Vom Freitag, 17. Juni 2011 aus der Alex Jones Show, deutsch synchronisiert. Das Transkript finden sie unterhalb des Videos


Aaron:

Dies ist die Alex Jones Show, ich bin Gastmoderator Aaron Dykes und mit uns via Skype verbunden ist Paul Joseph Watson. Wir haben nun auch Alex Benesch in der Leitung von Infokrieg aus Deutschland. Er wird mit uns über das Bilderberger-Treffen spechen. Auf der Agenda der Teilnehmer steht dieses Jahr ein Szenario, das sich zu einem dritten Weltkrieg ausweiten könnte. Ein größerer Militäreinsatz gegen Libyen, härteres Vorgehen gegen Aktivisten und Kriegsgegner in den USA während man mehrere Regimewechsel vorantreibt durch Oppositionsgruppen im mittleren Osten, in China, Russland und anderen Orten. Willkommen Alex Benesch.

Alex:

Hi Leute, schön euch zu sehen.

Aaron:

Schön dich in der Sendung zu haben.

Alex:

Ich habe einen Artikel geschrieben in dem ich Verbindungen darlege zwischen Bilderberg, bzw. den Dynastien hinter Bilderberg und Daniel Ellsberg mit seiner Veröffentlichung der Pentagon-Papiere. Insbesondere Henry Kissinger steuerte Ellsberg, man übte auf diese Art Druck aus auf Nixon, man ließ ihn möglichst schlecht aussehen und verzerrte die Vietnam-Situation. Heute haben wir den neuen Ellsberg, Julian Assange. Er nannte Bilderberg “geringfügig verschwörerisch” und einfaches Netzwerken. Das war in demselben Interview mit dem Belfast Telegraph, in dem er über die 9/11-Aufklärungsbewegung gelästert hatte und meinte, jene würde nerven und eine Ablenkung darstellen. Julian Assange bekam die Afghanistan-Logs, die Irak-Logs und Cablegate zugespielt und er gab das ganze Material an die Massenmedien die damit Länder wie Pakistan und den Iran dämonisierten. Das Magazin “Der Spiegel”, das bereits frühzeitig einen Exklusivdeal bekam für die Afghanistan-Kriegstagebücher, beschuldigte den pakistanischen General im Ruhestand Hamid Gul. Er würde die Taliban und al-Kaida anführen und er sei der Grund dafür, dass deutsche Soldaten erschossen und mit Bomben getötet werden. Es ist diabolische Propaganda. Alle Magazine hatten in etwa die gleiche Berichterstattung: Es hieß der Krieg gegen den Terror war bislang zwar recht hässlich, man hätte alles schon irgendwie besser handhaben können, aber im Grunde war der Krieg notwendig, es wären nur 100.000 Menschen im Irak gestorben (was völlig falsche Zahlen sind) und man müsse den Krieg nun ausweiten, denn der Iran und Pakistan wären der Grund dafür dass man noch keinen absoluten Sieg davon getragen hat.

Aaron:

Julian Assange und Wikileaks sind das Mittel der Wahl im 21. Jahrhundert um geostrategische Spannungen auszulösen. Hier ist ein Artikel vom 13. Januar 2011: Tunesien – die erste Wikileaks-Revolution. Veröffentlicht im Foreign Policy Magazine, der Publikation des Council on Foreign Relations. Wikileaks war in vielerlei Hinsicht ein Limited Hangout. Das Buch The Secret Team behandelt Daniel Ellsberg, der Autor ist Fletcher Prouty und es zeigt, wie Ellsberg die CIA entlastet und das Militär belastet hatte. Die Bilderberg-Teilnehmer sind die Kriegstreiber hinter den Kulissen, der Gründer Prinz Bernhard war Nazi-SS-Offizier und arbeitete einst für IG Farben. Alex, fahr bitte fort.

Alex:

