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PDV – Die deutsche Tea Party?

Die etablierten Parteien in Deutschland sind vergleichbar mit den verschiedenen Softdrinks eines Konzerns: Die Grundsubstanz besteht immer nur aus billigem Füllmaterial wie Wasser, Zucker und Zitronensäure; den Unterschied machen nur oberflächliche Attribute wie Farbe, synthetische Süßstoffe und die auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene Werbekampagne. Konsumiert man zuviel Softdrinks, bekommt man Diabetes und Nervenschäden.

In der politischen Fast Food-Welt bekommen wir billliges, süßliches Füllmaterial wie Marx und Lenin oder Keynes und Rockefeller, angereichert mit künstlichem Aroma und künstlichen Farbstoffen wie grün, rot, gelb und schwarz. Konsumiert man zuviel davon, bekommt man die Neue Weltordnung und eine feudalistische Planwirtschaft.

Die relativ junge Partei der Vernunft veranstaltete am Samstag eine Vortragsreihe im Stuttgarter Literaturhaus und wirkte hingegen wie eine sorgfältig zubereitete Speise; nicht exotisch gewürzt oder mit einstudiertem Theater serviert, aber dafür mit sehr hohem Nährwert. Ich war mit einem kleinen Team vor Ort und filmte die Redner dabei, wie sie mit einer beinahe schon übermäßigen Ruhe und akademischen Genauigkeit ihr Programm kommunizierten, das es gewaltig in sich hat. Ein Vergleich mit der amerikanischen Constitution Party, der Libertarian Party und insbesondere der populären Tea Party-Bewegung in den USA drängt sich unmittelbar auf.

Die historische Boston Tea Party im Dezember 1773 war ein Steuerprotest von Kolonisten in Massachusetts gegen die feudalistisch gesinnte und planwirtschaftlich agierende britische Monarchie und das Kartell der East India Company. Die Untertanen hatten das Selbstbewusstsein entwickelt, dass nur ihre gewählten Vertreter und nicht irgendwelche Herrscher Steuern erheben dürfen. Dies waren die Anfänge der amerikanischen Revolution. Heute stehen wir vor einer ähnlichen Situation in den Vereinigten Staaten, in der EU und in Deutschland; wir sehen Kartelle, Monopole und planwirtschaftlich agierende Regierungen die den freien Markt bekämpfen, diesen globalen Feudalismus aber freien Markt und Freihandel nennen. Wir zahlen offene und verdeckte Steuern, die uns mindestens zwei Drittel unserer Einnahmen stehlen. Ralph Bärligea von der Partei der Vernunft brachte es am Samstag auf den Punkt: Wenn jemand die PDV mit einem Euro unterstützt, wandern zwei Drittel davon direkt an die Regierung. Für jede Informationskampagne die die PDV startet, kann die Regierung also rein rechnerisch zwei starten. Was ist das einzige das dieses Ungleichgewicht wettmachen kann? Logik, Fakten, Präsentation und Verantwortung.

(Artikel fährt unten fort)

Das Kapitalismus-Komplott von PDV-Gründer Oliver Janich im Infokrieg-Shop

Die Bürger weltweit sind zu einem großen Teil den typischen Verlockungen erlegen, seien es nun schnelle Firmenkredite bei welchen Geld in den Banken aus dem Nichts entsteht, seien es Versprechungen von “kostenlosen” staatlichen Leistungen die zu einer zentral organisierten planwirtschaftlichen Umverteilung führen, oder Versprechungen von physischer Sicherheit durch den monolithischen Superstaat. Trotz dieser angeblichen Segnungen und trotz der harten Arbeit der Bürger stehen wir heute nicht nur vor einer mauen Bilanz, sondern die Schuldenlast ist dermaßen gigantisch als hätten wir alle die letzten Jahrzehnte auf der faulen Haut gelegen.

Auch wenn in den Vereinigten Staaten die Republikanische Partei mit ihren gut gefüllten Kassen und ihren erfahrenen Strategen einigen Erfolg damit hatte, die wachsende Tea Party-Bewegung zu absorbieren und sie in seichtere Gewässer umzuleiten wo sie für die Zwei-Parteien-Diktatur eine geringere Gefahr darstellt, gewannen bei den Kongress- und Senatswahlen kürzlich doch einige wirklich libertäre Kandidaten wie Rand Paul, die es u.a. auf die Zentralbank Federal Reserve und damit das Herz des Establishments abgesehen haben. Außerdem wurde angekündigt, den Emissionsrechtehandel zu blockieren und die zugrundeliegende Klimaforschung unter die Lupe zu nehmen. Von dem Dimensionen einer Tea Party ist die PDV zwar noch weit entfernt, trotzdem bietet ihr Programm die gleiche Substanz und die gleiche Bandbreite.

In der gestrigen IKTV-Sendung zeigten wir die Rohfassung des Gastvortrags in Stuttgart von Éric Bertinat von der schweizerischen Volkspartei mt dem Titel “Wie wäre S21 in der Schweiz entschieden worden? Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie in der Alpenrepublik”, im Laufe der Woche veröffentlichen wir das gesamte Rednerprogramm.

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57 comments

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Marky 14. November 2010 at 23:21

@ Charlie
Vornehmlich schlichte Geister denken nach wie vor im konstruierten Rechts-Links-Schema und haben die Sache mit “Teile und Herrsche” offensichtlich noch immer nicht so ganz verstanden.

Überhaupt habe ich bei so einigen Kommentatoren hier den Eindruck, dass sie scheinbar vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
Nicht alles, was von dem deutlich abweicht, was wir bisher kenengelernt haben, ist “rechts”, ausbeuterisch oder eine weitere Finte der Elite!

Ihr scheint ja mittlerweile schon hinter allem und jedem eine Verschwörung und Gefahr zu sehen, sogar bei den Leuten, die sich ganz eindeutig für etwas einsetzen, das absolut KONTRÄR zu dem ist, das die NWO anstrebt.

Wahrscheinlich würdet ihr sogar noch denjenigen angreifen, der versucht mit eigenen Händen zu verhindern, dass die Gefängnistür von der Zelle, in der ihr sitzt, hinter euch zuschlägt.

Ich finde es geradezu erschütternd, das ausgerechnet Leute, die sich auf einer Seite der Wahrheitsbewegung wie dieser informieren wollen, so klar und deutlich unreflektiert paschalisieren und vorschnell alles über einen Kamm scheren.
Davon hatten und haben wir doch nun wirklich genug!

Brauchen wir nicht viel nötiger einen sehr genauen, scharfen Blick auf die Dinge und vor allem die Fähigkeit zu differenzieren?!?

Ich bin froh und erleichtert, dass es auch und gerade solche Leute hier gibt, die genau dazu durchaus in der Lage sind.
In diesem Sinne unter anderem vielen Dank an “Ka” und “Wahrheitsfreund”für eure Kommentare!

Auch ich frage an dieser Stelle: “WAS wollt ihr denn bitte???”

Ich habe so dermaßen die Nase gestrichen voll von notorischen Nörglern und Pauschal-Relativierern, die so tun, als wüßten sie alles besser…!

Die alles und jeden in Frage stellen und in den Schmutz ziehen, ohne selbst auch nur irgendetwas konstruktives, substantiell verwertbares beizutragen.

Die selbst wahrscheinlich noch nie etwas eigenes auf die Beine gestellt oder zu etwas eindeutig Position bezogen haben und sich dadurch angreifbar machen.

Stattdessen andere durch ihr ehrenamtliches und vor allem mutiges Engagement für die Freiheit ALLER die Finger verbrennen lassen, um sich dann aus der sicheren Entfernung heraus über die Tastatur darüber lächerlich zu machen.

Was für ein erbärmliches Armutszeugnis…

Das was hier als kapitalistisch gebrandtmarkt wird, ist in Wirklichkeit ein durch Lobbyisten zu ihren eigenen Gunsten manipulierter Markt, also alles andere als eine freie Markwirtschaft!

In einer wirklich FREIEN Marktwirtschaft, bestimmt der Mechanismus von Angebot und Nachfrage was sich durchsetzt und zu welchem Preis.
Nur da, wo der Staat über Gesetze regulierend eingreift, gibt es die Möglichkeit, das ganze zum eigenen Nutzen weniger einflussreicher Leute so zu beeinflussen, dass viele ausgebeutet werden damit sich wenige bereichern können.

Hätten wir einen freien Markt ohne gesetztliche Steuerung, könnten wir z.B. heute noch frei darüber entscheiden, mit was wir unsere Wohnung beleuchten wollen und das beste Angebot würde sich über den Verbraucher durchsetzen. Stattdessen können wir dies jetzt nur noch mit hochpreisigen sogenannten “Energiesparlampen tun”, weil der Markt keine andere Möglichkeit dazu mehr anbietet.
(Die sogenannten “Heizbälle” hebeln diese Regelung zwar mittlerweile ausf kann man aber nicht überall kaufen)

Nur weil man bisher noch nichts anderes kennengelernt hat, heißt dies doch noch lange nicht, dass etwas anderes in der Praxis nicht funktionieren kann!

Ich empfehle jedem das folgende Interview mit Oliver Janich:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33605/1.html

Diejenigen, die meinen, dass das Programm absoluter Schwachsinn wäre und die Reinform des ausbeuterischen Kapitalismus darstellen würde, sollen mal bitte anhand dessen detailliert und plausibel erklären, inwiefern sich diese Vorwürfe begründen lassen.
Und kommt mir ja nicht mit Ausflüchten, wie: “Der gibt das ja nur so vor, in Wirklichkeit steckt auch er mit der Elite unter einer Decke”, oder sowas in der Art…!

