Kommentar

Muss man heutzutage bereits dankbar sein wenn man nach einem 12-stündigen Arbeitstag noch eine Stunde lang Fragen des Tagesspiegels zu 9/11 beantwortet und hinterher zumindest nicht in einem schlechten Licht präsentiert wird? Falls am Ende nicht mehr dabei herausspringt als eine Handvoll beliebiger Zitatfragmente, lautet die Antwort für mich NEIN. Erstens ist mir meine Zeit als Familienvater und Selbstständiger zu schade dafür dass jemand meine Zeit stiehlt für etwas, das auch völlig ohne ein Interview hätte erstellt werden können und zweitens ist der Tagesspiegel-Artikel auch keine Werbung für mich und meine Inhalte sondern im Gegenteil Anti-Werbung. Wer wissen will, warum der investigative Journalismus in den Massenmedien ähnlich vom Aussterben bedroht ist wie der Große Bambuslemur, braucht nur diesen Text zu lesen.

„Der Hauptverdächtige ist in der Tat die damalige US-Administration. Das Motiv war, Geld der Steuerzahler in die Kriege umzuleiten“, sagt mit Alexander Benesch einer, der den Diskurs in Deutschland maßgeblich beeinflusst hat.

Dass ich unter anderem eine Studie des Watson Institutes an der Eliteuniversität Brown zitiert hatte, laut der der Krieg gegen den Terror seit 9/11 mindestens 3,7 Billionen Dollar (= 3.7 trillion dollars = 3700 Milliarden Dollar) Steuergelder gekostet hat, war für Herrn Nik Afanasjew entweder nicht erwähnenswert – was ihn inkompetent erscheinen lassen würde – oder es passte ganz einfach nicht in das vorherbestimmte Schema des Artikels, wonach die „Verschwörungstheoretiker“ halt nichts zu bieten hätten als Verdächtigungen und Mutmaßungen – was ihn unehrlich erscheinen lassen würde. Übrigens, die Brown-Studie kann jeder Schüler in 10 Sekunden via Google finden:

http://costsofwar.org/

Während des Skype-Interviews hakte er an dem Pubkt extra noch nach und nahm zunächst an, dass das doch sicher „irgendetwas aus dem Internet“ sein müsse. Meine Damen und Herren, für diese Art von Reflexreaktion musste ich schon während meiner Studienzeit Menschen bemitleiden, die zum Beispiel die digitale Online-Kopie eines amtlich beglaubigten, unter dem US-Informationsfreiheitsgesetz eingeklagten US-Regierungsdokumentes auf der offiziellen Webseite einer großen anerkannten Universitätsforschungseinrichtung abstritten mit dem Satz, das sei ja „bloß aus dem Internet“.

„Es ist stellenweise zu beobachten, dass 9/11 vielen zum Hals raushängt, da wurde schon so viel gemacht“, sagt Benesch.

Für diesen Nebenaspekt eines Nebenaspektes mussten anscheinend 50 wichtige Punkte von mir unter den Tisch fallen. Wie zum Beispiel dass mein eigener Cousin als New Yorker Feuerwehrmann bei den Aufräumarbeiten an Ground Zero erkrankt war.

Wäre er mit etwas Pech am Tag der Anschläge gestorben und wäre ich so blöd, um dem grotesken Abschlussbericht von George W. Bushes Untersuchungskomission zu glauben (von dem sich inzwischen auch einige der leitenden Personen mit Abscheu distanziert haben – worauf ich den Tagesspiegel-Redakteur hinwies), dann hätte man mich wohl mit Handkuss für eine standardmäßige Heul-Story hergenommen.

Auf seinem Portal macht Benesch selbst Nachrichten, im Gespräch mit ihm wird es schnell welthistorisch, von Manhattan aus landet man plötzlich bei der Mitverantwortung Wladimir Putins für die Bombenanschläge auf Hochhäuser in Moskau 1999 und dann beim Reichstagsbrand.

