Wirtschaft

Deutsche öffentlich-rechtliche Medien fürchten die Konzepte der Tea Party

von Ralph Baerligea
parteidervernunft.de
Erstveröffentlichung: 10.11.2010, eigentümlich frei

Die radikal-freiheitliche und radikal-demokratische Tea-Party-Bewegung in den USA um Ron Paul wurde im „ARD Nachtmagazin“ vom 3. November als „radikal“, „erzkonservativ“ und „massiv nach rechts gerückt“ bezeichnet, getrieben durch das „alte Wertesystem der amerikanischen Kleinstadt, der Ranger und Farmer“, einen „Reflex, der aus Verbitterung“ und „großer Verunsicherung“ resultiere. Wichtiger, urteilt der „Nachrichtenmann“ Udo Lielischkies völlig aus dem Zusammenhang gelöst, seien jetzt mehr staatliche Investitionen in Straßenbahnen, da drei Viertel des Sozialprodukts heute in Städten erwirtschaftet würden, und nicht noch mehr Steuersenkungen. „Verbitterung schafft nicht immer kluge Gedanken“, „auffällig viele Kandidaten setzen Cowboyhüte auf und reiten auf Pferden durch ihre Werbespots“, spottet Lielischkies über die Tea-Party-Bewegung, erwähnt aber nicht, dass diese sich im Kern auf den Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek beruft und von den intellektuellen Eliten der USA getragen wird. Dass die Tea-Party-Bewegung sich vor allem gegen die verfassungswidrige Zentralbank in den USA richtet, wird ebenfalls nicht erwähnt.

Warum wird ein solcher Unsinn entgegen der Wahrheit behauptet? Hierzu muss man nach dem menschlichen Handeln fragen. Die Tea-Party-Bewegung setzt sich konsequent für weniger Steuern und die Abschaffung der Zentralbank ein. Würde dies der Tea-Party-Bewegung gelingen, würden bestimmte Interessengruppen, Großbanken, Großunternehmen sowie einflussreiche internationale geistig inzestuöse „Think-Tanks“ und Organisationen keine Subventionen mehr erhalten und an Macht und Einfluss verlieren. Die Staatsgläubigkeit der Bürger ist groß, die Informationsasymmetrie zwischen dem, was der Staat tut und was die Bürger darüber wissen, noch größer. Es liegt hier nicht nur ein mächtiges, allerdings wie immer zeitlich beschränktes Staatsmonopol vor, sondern auch ein sogenannter „Market for Lemons“. Die „staatlichen“ Hinterzimmer sind somit der perfekte Ort für ein unbemerktes Verbrechen. Das staatliche Gewaltmonopol zu missbrauchen, verspricht schnellen und hohen Profit bei geringem Risiko. Die Versuchung ,schnellen Cash zu machen, statt nachhaltig zu wirtschaften, ist groß, zumal dabei nur die Reputation eines nicht greifbaren Staatskollektivs gemolken wird, während die Lobbyisten dahinter kaum erkannt werden. Naiv muss da derjenige sein, der kleine und große Verbrechen nicht für möglich hält.

Die Wahrheit ist die, dass die einmal durch Zwangssteuern, Zwangsabgaben und Zwangsgebühren enteigneten und kollektivierten Gelder kaum noch einer Kontrolle durch die rechtmäßigen Auftraggeber (Prinzipale) unterliegen. Der zahlende Bürger und Volkssouverän wird, wenn er sein Recht nicht lautstark einfordert, schlicht entmündigt. Die kollektivierten Gelder sind dann ein Allmendegut, um das Verteilungskämpfe entbrennen. Gewerkschaftsfunktionäre, Pleitekonzerne, Großbanken und sonstige Lobbygruppen gehen auf Beutezug, um den Steuerzahler auszuplündern. Klar dabei ist, dass die am besten organisierten Räuberbanden, die größte Beute machen. Wirklich Bedürftige, die Armen, Schwachen und Kranken, bleiben auf der Strecke. Die Kranken, Schwachen und Armen haben lediglich die Aufgabe, als Propagandainstrumente missbraucht zu werden, wenn es darum geht, noch mehr Steuern unter Ausnutzung des guten sozialen Gewissens der Menschen zu rechtfertigen, um Geld in die Taschen der Möchtegern-Herrscher zu spülen.
Der empirische Beweis für diese theoretisch klar definierte Tatsache ist: Seit Jahrzehnten steigen Steuerlast und Bürokratie, die Staatsverschuldung klettert von Rekord zu Rekord. Gleichzeitig verarmen die Bürger immer weiter, und die staatlichen Leistungen sinken. Trotzdem heißt es täglich in den zwangsfinanzierten Medien, „der Staat“ brauche mehr Geld. Auf der anderen Seite wird eine kleine Gruppe relativ immer reicher, weit reicher als es in einem kapitalistischen System, wie etwa im Sinne einer Pareto-Verteilung, als gesund betrachtet werden kann. Die Gier der Lobbyisten, in der Rent-Seeking-Theorie auch Pressure Groups genannt, ist dabei grenzenlos, was schließlich allzu menschlich ist. Auch vor der Einflussnahme auf Gesetze schrecken sie nicht zurück, damit der Gewaltapparat des Staates direkt das Geld der Bürger in ihre Taschen schaufeln kann.

Wenn von jedem Euro, der für private Bildung oder Medienberichterstattung ausgegeben wird, wegen der hohen Staatsquote zwei Drittel an den Staat fließen, der damit unter anderem seine „Schulen“, „Universitäten“ und „Medien“ finanziert, wie soll man dann das Schweige- und Lügen-Kartell unter anderem über die wahren Hintergründe des Geldsystems brechen? Für jede privat finanzierte Veranstaltung oder Informationskampagne können die staatsbeeinflussenden Pressure Groups schließlich über die in der Wertschöpfungskette dabei anfallenden Steuern zwei weitere eigene Gegenveranstaltungen finanzieren. Am Ende, wenn alle Stricke reißen, bleibt noch immer die Suppenküche als Propagandainstrument, von der rechte wie linke Sozialisten in der Geschichte immer gerne regen Gebrauch machten, wenn es darum ging, das ins Unglück gestürzte und ausgeraubte Volk wieder auf seine Seite zu bringen.
Was also ist die Lösung? Die Antwort muss lauten: Steuerpflichtige Transaktionen vermeiden und stattdessen auf ehrenamtliches Engagement, freiwillige soziale Netzwerke, kostengünstiges Guerilla-Marketing über das Internet und direkten persönlichen Kontakt setzen. Diese Strategie haben auch die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Euro und die Griechenland-„Hilfen“ klagenden Professoren Schachtschneider, Hankel, Nölling und Starbatty gewählt und sich an die sogenannten „alternativen Medien“ gewandt, nachdem sie vom „SPIEGEL“ stürmisch als „Anti-Euro-Senioren“ verspottet und in den Staatsmedien nur als „Euro-Rebellen“, „Euro-Skeptiker“ und ähnliches tituliert wurden. Die System-Propaganda und „die Art und Weise, wie regierende Hausmeister im Dunkeln Megamilliarden hin- und herschieben, ist eine Beleidigung für jede Intelligenz“, wie der Philosoph Peter Sloterdijk zugibt. Die Menschen werden systematisch betrogen und ausgeplündert und so in ihrer Menschenwürde verletzt.

Warum der abschließende Appell an Sie, sich ehrenamtlich für die Verbreitung der Idee der Freiheit einzusetzen? Weil ohne Freiheit und damit ohne Würde unser Leben verwirkt ist, egal welchen Lohn wir an anderer Stelle auch erhalten mögen. Mit Lohn ohne Freiheit und Würde ist aber nichts anzufangen. Warum ist das Engagement für Freiheit mit Sicherheit erfolgreich? Weil sich Ideen schneller verbreiten als jedes andere Gut auf der Welt, was durch die Technologie des Internets noch zusätzlich beschleunigt wird. Und weil Freiheit das höchste aller Güter ist, wird jeder freiwillig dafür eintreten, wer einmal eine Gefahr für die Freiheit erkannt hat. Gegen diese Entwicklung kommt kein zentrales Zwangssystem an. Ein zentrales Zwangssystem kann zwar so wie der öffentlich-rechtliche und der staatsmonopolistisch-kapitalistische Rundfunk Fehlinformationen verbreiten und Wahrheiten verschweigen, verfügt aber über viel weniger Informationen als alle Menschen zusammen und kann nicht auf die intrinsische, bedingungslose Motivation seiner Mitarbeiter setzen. Damit ist der Ausgang des Kampfes um die Freiheit schon heute zu Gunsten der Freiheitsfreunde geklärt.

