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Chinas Verteidigungsminister verschwunden, großer Fokus auf Hyperschallwaffen

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Kommentar

Der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu sei letzte Woche von den Behörden zum Verhör abgeführt worden, so erklärt uns eine Person aus Peking, während US-Beamte glauben, er werde permanent von seinem Posten entfernt. Weder die USA noch China lassen sich in die Karten blicken, was die Gründe waren. Meistens heißt es nur offiziell, es handle sich um einen Fall von Korruption, aber dahinter kann sich alles möglich verbergen.

  • Vielleicht hatte er inoffizielle Gesprächskanäle mit den USA und gilt als möglicher Verräter
  • Vielleicht ist er tatsächlich ein Verräter
  • Vielleicht wollte er militärisch zurückhaltender agieren, als von ihm erwartet wurde
  • Vielleicht gilt er als nicht loyal genug ggü. Xi Jinping

Im Juli entließ Peking Qin Gang abrupt als Außenminister, nachdem er einen Monat zuvor ohne Erklärung verschwunden war. Tage später ernannte Xi einen neuen Kommandeur für Chinas strategische Raketentruppe und verdrängte damit einen General, der seit Monaten nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden war.

Als Verteidigungsminister war Li hauptsächlich für die Militärdiplomatie zuständig und hat keine Führungsverantwortung für Kampfeinsätze. Trotzdem war er Geheimnisträger. China führte noch nie einen richtigen Krieg und dieser Umstand macht das Land nur zu einer vorläufigen Supermacht auf Probe. Das Land verhielt sich jahrzehntelang relativ still und hielt ein begrenztes Atomwaffenprogramm, das bestenfalls zur Sicherung der eigenen Grenzen taugte. Nun will man eine verhältnismäßig kleine Insel (Taiwan) erobern, das südchinesische Meer vor der Haustür absichern und weltweit Brückenköpfe unterhalten, die nach Handelsposten aussehen, aber militärtauglich sind.

Die westlichen Wirtschaften entkoppeln sich von der chinesischen und der Druck steigt gewaltig, nicht den Anschluss zu verpassen. Geld auszugeben ist eine Sache. Zu wissen wofür, ist eine andere. Der Fortschritt bewegt sich so schnell, dass Falschentscheidungen das ganze Regime gefährden. Setzt man auf die falschen Programme, ist man auf die nächsten 10 bis 20 Jahre darauf festgelegt.

Hyperschaffwaffen

China hofft auf sogenannte Hyperschallwaffen, die schon Russland propagandistisch als Wunderwaffen umschrieb, ohne dass das gerechtfertigt ist. Die Waffe, die Peking über dem Südchinesischen Meer abfeuerte, flog mit einer Geschwindigkeit von mehr als 24.000 Meilen pro Stunde um den Globus. Mit mindestens 20-facher Schallgeschwindigkeit könnte es in weniger als einer Stunde überall auf der Erde ankommen. Die höhere Geschwindigkeit soll gegnerische Abwehrsysteme austricksen, macht aber den Flug anfälliger.

Seit mehr als 60 Jahren haben die USA Milliarden von Dollar in Dutzende Programme investiert, um eine eigene Version der Technologie zu entwickeln. Angeblich waren die Bemühungen sinnlos. Aber die Details sind geheim.

Im Budget des Pentagons für 2023 sind mehr als 5 Milliarden US-Dollar für die Hyper-Waffen vorgesehen. Die USA nutzen auch den privaten Sektor – einschließlich der Risikokapitalgeber aus dem Silicon Valley –, um ihn in einem Maße weiterzuentwickeln, wie es in der Vergangenheit selten versucht wurde.

Moskau hat Waffen entwickelt, die die NATO-Streitkräfte in Europa bedrohen können, und der russische Präsident Wladimir Putin hat Avangard angepriesen, eine Hyperschallwaffe, die die USA erreichen kann.

Hyperschallraketen kombinieren Geschwindigkeit mit der Fähigkeit, in geringer Höhe zu fliegen und im Flug zu manövrieren, was es schwieriger macht, sie per Radar oder Satellit zu erkennen. Das macht es mit aktuellen Systemen angeblich unmöglich, sie abzufangen.

In einer Schlacht im Südchinesischen Meer könnte Peking Hyperschallraketen einsetzen, um seine Reichweite mehr als zu verdoppeln, wodurch US-Schiffe in der Region nahezu wehrlos wären, und sogar Guam angreifen, wo Tausende von US-Truppen und wichtige Militäreinrichtungen stationiert sind.

Die USA haben begonnen, in Raketenabwehrsysteme zu investieren, die Hyperschallraketen abwehren sollen, darunter ein neues Projekt, das gemeinsam mit Japan entwickelt wird.

Letztes Jahr hat die Air Force Raytheon Technologies einen fast milliardenschweren Auftrag gegeben zur Entwicklung einer Hyperschall-Marschflugrakete, die von einem Flugzeug aus gestartet werden kann und feindliche Schiffe angreifen soll. Die Armee hoffte, in diesem Jahr die erste Hyperschallwaffe des US-Militärs fertig zu haben – Raketen, die von Lastwagen aus abgefeuert werden würden.

Bei einer Geschwindigkeit von mehr als einer Meile pro Sekunde entsteht eine Hitze von mehr als 2.000 Grad Fahrenheit, die über der Grenze der meisten Materialien liegt. Auch die Kosten sind ein Thema. Hyperschallraketen, deren Entwicklung komplex ist und spezielle Materialien erfordern, sind nach Angaben des Congressional Budget Office teurer als konventionelle Raketen – etwa ein Drittel mehr als ballistische Raketen mit vergleichbaren Fähigkeiten.

AlexBenesch
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