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CDU-naher Milliardär hinter Reichelts Youtube-Projekt? KKR hat Mehrheit an BILD

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t-online fand nun weitere Indizien für eine Kooperation des ehemaligen BILD-Chefredakteurs Julian Reichelt mit dem konservativen, CDU-nahen Milliardär Frank Gotthardt. Die neue Youtube-Show „Achtung, Reichelt“ wirkt wie ein BILD-Ableger mit bislang 46 Videos gegen Lauterbach, Habeck, Faeser, Kühnert usw.

Die Implikation der Sendung für das Publikum ist klar: Wählt CDU/CSU. Nicht AfD. Auch wenn manche AfD-Unterstützer Fans geworden sind von Reichelt; er versucht mit Polemik und Aufreger-Themen wie Corona-Maßnahmen Leute abzufischen, denen die AfD zu krass und bei Wahlen zu schwach geworden ist.

Reichelts Masche ist, so zu tun als sei er die Stimme des Volkes, und nicht einfach die Stimme der CDU. Würde er offen Wahlwerbung machen, kämen er und seine möglichen, mutmaßlichen Gönner in Schwierigkeiten. Die AfD kann ein Lied davon singen: Die ehemalige Parteivorsitzende Frauke Petry behauptet, die Mittel für das „Facebook-Wunder“ der AfD seien mit Wissen von Meuthen aus der Richtung Schweiz gekommen und nicht deklariert worden. Ein schwerreicher Gönner habe die Sache bezahlt.

Vor einer Weile kaufte der US-Konzern Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) die Mehrheit bei der Axel Springer SE. Natürlich war Springer immer typisch Atlantiker: Pro-USA, pro-NATO, pro-Israel, pro-CDU/CSU. Aber in der KKR-Ära wurde der veraltete Springer-Laden aufgemischt. Ein richtiger TV-Sender musste her und ein modernerer Kurs wie bei den Republican-treuen Medien der USA. Reichelt hatte heikle Frauengeschichten bei der BILD und macht nun „Achtung, Reichelt“ auf Youtube.

t-online berichtete im Januar bereits exklusiv über ein verschwiegenes Treffen Reichelts mit Gotthardt in einem Koblenzer Nobelhotel. Am selben Tag berichtete „Medieninsider“, ein Investor für Reichelts zukünftige Unternehmungen sei gefunden: ein schwerreicher Unternehmer mit guten Verbindungen in die CDU.

Der „Spiegel“, der auf Springer-Medien gar nicht gut zu sprechen ist, will ergründet haben, dass Reichelts neue GmbH Untermieter wurde in Berliner Räumen von Gotthardts CompuGroup. Der Notar sei CDU-Lokalpolitiker, der mit Gotthardt im CDU-Wirtschaftsrat Rheinland-Pfalz zusammengearbeitet hätte. Das sind die Leute, die dann Medien machen, die die Stimme des gewöhnlichen Steuerzahlers sein sollen? Für rebellische Bürger, die sich Veränderung wünschen?

Reichelt drischt ein auf einfache Ziele: Die SPD und die Grünen. Aber auch die CDU/CSU hatte sich der Klima-Transformation verschrieben. Auch die CDU/CSU hatte den AKWs und der Kohle den Garaus gemacht. Auch die CDU/CSU war den Russen und den Chinesen weit entgegengekommen. Auch Merkel setzte sich ein für Nordstream-2. Armin Laschet liebäugelte mit einer europäisch-russischen Annäherung. Auch eine schwarz-gelbe Bundesregierung hätte die Corona-Pandemie eindämmen müssen.

„Achtung, Reichelt“ ist nur ein weiteres Ablenkungsmanöver fürs Volk: Hauptsache CDU/CSU wählen, weil’s weniger schlimm ist als rot-grün. Seit Jahrzehnten also die gleiche Parteienkonstellation. Eine seriöse konservative Konkurrenzpartei durfte es nie geben. Jeder Versuch endete magischerweise in einem Saftladen voll Kellernazis.

Medien-Empire

Mathias Döpfner soll insgesamt eine Milliarde Euro besitzen. Er ist im Lenkungsausschuss der Bilderberg-Konferenzen, Mitglied des Aspen-Instituts. Am 12. Juni 2019 gab das Unternehmen Springer den Abschluss einer Vereinbarung mit der US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft „Kohlberg Kravis Roberts & Co.“ (KKR) bekannt. Im Management von KKR ist seit 2013 auch der ehemalige CIA-Direktor David H. Petraeus. Die CIA förderte nicht nur direkt antikommunistische Medien, sondern ließ auch einen gemäßigten Sozialismus bewerben als Gegenmodell zu dem Sowjetkommunismus. In einem Interview mit The Nation behaupteten zwei ehemalige CIA-Offiziere, dass Axel Springer 7 Millionen USD von der CIA erhalten habe, um mit seinem Verlag amerikanische geopolitische Interessen zu unterstützen.

Die Verlegerin Friede Springer pflegt gute Kontakte zur Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Coronamaßnahmen mitzuverantworten hat. Axel Springer blieb aufgrund eines roten Ausmusterungsscheins von jeglichem Kriegseinsatz verschont. Als Mitarbeiter der Altonaer Nachrichten war er während der Zeit des Nationalsozialismus für antisemitische Propaganda mitverantwortlich. Nach dem Krieg erhielt er von der englischen Militärregierung die Erlaubnis zur Publikation. Im Sommer 1957 litt Springer an schizophrenen Schüben, in denen er sich für den wiedergeborenen Messias hielt. Springer wurde durch Vertraute weitgehend abgeschirmt und durch gesundheitliche Probleme entschuldigt. Sein Name tauchte auf bei einer Liste des semi-geheimen „1001 Clubs“ der vom Hochadel gestartet wurde um die Ökobewegung aufzubauen. Der 1001 Club soll dem britischen Kronrat (Privy Council) sowie dem Geheimdienst MI6 unterstehen. Eine Reihe an grünen NGOs hat Führungsfiguren bzw. Gründungsfiguren aus dem Umfeld von 1001, wie der Club of Rome, Earth Council Alliance und die Wildlife Conservation Society. Aus dem grünen Umfeld wird heute eine neue Generation an jungen Aktivisten großgezogen und ausgebildet von der älteren Generation an Aktivisten, die von den NGOs abhängen.

In Deutschlang gibt es abseits von Springer-Medien eine Reihe an scheinbar konservativen Outlets und Organisationen, die erhebliche Spuren aufweisen zu adeligen, angloamerikanischen Kreisen.

In den USA gibt es inzwischen neben FOX News weitere Sender aus einschlägigen Seilschaften. Newsmax Media-Chef Chris Ruddy startete Newsmax.com am 16. September 1998, unterstützt von einer Gruppe von Investoren, darunter die Familie des verstorbenen Direktors der Central Intelligence Agency William J. Casey. Später investierte Richard Mellon Scaife aus dem elitären Scaife-Mellon-Clan in das junge Unternehmen. Die Scaifes betreiben einige der wichtigsten konservativen und libertären Think Tanks. Der ehemalige Außenminister der Vereinigten Staaten und Stabschef der Nixon- und Ford-Administration, General Alexander M. Haig, Jr. diente NewsMax als Sonderberater. Ruddy ist Mitglied des Internationalen Rates unter dem Vorsitz von Henry Kissinger beim CSIS, einem überparteilichen Think-Tank in Washington, D.C., der sich auf nationale Sicherheit und auswärtige Angelegenheiten konzentriert.

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