Globalismus

Farage leht Entschuldigung gegenüber EU-Präsident Van Rompuy ab Farage mit Geldstrafe belegt, EU- Parlamentspräsident erwägt Sanktionen gegen den Europaparlaments- abgeordneten der United Kingdom Independence Party

Steve Watson
Prisonplanet.com
Dienstag, 2. März 2010
[Übersetzer: Shapy]

Nigel Farage wurde mit einer Geldbuße in Höhe von 10 Tagessätzen eines Europaparlamentsabgeordneten – ca. 2700 Pfund – belegt, nachdem er letzte Woche die Legitimität des Präsidenten des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, in Frage gestellt hatte. Der Europaparlamentarier der UKIP wurde heute zu einem Treffen mit dem Präsidenten des Europa- parlaments Jerzy Buzek zitiert, bei dem dieser von Farage forderte, er solle Belgien, dessen Volk und dessen ehemaligen Premierminister um Vergebung bitten. Als Farage ablehnte, sagte Buzek, er erwäge Sanktionen gegen ihn, einschließlich eines möglichen Ausschlusses aus dem Parlament der Kammer. Als Antwort auf die Forderungen nach einer Entschuldigung für seine Aussage, van Rompuy „habe das Charisma eines feuchten Lappens und das Auftreten eines unterrangigen Bankkaufmanns“ kündigte Farage an, er würde sich entschuldigen, aber nur bei den Bankkaufleuten weltweit.

„Sollte ich sie beleidigt haben, dann tut es mir wirklich sehr leid,“

witzelte Farage, bevor er betonte:

„Ich werde mich nicht bei Herman van Rompuy entschuldigen, ich werde mich nicht beim Europaparlament entschuldigen und auf keinen Fall werde ich mich beim belgischen Volk entschuldigen.“

Farage verteidigte seine Bemerkungen als „realistisch, wahr und als einen erforderlichen Akt um den Menschen die Augen über van Rompuys Pläne für eine EU-Planwirtschaftsregierung zu öffnen.“

„Der Vorsitzende hat gesagt, er werde nicht zulassen, dass dies ein weiteres Mal geschieht. Was für eine demokratische Institution, nicht wahr?“

sagte Farage und fügte hinzu:

„Er wird mich bald wissen lassen, wie meine Bestrafung aussehen wird.“

Farage erwartet für eine bestimmte Zeit ausgeschlossen zu werden, ebenso prognostiziert er einen Versuch von van Rompuy und Parlamentspräsident Jerzy Buzek, ihm seine Position als Fraktionsführer im Parlament wegzunehmen. Der Gegenschlag auf Farage erfolgt auf seinen Verriss von Bilderbergmitglied van Rompuy letzte Woche, bei dem er den EU-Präsidenten als „den lautlosen Mörder der europäischen Nationalstaaten“ bezeichnete und hinzufügte, seine Position habe „keine Legitimität.“ Die Funktion des Europäischen Rates, nun mit van Rompuy besetzt, wurde unter dem Vertrag von Lissabon geschaffen, welcher ohne Volksabstimmung in Großbritannien und trotz vorhergehendem überwältigendem Widerspruch in Ländern wie den Niederlanden und Frankreich beschlossen worden war.

„Ehrlich gesagt, was Herr van Rompuy erreichen will, ist uns unser Recht auf Demokratie und Selbstbestimmung wegzunehmen. Man kann dies nicht tun, ohne dass wir als gewählte Vertreter uns erheben und sagen, wir seien darüber nicht sehr erfreut,“

sagte Farage heute Reportern.

„Alles was ich sagen kann, ist, dass diejenigen von uns, die dagegen angekämpft haben, dass die europäischen Institutionen grundsätzlich undemokratisch sein werden, bestätigt worden sind,“

sagte Farage.

„Ich werde gegen jede Entscheidung von Herrn Buzek, der Redefreiheit eindeutig anders interpretiert als ich, Einspruch erheben.“

„Hier geht es um Redefreiheit, das Recht das zu sagen, was der politischen Elite nicht gefällt, und das Recht meine Wähler so zu vertreten wie ich es für richtig erachte,“

sagte Farage.

„Letztlich wurde ich, anders als Herr van Rompuy, gewählt.“

Sehen sie den heutigen Kommentar von Nigel Farage vor Reportern im Europaparlament in Brüssel:

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