Ein Kommentar, adaptiert aus dem Recentr-Forum

1. “Gib nicht immer anderen die Schuld!”

Wahrscheinlich kennt ihr das. Ihr regt euch auf über eine staatliche Vorgabe, Vorschrift oder ein Gesetz, das euch unter martialischer Strafandrohung zwingt, bestimmte Dinge zu tun oder zu lassen und irgendso ein etatistisches Hausschwein meint dann, ihr würdet einfach nur immer anderen die Schuld geben. Wer hat Schuld daran wenn sinnwidrige Gesetze mich an der Ausübung meiner Grundrechte hindern? Natürlich ich. Ich bin nicht gut genug für das Gesetz! Wer hat die Schuld? Der, der die Grube gräbt oder der, der reinfällt? Natürlich derjenige der reinfällt, denn für das etatistische Hausschwein kann die Regierung niemals das Problem sein, selbst wenn jene das Bolzenschussgerät schon angesetzt hat um das gemästete Hausschwein zu schlachten. Die Kollektivisten stecken dich zwangsweise in die Schulkasernen zum jahrelangen Langweilen, bei Auffälligkeiten während deiner Teilzeit-Inhaftierung wird man erst recht in den Ruin verwaltet. Die Eltern werden in die Arbeitslosengeld-Falle gelockt oder dermaßen besteuert, dass sie eh keine Zeit haben für den Nachwuchs. Ab 18 ist dann alles voll und ganz deine Schuld, ob du irgendeinen Plan vom Leben hast oder nicht.

2. “Ihr wollt doch nur die Vorzüge des Staates genießen, aber gleichzeitig nicht eure Pflichten erfüllen!”

Das etatistische Hausschwein kann sich nicht vorstellen, dass Rechte etwas sind, das nicht von der Regierung verliehen wird und dessen Gültigkeit nicht einzig von einer Regierung sichergestellt wird. Für massive Zwangsabgaben unter Androhung übelster Gewalt (Steuern) bekommen wir selbst ein paar Peanuts zurück, Zwangsschulen die dir die Seele rauben, Straßen die im Winter ungenügend geräumt werden und für die wir am Besten nochmal per Maut bezahlen sollen, eine Polizei die dir praktisch nie bei irgendwas helfen kann und für den Kampf gegen das organisierte Verbrechen kein Geld übrig hat, eine Bundeswehr hinter deren Verteidigungsfähigkeit ein dickes Fragezeichen steht, überlastete Gerichte die ewig brauchen und noch die Hand aufhalten wenn sie für dich etwas klären sollen, sowie ein paar weitere tolle “Vorzüge”.

FUCK. THIS. SHIT.

Für das Hausschwein ist der Staat Gott, dieser Gott vergibt erst überhaupt Rechte. Ich habe Rechte weil ich damit geboren bin! Ich habe Rechte weil ich ein menschliches Wesen und keine Made bin! Das Hausschwein denkt, jeder würde in einer Grundschuld gegenüber dem Staat und dem Rattenschwanz Kollektiv geboren werden, aber so ist das nicht!

3. “Es muss schon irgendwie gerecht zugehen.”

Sagt das Hausschwein wenn es sich zurecht reden will, dass staatliche Gewalt, Erpressung und Raub schon irgendwie einem noblen Zweck dienen würden. Sollen wir alle diese blauen Mao-Strampleranzüge tragen? Mir ist es scheißegal ob der andere 1000 mal mehr hat als ich, es wird unter gegenseitiger Wahrung simpler Grundrechte eimmer einen Markt geben, egal für welche Einkommensklasse. Der einzige der das verhindert, behindert und bekämpft ist der Staat und seine Kool Aid trinkende Jonestown-Herde. Ich pfeife auf eure sozial(istisch)e Gerechtigkeit! Von euch hört man niemals “Ich werde helfen”, sondern man hört immer nur “jemand anderes soll bezahlen”!

4. “Wir tun doch alles für dich!”

Hört man meistens von Eltern, die dann meinen mit ein bisschen Geld verteilen hätten sie dann genug getan. Währenddessen stolpert das Hausschweinferkel in die Welt hinaus und rutscht aus auf dem Dreck einer Welt, die von der Generation davor verschandelt wurde. Eltern ist es egal, dass die eigenen Kinder weniger Freiheiten haben als sie hatten und meinen, materieller Wohlstand wäre der Beweis schlechthin für gute Umstände! Ist er aber nicht. Das dämliche Haus ist nichts wert wenn Beamte darüber bestimmen: Welche Winkel, welche Dämmungsvorgaben, Steuern ohen die man das Haus nicht besitzen darf etc.! Dieser ganze angehäufte Kitsch und Dreck ist nichts wert, wenn deine Kinder vom Staat entführt werden sobald sie im Einschulungsalter sind und stresskrank werden. Wenn der Staat mehr über dein Kind bestimmen kann als du selbst, dann bist du nichtmal ein Elternteil mehr, sondern nur ein Brutkasten für die nächste Generation an Plantagensklaven!

5. “In den USA gibt es keine allgemeine Krankenversicherung und kein soziales Netz!”

Hört man meistens von Leuten die nichtmal das englische Wort für Sozialhilfe kennen. Sie wissen einen Scheissdreck über das Land über dem großen Teich aber meinen, dir dann erzählen zu können was für eine soziale Kälte dort herrsche, weil bolschewistische Medien ihnen das erzählen und sie nie die Zeit hatten, ein Buch in die Hand zu nehmen. 40 bis 50% der US-Bürger bekommen Lebensmittelmarken und werden mit anderen Sozial-Schecks ruhiggestellt, während Millionen illegale Einwanderer kostenlos in Notaufnahmen im Land behandelt werden. Die deutschen Hausschweine sterben wie die Fliegen an Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber sie lieben ihr sozialistisches Medizinkartell, das von der Nazizeit rübergereicht worden war.

6. “Dann könnte ja jeder….”

Dann könnte ja jeder eine Waffe kaufen, dann könnte ja jeder Medizin seiner Wahl handeln, seine Kinder erziehen und bilden, dann könnte ja jeder… ja, in Freiheit leben! Was für eine Horrorvorstellung für den Bondage-Perversen, dass Jemand seine Fesseln löst. Dabei war es in der kindlichen gebärmutterähnlichen warmen Unfreiheit doch so gemütlich! Und draußen wartet dieses grelle Licht, die Urängste von denen man in der Schule immer zugetextet wurde, über die Ungewissheit, die Unsicherheit… ach diese Unsicherheit, lamentiert die Negativauswahl mit Beamtenstatus. Wenn du auf Bondage stehst, lass dich fesseln, aber lass mich mit damit in Ruhe.

7. “Braucht man nicht.”

Noch nicht so schlimm wie “Das brauchst DU nicht”, aber trotzdem der absolute Horror wenn sich Menschen über deine Entscheidungsfeiheit stellen und dir erzählen wollen, was du zu brauchen hast und was nicht. Hey, vielleicht brauchst du diese beschissenen Fabergé-Eier nicht; gibt mir das dann das Recht sie dir zu verbieten, also einen dritten dazu zu legitimieren, Gewalt gegen dich auszuüben wenn du sie besitzt? Gibt es mir das Recht sie dir wegzunehmen? Nein! Wenn du es nicht brauchst dann kauf es nicht UND HALT DEINE FRESSE!!! Kleinkinder unterscheiden die Begriffe “sollen”, “müssen”, “können” und “dürfen” noch nicht trennscharf, sie als Erwachsener hingegen müssen dies unterscheiden können!

8. “Wir sind halt nicht in den USA.”

Ja, und unzählige kompetente Deutsche die hier die Schnauze voll hatten, waren in der Anfangszeit der USA immigriert. Ich gehöre hier nicht hin. Ich bin hier in der sozialistischen Gesellschaft eine absolute Anomalie und sehr unglücklich. Die Hausschweine verstehen nicht, dass Freiheit etwas ist, was nicht an einen Ort gebunden ist, sondern eine Idee. Sie sind verloren.

9. “Du bist dauernd nur am wütend sein, bei dir ist alles immer schlecht!”

