Wirtschaft

Die Lösung des Geld- und Wirtschaftsrätsels längst bekannt

Unsere Buchtipps mit ausdrücklicher Empfehlung; keine Vorkenntnisse oder Fachchinesisch notwendig. Sie finden alle davon im IK-Shop:

Henry Hazlit: Economics! Über Wirtschaft und Misswirtschaft
Hardcover, 256 Seiten 

In keinem Bereich des menschlichen Bemühens spuken so viele Irrtümer herum wie in der Wirtschaft. Das ist kein Zufall. Die dem Fach eigenen Schwierigkeiten sind schon groß genug.
Sie werden aber um ein Vielfaches erweitert durch das nachhaltige Eintreten für eigennützige Interessen. Die Auswüchse solcher Kurzsichtigkeit bekommen wir alle täglich zu spüren. Hazlitt analysiert überzeugend, scharfsinnig und für jedermann verständlich die verhängnisvollen Wirkungen der wirtschaftspolitischen Irrtümer unserer Tage. Wer seine »Lektion« gelesen hat (wozu es keiner großen Mühe bedarf, weil es keine Kenntnisse voraussetzt), wird vieles klarer und mit anderen Augen sehen. Er wird die wirtschaftlichen Zusammenhänge besser verstehen.

Roland Baader: Geld, Gold und Gottspieler

Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise

Paperback, 344 Seiten

Die Sozialsysteme der Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem Zusammenbruch entgegen. Viele sind bereits am Ende und werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten. Der Wohlstand der Industrienationen besteht seit rund drei Jahrzehnten zu einem Gutteil nur noch aus Schein und Illusion – konkret: aus Kapitalverzehr – und steht mit seinen Fundamenten auf dem schlammigen Untergrund eines riesigen Schuldenmeeres. Es ist nur eine Frage der (relativ kurzen) Zeit, bis diese Scheinwelt in sich zusammenbricht. Ob der Kollaps mit galoppierender Inflation oder mit scharfer Deflation (oder beidem nacheinander) einhergeht, und ob er in eine jahrelang marodierende Rezession oder in eine schwere Depression mit reihum ablaufenden Staatsbankrotten mündet, sind offene Fragen. Dass der Turmbau zu Babel zu Ende ist und die Industrienationen in eine Periode der Verarmung eintreten, steht fest.

Die Gründe für das Desaster sind vielfältig, und die Literatur über die Ursachen ist endlos. Eine der wichtigsten Ursachen jedoch – wahrscheinlich sogar die Hauptursache – wird fast nie genannt und weltweit nur von einer Handvoll Ökonomen thematisiert: das falsche Geld, das nationalisierte – also sozialisierte Papiergeldsystem, welches den monetären Kreislauf sukzessive vergiftet und die Leistungskräfte der Volkswirtschaften zerstört. Das Schweigen der Ökonomen zu diesem Thema hat wiederum seine Gründe; der wichtigste davon klingt ungeheuerlich – und ist doch traurige Wahrheit: Nur wenige Ökonomen wissen, was Geld ist. Genauer: Kaum einer kennt das Wesen des Geldes.

Das vorliegende Buch will die Lösung des Geldrätsels (die schon lange bekannt ist) offenkundig machen und darlegen, welche schwerwiegenden Folgen das besagte Nichtwissen (oder Nichtwissenwollen) in der Wirtschaftsgeschichte – vor allem in der Wirtschaftsgeschichte der letzten 100 Jahre – hatte und nach wie vor hat.

Murray Rothbard: Wie der Staat unser Geld zerstört

Die Diskussion über die Europäische Währungsunion hat sich in viel zu eng gesteckten Bahnen vollzogen. Europas Bürger haben in der Tat nicht nur die Wahl zwischen einem nationalstaatlichen und einem europastaatlichen Papiergeld. Grundsätzlich steht jedes Gemeinwesen vor der Wahl, ob es überhaupt ein Geld des Staates oder ein Geld des Marktes haben will.

Dies ist die Kernaussage von Murray Newton Rothbards Buch, das von der Liberalen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Resch-Verlag nun erstmals in deutscher Sprache herausgegeben wird.

Was Rothbard über die Rolle des Staates im Geldwesen sagt, ist überzeugend und ernüchternd. Niemand, der Das Schein-Geld-System gelesen hat, wird über Geld weiterhin so staatsorientiert denken wie zuvor. Für Rothbard lautet die Kernfrage zum Geld nicht, ob die staatliche Geldpolitik besser das Preisniveau oder die Geldmenge stabilisieren sollte. Sie lautet vielmehr, ob es im Geldwesen überhaupt eine Rolle für den Staat gibt. Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch jene Interessengruppen, die innerhalb des jeweiligen Staatsapparates den Ton angeben. Die Folgen sind Wirtschafts- und Währungskrisen und der ständige und zum Teil dramatische Preisverfall unserer Währungen.

Wie alle Werke des amerikanischen Universalgelehrten ist Das Schein-Geld-System kristallklar in der Gedankenführung. Rothbard konzentriert sich stets auf die Kernfragen und behandelt diese Fragen mit umfassender Kenntnis der einschlägigen Literatur. Sein Werk eignet sich für Wirtschaftswissenschaftler und für Laien, die sich über diese Materie von kompetenter Seite informieren lassen möchten.

Das Schein-Geld-System wird durch ein Nachwort von Dr. Jörg Guido Hülsmann ergänzt, der die jüngere Währungsgeschichte aus dem Blickwinkel der ”österreichischen Schule” untersucht. ”Das Nachwort ist im Geiste Murray Rothbards gehalten und zeigt, dass seine Ideen weiterhin relevant sind. […] Was hier über die Gefahren öffentlicher Schulden und staatlichen Zwangsgeldes, über den Zusammenhang zwischen Wechselkurssystemen, Binnenpolitik und Kapitalströmen und
über die Gefahr eines möglichen europäischen Superstaates gesagt wird, ist richtig und bedeutend.” (Prof. Dr. L. B. Yeager).

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57 comments

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@MausSilber 4. März 2012 at 2:10

Ist schon echt erschreckend in welcher Geschwindigkeit nun der Zerfall der Währung und der Freiheit voran schreitet.
Mit dem ESM der ja bald kommt machen sich die Staaten anscheinend Krisen sicher gegen ihre eigenen Bürger.
Gute Nacht Europa,der letzte macht das Licht aus.

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M. Manie 27. März 2011 at 14:03

Kopf schüttelnd muss man hier vielfach ertragen: Gold und Silber sind (gleichsam) die Erlösung von allem (Geld)Übel dieser Tage, besonders vom Euro! Und es macht einen Menschen mit wachem Verstand geradezu wütend, werden solche Schwarten wie “Jürgen Müller, Gewinnen mit Gold und Silber” angedient. – Vordergründig klingt das gut, aber: Was für ein Blödsinn! Um nicht zu sagen: Verarsche!

Mal davon abgesehen, mit welch ungeheuerlicher Umweltvergiftung und -vernichtung die Erzeugung jener sog. ‘Edelmetalle’ einher geht, wird vollständig ausgeblendet, dass man an den vorgeblichen Wert dieses Zeugs genau so glauben muss, wie an den aufgedruckten Wert eines Geldscheins. – Wo ist da der echte Unterschied?

Diese ‘Chose’ haut nur hin, so lang andere ebenfalls an den angeblichen Wert jener sog. ‘Edelmetalle’ GLAUBEN. Doch bei ‘Nägeln mit Köpfen’ (Nahrungsmangel z.B. wie in der Nachkriegszeit) entpuppt dies grausam beinhart als dummer Aberglaube. – Das teuer blinkende Zeug kann und konnte niemand essen, weshalb es schier irrwitzig von seinem vorgeblichem Wert verlor (den es in Wahrheit nie hatte, da reiner Glaube). Für ein lang zuvor teuer erkauftes Zwanzig-Goldmark-Stück kriegten die Leute damals vielleicht noch einen gehörigen Sack Kartoffeln – wenn sie Glück hatten.

Man sollte dabei dringend bedenken, dass der Kaufwert des Goldzeugs (20GM) in Arbeitsleistung wahrscheinlich fast einer Tonne Kartoffeln damals entsprach. – Wertsicherung? Pustekuchen! – Und sollten entgegen aller Vernunft wieder Münzen aus Gold oder Silber in Umlauf kommen, wird deren ohnehin kaum vorhandener Erzwert ganz rasch von Wippern, Kippern und anderen Betrügern geschmälert.

