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US-Regierung kannte mehrfach Bin Ladens Aufenthaltsorte in der Vergangenheit

SicherheitUS-Regierung kannte mehrfach Bin Ladens Aufenthaltsorte in der Vergangenheit

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Tuesday, May 3, 2011

Das Weiße Haus hat verkündet, man hätte wenige Monate vor der Kommandoaktion in Pakistan am vergangenen Sonntag Bin Ladens Aufenthaltsort ermitteln können. Verblüffenderweise waren vor und nach 9/11 jedoch dessen Aufenthaltsorte mehrmals bekannt gewesen ohne dass die Gelegenheit zu einer Ergreifung oder einer Tötung genutzt wurde.

Ein Jahr nachdem die US-Bundespolizei FBI einen weltweiten Haftbefehl für Bin Laden ausgestellt hatte wegen dessen Beteiligung an Anschlägen gegen Botschaften im Jahr 1998, reisten die britischen Touristen Alan und Cindy Thompson durch Pakistan und hielten in einer kleinen Stadt namens Zhob an. An einem Checkpoint wurden sie von bewaffneten pakistanischen Wachleuten festgehalten. Später fanden sie heraus dass sie zufällig auf Bin Ladens geheimen Aufenthaltsort gestoßen waren. Mitglieder einer amerikanischen Hilfsorganisation erzählten, dass der Ort von Funktionären des US-Konsulats sowie von britischen, australischen und schweizerischen Botschaftern besucht und von einem Team aus US-Kommandosoldaten bewacht wurde. Nachdem die britische Botschaft das Pärchen abgeholt hatte, lud man sie zu einer Gartenparty ein bei der die Teilnehmer damit prahlten, in der Nähe von Bin Laden stationiert zu sein. Die Thompsons kontaktierten das FBI und Scotland Yard, wurden jedoch ignoriert.

„Wir waren völlig perplex,“

erklärte Cindy Thompson.

„Wir fanden es unglaublich, dass wir akkurate Informationen aus erster Hand anboten über den meistgesuchtesten Mann auf der Welt und die Leute bei der US-Botschaft hielten es nicht für nötig, ihre Hintern zu bewegen… es ist an der Zeit dass diese Sache an die Weltöffentlichkeit gelangt damit die Leute die Wahrheit erfahren… die Jagd nach Bin Laden ist eine Farce.“

Pakistans Zeitung Dawn berichtete seinerzeit darüber und die Thompsons bestätigten den Sachverhalt gegenüber dem Autor Kenyon Gibson, der ihn für sein Buch „Common Sense: A Study of the Bushes, the CIA and the Suspicions Regarding 9/11“ verarbeitete.

Es gab zahlreiche weitere Gelegenheiten, den „Terrorfürsten“ zu verhaften oder zu töten:

  • Im Dezember 1998 wurde Bin Laden in Kandahar lokalisiert, aber Präsident Bill Clinton weigerte sich eine Militäraktion zu authorisieren.
  • Im Februar 1999 blieb Bin Laden über eine Woche lang in einem Lager in Afghanistans Helmand-Provinz, aber trotz Kenntnis des exakten Aufenthaltsortes gab es keine Authorisierung für eine Mission.
  • Die US-Geheimdienste fanden Bin Laden im Mai 1999 in Kandahar, trotzdem wurden keine entsprechenden Schritte eingeleitet.
  • Laut dem US-Senat war Bin Laden „in greifbarer Nähe“ des US-Militärs in Afghanistan im Dezember 2001, allerdings stellte der damalige Verteidigungsminister Rumsfeld nicht die nötigen Soldaten zur Verfügung um ihn zu ergreifen.
  • Im Januar 2004 sagte Lt. Col. Bryan Hilferty gegenüber der Associated Press, dass sich das US-Militär „sicher“ sei, dass man in diesem Jahr Bin Laden fassen würde und deutete damit an, man kenne dessen Aufenthaltsort.
  • Im Oktober 2004 berichtete die Zeitung San Bernadino Sun: „Das Pentagon weiß genau wo Bin Laden sich in Pakistan aufhält,“ so das Mitglied der offiziellen 9/11-Untersuchungskomission John Lehman. Der Zugriff sei nur deshalb verzögert, weil sich zu viele Talibankämpfer in der Gegend aufhalten.
  • 2006 hieß es in einem französischen Dokumentarfilm dass französischen Soldaten Bin Laden zweimal im Jahr 2003 im Visier hatten, aber keine Authorisierung zur Ergreifung oder Tötung von den USA erfolgte.
  • Colonel Hunt schrieb einen Artikel für Fox News: “Wir wissen mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent – was in der Welt der Nachrichtendienste sehr viel ist – dass Bin Laden im August 2007 bei einem Konvoi Richtung Süden von Tora Bora aus war. Wir hatten ihn auf Satellitenaufnahmen. Wir hörten seine Gespräche ab. Wir hatten die weltbesten Jäger und Killer in der Nähe – SEAL Team 6. Das Joint Special Operations Command (JSOC) auf Weltklasseniveau koordinierte mit der CIA und anderen Diensten. Wir hatten unbemannte Drohnen in der Luft mit Raketen unter ihren Flügeln. Wir hatten die beste Luftwaffe auf dem Planeten, die darum bettelte auf den Terroristen Bomben abzuwerfen. Wir hatten ihn in unseren Visieren, wir hatten es geschafft. Wider einmal ein toller Job Jungs, jetzt drückt endlich den verdammten Abzug.“ „Unglaublicherweise – und meiner Meinung nach kriminellerweise – haben wir Usama bin Laden nicht getötet.”
  • Der demokratische Abgeordnete Maurice Hinchey sagte später zu MSNBC, die Bush-Administration hätte bewusst Bin Laden entkommen lassen um den Angriff auf den Irak zu rechtfertigen.

Bin Laden soll am vergangenen Sonntag in seinem Haus im pakistanischen Abbottabad erschossen worden sein, einen Steinwurf entfernt von einer bedeutsamen pakistanischen Militärakademie. Präsident Obamas Antiterror-Berater John Brennan sagte zu NPR, es sei „möglich“ dass Mitglieder des pakistanischen Militärs von Bin Ladens Aufenthaltsort Kenntnis besaßen. Pakistans Geheimdienst ISI ist eng verbunden mit der CIA.

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