Auf aggressive Bedrohung reagiert ein Mensch mit normalem Testosteronspiegel eben nun mal aggressiv. Ich hasse nunmal Unterdrückung, Ausbeutung, Täuschung, Erpressung und Bevormundung! UND WIR SIND UMGEBEN DAVON!! Ich schwimme hier in dieser roten Suppe und soll nicht wütend sein?! Mann ich bin wütend!!! Es gibt so viele Dinge im Leben die ich nicht genießen kann, allem voran Ruhe, weil ich dieses System über mir habe!

10. “Gewalt ist doch keine Lösung!”

Dead Wrong! Wer furchtsam die bewaffnete Polizei ruft um einen Verbrecher zu stoppen erwartet von ihr, dass sie angemessene Gewalt anwendet. Hausschweine kennen, wenn es um Rechte geht, auf einmal den Unterschied zwischen Angriff und Verteidigung nicht mehr, sie sehen nur Gewalt und assoziieren durch ihre marxistische Erziehung automatisch jede Anwendung von Gewalt mit etwas schlechtem.

11. “Ich finde es gut, dass der Staat XYZ macht!”

Tritt meist bei Gesprächen über die Schulpflicht auf: “Ich finde es gut dass der Staat die Schulpflicht durchsetzt, ich finde es ist wichtig um Blablablabla….” Hey dann sei so konsequent und geh du zu den Leuten, die die Windkraftsubventionen bezahlen müssen und bedroh sie direkt, um sie zur Herausgabe der Subventionsgelder zu bewegen. Geh du zu den Familien, welche ihre Kinder selbst erziehen wollen, und bedrohe die Eltern mit Gewalt und Gefängnis wenn sie ihre Kinder, welche du gleich gegen ihren Willen in den Schulbus stopfst, nicht unter Zwang früh Morgens in die Kaserne schicken. Erzähl dem kleinen Jonas, dass sein Papa im Knast Tatoos und Aids kriegt weil er sich geweigert hat, ihn auf eine staatliche Hauptschule zu schicken wo Kinder mit Schnurbärten ihm das Handy abziehen. Nein, die Schmutzarbeit soll jemand anderes erledigen: Der gesichtslose Apparat, der Michael Myers oder Jason Vorhees mit Hockey-Maske.

12. “Ich hab da jetzt keine Lust drauf zu diskutieren…”

Diesen Satz hört man am Ende des Gesprächs, wenn der Etatist zwar begriffen hat, dass er völlig im Unrecht ist und sich sowie anderen in die Tasche lügt, aber es sich selbst nicht eingestehen darf. Er wird sich entnervt und beleidigt zurückziehen, sich ein bisschen die Wunden lecken und darüber brüten, wie er euch den Dolch der aus seiner Frustration geschmiedet ist, bei der nächsten Gelegenheit in den Rücken stechen könnte. Das kann von dummen Sprüchen in diversen Situationen bis zur Denunziation reichen.

Benutzen eure “Freunde” oder Familienmitglieder diese Pharsen regelmäßig, dann setzt euch mit dem Gedanken ernsthaft auseinander, euch nach einem anderen Umfeld umzusehen. Im Sozialismus denunzieren immer die Familienmitglieder und fühlen sich dabei noch im “Recht”!

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64 comments

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Socke 12. Februar 2013 at 14:55

Ich will her mal Herrn “Wolf Boldt” zustimmen:

zit.: “Deshalb bin ich inzwischen zu Infokrieg etwas auf Distanz gegangen und mache keine Werbung mehr dafür, auch wenn die Inhalte meistens passen. Der Ton stimmt zu oft einfach nicht mehr.”

Ich habe so den Eindruck das Herr Benesch sich im Privatleben zunehmend mit Radikalinskis wie Lukas aka Liberty or Depp sozialisiert.

Ich bin nach wie vor für Freiheit und gegen den Staat – aber wenn mann sich in der Öffentlichkeit ständig als “Hillbilly Redneck Rightwing Waffennarr” darstellt und auch noch so tut als wäre das COOL!? Dann wird mann die öffentliche Meinung kaum beeinflussen können!! Und ich gehe mal davon aus das wenn mann Medien macht, das mann die öff. Meinung beeinflussen will.

Ich behaupte hier mal Herr Benesch hat ein problem mit seiner Selbstwahrnehmung!

Zu Alexs Bettelei bzw. wie es seine freunde nennen “Werbung” als ich Infokrieg noch gut fand habe ich mir immer sehr gerne Bücher im Infokriegshop gekauft, auch wenn Alex nicht alle 30 Minuten rumgebettelt hat.

Mittlerweile stößt mir das aber ungut auf und ich kaufe gerade wegen dieser molestiernden mitleids betteligen “wir müssen den Shop machen das wir medien machen können” ständigen wiederholung nichts mehr bei Alex.

Was ich auch unschön finde ist wenn sich Herr Benesch immer als Arbeitsgott darstellt, seine Arbeitstage müssen inzwischen ja 48 Stunden dauern wenn mann seinem gejammer glaubt.

Wenn er schon der Meinung ist das er zwei Fulltimejobs machen muss (shop und medien ächz) dann muss ers halt durchziehen ohne rummzuheulen und sich dann über “sogenannte Künstler” oder Arbeitslose zu echauffieren!!!

Eigenlob stinkt Alex!!!

Meine Einschätzung: Wenn das alles so bleibt wird Infokrieg in ein paar Jahren pleite und in der Wahrheitsszene Irrelevant sein 🙁

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Wolf Boldt 3. Januar 2013 at 12:59

Wirklich lesens- und bedenkenswert finde ich nur die Diskussion von @Valthiel und @Liane zum SEP.
Der Rest ist mehr oder weniger sinnfrei.

Ohne einen großen Teil der Menschen, die hier als “Hausschweine, Sklaven, Stimmvieh” bezeichnet werden, sollte unser SEP kaum durchzusetzen sein. Die Respektlosigkeit und Herabwürdigung mit der man denen hier begegnet, die aus ihrer Sicht ganz bestimmt auch erstmal gute Gründe haben, sehe ich als nicht geignet, aufklärend und überzeugend wirksam zu sein.

Auf diese Weise verkommt die aufklärende Arbeit komplett zur Selbstbefriedigung und verliert ihren Nutzen für die Allgemeinheit.

Deshalb bin ich inzwischen zu Infokrieg etwas auf Distanz gegangen und mache keine Werbung mehr dafür, auch wenn die Inhalte meistens passen. Der Ton stimmt zu oft einfach nicht mehr.

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Liane 1. Januar 2013 at 19:12

*push*^^

So, ich habe da auch mal ein kleines Schmankerle – neulich durfte ich diesen in einem Gespäch bewundern.

Der Einwand gegen Libertarismus geht in etwa so: “Größtmöglichen individuellen Freiheit funktioniert doch nur, wenn man auch frei von anderen Menschen ist, denn die Handlungen von Menschen behindern mich.”

“Du bist nicht allein auf der Welt.”

Das interessante an diesem Argument ist, dass diese Prämisse, wie fast alle vulgären Argumente gegen den Libertarismus, davon aus geht, dass Menschen nicht Menschen sind. In anderen Worten: Das Argument läuft darüber, den Menschen ihre Fähigkeit zur sozialen Übereinkunft abzuerkennen, um anschließend postulieren zu können, soziale Übereinkünfte seien von nun an unerreichbar.

Natürlich fällt dieses Argument auf den Vortragenden zurück, da dieser offenbar vom Gegenteil ausgehen muss; nämlich, dass der Mensch ein soziales Wesen ist, womit das Bedürfnis, das Soziale selbst zu regulieren, sofort hinfällig wird. 😉

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jigga 18. Dezember 2012 at 13:33

sehr schöner artikel. nur einen heftigen kritikpunkt hätte ich noch.
das gegenteil von freiheit ist unfreiheit. oder gefangenschaft. wie man möchte.
das gegenteil von freiheit ist NICHT sozialismus, marxismus oder sonstige rote (wahlweise auf anderen internetseiten braune/schwarze/grüne) tücher. unfreiheit kann man unter JEDEM system installieren und die, die uns der freiheit berauben wollen, finden in jedem system gründe dieses zu tun. freiheit ist etwas existentielles und steht deutlich über einer wirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen ordnung. wenn man jetzt (wie hier leider mehrmals geschehen) anfängt, unfreiheit einem bestimmten system zuzuordnen, führt dies in eine erneute misere. bei erlangen des für einen richtig scheinenden systems wird man sich verwundert die augen reiben, wie unfrei man auch dort ist.
auf vielen “linken” internetseiten werden genau dieselben punkte angesprochen. nur ist dort der “schuldige” die marktwirtschaft & der neoliberalismus.
und genau das führt mich wieder zurück zum ausgangspunkt. wer freiheit möchte sollte auch nach freiheit rufen. wer unfreiheit bekämpfen will, sollte auch unfreiheit bekämpfen.

p.s.: dieses ständige gebrabbel und geschwurbel von sozialismus, kommunismus, (neo)liberalismus, marktwirtschaft, etc. geht mir AUF DEN SACK! entweder ich kann tun was ich will oder eben nicht. einzig und allein darum geht es.