Alles Moppelkotze! Augenwischerei grundsätzlich unredlicher Spekulanten, die nun in Metallen machen und die gleichen Spekulationsblasen erzeugen wie immer. Am Ende sind die gutgläubigen (blauäugigen) ‘kleinen Leute’ die wahrhaft Dummen, weil sie dümmlich auf Versprechen herein fielen, die bei näherem Betrachten keinen Unterschied zu den bisherigen Machenschaften haben.

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hell-cat 27. März 2011 at 16:15

Da hast Du nicht ganz unrecht. Natürlich funktionieren Gold und Silber auch nur so lange, wie sie als Wert geschätzt werden. Aber was statt dessen tun? Land und Gebäude können einem auch ganz leicht zerstört oder abgenommen werden.

Das Problem ist: Man kann sich absichern so viel man will, man wird nie endgültige Sicherheit erreichen. Selbst wenn Du alle Sicherheitsartikel hast (Schutzanzüge, Notrationen usw.) und vielleicht sogar weit entfernt vom Allrad-Fahrzeug sogar Fluggeräte… und an verschiedenen Punkten der Erde Zufluchtstätten (die ebenfalls top ausgerüstet sind mit Bunkern und was auch immer): Das nutzt Dir gar nichts, wenn Du im Moment der Flucht gerade Dein Körper unerwartet schlapp macht, Du dummerweise direkt im Zentrum einer Explosion einer Atombombe bist oder was auch immer. Also egal, wie viel Mittel man hat, man wird nie Sicherheit erlangen. Sie ist und bleibt immer eine Illusion. Aber man kann natürlich mit den Mitteln, die man hat, Vorsorge treffen um seine Überlebenschancen in welchen Fällen auch immer zu erhöhen.

Und ich kann mich an keinen Zeitpunkt innerhalb der Menschheitsgeschichte erinnern, in denen Gold und Silber nicht zumindest hilfreich wären. Hilfreicher als unser bedrucktes Papier sind die gewiss.

Und Alex empfiehlt ja auch – und bietet auch hierzu genug Literatur an – jedem, der die Möglichkeit dazu hat, selbst Lebensmittel anzubauen. Schon alleine, weil wir kaum noch gesunde Nahrung kaufen können.

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netterEddy 25. Februar 2011 at 20:28

gut okay, da geb ich dir recht. Aber dass ist wie gesagt sicher nicht so leicht. Man sieht ja wie wenige hier in deutschland auch nur ansatzweise nen durchblick haben.

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eriforcim 25. Februar 2011 at 20:14

@ netterEddy

Ich will auf keinster weiße die Fähigkeiten und Ansichten von Alex Benesch in Frage stellen. Bin ja auch selbst beeindruck wie weit er es geschafft hat.

Infokrieg.tv wird es so lange geben solange Alex Benesch die Energie dafür aufbringt. Das “Publikum” kann Ihn dabei natürich unterstützen. Doch was wirklich fehlt und auch Alex des öfteren indirekt in den IK Sendungen anspricht, wäre jemand der ihn bei der Recherche, Technik und deresgleichen unterstützt. Wenn es auf einen Blog mehrere Autoren gibt die sich auf einander abstimmen und korriegiren würde es auch hier viel Seriöser aussehen.

Ja ich weiß, leichter gesagt als getan.

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hell-cat 27. März 2011 at 16:18

Das müsste jemand sein, der ohne Bezahlung mitarbeitet und – noch schwierger zu finden – der vertrauenswürdig ist.

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Armin 25. Februar 2011 at 17:45

Dass Nicolas Hofer nicht mehr dabei ist, ist doch mittlerweile schon ein paar Jahre her.
Waren das noch Zeiten, als es die ersten Infokrieg-Radio-Shows mit dem Duo Alex – Nicolas gab, als auch noch keiner wusste, wie die beiden aussehen (ansich ja unwichtig, lustig fand ich es dennoch irgendwie, da ich von Alex Benesch aufgrund seiner Stimme das Bild eines mindestens 2m-Mannes im Kopf hatte).
Zu diesen Zeiten hatte ich auch noch wirkliche Hoffnung auf die Plattform infokrieg.tv gesetzt.
Nach und nach wurden dann aber, in der Regel von Alex Benesch, immer mehr abstruse bzw. äußerst fragwürdige Artikel geschrieben (d.h. in der Regel von infowars.com ungeprüft übernommen) bzw. Thesen aufgestellt. und Nicolas Hofer machte mehrmals zu Recht deutlich, dass er allem und jedem (!) gegenüber skeptisch sei, z.B. auch Alex Jones und dessen Thesen.
Alex Benesch dagegen schien eine “Sensationsmeldung” nach der anderen bringen zu wollen, auch wenn die Informationen, sagen wir mal “nicht wirklich gesichert” waren. Und ich denke genau dies war der Grund, warum Nicolas Hofer sich von Infokrieg.tv verabschiedet hat. Man denke auch nur an Personen wie Rima Laibow oder diese Jande Bürgermeister…Seriösität sieht anders aus, ganz anderse! “Keine Zeit” ist da mehr so eine Art Schutzbehauptung, für eine halbste Stunde Interview in einer Radioshow hätte er sich über die Jahre hinweg sicher mal Zeit nehmen können. Er wollte infokrieg.tv aber auch nicht schaden, und sagte so einfach, er hätte keine Zeit. Davon gehe ich aus.
Jemand wie Nicolas Hofer täte Infokrieg.tv wirklich wieder gut, für Alex Benesch ist es theoretisch ohnehin schon zu viel Arbeit. Ein Mensch allein kann nicht alles abdecken, außer die Qualität ist einem egal. Dass man nun ein virtuelles Studio etc. und bessere Technik hat, macht die Sache im ganzen auch nicht besser.
Solange Alex keine freiwillige Hilfe annimmt, braucht er sich auch nicht wundern, wenn das Schiff Infokrieg mit ihm (und vielleicht noch seiner Frau) untergeht!

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Alexander Benesch 25. Februar 2011 at 18:37

Nicolas Hofer konnte sich begeistern für einige Dinge die ich komplett ablehne, die aber von fast allen anderen “alternativen” Plattformen endlos behandelt werden wie die Germanische Neue Medizin, New-Age-Glaubensformen wie das Gesetz der Anziehung, die Wasser-Bewusstsein-Experimente von dem Japaner Emoto, Esoteriker-Werke wie die Macher von “What the bleep do we know”, staatlich verwaltete Papiergeldwährungen, sozialistische Staatsformen, Planwirtschaft etc.

Es gibt unzählige Plattformen, sogar extrem große, die diese Themen bewerben. Seltsamerweise scheinen sich viele daran zu stören wenn jemand wie ich aus der Reihe tanzt und fordern, dass ich mich einreihe und konform gehe.

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eriforcim 25. Februar 2011 at 18:43

aber, soweit ich mich zurückbesinne, eine öffentliche Stellungsnahme gabs nie für das ausscheiden von Nicolas Hofer?

Muss dir Recht geben, Infokrieg ist bereits ziemlich angeschlagen und wird untergehen wenn sich Alex nicht helfen lässt.

Nimms nicht Persönlich Alex.

Die Shows sind zwar momentan gut aber es kommt mir vor Alex dreht sich mit den Themen im Kreis. Da gehört Abwechslung und ein bisschen mehr Pepp rein.

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netterEddy 25. Februar 2011 at 19:37

@ Alex

Du hast vollkommen recht und die leute die aufmerksam deine Arbeit verfolgen wussten genau worum es ging. Weiter so, lass dich nicht auf Linie bürsten bleib realistisch bleib Gefährlich.

@ eriforcim

wenn Alex sich von Leuten wie dir beraten lassen würde DANN würde er untergehen in der alternativen blogerszene und in der bedeutungslosigkeit untergehen weil andere dann die gleiche scheiße bringen würden und vielleicht mit mehr mitteln mehr erfolg hätten.
seine Ansichten machen ihn so wertvoll und sind sein Erfolgsrezept.

