Sicherheit Terror

Der Nexus aus Geheimdiensten und Terrorgruppen in Pakistan

Unter anderem der SPIEGEL beschuldigte in der Berichterstattung über die Veröffentlichung von 90.000 Schlachtfeldberichten der US-Armee aus dem Afghanistanfeldzug durch die Plattform Wikileaks den pakistanischen General im Ruhestand Hamid Gul, sich regelmäßig mit führenden Vertretern von al-Qaida und Taliban zu treffen und Selbstmordattentate gegen NATO-Kräfte in Afghanistan zu inszenieren.

Hamid Gul wurde einst auf Geheiß der CIA zum Anführer des pakistanischen Geheimdienstes ISI. Der CIA Station Chief Milt Bearden und der US-Botschafter für Pakistan Arnie Raphel hielten ihn sogar für ein mögliches zukünftiges Staatsoberhaupt Pakistans. Laut Bearden wäre Gul irgendwann in Ungnade gefallen und von da an stürzten sich westliche Regierungen und Konzernmedien auf den General und versuchten, ihm alles anzuhängen das in Pakistan schief lief. Gul sagte gegenüber der London Financial Times:

„Ich bin einer der Lieblings-Sündenböcke Amerikas. Die können sich nicht vorstellen, dass Afghanen selbst Kriege gewinnen können. Es wäre eine anhaltende Schande wenn ein 74 Jahre alter General im Ruhestand Amerika schlägt, indem er die Mudschahedin in Afghanistan manipuliert.“

Terrorgruppen

Die westlichen Geheimdienste nutzen ihren Einfluss in Pakistan für die eigenen Pläne; entweder direkt oder indirekt beeinflusst man gerade jene Gruppierungen, die man beschreiben kann als Mudschahedin, Taliban oder al-Kaida. Es ist wohlbekannt dass sowohl die Lashkar-e-Taiba (Armee der Reinen) als auch die Jaish-e-Muhammad (Armee Mohammeds) heimlich von Pakistans Geheimdienst ISI unterstützt werden. Wie u.a. Maloy Krishna Dhar (Fulcrum of Evil: ISI, CIA, Al Qaeda Nexus) dokumentiert, arbeitet Pakistans Inter Services Intelligence eng mit der CIA zusammen um Anschläge unter falscher Flagge zu verüben. Maloy Krishna Dhar zeigt die Verbindungen auf zwischen dem ISI, der CIA, dem königlichen saudischen Geheimdienst und al-Kaida. Der ISI hat im Namen des heiligen Kriegs in Indien, Afghanistan, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, in Tschetschenien, Tadschikistan, Usbekistan, Xinxiang Uyghur, den Phillipinen Indonesien, in Malaysia, Myanmar, Süd-Thailand und in anderen Ländern Terrorismus unterstützt.

„Die Terroranschläge von 2001 auf das indische Parlament – die dazu beitrugen dass zwischen Indien und Pakistan beinahe ein Krieg ausbrach – waren von zwei Rebellengruppen mit Sitz in Pakistan verübt worden, die Lashkar-e-Taiba und die Jaish-e-Muhammad; beide werden heimlich von Pakistans ISI unterstützt,“

schreibt Michel Chossudovsky.

„Natürlich dienen diese ISI-unterstützten Terroranschläge den geopolitischen Interessen der USA. Sie tragen nicht nur zu einer Schwächung und Zerbrechung der indischen Union bei, sie schaffen auch Bedingungen die den Ausbruch eines Krieges zwischen Pakistan und Indien begünstigen.“

Saeed Sheikh: MI6-Agent und 9/11-Finanzier

Die Jaish-e-Muhammad war von niemand anderem als Ahmed Omar Saeed Sheikh gegründet worden, dem Co-Finanzier von 9/11 der 100.000$ von den Vereinigten Arabischen Emiraten an Mohammed Atta gesandt hatte. Laut ABC begann Sheikh im Jahr 1993 für Pakistans Inter-Services Intelligence zu arbeiten. 1994 leitete er Ausbildungslager in Afghanistan – welche laut Belegen von der CIA geschaffen worden waren – und verdiente sich den Titel „bin Ladens besonderer Sohn.“ Laut dem ehemaligen pakistanischen Diktator Pervez Musharraf war Sheikh, während jener in London studierte, vom MI6 rekrutiert worden für das Unterfangen, Bosnien zu destabilisieren (siehe History Commons, Complete 911 Timeline). Sheikh ist außerdem in den Mord an Reporter Daniel Pearl vom Wall Street Journal verwickelt, der über den ISI recherchiert hatte. 2005 verlautbarte der British Oldham MP und ehemaliger Kabinettsminister Michael Meacher,