Ich selbst habe mich bisher ebenfalls aus einer sozialen Einstellung heraus eher dem “linken Spektrum” zugeordnet.
Mittlerweile ist mir allerdings klar, dass viele soziale Forderungen an die Politik in wirklichkeit hochgradig unsozial sind, weil sie lediglich auf eine Umverteilung von Eigentum abzielen.

Das wichtigste was der Mensch wohl besitzen kann, ist seine Gesundheit, seine Freiheit und seine Würde.
Alles hiervon wird zur Zeit massiv angegriffen und deswegen spreche ich mich mittlerweile ganz klar und eindeutig für eine libertäre Politik aus, wie sie von der PDV konsequent vertreten wird, weil darüber die Freiheit jedes Einzelnen als höchstes Gut auf Grundlage des Grundgesetztes verteidigt wird und wir sollten jeden unterstützen, der sich für deren Erhaltung einsetzt, solange wir noch können!

Jeder sollte seine Würde bewahren können indem er soweit wie möglich seinen Lebensunterhalt eigenständig frei verdient und dafür gefälligst auch gerecht entlohnt werden, und zwar durch eine Währung, die genau soviel wert ist, wie angegeben, die nicht von Inflation aufgezehrt wird und ohne dass das Gehalt durch Steuern und Abgaben auf ein Drittel wie zur Zeit reduziert wird!
Alles andere bedeutet Ausbeutung und Abhängigkeit.

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Andre 15. November 2010 at 16:29

Puh danke für dein Kommentar! Der hat mir echt gut getan nach dem ich mir alle Kommentare zu dem Telepolis Artikel durchgelesen hab.

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LightRising 15. November 2010 at 16:56

Ging mir ebenso. DANKE!

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Der Linke 14. November 2010 at 13:10

@Freiheitsfreund & KA

volle Zustimmung! Ich selber war auch “links” und habe es jetzt endlich begriffen, warum die Freiheit das Wichtigste ist und die pdv damit zur echten Alternative geworden ist.

🙂

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gewissen 13. November 2010 at 13:06

also was Oliver Janich in einer der letzteren Sendungen zur Substanz der PDV gesagt hat klang für mich schon wie das was man in den 1990er Jahren von der NPD gehört hat; sachen wie einwanderung in die Sozialsysteme z.b. das ist doch eine klassische vorurteilhafte unterstellung, Ich selbst habe einen MIgrationshintergrund und kenne auch niemanden der weder ausländer noch deutscher der nicht arbeiten gehen würde wenn es denn einen Job gebe (1 euro/ zeitarbeit) mal abgesehen, solche Jobs schaden allen, was hat denn der Staat davon wenn einen 1 eurojobber bzw zeitarbeiter aufstocken muss so wir doch nur für den arbeitgeber ein wert geschaffen (lobby politik) das system (der Staat) und der arbeiter zahlen drauf.
Auch in der Türkei oder Jugoslawien und allgemein sind zwar 350 euro nicht gerade wenig aber in Deutschland kann man davon nur Essen und minimale Basics (OK) aber warum soll das erstrebenswert sein, ich kenne niemanden der nicht eher einen Job nehmen würde von dem er sich was leisten kann anstatt von almosen zu leben, aber der Mensch muss eben auch essen, man kann eben nicht Menschen die nach Deutschland kommen einfach auf der Straße stehen lassen. Sehr oft habe ich das gefühl die Deutschen denken die Ausländer bekommen alles hinten & vorne reingeschoben, das ist nicht so und wird auch von keiem erwartet, eher hat man die verblühmte vorstellung in diesem ach so reichen vortschrittlichen Deutschland wirds für mich schon einen Job geben, den macht man dann ein paar jahre und kann sich in der Heimat dann etwas aus dem ersparten aufbauen, oder auch in Deutschland.

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KA 13. November 2010 at 21:48

@gewissen

auch hier: Lesen, nachdenken, verstehen!

http://www.parteidervernunft.de/thilo-sarrazin

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KA 13. November 2010 at 22:08

Leute, lest das Parteiprogramm und wenn ihr was nicht versteht, bildet euch weiter. Es gibt beinahe zu jedem Programmpunkt Bücher und/oder Vorträge bei Youtube.
Die PDV ist die einzige Alternative zu den etablierten Parteien die vor den Lobbyinteressen der Goßkapitalisten einknicken wie Streichhölzchen.

Ich bitte euch, macht euch mal die Mühe die Wissenslücken zu füllen. Dann ergibt das Programm im GESAMTEN auch einen Sinn. Und macht euch mal frei von negativer Behaftungen der Worte.

Ein Beispiel das bewusst nix mit dem Parteiprogramm zu tun hat:
Egoismus. Das ist nichts negatives. Jeder Mensch muss sich zuerst um sich selbst kümmern, bevor er anderen helfen kann. Somit ist Egoismus im Grunde sogar positiv. Denn wenn ich mich genug um mich selbst gekümmert habe, so dass es mir gut geht, kann ich auch anderen helfen.

Ich dachte echt gerade hier trifft man auf Menschen die auch mal ein bischen anders denken können. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich entäuscht.

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Andre 14. November 2010 at 2:42

@ KA

Ich gib dir völlig Recht mich hat auch der Schlag getroffen wo ich die super tollen Kommentare gelesen habe. Ich hab mir das Programm noch mal durchgelesen und man kann jeden Punkt Logisch nachvollziehen. Ja die Bösen Reichen die sind schuld das man Arm ist. Die sind Schuld das ich Hartzen muss (http://www.youtube.com/watch?v=nmuohcD11K0).Wir haben ein Familien Betrieb und wir müssen gucken das wir unsere Mitarbeiter bezahlen können die Abgaben die uns der Staat abnimmt sind extrem wir sind froh wenn wir am ende des Monats noch was zufressen haben. Aber dann sieht man im Fernsehen wie die ganzen Hartzer auf die Straße gehen und wollen mehr geld da bekommt man doch ein Hass.Der Mittelstand kann nicht auf die Straße gehen weil sie die ganze zeit für die ganzen Spackos Arbeiten müssen. Ich frag mich eigenlich wieso ich eigenlich noch Arbeiten gehe mal ganz erlich, sollte auch einfach Hartzen und ab und zu auf ne Demo gehen und mehr geld verlangen.Am besten noch ein Mindeslohn das der Mittelstand ganz ausgerottet wird.Und das Ausländer in unsere Sozialsystem einwandern ist doch Wahr ist doch ganz logisch nachvollziehbar was würde man selbst machen wenn man auswandern würde ? In einem Land was so ein Sozialsystem hat wie unseres ? Würde man Erdbeeren flücken gehen aufen Feld ? oder zum Staat wo man ne Bude bekommt und ne Warme Marlzeit vieleicht noch ne Warschmaschine nen Bügeleisen.

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Charlie 13. November 2010 at 7:27

@ Andre:

q.e.d. – Den Rattenfängern gehen vornehmlich schlichte Geister auf den Leim.

Hast du das “Parteiprogramm” der PDV mal gelesen? Kräuseln sich Dir da nicht die Fußnägel und Du denkst, Westerwelle oder irgendein anderer rechter Kasper hätte das geschrieben? Nein? Denkst Du auch: “Aha, die Nationalsozialisten nannten sich ‘Sozialisten’, deshalb waren sie links”? Genauso, wie die DDR “demokratisch” war, weil sie sich so nannte? Wunderbar. Dann glaubst Du vermutlich auch, jetzt in einem demokratischen Land zu leben. Denn Deutschland schimpft sich ja ebenfalls demokratisch.

Tu mir einen Gefallen und denk nach, bevor Du Partei ergreifst. Willst Du tatsächlich die totale Kapitalfreiheit für die Superreichen, die Abschaffung der Sozialsysteme, die Ersetzung des Staates durch “freiwillige” Leistungen der wenigen Reichen? Ist diese Alptraumwelt, die dadurch entstehen wird, eine Welt, in der Du leben möchtest? Du weißt aber schon, welchen Platz man Dir da zuweisen wird, oder?

Wir leben in einer gruseligen Orwell-Zeit, in der die etablierten Parteien (nicht nur in Deutschland) in einem rechtskonservativen, zunehmend rechtsextremen Raum zusammengefasst sind – CDU, SPD, FDP, Grüne ind Deutschland und Republikaner und Demokraten in den USA sind gute Beispiele dafür. Und nun kommt hier eine PDV daher, wie in den USA die “Tea Party”, und driftet noch viel weiter nach rechts und verkauft das als Alternative. Mein Gott, wenn da nicht ALLE Alarmglocken schrillen, dann ist es um unsere Zukunft geschehen.

Lies den Irrsinn fang endlich an zu denken.

http://www.parteidervernunft.de/parteiprogramm.html

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Freiheitsfreund 13. November 2010 at 18:22

Folgender Leitsatz zieht sich durch das Programm:

“Du kannst tun und lassen was Du willst, so lange Du niemanden schadest”.

Weiter sind sämtliche Programmpunkte in Zusammenhang mit deren Kernforderung zu sehen, die da lautet:

“Abschaffen des Zentralbankensystems, ungedeckten Papiergeldes, der direkten Steuern und Sozialabgaben bei gleichzeitiger Stärkung der Selbstbestimmung in den Regionen.”

Frage:

Was ist falsch daran, wenn Du mit der PDV Deine vollständge Freiheit erlangen kannst/von jeglichem staatlichen Zwang befreit bist, von Deinem Einkommen mehr als genug übrig bleibt/Du echten Wohlstand erfährst und auch alle Freunde, Bekannte und Verwandte neben Dir, Du jederzeit einen Job finden wirst, Du Dich mit weniger Geld besser eigenständig absichern kannst, die Inflation Deine private Vorsorge nicht mehr zerstört, Du selber (mit-)entscheidest, wie es in Deiner Region weiter geht, Dich keine nationale staatliche Stelle mehr bevormundet und schon gar nicht die EU-Diktatoren in Brüssel?