Alex ist so ziemlich der einzige der nicht dem kurzsichtigen Sozialismus hinterherrennt oder noch schlimmer diesem bekloppten Venusprojekt.
Wie gesagt in Amerika ist mehr verständnis dafür da aber das bedeutet aus meiner Sicht nur das Alex ganz einfach noch viel mehr potenziall zur steigerung hat als alle andere den linke hat dieses Land nun wirklich schon reichlich

Mach bitte weiter so DU bist offensichtlich in der Lage auch mal unpopuläre ansichten zu Vertreten und mit einer Meinung alleine da zu stehen
Ich und mein Bruder sind aufjedenfall hinter dir.

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emarkus 25. Februar 2011 at 23:54

@Alexander Benesch

Ich kann nicht beurteilen, in wie weit die Lehren der neuen germanischen Medizin korrekt sind. Vermutlich sind einiges an wahren Infos mit einiges an falschen Infos durcheinander gemischt.

Aber ich weiß, dass du eine falsche Vorstellung von dieser Medizin hast.

Denn du hast einmal vor etwa ein bis zwei Jahren auf humoristische Art und Weise über den “Hungerkonflikt” im Sinne der neuen germanischen Medizin gesprochen.

Du hattest dich darüber lustig gemacht, wie Leute tatsächlich von einem verhungerndem Menschen behaupten können, dass er nur einen “Hungerkonflikt” besäße.

In den Kommentaren wurde ein Video zur NGM gepostet. Ich habe mich sofort wieder an deine Aussage erinnert.

Mit einem Jahr verspätung möchte ich dich nun korrigieren: Der Hungerkonflikt bedeutet nicht, dass das Verhungern eine psychiche Ursache hat und man sich das Gute nur wünschen muss.

Sondern:

Der Hungerkonflikt bedeutet einfach nur, dass der Körper bei drohender Verhungerung auf Sparflamme umschaltet und zukünftig mehr Nährstoffe einlagert, was angeblich zu einer vergrößerten Leber führt.

Ich bewerte das als Wissenschaft und nicht als Esoterik. Die neue germanische Medizin behauptet entgegen deiner Aussage von vor ein bis zwei Jahren nicht, dass der Hungerkonflikt die Ursache des Verhungerns ist.

Es ist natürlich gut möglich, dass die NGM vor ein paar Jahren noch was anderes gesagt hat. Jedenfalls muss man bei der NGM gut aufpassen, dass man kein Blödsinn angedreht bekommt. Alles stimmt mal garantiert nicht.

Eine pauschale Ablehnung ist aber definitiv fehl am Platz.

Gruß,
emarkus

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netterEddy 25. Februar 2011 at 16:35

@ ehemaliger fan

Oliver Janich vertritt die meinung von Ron Paul, hier in deutschland nur nicht so populär und leider missverstanden weil die gehirnwäsche hier tiefer sitzt.
Ist Ron Paul für dich auch ein falscher 50ziger?
ausserdem war infokrieg vorher auch schon immer für das Amerikanische Modell. Hofer hat dies scheinbar nur nie richtig verstanden und in wirklichkeit ist er derjenige der vom Weg abgekommen ist.
Zinskritik ist berechtigt und janich kritisiert ihn auch aber er sieht die zusammenhänge und gibt nicht so wie hohlbratzen dem zins an sich die schuld.
Was ist schlimm an Deflation?

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Ring_Of_Fire 25. Februar 2011 at 16:48

Wie Ich das immer mitbekommen hab ist Nicolas Hofer wegen Zeitmangel (Uni& so ) ausgeschieden.

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Ein ehemaliger Fan von infokrieg.tv 25. Februar 2011 at 13:09

Lieber Alexander Benesch,

vor ca. 1,5 Jahren bin ich auf infokrieg.tv aufmerksam geworden und habe viele Stunden damit verbracht Artikel zu lesen und Video´s anzuschauen.
Vielen Dank für Deine Arbeit!

Seit dem Abgang von Nicolas Hofer ist infokrieg.tv leider nur noch ein Schatten seiner selbst.

Oliver Janich hat Dich leider vom rechten Weg abgebracht, was sehr schade ist. Der Goldstandard führt zu Deflation und schadet somit allen, ausser denen, die über viel Gold verfügen, nämlich der globalen Elite.

Ich bin der Ansicht das Oliver Janich ein “falscher 50iger” ist, der die Szene infiltriert hat, um von der Zinskritik abzulenken, was er in seinem Buch “Das Kapitalismus-Komplott” auch schriftlich bestätigt hat. Dort nennt er die Zinskritik einen “Virus”, der ausgemerzt werden muss. Damit hat er die Wahrheitsbewegung gespalten, so wie es die globale Elite immer tut (teile und herrsche).

Lieber Alex, Du hast sehr viel für die Bewegung getan und ich hoffe, das Du irgendwann wieder auf den rechten Weg zurückfindest. Alles Gute!

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F.B. 25. Februar 2011 at 20:10

Werte Leser,

ich empfehle einmal mehr, Oliver Janichs Buch”Das Kapitalismus-Komplott” zu lesen.

Danach kennen Sie die
Funktionsweise unseres jetzigen
legalisierten Geldbetrugsystems
und darüber hinaus, was Geld
wirklich ist.
Insbesondere wird sehr gut nachvollziehbar der Unterschied von Zinsen in unserem jetzigen Schuldgeldsystem
und im System mit echtem Geld erläutert.

Die Aussage von
“Ein ehemaliger Fan von infokrieg.tv”
können Sie dann getrost allein bewerten.

Ein erholsames Wochenende wünscht

Fluor B.

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Weltenwanderer 22. Februar 2011 at 18:31

Buchdownload
Euroland – Wo unser Geld verbrennt

http://www.filesonic.com/file/102317952/EURO.rar

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Anarchist 22. Februar 2011 at 18:28

“wären sie gezwungen nützlich zu sein und sich vorallem der konkurenz zu stellen.”

ja der konkuRRenz bei den aktionären und banken. die kaufen aktien und gründen einfach eine bank mit vll einer milliarde eigenkapital. wo ist den der unterschied? wenn man es so sieht sind sie auch jetzt schon nützlich.

…”in einer reichen gesellschaft werden die wirklich bedürftigen ganz bestimmt nicht vergessen.”
von wem nicht? von dir? mit so einer einstellung würdest du aber nicht reich werden. leben wir etwa nicht in einer reichen gesellschaft?

…”aber bei unserem derzeitigen sozialsystem werden die faulen und unberechtigten so sehr bevorzugt das kaum geld für die echten bedürftigen vorhanden ist.”
so etwas habe ich schon mal gehört und zwar von rechtskonservativen und “liberalen”. “wir sind verschuldet wegen den ganzen sozialschmarotzern.”
belege doch mal deine behauptung! wie willst du eigentlich feststellen wer wirklich bedürftig ist? wie kommst du eigentlich darauf? du weißt schon das wir zur ein industrieland sind?

und zu diesem freigeld… also ich kann kein geld rausbringen, ihr womöglich auch nicht es sei denn ihr seid sehr vermögen, (mal abgesehen davon das einem als normalbürger die mittel dazu fehlen eine währung fälschungssicher zu machen) großbanken könnten vll so etwas machen, weil man ihrem geld vertrauen schenken würde bzw. superreiche die vll sehr viel edelmetall haben oder vll i-welche anderen sachwerte als gegenwert. also ich würde kein geld annehmen von einer bank oder einer privatperson von der ich noch nie etwas gehört habe… da haben wir dann doch dasselbe problem in bezug auf monopole und was bitteschön würde sich ändern?

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üff 22. Februar 2011 at 11:44

lieber fluor

ich bin bestimmt kein verfechter des momentanen geldsystemes.und ich verstehe die meisten der abläufe der geldschöpfung,geldmengenausweitung und auch den von dir gut beschriebenen betrügerischen umgang damit.ich wollte nur darauf hinweisen das der von dir geforderte schritt zurück zu ,,jeder bezahlt womit er will,,etwas jugendlich ist.sicher kann ich versuchen meinen arbeitgeber zu überzeugen mein gehalt in silberunzen auszuzahlen aber wenn du das thema zuende denkst merkst du doch selber wohin das führt.wohin der derzeitige umgang mit dem hübsch bedruckten papier führt ist mir nat. auch klar :-).Ich kann also nur wiederholen:Geld -egal mit wie vielen negativen belastet,erleichtert unseren alltag ungemein.deinen oben aufgeführten beispielen stimme ich ausnahmslos zu.

lg üff

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Kevin 22. Februar 2011 at 12:21

Es wird auch weiterhin Banknoten geben und elektronischen Zahlungsverkehr. Niemand wird mit silbermünzen oder ähnlichem herumlaufen.