„dass Großbritanniens Sicherheitsorganisation für ‚Übersee‘ MI6 begonnen hatte, Moslems im Vereinten Königreich zu rekrutieren und jene anleitete, die Bemühungen der USA zu unterstützen, kommunistische Regierungen in Afghanistan und Jugoslawien zu stürzen. Er betont eine Forschungs- Stiftung mit Sitz in Delhi welche schätzt dass bis zu 200 Moslems aus dem Vereinten Königreich in ausländischen Terrorlagern eine Ausbildung erhalten haben könnten unter dem Schutz des pakistanischen Geheimdienstes, dem ISI, der den bewaffneten islamischen Aufstand gegen das afghanische kommunistische Regime und dessen sowjetische Unterstützter unterstützt hatte,“

berichtete die Asian News. Meacher erwähnte Saeed Sheikh in seinen Anschuldigungen.

US-Streitkräfte flogen während des Höhepunkts des Afghanistan-Krieges tausende Taliban-Anführer mit einer Luftbrücke nach Pakistan. Nun gilt Pakistan als der Hort der Taliban, al-Kaida und Bin Laden.

Drogenhandel

Das Brisanteste bei der Tolerierung der gestiegenen Opiumernte in Afghanistan sind Berichte, denen zufolge Opium und das raffinierte Heroin mit US-Militärtransporten befördert werden – beispielsweise vom Luftwaffenstützpunkt Manas in Kirgisistan –, und das unter strenger Geheimhaltung und dem Deckmantel der »nationalen Sicherheit«. Den entsprechenden Vorwurf erhebt eine gut informierte Geheimdienstquelle aus der Region – General Hamid Gul:

»Abdul Wali Karzai ist der größte Drogenbaron in Afghanistan«, erklärte Gul ganz offen bei einem Interview im August 2009. Nach seinen Worten sind die Drogenlords auch am Waffenhandel beteiligt, einem »blühenden Gewerbe« in Afghanistan. »Das Beunruhigendste aus meiner Sicht ist jedoch, dass auch Militärflugzeuge, amerikanische Militärflugzeuge, benutzt werden. Sie haben sehr richtig gesagt, dass die Drogenrouten in nördlicher Richtung durch die zentralasiatischen Republiken, über Teile des russischen Territoriums verlaufen, und von dort weiter nach Europa und in andere Erdteile. Aber einiges wird direkt transportiert, und zwar mit Militärflugzeugen.«

9/11

Der ehemalige pakistanische ISI-Chef Hamid Gul war 2008 zu Gast in der Alex Jones Show und sprach über seine Ansicht, dass 9/11 ein Inside Job gewesen war. Er konnte dabei auf Details eingehen die zuvor während eines CNN-Interviews zensiert worden waren. Gul diente als der Direktor des pakistanischen Geheimdienstes Inter Services Intelligence von 1987-89 und arbeitete mit der CIA in dem verdeckten Krieg gegen die Sowjets in Afghanistan, u.a. half er bei der Ausbildung der von den USA unterstützten Mudschahedin. Während dem CNN-Interview attackierte der Moderator Fareed Zakaria den Gast Gul und behauptete, dessen Ansichten über 9/11 wären „gründlich widerlegt“. Der Großteil der Beweise die Gul dafür vorlegte, dass 9/11 ein Anschlag unter falscher Flagge war, wurde jedoch von den Verantwortlichen bei CNN zensiert. Während dem Interview in der Radiosendung von Alex Jones fand eine solche Zensur nicht statt und er konnte ins Detail gehen über 9/11. Gul sagte dass er sich bereits zwei Wochen nach den Anschlägen gegenüber UPI geäußert hatte über seine Vermutungen; der Bericht wurde jedoch von den westlichen Medien blockiert. Das UPI-Interview mit Gul ist online noch verfügbar und er äußerte darin seine Verwunderung über die verzögerte Reaktion der US-Luftwaffe auf die Flugzeugentführungen.

