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Mord in Idar-Oberstein: Mutmaßlicher Täter primär neurechter Corona-Aktivist oder psychisch gestört?

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Kommentar

Bei dem mutmaßlichen Mörder von Idar-Oberstein handelt es sich nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) um den 49-jährigen Mario N. Er wurde beim Bierkaufen auf die Maskenpflicht hingewiesen, ging nach Hause um seine nicht angemeldete Schusswaffe zu holen, kehrte zurück und schoss dem jungen Mann an der Kasse in den Kopf. Es handelte sich beileibe nicht um einen ausgeklügelten Plan für einen Terroranschlag mit Symbolwirkung, sondern eher um den Amoklauf eines gestörten Mannes, der vor dem Bildschirm versumpft war und glaubte, dass wir kurz vor dem Ausbruch einer offenen Megadiktatur stehen.

Die Corona-Pandemie belaste ihn stark, soll er zu Protokoll gegeben haben. Er fühlte sich in die Ecke gedrängt und habe ein „Zeichen“ setzen wollen. „Dabei schien ihm auch das Opfer verantwortlich für die Gesamtsituation, da es die [Corona-] Regeln durchgesetzt habe“, so Staatsanwalt Fuhrmann.

Ermittler, Massenmedien und linke Aktivisten klapperten seine Social Media Accounts ab und fanden heraus, dass er die szenetypischen Medien konsumierte. Fan der AfD, Trump, Boris Reitschuster, Tichys Einblick, Hans-Georg Maaßen usw. Ob er in psychiatrischer Behandlung gewesen war oder undiagnostizierte Störungen aufweist, fragt momentan öffentlich niemand. Es geht nur um seine abgekupferte Weltanschauung aus dem Internet. Er sei ein selbstständiger Software-Entwickler. Nach seiner Tat muss man die Fragen stellen nach Asperger-Syndrom, Narzissmus, paranoide Schizophrenie und/oder Missbrauch von Amphetaminen bzw. Ritalin.

Die einschlägigen Influencer, bei denen sich auch oft die Frage stellt nach deren geistiger Gesundheit, ritten auf einer Trendwelle, bis dann schließlich Donald Trump die Präsidentschaftswahlen verlor, sich QAnon-Fantasien als Luftnummer entpuppten, die AfD zu einem wirkungslosen Sammelbecken wurde und der ganze Aktivismus gegen Corona-Maßnahmen höchstens noch dazu führte, dass Leute die Impfung verweigerten und damit die Maßnahmen in die Länge zogen. Die Influencer standen unter Druck, weil sie nur dann Geld und Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie den Eindruck erwecken können, die Apokalypse stünde kurz bevor und der Sieg über die Mächte der Finsternis sei in greifbarer Nähe. Die Szene grummelte, dass Demos und Parteipolitik nichts bringen würden. Was bleibt den Aktivisten dann sonst noch übrig? Einige Terroristen griffen dann auf die Logik des „Turner Diaries“-Romans zurück: Durch Anschläge provozieren, sodass der Staat hart durchgreift und dadurch weitere Aktivisten unter Druck setzt, die dann weitere Anschläge begehen. Irgendwann soll sich das Ganze hochschaukeln, bis die ganze Gesellschaft destabilisiert ist und selbst die Gemäßigten sich gezwungen fühlen, physisch zu kämpfen.

Das sogenannte „Center für Monitoring, Analyse und Strategie“ fühlt nun seine große Stunde gekomme. Es handelt sich um einen Think Tank zur Beobachtung von Rectsextremismus und Verschwörungs-Schwurblern; gegründet von der medial bekannten sozialpsychologin Pia Lamberty, bezahlt von der Stiftung der Unternehmerfamilie Reimann, die zu den reichsten der Nation gehört und früher einen Musterbetrieb führten nach nationalsozialistischen Maßstäben.  

Mario N. soll geschrieben haben:

„Ich freue mich auf den nächsten Krieg. Ja, das mag sich jetzt destruktiv anhören, aber wir kommen aus dieser Spirale einfach nicht raus.“

AlexBenesch
AlexBenesch
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