Die Gilde der Zufallstheoretiker und Unfalltheoretiker sieht ungern ihre Felle davonschwimmen, immerhin beansprucht sie ja die Deutungshoheit über jeden Mist den das Establishment verbrochen hat. Sogar der Reichstagsbrand – laut der heutigen ins Gewand der Wissenschaftlichkeit gekleideten Folklore – sei den Nationalsozialisten als willkommener Zufall in den Schoß gefallen, und zwar genau dann als sie ihn am nötigsten hatten. Dieser brüllende Unfug impliziert, dass die Nazi-Führung entweder zu dumm gewesen wäre, selbst auf die Idee zu kommen, eine der ältesten überlieferten Methoden der psychologischen Kriegsführung einzusetzen, oder dass irgendwelche andersgearteten Hemmnisse sie davon abgehalten hatten.Welche Hemmnisse sollen das gewesen sein? Moralische? Eine solche dummdreiste These wird kaum jemand versuchen. Praktische Hemmnisse etwa? Was hätte man denn noch alles gebraucht, neben dem unterirdischen Tunnel zum Reichstag, dem Phosphor-Brandbeschleuniger, motivierten Akteuren und einem minderbemitttelten kommunistischen Sündenbock den verdeckte SA-Spitzel angeworben hatten? Hätte man international den Reichstagsbrand im Detail verstanden, könnte kaum eine Regierung noch irgendwen irgendwo mit ähnlichen Operationen hinter dem Ofen hervorlocken. Wäre das Reichstagsbrand-Buch von Alexander Bahar ein Bestseller geworden anstatt das vom SPIEGEL und ihrem Amateurhistoriker und Verfassungsschutzbeamten Tobias beworbene Werk, hätten wir heute diese debil geführte Eiertanz-Diskussion um 9/11 erst gar nicht.

Wie andere Multiplikatoren der Szene auch beruft sich Benesch bei seiner Beweisführung zu 9/11 auf die „Operation Northwoods“. Dabei handelt es sich um einen US-Geheimplan, im Jahr 1962 Terrorattacken von Kubanern auf US-Einrichtungen vorzutäuschen. Der Plan ist real, die CIA selbst veröffentlichte 1997 entsprechende Unterlagen, allerdings hat der damalige Präsident Kennedy ihn nie unterschrieben.

Ja, und wir wissen ja wie gut es Kennedy bekommen war sich mit der CIA anzulegen. Der Top Agent E-Howard Hunt hat zwar vor seinem Tode alles gestanden und auf Ton- und Videobändern festgehalten, die der Forschung zugänglich sind neben den anderen tausenden Fakten, aber wer erwartet schon von einem Tagesspiegel-Autor auf einem halbwegs aktuellen Stand zu sein? Ach was, ich bin ja nur der „Multiplikator“ einer „Szene“…

Aber wenn es schon vor 50 Jahren solche Gedankenspiele gab, dann könnten doch 2001… Am Ende verlieren sich alle Alternativtheorien im Konjunktiv.

Die meisten schweigen über solche bestätigten Verschwörungen oder sie spielen sie soweit herunter, als handle es sich nicht um arglistige Täuschung zur Legitimierung eines Angriffskrieges, sondern um ein langweiliges Gedankenspiel und  Kavaliersdelikt. Warum? WEIL LEUTE SICH SONST FRAGEN WÜRDEN WO SIE SONST NOCH BELOGEN WERDEN.

Wenn Hans Musterknacker wegen schweren Raubs plus Mord vorbestraft ist und in der Nachbarschaft eine Tankstelle überfallen wird, wen wird dann die Polizei aufsuchen und nach einem Alibi zur Tatzeit befragen? Warum funktioniert denn bitte ein Personenkult in einem stalinistischen Höllenloch wie Nordkorea genausogut wie in der Sowjetunion oder in Nazi-Deutschland? Warum sind Geheimpolizeien und andere Organe des Staatsterrors immer sehr ähnlich organisiert? Warum glichen sich kommunistische Versuche der Destabilisierung, Spionage und Umstürzung weltweit bis auf Haar? Warum wiederholten US-Administrationen das Modell der fremdgesteuerten Pseudo-Volksrevolution im Ausland nachdem Operation TP AJAX im Iran in den 1950ern ein so großer Erfolg war? Warum studieren Despoten die Schriften und Handbücher anderer gegenwärtiger und vergangener Despoten? Warum ähneln sich Mafia-Organisationen aus verschiedenen Kontinenten in ihrer Handlungsweise und Organisationsstruktur so stark? Warum sind Verschwörungen so populär?

WEIL SIE FUNKTIONIEREN.

Das heißt man bekommt mit einer ähnlichen Herangehensweise ähnliche Ergebnisse. Es ergibt sich eine gewisse Vorhersagbarkeit und Prognostik, die umso besser ist umso mehr Informationen und Kompetenz die handelnde Partei besitzt. Ist das so verdammt schwer zu verstehen? Selbst kleine Kinder hängen gerne ihren Blödsinn anderen Kindern an um sich zu entlasten, manche Kinder gehen sogar soweit und demolieren mit einem festen Plan irgendwelche Gegenstände um ihre Geschwister zu belasten. Es gibt Leute die sich selbst verletzen und behaupten, von jemandem überfallen worden zu sein, weil sie z.B. im Casino ihr Gehalt verzockt haben und dies vertuschen wollen. Menschen und Regierungen lügen aus den gleichen, altbekannten Gründen und Motiven.

