung bringt.

Darum bringt der durchschnittlich verhausschweinte Bundesbürger andere Bürger, die sich außerhalb des staatlichen Apparates mit Waffen, Taktiken, Ausrüstung und Kriegsführung beschäftigen, automatisch in Verbindung mit nationalsozialistischen Gruppierungen welche sich einreihen wollen in die Schlange von Bewerbern für die neue Rolle des Ausbeuters.

Es geht darum den Menschen von seinem Überlebensinstinkt, dem Willen Nein zu sagen mit dem letztendlichen Konsequenzen physischen Widerstandes als Drohpotential zu entfremden. Mittlerweile ist diese Doktrinierung soweit vorangeschritten, dass sozialistisch-authoritäre Medien mit monolithischen Titeln wie die WELT offen amerikanische Milizen, Tea Party, Neonazis und sogar Reenactment vermischen als wäre es alles dasselbe. Die Message an den Leser, der von der WELT Redaktion für dumm verkauft wird, soll lauten: Es darf keine Waffenträger außer der Regierung geben. Den diese könnten wir ja notfalls einfach durch Kreuzchen und demokratischen Blabla Prozess darin hindern, uns alle an die Wand zu stellen.

In Deutschland gibt es keine Widerstandskultur gegen Tyrannei mehr wie es sie zu Zeiten von Napoleon gegeben hat. Der durchschnittliche Student weiß nicht warum er sich am Thomastag polnische Reiteruniformen anzieht und einen Säbel trägt, es ist verkommen zu einer traditionalistischen Etikette. Vergleichsweise dazu steigt in den USA wieder das Bewusstsein für die Widerstandskultur dieses Landes, das aus einem blutigen, entbehrungsreichen Krieg gegen einen tyrannischen Monarchen geboren wurde.

Die Dämonisierung der Praktiker

In den USA schließen sich mehr und mehr Veteranen, die desillusioniert sind über die Kriegsführung der Regierung gegen andere Völker, Milizgruppen und regierungskritischen Protestbewegungen an. Das Heimatschutzministerium listet daher zurückkehrende Soldaten pauschal als potentielle Bedrohung für die Regierung und kriminalisiert Männer und Frauen in den Behörden wie dem Militär, die sich weigern die verfassungsfeindlichen Maßnahmen der Regierung auszuführen.

Das ist allerdings keine Beschuldigung ohne historischen Hintergrund, denn in der Vergangenheit waren es oft Kriegsveteranen und desillusionierte Ex-Systemdiener welche sich gegen ihre Regierung aufgelehnt hatten.

Der Minuteman John Parker war ein Veteran des Siebenjährigen Krieges und Captain in der Lexington Militia. Am Morgen des 19. April 1775 trat die Miliz gegen die Britischen Regulären auf die man geschickt hatte, das Schießpulver und die Kanonen im Bürgerbesitz zu konfiszieren, was einer modernen Waffeneinsammelung gleichkommt. Derartige Anführerfiguren möchte man vermeiden.

In Deutschland wird das Ganze in eine ähnliche Richtung gehen. Bereits jetzt sollen nach Ansicht von Sicherheitsfachleuten wie Udo Ulfkotte, rechtsextreme Terrornetzwerke in Deutschland und anderswo in Europa für den Kampf gegen Multikulti und Marxismus rekrutieren.

Neonazis bei der Bundeswehr sind auch keine neue Sensation mehr, aber sobald diese im Auslandseinsatz aktiv werden und an der Heimatfront Kameradschaften und Netzwerken nahe stehen, wird es interessant. Die Vermutung sollte aufkommen, dass es sich bei diesen Fällen um „Sheep Dipping“-Missionen handelt um bewusst Doppelagenten in derartige Netzwerke einschleusen zu können.

Hierbei wird ein Agent, der aus seiner Tätigkeit bei den Behörden sich für derartige Netzwerke mit Fachwissen interessant macht, in ein derartiges Netzwerk eingeschleust, nachdem man ihn offiziell entlassen hat aber er inoffiziell weiterhin für die staatlichen Behörden arbeitet.

Vermutlich wurde eine derartige Taktik bereits bei dem Oklahoma City Anschlag 1995 verwendet, als der Golfkriegsveteran Timothy McVeigh bei der Michigan Miliz eingeschleust werden sollte um ihr, stellvertretend für die gesamte Milizbewegung, den Bombenanschlag auf das Alfred P. Murrah Federal Building anzuhängen.