Es gibt soviel Propaganda über Cyberterror und einen bevorstehenden Anschlag der den nächsten Weltkrieg richtig in Schwung bringen könnte. Ich erinnere mich an einen Dokumentarfilm namens Hackers Wanted der nie offiziell veröffentlicht wurde. Man findet ihn inzwischen im Internet. Er bezieht sich auf einen Hacker namens Adrian Lamo, der mit der ganzen Wikileaks-Sache zusammenhängt. Er hat die angebliche Wikileaks-Quelle Bradley Manning an die Behörden verraten. Lamo scheint auch für den Heimatschutz zu arbeiten. Man sieht in der Doku mehrere Antiterror-Funktionäre der US-Regierung die sagen, nun ist die Zeit reif dafür dass Hacker für die Regierung arbeiten weil al-Kaida oder irgendein Land uns angreifen könnte mit einem Doppelschlag. Zuerst käme eine Cyberattacke die das Stromnetz und die Kommunikationssysteme lahmlegt. Menschen würden in dichtbewohnten Städten wie New York oder LA auf die Straßen strömen; und dann soll al-Kaida oder irgendeine feindliche Nation einen tödlichen Virus verbreiten. Mit diesem Doppelschlag gäbe es viel mehr Tote. Das ist alles Teil der Hacker/Cyberterrorpropaganda. Sehr sehr gefährlich. Wenn man bei der Wikileaks-Geschichte die Chatlogs betrachtet zwischen der Quelle Bradley Manning und dem Hacker Adrian Lamo, dann liest man wie Manning die Software beschreibt die er verwendet hatte. Er benutzte das Anonymisierungsnetzwerk TOR um unerkannt zu kommunizieren. Inzwischen wissen wir dass TOR mehrheitlich von der US-Regierung finanziert wird, es gibt ein großes Budget für solche Tools die benutzt werden von Dissidentengruppen im Iran und solchen Ländern. John Young von Cryptome veröffentlichte Steuererklärungen vom TOR-Projekt, man sieht woher das Geld stammt. Man würde annehmen, dass die Regierung Hintertüren in TOR einbaut und einer der leitenden Programmierer, Jacob Applebaum, sagte ja es gäbe Hintertüren und Schwachstellen von denen wir seit Monaten wissen. Der Iran verwendet inzwischen Deep Packet Inspection und kann TOR verfolgen und blockieren. Die Regierung Irans kann Rückschlüsse auf die Identität der Dissidenten ziehen. Es ist ein gigantisches Netz aus regierungsgesponserten Gruppen, Hackern und was ich Datenwäsche nenne. Die Afghanistan-Logs, Irak-Logs, Cablegate…irgendwie gelangte das Zeug in die Hände von Bradley Manning und irgendwie leitete er es weiter an Wikileaks und jetzt wirkt es glaubwürdig und wichtig, weil es nicht mehr direkt von der Regierung kommt sondern als Insiderinfo gilt.

Aaron:

Danke Alex Benesch für diese Analyse. Diese Woche berichtete die Financial Times über einen Hackerangriff auf den Webauftritt der CIA. Nur wenige Tage nach einem Cybersecurity-Treffen bei Bilderberg sehen wir Angriffe auch gegen Sony, Nintendo, und andere. Wem nützt das wirklich? Schadet das der CIA, wo doch ihre krummen Partner von der NSA größere Kontrolle über das Internet erreichen möchten und uns auf einen Cyberanschlag unter falscher Flagge einstimmen? In den letzten vier Jahren hintereinander hatten wir General Keith B. Alexander von der NSA bei Bilderberg. Paul Watson, ich fürchte es ist wirklich etwas in Planung. Es könnte der Regierung nutzen für den mittleren Osten und für den Polizeistaat hier.

Paul:

Das ist exakt was sie planen mit ihrer Cybersecurity-Agenda. Der Stuxnet-Wurm war ein Beispiel. Die New York Times hat am 15. Januar 2011 berichtet, dass der Virus als US-israelisches Projekt entwickelt worden war um das iranische Atomprogramm zu sabotieren. Ralf Langner prahlte bei einer TED-Konferenz wo viele Globalisten teilnehmen, u.a. Bill Gates, dass die USA führend waren bei dieser Attacke. Zukünftige Attacken wird man auf Extremistengruppen schieben um das Internet umzukrempeln wie in China. Joe Lieberman und andere unterstützen dies. Der Heimatschutz will nur mit einem Telefonanruf jede Webseite sperren lassen können. Ironischerweise sah man das bei Wikileaks, sie benutzten den Amazon Cloud Service und der Heimatschutz ließ ihren Webspace mit einem Telefonanruf deaktivieren. Alle sollen in das sogenannte Cloud System gebracht werden, dem man seine Inhalte überlässt. Es ist zugegeben dass einer von vier Hackern in den USA für die Regierung arbeitet. Wie Alex vorhin erklärt hat, ist dieser Bereich völlig infiltriert und man wird das benutzen für Caberanschläge unter falscher Flagge. Die Stromversorgung hängt zwar nicht am Internet, aber man wird das trotzdem als Vorwand benutzen um das gesamte Internet und Kommunikationssystem zu übernehmen.

Aaron:

Legislatur wie der Combating Online Infringement and Counterfeit Act  wird bereits benutzt um Glücksspielseiten zu schließen. Die EU will über die Schiene geistiges Eigentum zensieren. Man soll präventiv vom Netz genommen werden wegen Urheberrecht. Wegen der Cyber-Agenda sind auch regelmäßig so viele Schwergewichte im Bezug auf die Cyberwelt bei Bilderberg. Alex Benesch, dein Input?

