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Exklusiv: Referee der 9/11-Harrit-Studie outet sich – es ist ein weltweit angesehender Material-Physik-Professor

SicherheitExklusiv: Referee der 9/11-Harrit-Studie outet sich - es ist ein weltweit angesehender Material-Physik-Professor

Written by Dirk Gerhardt

Explosive Neuigkeiten bezüglich der Studie von Prof. Harrit, Farrer, Jones et al:

Aktives energetisches Material im Staub der World Trade Center Katastrophe gefunden

Einige haben in der Vergangenheit Kritikpunkte zur Studie formuliert, etwa dass die gegenprüfenden Wissenschaftler unbekannt seien und dass das Prinzip des Peer Reviewings selbst mangelhaft wäre. Abgesehen von der Anonymität der Gegenprüfer, konzentriert sich die Kritik auf angeblich mangelnde Seriosität von Bentham  und der Publikationsform „Pay for Publish“. Ich halte keinen dieser vier Kritikpunkte für stichhaltig. Und zwei davon kann ich definitiv ad acta legen- mir wurde der Name und Hintergrund des Schiedsrichters oder „Refererees“ beim Peer Review der Harrit et al Studie „geleaked“ und mir liegt auch das Review selbst vor.

„Pay for publish“ nicht seriös

Dieses Argument ist das schwächste von allen, eine ganze Gattung der wissenschaftlichen Publikation wird pauschal in Misskredit gebracht, weil die Autoren dafür „bezahlen“ müssten, dass etwas veröffentlicht würde. Aber es gibt nun mal diese zwei Verfahren: „Pay for Reading“ oder „Pay for Publish“. Beim ersteren zahlen die Leser an ein Magazin für Leseberechtigungen, die Studien selbst sind nicht öffentlich verfügbar, beim letzteren zahlt der Wissenschaftler einmalig eine Gebühr und die Öffentlichkeit hat freien Zugang. Gezahlt werden muss also immer- egal wie das Wissen veröffentlicht wird. Dieser freie Zugang ist eigentlicher Antreiber hinter dieser Publikationsform. Da diese Methode noch nicht so etabliert ist, einfach weil sie neuer ist, kann es zu einem Naserümpfen kommen, was ich allerdings für unsachlich halte, so lange wissenschaftliche Standards eingehalten werden.
Wir merken uns: Die Art der Publikation ist eher eine Frage des Marketings und der Zugangsmöglichkeit, als eine Frage der Wissenschaftlichkeit. Wer etwas anderes behauptet, kann damit keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken.

Bentham nicht seriös

Dass Bentham generell und bei dieser Studie speziell nicht seriös ist, dafür gibt es keinen Beweis. Als Schein-Argument der Kritiker wird angeführt, ein anderes Publikationsformat von Bentham hätte eine bewusst lancierte Schwachsinnsstudie zur Veröffentlichung akzeptiert. Gerne „übersehen“ wird in diesem Zusammenhang aber, dass ein anderer Test nicht akzeptiert wurde, und keine dieser Studien veröffentlicht wurde. Als weiteres Argument wird gerne angeführt, dass Marie-Paule Pileni nach Veröffentlichung als Verantwortliche bei Bentham zurücktrat, ihre Äußerungen werden als Beweis für den Skandal gewertet, dass so ein Unfug unter ihrer Aufsicht veröffentlicht werden konnte. Nun, Frau Pileni hat nicht gesagt, dass die Studie Schwachsinn ist, sie enthält sich sogar einer expliziten Bewertung. Dafür sagt sie, hätte sie keine Kompetenz.  Was allerdings nicht der Wahrheit entspricht.  Und ihr „Rücktritt“ wäre auch erklärbar, wenn sie Druck von Außen bekommen hätte.