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Bundeskrimianalamt (Abt. für Infokriegerismus) 21. Februar 2011 at 21:18

Genau das brauchen wir, gute Autoren und einen offenen Diskurs in der Bevölkerung; BRAVO Infokrieg und Autoren!

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üff 21. Februar 2011 at 19:57

ich noch mal…auch wenn nicht jeder seinen arbeitgeber liebt ist es ihm wohl nicht zuzumuten jeden zahltag jedem angestellten im zahlungsmittel seiner wahl den verdienten lohn auszuzahlen.aber ich will nicht weiter draufrumreiten du bist helle genug um zu verstehn was ich meine.

üff

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F.B. 22. Februar 2011 at 9:15

@ üff,

wenn Du Dich mit Deinem Arbeitgeber
auf eine Zahlung Deiner Arbeitsleistung
z.B. in Silber einigst,
kann er Dir genauso bargeldlos
z.B. 100 Unzen Silber am Ende des Monats überweisen.

Für den physischen Ausgleich des Geldes untereinander sind die Banken verantwortlich. Dafür zahlst Du Kontogebühren.
Bargeld läßt Du Dir am Schalter auszahlen.Wenn Du lieber Gold dafür
haben möchtest oder Euro (?!),richtet
sich der Auszahlungsbetrag nach den Wechselkursen.
Es sind letztlich die gleichen Abläufe, nur eben ohne legalisierten Betrug.
Verleiht eine Bank mehr Geld
als sie hat oder tut sie es ohne
Autorisierung des Eigentümers,
handelt es sich um strafbewährten
Betrug.
Den kann es ohne Zweifel auch in einer Welt mit echtem Geld geben, aber im Unterschied zu heute fällt er auf.
Wenn wir in einer Welt mit echtem Geld leben, können die Banker
in ihrer Ausbildung endlich wieder lernen, was Geld ist und ohne Scham im Freundeskreis von ihrem Arbeitsalltag erzählen.

Viele Grüße, F.B.

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F.B. 22. Februar 2011 at 9:30 Reply
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Kevin 22. Februar 2011 at 10:46

Es werden sich die besten Währungen durchsetzen, vielleicht zwei, drei oder vier. Das kann man nicht vorhersehen. Da die Bezahlung aber sowieso wie heute auch per Überweisung geschehen würde und Computer Umrechnungen ruck zuck durchführen ist dies kein Argument. Schließlich wollen wir ja Computer nicht abschaffen.

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üff 21. Februar 2011 at 19:53

@fluor bernays

hallo fluor

ich kann deine gedankengänge gut nachvollziehen und verstehe auch deine aversionen gegen das derzeitige system der geldschöpfung!Aber-mal hand aufs herz,niemand hindert dich dein geld(deine werte) in anderen substanzen aufzubewahren.Sicher,dein gehalt bekommst du in € es steht dir aber frei es sofort in Kartoffeln,Getreide,gold,silber oder gummibärchen ,,unzutauschen,,und dies später wieder rückzutauschen beim bezahlen der miete.ich als vermieter hätte auch keine einwände wenn du mir die miete zum monatsanfang in wiener philharmonikern unzenweise bezahlst (bei kartoffeln hätt ich eher probleme ;-)Sicherlich verstehst du worauf ich hinaus will….GELD-egal mit wie vielen negativen es belastet ist erleichtert unseren alltag ungeimein.oder hättest du lust jeden ersten im monat erst zur telekom dann zu deinem stromanbieter,vermieter usw zu latschen und ihm das zahlungsmittel Seiner wahl anzuschleppen!?Ich möchte nochmal unterstreichen das ich viele deiner ansichten teile und verstehe aber in die steinzeit möchte ich dann doch nicht zurück.

PS: welches zahlungsmittel würdest du denn wählen!?

lg üff

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F.B. 21. Februar 2011 at 21:33

@ üff,

ich kann Deine Gedanken ebenfalls gut nachvollziehen.
Vermutlich werden sich Kartoffeln,
um bei Deinem lustigen Beispiel zu
bleiben, im Wettbewerb der Zahlungsmittel eher nicht
auf Dauer durchsetzen.

Ebenso werden es die durch nichts gedeckten Papierwährungen sehr schwer haben im Wettbewerb mit echtem Geld, welches über einen
inneren Wert verfügt.

Man kann sich diesen z.Z. eingeschränkten Wettbewerb
von Papier gegen echtes Geld auch auf dieser Seite anschauen.
Eingeschränkt ist dieser Wettbewerb insoweit, als daß die Papiergeldkartelle die Leute zwingen,
damit ihre Steuern zu zahlen oder
erst z.B. US-Dollar kaufen zu müssen, um an ein Faß abiotisches Rohöl ranzukommen usw.

Gebe es diese Kartelle nicht, wer würde heute noch US$ oder Euro haben
wollen?

Kurzum –

Es wird es bei den allgemein akzeptierten Zahlungsmitteln
sehr übersichtlich werden,
wenn es zu echtem Wettbewerb kommt.

Das Wertverhältnis dieser allgemein akzeptierten Zahlungsmittel zueinander wird wie üblich
in Wechselkursen ausgedrückt.

Selbstverständlich wird mit echtem Geld sowohl die Möglichkeit der Barzahlung dauerhaft garantiert
(der man uns im jetzigen “Geldsystem” schrittweise beraubt), als auch das bewährte System der bargeldlosen Zahlung möglich sein.

Die Banken müssen sich nur wieder daran gewöhnen, daß sie ausschliesslich mit dem Geld ihrer Kunden arbeiten können
und auch nur insoweit, wie sie dafür von ihren Kunden per Auftrag autorisiert wurden.

Und die Bankkunden müssen sich wieder daran gewöhnen, daß es
ein “Umsonstkonto” nicht gibt.

Die Bank wird für den Kontoservice
entsprechende Gebühren erheben,
da sie nicht mehr wie bisher
Kunden nur als Alibi für die Geldschöpfung aus dem Nichts
benötigt, denn:
Geld mit innerem Wert kann man
nicht aus dem Nichts zaubern.

Deine Frage, welches Geld ich wählen
würde, beantworte ich Dir wie eine Frage nach der Wahl eines Autos,
einer Behausung oder eines Urlaubsortes:

Dasjenige welches meiner
jeweiligen Lebenssituation und
~planung am besten entspräche.

Kartoffeln eher nicht, da ich
(nur) für den Eigenverbrauch anbaue.
Ups..Darf man das überhaupt noch? 🙂

Ich kann an der Stelle Oliver Janichs
Buch “Das Kapitalismus-Komplott”
mit meiner besten Empfehlung versehen.

Der Mann hat deutlich mehr drauf
als ich und das Buch sollte
man sich ohnehin als Standardwerk
i.S. unserer Aufklärungsarbeit
zulegen.

Viele Grüße, F.B.

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Kevin 22. Februar 2011 at 10:54

Bargeldlosen Zahlungsverkehr wird es noch immer geben. Es wäre kein Rückschritt, denn der technische Fortschritt und die Vernetzung werden durch einen wechsel des Geldwesens doch nicht verschwinden. Auch Banknoten wird es weiterhin geben, niemand wird physisch mit den Deckungswerten bezahlen. Die Deckung muss halt überprüft werden. Wenn der Währungsanbieter vertraglich zugesichert hat, dass seine Banknoten zu 100% gedeckt sind, dann ist es eine Straftat wenn dem nicht so ist. Das zu kontrollieren und zu ahnden ist Aufgabe des Staates (wenn nicht der Verbraucher schneller war).

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Domi 20. Februar 2011 at 23:26

Freiheit bedeutet das zu tun, was dem Staat nicht schadet.

