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American Socialism: Der Scam der Democrats

PolitikAmerican Socialism: Der Scam der Democrats

Die Democratic Party wird heute stark assoziiert mit Marxismus und der „kritischen Theorie“, die nach dem Zweiten Weltkrieg an elitären amerikanischen Universitäten und beim Geheimdienst (siehe Herbert Marcuse) zusammengesponnen wurde, um die Bevölkerung in Streit zu verwickeln und davon abzuhalten, stabile Clan-Strukturen zu entwickeln, die für die Oberschicht typisch sind. Marx hatte aber nichts erfunden, das die Amerikaner nicht schon Jahrzehnte zuvor durchdacht hatten.

Der amerikanische Sozialismus war zunächst nur ein theoretisches Konzept, eine Art Bremspedal, damit sich nicht zu viele eigensinnige, wohlhabende Clan-Strukturen heranbilden, die nicht zum führenden Kartell zählen. Clinton Roosevelt hatte bereits 1832 gehofft, dass sozialistische Konzepte einen drohenden Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd abwenden könnte. Nach der Zerstörung der Clan-Strukturen im Süden durch den Bürgerkrieg ging die Democratic Party in den Trümmern auf Stimmenfang und dominierte dort fast 100 Jahre lang die Politik, was viele heute gar nicht wissen. Es waren Zeitungen der Democrats, die das Fantasie-Image des coolen, unabhängigen Cowboys etablierten. Eine sehr lange Zeit waren die Democrats auch offen pro-Business und für die großen Banken.

Es ist vollkommen offensichtlich, dass die Democrats und Republicans ein politisches Kartell formten, und dass das US-Empire eben nicht in zwei Blöcke gespalten ist, die sich gegenseitig regelrecht vernichten wollen, wie zunehmend der Eindruck erweckt wurde.

Das britische Kolonialreich dominierte mit der Royal Society die moderne Wissenschaft und erkannte, dass man sich als Imperium verändern muss, dass es einen „Great Reset“ brauchte, um die Leibeigenen zu Bürgern mit (begrenzten) Rechten zu machen und in die Fabriken und Schulen zu schicken. Die französische Monarchie verschlief die Entwicklung und ging unter.

Damit die neue amerikanische Demokratie und der Kapitalismus nicht aus dem Ruder laufen, war es notwendig, das traditionelle Verhältnis von 10% Oberschicht und 90% Pöbel beizubehalten. Ein korruptes Günstlingssystem, familiäre Strukturen und geheimdienstliche Methoden hielten die oberen 10% diszipliniert und kohärent.

In der frühen Ära der USA schufteten die Sklaven aus Afrika auf den Äckern, wodurch die regulären Bürger die Kapazitäten hatten, sich immer weiter nach Westen auszudehnen. Die viel gefeierte „Freiheit“ der Amerikaner war nur Mittel zum Zweck. Eine rein staatlich regulierte Expansion, bei der alles gesteuert und verwaltet werden muss, war schlicht zu teuer. Die moderne Wissenschaft machte Sklaverei im Laufe der 1800er Jahre unnötig. Das starre Festhalten an altmodischen Verhältnissen wurde sogar gefährlich und dieser Umstand war der entscheidende Grund, weshalb die amerikanischen Eliten sich schrittweise von der Sklaverei verabschiedeten.

Die Südstaaten waren allerdings aus dem Ruder gelaufen: Eine Art eigensinniger Landadel hatte sich herangebildet; Dynastien die untereinander heirateten, sich in Freimaurer-Logen organisierten und fühlten wie die Oberschicht im alten Römischen Reich. Albert Pike, ein brigadier general im Bürgerkrieg für den Süden, wurde bekannt für seine Rolle im sogenannten „schottischen“ Freimaurer-Ritus, der sich bediente bei verschiedenen Mysterienkulten der Imperien der Antike.

