Alexander Benesch

Viele erwarten unterschiedliche Dinge vom 21. Dezember 2012: Den Weltuntergang, das Ende der Welt wie wir sie kennen (EOTWAWKI), einen komsmischen Bewusstseinssprung, ein neues Zeitalter oder Kontakt mit Außerirdischen bzw. Wesen aus amderen Sphären. Das obwohl Astrologie oder diverse populäre Berechnungen oder Prophezeihungen über die Maya null Substanz aufweisen. Religiöse Behauptungen und die gesamten Argumentationsweisen sind so konstruiert dass nichts falsifizierbar ist, also werden auch ohne irgendwelche Veränderungen am Freitag die Gläubigen ohne große Änderungen weitermachen.

Steven M. Greer gilt als einer der Helden in der UFO-Bewegung; 2001 leitete er eine im US-Fernsehen übertragene Pressekonferenz seiner Organisation „Disclosure Project“ beim National Press Club. Wer die TV-Serie „Akte X“ kennt, dem werden die Inhalte bekannt vorkommen: Es sei tatsächlich ein UFO in Roswell im Jahr 1947 abgestürzt und von der US-Regierung geborgen worden. Die Trümmer von diesem und zahlreichen ähnlichen Ereignissen hätten es möglich gemacht, fliegende Untertassen nachzubauen oder enorme Mengen Energie praktisch aus dem Nichts zu generieren. Die Reichen und Mächtigen auf der Welt würden diese Geheimnisse verteidigen, um ihren Status Quo zu wahren.

Greer versichert leider seinem Publikum, dass er selbst in einer fliegenden Untertasse gereist wäre, durch seine Meditationskräfte Autos zum Schweben bringen könne und regelmäßig mit den interplanetären Reisenden kommuniziere. Er gründete das Center for the Study of Extraterrestrial Intelligence im Jahr 1990 und führt Teilnehmer zu Crestone Colorado und Mout Shasta Kalifornien, wo er ihnen beibringen möchte, Kontakt mit den Außerirdischen aufzunehmen. Es wird ihm in UFO-Zirkeln vorgeworfen, 2500 $ pro Person von MUFON-Mitgliedern verlangt zu haben, dafür dass er ihnen beibringt, „UFOs anzulocken“. Er bewarb vor wenigen Jahren ein besonderes Ereignis bei seiner Farm in Virginia: Für eine Spende von mindestens 600$ versprach er einen fünftägigen Kurs über „das Wesen der Realität und das Erleben höherer Bewusstseinszustände“. Regelmäßig bot er über seine Organisation CSETI ein Trainingsprogramm für 700$ an, um ein „Botschafter für das Universum“ zu werden.

Transzendentale Meditation

Was sind entscheidende Einflüsse in Steven Greers Leben? 1974 verließ er das College in Boone, North Carolina für eine Lehrerausbildung an der Maharishi International University, eine staatlich anerkannte höhrere Bildungseinrichtung der Milliarden Dollar schweren esoterischen Organisation des berüchtigten und inzwischen verstorbenen Gurus Maharishi Mahesh Yogi. Durch zahllose teure Kurse über Meditation und Yoga soll man höhere Stufen des Bewusstseins erreichen, schweben können, sich unsichtbar machen, schwere Gegenstände in der Luft stoppen usw. Im Kollektiv heißt es, würden durch die Meditation genügend positive Schwingungen ausgesendet um sogar Weltereignisse positiv zu beeinflussen. Unter anderem will man geholfen haben, die Berliner Mauer und den Kalten Krieg zu beenden.

Steven Greer zitiert einflussreiche Leute in seinem Team, darunter Laurence Rockefeller, den ehemaligen Botschafter Maxwell Rabb, den Astronauten Gordon Cooper und den ehemaligen Senator aus Nevada Richard H. Bryan. Praktisch alle davon sind tot und Rockefeller gehört zu exakt jenen mächtigen Kreisen, denen eigentlich die Verschwörung zur Vertuschung der Aliens vorgeworfen wird.

Die Rockefeller-Familie spielte eine Hauptrolle bei der Schaffung der quasi-geheimen Gruppen Bilderberg, CFR und Trilateral Comission. Sie repräsentieren den Gipfel des globalen Authoritarismus und kontrollieren viele radikale Anti-Establishment-Minderheiten.