Warum versuchen dann doch immer wieder einige Menschen, die Freiheit aus materiellen und ideologischen Interessen abzuschaffen und erreichen so auch immer wieder Teilerfolge? Weil es Fanatiker sind. Wo Sie jedoch nicht für die Freiheit eintreten, überlassen Sie immer anderen das Feld. Das können sowohl kranke Fanatiker, als auch schlicht weniger gut informierte oder frustrierte Menschen mit dilettantischem Halbwissen sein, die sicherlich den Großteil unter den Mitläufern des rechts- oder linkssozialistischen Zentralismus und seiner über den öffentlich-rechtlichen und staatsmonopolistischen Rundfunk organisierten Propaganda ausmachen. Wo sich Menschen betrügen lassen, werden sie betrogen, wo sie sich ausnutzen lassen, da werden sie belogen und ausgenutzt. Faulheit oder Inkonsequenz im Eintreten für die Freiheit wird am Ende immer durch Terror bestraft. „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“, heißt es. Nach dem neuen Testament werden zwar den Menschen alle ihre Sünden vergeben, aber die „Sünde“ selbst bleibt als Fehlbarkeit mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen in der irdischen Welt bestehen.

Auch ohne religiösen Bezug ist klar, dass der Mensch fehlbar ist. Der aufgezwungene Sozialismus ist der wahre „Dschungelkapitalismus“, DER Fehler der Menschen und DIE Krankheit unserer Zivilisation. Nur die konsequente Umsetzung von Eigentums- und Freiheitsrechten sichert die Zivilisation, schützt Umwelt, Wohlstand und Würde und ermöglicht Fortschritt und solidarisches Miteinander der Menschen. Jedes logische Denken und alle empirisch-geschichtlichen Erfahrungen beweisen das. Echtes Miteinander lebt nicht vom „Reiche“ bestehlen und „Arme“ beschenken, sondern davon, dass niemand bestohlen wird, auch nicht die „Armen“ von den „Reichen“ so wie zu Zeiten von Robin Hood, oder heute. Schon der Gedanke an das Stehlen, der Neid, ist falsch. Neidern, Lügnern und Dieben, ob arm oder reich sollte unser Mitgefühl entgegengebracht, aber keine Plattform geboten werden. Staatlicher („sozialer“) Zwang zerstört menschliches Miteinander, menschliche Vielfalt, Kultur und Wohlstand. Echtes Miteinander und Wohlstand lebt vom freien Willen, von Familie, Freundschaft, Verein und Ehrenamt, menschlicher Ehre und Größe.

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65 comments

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Refugio Hawn 5. Februar 2011 at 16:50

Hey, wollte nur kurz sagen, dass ihr echt ne super Seite hier habt!

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lol 14. Januar 2011 at 16:12

30 December, 2010 – 02:36
Zum 1. Januar: Die Krise ist bereits geschehen!
http://www.bueso.de/news/ueberblick-krise-ist-bereits-geschehen

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yeßim 30. Dezember 2010 at 19:45

liebe grüße NeSe

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yeßim 30. Dezember 2010 at 19:42

Auch wenns nicht zum Thema passt,
kanns du mir behilflich sein?.
Am 23.12.2010!! gab es
..(laut Phönix).. eine Bundestagsabstimmung über den Stellenabbau an Deutschen Hochschulen.
Weißt du etwas darüber?

Ps: google mal ” Tittytainment”
Interessant dass es nicht einmal
verschwiegen wird

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Otto Breiter 28. Dezember 2010 at 10:05

wie regiert man ein Volk.
Ganz einfach mann muss es unterhalten und täuschen und gesetzlich verpflichten zu arbeiten und Steuern zu zahlen.

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Otto Breiter 28. Dezember 2010 at 9:58

vielleicht sind in der Tea Party auch schon Satanisten und Freimaurer, Illuminaten wie überall.

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morti 24. Dezember 2010 at 6:51

Noch eine Frage hinterher geschoben.

– Es ist im Interesse von privaten Versicherungskonzerne provitabel zu sein. Sie sind nicht verpflichtet jemanden in eine Krankenversicherung aufzunehmen, d.h. sie können Menschen auch ablehnen, wenn diese ein Verlust für sie bedeuten würden. Wie würden Risikopatienten, die z.B. unter einer chronischen Erkrankung leiden trotzdem Versicherungschutz genießen? Oder sie müßten einen entsprechenden Risikoaufschlag bezahlen. Der aus eigener Erfahrung ganz schön happig sein kann, da ich Neurodermitiker bin. Einen Bekannten, obwohl Millionär, wurde erst gar nicht in eine private Krankenkasse aufgenommen, da er ein Rückenleiden vorzuweisen hat. Ich bezweifle, dass die Supermarktverkäuferin sich mal locker einen Risikoaufschlag leisten kann.

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morti 24. Dezember 2010 at 6:27

Ich habe drei Fragen:

– Das Einkommen soll ja deutlich steigen. Der einzelne Bürger hat also mehr Geld in der Tasche. Das heißt es ist mehr Geld im Umlauf. Was bedeuten würde, dass das Geld wieder an Wert verliert, da die Inflation dementsprechend steigen würde. Wie wird es dann gewährleistet, dass auch die Kaufkraft auch tatsächlich steigt?

– Der Mittelstand ist ohne Zweifel das Rückrat der deutschen Wirtschaft. Er ist der größte Arbeitgeber und macht
Deutschland zu dem was es ist eine Wirtschaftsmacht. Bei absoluter Deregulierung ist davon auszugehen, dass die Großen die Kleinen Schlucken werden und so eine Marktkonzentration eintreten wird. D.h. wenige Anbieter und viele Nachfrager, ähnlich wie in Frankreich. Ist das im Sinne des Wettbewerbs?
Als Beispiel will ich die Lebensmittel anführen, die im europäischen Vergleich nirgends günstiger sind. Es ist davon auszugehen, wenn es nur noch Aldi und Lidel geben würden, wir andere Preise für Lebensmitteln hätten.

– Ich bin ebenfalls ein Gegner von Subventionen! ABER es hängen ja hunderttausende Arbeitsplätze dran. Wo sollen die Menschen unterkommen, wenn ihr Betrieb wegen Rentabiliätslosigkeit schließen muss?

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Kevin 26. Dezember 2010 at 10:27

Danke morti für die konstruktiven Fragen. Es tut gut mal nicht pauschalverurteilt zu werden aufgrund einer liberalen Einstellung.

Ich werde zur Beantwortung ein Goldgedecktes Geldsystem als gegeben voraussetzen. Die PDV jedoch steht für ein wettbewerbliches Geldwesen. Ökonomen der Österreichischen Schule sind der Ansicht, dass letztendlich Gold sich als das beste Geld herausstellt. Auch der Euro die DM2.0 oder irgendein anderes Fiat-Geld wird weiter versuchen dürfen sich zu behaupten. Ebenso das Schwundgeld nach Silvio Gesell.

Zu

1. Inflation ist die Geldmengenausweitung. Die Folge einer Inflation ist die Teuerung der Waren und Dienstleistungen. In einem goldgedecktem Geldsystem gibt es keine Erhöhung der Geldmenge außer durch Bergbau. Somit keine Inflation bzw nur vernachlässigbare.

