Sicherheit Terror

Was die Wikileaks-Enthüllungen nicht über Bin Laden und die Taliban zeigen

US-Streitkräfte flogen während des Höhepunkts des Afghanistan-Krieges tausende Taliban-Anführer mit einer Luftbrücke nach Pakistan. Nun gilt Pakistan als der Hort der Taliban, al-Kaida und Bin Laden.

Die kürzlich von der Plattform Wikileaks veröffentlichten 90.000 Dokumente des US-Militärs über den Afghanistanfeldzug bestehen aus vielen unbestätigten und unzuverlässigen Berichten. Die Massenmedien betonen nun, wie wichtig es sei, den Krieg gegen den Terror in Pakistan weiter auszudehnen.

Der deutsche Afghanistan-Experte Christoph Hörstel betrachtet die Wikileaks-Veröffentlichung ähnlich kritisch;  es handle sich um softes Material welches u.a. von der New York Times ausgebeutet wird um Pakistan ein doppeltes Spiel vorzuwerfen (etwa ab 4 Minuten im Bericht wird zu Herrn Hörstel geschaltet):

Interview mit Christoph Hörstel über Afghanistan:

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13 comments

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Baba Saad 2. August 2010 at 13:33

ganz ehrlich du bist total hangengeblieben oder verdienst mit deinen lùgen deinen lebensunterhalt…

US-Streitkräfte flogen während des Höhepunkts des Afghanistan-Krieges tausende Taliban-Anführer mit einer Luftbrücke nach Pakistan. Nun gilt Pakistan als der Hort der Taliban, al-Kaida und Bin Laden.

warum nicht gleich juden und Moslems sind in wahrheit brùder…

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Distanz 2. August 2010 at 9:50

Hallo, liebe Infokrieger

Bevor man sich in Details verstrickt, könnte ein kleiner Kurs im Völkerrecht etwas Licht in die Angelegenheit bringen.

Mein Buchtipp: Ralf Uwe Hill – Das Deutschland Protokoll

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Numatut 31. Juli 2010 at 0:08

@M.J.
Ich halte es momentan so das ich vor einer Wahl ein paar Kriterien aufstelle (Dinge die mir besonders wichtig sind) und überprüfe welche Partei und welche Politiker in der Vergangenheit dafür, dagegen gestimmt oder sich enthalten haben.

Anhand dessen wähle ich dann.

Aber alleine der Punkt “Afghanistan Einsatz der Bundeswehr” führt dazu das kaum eine Partei übrig bleibt die ich wählen kann. Das ist traurig.

Ungültig hab ich noch nicht gewählt… aber das mit dem Kommentar klingt interessant. Aber ob die Wahlhelfer wirklich die Zeit/Lust haben nach hunderten von überprüften Zetteln einen Kommentar zu lesen? Aber vielleicht erreicht es ja doch den einen oder anderen. Also wenn ich absolut niemanden mehr wählen kann würde ich das mit dem Kommentar mal probieren. 😉

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yousef 30. Juli 2010 at 16:39

Wikileaks gehört zur NWO, habt ihr die 3 V’s noch nicht im W von Wikileaks entdeckt!

VVV = 666 = NWO = NICHT GUT

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Tunichtgut 30. Juli 2010 at 9:24

Wenn 70% gegen den Krieg sind, aber immer noch über 50% Parteien wählen, die für den Kriegseinsatz sind, dann liegt das eigentliche Problem an einer ganz anderen Stelle. Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob man sich über etwas arkustisch aufregt oder tatsächlich auch Konsequenzen aus seiner Meinung zieht. Die meisten Menschen in unserem Land machen ihren Mund schneller auf, als sie denken können. Man regt sich über alles auf, was offensichtlich moralische nicht erlaubt ist. Doch das geschieht in den wenigsten Fällen im vollem Bewußtsein. Würde man es als allgemein moralisch verwerflich finden, gegen einen Krieg zu sein, dann würden die selben Leute mit der selben Härte gegen alle sprechen, die sich gegen den Krieg äußern. Den meisten ist es völlig egal um was es eigentlich geht. Hauptsache sie können ihren Senf dazu abgeben, in entsprechen der Norm. Bloß nicht gegen den Strom schwimmen.
Der klare Beweis findet sich in den Wahlen wieder. Ca. 70% der Bevölkerung ist laut Umfragen für einen Mindestlohn, gegen den Kriegseinsatz, für eine Bankensteuer. In dem Augenblick wo das Volk wählen geht, stirbt jede Rationalität. Man wählt etwas ganz anderes. Würden tatsächlich 70% der Bevölkerung nicht nur herumlabern sondern aus ihrer Meinung auch Konsequenzen ziehen, dann würde das Wahlergebnis völlig anders ausfallen. Das heißt nicht, dass am Ende etwas besseres herauskommt, da man davon ausgehen kann, dass jede Partei käuflich ist. Aber es wäre ein Zeichen der Veränderung.