Inmitten der dröhnenden Hitze und Sumpflandschaften im Süden Amerikas wurden große Anwesen gebaut, wo die Besitzer es sich bequem eingerichtet hatten und bis in alle Ewigkeiten so weiterleben wollten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieser Süden größere Ambitionen entwickelt und sich internationale Partner sucht. Die Republican Party und ihr Kandidat Abraham Lincoln machten klar und deutlich, dass der Süden bald in den Bundesparlamenten unterrepräsentiert sein würde. Das vom „Norden“, also der Bundesregierung und den Republicans beabsichtigte schrittweise Abschaffen der Sklaverei war eine zentrale Bedrohung für die südliche Wirtschaft und es wurde zudem erwartet, dass befreite Sklaven sich an den Weißen rächen werden. Und so kündigte der Süden die Absicht an, aus den United States auszuscheiden. Was dem Süden fehlte, war moderne Industrie und speziell eine ausladende Waffenproduktion. Deshalb war es für die „Union“ und ihre Banken verhältnismäßig einfach, den Süden zu überfallen und aufzumischen. Der Bürgerkrieg dauerte von 1861 bis 1865. Es folgte die Ära der „Carpetbaggers“, die Nordstaatler die in den Süden kamen, um möglichst viele Assets günstig aufzukaufen.

Dass gewöhnliche Bürger eigene Clanstrukturen aufbauen und einen eigenen traditionellen Imperialismus, durfte sich nie mehr wiederholen. Die Industrialisierung würde viele Fabrikarbeiter benötigen und ohne Sklaven mussten reguläre Bürger auf den Äckern arbeiten. Für dieses Klientel brauchte es eine neue Art von Verwaltung und Kontrolle, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen und Ärger machten. Es brauchte einen amerikanischen Sozialismus. Clinton Roosevelt, der verwandt war mit den Präsidenten John Quincy Adams und Martin van Buren, war Gründungsmitglied der Locofocos bzw. Equal Rights Party, einer radikalen Fraktion der Demokratischen Partei. Nach der Wirtschaftskrise von 1837 forderte er immer stärker eine kommunistische Ordnung. Viel später, erst im Jahr 1867, erschien überhaupt erst „Das Kapital“ von Karl Marx. Am 1. Oktober 1845 hielt Roosevelt eine Rede auf der von Robert Owen organisierten Weltversammlung in der Clinton Hall in New York. 1825 hielt Owen im US-Repräsentantenhaus Ansprachen vor dem US-Kongress und anderen Mitgliedern der US-Regierung und skizzierte seine Vision für die utopische Gemeinschaft (New Harmony) und seine sozialistischen Überzeugungen. Zu den Zuhörern für seine Ideen gehörten drei ehemalige US-Präsidenten (John Adams, Thomas Jefferson und James Madison), der scheidende US-Präsident James Monroe und der designierte Präsident John Quincy Adams. Clinton Roosevelts Buch „The Science of Government, Founded on Natural Law“ ist in einfachen Sätzen geschrieben und legte viel früher und viel klarer verständlich den Sozialismus fest als die viel später veröffentlichten Texte von Karl Marx. Roosevelt argumentierte bereits 1832, dass man mit Sozialismus verhindern könne, dass es zum Bürgerkrieg kommt, in dem Werk „Vorschlag eines neuen Systems der politischen Ökonomie und einer Partei zur Verhinderung des drohenden Bürgerkriegs zwischen Nord und Süd.

Die neue Partei

Die moderne Demokratische Partei entstand in den späten 1820er Jahren aus ehemaligen Fraktionen der Demokratisch-Republikanischen Partei, die bis 1824 weitgehend zusammengebrochen war. Sie wurde von Martin Van Buren aufgebaut. Wie auch die Whig-Partei und die moderne Republican Party benutzten die Democrats ein korruptes Günstlingssystem, Kontrolle über Medien und Fake-Graswurzelbewegungen. Man täuschte vor, die Interessen des kleinen Mannes zu vertreten, aber es ging nur darum, dieses Klientel in einem Kontrollsystem festzunageln, in dem sie keine nennenswerten Clanstrukturen formen können. Die Democrats lehnten ironischerweise eine ganze Weile ein öffentliches, modernisiertes Bildungssystem für die gewöhnlichen Bürger ab, damit sie nicht zu schlau werden und anfangen, den etablierten Firmen gefährlich zu werden. Präsident Jackson hatte auch keine Sympathien übrig für die amerikanischen Indianer und leitete die gewaltsame Entfernung der Cherokees entlang der „Spur der Tränen“ ein. Die Democrats waren auch gegen die Aufhebung der Sklaverei und für den Krieg gegen Mexiko.