Das Geld, welches dem AN/AG heute durch z.B. Steuern oder Sozialabgaben nicht zur Verfügung steht ist aber trotzdem im Umlauf. Denn der Staat finanziert damit ja seine Ausgaben. Nur bilden die heutigen Preise nicht nur die Bedürfnisse der Verbraucher sondern eben auch die “Bedürfnisse” des Staates ab.

Durch Subventionen z.B. wird mit diesem Geld der Markt verzerrt. Der Markt bildet die Bedürfnisse der Marktteilnehmer ab. Der Preis eines Produktes stellt das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage dar. Subventionierte Produkte oder durch Gesetze erzwungene Käufe (z.B. Katalysatoren) würden erheblich teurer werden oder ganz verschwinden, da sie erst durch die Bevorteilung des Staates “wirtschaftlich” sind bzw. die Nachfrage künstlich erhöhen. Andere Produkte werden künstlich verteuert in dem der Staat (wie bei Butter) Überproduktion aufkauft (und dann vernichtet… pervers!). Warum er das tut will sich mir nicht so recht erschließen, vermutlich wegen Arbeitsplätzen? In jedem Fall ist dies ein unzulässiger Eingriff in das Marktgeschehen, da in beiden Fällen immer Ressourcen verschwendet werden. Die Kosten für eine Solaranlage stehen in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen. Arbeitskraft, Geld, Rohstoffe werden also künstlich dem Bau von Solaranlagen zugeführt. Ebenso bei Butter. Das Überangebot an Butter ist einzig und allein ein Zeichen für die Sättigung des Marktes. Dies würde sich bemerkbar machen durch den Preis. Da dieser aber manipuliert wird, entstehen die falschen Anreize für Produzenten. Anstatt die Produktion auf andere Güter zu verlagern weil der Butterpreis zu niedrig ist, bleibt die produzierte Menge gleich, oder passt sich nur träge an. Zusätzlich müssen die Verbraucher die erhöhten Preise tragen. Ein niedrigerer Preis wäre meiner Ansicht nach eben gerade die Entschädigung für die Gesellschaft, dass die Produzenten Ressourcen verschwendet haben, die dem Verbraucher hätten zugute kommen können, da sie wirtschaftlicher gewesen wären und somit den Bedürfnissen eher entsprochen hätten.
Lange Rede kurzer Sinn, es käme durch nicht inflationäres Geld und z.B. Subventionsabbau praktisch zu einer Neuordnung der Preise. Dies ist unbedingt positiv zu betrachten, da wie gesagt dann eben die tatsächlichen Bedürfnisse und Angebote abgebildet werden. Diese Ordnung hat Zeit sich zu entwickeln, da ja nicht alles von heute auf morgen umgesetzt werden kann. Die Steigerung der Kaufkraft in einer wettbewerblichen Geldordnung ergibt sich zwangsläufig aus der Produktivitätssteigerung einer Volkswirtschaft.
Gerade der Mittelstand bekommt diese staatlichen Eingriffe zu spüren. Großen Unternehmen ist es möglich im Verhältnis zur Anzahl ihrer AN eine relativ kleine Verwaltung und Rechtsabteilung unterhalten zu müssen, die durch potentiell größeres Wissen (Aufgrund z.B. mehreren Steuerrechtlern bei denen sich die Ressource „Wissen“ ergänzt) besseren Zugang zu Förderungen und Steuerschlupflöchern haben. Kleine und mittlere Unternehmen sind dabei generell im Nachteil. Hinzu kommt die Lobby der großen Unternehmen, die es immer wieder schafft auch die Politik in nicht geringem Maße zu ihrem Vorteil zu beeinflussen. Auch sind die Eintrittsbarrieren bei Unternehmensgründungen für Leute mit eher geringen finanziellen Mitteln dermaßen hoch, dass potentielle Unternehmungen gar nicht erst angegangen werden. Auch die erhöhten Einkommen könnten dem Mittelstand zugute kommen, da ich zum Beispiel kaum noch bei Aldi einkaufen gehen würde, wenn nicht am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig wäre. Jeder, der schon mal ein qualitativ hochwertiges Stück Fleisch genießen durfte, wird vermutlich dieses auch kaufen, wenn er es sich aufgrund höheren Einkommens leisten kann. Und so wird es bei allem sein. Ich würde mir nicht die Billigcouch von Domäne, Sconto oder sonstwem hinstellen, sondern wenn möglich die des Möbeltischlers meines Vertrauens.
Der Mittelstand würde also profitieren von weniger gesetzlichen Regelungen, weniger Kosten, weniger Benachteiligung durch Lobbying und der Verbrauchermoral.
Entschuldigt die lange Antwort, aber ich bin selbst eigentlich ökonomischer Laie. Da die Österreichische Schule aber allein auf Logik aufbaut ist es jedem möglich diese zu verstehen. Mit ein wenig mehr Übung in der Argumentation, werden meine Antworten aber auch sicherlich kürzer werden.

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Auflöser 23. Dezember 2010 at 18:19

Der Artikel ist in seiner Essenz der Botschaft über die TP schon ok.Doch eines wird wahrscheinlich immer noch gerne vergessen.Unser”System”,und das seit tausenden von Jahren durch Religion und Politik bestimmt wurde und wird, existiert durch Handlungen und Reaktionen der Dualität.Und in dieser wurde im Geist und Bewusstsein die Welt leider auch gespalten,getrennt und geteilt!Spaltung:diabolo
Das erwachende Bewusst-Sein der Menschen weltweit erzeugt jetzt
ein erkennen,ein aufbrechen dieser Spaltungen, das alles wieder zusammen eine Ganzheit,eine Einheit des Lebens sein kann und muss.Aber nicht nach Gedangentum der NWO, die nur noch weitere Versklavung
und Manipulationen sind und gegen das Leben gerichtet sind, sondern im füreinander und zueinander sein kann.Und nicht im Gegeneinander wo man sich dauernd als Konkurenten sieht wo einer immer besser als der andere sein muss.Wir werden eine neue Ordnung der welt erreichen die aud Harmonie aller Systeme aufgebaut sein wird (Menschen,Öko und kosmisch). Unser Welt-system wird eine grundlegende Änderung erhalten, von innen und von außen her!Die Grundeinstellungen aller Menschen wird durch das höhere Bewusst-Sein,das schon seit längerem auf unseren Planeten einstrahlt, geändert, und zwar zum wahren LEBEN hin. Es werden in der vor uns iegenden Zeit nun
weltweite gigantische Veränderungen geschehen,etwas was seit Erschaffung der Erde so noch nicht geschen ist.Wir erleben eine Reinigung,geologisch,physisch wie auch geistig und eine Wiederverbindung mit allem was existiert, auch kosmisch!
Lg an alle

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martini 23. Dezember 2010 at 17:53

Die Tea Party ist nunmal keine homogene Bewegung mehr. Als freiheitliche Graswurzelbewegung gestartet, sind längst die reinen Karrieristen auf den Zug aufgesprungen und versuchen ihn für sich zu nutzen. Wenn ich dort drüben in der republikanischen Partei groß rauskommen will, dann führe ich meinen Wahlkampf am besten “unter dem Banner der Tea Party”. Besser wäre es gewesen eine eigene Partei zu gründen, strikt getrennt von den Reps. Ist aber in so einem riesigen Land schwieriger. Die PDV macht ihre Sache gut. Ein Wort an die Kritiker: Diskutiert auch im PDV-Forum mit! Stellt Fragen, bringt eure berechtigten Einwände dort ein damit das Parteiprogramm von einer breiteren Basis weiterentwickelt werden kann.

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Kevin 23. Dezember 2010 at 21:13

Ja, macht das bitte. Bitte nehmt euch aber die Zeit und lest die Quellen vorher durch oder zumindet das Parteiprogramm. Nach den Weihnachtsfeiertagen werde ich einen FAQ Bereich erstellen. Bis dahin wird es schwer sein auf die tausendste sich wiederholende Frage eine Antwort zu bekommen.