Der Anschlag auf die Bundesbehörde war für das Establishment ein Versuch, das Wiederaufkommen des Milizwesens in den USA zu dämonisieren, nachdem die Bundesregierung während der Belagerung der von einer religiösen Gruppierung unter dem Anführer David Koresh bewohnten Ranch in Waco Texas ihre moralische Bankrotterklärung abgab und extremen Widerstand aus der Bewegung erfuhr.

Bei der 51-tägigen Belagerung der Ranch und des Wohnkomplexes der Branch Dividians kamen 76 Angehörige der Gemeinschaft durch Schüsse und andere Einwirkungen der Behörden, darunter das Legen eines Brandes durch ATF oder FBI Agenten, ums Leben. Diese Aktion schockierte Menschen Landesweit und lies sie realisieren, dass Regierung immer noch ein großes Risiko für menschliches Leben darstellt. Die Behörden handelten und wurden durch das OKC Bombing in der öffentlichen Wahrnehmung wieder vom Täter zum Opfer.

Gruppenspezifizierung

Wir finden uns heute in einer Situation, in der mehr und mehr Menschen die Auswirkungen sozialistischer Politik durch Sozialdemokratie und Europäischer Union zu spüren bekommen. Seperatistenbewegungen gründen sich Europaweit, teilweise organisch entstanden und teilweise von Behörden geschaffen. Zur Zeit des kalten Krieges war das Profiling der Behörden gegen Sozialisten gerichtet während es heute in die andere Richtung geht, den Nationalstaatler, den Konservativen und Patrioten und vorallem denjenigen mit praktischer Erfahrung im Umgang mit Schusswaffen zum Feindbild zu machen.

Als besondere Fähigkeiten, die der Vorbereitung oder Durchführung einer rechtsextremistisch motivierten Gewalttat nach den Erkenntnissen der beteiligten Behörden besonders dienlich sein können, gelten insbesondere besondere Kenntnisse und Fertigkeiten in der Herstellung oder im Umgang mit Sprengstoffen oder Waffen. Diese können sich zum Beispiel aus der Teilnahme an Wehrsport- oder Wehrertüchtigungsaktivitäten, aus der Mitgliedschaft in Schützenvereinen und Reservistenverbänden oder einer aktuellen oder früheren Tätigkeit für Sicherheitsdienstleister ergeben.

– Gesetzentwurf der Bundesregierung – Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Bekämpfung des Rechtsextremismus Drucksache 17/8672

Mitte der siebziger Jahre, so registrierten Stuttgarter Staatsschützer, nahm der verklemmte Waffennarr Gundolf Köhler zweimal an Geländeübungen von Hoffmanns WSG teil. Nach dem Abitur 1978 verpflichtete er sich sogleich als Zeitsoldat bei der Bundeswehr, wo er sich um eine Ausbildung zum Sprengmeister bemühte. Nach drei Monaten mußte er jedoch, angeblich wegen eines leichten Ohrenleidens, den Dienst quittieren.

Mit Dum Dum aus der Schusslinie Der Spiegel 06.10.1980 –

Aufgrund der unaufgeklärten Mordserie an türkisch und griechisch stämmigen Kleinunternehmern konnte man hier ein Stillhalten in der Bevölkerung bewirken, weil niemand als Neonazi gelten will der sich gegen Betroffenheits-Singsang und die Selbstkastration der politischen Meinungsbildner ausspricht. Damit werden auch die Konservativen vorerst mundtot gemacht und alle rücken ein Stück weiter nach links, weil niemand mit Nazi-Terroristen assoziiert werden will, mit denen schon unlängst Terme wie ,,Wehrsport“ verbunden sind.

Gleichzeitig fördert das Establishment durch unkontrollierte Masseneinwanderung aus geistig und kulturell völlig verarmseligten sozialistischen Teilen der Welt ethnische Konflikte in Europa, während man Doppelagenten Führungspositionen in den Gegenbewegungen besetzen lässt.