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Ingo 17. Dezember 2012 at 16:02

Hey Freigeist, mir ist NOCH was sehr gutes eingefallen, was ich persönlich schon gehört habe:

ICH HABE KEINE ZEIT FÜR SOWAS, ICH GEHE SCHLIEßLICH ARBEITEN

*____________________*

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Kamui 16. Dezember 2012 at 22:26

@Benesch wieso sind hier die kommentare verrutscht zumindest scheint es so und bei meinem steht 22 uhr und 13 minuten obwohl es 23 uhr 13 minuten wahr am 16.12. das verstehe ich nicht ist bei dir vielleicht in der software was kapput?

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Kamui 16. Dezember 2012 at 22:13

Die verhausschweinung des Menschen = (lat.) Human Domestizierung

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Dirk 16. Dezember 2012 at 19:04

Auch immer wieder beliebt: “Wir können doch eh nichts machen.”
Dabei wird das Gegenargument “Dafür leben wir in einem demokratisch-freiheitlichen Rechtsstaat oder was?” nicht gehört sondern einfach überplappert.
Oder auch geil: Wenn man das bunte Papier namens “Euro” als Geld definiert. Es ist buntes Papier. Mehr nicht. Zugegeben, manches davon recht hübsch anzuschauen aber es bleibt buntes Papier.

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Ingo 16. Dezember 2012 at 12:31

Da fällt mir noch einer ein:
Postbank 😐

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KPAX 16. Dezember 2012 at 12:13

Scheisse man
@Roman ich habe nichts studiert,aber was Alex hier macht hat mein höchsten Rspekt.
Du ?
Zitierst hier völlig abgehackt irgendwelche Riesen und spuckst auf das rerspektabele Werk eines Freiheitsliebenden.

Liberal blaaa blaaaa und Duden und und und Mann Mann vergiss doch mal deine HochschulPisse und die intellektuellen post….. blaa blaaa Epochen Sülze.

Bei denen wo so geredt wird, würdest Du ganz sicher sofort abstinken.
Und hier ebenfalls,weil hier Menschen sind und keine Objekte,die sich vom hochwissenschaftlichen Elenbeinturm aus belehren lassen wollen.
Soziologie-Phillosophie haben alles Unrecht nie verhindern können und z.T wollen,ja sogar herbeigeführt. (KarlMarx)
Das kann auch niemand,aber letztlich können nur freie Menschen ihr eigenen Belange selbst ordenen und managen.

Auf die meisten Geisteswissenschaftler könnte man getrost verzichten,denn die repetieren immer nur die bekannten Riesen,welche bissher nicht widerlegt oder überholt wurden.

Alex ist auf jedenfall kein Schmarotzer,der sich selbstgerecht auf Unis rumdrückt und sich dann auch noch zitierend herablässt auf jemanden der werben muss.
Werben nicht betteln.
Uni Schmarotzer müssen das nicht,schon klar,aber dafür sind sie vollgestopft mit Wissen und glanzvollen Begriffen vor denen sie in der StudentenBude niederknien oder in der Szenekneipe aufschneiden.
Ich habe von Alex bisher mehr mitgenommen als von herzitierten Postmodern dies/das Geschwafel.

Zeig doch selbst deine Fresse und halte dagegen !
Wenn dann bloß Zitate folgten,wäre die Substanz aber zu dünne.

Komm geh wech hier schindest Du sicher kein Eindruck.
Und wieso hat der Liberalismuss Komunismuss besiegt was für ein Dünnschiss.

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Franz 16. Dezember 2012 at 11:46

“Hört man meistens von Eltern, die dann meinen mit ein bisschen Geld verteilen hätten sie dann genug getan. Währenddessen stolpert das Hausschweinferkel in die Welt hinaus und rutscht aus auf dem Dreck einer Welt, die von der Generation davor verschandelt wurde.”

Prinz Pi – 3 Minuten =)

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Julian 16. Dezember 2012 at 0:42

Ich bin zwar für möglichst große Freiheit, aber sehr wohl dafür dass der Staat einige grundlegende Aufgaben erfüllt. Dazu gehört mMn das Bildungswesen, Feuerwehr, Polizei und Rettung, Gesundheitsvorsorge, Pensionsvorsorge, soziale Absicherung bei Jobverlust, usw…. Man sollte, wenn man über den großen Teich schaut eben auch mal andere Medien als nur Infowars und Fox News konsumieren.

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Freigeist 17. Dezember 2012 at 0:10

Also im Klartext: Der Staat soll eigentlich alles machen, ich soll unter gewaltandrohung dafür zahlen und was am Ende vom noch nicht verstaatlichtem Markt und Abgaben für mich an Einkommen übrig bleibt ist meine “möglichst große Freiheit.”

Danke, du hast es nicht kapiert.

http://www.freitum.de/2012/12/die-existenzsicherung-in-einer-freien.html#more

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Agent Orange 15. Dezember 2012 at 10:50

Jaja, der “Freigeist”, der “verhausschweinte Mensch”, “Liberty Or Death” oder wie er sich sonst noch so nennt. Nicht jeder blamiert sich so gut wie er.
Ich will auch gar nicht so sehr auf seinen oberflächlich hingerotzten Text eingehen, sondern auf sein unreflektiertes, egozentrisches Verhalten hier. Kritkunfähig und rechthaberisch präsentiert er sich hie und da als Waffennarr – der Egoshooter läuft Amok.
Wer sich selbstverliebt darstellt und die guten Kontakte zu Alex Benesch ausnutzt, schadet der Glaubwürdigkeit dieser Seite und dem Betreiber von recentr selbst – ein Psychopath auf Abwegen. Vertrauen ist eine Geschäftsgrundlage.
Hätte sich Alex eingehend mit dem Text beschäftigen können, wären einige Teile nicht veröffentlicht worden.

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Roman 14. Dezember 2012 at 22:50

Hallo, Alex!

Du machst dich mit deinen Kommentaren nur mehr lächerlich. OK, ein paar verschwörungstheoretische Nüsse hast du geknackt, aber ansonsten wärest du lieber bei deinen Leisten geblieben. Ich schätze dich auf etwa 27 Jahre. Du hast offenbar nichts Entsprechendes – wie etwa Soziologie, Philosophie oder Psychologie – studiert (auch nicht privat, außer deiner laienhaften Theorien zu Narzissmus), lässt dich aber aufgrund deiner ein paar Erkenntnisse zu Verschwörungspolitik und der längst der Vergangenheit angehörenden liberalen Literatur zu Schlussfolgerungen hinreißen, die an Lächerlichkeit kaum zu übertreffen sind.

Der Liberalismus ist doch bereits seit etwa einem-zwei Jahrzehnten toter als tot. OK, den Feudalismus, den Faschismus und den Kommunismus hat er besiegt, aber nach dem nun die Konkurrenten weg sind, ist er doch selber elendig verreckt. Wer das noch nicht gemerkt hat, dem ist aber wirklich nicht mehr zu helfen.

Der Liberalismus hat seit 300 Jahren seine Chancen gehabt, aber der war halt nicht konstruiert, um ohne die Feinde zu existieren, deswegen muss er sich seine Feinde nunmehr selbst erfinden! Deswegen werden jetzt für alle Extrem-Liberasten alle anderen (auch nicht mal die politisch aktiven Menschen) die Schuldigen und Feinde abgeben müssen und wenn nicht die, dann vielleicht die Muslime oder die Chinesen?