Als vor 40 Jahren die radikalen Studentenbewegungen an Fahrt gewannen in Nordamerika, bot die Rockefellerdynastie schnell ihr Geld an. Ein Studentenführer, James Simon Kunen, erzählt uns in seinem Buch The Strawberry Statement, von der Versammlung Students for a Democratic Society im Jahr 1968:

„Businessmänner von den internationalen Roundtables versuchten, ein paar Radikale zu kaufen. Diese Männer sind die Industrialisten der Welt und sie treffen sich um zu entscheiden, wie unsere Leben verlaufen werden. Sie boten an, unsere Demonstrationen in Chicago zu finanzieren. Uns wurde sogar ESSO-(Rockefeller) Geld angeboten.“

James Simon Kunen “ The Strawberry Statement: Notes of a College Revolutionary “ Random House 1968

Im März 1993 traf sich Laurence Rockefeller, assistiert vom ehemaligen Marinegeheimdienstoffizier Cdr Scott Jones, mit dem damaligen Wissenschaftsberater von Präsident Bill Clinton, Dr. John Gibbons, und präsentierte eine Studie namens „Matrix des UFO-Glaubens“. Am Wochenende des 19. und 20. August 1995 traf sich Rockefeller auf seiner Ranch in Wyoming mit Clinton selbst um das UFO-Thema zu besprechen. Am 18. Dezember 1995 berichtete die New York Daily News, dass Milliardär Laurence Rockefeller einen 150-seitigen UFO-Bericht mit dem Titel „The Best Available Evidence“ (Das beste verfügbare Beweismaterial) finanzierte, der an Clinton und weitere Politiker weltweit geschickt wurde.

Rockefeller hat ebenfalls Geld in die Forschung des Harvard-Psychiaters Dr. John Mack gesteckt, der mehrere Bücher geschrieben hatte über das „Alien“-Entführungsphänomen. Zwischen 1993 und 1995 erreichten Rockefellers Spenden an Macks Center for Psychology and Social Change in Massachusetts geschätzte 500.000 $.

Rockefeller bezahlte mindestens zwei Treffen der Starlight Coalition, eine Gruppe die aus ehemaligen Geheimdienst- und Militäroffizieren bestehen soll, welche sich für UFOs interessieren. Im Mai 1999 berichtete die BBC, dass Rockefeller die größte wissenschaftliche Studie über Kornkreise in Großbritannien finanzierte. Von Kornkreisen wird immer wieder behauptet, dass sie mit außerirdischen Kräften in Verbindung stehen.

US billionaire funds crop circle research BBC May 19 1999 – http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/347439.stm

Rockefeller hat ebenfalls zahlreiche New-Age-Gruppen finanziert, die eine „spirituelle Transformation“ sowie „neue Wege des Denkens“ hervorbringen will. Ein Test für die kosmische Täuschung war Orson Welles‘ Version von H.G. Wells‘ The War of the Worlds. H.G. Wells selbst war ein Mitglied der Geheimgesellschaften und schrieb mehrere Bücher in denen die Ziele der globalen Elite dargelegt sind. Der erfolgreichste Weg, zu legitimieren was normalerweise ein klarer Machtmissbrauch ist, ist die Erschaffung von fiktiven Feinden.

Henry Kissinger, Mitglied der Bilderberg Group, des CFR sowie der Trilateral Commission, erklärte bei der Bilderberg-Konferenz 1991 im französischen Evians:

„Heute wäre Amerika entzürnt wenn UN-Truppen in Los Angeles einmarschieren um die Ordnung wiederherzustellen. Morgen wäre [Amerika] dankbar! Dies ist besonders zutreffend wenn den Leuten gesagt werden würde, dass es eine externe Bedrohung von jenseits [der Erde] gäbe, egal ob real oder nur verkündet, welche unsere gesamte Existenz bedrohe. Dann würden alle Völker der Welt darum betteln, von diesem Übel erlöst zu werden. Was jeder Mensch fürchtet ist das Unbekannte. Konfrontiert mit diesem Szenario, werden individuelle Rechte aufgegeben werden für die von der Weltregierung erklärte Garantie ihres Wohlergehens.“

Free American May 2000 page 16

US-Präsident Ronald Reagan sprach an vier Gelegenheiten eine extraterrestrische Bedrohung an. Am 21. September 1987 sagte er vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen:

„Bei unserer Obsession mit Feindschaften im Moment vergessen wir häufig, wie viel all die Mitglieder der Menschheit vereint. Vielleicht brauchen wir eine externe, universelle Bedrohung damit wir diese gemeinsame Bindung begreifen. Ich denke gelegentlich darüber nach, wie schnell unsere Differenzen weltweit verschwinden würden wenn wir mit einer Alien-Bedrohung von außerhalb dieser Welt konfrontiert werden.“