Hinzu kommen dann noch Moskau gestützte kommunistische Ströme in der Parteienlandschaft und der Gesellschaft, die mit Abstand, zumindest von der Geisteshaltung her, die größte Fraktion stellen dürften. Das ganze verrührt man dann mit der in Europa so notorischen Staatsgläubigkeit und man erhält die Füllung eines hochexplosiven Pulverfasses auf dem alle diese Fraktionen um ihre Vorherrschaft kämpfen. Und das Establishment will nicht das die Konservativen, die Nationalstaatler und am aller wenigsten eine echte freiheitliche Patriotenbewegung diesen Konflikt überstehen.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse im Zusammenhang mit der so genannten „Zwickauer Terrorzelle“ ist deutlich geworden, dass der legale Waffenbesitz von Extremisten ein erhebliches sicherheitspolitisches Problem darstellt

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Waffengesetzes – Ab dem 1.Februar 2013 in Kraft getreten

Die historische Parallele

Freikorp Daimler Plattformwagen ,,Technical“ München 1919

Mit der November-Revolution endet 1918 die Monarchie in Deutschland und hinterließ nach vier Jahren orchestriertem Krieg ein Land in Wirtschaftskrise und einer Armee in Auflösung mit tausenden arbeitslosen Soldaten, wo sich dazu sozialistische Gruppen um die Krümel vom Kuchel zankten. Es war nur eine Frage der Zeit bis die Agitation des Kremls, Lenins Plan die Weltrevoluntion nach Europa zu tragen, in kommunistischen Aufständen resultieren würde.

Kommunistische Aufständische besetzten München, richteten eine kommissarische Verwaltung ein und verboten umgehend sämtliche Waffen, außer den ihrigen. Die Weimarer Reichsregierung war mit den Versailler Auflagen keinesfalls imstande die Ordnung aufrecht zu erhalten und das 100.000 Mann-Heer reichte nicht aus um den bewaffneten Rebellionen überall im Reich Herr zu werden.

Man bediente sich hier den arbeitslos gewordenen Soldaten von denen viele nichts mehr anderes kannten als Krieg und sich nicht wieder in das, ohnehin auseinanderbrechende, zivile Leben einfügen konnten. Durch Hilfspolzeimaßnahmen wurden dann diese Freikorps, die sich überall im Reich gebildet hatten, mit Vollmachten ausgestattet gegen die Kommunisten eingesetzt und trotz ihrer Brutalität, u.a. die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die damit zu Märtyrern gemacht wurden, von der Bevölkerung begrüßt.

Als sich Ende der 1970er Jahre die Wehrsportgruppe Hoffmann formierte war der RAF- Terrorismus in der Wahrnehmung der Bevölkerung noch sehr präsent. Von Anfang an war die Gruppe durchsetzt mit V-Leuten, wie im vorherigen Teil des Artikels beschrieben wurde, und eine Verbindung zum Gladio Netzwerk kann nicht ausgeschlossen werden. Nach Äußerungen einzelner Mitglieder, die nicht den Eindruck machten sie gehörten zum harten Kern von Gladio, verstand man sich dort eher als Hilfspolizeitruppe, als als Gruppierung die gegen die Bundesregierung ein viertes Reich oder ähnliche Naziphantasien erkämpfen sollte. Es handelte sich dabei auch nicht um eine nationalistische Gruppe.

Karl Heinz Hoffmann(3.v.L) und seine Zinsoldaten: Wenn die Polizei nicht mehr mit denen fertig wird kommen wir.

Wer ist unser Feind? – Bolschewist und Kapital!
Wie ist unsre Truppe? – International!
Kämpfer für Europa!
– Chorus der Wehrsportgruppe Hoffmann
Quelle: ARD Panorama 11.März 1974

Verglichen mit der heutigen Situation, inder die Daumenschrauben gegenüber den nationalistischen und konservativen Kräften angezogen werden, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine bereits als die neuen Luxemburg und Liebknecht betitelt werden, die Stimmung in der Bevölkerung immer unruhiger wird und man europaweit auf den Crash der Finanzsysteme zusteuert, lässt sich Böses erahnen, was in der Trickkiste des Establishments für Inszenierungen bereit liegen. Der irre Breivik hatte linksgerichtete Teenager erschossen, keine muslimischen Gangmitglieder.

Den europäischen Behörden sind schmuzige Tricks nicht fremd, wie das Gladio-Programm gezeigt hat, in dessen Zuge ultrarechte Nationalisten Sprengstoff, Waffen und Training erhalten hatten um vorgeblich gerüstet zu sein für eine sowjetische Invasion. Mehrfach wurde das Netzwerk jedoch für Terror unter falscher Flagge missbraucht, den man dann linken Gruppen anhängte. Inzwischen sind die Sozialisten in der Europäischen Union nicht mehr der Feind, sondern umgekehrt die Nationalisten.

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