Bis Du so schwach, dass Du einen übermächtigen Staat, eine übermächtige EU-Diktatur brauchts, die über Dein Leben bestimmt, Dir alles vorschreibt, Dich Deines hart verdienten Einkommens mittels Steuern, Abgaben und Inflation beraubt? Macht Dich das zufrieden?

Kannst/willst Du nicht selbst für Dich entscheiden?

WACH AUF, denn bald hast Du keine Wahl mehr. Der Lissbon-Vertrag erlaubt es, Dich zu töten, wenn Du in einger Zeit -aber zu spät- aufwachst und gegen die EU-Diktatur aus Brüssel vorgehen willst.

Es gibt nur einen Weg, der zur absoluten Freiheit führt, für jeden Menschen, ein Hächstmaß an individueller Selbstbestimmung jedes einzelnen Menschen auf dieser Erde.

Wer hilfebedürftig ist, erfährt mit dem Programm der PDV mehr Nächstenliebe als unter allen etablierten Parteien. Warum ist das so?. Den Menschen bleibt wieder mehr Zeit zum leben, weil sie es sich leisten können, weniger zu arbeiten.

Aber auch diejenigen, die sich nicht selbst helfen können, sind abgesichert. Dazu musst Du das Programm aber lesen und verstehen und nicht einfach unwahre Behauptungen in den Raum setzen!

Ich forder Dich auf: Gib Dich nicht auf, die Zeit läuft ab!

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Beobachter 13. November 2010 at 20:03

Wünsche allen die mit der PDV sympathisieren einen exorbitanten Gesundheitszustand, 48 Stunden Arbeitszeit am Tag (geht locker wenn man doppelt rein haut, die Ärmel 2 mal umkrempelt) und keine frequenten Belastungen (z.B. Mietzahlungen, Grundbesitzabgaben usw. usf.).
Krankheiten dürfen dich nicht mehr befallen, die Maschinen im Betrieb dürfen hingegen auch mal ausfallen.
Was sage ich da? Mit dem Programm der PDV sind steigende Arbeitsunfähige (eine Zielsetzung. (Will die PDV vllt. die Erdbevölkerung reduzieren?)

Thema: Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz
“Der Strukturwandel in der Arbeitswelt hat dazu geführt, dass heute in vielen Betrieben Zeitdruck, Zwang zu schnellen Entscheidungen und zwischenmenschliche Probleme wesentliche Belastungsschwerpunkte darstellen”, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs -und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter

Bei einem flexiblen Arbeitsmarkt bist du als Mensch dann einfach nur noch Handelsware.

Ach noch was! Es sollen euch doch noch Menschen wählen, oder?

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Beobachter 13. November 2010 at 20:16

“Handlungsbedarf bestehe in den Callcentern und in der Zeitarbeitsbranche, sagte der Arbeitsmediziner. Dort sei die Gefährdung von psychischen Belastungen besonders hoch.”
Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs -und Werksärzte (VDBW), Wolfgang Panter

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KA 13. November 2010 at 21:17

@ Charlie

Was willst du denn? Mehr Staat? Mehr Regelungen? Mehr ineffektive Sozialsysteme? Das Program einfach zu Ende Lesen und NACHDENKEN. Ich schätze mal ab dem “freie Märkte” hast Du aufgehört zu lesen. Hast du denn das Gefühl das unsere Bundesregierung vernünftig regiert? Mit Milliardenrettungspaketen für alle Betrüger (Griechenland und Banken)auf Kosten des Steuerzahlers in einem Land in dem 10%der Bevölkerung 2/3 des Gesamtdeutschen Vermögens halten?

Hast du schon mal nachgedacht was die Basis einer gesunden Wirtschaft ist? Es ist der Mittelstand. Und dieser wird im heutigen “wirtschaftsstandort Deutschland” systematisch zerstört.

Jaja, die haben das verdient, nicht wahr? Diese bösen raffgierigen Mittelständler müssen bekämpft werden. Noch schärfere Regeln müssen her! Schließlich muß dieses Pack ja klein gehalten werden, damit sie den gütigen Multinationalen Großonzernen, die ja bekanntermaßen nur das beste für den Arbeitnehmer und die Menschen wollen, bloß nicht Paroli bieten können.

Ja, gut die machen Milliardengewinne auch in Krisenzeiten, aber doch nur damit sie neue Arbeitsplätze schaffen können.

Also, mehr Staat, mehr Gesetze! Damit der Mittelstand für jeden Arbeitnehmer mindestens auch einen Anwalt braucht. Das würde doch mal Arbeitsplätze schaffen.

Und wenn wir schon mal dabei sind, sollten wir auch gleich noch ALG III einführen für die ganzen Insolventen Mittelständler. Wenn wir dafür ein neues Amt äh, eine Agentur einführen, könnten wir hier auch in der Bauindustrie für ordentlich Konjunktur sorgen. Die neuen Beamten, äh Dienstleister müssen ja irgendwo dann auch ihre neuen Kunden betreuen. Mann, das gibt Jobs! Ein ganz neuer Verwaltungsapparat, die Bauindustrie, die IT… Was? wer das bezahlen soll? Na die Steuerzahler natürlich! Das Bankengeheimniss ist doch abgeschafft, nun ist doch allgemein Bekannt, dass die restlichen 90% der Bundesbürger sage und schreibe noch 1/3 des Deutschen Vermögens halten. Da ist doch noch genug zu holen.

Puh, na da hatte ich nun aber wirklich tolle Visionen. Wie bin ich da eigentlich noch drauf gekommen? Ach ja die PDV und ihre Freien Märkte.. pah, das ist doch ein Witz. Deregulierung… jaja, damit der Mittelstand wächst. Wir wissen doch alle, dass die die schlimmsten sind. Als ob denen etwas an ihren Mitarbeitern liegt. In der Anonymität wie bei Großkonzernen, gedeiht Solidarität doch viel besser. Ausserdem können die sich ja auch viel besser in der Politik durchsetzen. Und was gut fürs Großunternehmen ist, ist auch gut für den Arbeitnehmer, nicht wahr? Ja, die Manager haben im Jahr mehrere Millionen , aber da Profitiert doch jeder von! Es werden doch neue Konzerne, ja manchmal sogar Monopole gegründet. Die haben dann gar keine Konkurrenz mehr, und ja, wenn man da erstmal arbeitet, dann geht es einem richtig gut!

So, nu muss ich aber los, dem Märkel von meinen tollen Ideen erzählen.

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KA 13. November 2010 at 21:32

Mann Leute, lest doch mal das ganze Parteiprogramm der PDV. Einzelne Punkte können oft nicht in das heutige System übertragen werden, da viele der Ziele der PDV erst funktionieren wenn die Basis gelegt wurde.

Lesen, nachdenken, verstehen.

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Andre 13. November 2010 at 5:26

Ich versteh das nicht was mit der Wahrheitsbewegung los ist.Der einzigste Blog der ausführlich von der PDV berichtet ist Infokrieg.tv. ASR hat ihrgenwelche Werbespots von einen WEEDnetz im Blog eingebunden die die Regulierung der Finanzmärkte forden und das Klimaretten. Infokriegernews ist da auch eher Sozialistisch eingestellt hab ich das gehfühl. Hier in den Kommentaren wird die PDV als rechts bezeichnet wie dumm sind die Menschen bitte. Wenn man sich mal das Programm der PDV durch liest Wollen wir soga das Ausländer in unser Land kommen aber die,müssen natürlich auch was dafür leisten. Und wenn ich manchmal die Kritik der Klimaalamisten höre. Was wollen die ? Die können doch ihre Religion freiausleben können sich doch ein paar Solarzellen auf das Dach packen und das Klimaretten. Oder Leute sagen die PDV sind Verschwörungtheoretiker aber das Programm ist gut aber die sache mit dem 11 September die sie im Programm haben gefällt mir nicht. Was bitte haben die Leute zubeführchten wenn wir eine Unabhänige Untersuchung fordern ? Endweder liegen wir Falsch oder liegen Richtig.

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Stefan Schneider 12. November 2010 at 10:13

@Alex: ignorier de ersten text, ich hab bei meiner formatierung nicht an html gedacht und statt anführungsstrichen die größer bzw kleiner-als zeichen verwendet…ein bisschen peinlich, ich weiß…

Ich verstehe das schon, nur fürchte ich, hab ich mich da unglücklich ausgedrückt…ich habe einen Arbeitskollegen der auch Anhänger der Freiwirtschaft war und dazu den Zins und Zinseszins verteufelte, ich habe gestern um mir zeit zu sparen einfach den Text genommen den ich Ihm damals geschrieben hab, man erkennt in meiner antwort auch ziemlich genau wo ich den eingefügt habe…(auf einmal hören die rechtschreibfehler auf…;o)…)

„Gespartes Geld nicht, aber GEHORTETES. Bitte genauer lesen: Wenn die Zinsforderungen der Realwirtschaft nicht mehr erfüllt werden, wird Geld gehortet. Durch die Bank weiterverliehenes Geld wird verzinst.“

Warum sollte jemand Geld horten und nicht zur Bank bringen wo er Zinsen dafür erhält und wo es Ihm nicht gestohlen werden kann? Wenn er es hortet bekommt er keine Zinsen und hat immenses risiko durch diebstahl oder gar raub. Welcher vernünftige mensch wird sein geld also horten anstatt es zur bank zu bringen?

