„Klimaschutz“ ist nur die nächste Entwicklungsstufe des Imperialismus im 21. Jahrhundert

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Rund 10.000 Jahre lang funktionierte der Imperialismus gleich: Ein Reich erhob Besitzanspruch auf wertvollen Boden, Menschen und Ressourcen. Die Fähigkeit, diese Eroberung durchzuführen und mit Gewalt und Gewaltandrohungen zu verteidigen, war das wesentliche „rechtliche“ Fundament. Mit religiösem Brimborium und dem Argument, dass nur die Adeligen für Sicherheit sorgen können, wurde dieses Fundament erweitert.

Der erste richtige Fortschritt im Imperialismus war die sogenannte „Aufklärung“ in den 1700er und 1800er Jahren. Diese von oben herab gesteuerte Bewegung war dazu gedacht, die Illusion zu schaffen, dass die gewöhnliche Bevölkerung mitbestimmen kann und dass ihre Interessen sowie generell die Aufrechterhaltung von Recht und Freiheit an sich die Zielsetzungen des Staates seien. Damit gab es einen pseudo-moralischen Anspruch auf Platz und Ressourcen: Wenn ein aufgeklärtes Imperium sich etwas nimmt, sei dies um Welten besser, als wenn ein nicht-aufgeklärtes Imperium sich die Sache nimmt. Die USA erweckten den Eindruck, eine Republik zu sein, während Britannien politische Tarnorganisationen und Tarnfirmen benutzte, um den Übergang zu einer halben (konstitutionellen) Monarchie vorzutäuschen.

Next Level

Die nächste Entwicklungsstufe des Imperialismus geschieht unter der Tarnung des Klimaschutzes. Die Klimaforschung an sich ist fest in der Hand Britanniens und der USA. Alle wichtigen Einrichtungen und Werkzeuge (Met Office, NOAA, NASA usw.) gehören den Anglos. Sie kontrollieren die Daten, die Software zur Simulation des zukünftige Klimas im Zusammenhang mit CO2-Emissionen. Und somit kontrollieren sie das Narrativ. Die Dominanz in der Klimaforschung wird gut versteckt durch eine Menge PR, die den falschen Eindruck erweckt, internationale Forscher aus gewöhnlichen Ländern hätten sonderlich viel mitzureden. Dazu kommt noch das öffentliche Gemecker amerikanischer Politiker der Republicans und von Konzernen aus dem Bereich Öl und Gas über die Klimaforschung. Dadurch wirkt es, als sei Klimaforschung pure Wissenschaft; unabhängig von nationalstaatlichen Interessen und Konzerninteressen.

Der IPCC erklärt im Prinzip, dass selbst milde Formen des klassischen Imperialismus den Planeten zerstören werden. Demnach sind diese milderen Formen zunehmend verboten. Amerikanische Großinvestoren sorgen dafür, dass bestimmte Firmen die technologischen Durchbrüche erzielen, um essentielle Produkte (Energie, Beton/Zement, Kunstdünger usw.) klimaneutral herzustellen zu einem Preis, der einigermaßen vergleichbar ist mit traditionellen Produkten oder sogar gleich hoch ist. Das angloamerikanische Imperium kann darauf pochen, selbst zunehmend CO2-neutral zu sein, und dies erzeugt den Anspruch, den Rest der Welt zu zwingen, unter den neuen Einschränkungen bzw. Verboten zu existieren. Klassische Ressourcenförderung und Produktionsmethoden werden rigoros verfolgt werden, weil ja laut IPCC-Bericht dies dem gesamten Planeten erheblich schaden würde auf Dauer.

Der Rest der Welt kann Produkte kaufen von den neuen dominanten Konzernen. Oder die neuen Produktionsverfahren teuer lizensieren. Schummelei irgendwo auf der Welt wird rigoros verfolgt und bestraft werden. Der moderne Imperialismus gibt vor, überhaupt kein Imperialismus mehr zu sein oder sogar das Gegenteil des Imperialismus. Ressourcen und Land werden nicht mehr erobert, sondern bewahrt. Machtausübung der Angloamerikaner gilt als Schutz des Planeten. Zum ersten Mal muss ein Empire nicht mehr ideologisches Geschwätz als Rechtfertigung benutzen, sondern man pocht darauf, dass die Machtausübung auf purer Wissenschaft beruht, aufbereitet vom internationalen Klimarat IPCC.

Satelliten

Die Angloamerikaner haben die Hand auf der wichtigsten Software zur Berechnung des zukünftigen Klimas (HadGem), auf der dazugehörigen Einrichtung Met Office, sowie auf allerhand Infrastruktur, mit der die unübersichtlichen Datenberge generiert werden. Ein Thermometer irgendwo aufzuhängen, ist noch eine simple Angelegenheit. Etwas anderes ist es, einen Satelliten ins All zu feuern, der mit speziellen Kameras und Sensoren Signale auffängt, die dann auf dem Boden „interpretiert“ werden.