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Siggi 29. Juli 2010 at 8:47

Hallo,
was mir immer noch unklar ist, sind die Taliban die Mujahedin von damals?

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Die Afghanistan-Papiere « Infoblog Media 29. Juli 2010 at 8:06

[…] Was die Wikileaks-Enthüllungen nicht über Bin Laden und die Taliban zeigen […]

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M.J. 29. Juli 2010 at 7:20

@ Numatut
Als Einzelner hat man auch wenig Chancen, aber man sollte einfach so vielen Menschen wie möglich eine andere Form des Wahlboikottes zeigen. In meiner Familie und im Freundeskreis sind alle darauf eingestimmt.
Natürlich sollte man wählen gehen, aber anstatt zu wählen, schreibt man besser einen Kommentar auf den Wahlzettel. Ihr könnt ja schreiben, dass diese Wahl in Euren Augen eine Farce ist und Ihr nicht von Bilderberg Marionetten regiert werden wollt. Euer Wahlzettel wird als Wahlbeteiligung anerkannt, aber gleichzeitig als ungültig gezählt. Die meisten Wahlhelfer folgen dem Mainstream Glauben. Lesen sie diese Kommentare, wachen sie vielleicht auf.
Was mir zusätzlich immer wieder in den Wahllokalen auffällt ist, dass so gut wie niemand nach einem Ausweis fragt. “Man hat ja die Wahlbenachrichtigung, dass würde genügen.” (?) … Ist das nicht eine Tür zur Wahlmanipulation hier in Deutschland? Jedenfalls schauen mich die Wahlhelfer immer wie Idioten an, wenn ich meinen Ausweis zeige und sie frage wie sie denn meine Identität feststellen wollen Anhand der Wahlbenachrichtigung.

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Tweets that mention INFOKRIEG – Was die Wikileaks-Enthüllungen nicht über Bin Laden und die Taliban zeigen -- Topsy.com 29. Juli 2010 at 4:31

[…] This post was mentioned on Twitter by Michael, Net-News-Express and CONTRACOMA, metaflux. metaflux said: Was die #Wikileaks-Enthüllungen nicht über #BinLaden und die #Taliban zeigen – http://bit.ly/cSfIi6 […]

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Numatut 28. Juli 2010 at 23:05

@CosmiChaos
Er redet nicht über eine Mindestwahlbeteiligung sondern über eine Legitimationslücke. Die Wahl an sich gilt sicher als gültig… aber es ist auch klar das die Mehrheit der Deutschen das derzeitige politische System ablehnen, einfach keine andere Möglichkeit sehen darauf Einfluss zu nehmen oder resigniert sind.

Ich finde das macht schon einen Unterschied… und könnte den Anstoß geben etwas zu ändern. Und vielleicht akzeptieren die derzeit herrschenden die Änderungen eher als heute wo die Mehrheit ja zufrieden damit ist wie die Politik gelebt wird.

Ich glaube allerdings nicht das ein einzelner durch nicht wählen oder informiertes wählen wirklich etwas ändern kann. Es gibt einfach zu viele die aus Tradition oder was auch immer immer eine der großen etablierten und korrupten Parteien wählen.

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Tweets that mention INFOKRIEG – Was die Wikileaks-Enthüllungen nicht über Bin Laden und die Taliban zeigen -- Topsy.com 28. Juli 2010 at 22:41

[…] This post was mentioned on Twitter by Magnus G., ParadigmenWechsler. ParadigmenWechsler said: #INFOKRIEG – Was die @Wikileaks-Enthüllungen nicht über Bin Laden und die #Taliban zeigen; #Bush http://wong.to/5pjux […]

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CosmiChaos 28. Juli 2010 at 19:23

Es gibt keine Mindestwahlbeteiligung in Deutschland, wenn nurnoch einer Wählen geht, wäre er die personifizierte Königsmarionette. Das 50% Beteiligungsquorum gilt nur für die Deligierten im Bundestag. Ich frage mich wieso hier ausgerechent im Abschluss derart massiv desinformiert wird.

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ich 30. Juli 2010 at 9:55

Niemand hat etwas von Mindestbeteiligung gesagt.
Herr Hörstel sprach von Legitimiationslücke, das ist etwas anderes. Erst hören, dann kritisieren – wenn unvermeidbar!

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