Die Zeit in der wir leben ist die Zeit der POSTMODERNE. Sprich, Post-Philosophie (Stichworte: Deleuze, Rhizom, Post-Zeit, Post-Raum, organlose Körper), Post –Anthropologie (Post-Mensch, Dividuum, Cyborg), Post-Politik (Theater nach Guy Debord), Post-Ökonomie (Umtausch von wertlosen und sinnlosen Zeichen verschiedener Art, auch elektronisch – nach Jean Baudrillard), Post-Geschichte (erfundene oder zu erfindende Geschichte), Ende der großen Narrative (weiterhin nur Zitate und das Zitieren möglich).

Der weiterlaufende ungehaltene Liberalismus, der ja nach Definition nichts weiter als die „Freiheit VON etwas“ nicht die „Freiheit FÜR etwas“ (Freedom) bedeutet, macht aus liberalen Individuen Dividuen, also „schizoide Massen“ nach Deleuze. Das libertäre Individuum befreit sich auf diese Weise auch von sich selbst und endet bei der Demokratie seiner eigenen Körperteile.

Der Weg aus diesem Chaos wäre ganz sicher nicht noch mehr Liberalismus, sondern die Richtung zurück zur Tradition und Religion, dazu siehe Pitirim Sorokin (russisch-amerikanischer Soziologe), der Klassiker der modernen Soziologie. Aber davon lieber wieder in 15-20 bis 30 Jahren…

Mein Rat an dich wäre, lass doch deine sowieso nicht gewinnbringende und bettelbedürftige Firma und fange lieber zu studieren oder sonst etwas gescheites zu lernen an.

Der Liberalismus hat sowieso keine Chancen. Und angesichts deiner Vorstellungen hier, hat die postmodernistische, hochgebildete Elite sicher nur ein müdes Lächeln übrig, und zwar ob so viel Naivität.

Libertär heißt übrigens laut DUDEN nichts anderes als „extrem freiheitlich; anarchistisch“. Wem soll das nützen?
In diesem Sinne…

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Specht 15. Dezember 2012 at 16:54

Lies mal “Wall street und der Aufstieg Hitlers”, dann merkst du, dass deine ganzen angeblich verschiedenen Philosophien nur die Fassaden sind, hinter denen auf immer gleiche Art und Weise Macht ausgeübt und Reichtum umverteilt wird.

Wieso sollte Freiheit Jemandem nicht nützen? Wie kann die Freiheit, möglichst alles selbst zu entscheiden, schlecht sein?
Es ist doch Fakt, dass die meisten Morde im Auftrag von Regierungen verübt wurden. Kein Deutscher wäre ohne Regierung je auf die Idee gekommen, seine Arbeit brach liegen zu lassen, um irgendow Krieg zu führen, wo er vorher noch nie gewesen ist. Also: Wengier staatliche Kontrolle!!

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Liane 15. Dezember 2012 at 17:01

Echt mal. “Was nützt es mir frei zu sein. Dödeldidödeldidumm”

Und natürlich müssen “wir” uns unseren Feind selbst “erfinden”. Das Zwangs- u. Gewaltmonopol bilden wir uns nur ein, lalalala.

Was haben die Leute eigentlich für einen extremen Dachschaden?

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Tony Ledo 15. Dezember 2012 at 19:21

Hey Roman, ich glaube, du liest zu viel aber das allein kann es auch nicht sein, was dir das hier eingibt: ” Die Zeit in der wir leben ist die Zeit der POSTMODERNE. Sprich, Post-Philosophie (Stichworte: Deleuze, Rhizom, Post-Zeit, Post-Raum, organlose Körper), Post –Anthropologie (Post-Mensch, Dividuum, Cyborg), Post-Politik (Theater nach Guy Debord), Post-Ökonomie (Umtausch von wertlosen und sinnlosen Zeichen verschiedener Art, auch elektronisch – nach Jean Baudrillard), Post-Geschichte (erfundene oder zu erfindende Geschichte), Ende der großen Narrative (weiterhin nur Zitate und das Zitieren möglich). ”

Vielleicht hats du bisher nicht wirklich hart arbeiten müssen, für dein Geld oder hattest anderweitig Glück. Ich sag’ dir mal aus meiner Warte, wa sich sehe: Post-Politik = immer mehr mroal- und augenscheinlich ideonlogiefreie Politik, die sich an Notwendigleiten orientiert, welche sie selbst zum großen Teil selbst kreiert – Technokratenpolitik. Post-Ökonomie = einleerer Begriff, da die Mehrheit der Menschen, sehen muss, wie sie durhc Arbeit genung Geld verdient, zum einigemaßen zu leben. Seht viele in Europa arbeiten, um zu überleben. Da ist niyx “post”! Es werden nach meinem Verständnis auch keine “sinnlosen Zeichen” getauscht. Das ist der gleiche Quark wie das Gequatsche, wenn es um Geld geht, von wegen “eh alles nur Zahlen im Computer” oder “wertloses Papier” usw.. Das mag für Guckkkastengucker schon so sein, in Wirklichkeit haben derweil alle jene vetrmeintlichen “Zeichen blablabla” sehr spürbare Folgen, bei deren Duchleiden es scheißegal ist, ob das post oder- sonstwas elektronisch ist. “Post-Geschichte (erfundene oder zu erfindende Geschichte)” – mal ehrlich, war das vor 300 Jahren anders? Es gibt heute eine vielfältigere Auswahl an Geschichtsinterpretationen zu lesen.jedoch, sollte mich das jetzt beeindrucken bloß weil ich mehr Möglichkeiten habe, mir ein eigenes Bild über die etwa letzten Hundert Jahre machen kann als vor 100 Jahren über die davor? Wieso denn Post-Geschichte? Gibt es ab jetzt wegen des Anschwellens von Bücherregalen keine Geschichte mehr? Täusche dich da mal nicht, nur weil dir bisher nochkeiner einBajonet in den Wanst gerammt hat. “Ende der großen Narrative” … hmmmm, so ein Mist aber auch! Keine “großen Narrative” mehr, wurde schon alles erzählt,…. meine Schreibhemmung steht auf profundem Grund! … Prinzipiell stimmt das. Allerdings, Roman, sind lesende Intellektuelle nicht der Nabel der Welt und die Lesestunden ZUhause mögen zwar die Welt anschaulich machen und sie sogar in Aspekten erklären können, nur für das tägliche Leben der Milliarden, die jeden Tag ackern gehen, Kinder bekommen und aufziehen, Ehepartner oder sonstwelche haben und in der Regel in den wenigen Stunden nach der Arbeit es irgendwie gebacken bekommen müssen, das alles inklusive Krankheiten so zu organsieren, das noch ein wenig Freude und Leidenschaft für das Leben an sich übrig bleibt, spielen die Analysen der Derridas, Baudrillards, oder Deleuzes oder Habermas’ überhaupt kleine Rolle. Das will heißen, sie können noch so geistreich ihre Erfahrungen, die hauptsächlich aus Erfahrungen mit Büchern und aus Diskussionen mit Bucherfahrenen bestehen – bei Michel Foucault mag das etwas andes liegen (“Die Mcht der Psychiatrie”)- zum Besten geben, das Leben geht in seinen Einwirkungen auf Körper Geist und Seelen weiter. Bald schuften wir noch für weniger Geld, zahölen mehr Miete,mehr für schlechtere Lebensmittel, werden kränker an den Verhältnissen – ist das keine Gechichte?

Kurzum, ich kann das “Post”-Gelaber nicht mehr hören. Alles, was ich an eventuell Brauchbarem daraus mitnehme, ist die Tatsache, dass derzeit Ideologien ihren Biss verloren haben. Sie sind erschöpft. Not regiert und reguliert, Notwendigkeiten nach “ratinalien” Standards lösen Ideologien ab. So sollte man denken. Die Sensibiität, dass sich hinter solchem eine andere Wahrheit nur verstecken könnte, verschafft Alex mit seinem Format. Das liberale Konstrukt will im besten Fall das ureigene Potential des Menschen aufgeklärt und ideologiebefreit wiederfinden. Ich wüßte nicht, welche andere Ausrichtung das derzeit bietet.

Sag du es mir!

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Guido 14. Dezember 2012 at 22:38

Der Spruch ‘Der Staat sind wir alle’ ist genauso falsch wie ‘Der Markt sind wir alle’.
Sowohl Staat als auch Markt werden in der Realität von den Mächtigen gesteuert.