Alle möglichen zivilen oder zivil wirkenden Satelliten liefern prinzipiell Daten, die dem Militär nützen. Eine akkurate Vorherberechnung des Wetters bzw. der klimatischen Bedingungen ist essenziell für militärische Einsätze. Die Beobachtung von riesigen Landstrichen zeigt nicht nur Flora, Fauna und Wolken, sondern auch gegnerische Truppen, Vehikel und Anlagen. Umgekehrt werden die Daten spezieller, geheimer Militärsatelliten für Wetterbeobachtungen fast nie geteilt mit Klimaforschern.

Mit neuesten Sensoren lassen sich versteckte Emissionen und Anlagen finden. Wenn also der amerikanische Satellit mehr Emissionen misst, als ein anderes Land angegeben hat, können Drohungen und Sanktionen folgen. Immer mehr Satelliten können entlegene Gebiete abscannen, die begehrte Ressourcen enthalten und wo andere Mächte schleichend aktiv werden.

Eine Studie in Nature Climate Change von 2013 gestand ein, dass erst mit neuen Satelliten Dinge beobachtet werden konnten, die zuvor in Software zur Simulation des Klimas der Zukunft noch gar nicht oder ungenügend berücksichtigt wurden.

wir heben einige wichtige Entdeckungen über das Klimasystem hervor, die von Klimamodellen und konventionellen Beobachtungen nicht entdeckt wurden; zum Beispiel das räumliche Muster des Meeresspiegelanstiegs und die Kühleffekte erhöhter stratosphärischer Aerosole. Neue Erkenntnisse werden durch die beispiellose globale und feinräumige räumliche Abdeckung von Satellitenbeobachtungen ermöglicht. Dennoch stellen die kurze Dauer der Beobachtungsreihen und ihre Unsicherheiten immer noch Herausforderungen dar, um die robusten langfristigen Trends vieler Klimavariablen zu erfassen. Wir weisen auf die Notwendigkeit zukünftiger Arbeiten und zukünftiger Systeme hin, um die Fernerkundung in Studien zum Klimawandel besser zu nutzen.

https://www.nature.com/articles/nclimate1908

Auch die tollsten neuen Satelliten liefern kein vollständiges, perfektes Bild über das Klima. Aber es reicht zumindest für diverse militärische, imperialistische Zwecke. Die Erdatmosphäre erstreckt sich bis etwa 10.000 m über dem Meeresspiegel, sodass sich das meiste davon nicht in der Nähe der gewöhnlichen Überwachungsgeräte befindet. Daher die Notwendigkeit von neuen CO2-Überwachungssatelliten, heißt es von den Klimaforschern. Man wusste also zuvor gar nicht so genau, wieviel CO2 wirklich zirkuliert.

Erdbeobachtung heißt soviel wie Feindbeobachtung. Und es werden immer mehr Satelliten gestartet.

Von September 2011 bis August 2020 stieg die Zahl der kommerziellen Satelliten, die hochauflösende Bilder aufnehmen oder Hitze oder andere unsichtbare Signaturen erkennen sollen, von 10 auf 338, so die Union of Concerned Scientists, die ihre Liste mehrmals im Jahr aktualisiert. POLITICO hat für die Bilanzierung das letzte Update eines jeden Jahres verwendet. Im letzten im Mai veröffentlichten Update wurden 450 kommerzielle Satelliten für die Erdbeobachtung eingesetzt.

Ein Beispiel ist die Arktis, wo schmelzendes Eis zu einem stetigen Anstieg kommerzieller und militärischer Aktivitäten geführt hat, insbesondere in den Sommermonaten. „Es hat diese ganze Region erst richtig ins Blickfeld gerückt, sagte Adam Bennett, Senior Director bei HawkEye 360, das Satelliten betreibt, die Hochfrequenzsignale erkennen können.

„Die Leute wissen nicht immer, was da oben passiert. Also haben wir einige Sweeps durchgeführt und es war interessant zu sehen, wie wir in einigen Fällen alle Arten von zusätzlicher HF-Aktivität an Orten entdeckt haben, die wir nie erwartet hätten.“

„Wir haben sogar überall auf dem Meereis Dinge entdeckt“, fügte er hinzu.

„Die Satelliten finden verschiedene Konzentrationen von UKW-Kommunikation. Wir beobachteten viele zusätzliche maritime Aktivitäten. Man konnte sogar Schiffe sehen, die bestimmte Wege um das Meereis herum nahmen. Man hätte sonst nicht einmal gewusst, dass sie da waren.“

Wir arbeiten gerade an Teil 2 unserer Dokufilm-Reihe über das militärische Wesen der Klimaforschung.

AlexBenesch
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