Becky Akers (Lew Rockwell Blog)

Mein Freund aus Texas, Bill Martin, sandte mir den Link zu einer Ansprache von Fidel “Commie” Castro vom 9. Januar 1959, dem Tag nach seiner “siegreichen postrevolutionären Ankunft im kubanischen Havana.” Obwohl die vorgeschobenen Gründe von Castro für den Diebstahl privater Waffen sich unterscheiden von jenen der amerikanischen Politiker, so sind sich doch alle einig dass nur Polizisten und Soldaten das Recht haben sollten, bewaffnet zu sein:

“Alle Waffen der Rebellenarmee die gefunden wurden, sind nun in Kasernen gelagert und unter Verschluss, wo sie hingehören. Für welchen Zweck sind diese Waffen gedacht? Gegen wen sollten sie eingesetzt werden?

Gegen die revolutionäre Regierung, die die Unterstützung des gesamten Volkes hat? Haben wir hier eine Diktatur? Will jemand zu den Waffen greifen gegen eine freie Regierung, die die Rechte der Menschen achtet? Wir haben hier ein freies Land. Hier werden Gefangene nicht misshandelt, hier gibt es keine Morde, keinen Terror. Wenn alle Rechte der Bürger wiederhergestellt sind, wozu brauchen wir dann Waffen?

Wir werden nie Gewalt anwenden, weil wir dem Volk gehören. Darüberhinaus: an dem Tag dem das Volk uns nicht mehr will, werden wir gehen. [!] Sobald wie möglich werde ich die Gewehre von den Straßen holen. Es gibt keine Feinde mehr, es gibt nichts mehr gegen das man kämpfen kann, und falls eines Tages irgendjemand aus dem Ausland oder eine Bewegung sich gegen die Revolution wendet, dann kämpft das ganze Volk. Die Waffen gehören in die Kasernen. Niemand hier hat das Recht auf private Armeen.”

Der Blogger, der auf diese Ansprache hingewiesen hat, betont: Castros Regime begann mit dem Einsammeln und Entwaffnen der Bevölkerung wenige Stunden nach dieser Rede und innerhalb von Tagen nach den netten Versprechen begann eine Welle der Hinrichtungen.

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5 comments

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Vögelchen 15. April 2013 at 7:25

“Leuten wie Castro geht es nur um die Macht selbst”
Castro hat zusammen mit Che Guevara für seine Überzeugung gekämpft. Guevara starb an erster Spitze für seinen Traum der Gleichberechtigung für alle.
Auf einem radikalen, vllt zu radikalem Weg. Aber Ihnen ging es sicher nicht nur im ihre Macht.

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Freigeist 24. Januar 2013 at 19:40

Castro hat die meisten seiner früheren Bundesgenossen hinrichten oder wegsperren lassen, weil sie keine Kommunisten sind.

Ich würde übrigens gerne mal wissen ob sich Kuba auf einen Tausch einlässt, die Anti-Castro Kubaner aus dem Land zu lassen während dafür die Linken Che Fans in den USA nach Kuba abgeschoben werden. Inklusive Michael Moore.

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Jefferson 25. Januar 2013 at 14:11

Castros Eltern waren Großgrundbesitzer und er ist erst nach der Machtübernahme “Kommunist” geworden weil viele seiner Mitstreiter Kommunisten waren und er die Hilfe der Sowjetunion brauchte.

Seine Nebenbuhler hat er aus dem Weg geräumt damit sie ihm nicht die Macht streitig machen.

Leuten wie Castro geht es nur um die Macht selbst. Ideologie ist für sie nur Mittel zum Zweck.

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Jefferson 24. Januar 2013 at 17:48

Castro hat außerdem nicht wirklich selbst gekämpft sondern die anderen machen lassen. Er hat die Revolution angeführt
als charismatischer Anführer und talentierter Rhetoriker.

Das sollte man auch bedenken, wenn man sich einer Rebellenbewegung anschließt:

Das irgendwelche Quatschköpfe sich als die neuen Bosse aufspielen wollen.

Bevor man “die da oben” rausschmeißt sollte man besser wissen, welche Alternative man eigentlich will. Und sicherstellen, dass alle Mitstreiter das auch so wollen und auch so verstanden haben.

Sonst kommen nur die nächsten Bonzen und nehmen sich einfach was sie wollen.

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Jefferson 24. Januar 2013 at 17:45

“Niemand hier hat das Recht auf private Armeen.”

Niemand außer Herr Castro, der sich das Recht genommen hat, Land und Leute Kubas und alle Waffen dort zu seinem eigenen Privatbesitz zu deklarieren.

So einfach ist das.

Wer auf die für ALLE Politiker so typische wahrheits-verdrehende Rhetorik reinfällt ist selbst schuld.

Eines muss man Herrn Castro aber lassen: Er hat die Insel nicht geschenkt bekommen – sondern sie sich… genau, mit Waffengewalt genommen.

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