Alle bei der PDV engagieren sich ehrenamtlich und somit in ihrer Freizeit für die Freiheit und sind berufstätig. Seid bitte nicht ungeduldig was die Beantwortung angeht. Ralph wird baldmöglichst einen Artikel über Privatisierungen veröffentlichen.

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Kevin 23. Dezember 2010 at 23:00

kleine korrektur. nicht alle mitglieder der pdv sind berufstätig. Wir sind stolz darauf, dass das gemeinsame Ziel Menschen der unterschiedlichsten Schichten zusammenführt.

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Kevin 23. Dezember 2010 at 12:11

Liberalismus ist mitnichten dogmatisch. In ihm wohnt der Wunsch die Voraussetzungen für Anpassung, Veränderung, Entwicklung und Individualismus zu schaffen.

Ein Paradies wird es nicht geben. Im Paradies bekommt man alles ohne etwas zu leisten. Wer hat das jemals von der PDV behauptet?

Wenn man den AG-Anteil der SV miteinberechnet und die Teuerung, die folge der Inflation ist, kommt man auf eine Staatsquote von in etwa 2/3. Der Arbeitgeberanteil ist Lohnbestandteil und die Inflation nur eine versteckte Steuer, da die Erstempfänger des aus dem nichts geschaffenen Geldes von der noch unveränderten Kaufkraft profitieren. Der Bürger aber ist der letzte der dieses Geld (wenn überhaupt) bekommt. Bis dahin haben die Produzenten die Preise schon erhöht, da die zu erwartende Teuerung bei den Preisen eingerechnet wird.

Zur Industrialisierung: Nr.15 und 16 in Gerd Habermanns Aufsatz.

http://www.parteidervernunft.de/sites/default/files/Die_Freiheit_in_der_Deutschen_Geschichte.pdf

Ich lag vielleicht falsch mit dem was ich übers denken und posten sagte. Ich korrigiere hiermit und sage: Erst lesen, dann posten. Steht alles im Parteiprogramm und in den Quellen auf der Webseite der PDV. Wer natürlich nur kritisiert ohne sich vorher über den Gegenstand der Kritik zu informieren, der ist nicht dumm, sondern einfach nur zu faul.

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rolf 23. Dezember 2010 at 3:51

Wenn die Leute es nicht einmal fertigbringen, allgemeinverständliche Artikel ohne Anglizismen und Finanzfachvokabular zu verfassen, dann werden sie scheitern.

Wer einen Hausmeister als “facility manager” verbrämt, nur als Beispiel, den nimmt sowieso niemand für voll.

Der “Partei der Vernunft” wäre anzuraten, vernünftiges Deutsch zu benutzen, um die Menschen zu erreichen, anstatt in selbstverliebter Intellektualität (oder was sie dafür halten) nichts anderes als Sprechblasen abzusondern.

Ich vermisse z.Bsp. eine ganz simple Forderung nach einem Ehrencodex der Abgeordneten und deren Parteien:

-Verbot von Parteispenden
-Verbot von Nebentätigkeiten
-Verbot von Parteien in Rundfunkräten etc.
-Staatsbedienstete dürfen nicht Abgeordnete sein (in der Realität sind 70% der Berliner Abgeordneten Beamte und Lehrer, und dann noch die Pfarrer dazu, was für ein Witz 😉 (ironisch)
-nur namentliche Abstimmungen

Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Justiz durch Wahl der Richter.

Volksabstimmungen für alle Grundsatzentscheidungen auf allen ebenen, also kommunal bis bundesweit.

Die macht der Parteien muss gebrochen werden, die sich den Staat Untertan gemacht haben.

Genau deshalb brauchen wir eine basisdemokratische Bewegung wie die Tea Party, und gerade NICHT neue Parteien, die eh nix reissen werden”

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Andre 23. Dezember 2010 at 12:39

Der Artikel wurde auf eigentümlichfrei veröffentlicht also kann man sagen das er für Leute bestimmt war die vom fach sind. Ich geb dir Recht das man es einfacher schreiben sollte, vorallem bestätigt es sonst die Leute das es nur für die Manger und Großkonzerne Vorteil Haft ist. Glaub aber auch das eine Partei besser ist als eine TeaParty bis jetzt ist es bei der PDV noch recht übersichtlich was man bei der TeaParty ja nicht grade behaupten kann was da alles rum schleicht.

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Kevin 23. Dezember 2010 at 18:16

Überlegungen wie Beispielsweise Abschaffung politischer Immunität, Bestrafung bei Nichteinhaltung von Wahlversprechen sind bereits gemacht. Deine Vorschläge sind gut und ich werde mir bei dir etwas ausborgen.

Die PDV ist selbstverständlich auch für Volksabstimmungen auf Bundesebene. Beim nächsten Euro würde das Volk also gefragt werden. Selbstverständlich wäre das Ergebnis dann auch verbindlich Umzusetzen.

Abschaffung der Weisungsbefugnis der Staatsanwälte steht bei uns auf dem Programm. Ich kenne mich nicht bei der Justiz aus, aber jeder Vorschlag in Richtung Gerechtigkeit und Freiheit ist im Forum der PDV selbstverständlich willkommen.

Auch wenn einige das hier anders sehen, wir möchten nichts geringeres als das Missbrauchspotenzial eines Machtapparates abschaffen und faire Bedingungen für alle schaffen.

In diesem Sinne: Frohe Feiertage!

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Gib8 22. Dezember 2010 at 21:56

@Kevin
Das Verständnis zum „neoliberalen Mainstream“ bezieht sich auf das Abschöpfen von gesamtgesellschaftlich Güter und Einrichtungen die von allen Bürgern erwirtschaftet wurden. Das Gemeinwesen, bspw. Elektrizität, Wasser, und weitere kommunale Einrichtungen und Betriebe die gesamtgesellschaftlich erwirtschaftet wurden. Das macht den Staat doch aus!

Mit den Mitteln der PPP, Public Private Partnership … die Mobilisierung privaten Kapitals. Weiter mit den Prozessen des Outsourcing an Private Unternehmen, sowie die Liberalisierung des Kapitalmarktes auch als Heuschreckendebatte bekannt. „Wikepedia zur Österreichische Schule“.
Den bereits durch sein Scheitern in die Geschichte eingegangene Liberalismus, nun hier, durch Teilelemente als Liberalismus-Reloaded zu installieren erscheint positivistisch formuliert extrem zwiespältig.
Ein kurzes „must have seen“ bringt der Link: http://www.youtube.com/watch?v=00KYPsQSG10
Der grosse Ausverkauf – Florian Opitz

Beste Grüsse
Gib8

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Kevin 23. Dezember 2010 at 11:15

Zum scheitern des liberalismus muss ich leider sagen, dass es stimmt. Entscheidend ist doch aber warum er gescheitert ist. Dazu empfehle ich den Aufsatz von Gerd Habermann. Punkt 14,15 und 18 sind dafür interessant, jedoch ist der Aufsatz in Gänze lesenswert.

http://www.parteidervernunft.de/sites/default/files/Die_Freiheit_in_der_Deutschen_Geschichte.pdf

Dass zu diesem Zeitpunkt die Privatisierung schädlich ist wird auch von der PDV, insbesondere von Ralph Bärligea immer wieder betont.

http://www.parteidervernunft.de/node/1464#comment-11705

Grundvoraussetzung für das liberale Programm ist die Abschaffung des Geldmonopoles. Einzelne Teile des Programmes können nicht heute eingeführt werden. Das Programm muss in gänze gesehen werden. Der Bundesvorstand sieht 30 Jahre als realistischen Zeitraum an, der benötigt wird das Sozialstaatsmonster zurückzubauen und das Programm der PDV vollständig umzusetzen. Auch möchte ich betonen, dass ein konkreter “Ablaufplan” noch nicht existiert und vermutlich gar nicht erstellt werden kann weil man diesen massiv überregulierten Staat nicht ansatzweise vollständig überblicken kann. Konkrete erste Schritte sind in Arbeit und werden im Programm veröffentlicht sobald sie beschlossen worden sind.