Listen to this quote as an MP3 file at http://www.propagandamatrix.com/reagan.mp3

Reagan widerholte diesen Gedanken gegenüber Reportern, als er das weiße Haus Richtung Chicago verließ am 5. Mai 1988:

„Ich habe mich oft gefragt, was wäre wenn alle von uns auf der Welt entdecken würden dass wir von einer äußeren Macht von einem anderen Planeten bedroht werden. Würden wir nicht plötzlich herausfinden dass wir überhaupt keine Differenzen zwischen uns hatten, dass wir alle menschliche Wesen sind, Bürger der Welt, und würden wir nicht zusammenkommen um diese spezielle Bedrohung zu bekämpfen?“

Reagan-Space Invaders Terence Hunt Associated Press May 8 1988 available at http://www.qtm.net/~geibdan/newsa/reagan.html

Der gegen Castro gerichtete Geheimplan „Operation Mongoose“ aus Kennedys Zeit sollte die kubanische Gesellschaft destabilisieren und sie gegen Castro aufbringen. Teil der Strategie war ein Programm namens ‚Elimination by Illumination.‘  Man findet es in den Aufzeichnungen des US-Kongresses, unter dem Titel „Alleged Assassination Plots Involving Foreign Leaders, Interim Report of the Select Committee to Study Government Operations with Respect to Intelligence Activities“ vom 20. November 1975. Ein amerikanischer Spezialist für psychologische Kriegsführung namens Edward Lansdale entwickelte den Plan.

http://history-matters.com/archive/church/reports/ir/contents.htm

Es war vorgesehen, dass ein amerikanisches U-Boot nachts im Hafen von Havana auftaucht und das Bild einer Jesus-ähnlichen Figur an die Unterseite der tief hängenden Wolken projeziert. Ein lärmgedämpftes Flugzeug sollte über den Wolken fliegen und per Lautsprecher den Kubanern auftragen, den „gottlosen Kommunismus“ zu stürzen.

‚Talk of projecting giant holograms has been around for years’ – The San Francisco Bay Guardian – March 13th 2000 – http://www.sfbg.com/nessie/12.html

Der Plan wurde nie durchgeführt, war jedoch eine ernsthaft in Betracht gezogene Option und befindet sich heute noch in den Aufzeichnungen des US-Kongresses. Ein fast exakte Kopie dieses Plans wurde in einem Bericht des Sydney Morning Herald vom Juni 2000 enthüllt. 1991 während dem Golfkrieg entwarfen hochrangige Offiziere der US-Luftwaffe Pläne, um ein gigantisches holografisches Bild von Allah über Bagdad zu projezieren. Die Größe des Projekts hätte einen Spiegel in einigen Kilometern Entfernung im Weltall nötig gemacht. Eine praktikablere Methode wurde dann vorgeschlagen. Wenn warme Luft über kalter liegt, ist die Dichte ausreichend um Licht zu krümmen.

In größeren Höhen kann eine Luftspiegelung ganze Landschaften am Himmel erscheinen lassen. Eine künstliche Luftspiegelung könnte theoretisch erzeugt werden indem die Athmosphäre mit Funk- oder Mikrowellen erhitzt wird. Die US-Luftwaffe stand dann vor dem Problem, den Schein zu erwecken als ob das Bild spreche. Sie postulierten dass gepulste Schallwellen, ein hörbarer akkustischer Bereich von 5-15KHz geschaffen werden kann. So wäre es möglich, mit Feinden auf eine Weise zu sprechen die für jene am verstörendsten ist. Der Plan wurde aufgegeben als klar wurde dass Bilder von Allah im Islam verboten sind.  Die Irakis hätten keine Ahnung was sie sehen würden. Außerdem wurden die technischen Schwierigkeiten bei der Mikrowellentransmission als erheblich beschrieben. Eine stabile und glaubwürdige Methode der Stimmen-Projektion wurde als sehr unwahrscheinlich betrachtet. Ein Blick auf existierende US-Patente zeigt jedoch, dass solche Technologie verfügbar ist:

3,629,521 Hearing Systems, Jan. 8, 1970

3,766,331 Hearing Aid for Producing Sensations in the Brain, Nov. 24,1971

4,858,612 Hearing Device, Dec. 1983

5,159,703 Silent Subliminal Presentation System, Dec. 28, 1989

Es wird nicht einmal eine Show in der Größenordnung nötig sein, wie im Film Independence Day zu sehen ist, um Leute von einer vermeintlichen außerirdischen Bedrohung zu überzeugen. Wenn „offizielle Quellen“ sagen, dass es eine Alien-Bedrohung oder alternativ eine „Erlösung“ durch außerirdische Gottwesen gibt und ein wenig vermeintliches Beweismaterial präsentieren, dann werden viele Leute der Regierung die Sache abkaufen.