Von seinem Portal kann Benesch leben, vor allem der Vertrieb von Büchern und CDs mit alternativen Deutungen verschiedener Ereignisse laufe gut.

Nicht schon wieder dieser alte Scheiß. Zum jetzigen Zeitpunkt finden sich auf der Webseite des Tagesspiegels unter anderem folgende Werbeanzeigen: Für den Microsoft Internet-Explorer 9, den Abfallsammler „Kickboy“, Coca Cola „Coke Bonuspunkte“ und das BMW-Online-Sparkonto. Wir vertreiben hingegen Sachbücher, Dokumentarfilme und Krisenvorsorgeartikel für solche Fälle wie verstuschte Kesselflickerei bei Nuklearreaktoren wie in Fukushima.

Unsere Partner verdienten nicht an Zwangsarbeit im Dritten Reich wie die BMW-Milliardäre Quandt, unsere Partner treffen sich nicht wie Microsoft beim globalen Mafiatreffen Bilderberg mit der NSA oder verkaufen Aspartam-haltige Plörre wie Coca Cola während Gewerkschaftler in Abfüllanlagen in Kolumbien von paramilitärischen Kräften verschleppt werden. Immerhin fällt mir zum Abfallsammler „Kickboy“ nichts ein.

Als seine Motivation beschreibt der 27-Jährige die „Suche nach Wahrheit“: „Wenn man heute den Fernseher einschaltet, müsste dort ein Warnhinweis sein: Achtung, sie gucken eine Werbesendung für die aktuelle Regierung.“

Sind die öffentlich-rechtlichen Medien mit dem Rundfunkrat etwa keine Dauerwerbesendung? Auf Wikipedia heißt es zum Tagesspiegel:

Die erste Ausgabe der von Erik Reger, Walther Karsch, Heinrich von Schweinichen und Edwin Redslob gegründeten Tageszeitung erschien nach dem Zweiten Weltkrieg am 27. September 1945 unter der Lizenz der Information Control Division der amerikanischen Militärregierung.

Information Control Division (ICD) war eine Propaganda- und Zensurabteilung der Amerikanischen Besatzungszone in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.
ICD wurde durch Umbenennung der Psychological Warfare Division des SHAEF unter Robert A. McClure gegründet. McClure beschrieb es als „Übergang von der Propaganda- zur Kontrollphase“.

Die Holtzbrinck-Gruppe, zu der der Tagesspiegel gehört, ist heute noch regelmäßig bei den Bilderberg-Geheimkonferenzen der Elite-Atlantiker und One-Worlder vertreten durch „Zeit“-Herausgeber Joffe sowie den stellvertretenden Chefredakteur Nass.

Je dümmer man sich stellt, umso tiefer fällt man.

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42 comments

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Sebastian 11. September 2011 at 0:21

Sehr guter Konter auf die dümmlich-arroganten Akzente vom Tagesspiegel. Anmerkung zu Matthias Naß, den Du zum Schluss nennst; der ist mittlerweile der „internationale Korrespondent“ der ZEIT und ich habe ihm einen offenen Brief wegen seiner Betätigung als Bilderberg-Besucher geschrieben:

http://www.zeitfokus.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=898%3Aein-offener-brief-an-einen-journalisten-und-bilderberger

Diesen Brief habe ich vor einem Monat unter anderem 300 Journalisten aller Art und bloggern geschickt. Von den 300 Journalisten hat keiner geantwortet 😉 Die blogger hingegen waren sehr hilfreich und haben fleißig den Brief veröffentlicht. Ich möchte dem Brief zu mehr Druck verhelfen und hoffe, dass auch Ihr mal nachfragt, wo die Antwort bleibt:

[email protected]

Fax-Nr. von Matthias Naß, kostenloses Fax unter freepopfax.com verschicken: 040 32 80-550

Berufsadresse von Naß:
Matthias Naß
DIE ZEIT, Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG
Pressehaus, Buceriusstraße, Eingang Speersort 1
20095 Hamburg

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IM-ERIKA 9. September 2011 at 19:41

@sabine Schiffer,

schöner Artikel. Leider fehlt die Kernfrage:

Weshalb wusste die BBC 26 Minuten vorm Zusammensturz des WTC7???

Oder wenn schon die Personalausweistheorie:

Weshalb konnte in den Trümmern ein loser Personalausweis gefunden werden aber keine Black-Box der Flugzeuge??