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alex 22. Dezember 2010 at 19:52

sarah pallin ist mitglied der tea party … schonmal darüber nachgedacht, dass die “erzkonservativ” ist? das macht doch alles keinen sinn. und leute die obama als nazi und als kommunist gleichzeitig bezeichnen haben bestimmt wahnisinnig viel ahnung von politik und dergleichen. ja ich bin mir ganz sicher, dass die tea party nur unser bestes will.

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Der Kosmotoriker 23. Dezember 2010 at 13:49

Werter Alex! Die Nazigrößen selbst haben sich tatsächlich noch in den 30-ern als Kommunisten gesehen – siehe folgenden Artikel auf Infokrieg.tv: http://infokrieg.tv/wordpress/?p=1986

Das ist ja gerade der Trick mit dem “Teile und herrsche”: Ziehe eine beliebige, vom Mediendiktat kontrollierte Grenze und halte damit alle zum Narren. Siehe da, es funktioniert bis heute. Beste Weihnachtsgrüße!

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Caligula 22. Dezember 2010 at 14:49

Zum Thema “Ron Paul” ist es nicht ganz uninteresant zu hören, was der Mann wirklich über 9/11 denkt:

http://www.youtube.com/watch?v=hGyhlNY0y1k&feature=related

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Kevin 22. Dezember 2010 at 14:27

Sie wird es sich leisten können, wenn das einzige was sie an Steuern zahlt 10% Mehrwertsteuer ist. Das das heutzutage nicht funktioniert ist klar, da die Staatsquote bei 60-70% liegt. Erst denken, dann posten…

Desweiteren wird auch sie sich privat krankenversichern können, denn ein Verbot einer Versicherung sieht das Programm der PDV nicht vor.

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Billy 22. Dezember 2010 at 14:16

Beim Wort “Liberal” denken die meisten zuerst an die FDP. Die FDP ist aber NICHT liberal sondern eine reine Klientel-Partei! Das sagt sogar MDB Frank Schäffler über seine eigene Partei.
Woran kann man das erkennen?
Z.B. an den GEZ-Zwangsgebühren für alle Haushalte. Eine echte liberale Partei würde massiv gegen diese Abzocke stimmen.
Ich empfehle euch: Lest das Kapitalismuskomplott. Oliver Janich weist in seinem Buch nach, dass die FDP von Anfang an seit Parteigründung eine Mogelpackung war und bis heute ist.

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Kevin 22. Dezember 2010 at 12:58

Um einen tieferen Einblick zu bekommen warum der Liberale (die FDP ist nicht liberal) diese freiheitliche Form der Gesellschaftsordnung bevorzugt kann man sich auch auf http://www.mises.de einen Überblick schaffen.

Wenn dieses Gedankengut wieder in Erinnerung gerufen wird kann man wieder sagen, das alle Macht vom Volke ausgeht.

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Sebastian 22. Dezember 2010 at 11:24

Sehr guer Artikel,
ich empfehl hier jeden noch mal wärmstes das Buch Economics! von Henry Hazlitt (oder in Englisch Economics in One Lesson). Hier wird nochmals sehr detailliert beschrieben was passiert, wenn der Staat in den Markt eingreift.

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PeterPan 22. Dezember 2010 at 11:23

Ich moecht meinen, wenn man liest das die ganzen Konzerne und Banken imense Einbrueche haben werden, liegt es doch auf der Hand, dass diese Bewegung mit noch so viel Initiative erfolglos bleiben wird. DIE lachen sich doch in´s Faeustchen das wir so “friedlich” sind und wenden ihre Banknoten.

Sicherlich ist es schoen und gut neue Bewegungen zu gruenden und zu haben um zu versuchen sich durchzusetzen. Aber galubt Ihr wirklich das die Banker und Logenbosse sich ihr “hart erarbeitetes” einfach so dem gemeinem Volke geben werden. Bezweifle ich. Sie werden mit aller Gewalt die ihn zusteht das unterbinden. Wir bekommen es ja in anderen Laendern mit.

So geht es nicht weiter und ich moechte fast meinen freidlich auch nicht mehr.

Also was wollen wir? Einen Umbruch und Wahrheiten… aber wer “steuert” dann das Volk? Das Volk selbst? Das wird dann ebenso eine Anarchie sein. So oder so… Ein Kollaps wird kommen wenn eine Regierung gestuertzt wird. Ist ja klar…

Also was muessen wir tun, auf die Strassen gehen. Meine Meinung. Und auch mal ein wenig mehr auf die AA hauen.

Wir werden ja in allem é dumm gehalten… also.

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Andre 21. Dezember 2010 at 23:13

WIR HABEN KEIN KAPITALISMUS !!!!
Grundlage für Kapitalismus ist ein von staatlichen Eingriffen weitgehend freies Wirtschaftssystem auf der Basis des Marktmechanismus und der Selbststeuerung durch Angebot und Nachfrage.

Was haben wir heute ?

Wir haben heute Fette Bänker oder Konzern Chefs im Bundestag sitzen die die Politik beraten! Und wie nennt man das Planwirtschaft!

Und die Medien und die Linken schreien der Böse Kapitalismus wir brauchen mehr Staat er ist der Heilbringer wir müssen den Markt kontrollieren.

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morti 22. Dezember 2010 at 0:59

Als Gegenargument könnte man die Bankenkrise nennen. Die Banken haben es übertrieben, keiner hat ihnen Grenzen gesetzt und am Ende hatten wir den Salat!

Meiner Meinung nach kann sich der Markt nur Selbststeuern, wenn auf den entscheidenden Märkten (Grundversorgung) ein Polypol vorhanden ist. Und hier müssen die Weichen von der Politik gestellt werden. Sonst haben wir das, was wir jetzt an den vier Stromriesen in Deutschland sehen. Die den Preis nach belieben diktieren können. Und wir müssen den bezahlen, da wir darauf angewiesen sind.

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Kevin 22. Dezember 2010 at 9:26

Eben nicht, die Regierungen fördern eben diese Monopolbildung! Gib du mir nen posten, ich mach dir ein gesetz! Wie blind seid ihr?!

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Kevin 22. Dezember 2010 at 9:58

Soviel zu der Theorie alle wären verloren wenn es keine Sozialhilfe mehr gibt.

http://www.hartz4-im-netz.de/PagEd-index-page_id-289.html

Sowas gibt es also heute schon, und wenn die Menschen wesentlich mehr Geld in der Tasche hätten, würden sicherlich mehr Leute etwas davon hergeben um anderen zu helfen…

Außerdem können nur Menschen untereinander sozial sein. Ein Jobcenter, ein Sozialamt kann nur Geld geben und deren Mitarbeiter verhalten sich auffallend häufig recht asozial.
Die Familie würde wieder zusammenrücken und könnte tatsächlich wieder effektiv Hilfe leisten ohne, dass es an die Schmerzgrenze geht. Eure Staatsgläubigkeit ist zum brechen. Ihr glaubt wirklich noch, dass es so wie bisher weitergehen kann? Schaut mal auf die Schuldenuhr! Dieses (A)sozialsystem ist einfach nicht finanzierbar! Es ist Asozial, weil die die Arbeiten häufig für 8h Arbeit (tendenz steigend) minimal mehr bekommen als die die ALG2 beziehen, und die die ALG2 beziehen von den Arbeitnehmern dafür gehasst werden. Nicht selten gibt es bei den Arbeitslosen psychische Erkrankungen die aus dieser Nutzlosigkeit und gesellschaftlicher Ächtung resultieren.

Auch die Mähr vom herzlosen Unternehmer ist bei Euch verbreitet. Profitgier ist nicht dem Kapitalismus geschuldet sondern dem Geldsystem. Kapitalismus hat im Grunde etwas damit zu tun wirtschaftlich zu arbeiten und wettbewerbsfähig zu sein. Was heute stattfindet ist Corporatismus. Eigentlich bestimmen die großen Konzerne was in der Politik passiert. Siehe z.B. Glühbirnenverbot Bankenrettung etc.

