von Alex Benesch

Die einen sterben weg wie ALDI-Mitbegründer Theo Albrecht, Friedrich Flick, Otto Beisheim von Metro (Real, Mediamarkt, Saturn, Galeria Kaufhof), andere stürzen im persönlichem Umfeld ab wie „TetraPak“-Milliardär Hans Kristian Rausing oder begehen angeblich Selbstmord wie Adolf Merckle. Wer jedoch in den amerikanischen Club „The giving Pledge“ aufgenommen wird, muss in einem halbwegs robusten Oligarchenalter sein, darf nicht wie die Rausings inmitten einer zugemüllten Villa im Drogensiff leben und muss die Hälfte seines Vermögens „abgeben“. Es ist die öffentliche Fassade eines umfangreichen Unterfangens, Milliardäre zu einer größeren Mission für die Welt anzuhalten, falls sie nicht in die relative Bedeutungslosigkeit versinken oder zusehen wollen, wie ihr Familienimperium zerfleddert und schrumpft.

SAP-Mitbegründer Hasso Plattner soll nun das allererste Deutsche Mitglied werden nachdem andere Landesgenossen abgelehnt hatten. Laut Forbes ist Plattner 5,4 Milliarden Euro schwer, SAP hat einen Jahresumsatz von 16,22 Milliarden Euro. Seinen beruflichen Werdegang begann Plattner 1968 bei IBM in Deutschland. In dem Buch IBM and the Holocaust warf der Investigativjournalist Edwin Black dem Konzern vor, über eine deutsche Tochtergesellschaft Adolf Hitlers Regime Lochkartencomputer geliefert zu haben, mit dem das Lagersystem verwaltet wurde. IBM beharrt darauf, dass die eigenen Aufzeichnungen zu dem Thema nicht mehr aufzufinden seien. Hitler hatte frühzeitig seine Eugenik-Vorstellungen von amerikanischen und britischen Autoren übernommen.

Ein weiterer Rekrut ist der britische Unternehmer Richard Branson (Virgin Records, Virgin Airways), von Prinz Charles am 30. März 2000 im Buckingham Palace zum Ritter geschlagen. Letzterer befürwortete kürzlich einen neuen Bericht der Kontrollfreaks und Malthus-Anhänger Paul und Anne Ehrlich, der in der Ausgabe vom 8. Januar in den Protokollen der Royal Society erschienen ist. Unter anderem werden darin Abtreibungsprogramme gefordert um eine „Überbevölkerungskatastrophe“ abzuwenden. Charles‘ Vater Phillip nannte die Menschheit noch ganz offen eine Pest.

Richard Branson zählt zu seinen Lieblingsbüchern „An Inconvenient Truth“ des Klimaschwindlers Al Gore, in dem menschliche Aktivität den Weltuntergang herbeiführt, sowie „Revenge of Gaia“ von James Lovelock, das Manifest einer überromantisierten Erdreligion in der der Mensch ein Störfaktor ist und von der wütenden Erdgöttin abgestraft wird.

Auch jetzt im Milliardärsclub dabi ist der russische Oligarch Wladimir Potanin, ehamliger Vize-Ministerpräsident der Regierung. In dieser Funktion war er für finanzwirtschaftliche Fragen zuständig und stieg in wenigen Jahren vom Beamten zum sechsfachen Milliardär auf. Gezüchtet wurde er in der KGB-Mühle Moscow State Institute of International Relations (MGIMO). Er zählte international bislang unter anderem zum Vorstand der New Yorker Solomon R. Guggenheim-Stiftung, benannt nach dem Gründer und Bergbau-Tycoon der Irene Rothschild im Jahr 1895 heiratete.

Weitere Milliardäre, die sich angeschlossen haben, sind u.a. David Rockefeller und Ted Turner. Viele dieser Männer haben selbst „wohltätige“ Stiftungen; also läge es nahe dass alle Teilnehmer sich untereinander das Geld gegenseitig zuschieben.