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Yoyo 9. September 2011 at 13:12

Guter Text!

Zur Info: heute Abend kommt die „offizielle“ Version des 9/11 auf … Pro7 glaube ich? „World Trade Center“ heisst der Film, und es soll noch einmal verdeutlichen wie sich das ganze Szenario abgespielt hat.
Zum Glück bin ich vor einigen Wochen auf Alex Jones gestoßen, seine Dokumentationen haben mir mehr und mehr die Augen geöffnet, sodass ich sagen kann: Wer das heute abend mit Einschaltquoten unterstützt ist ziemlich arm.

Wie dem auch sei… Es ist schade mitanzusehen, wie sehr sich Medien immer noch an den Plan krallen, immer noch versuchen die offizielle Version zu unterstützen – aber sie haben ja keine Wahl. Zumindest glauben sie das.

Nvm…

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paddy 8. September 2011 at 22:27

Jetzt um 22.25h auf VOX, 911 Mysteries.
Nur noch mal zur Erinnerung! Schaut es euch an, wenn möglich…

LG,
paddy

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Der Intendant 8. September 2011 at 10:20

Genau Karina, warum meldet sich keiner bei Wiki äh OpenLeaks. Die Presse wartet doch nur darauf.

@Christoph: Thx. Schwach seine Replik, wie eine PdV-Ansprache.

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Karina 7. September 2011 at 15:13

Noch ein Wort, was das Schweigen der „Reporter“ der MM betrifft! Natürlich gehen viele davon aus, das es die Geheimdienste waren, wie in dem Video eines IK Lesers geschildert. Aber bei diesem Thema, denke ich, gibt es keinen Raum mehr zur Spekulation, andernfalls wird einem das Leben zur Hölle gemacht und man landet auf der Abschussliste. Einige wenige wie Klaus Kleber oder Peter Klöppel könnten evtl. etwas sagen wenn sie denn wollten. Warum meldet sich eigentlich keiner der MM bei Alex und gibt ein paar Geheimnisse preis?

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stopmc 7. September 2011 at 14:57

Nachstehender Artikel dürfte wohl hier hin passen:

Kleines Lehrstück in Sachen Meinungs- und Pressefreiheit
(Sabine Schiffer, Telepolis, 07.09.2011)

Am Montag erhielt ich eine Anfrage einer großen deutschen Wochenzeitung, für die Leserdebattenseite eine gekürzte Fassung meines Friedensjournalartikels (Zehn Jahre 9/11 – Ein Plädoyer für Meinungsfreiheit) zu verfassen mit der Zusage für eine Publikation. So geschehen, erhielt ich am Dienstag ein Absage mit folgendem Wortlaut:

[..] bevor Sie weiter an dem Artikel arbeiten, muss ich Ihnen schreiben, dass wir uns leider gegen eine Veröffentlichung entschieden haben. Ich habe noch einmal mit meinen Kollegen über den Text gesprochen. Gemeinsam sind wir zu dem Beschluss gekommen, dass Sie sich in dem Artikel nicht deutlich genug von den Verschwörungstheorien distanzieren, für die Sie eine höhere Beachtung in den Medien fordern. Wir erleben immer wieder, das vereinzelte User diese Verschwörungstheorien in unseren Leserdebatten propagieren, und möchten dies nicht noch weiter befördern. [..]

Quelle/vollständiger Artikel:
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35456/1.html

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Ingo 7. September 2011 at 13:55

@Nick *gähn* *unbeeidruckt sein* *tschüss sag*, weg mit Spaltern!

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Christoph F. 7. September 2011 at 13:25

@ Intendant: Lies mal das hier
http://www.oliverjanich.de/?p=239

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nic 7. September 2011 at 12:49

Dummes Gegeifer.
Ohne Punkt und Komma.
Selbstmitleidiges Gejammer.
Und am Ende?
Nur eine Luftnummer.

Wie krank, sich dermaßen in Absurditäten hineinzusteigern.

Bin als Nicht-Szene-Zugehöriger das erste und letzte Mal hier und kann nur hoffen, daß dieser ganze Wahn früher oder später sich in die Luft auflöst, aus der er besteht – bevor noch mehr Übles passiert.