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ErifOrcim 21. Februar 2011 at 0:04

Laut Duden:

Frei|heit, die; -, -en [mhd. vr?heit, auch = Stand eines Freien; Privileg; Asyl, Zufluchtsort, ahd. fr?heit = freier …
____________________________

Indirekter neuer Begriff: Freiheit ist Sklaverei

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ein mensch 20. Februar 2011 at 21:49

die österreichische gemeinde wörgl hat vor 79 jahren der welt gezeigt dass es anders geht…mit zinsfreiem umlaufgesichertem geld…die österreichische privat, äh, verzeihung, (national)bank 😉 setzte dem mit der armee (welche mit schießbefehl vor wörgl stand) ein ende…bürgermeister michael unterguggenberger gab auf um ein blutbad zu verhindern…tja, kennedy wurde umgebracht 😉

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Kevin 22. Februar 2011 at 11:00

Quellen bitte.

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Gemeiner Leser 22. Februar 2011 at 14:03

Wolln’ wir mal nicht so sein…

ein simples nachschaun bei wikipedia hätte schon zum gewünschten erfolg geführt..

( http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgl#Das_W.C3.B6rgler_Schwundgeld_.28Freigeld.29.5B5.5D )

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Anonymer Feigling 20. Februar 2011 at 21:09

Für jene be denen es mit dem Englisch nicht hapert:

http://mises.org/services/torrents/

Ein Haufen relevantes Zeug zum freien Download. Solange das Internet noch läuft.

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AlexM 20. Februar 2011 at 20:33

“Die Gründe für das Desaster sind vielfältig, und die Literatur über die Ursachen ist endlos. Eine der wichtigsten Ursachen jedoch – wahrscheinlich sogar die Hauptursache – wird fast nie genannt…”

…leider auch nicht auf infokrieg.tv.

“Das Schweigen der Ökonomen zu diesem Thema hat wiederum seine Gründe; der wichtigste davon klingt ungeheuerlich – ”

Ich finde das Schweigen von infokrieg zur Zinsproblematik ungeheuerlich. Schade um ein sonst so hervorragendes Informationsportal.

Vielleicht mal als kleiner Einstieg:

http://www.webinformation.at/material/Pyramidenspiel-Geldsystem.pdf

Geld hat keinen inneren Wert, auch Gold hat nur den, den man ihm beimisst. Es gibt keinen prinzipiellen Grund, warum es kein Papiergeld geben sollte. Umgekehrt bedeutet aber Geld an Gold zu koppeln, die Versorgung einer Wirtschaft mit Geld vom Goldvorkommen abhaengig zu machen.

Und bitte, es soll mir niemand damit kommen, dass die Goldmenge keine Rolle spielt, weil die Preise sich ja anpassen. Wenn die Anpassung der Preise kein Problem ist, warum ist dann die Inflation, eine Anpassung der Preise, ein Problem?

Die wahren Probleme im Geldsystem liegen in der Kopplung von Geldschoepfung und Kredit und unabhaengig davon im Zinssytem.

Die Gesamtverschuldung der Gesellschaft steigt und steigt oder Geld wird der Realwirtschaft entzogen( Aber die Anhaenger der Oesterreichischen Schule sind eben blind auf der Deflationflanke, leider)

Und inwiefern haben wir staatliches Geld? Weit mehr als 90% der Geldmenge wird von privaten Banken geschoepft. Und die Zentralbanken sind auch wieder in Privateigentum oder unter Kontrolle von privaten Bankenkartellen.

Meine Buchtipps, zum Einstieg:

Helmut Creutz, Das Geldsyndrom

und Joseph Huber und James Robertson: Geldschoepfung in oeffentlicher Hand

PS: Bitte mal die Scheuklappen abnehmen aufhoeren den Plutokraten in die Hande zu spielen, mit Forderungen, die ihnen nicht weh tun – (die leistunglosen Zinseinkommen bleiben in der OE. Schule erhalten, genauso wie die Kombi Gelderzeugung und Kredit) ausgerechnet im wichtigsten Bereich, der finanziellen Grundlage der Existenz der Plutokratie.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 21:12

@Alex,

Du plädierst für die Idee der Monetative von Herrn Huber und damit
für staatlich geschöptes Geld.

Motto: gib dem Staat, der bisher die
Papierfetzen von privaten Bankkartellen zu Geld erklärt und seine Bürger per Gesetz zum Gebrauch dieses “Geldes” gezwungen hat,
nun die Macht das Geld selbst zu drucken, dann hat der Staat plötzlich seine Bürger lieb
und die bisherigen Eliten werden diese Macht zur Geldschöpfung auch sicher nicht korrumpieren…

Du bist frei so zu denken und
dieses Geld zu nutzen.

Wer es allerdings nicht benutzen will, sollte nicht dazu
gezwungen werden.

F.B.
PS: Freiheit bedeutet, alles tun zu
können, solange man keinem Anderen
schadet.

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madurskli 20. Februar 2011 at 21:12

Was kümmern dich Geldströme?

kann man das Essen?

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 21:18

muß ich betonen,daß ich AlexM meine? 🙂

F.B.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 21:26

@ madurskli,

gute Frage!

Du solltest frei sein, auch
Essbares als Geld zu verwenden.

Es könnte jedoch Probleme mit der
Haltbarkeit geben für den, der nicht nur von der Hand in den Mund
leben will.

F.B.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 21:31

@ madurskli,

benutzt Du schon heute keine Euro mehr?

Falls doch – warum, wo man sich zur
Zeit noch gesünder ernähren kann,
als bedrucktes Papier zu essen?

F.B.

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AlexM 20. Februar 2011 at 21:40

@Fluor Bernays
“Freiheit bedeutet, alles tun zu
können, solange man keinem Anderen
schadet.”

Ein sehr wichtiger Punkt, denn: Kommerzielle, also nichtstaatliche Geldschoepfung bedeutet eben anderen zu schaden, durch die Moeglichkeit leistungsloses Zinseinkommen erpressen zu koennen, da kommerziel geschoepftes Geld nicht umlaufgesichert ist.

Kommerzielle Geldschoepfung, Motto (das kann man naemlich genauso gut umdrehen):

Gib den privaten Banken die bisher die Schandtaten diverser Staaten finanziert haben nun die Macht Geld ohne jegliches Limit zu drucken, dann haben die Banken uns plötzlich lieb
und die bisherigen Eliten werden diese Macht zur Geldschöpfung auch sicher nicht korrumpieren…

Im Uebrigen halte ich fest, dass die meine zahlreichen Einwuerfe zur Offenheit gegenueber der Deflation weiterhin unwiderlegt sind.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 21:58

@AlexM,

weder Banken noch irgend eine
Regierung haben/hat festzulegen, was
wir als Geld gebrauchen müssen!
Auch nicht was wir zu essen oder was wir anzuziehen haben…

Jeder Mensch soll selbst
frei entscheiden können,
was er als Geld (i.S. von Tausch- u.Wertaufbewahrungsmittel)
verwenden möchte.

Mach was Du willst, aber zwinge anderen nicht Dein Geld auf,
bzw. unterstütze keine Organisationen, die dies tun.

Gute Nacht
F.B.

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AlexM 20. Februar 2011 at 22:42

Zunaechst halte ich fest, dass meine Einwuerfe zur Deflation noch immer unbeantwortet sind.

Zweitens haben Banken und nur Banken die Macht von ihnen produziertes Geld am Markt durchzusetzen, da Verwahrung, Transfer von Geld, Gelddistribution (ueber Kreditentscheidungen) ihr Geschaeft ist. Geld ist das Geschaeft der Banken.

Freiheit, auch nach OE Schule bedeutet ja wohl kaum die Freiheit zur Karltellbildung. Oder sind strenge Antikartellgesetze auch schon zu viel Staat, nach OE Schule?

Und ja, staatliches Geld an sich ist natuerlich laengst nicht automatisch gut, so wie der Staat an sich laengst nicht gut ist. Das wissen wir ja. Deswegen sollte man ihn aber nicht gleich ganz abschaffen, sondern reduzieren, wo es sinnvoll ist.

Und auf Grund der Deflations-Problematik bei nicht umlaufgesicherten Geld, also auch bei Privat-Geld, ist es sinnvoll, das Verhaeltnis zischen Staat und Geld zu demokratisieren und Gewaltenteilung anzuwenden zwischen Geld ausgeben und es herstellen, anstatt Staat und Geldschoepfung voellig zu entkoppeln.