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Guido 14. Dezember 2012 at 23:25

Dann müsste man sich mit der Frage beschäftigen, wie Macht eigentlich funktioniert. Das lernt man weder in der Schule noch von einem Libertären. Ein wesentlicher Faktor ist Geld, welches über das von den Mächtigen kontrollierte Wirtschaftssystem ergaunert wird. Mit diesem Geld wiederum können sie alles lenken: Geheimdienste, Mafia, Autragsmörder, Polizei, Armee, Justiz, Politiker, Medien, Wissenschaft und natürlich den Markt.
Ein weiterer Faktor ist Abhängigkeit. Ein Abhängiger lässt sich ‘freiwillig’ einspannen.

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Liane 15. Dezember 2012 at 0:12

Wie funktioniert Macht und warum sind die Mächtigen so mächtig.

Guido klärt auf:
(Passt auf, jetzt wird das Geheimnis gelüftet!!!)

-“Wichtiger Faktor ist Geld”

Aha

-“Ja, und das wird über das Wirtschaftssystem ergaunert”

Aha, und woher kommt die Macht das überhaupt zu tun?

-“Auf jeden Fall ist Geld ein wichtiger Faktor!”

Muss das nicht erstmal ergaunert werden? Also, wie machen die das?

-“…. Guck mal Liane, da, ein Vogel!”

Oh dear…

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Guido 15. Dezember 2012 at 0:26

Du hast aber lange Arbeitszeiten.

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Freigeist 15. Dezember 2012 at 1:08

“Ein wesentlicher Faktor ist Geld, welches über das von den Mächtigen kontrollierte Wirtschaftssystem ergaunert wird. ”

So ein Quatsch! Die Wirtschaft kann mir kein Geld wegnehmen. Die muss mir immer eine Gegenleistung anbieten für mein Geld.

Der Staat sagt aber einfach “Hey ich will ne Umsatzsteuervorrauszahlung von dir” und nimmt dir schonmal Geld weg, welches du noch nicht mal verdient hast.

Du bist eins von diesen Hausschweinen Guido,
Markt sind wir alle du Penner.

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Guido 15. Dezember 2012 at 1:35

“Der Staat sagt…..”

Staat, Staat, Staat, Staat… ist schlecht
Wirtschaft, Geld, Markt, privat …. ist gut

Das ist die simple Logik hinter Deinen Beiträgen. Nochmal, sowohl Staat als auch Wirtschaft werden von den selben Mächten gelenkt. Übrigens kann man auch ohne Steuern abzocken. Die Methoden sind vielfältig. Die penetrante ‘libertäre’ Staatsfixierung ist Gehirnwäsche.

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Freigeist 15. Dezember 2012 at 1:50

“Wirtschaft, Geld, Markt, privat …. ist gut”

Fuck yeah!

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Offense 15. Dezember 2012 at 3:47

Im Forum bist du doch ein großer Fan der Mehrwertssteuer.
Wie soll man denn sonst die Grenzen schützen?

Du meinst doch nur Zwangsabgaben auf Handelsgüter könnten dich davor bewahren, dass dir osteuropäische Räuberbanden die Schwänze in den Mund rammen.

Wie wärs mit Selbstverteidigung? Angst vor veralteten AKs und Makarovs?

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Freigeist 15. Dezember 2012 at 4:05

Großer Fan was bitte? Ich bin kein Fan von irgendeiner Steuer!
Geh mir nicht auf den Zeiger du Schmock.

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Liberty 15. Dezember 2012 at 12:11

“sowohl Staat als auch Wirtschaft werden von den selben Mächten gelenkt.”

Ja, das stimmt. Aber nur weil der Staat das Zentralbankmonopol garantiert, und es mit seinem Gewaltmonopol durchsetzt. Deshalb hat die Hochfinanz diese Irrsinns-Kohle um sich alles kaufen zu können. Sie kontrollieren die Konzerne und die Politik auch.

Kippen wir das Zentralbankmonopol und es ist aus mit der Party für die Hochfinanz. Ohne staatlich gestütztes Fiat Money-Monopol ist Goldman Sachs nur eine Würstchenbude, die entweder etwas liefert was die Kunden wollen, oder sie verschwinden eben vom Erdboden.

Und merke Guidolein: Einen MARKT kann man nicht kontrollieren, wenn niemand die Staatsmacht benutzen kann, um ALLEN Vorschriften zu machen. Aber dazu müsstest du erst den Unterschied zw. Markt und Wirtschaft kennen lernen.

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Liberty 15. Dezember 2012 at 12:17

Der Markt sind wir alle, wer auch sonst! Als Kunde bin ich genauso Teil des Marktes wie der Vorstandsboss. Wenn ich sein Zeug nicht will, dann kaufe ich ihm nichts ab, ganz einfach.

Aber weil diese Herrschaften ja so gute Kontakte in die Politik haben, werde ich gezwungen diesen Solar-Sch… mitzufinanzieren, AKWs auch, ich muss Energiesparlampen kaufen weil es keine Glühbirne mehr gibt (auch verboten), und Subventionen für den Kohlebergbau muss ich auch mitfinanzieren, obwohl der in D schon seit 50 Jahren defizitär arbeitet.

Ach ja, den bedruckten Papierfetzen namens Euro muss ich auch nutzen, ob ich will oder nicht. Und wer profitiert davon? Ich nicht, aber ein paar wenige Banken und der Staat. Letzterer macht den Schabernack überhaupt erst möglich, oder wer hat die Gesetze dazu gemacht?

Aber ich weiß ja, Guido WILL nicht begreifen, selbst wenn man es ihm bis zum Abwinken erklärt…

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Stephan PDV-Münster 14. Dezember 2012 at 21:48

Ich höre ständig, dass das doch so alles nicht funktionieren würde..und das wäre ja Schwachsinn, und blablabla…
Aber dann hör ich mir “Larken Rose – Nachricht an das Stimmvieh” (http://www.youtube.com/watch?v=_56Jv0J1dG8) an und das motiviert mich dann dazu immer meine Meinung zu sagen, gerade wenn sie ungern gehört wird!
Gruß

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Ben 14. Dezember 2012 at 19:21 Reply
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FehuHagalaz 14. Dezember 2012 at 19:19

sehr gut!!!
punkt 12. bekomm ich meist von der family zu hören, wenn die “argumente”/(meinungen dazu) ausgehen.
ich hab manchmal den eindruck, als wäre es den leuten völlig egal, ob zwang und gewalt gegen andere und einem selber ausgeübt werden kann, der bedürfnisbefriedigung wegen… ist ja alles rechtmäßig.
man kennt ja keine alternativen, weil man sich keine gedanken macht. man soll lieber spaß haben im leben und sich keine sorgen machen. genau das steuert uns in den untergang, wer noch genug kohle über hat…
es liegt an uns

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Specht 14. Dezember 2012 at 19:09

Das spricht einem wirklich aus der Seele, danke!

13. “Mit DIR muss etwas nicht stimmen, wenn du immer so negativ bist. Geh doch mal meditieren!” Hast du noch vergessen!

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Liane 14. Dezember 2012 at 18:44

“Andererseits sorgst du dich soooo sehr um Kinder die bei homosexuellen Adoptiveltern landen, dass du den Staat wiederum um Regeln bittest, die sowas verhindern.”

Lese ich so nicht raus.

Original posted by Freigeist:
[…]Ich will aber nicht, dass sie staatliche Vergünstigungen kriegen, denn ich will das niemand staatliche Vergünstigungen kriegt, da dieser sich aus dem Leben raus zu halten hat. Keine Abgaben, keine Vergünstigungen, keine Bevormundung. Sie haben die freiheit homosexuell zu sein und ich habe die freiheit mich darüber lustig zu machen, das zu kritisieren und frei von ihnen zu sein sprich keine Wohnung an sie vermieten zu müssen und dabei nicht fürchten müssen von irgendeinem Diskriminierungsgesetz Pharagraph selbst in den Arsch gefickt zu werden.