Aber wie es in autoreferenziellen Systemen üblich ist, gilt ja nur die eigene Meinung, und alles, was nicht dazu paßt, wird ignoriert. Wie sicher auch dieser Kommentar 🙂

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Der Intendant 7. September 2011 at 11:44

Alex läßt sich die Security im Sender einiges kosten, auch Weißrussen. 😛

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Ingo 7. September 2011 at 11:18

Penedant, halt dich in Schweigen und lass mal den Janich in Ruhe, oder ich schick dir ein paar Weißrussen vorbei 😉

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Der Intendant 7. September 2011 at 10:52

War doch klar Janich, daß du dir für so etwas wie eine gepfefferte Antwort an deine Kollegen keine Zeit nimmst und nur Alex machen läßt. Auf deine Replik zum Focus warten wir bereits seit über drei Wochen. Und wenn du es schon nicht bringst, Eddy hätte dir bestimmt zugearbeitet weil er ein netter Kerl ist.

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Oliver Janich 6. September 2011 at 23:53

Sehr schön. So viel Zeit wollt ich mir gar nicht nehmen 🙂 Denke aber trotzdem dass es kein absichtliches „Hit-Piece“ ist (Der Typ ist glaub ich Voluntär/Praktikant, jedenfalls noch sehr jung und hat die Story selber vorgeschlagen. Das glaub ich mal. Also ist sie sicher auch umgeschrieben worden bzw hat er im vorauseilenden Gehorsam sie möglichst „neutral“ gehalten). Man muss auch bedenken, dass es eine ganze Weile dauert, bis man selbst überzeugt ist. Die wenigstens von uns haben sofort gedacht 9/11 war ein Inside-Job. Insgesamt befinden wir uns in einer neuen Phase der Aufklärung. Darauf werde ich in Leipzig näher eingehen. Kurzfassung: Die jetzt verwendete Propaganda-Methode ist sehr erfolgreich. Der Leser denkt, er könne das ohnehin alles nicht verstehen, also hakt ers ab.

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ein mensch 6. September 2011 at 20:55

„Ja, und wir wissen ja wie gut es Kennedy bekommen war sich mit der CIA anzulegen. Der Top Agent E-Howard Hunt hat zwar vor seinem Tode alles gestanden und auf Ton- und Videobändern festgehalten, die der Forschung zugänglich sind neben den anderen tausenden Fakten,…“

„die der forschung zugänglich sind“…bin jetzt ein wenig verwirrt…ist „black sunshine“ raus?

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Morti 6. September 2011 at 18:41

„…der Krieg gegen den Terror seit 9/11 hat mindestens 3,7 Billionen Dollar Steuergelder gekostet…“
In dem Zusammenhang wurde sicherlich auch über die amerikanische Staatsverschuldung gesprochen, die von knapp 6 Milliarden Doller in 2001 auf 14 Milliarden Dollar im Jahr 2011 gestiegen ist. Und das die USA mit über 10 Milliarden Dollar vor allem im Ausland in der Kreide steht. Das bedeutet es sind nicht nur amerikanische Steuergelder, sondern auch Kredite von ausländischen Investoren in den Krieg geflossen.
Hier sind interessante Zahlen zu amerikas Staatsschulden:
http://www.propagandafront.de/157470/fortwahrende-schuldenknechtschaft-am-beispiel-usa.html

„…wonach die “Verschwörungstheoretiker” halt nichts zu bieten hätten als Verdächtigungen und Mutmaßungen…“
Unverständlich das im Tagesspiegel von diesem Aspekt nichts zu lesen ist. Schließlich sollte Thematiken stets ganzheitlich und nicht punktuell betrachtet werden.

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kontroverse 6. September 2011 at 18:17

Sauberer Artikel, ist sicherlich nicht leicht gewesen nach so ner Pöbelei die Nerven zu behalten.

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Christoph F. 6. September 2011 at 16:44

@ Kritiker: Bei geheimdienstlichen Operationen gilt ein Need-to-Know-Prinzip, d.h. jeder der teilnimmt weiß nur so viel wie er wissen muss, um seinen Teil der Aufgabe durchzuführen.
Hier sehr anschaulich von einer Ex-Agentin erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=RhXuI2dlSUQ

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Christoph F. 6. September 2011 at 16:34

Guter Kommentar, Alex!
Oliver Janich war etwas nachsichtiger mit dem Schreiberling, aber es ist auch gut, wenn man die manipulativen Elemente des Artikels auseinandernimmt und ausführlicher antwortet, immerhin gucken durch den Artikel mit Sicherheit ein paar Tagesspiegel-Leser hier vorbei. Denen sollte man dann auch geduldig einige Fragen beantworten, die man mit Sicherheit selbst irgendwann einmal hatte – so wie ich eben dem „Kritiker“ die Frage nach der Vorstellbarkeit größter Verschwörungen beantwortet habe.
Hier Janichs Kommentar
http://www.oliverjanich.de/?p=240