„Während der Krise der 30er gab es einen Goldstandard.“

Und dieser wurde von einigen reichen Zentralbankiers und korrupten Regierungsmitgliedern absichtlich gestürzt. Und das Taten sie weil er Ihren interessen gefährlich wurde.

„Wer weiß was Deflation bedeutet und sie vorhersieht, wird seinen Konsum nicht zwingend verschieben, aber mit Sicherheit nicht vorziehen, allenfalls von der Deflation unbeeinflusst belassen. Und Deflation ist im Gegensatz zur Hyperinflation ein sehr lang andauernder Prozess, das ist mir natürlich bewusst.“

Vorziehen nicht, das stimmt…man könnte sagen es bleibt beim alten…da sind wir uns schon mal einig.

„ „Du gehst anscheinend immer noch vom heutigen geldsystem aus“ „
Nein<<

Ich hab immer noch den Eindruck^^

„Keynes nicht, Gesell plus Monetative schon.“

Nein, die erst recht nicht, das ist aber an sich auch egal da die PdV ja regionale Währungen ausdrücklich zulässt. Wenn sich also bspw Leipzig oder ganz Sachsen dazu entscheiden würde das einzuführen dann is das OK, es muss aber auf freiwilliger demokratischer Basis geschehen und die evtl schulden müssen (nach dem verursacherprinzip) auch von den leuten getragen werden. Das geldmonopol liegt im system der PdV nicht beim Staate!!! Man kann das gern ausprobieren, wenns aber nach hinten losgeht muss das ganze auch von den bürgern wieder demokratisch beendet werden können.
Ich prophezeihe allerdings jetzt schon das das nix wird. Aber mit der PdV steht euch der Versuch frei.

„Die Nazis haben die Zinskritik bloß als Vorwand aufgegriffen gegen die Juden zu hetzen, andernfalls hätten sie ja die Möglichkeit gehabt, Freigeld einzuführen. Und hier die Nazis ins Spiel zu bringen ist nichts weiter als eine Zweit-Verwertung der missbräuchlich verwendeten Zinskritik der Nazis.“

Zeig mir bitte auf wo die Juden vorhatten Freigeld einzuführen!!!!!!! Das is ne mutige behauptung, aber sie wird durch nix gestüzt!!! Hier die Nationalsozialisten einzubrinegn basiert darauf das der text wie oben schon dargestellt ursprünglich für nen kollegen gedacht war der auch irgendwas in die richtung der nazis meinte…weiß aber nicht mehr was genau…

„Umgekehrt heißt das, dass Geldvermögen exponentiell verzinst werden müssen, also immer wieder um Zinserträge aus der Vorrunde erweitert oder Geld wird gehortet. Überschuldung der gesamten Gesellschaft mit abschließender Hyperinflation oder Deflation mit immer stärkerer Arbeitslosigkeit. Und in einem fortgeschrittenem Stadium wie jetzt sogar eine immer stärkere Spannung zwischen noch zurück-gestauter Inflation und Deflation mit den negativen Seiten von beidem bis zur letztlichen Entwertung des Geldes.“

mit einführung des Systems der PdV das heißt also abschaffung des Zentralbanksystems, kopplung des Geldes an sachwerte, abschaffung der teilreserve usw ist eine inflation extrem unwahrscheinlich solange nicht manipuliert wird. Wenn manipuliert wird ist das natürlich ein fall für den staatsanwalt. Mit der kommunalen selbstverwaltung und der direkten demokratie kannst du gern dein Freigeld einführen, wenns nicht klappt müssen aber alle für den schaden aufkommen die ihn verursacht haben. Ich brech die diskussion über das finanzsystem hier jetzt bewusst ab, da wir erstmal nicht auf einen nenner kommen werden und es in anbetracht der kommunalen selbstverwaltung und der direkten demokratie auch erstmal egal ist. Ich lade dich natürlich herzlich ein dich im forum der PdV http://www.parteidervernunft.de/forum/96 dazu nochmal einzubringen und darüber zu diskutieren, vielleicht sogar mit Oliver Janich oder Ralph Bärlingea welche die sicherlich stärkeren kompetenzen sind.

„Im Übrigen nutzt sich ein Buch ab, Geld nicht.“

richtig, dafür hab ich beim verleihen von Geld ein ziemliches Risiko das nicht wiederzukriegen…was bei dem einen das abnutzen ist bei dem anderen das risiko.

Übrigens halte ich es für mehr als Falsch die Tea Party mit Faschismus Gleichzusetzen.

„Nur weil die PDV sich beim Geldsystem irrt, ist sie nicht gleich Teil des etablierten Systems. Natürlich wird jede Partei, jede Bewegung unterwandert, aber dass das bisher nennenswert erfolgreich wäre, sehe ich nicht. Jedenfalls muss man in der PDV darauf Acht geben, dass das auch so bleibt.“

Wir irren uns nicht, aber es ist wie gesagt egal im hinblick auf direkte demokratie und kommunale selbstverwaltung (was ja die hauptthemen der veranstaltung waren über die der artikel berichtet) und wir geben definitiv sehr stark acht auf U-Boote.

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Stefan Schneider 12. November 2010 at 10:08

@Alex:
Ich verstehe das schon, nur fürchte ich, hab ich mich da unglücklich ausgedrückt…ich habe einen Arbeitskollegen der auch Anhänger der Freiwirtschaft war und dazu den Zins und Zinseszins verteufelte, ich habe gestern um mir zeit zu sparen einfach den Text genommen den ich Ihm damals geschrieben hab, man erkennt in meiner antwort auch ziemlich genau wo ich den eingefügt habe…(auf einmal hören die rechtschreibfehler auf…;o)…)

>>Gespartes Geld nicht, aber GEHORTETES. Bitte genauer lesen: Wenn die Zinsforderungen der Realwirtschaft nicht mehr erfüllt werden, wird Geld gehortet. Durch die Bank weiterverliehenes Geld wird verzinst.<>Während der Krise der 30er gab es einen Goldstandard.<>Wer weiß was Deflation bedeutet und sie vorhersieht, wird seinen Konsum nicht zwingend verschieben, aber mit Sicherheit nicht vorziehen, allenfalls von der Deflation unbeeinflusst belassen. Und Deflation ist im Gegensatz zur Hyperinflation ein sehr lang andauernder Prozess, das ist mir natürlich bewusst.<>„Du gehst anscheinend immer noch vom heutigen geldsystem aus“
Nein<>Keynes nicht, Gesell plus Monetative schon.<>Die Nazis haben die Zinskritik bloß als Vorwand aufgegriffen gegen die Juden zu hetzen, andernfalls hätten sie ja die Möglichkeit gehabt, Freigeld einzuführen. Und hier die Nazis ins Spiel zu bringen ist nichts weiter als eine Zweit-Verwertung der missbräuchlich verwendeten Zinskritik der Nazis.<>Umgekehrt heißt das, dass Geldvermögen exponentiell verzinst werden müssen, also immer wieder um Zinserträge aus der Vorrunde erweitert oder Geld wird gehortet. Überschuldung der gesamten Gesellschaft mit abschließender Hyperinflation oder Deflation mit immer stärkerer Arbeitslosigkeit. Und in einem fortgeschrittenem Stadium wie jetzt sogar eine immer stärkere Spannung zwischen noch zurück-gestauter Inflation und Deflation mit den negativen Seiten von beidem bis zur letztlichen Entwertung des Geldes.<>Im Übrigen nutzt sich ein Buch ab, Geld nicht.<>Nur weil die PDV sich beim Geldsystem irrt, ist sie nicht gleich Teil des etablierten Systems. Natürlich wird jede Partei, jede Bewegung unterwandert, aber dass das bisher nennenswert erfolgreich wäre, sehe ich nicht. Jedenfalls muss man in der PDV darauf Acht geben, dass das auch so bleibt.<<

Wir irren uns nicht, aber es ist wie gesagt egal im hinblick auf direkte demokratie und kommunale selbstverwaltung (was ja die hauptthemen der veranstaltung waren über die der artikel berichtet) und wir geben definitiv sehr stark acht auf U-Boote.

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Alex 11. November 2010 at 22:36

QStefan Schneider
Dein Beitrag zeigt einige schwerwiegende Lücken im Verständnis des Freigeldes auf, die ich gleich aufzeigen werden. Und ich frage mich: Wie kann man etwas als falsch beurteilen, das man nicht versteht?

„Das Geld fehlt nicht im Kreislauf da es durch die Banken weiterverliehen wird als Kredit“

Gespartes Geld nicht, aber GEHORTETES. Bitte genauer lesen: Wenn die Zinsforderungen der Realwirtschaft nicht mehr erfüllt werden, wird Geld gehortet. Durch die Bank weiterverliehenes Geld wird verzinst.

„die USA kamen mit dem Goldstandar auch super zu recht bevor er von den zentralbankiers zerstört wurde“

Während der Krise der 30er gab es einen Goldstandard.

„Die Vorhersehbarkeit der Deflation ist ja gerade das was die leute eher zum konsum bringen wird da sie ja wissen was kommt, nimm ihnen die ungewissheit und es läuft wie am schnürchen…diese deflation von der du übrigens sprichst wird nicht so rasant ablaufen wie du dir das vorstellst.“

Wer weiß was Deflation bedeutet und sie vorhersieht, wird seinen Konsum nicht zwingend verschieben, aber mit Sicherheit nicht vorziehen, allenfalls von der Deflation unbeeinflusst belassen. Und Deflation ist im Gegensatz zur Hyperinflation ein sehr lang andauernder Prozess, das ist mir natürlich bewusst.

„Du gehst anscheinend immer noch vom heutigen geldsystem aus“

Nein

„Von keynes, Gesell, und der monetative distanzieren wir uns weil diese ja eben das problem nicht lösen können“

Keynes nicht, Gesell plus Monetative schon.