Dazu bemerkt gibt es in Deutschland Kinderlose Paare die leibendgern diese Kinder adoptieren würden. Die Wartezeiten für so ein Kind betragen bis zu über einem Jahr, da gibt es keinen Grund einer Pseudo-Familie ein Kind zu überlassen was in einer unnatürlichen Umgebung von zwei Mamas oder zwei Papas aufwachsen soll. Außerdem läuft ein Adoptionsverfahren über den Staat, welcher für sowas völlig ungeeignet ist. Es gibt Bittstellungsanträge an Leute, die dieses Kind in den meisten Fällen geraubt haben(Jugendamt) und parasitärer Sozialarbeiter bevormunden dann die Adoptiveltern, wie “geeignet” sie denn wären. Hauptsache sie sind tolerant und demokratisch! Man weißt Adoptionspaare(M&F) übrigens darauf hin, dass man keinen Adoptionsanspruch habe und die Prüfer sehr streng seien, spricht bei Schwulen, Lesben und Transsexuellen mittlerweile von Adoptionsrecht.
Ich bin sicher, dass private Karitative hier effizienter und eher zum Wohl des Kindes und der Adoptiveltern handeln könnte als der Staat.[…]

Wo liest du da raus, er möchte Regeln vom Staat erbettelt haben?

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Offense 14. Dezember 2012 at 18:09

Ok, Eltern dürfen ihren Kinder beibringen, was sie wollen (Scharia-Recht, NS-Ideologie oder fanatische bibeltreue).
Es ist auch egal, wenn sie mit 18 nicht mal lesen können oder kein anständiges Wort Deutsch sprechen.
Gut, das ist Freiheit.

Andererseits sorgst du dich soooo sehr um Kinder die bei homosexuellen Adoptiveltern landen, dass du den Staat wiederum um Regeln bittest, die sowas verhindern.

???? Doppelzüngig ????

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Freigeist 15. Dezember 2012 at 0:57

Was andere Leute ihren eigenen Kindern beibringen und welche Werte sie für wichtig erarchten geht mich und dich und das Kollektiv einen Scheissdreck an du Made.

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Freigeist 15. Dezember 2012 at 4:19

Homosexuelle können keine Kinder kriegen du Vollspast!

Keine Gebärmutter, kein Baby!
Keine Eier mit Spermien, kein Baby!

Soll ich dir aufmalen??!?!

() + () = Kein Baby
oIIo + oIIo = Kein Baby
oIIo + () = Baby!
ey… Diese scheiss PC Anti-Logiker wieder.

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freedomforce 15. Dezember 2012 at 23:37

Der orangene Agent mag dich anscheinend nicht besonders. Ad personam geblubber garniert mit vielen Strohmannsargumenten, ohne Substanz, das wäre mir an seiner Stelle peinlich.

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Agent Orange 16. Dezember 2012 at 9:37

Och, das kann man nicht sagen, dass ich ihn nicht mag, freedomfarce.
Is mir richtig peinlich.

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Dirk 16. Dezember 2012 at 19:14

Bleib mal locker! Du hast genau die gewünschte Sprache und sicher auch Kultur, die dir diese Heinis aufdrücken wollen. Bei dir haben sie das Ziel erreicht. Leider.

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netterEddy 14. Dezember 2012 at 17:12

Beim kurzen überfliegen fehlt definitiv noch:

“Aber was ist mit den ärmsten der Armen? (heul) die können sich dann dieses und jenes nicht leisten”

aber vielleicht steckt das auch irgendwo drin

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Soma 14. Dezember 2012 at 15:41

Und Freigeist,

Du hast es echt sehr gut auf den Punkt gebracht. Bravo.
Jeder der sich die Mühe macht und mit Leuten redet,
der kennt diese genormten Phrasen und Ansichten unserer staatsgläubigen Mitsklaven.

Ich habe mich gefragt, ob Du Dich nicht als Co-Moderator eignen würdest. Plan genug hast Du ja.

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Niko 14. Dezember 2012 at 15:39

Schreibe gerade einen ganz ähnlichen Artikel für die PDV zum verteilen , hat mich inspiriert auch wenn der Tonfall leider wieder nicht geeignet ist wirklich Leute zu überzeugen sondern nur um Überzeugte zu bestätigen….

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Soma 14. Dezember 2012 at 14:56

Ach ja, dazu passend…

Mein YT-Kanal, ich brauche Abonennten, Klicks und Likes für die gerechtere Verteilung. 🙂
https://www.youtube.com/user/Soma671

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Niko 14. Dezember 2012 at 16:06

so wenig ich werbung in kommentarsektionen mag , der kanal ist gut!

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Soma 14. Dezember 2012 at 14:52

“Die reflektieren wenigstens” LOL
Sehr geil Liane

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lukas 14. Dezember 2012 at 14:45

@freigeist gooaaaaaeeeeeiiiiäääl!

jeder einzelne punkt,man liest zu ende…bäm!

wenn dir das nächste mal die wendung”rote suppe” durchn kopf geht,nimm braune suppe,nicht weil ich die roten besser fänd,sondern WEIL BRAUN AUCH NUR ROT MIT GRÜN IST.

kannste gern in einen deutlichen schlusspunkt für die liste verarbeiten und solltest das der nächsten links-autonomen-oiskin-eso-multigender(und gentri-)-fizierten gutmenschzecke,genau in der form vorn kopf knallen,sobald er das gespräch in die rechte schämecke schiebt

grüsse

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Soma 14. Dezember 2012 at 14:37

Was Uns zum Sklaven macht
und obendrein zum Vieh,

Das ist Demokratie….

https://www.youtube.com/watch?v=mjuaFfrIElw

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Valthiel 14. Dezember 2012 at 16:31

Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.

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Stefan 14. Dezember 2012 at 14:22

Da hast du schon das nächste Deppoment:
Es gibt keine Rechte…
Freiheit ist nur eine Idee…
Eigentum existiert nicht…
Mein Körper gehört der Gesellschaft, denn ohne sie wäre ich nicht lebensfähig…
Denen fällt so viel ein um nur nicht zugeben zu müssen dass sie Sklaven sind. Das ist eh die Crux beim Sozialismus/ Etatismus:
Sie denken wenn sie ihre Sklaverei vorgeben zu lieben ist es keine mehr. Aber dafür müssen alle zum mitmachen gezwungen werden, sonst fällt der Unterschied zu stark auf.

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Valthiel 14. Dezember 2012 at 16:27

“Es gibt keine Rechte…
Freiheit ist nur eine Idee…”

Das ist aber so. Man muss nicht unbedingt die die Realität umdefinieren nur weil manche daraus falsche Schlüsse ziehen.
Fakt ist, Rechte gelten nur solange man sie auch durchsetzen kann. Effektiv gilt also immer nur das “Recht” des Stärkeren, welcher aber auch eine Gruppe sein kann.

Und natürlich ist auch Freiheit “nur” eine Idee, was soll es denn sonst sein? Ein Naturgesetz wohl kaum, sonst wären wir alle frei. Aber das heißt ja nicht, dass diese Idee keinen Wert oder Nutzen hat.

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Liane 14. Dezember 2012 at 16:50

Du vermischt aber leider “gibt” und “gelten”.
(Echte) Rechte gibt es tatsächlich (selfownership) – und zwar inhärent der sog. “menschlichen Natur” wie ein Naturgesetz.
Dass dies nur sehr marginal zur Geltung kommt, ist was anderes.

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Liane 14. Dezember 2012 at 17:06

Ups, damit es nicht zu Mißverständnissen kommt, mein Fehler. Selfownership ist natürlich kein “Recht”, sondern ein sich aus der unmittelbaren Souveränität der Person ergebenes selbstevidentes Prinzip, aus dem sich dann Rechte ableiten lassen. Aber wie gesagt, diese Rechte gibt es und man hat sie (das war die Aussage, die verneint wurde) – Geltung ist was anderes.

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Valthiel 14. Dezember 2012 at 17:43

Vielleicht haben wir unterschiedliche Definititionen von Recht und ich bin mir auch nicht ganz sicher worauf du hinaus willst, aber menschliche Triebe würde ich nicht mit Recht gleichsetzen.
Was ich jedenfalls meinte ist, dass es kein absolutes Recht gibt. Weder gibt es eine allem übergeordnete moralische Rechtfertigung, noch gibt es ein zu 100% garantiertes Recht. Sogesehen verliert der Begriff Recht meiner Meinung nach den Großteil seiner Bedeutung.
Das Menschen “gemäß ihrer Natur” das Selbsteigentumsprinzip als Recht empfinden, wie du sagst, heißt ja nicht zwangsläufig, dass es auch ein Recht ist. Zumal das ja auch gar nicht bei allen Menschen der Fall ist, viele z.B. ordnen eine Pflicht zur Hilfe in Notsituationen dem Selbsteigentumsprinzip über, so wie es auch im deutschen Gesetz verankert ist.

