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Gold, Silber und Konserven

danielschweinert/istockphoto

von Markus Bechtel (Goldseitenblog.com)

Nachdem das BVerfG den ESM durchgewunken und die FED mit dem QE3 begonnen hat, scheint für viele die Welt wieder in Ordnung zu sein. Die Börse verzeichnet wieder „Gewinne“. Man könnte meinen, „alles wird gut“.

***

Es mag sein, daß diese Entwicklung noch ein Paar Monate so weiter gehen kann. Es mag auch sein, daß der „Friedenspräsident“ Obama wiedergewählt wird. Vielleicht werden wir auch noch ein friedliches Weihnachtsfest 2012 erleben. Vielleicht…

Die Erfahrungen seit der „Lehman“-Krise zeigen jedoch, daß sich die Lage jederzeit ohne Vorwarnung ins Gegenteil verkehren kann. Das kann sich ganz schnell ändern, wenn die Wirtschaft im Frühjahr 2013 die Bilanzen für 2012 veröffentlicht. Oder es bis zum Frühjahr 2013 zum großen Schlagabtausch im Nahen Osten kommt. Oder unsere ehemalige FdJ-Sekretärin wieder einmal vor den Bundestag treten und um eine Anhebung des deutschen ESM-Anteils bitten muß. Oder … Irgendwann heißt es dann endgültig: „Rien ne va plus!“
Viele goldseiten-Leser werden sich vor diesem Hintergrund mit Gold und Silber beschäftigt oder gar schon eingedeckt haben. Manche mögen sich darüber hinaus auch schon mit Thema Krisenvorsorge beschäftigt haben. Wer sich bisher noch nicht über das Thema Krisenvorsorge Gedanken gemacht hat, der sollte dies dringend nachholen. Hierzu gibt es im Internet viele gute Quellen.

Das Thema Krisenvorsorge besteht jedoch nicht nur aus Konserven. Mindestens ebenso wichtig scheint das Thema Hygiene bzw. Medizin zu sein! Obst und Gemüse wird man sich im Garten – so vorhanden – selbst anpflanzen können. Das Klopapier oder das Waschpulver wächst dagegen nicht auf den Bäumen. Diese Produkte sind nur mit einem ganz erheblichem Aufwand an Energie, Ressourcen und Logistik herstellbar.

In der Lehman-Krise sind z.B. die Logistik-Ketten allein dadurch zum Erliegen gekommen, weil die Banken untereinander die Transportversicherungen nicht mehr akzeptiert haben. So sind die Container einfach in Übersee liegen geblieben.

Nach dem Schwarzen Freitag ’29 hat es rund vier Jahre gedauert, bis sich die Versorgungslage wieder stabilisiert hat. Nach dem 2. Weltkrieg hat es auch rund 4 Jahre gedauert, bis die Wirtschaft wieder in Schwung kam. In dieser Zeit haben diese Dinge des täglichen Lebens ein Vermögen gekostet! Da haben sich dann auch ein Paar Gold- oder Silbermünzen ganz schnell in Luft aufgelöst. Wer sich also mit diesen Dingen eingedeckt hatte, der konnte damals nicht nur ein Vermögen einsparen. Er konnte sich damit in der Krise auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Der Rest mußte „hamstern gehen“. Nicht wenigen hat dies das Leben gekostet.

Zahnpasta, Zahnbürsten, Seife, Shampoo, Klopapier und Waschpulver kosten heute etwa 100-200 Euro pro Person und Jahr. Die Preise dieser Industrieprodukte werden in einer Krise durch die Decke gehen. Sie sollten sich daher UNVERZÜGLICH mit Hygieneartikel und Medizin eindecken. Diese Dinge können in einer Krise über ihr Sein oder Nichtsein entscheiden!
Denken Sie immer daran: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Bleiben Sie frei!

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3 comments

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Nico B. 16. September 2012 at 19:47

Ja, natürlich. Aber gerade die Leute, die längst bescheid wussten – zumindest annähernd – was auf uns zu rollt, werden sich sowas von in den Hintern beißen, wenn sie merken, dass sie VIEL zu wenig getan haben, obwohl sie Gelegenheit dazu hatten.

Ansonsten: Bin sofort dabei, nur sind wir wohl mindestens über das ganze Land verstreut und ich habe leider keinen Batzen Geld um Grundstücke zu kaufen. Ist also ein bisschen problematisch.
Aber im Ernst: NOCH ist Zeit, bald ist Schicht im Schacht.

Ja, und Tabak, Kaffee, Zucker, Salz etc.. Die ganze Pallette eben. Toilettenpapier, Tampons… Alles, was man jetzt als selbstverständlich erachtet.

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Freigeist 16. September 2012 at 19:29

Aber nicht ganz so dumm wie Otto Nichtmehr-Normalverbraucher.

Also eigentlich müssten wir uns zu Survivalist Communities zusammenrotten und irgendein Alamo, irgendein halb verlassenes Dorf, ausmachen.

Tauschgüter wie Schnaps sollte man übrigens auch haben. Benzin und Diesel sowieso.

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Nico B. 16. September 2012 at 17:31

Yep, wer meint, mit ein Paar Münzen und Weizen für einige Monate sei es getan, wird sehr sehr dumm aus der Wäsche gucken, wenn es soweit ist.

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