Die Republicans dominierten nach dem Bürgerkrieg die politische Landschaft. Die Democrats hatten sich gegen den Krieg positioniert und galten als unpatriotisch. Durch die vielen unzufriedenen Südstaatler und die Wirtschaftskrise von 1873 konnten die Democrats aber wieder massiv dazugewinnen. Es scheint für uns heutzutage verrückt, dass die Republicans im Süden schwach waren und die linken Democrats erfolgreich. Noch verrückter war der Umstand, dass ausgerechnet die Democrats über Zeitungen das Image des Cowboys, also des Rinderzüchters, romantisch überhöhten. In der Realität war das Leben eines Cowboys elend, die Bezahlung schlecht und das Arbeitspensum unmenschlich. In der Darstellung der Democrats war ein Cowboy cool, politisch unkorrekt, frei und unabhängig von der republikanischen Bundesregierung. Whisky-schlürfende, Cigarillo-qualmende, sexy Rebellen, die nach einem eigenen Ehrenkodex lebten.

Fast ein Jahrhundert lang nach dem Bürgerkrieg und dem Wiederaufbau identifizierte sich der Süden mit der Demokratischen Partei. Die Machtbindung der Demokraten war so stark, dass die Region der „Solide Süden“ genannt wurde. Der demokratische Präsident Grover Cleveland versuchte erst gar nicht, den Sozialismus mit dem Holzhammer einzuführen und er war überhaupt keine Gefahr für das herrschende System. Er galt als einer der sogenannten „Bourbon Democrats“, vertrat Unternehmerinteressen, unterstützte die Banker und Eisenbahn-Dynastien, und förderte den Laissez-faire-Kapitalismus.

Die Republicans dominierten das frühe 20. Jahrhundert und die Democrats vermarkteten sich zunehmend als Partei des kleinen Mannes gegen die Reichen. Der Börsenkrach von 1929 und die darauf folgende Weltwirtschaftskrise waren die Voraussetzungen für Franklin D. Roosevelts Erdrutschsieg von 1932. Roosevelts New-Deal-Programme konzentrierten sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen durch öffentliche Bauprojekte sowie auf soziale Wohlfahrtsprogramme wie die Sozialversicherung. Es umfasste auch weitreichende Reformen des Bankensystems und der Arbeitsregulierung.

Rund 30 Jahre währte die Phase des Erfolgs für die Democrats. In dieser Zeit festigte sich der Gegensatz, der bis heute anhält: Democrats sind links und bearbeiten eher die Unterschicht und untere Mittelschicht, Städter, Frauen und Minderheiten. Die Republicans geben sich konservativ und sind eher pro-Business und umwerben die ambitioniertere Mittelschicht und die höhere Mittelschicht.

Stalins Imperialismus, der Koreakrieg und die Übernahme Chinas durch die Kommunisten machten in Amerika den radikalen Sozialismus unpopulär. General Dwight D. Eisenhower wurde Präsident für die Republicans. John F. Kennedy wirkte ab 1960 als Präsident wie ein frischer Wind, was aber nur am Marketing lag. Nach dem Attentat auf ihn wurde er regelrecht zum Märtyrer stilisiert, der sich in jeder denkbaren Form mit dem rechten Establishment angelegt hätte. In Wirklichkeit war sein Kabinett für amerikanische Verhältnisse völlig normal, er eskalierte die Aktivitäten in Vietnam und war ein großer Fan von verdeckten Geheimoperationen, sofern diese nicht scheiterten.

Präsident Lyndon B. Johnson von den Democrats war einfach ein Hardliner, der genauso gut bei den Republicans untergekommen wäre. Die Democrats hatten die krassesten Kommunisten rausgeworfen, allerdings ließen sich ideologische Überschneidungen und Sympathien mit der UdSSR und China nicht vermeiden und nicht leugnen. Die Republicans machten öffentlich Jagd auf Kommunistensympathisanten und winkten hintenrum wichtige Technologieverkäufe durch an die Sowjetunion.

Präsident Reagan von den Republicans wurde Synonym für den Höhepunkt des Antikommunismus. Präsident George H. W. Bush wickelte die Ära des Kalten Krieges ab und auf ihn folgte Bill Clinton. Letzterer war befreundet mit dem Bush-Clan, studierte mit einem Rhodes-Stipendium des britischen Kolonialreichs an Oxford und machte später einen Doktortitel an der Yale-Universität, wo die Bushs studiert hatten und Mitglieder wurden der Geheimgesellschaft Skull&Bones.

