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Freitag, August 12, 2022

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„König“ Fitzek fabuliert

Recht"König" Fitzek fabuliert

Nach der Razzia bei den Räumlichkeiten der diversen Vereine und Organisationen des „Königs von Neudeutschland“ Peter Fitzek übt dieser sich nun im Interview bei Jo Conrad in Schadensbegrenzung und das nicht einmal ansatzweise überzeugend.

Zu den Highlights zählen unter anderem die Behauptung, man hätte einen KGB-General in der Organisastion, „der den Kontakt zu Vladimir Putin herstellt, der demnächst auch nach Wittenberg kommt“. Mächtige Kreise im Hintergrund würden notfalls einschreiten, um Fitzek zu retten. Erinnerungen werden wach an das peinliche Desaster um Jessie Marsson un das Fürstentum Germania.

Eine Fitzek-kritische Seite kommentiert:

Nun macht Fitzek Formfehler bei der Anwendung dieser, auf seine Person angeblich nicht anwendbaren, Gesetzgebung geltend. So behauptet er, bei einer Durchsuchung müsse stets derjenige, gegen den sich die Durchsuchung richtet, anwesend sein. Das Gesetz sagt hierzu:

„Der Inhaber der zu durchsuchenden Räume oder Gegenstände darf der Durchsuchung beiwohnen. Ist er abwesend, so ist, wenn möglich, sein Vertreter oder ein erwachsener Angehöriger, Hausgenosse oder Nachbar zuzuziehen. (§ 106 StPO)“

Von Gesetzes wegen ist eine zwingende Anwesenheit des zu Durchsuchenden oder eines Stellvertreters keinesfalls erforderlich. Trotzdem fabuliert Fitzek davon, dass eine Rechtsverletzung vorläge und die Durchsuchung „durchaus illegal gemacht“ worden sei. Peter Fitzek ist ein Mensch, der nicht einmal einen solch einfachen Paragraphen wie 106 StPO verstehen kann. Dennoch gab er Seminare, in denen er im großen Stil über Völkerrecht referierte und, mal so eben, der Bundesrepublik Deutschland die Legitimation absprach.

Nunmehr behauptet er, bei der Durchsuchung sei „nichts Belastendes“ gefunden worden. Für jemanden, der meint, er unterstünde nur der eigenen Rechtsprechung, mag eine solche Schlussfolgerung logisch sein. Realistisch denkenden Menschen würden zunächst die Auswertung durch Bafin und Staatsanwaltschaft abwarten, denn mitgenommen worden ist offenbar einiges.

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