Alex:

Wir konnten hautnah erleben wie Technologie uns schützt. Wir sind in einem Technologiewettlauf gegen diese Globalisten. Wir nutzten Technologie zu unserem Vorteil. Wir drehten Video und sendeten live. Es gab einen Vorfall bei dem wir ein paar der Bilderberger einen Berg hinauf verfolgten mit meinem Auto. Der Berg war für die Durchfahrt gesperrt und wir bekamen einen dicken Strafzettel. Wir fuhren eine schmale Straße hinauf und die Polizei jagte uns hinterher. Der leitende Beamte dachte vielleicht: Ich bin hier oben der Boss, ich kann hier machen was ich will! Was er nicht wusste, war dass Paul währenddessen die ganze Zeit live Video an wer weiß wie viele Zuschauer streamte.

Aaron:

Man benutzte Plattformen wie Facebook um in den Iran vorzustoßen und an der Regierung vorbei zu agieren; aber ich denke nicht dass die Bilderberger damit gerechnet haben, dass wir auf diese Weise mit Hilfe des Internets so erfolgreich sind. Sie konnten unsere Kamerabänder nicht beschlagnahmen und uns komplett verscheuchen weil alles in Echtzeit geschah. Paul Watson?

Paul:

Die macht das überhaupt nicht glücklich dass wir live im Internet übertragen und die Aufnahmen automatisch  speichern können. Deshalb will man alle Inhalte in Cloudsysteme übertragen wo die Urheber die Kontrolle darüber verlieren. Wie ich vorher schon berichtet hatte, besitzt Apple jetzt das Patent um bei “Events” oder in einem Museum oder bei Demonstrationen mit einem Infrarotsignal die Kamera des IPhones zu blockieren. Die alternativen Medien machen diesen Leuten Sorgen; die Tatsache dass wir ohne Verzögerung andere Menschen erreichen. Jeder schmutzige Trick kommt recht um zu versuchen uns aufzuhalten.

Aaron:

Ich hatte mich vor kurzem erst mit Alex Jones darüber unterhalten wie 2008 WeAreChange bei Bilderberg den Golfplatz aufgespürt hatte. Man sprach David Rockefeller und andere an, plötzlich kamen Sicherheitsleute und nahmen sich einen Typen aus den Demonstranten vor, den niemand so richtig kannte. Er hatte eine Waffe bei sich und so wurden alle Demonstranten in einem Aufwasch verscheucht. Dieses Jahr gab es eine Bombendrohung bei Bilderberg. Jemand hätte einen Anschlag vorgehabt, also sperrte man die Straße und drängte die Demonstranten zurück. Pässe wurden eingezogen, man durfte keine Polizisten filmen, ansonsten hieß es werde man verhaftet. Ich denke nicht dass die Einschüchterungstaktiken funktionieren, aber solche schmutzigen Tricks werden seit Jahren versucht. Alex Benesch, deine Einschätzung.

Alex:

Die Graubündener Lokalzeitung, der Kanton in dem die Konferenz stattfand, berichtete in der Samstagsausgabe während der Konferenz über Bilderberg und man zitierte die Webseite der Polizei hinsichtlich der zwei Verhafteten bei der Bombendrohung. Man hätte vier Stunden lang nach Sprengstoff gesucht, uns kam es eher vor wie anderthalb Stunden, und bei einem verdächtigen rohrförmigen Gegenstand hätte es sich nicht um eine Bombe gehandelt. Die beiden Verhafteten sollen die Rechnung bezahlen für 4 Sunden Bombenräumkommando. Wir wissen nicht genau ob es einfach nur Schikane ist, ob die beiden sich dumm verhalten hatten und eine Atrappe mit sich führten, oder ob es sich um Provokateure handelte die einfach einen Vorwand lieferten um die Straße zu sperren.

Paul:

Die Kameraderie zwischen den Aktivisten war großartig, Alex nannte es scherzhaft die Schützengräben, wegen dem Schlafmangel, dem Regen und der Kälte. Alle halfen sich gegenseitig und zogen die Sache durch. Danke u.a. an Dominic, Luke, Fabian, John, Tim, Stefan, Alex der gerade in der Leitung ist, ganz dicke Grüße an das Team von WeareChange Switzerland für ihre Berichterstattung, ihre Organisation und ihre Hingabe.

Aaron:

Danke an Alex Benesch, ich verabschiede mich gleich noch off air. Gleich haben wir Bob Chapman und mehr Anrufer. Dies ist der Infowar, ich bin Aaron Dykes.