Peer Review nicht seriös

Beweise dafür gibt es nicht – denn bisher ist zum Peer Review schlicht kaum etwas bekannt gewesen, außer den Aussagen der beteiligten Wissenschaftler, wie umfangreich das Peer Review war, was  die „Debunker“ natürlich nicht glauben. Die Ansicht, das Peer Review sei nicht seriös, resultiert daher eher aus der Meinung bestimmter Leute, weil die Studie veröffentlicht wurde und diese Schwachsinn sei, müsste auch das Peer Review schlecht gewesen sein. Die eigene Agenda oder Schlussfolgerung bestimmt damit die Betrachtungsweise, nicht die Fakten selbst. Nun, das Peer Review war besonders gut. Wie ich jetzt bezeugen kann, ist die Aussage, etwa von Professor Steven Jones, es sei eines der härtesten Peer Review-Verfahren gewesen, die er jemals durchgemacht hätte, und das waren in seiner wissenschaftlichen Karriere Dutzende, nicht übertrieben. Die Anregungen und Kritikpunkte seien etliche Seiten lang gewesen und hätten die Qualität der Studie extrem optimiert. Dafür haben wir nun auch einen Beweis. Wie ich nun exklusiv berichten darf:

Anonyme Peers nicht seriös

Es ist in der Wissenschaft nicht unüblich, dass dies so ist, aber wir wissen ja, manche müssen halt jeden möglichen Einwand hernehmen, um die wissenschaftlichen Beweise nicht gelten zu lassen. Tatsächlich sagt z.B. Prof. Niels Harrit, dass es den Peers selbst überlassen ist, ob diese damit an die Öffentlichkeit gehen oder nicht. Nun kommt der Paukenschlag: Einer der Referees beim Peer Review ist nun namentlich bekannt, weil er sich geoutet hat. Die ganzen Spekulationen können wir damit beenden und uns neutral anschauen, welche Reputation dieser Peer Reviewer hat. Wie es zeigt: Dieser ist bestens vertraut mit wissenschaftlichen Publikationen:

„Ich war einer der Schiedsrichter für die Studie „Aktives energetisches Material im Staub der World Trade Center Katastrophe gefunden” von Harrit et al. im „Open Chemical Physics Journal“.  Ich habe eine 13-seitige konstruktive Kritik zur ersten Version beigesteuert, konnte aber nichts weiter als “Gratulation” sagen, als ich die zweite und finale Version mit Niels Harrit als Hauptautoren las. Was ich von mir sagen kann, ich bin ein Wissenschaftler und habe 190 wissenschaftliche Studien veröffentlicht, demnächst sind es sogar 192, von denen ich bei 109 der Hauptautor war (bald 111), und ich habe einen Hersch Index von 43.“ David L. Griscom

Ein Hersch-Index von 43 bedeutet, dass 43 seiner eigenen Studien mindestens 43 mal in anderen Publikationen zitiert wurden– dies ist ein Wert für einen mit einer sehr guten Reputation ausgestatteten Wissenschaftler. Dass es sich bei David Griscom um einen solchen handelt, kann man auch an seiner Bio erkennen: Er war zeitweise Gast-Professor in Frankreich und Japan und hat mehr als 32 Jahre beim Naval Research Laboratory geforscht:

Professor David L. Griscom

Ph.D. der Physik, „Brown University“, erworben 1966.
Mitglied der “American Physical Society”.
Physiker in der Forschung beim Naval Research Laboratory (NRL), Washington, DC, von 1967-2001.
Mitglied an der “Universidad Nacional Autónoma de México” 1997.
Gast-Professor 2000-2004: „Universités de Paris-6&7“, Lyon-1, et St-Etienne (Frankreich) und am „Tokyo Institute of Technology“.
Außerordentlicher Professor für Materialwissenschaft & Ingenieurswesen, „University of Arizona“ 2004-2005.
Offiziell ausgezeichnet für die höchste Anzahl veröffentlichter Studien aller potentiellen Autoren auf einer Liste mit den 100 meistzitierten Studien von der NRL zwischen 1973 und 1988.