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ähem 6. September 2011 at 16:31

@Kritiker

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ähem 6. September 2011 at 16:27

Gehen Sie mal davon aus, dass nach der „Lewinskyaffaire“ keine Antrax-Briefe im Umlauf waren oder Sie als unpatriotischer Verschwörungsidiot durch die Medien gezogen wurden.
Sie brauchen auch nicht jedem erzählen was gemacht wird, das ist bei Militär/Geheimdienst/… so nicht üblich.
Hier reichen ein paar Befehle, ein paar Sätze im Arbeitsvertrag und ein paar Berichte/Artikel über steigende Arbeitslosigkeit und Essensmarken.
Mit welcher Motivation soll man denn da als Einzelperson seine Regierung des Massenmordes bezichtigen?
Gladio, Bilderberg, Aria 51,… alles Beispiele für erfolgreiche Geheimhaltung über lange Zeit.

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Sinus 6. September 2011 at 14:34

Erlaubnis? Wie gütig vom Tagesspiegel. Gehts noch unterwürfiger? Ich brauche bestimmt keine Erlaubnis von denen, worüber ich sprechen darf.

Zum Artikel: Ich würde keine Sekunde meiner Zeit für diese selbsternannten Journalisten opfern. Sie fahren alle dieselbe heuchlerische Taktik und es ist auch bestimmt keine positive Werbung – weder hier, noch beim Focus etc. Die meisten Leute nehmen diese Blätter nämlich leider immernoch für voll. Da wird eben nicht eigenständig nachgeprüft und festgestellt, dass sie lügen. Was die Massenmedien berichten ist die Wahrheit, Punkt. So gesehen würde ich mich in Zukunft lieber auf die wichtigen Dinge konzentrieren und denen keine Energie mehr schenken.

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ohne eisen 6. September 2011 at 13:10

Ich finde trotz aller Grottigkeit des Artikels, ist er dennoch sehr positiv.
Im Fazit, ist es laut diesem Artikel immerhin heute erlaubt, eine andere Meinung als die MSM zu haben, man darf an eine andere, als die offizielle Version „glauben“, ohne verrrückt zu sein.
Bislang war es ja so, dass die Zweifler an der offiziellen Version allesamt Spinner waren.
Mit dem Upgrade von Spinnerei auf Glaubenssache, darf man sich mit jeden darüber unterhalten, ohne ein Spinner zu sein. Dieser Artikel ist die Erlaubnis, offen darüber zu sprechen.

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Peter 6. September 2011 at 10:31

Man muss es mit Humor nehmen und diese Möchtegernjournalisten sind nur zu bemitleiden.

Einziges Gegenmittel:
Vertraglich vereinbaren dass das Interview nur schriftlich geführt und IN VOLLEM WORTLAUT UNGEKÜRZT wiedergegeben wird. Vertragsbruch wird mit saftiger Strafzahlung belegt.

Gute Arbeit, Alex. Lesetipp: „48 Laws of Power“ von Robert Greene.

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Der Intendant 6. September 2011 at 9:51

Was heißt hier Kindergartenjournalismus? Immerhin führte der Tagesspiegel das Interview mit Alex über Scype, welche Zeitung kann das von sich behaupten? Kenne ich sonst nur von N-TV.

Aber da Alex die dreimal modernere Technik hat wird er uns in seiner nächsten Livesendung das aufgezeichnete kommentierte Interview präsentieren. Das Material reicht für eine eigene Sendung.

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ENDSOIDA 6. September 2011 at 9:19

Scheisse! Und Verräter! mehr fällt mir bei diesen Kindergarten-Journalismus vom Tagesspiegel nicht ein…..

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Klaus 6. September 2011 at 9:05

Es war klar, dass die Zeitung kein wirkliches Interview
mit Dir führen wollte, sondern nur einWeg gesucht hatte,
Dich zu diskreditieren. An Tatsachen ist denen nicht gelegen.

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Der Tagesspiegel und die 9/11-Aufklärung: Je dümmer man sich … 6. September 2011 at 7:10

[…] den Originalbeitrag weiterlesen: Der Tagesspiegel und die 9/11-Aufklärung: Je dümmer man sich … Bookmarken Sie uns, Danke! Mit Klick auf diese Icons kann man diese Webseite mit anderen […]

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Kai Banzai 6. September 2011 at 6:10

Schaut euch mal an was das ZDF 2001 noch gewagt hat zu Senden,davon ist heute keine Rede mehr: http://youtu.be/EsrzyfdSKug

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Kai Banzai 6. September 2011 at 5:51

In denn letzten tagen kommen kommen praktisch überall Sendungen in denen die “Verschwörungstheorien” angezweifelt werden. Doch keiner von den Massenmedien fragt sich ob die Version der Bush Regierung denn in irgend einer weise stand hält. Mir kommt es so vor als wolle man absichtlich alle zweifel vom Tisch fegen, die nicht der offiziellen Version entsprechen.