„9/11 fand auf amerikanischem Boden statt, keine einzige Person wurde in Amerika gefasst obwohl für die Durchführung eines solchen Auftrags wie ich denke eine große Menge an logistischem Aufwand nötig ist in der Gegend wo solch eine Operation durchgeführt wird,“

sagte Gul in der Alex Jones Show und fügte hinzu, dass Abfangjäger während den Anschlägen nicht in die Richtung der entführten Flugzeuge, sondern in die entgegengesetze Richtung geschickt worden waren.

„Es ist ziemlich erstaunlich dass für eine lange Zeit die Luftverkehrsüberwachung dies nicht gemeldet hatte und die US-Luftwaffe nicht rechtzeitig gehandelt hatte.“

Er betonte dass die Abfangjäger von Luftwaffenbasen angefordert wurden, die sich weiter entfernt befanden von den entführten Flugzeugen.

„Die Zeit die es gedauert hatte, war enorm, es waren 120 Minuten, eine lange Zeit um zu handeln. Hat die Luftwaffe geschlafen und wenn sie geschlafen hat, welche Köpfe sind gerollt?“

Er fragte weiterhin ob die schlechte Reaktion nur ein bloßes Scheitern darstellte und weshalb in diesem Fall niemand bestraft wurde oder zurücktreten musste.

„Die Luftverkehrsüberwachung hätte überprüft werden müssen, sie hätte auf den Kopf gestellt werden müssen, aber nichts dergleichen ist geschehen,“

sagte Gul. Er stellte dann die Frage, weshalb die vorgeschriebenen Schritte nicht unternommen wurden:

„In der Vergangenheit waren US-Flugzeuge innerhalb von Minuten an dem entführten Flugzeug dran; in diesem Fall ist das nicht geschehen, das US-Alarmsystem ist dermaßen hoch und ausgereift, dass falls eine Rakete von Moskau aus abhebt und nach New York unterwegs wäre, die US-Luftwaffe und das Raketensystem sie innerhalb von neun Minuten abfangen soll…das System ist da aber es funktionierte nicht und niemand hat versucht, dies in Frage zu stellen.“

Gul unterstrich anschließend die unwahrscheinlichen Fähigkeiten des angeblichen Entführers von Flug 77 Hani Hanjour, der laut seinen Fluglehrern kaum eine Cessna fliegen konnte und trotzdem angeblich Maneuver durchgezogen hat, mit denen selbst die besten Militärpiloten Schwierigkeiten hätten, um das Pentagon zu treffen.

„Die Höhe waren 9000 [Fuß] und innerhalb von Sekunden kam es auf eine Höhe von 1000 und flog dann geradewegs in das Ziel; es ist für eine Person die an einem Kleinflugzeug ausgebildet wurde, nicht möglich, dies zu schaffen.“

Gul meinte, dass er regelmäßig amerikanische Journalisten damit konfrontiert, weshalb sie nicht 9/11 näher untersuchen und dass jene antworten würden, der Patriot Act stünde dem im Weg und sie „sollen solche Fragen nicht stellen“. Als eine Konsequenz aus 9/11 wäre „mit der Welt alles schiefgelaufen“ und die Motive hinter der Inszenierung der Anschläge wären größtenteils geopolitischer Natur gewesen und dafür benutzt worden, eine Gelegenheit zu nutzen um in strategische Gebiete einzufallen in denen es vormals keine US-Präsenz gab. Auch wollte man, so Gul, China zuvorkommen bei der Kontrolle über den Energiehahn der Welt im mittleren Osten und Südasien. Gul ist einer von vielen ehemaligen ranghohen Regierungsfunktionären die 9/11 in Frage stellten. Der ehemalige italienische Präsident Francesco Cossiga sagte beispielsweise im Dezember 2007 dass die Anschläge von Teilen der CIA und des Mossad verübt worden waren.

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