Wenn der Staat an sich zurückgefahren wird, gibt es nichts mehr zu bestechen, zudem wird die PDV ebenso die Bürgerbeteiligung einführen. Kommunale Selbstverwaltung wird eine wahrhaftige Demokratie wieder einführen, weil nur die unmittelbar betroffenen Bürger tatsächlich wissen können, was das beste für sie ist.

Deshalb auch der Name: “Demos” > Gemeinde, “Kratie” beherschen. Je größer das Gebiet wird, desto weniger Demokratie ist möglich es muss automatisch immer weiter Zentralisiert werden. Man siehe EU…, wo ist dieses Gebilde noch demokratisch?

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morti 22. Dezember 2010 at 13:58

Wozu haben wir dann das Kartellamt? Wie würde es heute in der Wirtschaftslandschaft aussehen, wenn sie bei Konzernzusammenschlüssen nicht intervenieren würden?

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Kevin 22. Dezember 2010 at 14:34

Soso, du bist also wirklich der Meinung das Kartellamt hat uns vor schlimmerem bewahrt?

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morti 22. Dezember 2010 at 14:49

Betrachte doch mal Deutschland im Europäischenvergleich! Wir sind mit Abstand das wirtschaftsstärkste Land. Unser Vorteil ist der große Mittelstand, den es wo anders so nicht gibt. Durch viele Marktteilnehmer entsteht Wettbewerb von dem wir provitieren. Vergleicht man da Frankreich, die eine Politik der Großkonzerne betrieben haben, beneiden uns heute um unseren Mittelstand. Würde hier niemand draufschauen, dass einzelne Konzerne kleinere immer weiter schlucken, um so immer größer zu werden und Marktbeherrschender, hätten wir bald auch französische Verhältnisse.

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Gib8 21. Dezember 2010 at 22:03

Was will uns Hr. Ralph Baerligea sagen? Eines sicher nicht, was er geraucht hat!
Das ist ja richtiger neoliberale Mainstream. Stellt er hier das Parteiprogramm vor?
Also hier sollte doch bitte etwas detaillierter ausgeführt werden was der Autor meint. Nur die Headline und Power-Begrifflichkeiten – das sollte für die IKTV nicht aufreichend sein. Schwer enttäuscht dass so was auf dieser Seite möglich ist.
Gruß Gib8

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Kevin 22. Dezember 2010 at 13:13

Zitat Wikipedia: “Manche Kritiker des liberalen Marktsystems setzen diesen Begriff ohne inhaltliche Auseinandersetzung ein, um diese Position als unsozial zu kennzeichnen.”

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Kay 21. Dezember 2010 at 21:24

Hm… Die Reichen werden reicher,und die Armen ärmer.

Ist es nicht das, was Freie Marktwirtschaft ausmacht ?
Wenn jemand nicht kann,kriegt er halt nix,und die,die koennen,kriegen halt.

Also manchmal find ich die Schizophrenie ganz schoen verwirrend :-/

Klaer mich mal jemand auf, was der Unterschied zwischen Liberaler Marktwirtschaft und Kapitalismus (im heutigen Sinne) sein soll ?

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morti 22. Dezember 2010 at 0:42

Freie Marktwirtschaft macht aus, dass jeder am Markt teilnehmen kann. Es steht dir ja offen dich Selbstständig, eine Firma, ein Laden, etc. aufzumachen. Bist du gut und bietest das an was der Markt verlangt, wirst du erfolgreich sein und dein Geld machen. Bist du das nicht, wirst du wieder vom Markt verschwinden.
Das gleiche gilt auch für deine Arbeitskraft. Es steht dir ja frei deinen Arbeitsplatz selbst auszusuchen. Je nach dem was du kannst und wie die Nachfrage nach dem “Können” auf dem Markt ist, kannst du deine Arbeitskraft entsprechend teuer verkaufen. Deshalb verdienen Fachkräfte entsprechend mehr als Ungelernte. Da die Firmen diese Leute halten müssen, denn ansonsten würden sie sich einfach einen anderen Arbeitgeber suchen.
Lange Rede kurzer Sinn: “Freie Marktwirtschaft bedeutet, dass es jeder selbst in der Hand hat viel Geld zu verdienen.”

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morti 22. Dezember 2010 at 2:54

Liberale Marktwirtschaft und Kapitalismus sind nicht miteinander vergleichbar, da das eine die Ordnungspolitik und das andere die Eigentumsordnung darstellen, aber sie bedingen einander.
Liberal heißt so viel wie frei, d.h. eine liberale Marktwirtschaft regelt sich von allein. Der Staat hält sich da ganz raus. Würde z.B. Opel mit seinen 40.000 Beschäftigten pleite gehen, würde es den Staat null interessieren und wir hätten 40.000 neue Arbeitslose… es hätte niemals eine Abwarckpremie gegeben, was immerhin tausende Arbeitsplätze gerettet hat.

Kapitalismus mache ich kurz. Der beschreibt im Prinzip das Eigentum. Alles was einer Firma gehört (Maschinen, Gebäude, Büroausstattung, Firmengeld, etc.) ist dessen Kapital und alles was du als privat/natürliche Person besitzt ist deines. Das Gegenteil wäre der Kommunismus. Da gibt es kein Eigentum. Hier ist alles Allgemeingut.

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Kevin 22. Dezember 2010 at 13:45

http://www.welt.de/wirtschaft/article4045784/Autobranche-vor-dramatischem-Einbruch-2010.html

Das können die Folgen des staatlichen Interventionismus sein. Er schiebt Bereinigungseffekte des Marktes für kurze Zeit auf und verschlimmert diese dadurch nur. Das Problem unserer Zeit ist, das diese Politik seit Jahrzehnten verfolgt wird und diese Bereinigungseffekte immer und immer wieder verhindert hat, sodass es nun soweit ist, dass einzelne Unternehmen der Wirtschaft und den Bürgern enormen Schaden zufügen wenn sie scheitern würden. Das bekannte “Too big to fail”.

Das Scheitern am Markt ist jedoch nichts anderes als ein Beleg dafür, dass dieses Unternehmen nicht konkurrenzfähig ist. Wenn diese Unternehmen gerettet werden, warum wird der kleine Tischler denn nicht gerettet? Hat der Fabrikarbeiter bei Opel, Mercedes oder Audi denn mehr Recht auf seinen Arbeitsplatz als der Tischler, der Bäcker oder der Maler?

Aber schauen wir mal genauer hin was passiert ist bei der Abwrackprämie. Hier wurde mit Geld aus Steuergeldern den Leuten die diese Prämie nutzten ein neues Auto mitfinanziert. Die Rechnung erhalten alle Steuerzahler. Den großen Konzernen hat das kurzfristig geholfen. Was passiert aber nun in den nächsten Jahren? Wer wird wohl wieder nach Hilfe schreien wenn es kritisch wird? Und wer muss es bezahlen?

Ich währe also vorsichtig mit Rufen nach staatlichem Interventionismus. Denn jede Wettbewerbsverzerrung hat Konsequenzen.

Das heute jedes neu geschnürte Milliardenschwere Paket alternativlos ist, ist Ergebnis Jahrzehntelanger oportuner Politik, und nun geht es nurnoch darum dieses pervertierte System noch bis zur nächsten Legislaturperiode am Leben zu erhalten. Denn die letzten hängen an der Laterne wenn es zusammenbricht.

Was also kann man daraus Lernen? Es wird immer Betriebe geben die Pleite gehen wenn sie nicht ordentlich wirtschaften oder einfach zu groß werden. Wichtig ist, dass diese Unternehmen frühzeitig scheitern, damit der Schaden minimal bleibt. Subventionen sind ein Tabu, da damit unwirtschaftliches Verhalten gefördert wird.

In einer gesunden freien Marktwirtschaft gibt es kein “too big to fail” weil alles was zu groß wird irgendwann nicht mehr beherrschbar ist.

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darkside 21. Dezember 2010 at 20:47

“Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!”