Und ja, die Gewaltenteilung der Gegenwart ist ein Witz. Aber das liegt doch gerade auch ganz besonders am Geldsystem, sprich der einflussreichen, durch das Zinsgeldsystem entstandenen, Plutokratie im Hintergrund. (Und an durchgaengig schlechten Wahlmodi.)

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emarkus 21. Februar 2011 at 20:46

Hallo AlexM!

Ich werde auf deine Frage so genau wie möglich eingehen. Antworte mir bitte einfach, falls du Fragen hast oder anderer Meinung bist!

Doch, ich behaupte tatsächlich, dass die Goldmenge keine Rolle spielt: Die Preise passen sich nach unten an, wenn die Warenmenge stärker steigt als die Goldmenge. Man könnte auch von Deflation sprechen. Dann zu deiner zweiten Frage, warum denn dann die Anpassung bei der Inflation ein Problem sei. Das kann ich dir beantworten. Wenn jeder eine bestimmte Goldmenge hat, dann bleibt trotz Deflation der prozentuale Anteil am Gesamtgold eines jeden Goldbesitzers im gleichen Verhältnis. Die Preise sind zwar von den Zahlen her niedriger, aber die anteilige Kaufkraft eines jeden Goldbesitzers ist gleich geblieben. Für das gleiche Gold kann sich jeder Goldbesitzer nun mehr Waren kaufen. Wenn eine Zentralbank neue Kredite vergibt, dann erhöht das die Geldmenge. Die EZB will die Geldmenge soweit erhöhen, dass die Inflation bei 2% pro Jahr liegt. Soweit die Theorie. Der Punkt ist aber der, dass die Erstempfänger des neugedruckten Geldes noch zu alten Preisen einkaufen können. Erst im Anschluss erhöht sich das Preisniveau. Bei der Inflation wird das neu gedruckte Geld nicht anteilsmäßig an Geldbesitzer gemäß ihrem bisherigem Geldbesitz aufgeteilt, sondern es wird an die Personen verteilt, die den Kredit aufgenommen haben. Inflation manipuliert in sofern den Anteil der Marktteilnehmer am Gesamtgeld zugunsten jener, die den günstigen Kredit als erstes bekommen haben. Bei einer Deflation bleiben die prozentualen Anteile unverändert.

Nur Banken können direkt bei der EZB einen billigen Kredit bekommen, die Bürger müssen bei Banken leihen. Durch Inflation werden Spekulationsblasen begünstigt. Durch Inflation werden ressourcen Vergeudet. Gold hat ein rein ideeller Wert. Wenn die EZB mit dem Gelddruck aufhören würde, dann bräuchten wir nicht Gold schürfen, sondern könnten etwas sinnvolleres produzieren. Aber da die EZB Geld druckt, brauchen wir einen festen Bezugswert. Deshalb nehmen wir sinnloserweise das Gold. Und die Goldproduktion ist bekanntlich aufwendig. Wir verschwenden unsere Arbeitszeit also mit sinnlosem Gold-Schürfen. Obwohl wir es eigentlich nicht bräuchten. Wir brauchen es nur als Notlösung. Und weil Gold eine innere Garantie der nicht Vermehrbarkeit hat. Inflation treibt nicht nur die Goldproduktion an, sondern genauso auch andere Waren. Es gibt Inflationsgewinner und Inflationsverlierer.

Es gibt gute und schlechte Deflation. Wenn wir einen Goldstandard hätten und jedes Jahr alles um 10% billiger würde, dann ist das eine gesunde Deflation. Wenn wir aber nun Fiat-Schuld-Zins-Geld haben, und das in jahrzehntelanger Inflation mitschleppen, dann hat die Zentralbank einen starken Hebel in der Hand. Sie kann jederzeit auf Deflation umschalten. Natürlich kann es auch versehentlich passieren, wenn gerade alle ihren Kredit abbezahlen wollen und sich nicht mehr genügend neue solvente Kreditnehmer finden. Oft geht dem die Schuldenkrise voraus.

Schlechte Deflation ist das, wenn plötzlich unerwartet die Geldmenge heruntergefahren wird und keine Planungssicherheit mehr vorhanden ist. Bei einer natürlichen Deflation, die sich mit der steigerung der Produktionseffizienz begründet, kann man von einer unerarteten Geldmengenverminderung nicht sprechen. Analysten können die Wirtschaftsleistung in etwa abschätzen. Dann wüssten sie im Falle eines Goldstandards, ob eine zu hohe Deflation zu erwarten wäre. Wenn die Deflation zu hoch wäre, dann sollte man als Unternehmer abschätzen, ob es nicht klüger ist, zunächst zu sparen. Dadurch wird die Wirtschaft effizienter.

Wie die Ö-Schule zur Kartellbildung steht weiß ich nicht. Laut Oliver-Janich kann es zumindest legitim sein, dass es Monopole gibt. Er ist aber wie auch ein Gegner von staatlichen Zwangsmonopolen.

In einer freien Marktwirtschaft ohne staatliche Monopole und sinnlose Regulierungen hätten jedenfalls die kleinen Produzenten einen gewalltigen Vortschritt. Anders als Großgewichtige Unternehmen ist der Kleinunternehmer viel flexibel und kann mehr Rendite aus dem Kapital rausholen. Kleinunternehmer brauchen oft sehr wenig Kapital um zu starten. Es kommt natürlich drauf an worum es geht. Auch große Unternehmen haben ihre Stärken.

Aber nochmal zurück zu deiner Kartellbildung: Ich bin natürlich auch dagegen dass sich zu mächtige Organisationen bilden. Das Problem sollte man aber nicht auf Ebene des Geldsystems bekämpfen, sondern auf Ebene der Besteuerung. Die Besteuerung sollte dabei natürlich konsistent und unkompliziert sein. Ich habe dazu immernoch kein Brauchbares Konzept, wie man vernünftig besteuern kann. Es geht fast gar nicht. Du kannst mir ja mal Vorschläge machen.

Eine Besteuerung auf Geldsystemebene mittels Inflation ist aber äußerst dumm. Das liegt daran, dass man dann weitere Regulierungen braucht. Ein geübter Spekulant kann immer in die Währung gehen, in der demnächst keine verbesserte Wirtschaftsleistung zu erwarten ist = keine große Geldmengenerhöhung zu erwarten ist. Dann würden nämlich schon wieder die nächsten Schreie nach Besteuerung oder Verbote der Spekulation kommen. Oder die Leute fordern eine Transaktionssteuer. Und für die Durchsetzung all dieser Regeln brächten wir wieder Kontrolle. Massive Kontrolle. Wir müssten den Staat in die Computer reinsschauen lassen. Denn man kann vollständig per Computer handeln. Kann die Demokratie den Staat in unserem Computer dulden? Ich denke nicht.

Deshalb fordere auch ich das Recht eines jeden Bürgers, selbständig entscheiden zu dürfen, welche Währung er nutzen möchte und welche er ablehnt. Und nicht jeder muss Gold nehmen.

Gruß,
emarkus

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emarkus 21. Februar 2011 at 21:33

Ach ja, und private Banken schöpfen kein Geld, sondern nur Geld-Forderungen.

Und der Zins wird derzeit durch die Zentralbanken künstlich unten gehalten. Eigentlich müsste er viel höher sein.

Fiat-Money per Zins in Umlauf zu bringen ist fragwürdig. Aber würdest du den Zins komplett verbieten wollen?

Wenn zwei Vertragspartner sich freiwillig dafür entscheiden, sich Geld zu varleihen, dann ist das deren gutes Recht. Person A als Darlehensnehmer und Person B als Darlehensgeber. Wenn eine Person zufällig als Firma auftritt soll der Zins dann auf einmal verboten sein? Das wäre dann wieder eine Inkonsitenz (innere Unlogik) im System.

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Kevin 22. Februar 2011 at 10:37

Zur angeblichen Deflation:

Diese Angst vor einer Deflation ist nicht berechtigt. Erstens wird kein Geld vernichtet und zweitens ist eben der Zins der Indikator dafür ob Geld(als Kredit) knapp (Zins hoch) oder ausreichend vorhanden (Zins niedrig) ist und folglich für Geldhalter Anreiz zu verleihen oder lieber zu sparen.