„Der Zins wurde schon von den Nationalsozialisten verdammt…mich wundert das das niemandem mehr zu denken gibt…so hieß es im Parteiprogramm der NSDAP von 1920: „Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft“

Die Nazis haben die Zinskritik bloß als Vorwand aufgegriffen gegen die Juden zu hetzen, andernfalls hätten sie ja die Möglichkeit gehabt, Freigeld einzuführen. Und hier die Nazis ins Spiel zu bringen ist nichts weiter als eine Zweit-Verwertung der missbräuchlich verwendeten Zinskritik der Nazis.

Zum restlichen Text:

Erstens hat Freigeld nichts mit einem Verstaatlichen von Banken zu tun oder damit, dass der Staat Kredite vergeben sollte, das wäre dann die Denkschule der „Ergokratie“. Auch hat Freigeld nichts aber auch gar nichts mit einem wirkungslosen und Deflation heraufbeschwörendem Zinsverbot zu tun oder damit, dass es keine Kredite mehr geben sollte oder könnte. Nochmal: Wie kann man ein Konzept, das man gar nicht kennt, beurteilen?

Beim Freigeld gibt es weiterhin Kredit-Zinsen, aber um die materielle Liquiditätsprämie bzw. auf Deutsch, den Urzins, den Anteil im Zins, der Geld durch sich selbst vermehrt, bereinigt, und nein, nicht durch einen staatlichen Eingriff in den Bankensektor, sondern durch den Markt unter Freigeldbedingungen. Diese Kredit-Zinsen beim Freigeld beinhalten einen Anteil für die Kreditausfälle, also das Risiko, und einen Teil für die Banken als Vermittler zwischen Spareinlagen und Kreditnehmern.

Und das funktioniert so, dass durch die Umlaufgebühr Geld nicht mehr gehortet werden kann, wenn der Zins gegen Null sinkt durch den Markt, also durch einen Überhang an Kredit-Angebot im Vergleich zur Kredit-Nachfrage. Ohne Umlaufgebühr wird in dieser Marktsituation eben Geld gehortet, Geld künstlich verknappt und damit der Urzins erpresst. Möglich ist das, weil Geld viel liquider ist als Güter im Schnitt, also viel leichter vom Mark zurückzuhalten.

Umgekehrt heißt das, dass Geldvermögen exponentiell verzinst werden müssen, also immer wieder um Zinserträge aus der Vorrunde erweitert oder Geld wird gehortet. Überschuldung der gesamten Gesellschaft mit abschließender Hyperinflation oder Deflation mit immer stärkerer Arbeitslosigkeit. Und in einem fortgeschrittenem Stadium wie jetzt sogar eine immer stärkere Spannung zwischen noch zurück-gestauter Inflation und Deflation mit den negativen Seiten von beidem bis zur letztlichen Entwertung des Geldes.

Im Übrigen nutzt sich ein Buch ab, Geld nicht.

„Ich verkürze hier einfach mal obgleich mir Freiwirtschaftler Vorwerfen würden ich verkürze unzulässig. Sie führen auch andere historische Beispiele für den Erfolg des Schwundgeldes an. Historiker finden aber stets andere plausiblere Begründungen dafür warum es trotz des Schwundgeldes zu einem kurzzeitigen Aufblühen kam.
Eine ausführliche Analyse, auch der historischen Beispiele findet man auch auf http://www.wertewirtschaft.org.“

Richtig, den Vorwurf der Verkürzung erhebe ich hier, aber ehe Du etwas als Freigeld wiedergibst, was nicht Freigeld ist, also Zinsverbot und Verstaatlichung des Kreditwesens, erspare ich mir auf Wörgl einzugehen. Und das die Blüte unter den umlaufgesicherten Brakteaten im Mittelalter war nicht kurzfristig, sondern 3 Jahrhunderte während. Und zumindest beim Überfliegen habe ich bei dem Link auch nicht gefunden, dass auf diesem Link überhaupt auf dieses Thema eingegangen wird.

@Charlie:

Und dann soll ausgerechnet die “Tea Party”, also wieder einmal der Faschismus, ein Ausweg sein? Geht’s noch?

“Wer sich das “Parteiprogramm” der PDV durchliest, kann – sofern das Gehirn einigermaßen gut funktioniert – nur zu einem Schluss kommen: Das war einen Lacher wert, aber jetzt wenden wir uns wieder ernsthaften Themen zu.”

Starke Worte, aber keinerlei substanzielle Kritik. Nur weil die Mainstreammedien es so oder ganz ähnlich schreiben, ist die Tea-Party-Bewegung faschistisch? Kannst Du das auch näher begründen? Und was genau ist am Programm der PDA so zum Lachen, speziell im Vergleich zu den etablierteren Parteien?

@freephylos:

“Mit der PDV wurde nur ein weiters Werkzug geschaffen um den Wähler eine Wahl zu lassen, bzw zu den Urnen zu zerren damit das Konstrukt der indirekten Demokratie nicht seine Daseinsberechtigung verliert.”

Nur weil die PDV sich beim Geldsystem irrt, ist sie nicht gleich Teil des etablierten Systems. Natürlich wird jede Partei, jede Bewegung unterwandert, aber dass das bisher nennenswert erfolgreich wäre, sehe ich nicht. Jedenfalls muss man in der PDV darauf Acht geben, dass das auch so bleibt.

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Peter 11. November 2010 at 14:55

@Stefan Schneider
Richtig, die Nazi-Bewegung war (ist) eine im Kern linke Strömung in rechtskonservativer Verpackung. National-Sozialismus.

Finanziert wurden die Nazis übrigens auch vom amerikanischen und britischen Geldadel (siehe wem I.G. Farben alles mit gehörte). König George VIII war glühender Nazi, ebenso viele andere europäische Adlige wie Bilderberg-Gründer Prinz Bernhard.

Es ist alles nicht immer so simpel und schwarz-weiß wie es die einfachen Gemüter unter den Zeitgenossen gerne hätten.

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Flensburger 11. November 2010 at 9:34

Die “Boston Tea Party” war die erste “False Flag” Operation der USA!

(Die Bostoner Büger verkleideten sich als Indianer)

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 14:59

stimmt zwar, hatte aber nicht den zweck einer false flag

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Charlie 11. November 2010 at 8:30

Es ist schön, dass die so genannte “Wahrheitsbewegung” sich nun auch offiziell dem rechten Lager zuordnet – was alle schon wussten, wird nun also auch von offizieller Seite nicht mehr bestritten.

Klare Fronten sind hilfreich im Kampf gegen den drohenden Untergang – und eine rechte Gesinnung hat historisch ja schon eindruckvoll bewiesen, wessen Interessen sie nützt – die der Menschen sind es gewiss nicht.

Der Kapitalismus gehört ebenso wie der Nationalismus auf den Müllhaufen der Geschichte – und wer anders denkt und selber nicht der kleinen Minderheit der Geldelite angehört, hat nichts verstanden und ist nicht schlauer als jeder kleine Nazi-Scherge aus der Zeit des NS-Terrors.

Mensch, Leute, wacht doch endlich auf. Sinkende Löhne, steigende Arbeitslosenzahlen, steigende Kosten im Gesundheitssystem, eine niemals auszugleichende Staatenverschuldung, explodierender Reichtum bei einer kleinen Minderheit, massiv zunehmende Unsicherheit eines immer größer werdenden Teils der Bevölkerung – und die Propagandamedien jubilieren derzeit vom “Aufschwung”, vom “zu erwartenden Konsumrausch zu Weihnachten” und allerlei hanabüchenem Zeug mehr – merkt ihr denn nicht, wie abstrus das ganze ist??

Und dann soll ausgerechnet die “Tea Party”, also wieder einmal der Faschismus, ein Ausweg sein? Geht’s noch?

Wer sich das “Parteiprogramm” der PDV durchliest, kann – sofern das Gehirn einigermaßen gut funktioniert – nur zu einem Schluss kommen: Das war einen Lacher wert, aber jetzt wenden wir uns wieder ernsthaften Themen zu.

Wir müssen GRUNDLEGENDES in dieser Welt ändern und brauchen gewiss keine neu angepinselte FDP. Witzfiguren wie Westerwelle, Möllemann oder Haider sind Figuren der Vergangenheit, und wenn das in Deutschland wieder anders werden sollte (die armen Amis – da geht der Spuk ja gerade richtig los), dann wird es Zeit, dieses Land zu verlassen.

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 14:39

Nazis sind zwar politisch links und nicht rechts aber was weiß ich schon vom NationalSOZIALISMUS!!!

Wieder jemand der sich nicht mit dem Kapitalismus(=freie marktwirtschaft) auseinandergesetzt hat. die ganzen angesprochenen Probleme sind entstanden aus eingriffen des staates und das hat im Kapitalismus nix zu suchen…das ist sozialismus bzw kommunismus…lies dir erstmal durch was die PdV fordert und was daraus resultiert bevor du sowas schreibst

die FDP hat mit uns nix gemein, da sieht man mal wie “intensiv” du dich mit dem thema auseinandergesetzt hast. Gelesen aber nicht verstanden, sag uns doch in deiner unendlichen weisheit was falsch ist und was du statt dessen vorschlägst.

hier was zum lesen…vielleicht hilfts ja: http://accfc4d0.shops.finanzbuchverlag.de/mediafiles/articles/pdfdemo/Janich_Leseprobe.pdf

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 15:01 Reply
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Stefan Schneider 11. November 2010 at 15:54

ich weiß, jedoch haben diese amerikaner ebenso wie die bilderberg gruppe nie kapitalistische oder nationalistische interessen verfolgt… bsp co2, EU und diverse Markteingriffe wie eine finanztransaktionssteuer…das sind alles ziele die einer sozialistischen agenda folgen…von kapitalismus(=freie marktwirtschaft) haben diese herren ja nix da es für sie geld und machteinbußen bedeuten würde

damit gebe ich das zurück: Es ist alles nicht immer so simpel und schwarz-weiß wie es die einfachen Gemüter unter den Zeitgenossen gerne hätten.