Wie von der London Times berichtet wurde, hatte Anfang Mai 2009 das Treffen eines „geheimen Milliardärsclubs“ in New York stattgefunden; zu den Teilnehmern zählten u.a. David Rockefeller, Ted Turner und Bill Gates. Es drehte sich alles um die Frage, „wie ihr Reichtum benutzt werden könnte um das Bevölkerungswachstum der Welt zu verlangsamen“. Ted Turner hatte beispielsweise öffentlich Programme zur Bevölkerungsreduktion befürwortet, welche die Weltbevölkerung um 95% verkleinern würden. Er forderte außerdem die Durchsetzung einer Ein-Kind-Politik im kommunistischen Stil durch die Regierungen im Westen.

In China wird die Ein-Kind-Politik vollstreckt durch Steuern auf jedes weitere Kind, Einschüchterungen durch die Geheimpolizei und Behörden für „Familienplanung“, welche schwangere Frauen entführen und Abtreibungen durchführen. Natürlich lebt Turner nicht nach seinen eigenen Regeln, er selbst hat 5 Kinder und besitzt nicht weniger als 2 Millionen Morgen Land. Turner hat Milliarden für Bevölkerungsreduktion in der dritten Welt durch Programme der Vereinten Nationen ausgegeben und ebnete damit den Weg für weitere Milliardäre wie Bill & Melinda Gates sowie Warren Buffet. Gates’ Vater war lange ein führendes Vorstandsmitglied von Planned Parenthood und ein ranghoher Eugeniker.

David Rockefellers Vermächtnis rührt nicht von einem philanthropischen Drang her, die Gesundheit in der dritten Welt zu verbessern. Wie in Alex Jones‘ Film Endgame dargelegt wird, hatte Rockefellers Vater John D. Rockefeller Eugenik von Großbritannien nach Deutschland importiert durch die Finanzierung des Kaiser-Wilhelm-Institutes, welches später zu einer zentralen Säule der Nazi-Rassenideologie wurde. Nach dem Fall der Nazis wurden ranghohe deutsche Eugeniker von den Alliierten geschützt während die siegreichen Nationen darum stritten, wer von der „wissenschaftlichen Erfahrung“ in der Nachkriegswelt profitieren würde. Dr. Len Horowitz schreibt:

„In den 1950ern reorganisierten die Rockefellers die US-Eugenikbewegung in ihren eigenen Familienbüros, mit Gruppierungen für Bevölkerungskontrolle und Abtreibung. Die „Eugenics Society“ [Eugenik-Gesellschaft] änderte ihren Namen in ‚Society for the Study of Social Biology‘ [Gesellschaft für die Studie von Sozialbiologie], ihr gegenwärtiger Name.”

„Die Rockefeller-Stiftung hatte seit langem die Eugenik-Bewegung in England finanziert, scheinbar revangierte man sich dafür, dass britisches Kapital und ein englischer Partner dem alten John D. Rockefeller Starthilfe für seinen Oil Trust gegeben hatte. In den 1960ern übernahm die Eugenics Society of England was sie Krypto-Eugenik nannten, sie verlautbarten in ihren offiziellen Berichten dass sie Eugenik durch Wege und Wekzeuge umsetzen würden, die nicht als Eugenik bezeichnet werden.“

„Mit der Unterstützung durch die Rockefellers startete die Eugenics Society (England) einen Unterausschuss namens „The International Planned Parenthood Federation“, welcher 12 Jahre lang dieselbe Adresse wie die Eugenics Society hatte.“

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts änderte Eugenik nur ihre Fassade und wurde als „Bevölkerungskontrolle“ bekannt. Dies manifestierte sich im National Security Study Memorandum 200, ein geopolitisches Strategiedokument von 1974 das von Rockefellers engem Freund und Bilderberg-Kollegen Henry Kissinger ausgearbeitet wurde. Der Plan zielte auf 13 Länder ab und hatte eine massive Bevölkerungsreduktion als Objektive, welche durch künstlich hervorgerufene Nahrungsmittelknappheit, Sterilisationen und Krieg erreicht werden sollte.