Steven Spielberg

Seit 1954 trifft sich die verschlossene Bilderberg-Gruppe (benannt nach dem niederländischen Hotel welches der erste Konferenzort war), bestehend aus der europäisch-amerikanischen Elite, jährlich um die politische, wirtschaftliche und kulturelle Agenda zu setzen. Neben den üblichen Verdächtigen wie Rockefeller, Kissinger und Soros treffen wir bei den Bilderbergern auch den berühmten Hollywood-Filmemacher Steven Spielberg. Spielberg war 1999 bei der Konferenz im portugiesischen Sintra anwesend.

‘Clinton, Pope join Bilderbergers’ – World Net Daily – May 26 1999 –  http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=17083

Seit den 1970er Jahren hat Spielberg sieben der 20 finanziell erfolgreichsten Filme entweder produziert oder er saß im Regiestuhl. In seiner Karriere sehen wir eine Obsession mit der UFO/Alien-Thematik. In Filmen wie Close Encounters of the Third Kind, ET und Deep Impact sind Einflüsse aus dem Weltraum das zentrale Thema. Spielberg war auch der ausführende Produzent bei dem Film Men in Black 2, in dem eine Schattenregierung die Menschen auf der Welt vor einer außerirdischen Bedrohung schützt. Im Februar 1997 ließ ein führendes Individuum aus der britischen Filmindustrie durchsickern, dass Spielberg und hochrangige Manager seiner Firma DreamWorks sich heimlich mit hochrangigen Funktionären des Pentagons in Los Angeles getroffen hatten. Die Leute vom Pentagon hätten Spielberg angewiesen, alles stehen und liegen zu lassen und stattdessen einen Film zu produzieren der sich um Meteore oder Kometen dreht.

‘Spielberg Taken by Aliens!’ – UFO Magazine (UK) – January 2002 – page 54

Ein Jahr später war Deep Impact im Kasten. Im Film rast ein Komet auf die Erde zu und es bricht ein Kampf darum aus, wer einen unterirdischen Bunker betreten darf. Wer waren diese Pentagon-Funktionäre und warum waren sie so erpicht darauf, dass der Bilderberger Spielberg einen Film produziert der von einer außerirdischen Bedrohung handelt? Ab Dezember 2002 strahlte der SciFiChannel Spielbergs Serie „Taken“ aus, die sich um Entführung durch Aliens dreht. Produktionskosten beliefen sich auf 120 Millionen Dollar, dies machte Taken zu der teuersten Mini-Serie in der Geschichte des Fernsehens. Man könnte annehmen, dass Spielberg langsam das Alien-Genre langweilen würde, aber seine elitären Vorgesetzten sind versessen darauf, das Alien-Denkmuster in die Köpfe der Zuschauer zu hämmern.

Ray Santillis berühmtes „Alien-Autopsie“-Videomaterial von 1995, welches inzwischen gemeinhin als Fälschung angesehen wird, kann ebenso zu Spielberg zurückverfolgt werden. Santilli gab in einem BBC-Interview zu, dass das Geld hinter dem Film von Deutschland kam. Das französische TF1-Network berichtete dass der Film von einem Individuum mit dem Namen ‚Herr Volker Spielberg.‘ stammt. TF1 versuchte vergeblich, diesen Mann aufzuspüren. Umfragen zeigen, dass inzwischen 80% der Amerikaner an UFOs glauben, die Propaganda hat also offensichtlich Erfolg. UFO-Forscher Jacques Vallee merkte an:

„Als ich Stephen Spielberg traf, argumentierte ich dass das Thema [UFOs] sogar noch interessanter wäre wenn es sich nicht um extraterrestrische Wesen handelt. Wenn es real, physisch wäre, aber nicht extraterrestrisch. Er sagte: Du hast wahrscheinlich Recht, aber das ist nicht was die Öffentlichkeit erwartet. Dies hier ist Hollywood und ich will den Leuten etwas geben das nahe an dem liegt, was sie erwarten.

New Dawn Magazine – May/June 1996“

 

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