Wirtschaft

Jesse Jackson Jr. und Michael Moore: Wir brauchen kommunistische Verfassung

Foto: Nicolas Genin

Kurt Nimmo
Infowars.com
March 9, 2011

In dem unten eingebetteten Video fordert Jesse Jackson Jr., Abgeordneter des US-Repräsentantanhauses, wohlklingende Ergänzungen der Verfassung. Jeder habe das „Recht“ auf ein Haus, einen guten Arbeitsplatz, Nahrung, Ipods und Laptops.

Jackson zitiert eine über 60 Jahre alte Ansprache von Franklin Delano Roosevelt, in der der Präsident die ursprüngliche Bill of Rights beschrieb als „unzureichend, um uns Gleichheit bei dem Streben nach Glück“ zu bescheren und in der er eine „wirtschaftliche Bill of Rights“ forderte. FDRs Bill of Rights unterschied sich wenig von der Idee der kommunistischen Partei in Amerika. Die CPUSA hatte ein sehr ähnliches Konzept das „alle Freiheiten, die wir über Jahrhunderte des Kampfes gewonnen haben, ganrantiert und die Bill of Rights um Freiheit vor Arbeitslosigkeit erweitert“ sowie um Freiheit von „Armut, Analphabetismus, Diskriminierung und Unterdrückung“.

Michael Moore argumentierte kürzlich, dass die Regierung doch einfach nur noch mehr Geld konfiszieren und umverteilen müsse. Die Bürger hätten ja schließlich „Anrechte“ am „Kollektivbesitz“.

Moores Publikum denkt, er spricht über die Mega-Reichen und Kriminellen, in Wirklichkeit sollen alle gewöhnlichen arbeitenden Bürger und Unternehmer weiter enteignet werden die investieren und Jobs schaffen. Moore selbst ist Multimillionär, sein Agent schachert enorme Profitmargen bei der Kino- und DVD-Verwertung für ihn aus und er hielt Aktienpakete an folgenden Unternehmen: Pfizer, Merck, Genzyme, Elan PLC, Eli Lilly, Becton Dickinson, Boston Scientific, Sunoco, Noble Energy, Schlumberger, Williams Companies, Transocean Sedco Forex, Anadarko, Ford, General Electric, AOL Time Warner, Honeywell, Boeing Loral und McDonald’s. Das Prinzip der sozialistischen Aigitatoren wie Moore lautet: Reichtum für mich und meinesgleichen, staatliche Almosen für den Pöbel.

Die Bill of Rights hielt universelle, absolute Rechte ohne wenn und aber fest; darunter die Nichtverletzung der Person und ihres Eigentums. Gleiche Grundsätze für alle und ein unabdingbarer Schutz vor staatlicher Willkür und Totalitarismus. Roland Baader schreibt in „Das Kapital am Pranger“:

„Bei den sogenannten ’sozialen Rechten‘ handelt es sich um schiere Sprachzerstörung und Lügenbegriffe. Es sind in Wahrheit Ansprüche gegenüber bekannten oder (meistens) unbekannten Dritten, die ohne Vertrag oder oder sonstige freiwillige Übereinkunft – also durch politischen Befehl – zustande gekommen sind.“

Das Recht auf freie Meinungsäußerung bedeutet auch nicht, dass andere mir per Zwang mit ihrem verdienten Einkommen ein Mikrofon, die Zuhörer und Platz in einer Zeitung bezahlen müssen. Reisefreiheit heißt nicht, dass jemand gezwungen werden darf, jemand anderes Flugticket oder Hotelrechnung zu zahlen.

Was Individuen, Gruppen und Regierungen nach eigenem Gutdünken als „gerecht“ definieren, ist oft subjektiv, selbstsüchtig, benachteiligt andere und kann sich ständig ändern. Bei einem echten persönlichen Recht wird von niemandem eine Dienstleistung verlangt, man wird einfach in Ruhe gelassen. Falsche „Rechte“ sind Ansprüche auf den Besitz und die Arbeitskraft anderer. Fast alle Parteien und Politiker sammeln Stimmen mit Versprechungen über soziale Wohltaten; die Regierung will also immer mehr Geld der Bürger per Zwang stehlen. Je mehr Sozialismus und staatliche Wohlfahrt umso weniger gibt es private Hilfe an Arme und Schwache, die Bürger schieben persönliche Verantwortung an den „Staat“ und dessen Behörden ab. Es werden überall Anreize gesetzt das System auszubeuten und diejenigen, die arbeiten und für all das bezahlen sollen, werden durch die wachsende Steuerlast selbst vermehrt zu Bedürftigen. Schließlich wird der Sozialstaat immer teurer und teurer. Das unweigerliche Ergebnis ist der Totalbankrott und eine „neue Ordnung“: Die totale staatliche Planwirtschaft und der totalitaristische Eingriff der Regierung in alle Lebensbereiche.

„Dieser zerstörerische Prozeß fand seine vorläufige Hochblüte in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet wurde. […] Sie fügte den klassischen Bürgerrechten sieben sogenannte „soziale und ökonomische Rechte“ hinzu. Mit ihnen wurden jedem Menschen positive Ansprüche zugesichert, von denen niemand weiß wer sie erfüllen soll – und in welcher Form.“

Auch Papst Pius XI führte in seiner Enzyklika Quadrogesimo anno (1931) den bolschewistischen Kampfbegriff „soziale Gerechtigkeit“ ein.

„Umso tragischer, daß  das neueste, ‚Verfassung‘ genannte Machwerk, die derzeit von den meisten Parlamenten der europäischen Staaten einfach ‚durchgewunkene‘ Verfassung der Europäischen Union, der UN-Menschenrechtserklärung in dieser Hinsicht keinesfalls nachsteht, sondern sie in einigen „Rechten“ sogar noch übertrifft.“

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