Grüße Kai Banzai

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Kai Banzai 6. September 2011 at 5:44

In denn letzten tagen kommen kommen praktisch überall Sendungen in denen die „Verschwörungstheorien“ angezweifelt werden. Doch keiner von den Massenmedien fragt sich ob die Version der Bush Regierung denn in irgend einer weise standhält. Mir kommt es so vor als wolle man absichtlich alle zweifel vom Tisch fegen, die nicht der offiziellen Version entsprächen.

Grüße Kai Banzai

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Kritiker 6. September 2011 at 0:20

also ich hab da mal ne frage. mal abgesehen von sämtlichen „fakten“, die verschwörungstheoretiker häufig anführen (wo sind die flugzeugteile abgeblieben, das einschlagsloch war viel zu klein etc. etc.) [es ist sinnlos sich darüber zu unterhalten, da ich kein ingenieur bin und somit auch keine expertise habe, ob sich stahl bei 1000 grad verbiegen kann oder nicht) hätte ich mal eine frage, die aus meiner logischen überlegung heraus erwachsen ist. Also gesetzt dem fall das 9/11 attentat wäre tatsächlich von der bushregierung geplant (oder noch mächtigeren hinternmännern), wie kann es sein, dass eine solche jahrelange vorbereitung und involvierung von wahrscheinlich mehreren 1000 leuten, die es benötigt um ein derartiges „projekt“ durchzuführen, keinerlei insiderleaks auftreten. wohingegen z.B. bei der lewinskyaffaire noch nichtmal eine einzige (und zu dem zeitpunkt wirklich unbedeutende person) zum schweigen gebracht werden konnte und das obwohl es im höchsten interesse des damaligen präsidenten der usa gewesen sein musste (denn u.a. durch die lewinsky affaire ist er sein amt losgeworden). wie kann es sein, dass soviele grausamkeiten und unrühmlichkeiten der usa im irakkrieg oder afghanistankrieg ans licht kommen (z.B. wikileaks), aber keine einzige „enthüllung“ von wikileaks jemals zum 9/11 attentat (obwohl das jawohl das sensationellste wäre, was überhaupt möglich ist)., vielleicht haben sie ja antworten auf diese fragen (und bitte keine diskussion über statik, druckwellen, hitzeentwicklung u.ä.) grüße!

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Gerd 5. September 2011 at 23:55

Hi Alex, gut gekontert.

Aber wer liest denn überhaupt noch Propagandamedien wie den Tagesspiegel?
Gibt es echt noch solche Verblendete? 🙂

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neo 5. September 2011 at 22:54

Hallo Alex,

warum machst du kein Wortlautinterview, oder ein Radiointerview was nicht geschnitten und bearbeitet werden darf? Es war klar das das Inerview zurechtgebogen werden musste. Es gibt keine andere Warheit als die der Staatsmedien.

Grüsse

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stopmc 5. September 2011 at 22:21

Über diese „Meisterleistung“ des Tagesspiegels muss man sich einfach aufregen, was ich auch getan habe:

9/11-Artikel im Tagesspiegel – Eine kritische Betrachtung

Im „Tagesspiegel“ ist am 04.09.2011 der Artikel „9/11 – Alles Lüge?“ erschienen. Auf der Website des Tagesspiegels wurde diesem Artikel das Wort „Verschwörungstheorien“ vorangestellt – Ein Begriff, der nicht unbedingt positives Ansehen genießt. Gleich zu Anfang wird dann auch „Ein Blick auf die Parallelwelt der Verschwörungstheoretiker“ geworfen.

Hier gibt es den kompletten Text:
http://stop-mc.bplaced.net/artikel/terror/-911-artikel-im-tagesspiegel-eine-kritische-betrachtung

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lieblinG84 5. September 2011 at 21:49

Sehr schön, Alex! Das nenn‘ ich mal „geownt“! 😉

Schade nur, dass es wohl nur ein Bruchteil der Leute lesen wird, welche noch immer an den Lippen der Finanzoligarchen kleben.

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IM-ERIKA 5. September 2011 at 21:13

Astrein Alex.
Schöner Konter. So wie sie es lieben. Zitat; Standpunkt; Breitseite.

Dieses miese verlogene Journalistenpack.