Mir liegt- ebenfalls exklusiv, das 13-seitige Peer Review selbst vor. Es ist eine detaillierte Aufstellung von Korrektur- und Verbesserungsvorschlägen, hochtechnisch, hochwissenschaftlich. Wie sie nur von jemanden gemacht werden kann, der mit Leib und Seele Wissenschaftler, mehr als das, Koryphäe in dem begutachteten Gebiet ist. Übrigens kann jeder selbst nachvollziehen, dass die Angaben stimmen. Seine Vita steht im Netz, in seiner eigenen Enthüllung seiner Rolle bei der Studie erwähnt er auch, dass er bei mindesten 600 wissenschaftlichen Publikationen in dieser Funktion mitgewirkt hat. Also Fakt: Einer der renommiertesten Wissenschaftler der ganzen Welt auf diesem Fachgebiet hat mit seiner geballten Kompetenz und enormem Wissen die Studie begutachtet und detailliert kommentiert.

Wenn das kein Zeugnis eines einwandfreien Peer Reviews ist, was dann?

Ich weiß, natürlich, jetzt wird wieder die Suche nach Angriffsfläche losgehen, etwa, dieser Mann sei ein Scharlatan, er sei die ganze Zeit Verschwörungstheoretiker gewesen, ein persönlicher Freund von den Autoren. Nichts davon ist richtig. Ich habe ihn exklusiv für das 911-archiv befragen dürfen. Er kennt weder Prof. Harrit noch Prof. Jones persönlich noch hatte er jemals Kontakt zu ihnen. Er wurde für das Peer Review von Bentham nicht wegen seiner Position zu 9/11 ausgesucht, sondern weil er ein weltweit führender Material-Physik-Experte ist. Es hat bei ihm insgesamt vier Jahre gedauert, bis er die Idee eines Inside Jobs selbst für denkbar hielt – auf Grund anderer wissenschaftlicher Publikationen UND letztlich dieser Studie. Und natürlich ist er JETZT selbst aktiv auf der Seite der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung – weil dies erste Bürgerpflicht ist.

Man kann sich alles „schönreden“, in dem man andere schlecht macht. Aber das ist nicht real. Es hat ein Peer Review stattgefunden. Es war ausführlich. Alle wissenschaftlichen Standards wurden eingehalten. Das allein sagt noch nicht, ob die Funde richtig interpretiert wurden- dafür brauchte es die unabhängige Bestätigung. Die es gibt, weil sie etwa durch Mark Basile und Frederic Henry-Couanniergeschah. Und es gibt auch hier keinen Grund zur Skepsis beispielsweise auf Grund der Befürchtung gefälschter Daten, weil die beteiligten Wissenschaftler  jederzeit andere Wissenschaftler aufgefordert haben, die Funde selbst und unabhängig zu überprüfen- ein Grundsatz der Wissenschaft, die Falsifizierbarkeit. Durch Offenheit ist die Wahrscheinlichkeit einer Fälschungsmöglichkeit äußerst gering, quasi ausgeschlossen, zumal es unabhängige Staubprobenlieferanten gab, die ohne Kontakt zu den Wissenschaftlern der Studie ihre Proben verschickten. In der Nachprüfbarkeit liegt die wissenschaftliche Essenz!

Warum das bis heute nicht mehr Personen waren, die sich zu diesem Schritt bisher entschlossen haben, oder sogar von Aussagen zurücktreten, hatte ich auch schon des Öfteren angesprochen. Es hängt mutmaßlich mit psychologischen und finanziellen Barrieren zusammen, aber nicht damit, dass es „Schwachsinn sei, sich damit zu beschäftigen“ und auch mutmaßlich nicht damit, dass „alles falsch interpretiert wurde“, auch nicht damit, dass „die Wissenschaftler keine Proben herausrücken“, aber ganz sicher nicht damit, dass die „Methodik zu wünschen übrig lässt“. Diese wurde hinreichend mit der Begutachtung abgesichert. Wer die Wahrheit immer noch nicht verkraften kann, an den Fakten liegt es nicht- es bleiben nur emotionale Hindernisse übrig!

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