In einem System, in dem der Geldwert weitgehend stabil bleibt macht es für die Menschen doch keinen Sinn Geld zu horten. Ein gewisser Teil wird sicher für Notzeiten zurückgehalten, aber wo ist der Sinn jeden Cent den ich über habe zu sparen? Auf das Sparen gibt es dann keine Zinsen. Nur wenn ich die Bank ermächtige mein Geld als Kredit weiterzuverleihen, dann bekomme ich Zinsen. Also kommt dieses Geld doch wieder in Umlauf. Die Zinsen werden entweder durch erhöhte Produktivität vom Kreditnehmer erwirtschaftet oder nicht. In letztem Fall entfällt auch die Forderung des Kreditnehmers. Somit ist der Zins einerseits die Entschädigung eine gewisse Zeit auf das Geld zu verzichten und andererseits eine Risikoprämie, da das Unternehmen des Kreditnehmers auch scheitern kann und den Kredit nicht zurückzahlen kann (ganz oder teilweise).

Immer haben die Menschen auch Ersparnisse. Das ist aber auch nicht schlimm da die Preise sich daran anpassen. Dieses unbegrenzte Horten von dem die Gesellianer immer reden ist doch wieder der menschlichen Natur. Auch die Vorstellung die Geldhalter würden ständig auf steigende Zinsen spekulieren und das Geld ewig zurückhalten ist nicht nachzuvollziehen. Man rechnet doch auch damit, dass andere ihr Geld irgendwann wieder verleihen und die Zinsen somit wieder fallen. Diesen Punkt möchte man nicht verpassen, also wird man nicht ewig warten.

Auf Unternehmerseite ist der Zins ein Indikator für Wachstum oder Rezession. Werden viele Kredite nachgefragt (steigender Zins) ist dies ein Anzeichen für wirtschaftliches Wachstum. Dies könnte z.B. durch neue Technologien oder erhöhten Konsum zustandekommen. Im Idealfall wurde die Marktentwicklung in dem wachsenden Sektor von den Unternehmern so gut vorausgesehen, dass kein Überangebot besteht wenn sich die Nachfrage normalisiert. Dann wurden keine Ressourcen verschwendet. Wurde die Marktentwicklung zu positiv eingeschätzt kommt es zu einer Korrektur des Marktes in dieser Branche. Das heisst, Betriebe die am ineffektivsten sind müssen schließen. Das ist nunmal so und ist wenn es früh genug passiert auch gesund denn die Arbeitskraft/Rohstoffe/Energie die für diese Tätigkeit aufgewendet wurde hat einfach keine Nachfrager gefunden, könnte also woanders besser eingesetzt werden. Andere Bereiche der Wirtschaft wachsen ja auch womit Ausgleich möglich ist. Es ist also durchaus so, dass die Konjunktur schwankt, aber solch massive Blasen wie wir sie heutzutage erleben, können dann nicht entstehen. Eben diese Korrekturen des Marktes werden heutzutage nicht zugelassen wodurch dieses Ausmaß einer globalen Krise erst zustandekommen konnte. Wir erinnern uns: wenn Unternehmungen früh genug scheitern und Arbeitskräftemangel (Vollbeschäftigung) herrscht ist dies absolut nicht tragisch. Diese Betriebe zu subventionieren oder zu retten führt dazu, dass man Fehlallokationen mit Steuergeldern fördert. Das schadet den Bürgern in mehrfacher hinsicht. Denn es ist die Ursache für die Blasenbildung und das Geld fehlt dem Verbraucher um etwas anderes zu kaufen, was er besser gebrauchen könnte. Ergo fehlt es dem Betrieb der dem Verbraucher dieses von ihm gewünschte Produkt verkauft hätte. Dem Arbeitnehmer fehlt die Arbeit die dafür aufgewendet wurde. Die besteht zwar auch noch im subventionierten Betrieb, jedoch muss dieser Betrieb nun seine Waren billiger Anbieten weil ja die Nachfrage nicht ausgereicht hat damit der Betrieb überleben konnte und die Produkte günstiger verkauft werden müssen. Also wird auch die Arbeitskraft schlechter bezahlt als in dem Betrieb der das gewünschte Produkt hätte verkaufen können. Alternativ kann man den Verbraucher per Gesetz zwingen (z.B. Wärmeemissionsvorschriften bei Häusern, Katalysatoren) Produkte stärker nachzufragen oder z.B. eine Abwrackprämie auszahlen. Dann würde der Wert der Arbeitskraft möglicherweise nicht sinken, jedoch sind die anderen Ressourcen trotzdem verschwendet worden. In jedem Fall wurde der Markt weg von den Bedürfnissen der natürlichen Marktteilnehmer, uns Menschen, gelenkt. Und das ist es was einen freien Markt ausmacht. Die Freiheit des Verbrauchers, sein eigens erarbeitetes Geld für Produkte und Dienstleistungen auszugeben die seine individuellen Bedürfnisse befriedigen und nicht für das, was der Staat gerade für angebracht hält. Das ist dieses Schreckgespenst, dass die Staatsgläubigen so fürchten, der freie Markt.

Das bedeutet nicht, dass notwendige Einschränkungen nicht durchgesetzt werden können, allerdings soll das Volk über diese per Volksentscheid abstimmen und diese Einschränkungen müssen für alle Marktteilnehmer gelten. Somit wären wir bei der Eigenverantwortung der Bürger denn bei der Umsetzung dieser Wirtschaftsform kann niemand mehr bei Missständen mit dem Finger auf den Staat zeigen. Das ist das größte Hinderniss in den Köpfen der Kritiker. Die Verantwortung für das eigene Handeln selbst zu übernehmen, mit all den Konsequenzen die sich daraus ergeben.

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martini 20. Februar 2011 at 20:11

Also ich will mich frei entscheiden können welches Geld ich verwende. Ich will nicht gezwungen werden Monopol(y)geld zu verwenden.
@ Anarchist
Eine Zentralbank war bisher noch NIE unabhängig! Sie ist auch gar nicht notwendig. Für wen denn? Damit sich eine kleine Bande bereichern kann, dafür ist sie gut.

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natas 24. Februar 2011 at 16:31

Du kannst dein Geld ja in jedes beliebige, deiner Meinung nach sichereres Metall oder sonstwas tauschen. Wird halt nur unpraktisch, spätestens wenn du mal den Gegenwert von 10.000.000 Euro von A nach tragen musst. Das kann dann je nach “Währung” die du gewählt hast echt stressig werden. Vielleicht ist das ja auch ein Grund für die Entstehung von Papier- und Elektrogeld.

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emarkus 24. Februar 2011 at 19:51

@natas:

Natürlich kann ich mein Geld in jedes beliebige Metall tauschen. Das Problem ist aber dass ich zunächst gezwungen bin das Euro-Geld überhaupt anzunehmen. Warum das ein Problem ist? Ganz einfach:

Wenn ich mir Silber kaufe, dann muss ich als Kunde indirekt Mehrwertsteuer bezahlen. Wie auf jede andere Ware auch. Gold ist dagegen als einziges Metall von der Mehrwertsteuer ausgeschlossen.

Nächstes Problem:
Ich kaufe mir Gold in physischer Form. Der zahlenmäßige Euro-Preis des Goldes steigt im Laufe der Zeit. Dadurch habe ich KURSGEWINNE zu verzeichnen. Ob ich die Kursgewinne mit Aktien, Goldzertifikate oder physichem Gold erzielt habe spielt bei der Steuererklärung keine Rolle.

Das heißt, wenn die Zentralbank die Geldmenge verdoppelt, dann ist mein Goldbesitz doppelt so viel Euro wert. Vorher war mein Gold 100€ wert, jetzt ist es 200€ wert. Ich habe also einen Kursgewinn von 100€. Dieser Kursgewinn wird im Rahmen der Abgeltungssteuer mit 25% besteuert, sofern meine Kursgewinne nicht unter einem bestimmten Betrag liegen. Ich müsste also vielleicht 25 € steuern bezahlen. Und dass, obwohl ich gar keine Gewinne habe. Ich habe ja wirklich keine Gewinne. Nur der Euro macht einen Tauchgang. Und trotzdem besteuert man das als Gewinn.