Für die Sache müssen alle eben lernen sich kurz zu fassen.

Was ist der ultimative Beweis im Fall?

Die Reportergeschichte. Alles andere hätte, wenn man die Augen ganz doll zu drückt sein können.

Aber den freien Fall des WTC 7 zwanzig Minuten vorher ankündigen sprengt jeden Zweifel.

Alex, weil du noch sehr jung bist. Nur noch dieses eine Argument im Interview. Sie können danach nur noch kapitulieren.

Und dich auch nie mehr falsch zitieren.

Für die Überschriften deiner sehr guten Artikel:

MAXIMAL 5 WÖRTER!

Das ist das Einzige was wir noch von der verlogenen Profijournallie übernehmen sollten.

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holz 5. September 2011 at 21:08

Sehr guter Kommentar! Seh es so: Denen saust die Muffe immer mehr. Jetzt gibts was zum Auseinandersetzen und man kann den wirklich lächerlichen Mainstreamjournalismus auseinander nehmen.

Aber warum sollte er auch anders sein, wenn er (und andere) ganze Arbeit geleistet haben?

http://www.gmx.net/themen/gesundheit/psychologie/2483bo8-europaeer-oft-psychisch-krank?cc=000010608500135920241ln5j6#.A1000019

Das ist die erschütternde Wahrheit unserer schönen neuen Welt.

Ich bin ein Opfer davon, plattgeschuftet für eine kranke Gesellschaft, auch ohne Drogen aller Art.

Mach weiter so, diese Menschen brauchen euch, diejenigen, die noch genug Feuer haben, um denen den Marsch zu blasen, die alles verursacht haben.

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f. 5. September 2011 at 20:56

Ich weiß nicht genau was, aber es liegt etwas in der Luft. Sei es nun ein Banken- und/oder Geldsystemcrash, das Auseinanderbrechen der EU oder Folgen von C/2010 X1.

Doch egal was kommt: ich bin vorbereitet! Durch Leute wie Alex wurde mir vor einiger Zeit deutlich, wie armselig ich doch im Falle einer Krise dastehen würde. Heute habe ich vorgesorgt, dank der „Truther“.

Auf der einen Seite hat der Tagesspiegel ja Recht: Traue nie jemandem der dir etwas verkaufen will! Alex hat aus der Not eine Tugend gemacht und vertreibt der Thematik seiner Webseite entsprechende Artikel. Das geht ok, wer kaufen will kann kaufen, wer nicht, nicht. Ich nicht. Meine Lebensmittelvorräte z.B. bestehen nicht aus einem Gesamtpaket für ~2500€/Jahr sondern wuchsen nach jedem Wocheneinkauf immer mehr. Mittlerweile brauche ich 6 Monate keinen Laden mehr betreten. Das ist gut, sollte jeder so machen.

Und btw, fucking Brot backen kann ich jetzt auch xD. Schmeckt sogar viel besser als gekauftes, ist billiger und immer frisch.

Alles Gute für euch, f.

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Birgit 5. September 2011 at 20:46

Im ntv senden sie heute „Rätsel 9/11 – Die Verschwörungstheorien Teil1“ seit 20:05

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Fischer 5. September 2011 at 20:26

So gehen die Massenmedien mit seriösen Informationen um.
Ich freue mich über jeden Leser der dem Tagesspeigel oder anderen abhanden kommt.
Das haben sie ehrlich verdient.

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paddy 5. September 2011 at 20:13

Lass Dich nicht ärgern Alex! Sie können nichts anderes, als Lügen aufrecht zuerhalten und anzufeinden. Sonst haben sie verloren und müssen Eingeständnisse machen. Es ist hart für die Wahrheit zu kämpfen und Flagge zu zeigen. Aber der Lohn ist mehr wert, als irgendwelche weltlichen, leeren Versprechen! Ich bin im Geiste bei allen Wiederstandskämpfern auf der Welt. Die Endzeit hat begonnen (meine damit nicht den angeblichen Weltuntergang!), in dem die Spreu vom Weizen endgültig getrennt wird, wir werden es alles sehen! Nach der Verleugnung und der Lächerlichkeitsmachung folgt die aggressive Entgegensetzung von falschen Tatsachen und im Grunde genommen sind sie die Verschwörungstheoretiker, nicht wir! Wir decken die Wahrheit auf, enttarnen die Lüge und meinen es gut mit der Welt und der Menschheit.
Lasst euch alle da draussen nicht unterkriegen, die Wahrheit wird immer siegen, aber der Weg dorthin ist leider steinig…

Kommt gut durch und liebe Grüße,
paddy

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