Sicherheit Terror

Unterwäsche-Bomber in al-Kaida-Video zu sehen

Umar Farouk Abdulmutallab, der gescheiterte Unterwäsche-Bomber, ist zum ersten Mal in einem al-Kaida-Video zu sehen. Das cartoon-hafte Video mit schwarz gekleideten Muslimen, die in der Wüste herumrennen und mit Kalaschnikow-Gewehren schießen, soll laut dem FBI Abdulmutallabs Botschaft unterstreichen, dass weitere Leute “wie er” dafür bereit seien, den heiligen Krieg gegen die Vereinigten Staaten zu führen.

Am Weihnachtstag 2009 setzte Abdulmutallab an Bord eines Northwest Airlines-Fluges, bei welchem 290 Menschen auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit an Bord waren, seine Unterwäsche in Brand. Die Massenmedien vermuteten augenblicklich eine Verbindung zwischen dem gescheiterten Attentat und der Organisation al-Kaida. Der Detroiter Anwalt Kurt Haskell, der an Bord des Fluges gewesen war, gab zu Protokoll dass er vor dem Abflug einen gut gekleideten Inder gesehen hatte, der dem beschuldigten Attentäter an Bord des Fluges geholfen hatte, obwohl jener keinen Reisepass besaß und auf einer Terrorliste stand. Patrick F. Kennedy, Unterstaatssekretär im Außenministerium, sagte im Februar dem Kongress, dass das Außenministerium Abdulmutallab nicht ins Land lassen wollte, dass die Geheimdienste jedoch darauf bestanden hatten ihn einreisen zu lassen. Britische Beamte wussten, dass Abdulmutallab während seines Studiums am University College in London „die Fühler ausgestreckt“ hatte nach Extremisten, welche vom MI5 beobachtet wurden. Wie der Australian berichtete, sagten Beamte der 23-jährige Nigerianer habe in Großbritannien „eine Reise angetreten“, die in dem Versuch am Weihnachtstag den Flug 253 beim Landeanflug in Detroit abstürzen zu lassen, ihren Höhepunkt fand. Die Massenmedien porträtierten Abdulmutallab als einen ehemaligen Vorsitzenden der Islamgesellschaft am University College in London, wo er Redner präsentierte, darunter politische Figuren, Menschenrechtler und ehemalige Guantanamo- Häftlinge. Der in den USA geborene Geistliche Anwar al-Awlaki sandte Abdulmutallab angeblich in den Jemen, wo er für seine Unterwäsche- Aktion trainieren sollte.

„Geheimdienstmitarbeiter, die die Spur Abdulmutallabs zurückverfolgten, sagten er habe im Herbst 2006 oder 2007 eine Predigt in der [Londoner] Finsbury-Park-Moschee besucht. Er ging dorthin um den Mann zu hören, der später sein Mentor und vielleicht derjenige werden sollte, der ihn für die al-Kaida rekrutierte: Awlaki,“

berichtete NPR im Februar. Awlaki ist ebenfalls auf dem Video zu sehen. Die amerikanische Regierung hat ihn als zur Tötung freigegebene Zielperson markiert. Eine große Zahl von in die Irre geführten Pseudo-Attentätern, einschließlich des tölpelhaften Schuhbombers, Richard Reid, der vermuteten 7/7- Selbstmordattentäter Mohammed Sidique Khan, Nizar Trabelsi, Zacarias Moussaoui, Feroz Abbasi und andere, werden mit der Finsbury-Park-Moschee in Verbindung gebracht. Diese Moschee diente auch als Zentrum für die Islamic Army of Aden, die als ein al-Kaida-Ableger betrachtet wird. Der britische MI5 ist berüchtigt für die Kultivierung von Sündenböcken und Pseudoattentätern aus „Londonistan“, welche dann als ernste Bedrohungen für die nationale Sicherheit präsentiert werden. Zum Beispiel war Abu Qatada, von dem behauptet wird Verbindungen zu den Attentätern des 11. September zu haben, vom MI5 beschützt und beherbergt worden.

„Abu Qatada prahlte vor dem MI5, er könne terroristische Anschläge verhindern und machte das Angebot, gefährliche Extremisten aufzudecken, während er gleichzeitig eine Basis für seine Terrororganisation in Großbritannien aufbaute,“

berichtete die Times Online im Jahre 2004. Unter all den jungen Militanten, die ihn in London besuchten, befand sich auch der Hauptverdächtige im Falle der Bombenanschläge von Madrid. Unter seinen Anhängern waren auch solche, die den Wunsch hegten, al-Kaida-Selbstmordattentäter zu werden, darunter auch Richard Reid, der Schuhbomber. Im Juli 2005 trat der ehemalige Staatsanwalt beim Justizministeriums John Loftus in der Sendung “Fox´s Day Side” auf und enthüllte, dass ein weiterer Sündenbock- Terrorist, Haroon Rashid Aswat, Verbindungen zum britischen Geheimdienst hatte. Aswat wurde als der „Anführer“ hinter den Anschlägen von London bezeichnet.

„1999 kam er nach Amerika. Das Justizministerium wollte ihn in Seattle unter Anklage stellen, weil er und sein Kumpel in Oregon ein Trainingscamp für Terroristen einrichten wollten… uns wurde nur gesagt, dass das Hauptquartier des US-Justizministeriums den Staatsanwälten in Seattle befohlen hatte Aswat nicht anzurühren…anscheinend arbeitete Aswat für den britischen Geheimdienst,“

sagte Loftus. Der CIA-Agent Billy Waugh gab zu, dass er im Jemen al-Kaida-Terroristen ausgebildet hatte. In seiner Autobiographie schreibt Waugh, dass er dort während des Bürgerkrieges im Jahre 1994 arbeitete, zu der Zeit unterstützten die USA den religiös orientierten Nordjemen gegen den abtrünnigen Süden. Die Vereinigten Staaten und Osama bin Laden unterstützten beide den Nordjemen. Interessant ist, dass viele der Gesichter im Abdulmutallab al-Kaida-Trainingsvideo nur verschwommen zu sehen sind.

„Die anderen sind vermutlich die Leute, nach denen wir noch suchen,“

sagte Richard Clarke, ein Experte für ABC News und ehemaliger Antiterror-Beamter des Weißen Hauses. Das Video erscheint genau zu dem Zeitpunkt, während der nigerianische Außenminister Odein Ajugomobia die Vereinigten Staaten auffordert, Abdulmutallab einen fairen Prozess zu gewähren.

„Er sagte, das Außenministerium habe die US-Regierung aufgefordert, Farouk rechtmäßig zu behandeln,“

berichtete heute die Daily Trust. Am 13. April übergaben Bundesstaatsanwälte Abulmutallabs Anwalt hunderte von Dokumenten und andere Beweise, einschließlich Videoaufzeichnungen. Die Associated Press berichtete:

„Die stellvertretende Staatsanwältin Cathleen Corken sagte, die Regierung habe zwar eine erdrückende Menge an Beweisen geliefert, einschließlich FBI-Berichte und Videoüberwachungsmaterial, doch dass immer noch einiges getan werden müsse. Sie erläuterte nicht, was die Videobänder zeigten.“

Kurt Nimmo
Infowars.com
27. April 2010

[Übersetzer: Shapy]

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