Man sieht also, wenn ich mir ein beliebiges Metall kaufe, z.B. Gold, dann wird es mir sofort weggenommen, wenn der Euro eine Inflation von 10000% macht.

Die Abgeltungssteuer muss aber nur abgeführt werden, wenn man seinen Gewinn “realisiert”, das Gold also verkauft. Wenn ich mit meinem Gold in einem Laden um die Ecke einkaufe, dann realisiere ich aber auch Kursgewinne, weil jeder Verkäufer verpflichtet ist, die Warenpreise in Euro anzuschreiben und die Bezahlung in Euro zu akzeptieren.

Der Verkäufer darf nicht direkt Gold annehmen. Er muss Euro annehmen. Wenn er Gold annimmt, so geschieht aus rechtlicher Sicht eine “Gewinnrealisierung” auf der einen Seite und ein “Goldkauf” auf der anderen Seite.

Der Verkäufer legt sein virtuell erhaltenes Geld also stillschweigend wieder in Gold an, welches eines Tages bei Weitergabe wieder als Kursgewinn verzeichnet werden muss, wenn die Inflation nur hoch genug war.

Und hier schließt sich der Kreis der Unterdrückung: Jeder kann kaufen was er will. Aber durch den erzwungenen Zwischenschritt kann man uns wieder unserer erlangten Freiheit berauben. Das allseits diskuttierte Geldmonopol besteht also weniger aus einem einzelnem Gesetzt, sondern vielmehr aus verschiedenen unscheinbaren Regulierungen.

Natürlich kann man die Abgeltungssteuer durch physiches Gold umgehen. Das ist aber nicht rechtens und der Punkt ist, dass ich folgendes zeigen wollte:

Wir dürfen rein rechtlich in der Praxis momentan nicht frei entscheiden, welches Geld wir annehmen. Dass man dieses Verbot umgehen könnte ist klar. Darum geht es hier aber nicht.

Ich hoffe dieser Text hat dem einen oder anderem ein bisschen was über das Wesen unseres Geldmonopols erklärt.

Gruß,
emarkus

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Anarchist 20. Februar 2011 at 19:49

wir haben kein staatsgeld! es steht auch im gg art. 88 drin, dass die zentralbank unabhängig ist und es gäbe auch logischerweise keine staatsschulden. aber logik hat bei wirtschaftsliberalen wohl keinen platz.

“Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft”…
besser man vertraut es direkt leuten wie rothschild an, weil solche leute dominieren den “markt” nämlich.

“Die Sozialsysteme der Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem Zusammenbruch entgegen.” so ein unsinn. wieso sollten sie!? weil es bestimmten elite nicht passt, dass die weniger produktiven kränkeren menschen ohne großes vermögen einfach so ausselektiert werden, weil sie sich keine medizinische versorgung leisten können und dies dann auch teilweise noch mitfinanzieren müssen!?

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Anarchist 20. Februar 2011 at 19:52

*nicht einfach so ausselektiert werden… und die eliten dies…

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netterEddy 20. Februar 2011 at 23:04

“besser man vertraut es direkt leuten wie rothschild an, weil solche leute dominieren den “markt” nämlich.”
das war sicher ironisch gemeint. ironie ist allerdings das du recht hast denn wenn diese leute nicht ihre zentralbank im rücken hätten sondern selbst auf eigene faust wirtschaften müssten wären sie gezwungen nützlich zu sein und sich vorallem der konkurenz zu stellen.

“” so ein unsinn. wieso sollten sie!? weil es bestimmten elite nicht passt, dass die weniger produktiven kränkeren menschen ohne großes vermögen einfach so ausselektiert werden, weil sie sich keine medizinische versorgung leisten können und dies dann auch teilweise noch mitfinanzieren müssen!?”

nein man, in einer reichen gesellschaft werden die wirklich bedürftigen ganz bestimmt nicht vergessen. wir sind doch alle keine unmenschen. aber bei unserem derzeitigen sozialsystem werden die faulen und unberechtigten so sehr bevorzugt das kaum geld für die echten bedürftigen vorhanden ist. wir sehen den wald vor lauter bäumen nicht mehr.

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netterEddy 20. Februar 2011 at 18:19

cool habe mir gerade gestern das buch economics bestellt, freue mich drauf.

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kalk 20. Februar 2011 at 17:00

Jeder der Geld drucken darf hat keine Schulden. Es kommt aber nicht drauf an WER das Geld druckt sondern WIEVIEL und zu welchem Zweck.
Auch wenn der Staat Geld drucken würde, wär es keine Sichere Sache. Im Grunde wählt man nur ein kleineres Übel.
Das Finanz System an sich müsste reformiert werden. Das Problem ist leider viel komplexer.
Aber für den Laien ist es natürlich wichtig einfache pragmatische Lösungen zu finden um zu überzeugen. Denn wer die Masse auf seiner Seite hat gewinnt.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 19:47

@kalk,

es kommt darauf an, daß die Menschen nicht gezwungen werden, irgendwelche
bedruckten Zettel als Geld nutzen
zu müssen.

Man hat uns im im Geschichtsunterricht
erzählt, daß die Inkas ihr Gold gegen Glasmurmeln eintauschten.
Sie sollen das getan haben, weil sie dachten, Glasmurmeln wären etwas sehr viel selteneres als ihr Gold.

Die ganze Klasse hat gelacht!

Heute tauschen alle “freien” Menschen ihre gesamte Arbeits-
leistungen in Papier bzw. elektronische Zahlen auf Konten.

Hat schon mal einer davon gehört,
daß Papier bzw. elektronische
Zahlen auf Konten gar nicht so knapp und damit wertvoll ist/sind?

Nun, der Eine oder Andere schon.
Deshalb zwingen die Regierungen Ihre
Bürger per Gesetz, Papier bzw. elektronische Zahlen auf Konten als Geld zu akzeptieren.
In Zusammenarbeit mit den Banken
kann dieses sog. Geld beliebig
vermehrt werden.
Beliebig viel davon bekommen jedoch nur ein paar ausgewählte Leute.

Dem “Fußvolk” kauft man mit diesem
Papier seine Ressourcen unter den Füßen weg.( Arbeitsleistung und damit Lebenszeit,Energie, Land, Wasser etc.)
Ersparnisse und damit Freiheit und Unabhängigkeit des “Fußvolkes” werden durch Geldentwertung vernichtet.

Die Gelddrucker füllen sich die Taschen und Regierungen bekommen
als kleines Dankeschön ihre Macht gestärkt.

Nette Sache, so eine Papierwährung.
Man muß nur zur “Elite” gehören
und keine Probleme mit skrupellosem und unmoralischem Verhalten haben.

Aber auch für dieses “Geldsystem”
muß es immer einen geben, der es macht und einen, der es mit sich machen läßt.
So weit so gut. Das ist Vertragsfreiheit.
Die endet jedoch, wenn man gezwungen wird, es mit sich machen zu lassen.

Für mich sind unsere durch nichts gedeckten Papierwährungen
und ihre digitalen Geschwister
in Form von Zahlen auf irgendwelchen
Konten nichts anderes als Gutscheine mit eingebautem Verfallsdatum und ohne inneren Wert.
Ich sehe darin das zentrale Instrument für Unterdrückung und Enteignung.

Jeder der will, soll es auch weiterhin benutzen dürfen.

Wer es allerdings nicht mehr benutzen will, sollte nicht dazu
gezwungen werden.

Von keinen Regierungen und von keinen
Bankenkartellen.

F.B.
PS: Freiheit bedeutet, alles tun zu
können, solange man keinem Anderen
schadet.

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Lupo 20. Februar 2011 at 16:43

Wenn der Staat SEIN Geld selbst drucken würde, gäbe es keine Staatsschulden!

Das ist wohl das große Geheimnis an der ganzen Geschichte 😉

http://www.youtube.com/view_play_list?p=ABECBB02F04DD0C1

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netterEddy 20. Februar 2011 at 18:18

falsch dann wäre es immernoch ein monopol.

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Fluor Bernays 20. Februar 2011 at 18:51

@ netterEddy,

so ist es.
Die Menschen sollen nicht nur selbst entscheiden dürfen, was sie anziehen,
sondern auch, welches Geld sie nutzen!

F.B.
PS: Freiheit bedeutet, alles tun zu
können, solange man keinem Anderen
schadet.

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