Das im Jahr 1989 von der Geheimhaltung befreite Dokument listete 13 für die geopolitischen Ziele der USA relevante Länder und umriss, weshalb Bevölkerungswachstum, insbesondere unter den jungen Menschen die als Bedrohung für US-Konzerne betrachtet wurden, ein potentielles Hindernis darstellte. Bei den genannten Ländern handelte es sich um Indien, Bangladesch, Pakistan, Nigerien, Mexiko, Indonesien, Brasilien, die Phillipinen, Thailand, Ägypten, die Türkei, Ethiopien und Kolumbien. Die Studie umriss wie Unruhen in der Bevölkerung, welche den „Fluss notwendiger Materialien“ negativ beeinflussen, weniger wahrscheinlich auftreten würden „unter den Umständen von langsamem Bevölkerungswachstum oder Nullwachstum.“ Es heißt weiter in dem Dokument:

„Die Entwicklung eines weltweiten Engagements in der Politik und der Bevölkerung für die Stabilisierung von Bevölkerungen ist fundamental für jegliche effektive Strategie. Dies setzt die Unterstützung und die Verpflichtung der wichtigen Führer von LDCs [weniger entwickelten Ländern] voraus. Dies wird nur dann geschehen wenn sie die negativen Auswirkungen von unbegrenztem Bevölkerungswachstum deutlich sehen und glauben, dass es möglich ist durch Handlungen der Regierung diese Sache anzugehen.“

Es wird weiterhin gefordert, „Familienplanung“ (auch bekannt als Abtreibung) in routinemäßige gesundheitliche Dienste zu integrieren, um die „Anzahl der Leute in LDCs zu verringern“. Es wird dargelegt, wie man das Vorenthalten von Nahrungsmitteln als Strafmaßnahme verwenden könnte für weniger entwickelte Länder, die nicht aktiv ihre Bevölkerung reduzieren. Nahrung soll quasi zur Waffe gemacht werden für die politische Agenda; das massenweise Verhungern von Menschen wird in Kauf genommen.

„Bei der Zuteilung von raren PL480-Ressourcen (Nahrung) sollte berücksichtigt werden, welche Schritte ein Land im Bereich Bevölkerungskontrolle sowie bei der Nahrungsmittelproduktion unternimmt.“

Später in dem Dokument wird das Konzept von „vorgeschriebenen Programmen“ dargelegt, bei dem Nahrung als „ein Instrument nationaler Macht“ präsentiert wird. Es heißt, dass das Programm durch den United Nations Fund for Population Activities (UNFPA) umgesetzt werden solle, dadurch werde

„die Gefahr vermieden dass manche LDC-Führer den Druck von entwickelten Ländern als eine Form des wirtschaftlichen oder ethnischen Imperialismus betrachten; dies könnte durchaus eine ernsthafte Gegenreaktion auslösen.“

Jean Guilfoyle schreibt:

“NSSM 200 war ein Statement das im Nachhinein verfasst wurde. In den späten 1960ern und frühen 1970ern arbeiteten die USA eifrig hinter den Kulissen um die Agenda für Bevölkerungskontrolle bei den Vereinten Nationen voranzutreiben, man stellte die ursprüngliche Finanzierung von 1 Million $ bereit.“

Ein Telegramm des US-Außenministeriums vom Juli 1969 meldete die Unterstützung von u.a. John D. Rockefeller III für die Ernennung von Rafael Salas von den Phillipinen zu einem ranghohen Funktionär um das Bevölkerungsprogramm der UN zu koordinieren und umzusetzen. Der Administrator des UN Development Program meldete zuversichtlich, dass er jemanden wie Salas bevorzuge, der den ‚Vorteil der Hautfarbe, der Religion (katholisch) und der Überzeugung‘ hätte.“

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