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 15:55

@Peter: Stefan Schneider

ich weiß, jedoch haben diese amerikaner ebenso wie die bilderberg gruppe nie kapitalistische oder nationalistische interessen verfolgt… bsp co2, EU und diverse Markteingriffe wie eine finanztransaktionssteuer…das sind alles ziele die einer sozialistischen agenda folgen…von kapitalismus(=freie marktwirtschaft) haben diese herren ja nix da es für sie geld und machteinbußen bedeuten würde

damit gebe ich das zurück: Es ist alles nicht immer so simpel und schwarz-weiß wie es die einfachen Gemüter unter den Zeitgenossen gerne hätten.

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 15:56

Stefan Schneider

ich weiß, jedoch haben diese amerikaner ebenso wie die bilderberg gruppe nie kapitalistische oder nationalistische interessen verfolgt… bsp co2, EU und diverse Markteingriffe wie eine finanztransaktionssteuer…das sind alles ziele die einer sozialistischen agenda folgen…von kapitalismus(=freie marktwirtschaft) haben diese herren ja nix da es für sie geld und machteinbußen bedeuten würde

damit gebe ich das zurück: Es ist alles nicht immer so simpel und schwarz-weiß wie es die einfachen Gemüter unter den Zeitgenossen gerne hätten.

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 15:57

oh, das gehört da aber nicht hin…hier funzt irgendwas nicht…dachte erst es wird gar nicht gepostet aber es kommt nur an die falsche stelle…das soll eigentlich ganz runter…

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Alex 10. November 2010 at 21:19

@Stefan Schneider:

Du betrachtest nur singulär die Konsum-Seite, aber nicht die Arbeit. Wenn Geld gehortet wird, fehlt Geld im Kreislauf, um Arbeitsplätze zu bezahlten, ob vorhersehbar oder nicht.

Die Vorhersehbarkeit einer Deflation und ein damit verändertes Konsum-Verhalten ist nur ein zusätzlicher Deflations-Verstärkungsfaktor.

Und Geld wird von denen gehortet, die nach dem Konsum noch etwas übrig haben, das sie verzinst veranlagen oder eben horten können. Wenn die Realwirtschaft die Zinsforderungen nicht mehr bedienen kann, wird Geld gehortet.

Der technische Fortschritt streckt lediglich die Zeitpunkte zwischen Crashes, da das Wirtschaftswachstum dadurch länger mit den Zinsforderungen mithalten kann.

Ob jemand richtige Erkenntnisse als Irrlehren bezeichnet ist irrelevant, und das ist auch genau die dogmatische Denkweise, die den Plutokraten in die Hände spielt, denn so können z.B. Neokeynesianer und Monetaristen oder eben Gesellianer und Anhänger der Österreichischen Schule ewig unproduktiv streiten.

Das Denkmodell der Manipulation des Marktzinses durch eine Zentralbank beschreibt die Realität absolut wahrheitsgetreu, nur wird eben auch hier, wie in den etablierteren Denkschulen, die Problematik des Zinses an sich, sei er manipuliert oder nicht, nicht angerührt. Deswegen greift die Freiwirtschaftslehre noch tiefer.

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 14:55

Das Geld fehlt nicht im Kreislauf da es durch die Banken weiterverliehen wird als Kredit, außerdem sparen die menschen um sich bestimmte dinge kaufen zu können…es macht keinen sin zu sparen wenn man mit dem geld nix anfängt. Du betrachtest es ebenso etwas einseitig…die USA kamen mit dem Goldstandar auch super zu recht bevor er von den zentralbankiers zerstört wurde.

Die Vorhersehbarkeit der Deflation ist ja gerade das was die leute eher zum konsum bringen wird da sie ja wissen was kommt, nimm ihnen die ungewissheit und es läuft wie am schnürchen…diese deflation von der du übrigens sprichst wird nicht so rasant ablaufen wie du dir das vorstellst.

Wieso sollte die realwirtschaft im system der PdV die zinsen nicht bedienen können?

Du gehst anscheinend immer noch vom heutigen geldsystem aus, aber das wird es da ja nicht mehr geben, keine zentralbanken, keine geldschöpfung durch banken und zentralbanken, kein staatliches geldmonopol, keine teilreserve, geld das fest an einen sachwert gekoppelt ist…davon musst du ausgehen…

Von keynes, Gesell, und der monetative distanzieren wir uns weil diese ja eben das problem nicht lösen können und wollen und nur sympthome bekämpfen die sie für falsch halten (aber teilweise extrem wichtig sind bsp Zins)

Die Freiwirtschaft, also die mit dem Schwundgeld, wurde von Sylvio Gesell, einem 1862 geborenen Kaufmann, begründet Da der Zins Übel sei schlug er ein System ohne Zins vor, sogar mit einem negativem Zins. Durch dieses Schwundgeld sollte der Wirtschaftskreislauf angeregt werden weil die Leute das Geld, welches immer weniger wert wird wie heiße Kartoffeln weiterreichen.

Der Zins wurde schon von den Nationalsozialisten verdammt…mich wundert das das niemandem mehr zu denken gibt…so hieß es im Parteiprogramm der NSDAP von 1920: „Abschaffung des arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft“

Dabei ist es ganz natürlich und verständlich etwas für das Verleihen zu verlangen. Selbst unter Bekannten verleiht man ungern dinge, die einem ans Herz gewachsen sind. Ein wertvolles Buch zum Beispiel nutzt sich ab. Da sich die meisten nicht trauen eine Gebühr für das Verleihen zu verlangen verleihen sie solch wertvolle Dinge einfach gar nicht. In Wirklichkeit ist es eher eine Unverschämtheit des Bekannten der sich Geld leiht dafür keinen Ausgleich anzubieten. Schließlich verzichtet der Verleiher darauf es auszugeben und trägt auch noch das Risiko es nicht zurückzubekommen. Selbstverständlich leihen wir trotzdem Zinsloses Geld an gute Freunde (wenn es sich nicht um allzu hohe Summen handelt). Wenn aber jeder der Investieren will einen generösen oder Freund oder Gönner bräuchte gäbe es bald überhaupt keine Wirtschaftstätigkeit mehr. Es wird ja niemand daran gehindert zinslos Geld zu verleihen, jemanden dazu zu zwingen ist jedoch Falsch. In der Christlichen, Jüdischen und auch in der Islamischen Religion gibt es ein Zinsverbot. In der Christlichen und Jüdischen wurde es sehr schnell wieder Fallen gelassen, in der Islamischen gilt es nach wie vor. Ein Blick in die Islamischen Länder zeigt uns die Auswirkungen. Das es in der Christlichen Welt fallen gelassen wurde ist einer der Hauptgründe dafür das wir technologisch und vom Wohlstand her diesen Ländern um Längen Voraus sind. Nicht ohne Grund wurde in der Islamischen Welt der Zins durch die Hintertür in Form einer Gewinnbeteiligung/Produktnachlässen wieder eingeführt.

Oft wird von den Vertretern der Freiwirtschaft auch behauptet das Zinsen die Produkte verteuern und stets die Ärmsten treffen. Dieses Argument liegt etwa auf dem selben Niveau das Werbung das Produkt verteuere und daher verboten werden müsse. Natürlich SINKEN die Kosten durch Kapitalaufnahme, Investitionen und bessere Maschinen. Die Aufnahme von Kapital kann aber in erster Linie nur durch das Leihen von Geld geschehen. Wer wäre bitteschön so Verblödet jemandem Geld zu leihen (ohne das er wirklich sicher sein kann das die Unternehmung des Leihers funktioniert und er es zurückzahlen kann und) ohne für dieses Risiko eine Gegenleistung(Zins) zu verlangen. Wir reden hier nicht von 200 Euro, sondern von Maschinen zum Wert von 600000 Euro. Das Resultat der zinslosen Welt wäre also das so gut wie niemand mehr Geld verleiht und somit nur noch Unternehmen von Leuten aufgebaut werden können die ohnehin schon Reich sind. Das führt unweigerlich dazu dass die Armen niemals die Gelegenheit haben werden aus eigener Kraft aus der Armut herauszukommen. Egal wie gut ihre Geschäftsidee wäre. Merke: In einer zinslosen Welt werden die Reichen immer Reicher und die Armen haben keine Chance selbst etwas aufzubauen und Reich zu werden.

Nun meinen die Freiwirtschaftler der Staat könnte das Geld zinslos verleihen. Die Folge wäre Inflation welche sich noch schlimmer auswirkt als der Zins da sie nicht Vorauszuberechnen oder zu Kalkulieren ist was aber für den Unternehmer essentiell ist. Der Zins zeigt an wie knapp das Kapital ist, er ist sozusagen das Preisschild für das geliehene Geld. Ohne dieses Preisschild kann niemand wissen ob es sich lohnt zu Investieren, Erst recht nicht der Staat. (Falls dieser Absatz nähere Erläuterung benötigt, bitte bei mir melden)

Zinseszins ist auch nicht Böse. Zur Erläuterung stellen wir uns doch einfach mal vor was wäre wenn Banken auf Zinsen keine Zinsen zahlten. Die Leute würden die Zinszahlung abwarten, alles Geld inklusive Zinsen abheben, zur nächsten Bank bringen, dort wieder die Zinsen abwarten und wieder…usw… das wäre dasselbe wie Zinseszins, nur in einem ungeheuren Chaos und mit jeder Menge Laufwegen.