~ Theodor Körner 1791-1813 ~

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Klausbert 21. Dezember 2010 at 20:10

Ach das triffts doch punktgenau!

Frank H.hat recht, nur redet niemand über die suggestive auslaenderfeindlichkeit dieser Partei.

http://taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/sind-sie-integriert/

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Florian E. 21. Dezember 2010 at 18:40

Gut geschriebener Artikel, auch wenn man über die TP etwas genauer aufklären sollte. Alles über einen Kamm zu scheren, halte ich für problematisch, denn auch in dieser Bewegung gibt teils Ansätze, die sicherlich alles andere als gut sind. Beispiel: wenn sogar die Feuerwehr privatisiert werden würde und nur dann löscht, wenn auch die Rechnungen bezahlt sind. Spätestens wenn dabei jemand ums Leben kommt…

Und genau hier muss die PDV ansetzen. Sie muss auf Bedenken reagieren, richtig kommunizieren und Ängste abbauen, wenn sie erfolgreich sein möchte. Man sollte keinesfalls besserwisserisch oder oberlehrerhaft rüber kommen.
Dasselbe Debakel erlebte ja die CDU mit Paul Kirchhoff auch. Man wollte mutig bei der Entflechtung des Steuerdickichts sein und hatte dazu auch einen angesehenen Experten zu bieten. Nur was man nicht im petto hatte, war eine Kommunikationsstrategie, wie man mit Vorwürfen und Einwänden seitens der Opposition umgeht. Einfache Botschaften und das Spiel mit der Angst kommen beim Wähler immer leichter/schneller an, als wenn man versuchen muss, einen komplexen Sachverhalt herunter zu brechen.

Und hier möchte ich ganz im Speziellen auf die Kommentatoren eingehen, die einen unkontrollierten Kapitalismus fürchten – vielleicht zu recht, aus den Erfahrungen, die sie gemacht haben. Gerade hier sollte ausführlichst erklärt werden, warum der freie Markt eine Chance und kein Gegner für die Menschen ist. Schafft man das nicht, wird man nicht gewinnen können.
Ich bin kein Wirtschaftsexperte oder ähnliches, aber die Krise, wie wir sie haben, hat weniger was mit dem freien Markt zu tun, als vielmehr mit schlechten Gesetzen und Einmischung der Politik. Erst daraus entstand die ganze Misere. Würde man nicht Verluste sozialisieren und Gesetze so gestalten, dass Banken kaum ein Risiko zu tragen haben, so wären viele Probleme und Blasen erst gar nicht entstanden. Wobei hier eine ebenfalls große Baustelle schlummert > wettbewerbliche Geldordnung!

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Frank H. 21. Dezember 2010 at 15:38

Schöner philosophischer Artikel. Ganz im Sinne der alten Aufklärungsschule Adam Weishaupts, Hegels, Goethe u.v.a.
Der Staat im Staate ist der eigentliche Tyrann seiner Bewohner. Denn wer sich selbst anlügt, belügt auch die Seinen.
Die Kleptokratie ist der Feind der Demokratien.

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morti 21. Dezember 2010 at 14:29

Ich gehe davon aus, dass der Verfasser diesen Artikels und dessen Zustimmer Befürworter des reinsten Kapitalismus sind. Denn dafür steht die Tea-Party. Im Idealfall gibt es zwar keine Lobbyarbeit mehr, denn es wird strikt zwischen Staat und Wirtschaft getrennt. Allerdings fällt in dem Fall auch jede Reglementierung weg, d.h. es gibt niemanden der Konzerne/Banken daran hindert immer Marktbeherschender zu werden. Auch der Mindestlohn wird kein Thema mehr sein, da es Sache der Wirtschaft ist.
Und das gilt ebenso für den normalen Bürger, wer sich am Markt nicht durchsetzen kann, geht unter! Es gibt niemanden, der einen dann auffängt. Seid ihr bereit soviel Verantwortung für euch selbst zu übernehmen?

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Petra Raab 21. Dezember 2010 at 12:28

Für mehr Gerechtigkeit auf
dieser Welt!

http://www.youtube.com/watch?v=Y_6HM-Yaat0

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Kevin 21. Dezember 2010 at 8:27

Also ersteinmal wurde der Artikel nicht von Alex sondern von Ralph Bärligea von der PDV geschrieben und dann sollte man sich klarmachen, dass eine Liberalisieung der Märkte und das rückführen des Staates auf seine Kernaufgaben nicht in kurzer Zeit zu schaffen ist. Desweiteren wird die Politik hauptsächlich auf kommunaler Ebene mit direkter Bürgerbeteiligung stattfinden.

Auch sollte man das Argument nicht übersehen, nachdem eine private Institution immer effektiver Arbeitet als eine staatliche. Desweiteren werden Betriebe durch den geringen Verwaltungsaufwand und die geringen Steuern angelockt, was schnell zu Arbeitskräftemangel führt. Somit ist die Arbeit eines jeden schlagartig mehr wert. In diesem Konzept bekommt auch der Arbeitnehmer das, was er wert ist, und nicht immer nur so wenig wie möglich.

Was ist denn die Alternative? Weiter ausufernder Sozialismus, EU-Wirtschaftsregierung, weiterhin Monopolisierung und Bankenlobbyismus. Diese Frage sollte man sich stellen.

Unser Sozialsystem ist sowieso nicht finanzierbar. Der ganze Staat mit all seinen gierigen Krakenarmen ist nicht finanzierbar. Beweise? Schuldenuhr! Versucht mal so euren Haushalt zu führen wie der Staat das macht. Viel Spaß!

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Cato 21. Dezember 2010 at 8:16

Was gebraucht wird ist die
Wiederherstellung der
sozialen Marktwirtschaft!
Einen Hayek anzuführen
gleicht dem Chirurgen der
mit Hammer und Meisel am
Herzen operiert! Ich ver-
weise auf das Buch von
F.G.Hanke Endsieg des
Kapitalismus 1982 Orac Wien.

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Nelson 21. Dezember 2010 at 12:17

Gerade den Ländern die eine soziale Marktwirtschaft betreiben geht es am besten. Deshalb ist es verwunderlich wie man dies nun ins Absurdum zu drehen versucht und den Kapitalismus zu seinen Extremen fördern möchte.

In diesem Artikel wird die Politik an sich als Problem diffamiert. Dies stimmt in gewisser Weise. Jedoch nur weil die Wirtschaft durch Lobbying zu viel Einfluss über Sie erreicht hat. Die Politik verfolgt hauptsächlich die Interessen der Wirtschaft und vernachlässigt immer mehr die Arbeitnehmer.

Was wir brauchen ist die Stärkung der Unabhängigkeit der Politik und das fördern von dessen Vielfältigkeit um mehr Demokratie zu erreichen. Denn sollten wir die Macht der Politik untergraben, untergraben wir damit selber unsere Demokratie und unser Recht auf Selbstbestimmung.

Die Vorstellung, die freie Wirtschaft gemeinsam mit den “freien” Menschen könnten es besser machen ist eine Utopie. Die Freiheit muss geschützt werden.

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morti 21. Dezember 2010 at 0:43

Was in dem Artikel nicht zum Ausdruck kommt, sind die Konzequenzen falls sich die Tea-Party politisch durchsetzt. Es gibt eine strikte Trennung zwischen Staat und Wirtschaft, d.h. der Markt reguliert sich selber. Wenn eine Firma, Bank, aber auch eine Privatperson insolvent geht, interessiert es dem Staat nicht. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, egal ob juristische Person oder als natürliche Person: “liberale Marktwirtschaft” Klar, wenn eine Firma scheiße baut und bankrott geht, ist sie weg vom Fenster, egal wie groß sie ist. Soweit so gut. Allerdings gilt das auch für den normalen Bürger. Bei Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Krankheit gibt es vom Staat kein Arbeitslosengeld, nicht mal Hartz IV… einfach nichts. Es gibt nicht mal eine Altersvorsorgung (Rente). Man müßte sich auch bei einem Versicherungskonzern privat Krankenversichern, wenn man Krankenversichert sein will. Ansonsten kann man jeden Arzt- und Krankenhausbesuch aus seiner eigenen Tasche bezahlen. In dem Fall kann man nur hoffen, dass einem nichts schlimmes zustößt. Ansonsten bezahlt man sein ganzes Leben eine schwere Operation ab.