Für mich selber haben die Werte Freiheit/Selbsteigentumsprinzip und Wahrheit die oberste Priorität, aber ich muss auch zugeben, dass das zu einem gewissen Grad willkürlich ist. Wir können leider nichts bis zur aller ersten Ursache begründen und damit auch nicht absolut rechtfertigen. Alles was wir wirklich wissen ist das was wir wollen und somit muss das für unsere Entscheidungen reichen, warum ist dann egal.
Deswegen rede ich lieber von Wünschen als von Rechten.

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Liane 14. Dezember 2012 at 18:36

“Das Menschen “gemäß ihrer Natur” das Selbsteigentumsprinzip als Recht empfinden, wie du sagst, heißt ja nicht zwangsläufig, dass es auch ein Recht ist.”

Vielleicht kam meine Korrektur zu spät, aber ich sagte ja auch, dass das nicht der Fall ist. Rechte sind Folge des Selbsteigentumsprinzip.

“Zumal das ja auch gar nicht bei allen Menschen der Fall ist, viele z.B. ordnen eine Pflicht zur Hilfe in Notsituationen dem Selbsteigentumsprinzip über”

Das widerspricht aber nicht dem Selbsteigentumsprinzip.
Mit seinen Gedanken und seinem Körper machen zu können was man will, schließt Hilfe in Notsituationen ja nicht aus,… wenn man will. 😉
Zwang würde dem widersprechen. Wenn ich von anderen gewungen werde zu helfen, nur weil die das gut finden, widerspricht es meinem Recht, Aufgrund des Selbsteigentumprinzip, mit meinem Körper und meinen Gedanken machen zu können was ich will. Es sei denn, ich habe die Pflicht zur Hilfe irgendwie (freiwillig) vertraglich vereinbart.

Allein der Moment des Zwanges beweist schon, dass das Prinzip des Selbsteigentums nicht auf der Seite des Gewalttäters ist.

Die Idee und die Vorstellung des (Selbst)Eigentums ist auch nicht mit der Staatlichkeit entstanden, den gab es immer und wird es auch ohne den Staat geben. (Das sieht man alleine schon an besitzanzeigenden Makern in sämtlichen menschlichen Sprachen)
Schließlich gibt es kein Indiz dafür, dass es mit einer Erscheinung zugrunde geht, die nicht Voraussetzung seiner Existenz ist.

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Valthiel 14. Dezember 2012 at 19:30

Wegen der Pflicht zur Hilfe, damit meinte ich natürlich auch den Zwang dazu und nicht die freiwillige Entscheidung. Aber viele Menschen empfinden diesen Zwang als richtig und auch das Gesetz dazu ist keine bloße Empfehlung, sondern stellt die Nicht-Hilfe unter Strafe.

Du hast recht damit, dass aus dem Selbsteigentumsprinzip (SEP) entsprechende Rechtfertigungen folgen, aber das SEP ist eben nicht absout und damit sind es auch die daraus resultierenden “Rechte” nicht. Selbst wenn tatsächlich alle Menschen gemäß des SEPs empfinden würden, wäre es damit automatisch “moralisch richtig” bzw. gerechtfertigt? Es macht durchaus Sinn aus evolutionärer Sicht, aber das hat wiederrum nichts mit richtig oder falsch zu tun. Und abgesehen davon bin ich immer noch der Meinung, dass ohnehin nicht alle Menschen so empfinden. Viele fühlen sich ihrer Familie, Mitmenschen oder auch Gott verpflichtet in einer Art und Weiße die dem SEP wiederspricht. Das ist selbst für mein Verständnis gar nicht so einfach, ist man nicht z.B. für seine Kinder verantwortlich? Hat dann ein depressiver Vater z.B. nicht mehr das “Recht” sich das Leben zu nehmen (ohne jetzt Suizid werten zu wollen)? Hat er sein SEP (bzw. die damit verbundenen “Rechte”) dann teilweise verloren mit der Zeugung seines Kindes? Was ist wenn er das nicht will aber trotzdem ein Kind zeugt? Es ist ja nicht so als würde er mit der Zeugung einen klar geregelten Vertrag unterschreiben.
Und das sollen jetzt keine rhetorischen Fragen sein. Was ich damit sagen will ist, dass letztendlich alles was mit Moral und GeRECHTigkeit zu tun hat irgendwie relativ ist. Das SEP ist eben nur eine menschliche Idee (wie du selbst gesagt hast) und kein Naturgesetz. Es ist keineswegs selbstevident, sonst könnte ja gar niemand anders denken.

Vielleicht ist das jetzt auch ein bischen Begriffsreiterei, aber es macht durchaus einen Unterschied wenn man ein bischen weiter denkt. Ich finde es jedenfalls zu kurz gegriffen zu sagen das SEP ist selbstevident und damit wäre alles erklärt. Andere sprechen dann von “gottgegeben”, als wäre das eine Erklärung. Nachdem für mich wie gesagt die Wahrheit (neben der Freiheit) der höchste Wert ist, gehört dazu auch zuzugeben wenn man etwas nicht ganz erklären kann.

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Liane 15. Dezember 2012 at 0:48

Valthiel, denkst du, dass du der alleinige und rechtmäßige Eigentümer deiner selbst bist? Wünscht du dir deine Wünsche, fühlst du deine Gefühle, denkst du deine Gedanken, träumst du deine Träume, bist du dir deiner eigenen bewussten Welt bewusst, steuerst du deinen Körper? Oder ist das jemand anderes? Ja oder nein?

Die Antwort sollte offensichtlich sein. Was ist daran NICHT absolut? Was hat das mit moralischem Gesülz zutun?

“Viele fühlen sich ihrer Familie, Mitmenschen oder auch Gott verpflichtet in einer Art und Weiße die dem SEP wiederspricht.”

Können sie ja auch. Sie können auch suizid begehen. Sie können mit sich selbst machen was sie wollen – nur eben nicht mit anderen durch Zwang. Damit schalten sie nicht das SEP aus, aber sie hindern mich daran es auszuleben.

“Was ich damit sagen will ist, dass letztendlich alles was mit Moral und GeRECHTigkeit zu tun hat irgendwie relativ ist. Das SEP ist eben nur eine menschliche Idee (wie du selbst gesagt hast) und kein Naturgesetz.”

Nein, dass ich Eigentümerin meines Körpers bin, hat nichts mit Moral zutun, sondern ist ein schlichter Fakt, denn ich habe die Verfügungsgewalt. Mit ‘Idee’ meinte ich nicht sowas wie ‘Einbildung’ oder ‘Phantasie’. Letztlich sind alle Daten von der Welt, “Ideen” davon, weil sie in unseren Denkprozessen, Wahrnehmungen und Bewusstsein zuvor erst verarbeitet werden und wir die Welt stets gefiltert ‘sehen’. Trotzdem gibt es Sachen die sind Fakten. Es ist nicht meine bloße Idee, dass ich existiere – du magst das vielleicht anders sehen.

“Hat dann ein depressiver Vater z.B. nicht mehr das “Recht” sich das Leben zu nehmen (ohne jetzt Suizid werten zu wollen)? Hat er sein SEP (bzw. die damit verbundenen “Rechte”) dann teilweise verloren mit der Zeugung seines Kindes?”

Nein hat er natürlich nicht. Du scheinst ein eigenartiges Verständnis des SEP zu haben.

“Es ist keineswegs selbstevident, sonst könnte ja gar niemand anders denken.”

Siehe meine einleitenden Fragen. Wer das anders sieht lügt sich selbst in die Tasche oder ist geisteskrank. Ich gebe zu, auch dazu sind Menschen in der Lage.

Übrigens: Jeder, der das Argument vorträgt, das Selbsteigentumsprinzip sei nicht selbstevident, befindet sich in einem performativen Widerspruch, da der Akt des Vortrages eines solchen Arguments bereits das Eigentum voraussetzt: nämlich das an sich selbst, sprich; das SEP.