Nun zum Schwundgeld. Da es logisch unmöglich ist das Schwundgeld funktioniert, bleibt den Anhängern Gesells nur noch, zu behaupten, das 1932 in der österreichischen Gemeinde Wörgl durchgeführte Experiment sei Erfolgreich gewesen und nur vom bösen, bösen Staat untersagt wurden. Die Gemeinde litt damals unter einer schweren Wirtschaftskrise und war hoch verschuldet. Also gab sie eigenes Geld heraus das immer weniger Wert wurde (Schwundgeld). Zunächst kam es tatsächlich zu einem kleinen Boom. Da die Kaufleute das Geld angesichts der Krise akzeptierten, gaben sie es auch aus bevor es verfiel. Zusätzlich druckte die Gemeinde Geld und finanzierte damit den Bau öffentlicher Einrichtungen. Bald hatten die Leute aber die Schnauze voll davon dass ihr Geld immer weniger wert wurde. Sie beglichen nur noch Steuerschulden damit, weil die Gemeinde das Schwundgeld 1zu1 mit Schilling akzeptierte. Für andere Zwecke tauschten sie das Schwundgeld schnell in Waren und dann in Schilling um, womit das Experiment verlängert wurde. Der Staat verbot das Experiment mutmaßlich nicht wegen seines Erfolges sondern weil die Steuereinnahmen drastisch zurückgingen, da die Bürger mit dem Geld das immer weniger akzeptiert wurde, ihre Steuern bezahlten und der Staat damit auf Geld sitzen blieb das drastisch an Wert verlor.
Ich verkürze hier einfach mal obgleich mir Freiwirtschaftler Vorwerfen würden ich verkürze unzulässig. Sie führen auch andere historische Beispiele für den Erfolg des Schwundgeldes an. Historiker finden aber stets andere plausiblere Begründungen dafür warum es trotz des Schwundgeldes zu einem kurzzeitigen Aufblühen kam.
Eine ausführliche Analyse, auch der historischen Beispiele findet man auch auf http://www.wertewirtschaft.org.

Ich würde niemals jemandem verbieten wollen es mit Schwundgeld zu versuchen, solang sich alle freiwillig daran beteiligen! Diese Experimente erledigen sich eh von selbst. Sie scheitern ohnehin schon an der einfachen Frage: „Wollen sie Geld haben das immer mehr wert wird, oder welches das immer weniger wert wird?“

Etwas anderes sind Tauschringe, von denen es Weltweit schon 4000 geben soll. Obwohl sich viele von denen auf Silvio Gesell berufen funktionieren sie ganz anders. Das Geld wird hier nicht mit einem Verfallsdatum versehen.

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freephylos 10. November 2010 at 13:25

Mit der PDV wurde nur ein weiters Werkzug geschaffen um den Wähler eine Wahl zu lassen, bzw zu den Urnen zu zerren damit das Konstrukt der indirekten Demokratie nicht seine Daseinsberechtigung verliert.

divide et impera

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Stefan Schneider 11. November 2010 at 14:29

BITTE??? wir reißen uns da alle den arsch auf und sehen uns diversen verleumnungen entgegen, keiner von uns kriegt geld dafür, auch nicht oliver janich, er hat dadurch keine einkünfte mehr da er derzeit nicht mehr für focus money schreiben darf. das bisschen was er mit dem verkauf des buches einnimmt ist lächerlich. vielleicht einfach mal nachdenken bevor man so nen müll schreibt… in wie weit solln die da oben denn davon profitieren, hast du dir überhaupt schonmal angeschaut was wir vorhaben?

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Alex 9. November 2010 at 21:42

PS:
“Goldstandard Jahre nach dem Neustart aufgeweicht und letztlich ganz abgeschafft wird”

Da fehlt natürlich ein “nicht”

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Alex 9. November 2010 at 21:40

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/608429/WeltbankChef-will-Debatte-ueber-neuen-Goldstandard

Dass der Chef der Weltbank den Goldstandard will, sollte den Goldstandard-Anhängern Anlass sein ihre Position zu reflektieren und nicht nur das sondern auch, dass die Fed und der Goldstandard 6 Jahrzehnte in friedlicher Koexistenz existiert haben.

Es ist im Prinzip sehr einfach:

Eine Goldwährung lässt die Deflationsflanke weit offen, denn Geld kann bei einer Goldwährung nach wie vor gehortet werden, was passiert, wenn die Gesamtverschuldung und damit auch die Gesamtgeldvermögen einer Gesellschaft nicht ungebrochen exponentiell wachsen. Und die Hortung ist ein Problem, weil Preise nur bedingt elastisch sind, sich nicht instantan anpassen, damit fehlt Geld im Wirtschaftskreislauf. Gold ist in den ersten Jahren und Jahrzehnten nach einem Neustart des Geldsystems kein Problem für die Plutokratie. Die Spekulationsblasen, die erst aufkommen, wenn die Zinsforderungen durch die Realwirtschaft nicht mehr gedeckt werden können, benötigen zwar inflationäre Geldschöpfung, aber die Spekulationsblasen sind eben auch nur eine Option, eine, die den Zeitpunkt zwischen zwei Neustarts strecken, aber abgesehen vom Zeitpunkt nichts am den systemimmanenten Crashes ändern. Selbst wenn der Goldstandard Jahre nach dem Neustart aufgeweicht und letztlich ganz abgeschafft wird, ist die Folge bloß die Garantie für Deflation, die auch vorgezogen und verstärkt wird.

Der Glaube an eine goldgedeckte Währung als einziges Instrument vor Inflationierung ist auch kindlich naiv, da es das kindliche Urvertrauen eben auf Gold projiziert und es ist eine Aufgabe der Verantwortung den schmalen Grad zwischen Inflation und Deflation einzuhalten. Dieser Veratnwortung gerecht wird nur eine Demokratisierung der Geldschöpfung in Form einer neuen 4. Gewalt und eine damit einhergehenden Trennung der Geldschöpfung nicht nur von Kreditvergaben sondern auch von Steuereinnahmen.

Umso bedauerlicher, dass die sonst so gut zuheißenden Plattformen Infokrieg und die PDV sich dogmatisch auf die Österreichische Schule festlegen, obwohl deren Krisenerklärungsmodelle zwar richtig sind, aber nur aufbauend auf der tiefer gehenden Krisenerklärung von Silvio Gesell. Und das ist auch das Unverständlichste von allem: Das dogmatische Festklammern an die reine Lehre, die noch dazu im Vergleich auch nur eine oberflächliche Analyse bietet und bei den „reinen Gesellianern“ natürlich genauso unangebracht ist.

Gold als Krisenvorsorge ist natürlich ein ganz anderes Thema, in dem Kontext ist es natürlich schon anzuraten.

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Stefan Schneider 10. November 2010 at 11:15

erstens ist eine Deflation nur problematisch in einem Papiergeldsystem. wenn der wert des geldes bekanntermaßen stetig steigt dann ist das für die leute vorhersehbar und vollkommen unproblematisch…die leute horten nur massiv weil sie eben nicht wissen was die zukunft noch bringt. Bsp: Computerbranche…jedes Jahr sinken die Preise erheblich, das ist jedem bekannt, trotzdem werden computer gekauft wies blöde, niemand wartet ein jahr um sich dann den computer billig kaufen zu können. du vergisst das die leute nicht aufhören werden zu konsumieren. außerdem vergisst du den technischen fortschritt mit in deine überlegungen einzubeziehen.

lies dir mal aufmerksam das Parteiprogramm durch…

außerdem distanziert sich die PdV und auch die Österreichische Schule von Silvio Gesells Freiwirtschaft und Ihren Irrlehren…

Ich denke da musst du nochmal nachsitzen. Lies doch mal das Kapitalismus-Komplott. da wird es haarklein erklärt…auf über 100 Seiten…

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martini 9. November 2010 at 19:52

Ich sympathisiere schon länger mit der PDV. Bei den Vorträgen in Stuttgart war ich zum ersten Mal auf einer PDV-Veranstaltung dabei. Ich kann sagen: mein bisheriger positiver Eindruck hat sich dort 100%ig bestätigt! Die Leute sind ehrlich und authentisch und man merkt, dass sie sich der Wahrheit und Freiheit voll verpflichtet fühlen. Es wurde kein Dampf geplaudert sondern klar und faktenbasiert vorgetragen und konstruktiv diskutiert. Endlich mal unter gleichgesinnten 🙂

Mit der Tea Party würde ich die PDV aber nicht vergleichen wollen. Eben wegen der Themen Aufrüstung, religiöse Werte etc. Das gibt es bei der PDV nicht.

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PDV – Die deutsche Tea Party « infowars 9. November 2010 at 18:43

[…] weiter […]

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Andre 9. November 2010 at 14:43

Hast aber ne geile stimme ! Kannst ja das Kapitalismus Komplott Buch als Hör Buch rausbringen hehe

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Andre 9. November 2010 at 14:50

Ich finde die PDV hat mir wieder Hoffnung gemacht weil sie ein kleiner Lichtpunkt in der Ferne ist. Man hat jetzt eine Möglichkeit was zuverändern !