Klar würden in dem Fall auch drastisch die Steuern (Sozialvericherungen) sinken und man hätte deutlich mehr Geld in der Tasche. Natürlich könnte man aus der deutschen sozialen Marktwirtschaft eine liberale Marktwirtschaft machen, wie es die Tea-Party wollen. Wer gegen Krankheit, Arbeitslosigkeit, Absicherung im Alter versichert/abgesichert sein will, muss selbst schauen wie er das macht. Der Staat hält sich da komplett raus -> selbst ist der Mensch.
Nun, ich kann mir das leisten. Die Frage ist, ob sich hier das auch andere leisten können?

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Bundeskrimianalamt (Abt. für Infokriegerismus) 21. Dezember 2010 at 14:44

Eben aber wenn das Steuersystem angepasst werden würde (siehe pdv mit gutem Vorschlag) und die Zentralbanken und die Inflation eingeschränkt würde, so könnte man sehr gut für Notzeiten sparen da man das dreifache oder das vierfache verdienen würde.
Ich stimme mit dir aber überein dass es nicht reicht was die Tea-Party vorschlägt(es gibt natürlich auch sehr bedenkliche Elemente in der TP)
daher müssen wir zusammenarbeiten und Lösungen finden die allen nützen. Die TP oder die PDV machen wenigstens mal den Anfang, obwohl ich die Struktur der PDV mehr schätze da die TP teilweise von sehr schrägen Reps unterwandert wurde.

Fazit: TP ist im Prinzip eine treffliche Sache, doch bleibt sie ein zweischneidiges Schwert

Gruss an alle

Nieder mit der neuen Weltordnung!

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Andre 21. Dezember 2010 at 15:13

Ich denke das es sich jeder Leisten kann. Weil jeder die möglichkeit hat sich Tarife bei einer Versicherung auszusuchen die er sich Leisten kann. Das mit den Operationen das sie sündhaft Teuer sind das stimmt aber ich frage mich wer macht die Preise? Ich denke das dort auch Monopole sind die den Preis hochtreiben. Jetzt ist die Frage ob in einem System wo es nicht heist to big to fall anderes aussehe.

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morti 21. Dezember 2010 at 15:23

Das was du an Steuern (Sozialversicherungen) sparst, geht wieder in die private Altersvorsorge, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung drauf. Sofern man diese in Anspruch nimmt. Wahrscheinlich kommt dies sogar noch teurer und man hat eher weniger Geld in der Tasche als vorher.
Gehen wir davon aus, dass der Bürger am Ende wirklich mehr Geld in der Tasche hat. In dem Fall wird auch die Inflation steigen. Da mehr Geld im Umlauf ist und umso mehr Geld im Umlauf ist, desto weniger ist es wert. Daher muss sich die Kaufkraft in dem Fall nicht zwangsläufig mit steigen.

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keule 20. Dezember 2010 at 23:59

Der Artikel endet mit einer wichtigen Aussage an uns alle und ich finde vor allem solche Aussagen müssen noch viel direkter verbreitet werden!

Wichtig jedoch, wie ich Andre zustimmen muss: Mit Anglizismen, auch wenn sie fachlich nötig sind, könnt ihr bei vielen Leuten kein Gehör finden! Die Stufen euch dann auf der Ebene ein, wo Leute von “straightem Recourcenmanagement” reden! Dann wenigstens Fußnote dahinter und erklärung/definition in abgekürzter weise + Link zum weiterlesen bei interresse anfügen! Nicht jeder kopiert das sofort und googlet es erstmal um es zu verstehen, viele klicken dann einfach weg!

Des Weiteren bitte Rechtschreibfehler beachten, ja ich mache auch welche, und dass sogar extrem viele aber ich bin auch nicht im Journalismus tätig oder veröffentliche politische / informative Dokumente sondern spiele mit Zahlen herum 😉 Das mindert eure seriösität ebenfalls, denkt doch mal so:

Wer ist die Hauptwählerschaft?

Diejenigen die ein geregeltes Leben führen und die zeit besitzen sich aktiv mit den Themen zu beschäftigen UND sich zu beteiligen.

Wie Alt werden die sein?

Vage aus der Luft gegriffen: Bestimmt Älter als 30 im Durchschnitt. (da gibts bestimmt schöne statistiken, wer welche kennt solle mich berichtigen)

Was für Ansprüche haben die?

Vor allem Verständlichkeit und Seriösität!

Also ran an den Speck und noch mehr daran feilen, eure Ideen und Vorsätze sind klasse aber dann nehmt euch die Zeit für eure Vorhaben. Ein mit Rechtschreibfehler behafteter Text, welcher nicht mögliche Fachunkenntnis des Lesers berücksichtigt mindert den Erfolg bei einer Zielgruppe (habt ihr die?).

Ich will euch ja nur unterstützen, deswegen die Kritik, ich hoffe sie wird nicht falsch verstanden.

Grüße

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davoice 20. Dezember 2010 at 22:28

Äh…..der Artikel is’ nicht von Alex. Mal genauer hinsehen 🙂

Is aber trotzdem ‘n guter Artikel!

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exveritas 20. Dezember 2010 at 21:06

Ja leider – wir werden in einer Diktatur aufwachen. Die Deutschen sind leider mittlerweile dumm wie Stroh – da gibts nichts mehr zu bewegen.

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MorrisonGreen 20. Dezember 2010 at 19:49

Nun gut, die Tea Party Bewegung:

Ein Haufen weißer, alter, überdurchschnittlich gebildeter Amerikaner mit rechtsdrall und Abneigung gegen die Gesundheitsreform.
Die wollen bestimmt nur das Beste für Alle 😉

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TP in D? LoL 20. Dezember 2010 at 19:43

Wir sind seit der Reichsgründung 1871 unter dem Joch des Bolschewismus. Es gibt nichts worauf man sich zurückbesinnen könnte. Die BRD-Sheeple verfallen natürlich den links-rot grünen Internationalsozialisten. Wem sonst? Wird langsam Zeit, dass die BRD sich selbst abwrackt…..

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lol 20. Dezember 2010 at 19:20

Alexander Benesch das wahr mal wieder super getroffen und schön das du diese riesen lüge gezeigt hast und wie schön du die Freiheit umschrieben hast zeigt das du versuchst so zu bleiben wie du eigentlich bist!
Die Leute warten immer darauf das es schlimmer wird und das sich nun alle bewegen aber in Wirklichkeit gewöhnen sie sich dran weil sie nicht gemerkt haben das es schon immer so wahr!!!!!!!
Nun was ich schade fand warum hast du bei den Wahlen in den USA dies damals nicht schon dar gestelltr(einen bericht hat er aber zu dar maligen zeit rein gemacht zuTea-Party-Bewegung)?

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andre 20. Dezember 2010 at 17:52

Wenn ich in dem Artikel Begriffe lese wie “Market for Lemons”, “Pareto-Verteilung” oder “Rent-Seeking-Theorie”, dann weiß ich, dass die PdV nie Erfolg haben wird.

Dennoch ein guter Artikel.

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Andre 20. Dezember 2010 at 18:16

Ey andre wie kommen deine Eltern dazu dich genauso, zunennen wie mich 😀

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Bundeskrimianalamt (Abt. für Infokriegerismus) 20. Dezember 2010 at 17:15

Genialer Artikel, voll auf den Punkt getroffen. Mir ist auch sauer aufgestossen wie einige Massenmedien über die TP berichten und die Anhänger allesamt als rückständige, rechtsgerichtete gun-maniacs präsentieren und die wichtigsten Argumente ÜBERHAUPT NICHT ERWÄHNEN wie Alex sehr gut dargestellt hat.

Nieder mit der neuen Weltordnung!

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