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Valthiel 15. Dezember 2012 at 5:08

„Valthiel, denkst du, dass du der alleinige und rechtmäßige Eigentümer deiner selbst bist? Wünscht du dir deine Wünsche, fühlst du deine Gefühle, denkst du deine Gedanken, träumst du deine Träume, bist du dir deiner eigenen bewussten Welt bewusst, steuerst du deinen Körper? Oder ist das jemand anderes? Ja oder nein?“
Naja, „rechtmäßig“ ist ja gerade der Begriff, deren Bedeutung ich in Frage stelle. Und ich glaube nicht, dass man sich seine Wünsche wünschen kann, die beruhen auf Trieben die ich in der Tat nicht selbst erschaffen habe und auch nicht steuern kann. Dazu muss ich sagen, dass ich auch den „freien Willen“ negiere. Das führt aber meiner Meinung nach nicht zu den negativen Konsequenzen, die so viele fürchten. In der Praxis spielt das gar keine große Rolle und wie erwähnt, ist für mich persönlich das SEP (genauso wie mein Streben nach Wahrheit) Voraussetzung für mein Handeln und Denken. Das ist aber deswegen NICHT absolut, weil es nur mich betrifft und nicht zwangsläufig jeden anderen auch. Andere Menschen können andere Wünsche und Ideen haben, die zustande kommen, weil ihre verschiedenen Triebe unterschiedlich stark ausgeprägt sind als z.B. bei mir. Religiöse Menschen sehnen sich z.B. mehr nach innerem Frieden als nach Wahrheit (hat meine Mutter z.B. zugegeben) und andere Menschen sehnen sich mehr nach Bequemlichkeit oder Frieden als nach Freiheit (nur als Beispiel). Wie die meisten Menschen will natürlich auch ich im Grunde alles, ich suche den inneren Frieden in der Wahrheit und den weltlichen Frieden in der Freiheit, aber meine Prioritäten sind anders gesetzt, ich würde auch dann noch Wahrheit und Freiheit wählen, wenn deren Konsequenzen nicht so wären wie erhofft. Das kann ich aber nicht wirklich begründen. Ich weiß nicht warum ich ticke wie ich ticke und warum andere anders ticken. Man kann vieles aus der Sicht der Evolution erklären, aber im Einzelfall sind die Ursachen zu Komplex.
Das SEP ist jedenfalls eine Idee die (offensichtlich) nicht alle Menschen teilen und absolut sind nur Naturgesetze. Die Gravitation ist absolut, die gilt für jeden, auch für den der nicht daran glaubt. Aber Naturgesetze kann man messen und berechnen. Wie kann man das SEP messen? Du sagst du hast die Verfügungsgewalt über deinen Körper, aber das stimmt doch offensichtlich nicht. Die wird dir ja vom Staat weggenommen, der nimmt dir einen Teil deiner Arbeit/Zeit und wenn du dich wehrst sperrt man dich ein. Dagegen kannst du kurzfristig erst mal gar nichts tun, dein Körper wird Teilenteignet. Wer als Sklave geboren wird, dem hat sein Körper de facto auch noch nie selber gehört. Ob rechtmäßig oder nicht, da sind wir wieder am Anfang, wie willst du das begründen? Die Staatzis finden jedenfalls, dass sie das „Recht“ haben sich deinen Körper einfach zu nehmen, die haben nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei. Was ist an unserer Meinung aber absoluter als an deren? Natürlich empfinden wir das als unmoralisch, aber das geht denen im umgekehrten Fall genauso. Du sagst ja es hat mit Moral eh nichts zu tun, aber womit dann? Die Moral des SEP lässt sich nicht absolut begründen und dessen Existenz als Faktum lässt sich nicht messen (im Gegensatz zu deinem Körper, den sehe ich durchaus nicht nur als Idee ^^), aber worüber reden wir dann? Du sagst das SEP ist selbstevident, aber was heißt das nun wieder? Im Sinne von „in sich wahr“? Aber eine Tautologie wie „es regnet oder es regnet nicht“ ist das nicht. „Das SEP ist selbstevident oder es ist nicht selbstevident“, das wäre „in sich wahr“. Oder meinst du vielleicht „sich selbst beweisend“? Das wäre aber ein Zirkelschluss und damit logisch ungültig.
„Nein hat er natürlich nicht. Du scheinst ein eigenartiges Verständnis des SEP zu haben.“
Ich nehme an du meinst mit „Nein“, dass der hypothetische Vater sein SEP nicht aufgibt und auch dann das „Recht“ hat sich umzubringen, wenn in der Folge sein kleines Kind verhungern wird? Das wäre konsequent, hat aber durchaus einen faden Beigeschmack. Aber um die Moral ging es ja dann wohl eh erst mal nicht. (Ich hab mit der Frage übrigens noch gar keine Aussage treffen wollen, das war wie gesagt keine rhetorische Frage)
„Übrigens: Jeder, der das Argument vorträgt, das Selbsteigentumsprinzip sei nicht selbstevident, befindet sich in einem performativen Widerspruch, da der Akt des Vortrages eines solchen Arguments bereits das Eigentum voraussetzt: nämlich das an sich selbst, sprich; das SEP.“
Das verstehe ich jetzt nicht. Wie gesagt, für mich ist das SEP „nur“ eine Idee welche mein moralisches Empfinden beschreibt, nachdem es gerechtfertigt ist mein Körper als mein Eigentum zu betrachten und auch mit Gewalt zu verteidigen. Eine absolute Gültigkeit sehe ich da aber nicht, wie bei allen anderen Ethikfragen auch nicht, für mich gibt es kein absolutes moralisch richtig oder falsch, nur ein „will ich“ und ein „will ich nicht“.
Jetzt drehen wir uns womöglich im Kreis, aber eigentlich find ich die Diskussion trotzdem ganz interessant. Wir können ja auch im Forum weiterreden, falls das jetzt hier zu sehr offtopic wird.

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o.O 14. Dezember 2012 at 14:09

es gibt ja auch keine rechte sondern privilegien.
rechte sind etwas was der mensch erschaffen hat und sie deshalb auch wieder aufheben kann…
daher sind unsere rechte nur temporäre privilegien…
wer wirklich der meinung ist es gäbe rechte, soll mal bitte bei wikipedia 1939 verfolgung der juden in europa eingeben… da seht ihr was rechte sind

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Soma 14. Dezember 2012 at 13:48

Hey Alain, das wollte ich auch schreiben.

Ich hatte mal diskutiert mit einem Wirtschaftsstudenten,
der seine Abschlussarbeit auch noch über Hayek verfasst hatte.

Vor dem Gespräch hat ihm der Staat sein Gras abgenommen und was hat er mir gesgat???:

DER STAAT SIND WIR ALLE

Das ist so bezeichnend für deutsche Studenten.

Mit polnischen oder Niederländischen Studenten ist das gleich wieder was ganz anderes.

Ich bin zu stolz um Deutscher sein. 🙂

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Liane 14. Dezember 2012 at 14:34

“DER STAAT SIND WIR ALLE

Das ist so bezeichnend für deutsche Studenten.”

Sobald Leute denken, sie wären ein Staat, ist es auch unheimlich schwer mit ihnen zu reden. Man fühlt sich dabei auch immer ein bisschen dumm. Warum rede ich gerade mit einem Staat? Ich könnte auch mit einer Wand reden. Die reflektieren wenigstens.

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Liberty 14. Dezember 2012 at 16:47

Wie sehen Leute denn aus, die denken sie wären der Staat? Ich meine rein optisch? Haben die Paragraphen-Pupillen? Ein Sessel am A… festgeklebt? Ein auftätowiertes Parteibuch? Eine Kopfform wie ein Finanzamt-Bau?

Aber was soll der gehirngewaschene Michel denn auch denken, er WIRD JA ZEIT SEINES LEBENS NICHT ANDERS INDOKTRINIERT!!!

“… und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben lang!”

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Freigeist 14. Dezember 2012 at 13:48

“Aber wir alle sind doch der Staat.”

Fuck den hab ich vergessen dabei mich 2 Tage zuvor noch darüber aufgeregt. Wird nachgereicht als nummer 13… damdamdaaaa….

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Alain 14. Dezember 2012 at 13:10

Freigeist rockt!

Hätte ich nur jedesmal 10 cents bekommen, wenn ich einer dieser Punkte zu hören bekam…

Auch beliebt:

Aber wir alle sind doch der Staat.
oder
Du bist halt nicht alleine auf dem Planeten, jeder muss sein Beitrag leisten.

*SCHAUDER* *MITDEMAUGEZUCKT*

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