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Libertärer Geist 9. November 2010 at 13:19

Nun, die “Tea-Party-Bewegung” in den USA ist sicherlich eine Verlockung für viele enttäuschte Republikaner und bis zu einem gewissen Teil auch für Libertäre dort.
Doch haben meiner Ansicht nach auch hier wieder zweifelhafte Strömungen ihre Hand im Spiel. Millionäre die ganz klar zur Rockefeller-Rothschild Geldhierachie zählen, Leute von FOX und ähnliche. Zudem vertreten sie teilweise wirklich fundamentalistisch-rückständige Forderungen. Bspw. die Verteufelung von Homosexuellen, oder eben das man ein starkes Militär bräuchte und ihre Haltung zu US-Angriffskriegen ist für mich nach wie vor unklar…ich denke die Ansätze sind gut gemeint, doch muss sich erst noch zeigen was letztendlich davon übrig bleibt. Genausow wie bei der PDV.

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Stefan Schneider 10. November 2010 at 11:03

das militär wird nötiger als je zuvor besonders im Bereich Raketenabwehr muss sehr schnell was getan werden…siehe Weltoktober-Torsten Mann (im Infokrieg Shop

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Peter 9. November 2010 at 9:02

Interessant:
http://www.wnd.com/?pageId=224817

Die linke Ex-Terroristin Bernadine Dohrn vom “Weather Underground” läuft frei herum und quakt über die angeblich “gefährliche” Tea Party. Das Establishment benutzt den Terrorismus nach Lust und Laune um seine Agenda voranzutreiben und die Leute gegeneinander auszuspielen und zu kontrollieren. Siehe auch den neuen Kinofilm über Carlos den Schakal. Ein ähnlich glamouröser Film über Bin Laden wäre heute undenkbar. In 30 Jahren wird es ihn wohl geben, da wird der islamische Terror dann in der Mottenkiste liegen. Dann wird es neue Terrorgruppen geben die von den Massenmedien gepusht werden um den Überwachungsstaat zu rechtfertigen. Das Establishment lenkt nach Lust und Laune und die Leute sind einfach zu blöd um 1+1 zusammenzuzählen und springen immer wie dumme Hühner im Quadrat wenn gequakt wird. Der letzte Schrei ist der Paketbombenschwachsinn und alle machen wieder brav mit obwohl der Kaiser keine Kleider hat.

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chris 8. November 2010 at 23:08 Reply
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Sitting-Bull 8. November 2010 at 20:37

@Peter: Nicht vergessen werden sollte dabei jedoch, dass die eigentlichen Sowjets, die Räte der Republik, eine streng anarchistischen Linie folgten, bis sie vom Westen aus und durch die Bolschewiki unterwandert, verraten und ausgemordet wurden. Lesetipp: Anarchie, “Horst Stowasser”. Was Sozialismus angeht: Kommt auf die Konnotation an. Wenn ihr der herrschenden folgt, würde ich das auch ablehnen. Ansonsten ist der Mensch wie jede Tierart tiefgreifend sozial. VOR dem Markt.

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Stefan Schneider 10. November 2010 at 11:00

leider komplett falsch…lies mal das Kapitalismus-Komplott…Sozialismus hat genausoviel mit Sozial zu tun wie CO2 mit Klimawandel…
der Sozialismus ist vollkommen wider der Natur…

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Peter 8. November 2010 at 20:00

Die UNO ist nach sowjetischem Vorbild strukturiert, ähnlich auch die EU. Und das war von Beginn an so gewollt.

Sowjet (russ.) = Rat, Gremium

UdSSR = Union der Sozialistischen Räte-Republiken

Im Idealbild der Neuen Weltordung wird die ganze Welt von einer sowjetisch organisierten Bürokratie unter der UNO gelenkt. Das ist das Vorbild, daran arbeitet man seit Jahrzehnten.

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Sebastian 8. November 2010 at 19:59

Ich weiß nicht so recht, ob man die Tea-Party Bewegung unterstützen kann. Sie steht doch für eine Weiterführung der Kriege und eine Verstärkung des Militärs. Außerdem werden Homosexuelle abgelehnt. Außerdem wird der ganze Verein noch von Multimilliardären unterstützt. Wenn man sich das “Programm” anguckt sehe ich nur Forderungen ohne weitere Erläutungen. Bsp.: Verringerung des Staatsdefizits, da bräuchte ich schon mehr Erklärungen wie das alles funktionieren sollte, zusammen mit den weiteren Punkten (z.B. Ausbau des Militärs). Die inhaltlichen Punkte unterscheiden sich doch schon sehr mit den Froderungen der Wahrheitsbewegung. Das bezieht sich natprlich nur auf die amerikanische Tea-Party.

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Stefan Schneider 10. November 2010 at 10:31

die tea-party wurde ja auch massiv unterwandert und dann umgedreht…im ursprung war sie gut…lies mal das Kapitalismus-Komplott und Weltoktober…beides im infokrieg shop…dann bewertest du das vielleicht etwas anders…

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Peter 8. November 2010 at 19:56

Politisch bedeutet die Neue Weltordnung ein internationalistisches One-World-System unter dem Diktat von UNO, IWF und anderen internationalen Organisationen.

Gesellschaftlich bedeutet die Neue Weltordnung eine Mischung aus Orwells 1984 und Huxleys Brave New World, die am Ende in eine Brave New World übergleiten wird. Huxley nannte das die “ultimative Revolution”, nach der eine Elite die ewige Herrschaft behalten kann und die Unterdrückten ihr Joch nie mehr abschütteln können weil sie ihre Versklavung als Freiheit empfinden werden. Man muss diese beiden Bücher unbedingt gelesen haben um das zu verstehen. Derzeit befinden wir uns in jener Übergangsphase, die in 30-50 Jahren abgeschlossen sein soll.

Ursprünglich stammt das Konzept der Neuen Weltordnung aus dem angloamerikanischen Raum, insbesondere aus England.

Es ist gut möglich, dass der Rest der Welt da mitzieht, weil er das bisher immer gemacht hat, seit mehr als 500 Jahren den angloamerikanisch dominierten Westen technisch und politisch immer kopiert.

Selbst Sozialismus und Faschismus (eigentlich auch ein sozialistisches System) stammen aus dem Westen.

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Peter 8. November 2010 at 19:40

Die Neue Weltordnung ist schon längst da und sie war es schon vor Jahrzehnten. Es geht nur um die Intensität des Ganzen. Es ist ein Prozess. Der kann auch nicht “rückgängig” gemacht werden sondern nur durch etwas Vernünftiges ersetzt werden, wie z.B. ein Programm ähnlich dem der PDV.

Letztendlich bricht es darauf herunter, was das Individuum, der Einzelne weiß und welche Werte jeder Einzelne vertritt und wie man sich die Gesellschaft vorstellt.

Wenn 80% der Bevökerung laut Umfragen angeblich ein sozialistisches System bevorzugen würden (Handelsblatt) dann ist denen auch nicht mehr zu helfen, außer sie lernen dazu und erweitern ihren Geist.

Für alle Unbelehrbaren: Mit der Neuen Weltordnung kriegt Ihr Euren Sozialismus, keine Sorge. Aber der wird Euch gar nicht mehr schmecken, wenn die Falle erst einmal zugeschnappt ist.

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Stefan Schneider 10. November 2010 at 10:27

die 80% laut umfrage haben mit sicherheit keine reelle vorstellung davon was sozialismus überhaupt ist…wetten die kommen bei der frage nur mit irgendwelchen kampfbegriffen und hohlen phrasen…von denen hat sich doch keiner wirklich gedanken darüber gemacht…

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netterEddy 8. November 2010 at 19:25

ich lach mich kaput, wie geil sind den die ersten zwei absätze 🙂
“Konsumiert man zuviel davon, bekommt man die Neue Weltordnung”
einfach nur geil.

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Name 8. November 2010 at 18:13

frage vom Nachrichten Sprecher zum experten _–_ was ist diese Tea Party eigentlich rechtes sammel Becken oder eine unterwanderte Bürgerrechtsbewegung für steuer Sparer.
Antwort des experten _–_ nein die us macht dies noch mal anders als ihr in Europa(er lacht).

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hans 8. November 2010 at 18:03

nun schön das es ihr was zu Tea Party gibt.

an psychy = es gab was zu Tea Party in den maßen Medien bei Phoenix so gar Dokumentar film(die mal jemand mal mündlich kommentieren sollte)Name ist mir entfallen.

aber nicht über Ron Paul dar haste recht.
der Streit über kranken Versicherung wurde aber nur aus Euro Sicht dar gestellt.
und als halbe rechte wurde die Tea Party dar gestellt(aber nicht von den Experten)
und noch eine Dokumentar Film von Phoenix (!vogel!)Die verborgene Macht – Verschwörung in Amerika 4/5 hat 2 teile.
komisch ist nur das dies einen tag nach den Wahlen lief , in zu samen hang mit der us Politik.
sie wissen es alle.
nur weil sie es nicht sagen
heist dies nicht das sie es nicht an deuten. zum Schluss der Dokumentar films sagen sie wahrscheinlich ist es das was die US aus macht und seine starke(oder so endlich).

der Libertarian Party wurde aber nicht angesprochen(auch von infokrieg nicht!).

zu infokrieg – die Tea Party
kommt von einen steuer auf stand.
was hat sie mit der Wahrheitsbewegung gemein außer Unabhängigkeit?

tipp
nur als Rath für Massen Medien Dokus sind meist inhaltlich gut aber dar zu muss man meist intellektuell fit sein ums es wirklich verstehen zu können(also wie immer)!
mache sagen auch er leuchtet muss man sein”lach”

sie können für eine zeit lang fiele belügen und betrügen aber nein das ganze Volk nicht und das ist gewiss.

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PlanB 8. November 2010 at 17:24

Wenn das nicht ein Anfang ist.

Laßt uns das Controlling,
die Unterstützung und die Wähler sein!

Herzliche Grüße, PlanB

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psychy 8. November 2010 at 14:29

kein wort in den massenmedien darüber. passt wohl nicht in die agenda.

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