George W. Bush trat an gegen Al Gore, der nach einem Studium an Harvard in Vietnam als Soldat diente und später ausgerechnet mit einem Stipendium der Rockefeller-Stiftung weiterstudierte an einer Universität, die zu Ehren des Eisenbahner-Raubbarons Cornelius Vanderbilt benannt wurde, und dann in die Politik ging. Er brachte es bis zum Vizepräsidenten unter Clinton. Die Republicans hatten rechtzeitig legitime Wähler von den Listen der Wahlberechtigten gestrichen und so George W. Bush ins Weiße Haus gemogelt, ohne dass es einen nennenswerten Aufstand der Democrats gab.

2004 siegte Bush erneut durch dieselbe Schummelei gegen John Kerry, der zur selben Skull&Bones-Geheimgesellschaft zählte wie Bush.

Barack Obama

Präsident Obamas Arbeit im Jahr 1983 für die Business International Corporation, eine CIA-Tarnfirma die Seminare mit den mächtigsten Führungsfiguren der Welt abhielt und Journalisten im Ausland als Agenten einsetzte, passt zu den CIA-Spionagetätigkeiten seiner Mutter Stanley Ann Dunham in Indonesien in den 1960er Jahren nach dem Staatsstreich für eine Anzahl an CIA-Tarnorganisationen, darunter das East-West Center an der University of Hawaii, die U.S. Agency for International Development (USAID) und die Ford-Stiftung.

Dunham traf und heiratete anschließend Lolo Soetoro, Obamas Stiefvater, beim East-West Center im Jahr 1965. Soetoro wurde 1965 nach Indonesien zurückbeordert um dort als ranghoher Armeeoffizier zu arbeiten und General Suharto sowie der CIA bei dem blutigen Sturz von Präsident Sukarno zu helfen.

Barack Obama Sr., der Dunham im Jahr 1959 bei einem Russisch-Kurs an der University of Hawaii kennenlernte, war einer von 280 ostafrikanischen Studenten, die in die USA ausgeflogen worden waren um an verschiedenen Universitäten zu studieren. Dafür gab es ein Stipendium von der Joseph P. Kennedy Stiftung laut einem Reuters-Bericht aus London vom 12. September 1960. Das Programm war eine CIA-Operation, um zukünftige Agenten für Afrika auszubilden und zu indoktrinieren.

Barack Obamas Mutter Ann Dunham traf Lolo Soetoro am East-West Center bei der University of Hawaii. Das East-West-Center war bereits lange beteiligt an CIA-Aktivitäten in der Asien-Pazifik-Region.

Dunham Soetoros Mutter Madelyn Dunham, die den jungen Barack Obama aufzog als er 1971 nach Hawaii zurückkehrte während seine Mutter in Indonesien blieb, war die erste weibliche Vizepräsidentin der Bank of Hawaii in Honolulu. Diverse CIA-Frontorganisationen benutzten eben jene Bank. 

Hillary Clinton  

Hillary Rodham galt 1965 noch als Jung-Republikanerin und Anhängerin von Nelson Rockefellers pragmatischem Konservatismus ohne zuviel Jesus und Bibel. Zwar arbeitete sie in den späten 60er Jahren an Nelsons Kampagne, wechselte aber ins Lager der Demokratischen Partei, wo sie als Frau deutlich bessere Chancen hatte. Sie wurde zwar an der Elite-Universität Yale aufgenommen, musste jedoch in den Sommerferien 1969 Fische in einer Fabrik in Alaska ausnehmen und Teller waschen, um Geld zu verdienen. Die durch den Vietnamkrieg aufgeladene Zeit bot Studenten die Möglichkeit, die Rolle von Bürgerrechtlern zu spielen und erste politische Erfahrungen zu sammeln. Hier wanderte Hillary zunehmend nach links, aber nicht außerhalb der festgesteckten Grenzen des politischen Establishments.

Bill Clinton jobbte neben seinem Yale-Studium ebenfalls in lausigen Jobs und musste Müll aufsammeln, damit ihn der Hausmeister eines Museums nach den Öffnungszeiten mit Hillary für ein Rendezvous hinein ließ. Beide waren extrem ambitioniert und träumten von Cash und Macht. Sie half aus bei dem Nationalkomitee der Demokratischen Partei, er im Büro des demokratischen Präsidentschaftskandidaten George McGovern. Außerdem soll er bereits im Studium laut ehemaligen Quellen der CIA mit dem Geheimdienst angebandelt und Studenten ausgehorcht haben. Der angesehene Investigativautor Ambrose Evans-Pritchard widmete dem Fall einige Aufmerksamkeit und den Clintons ein eigenes Buch.

Hillary hatte Connections mit einflussreichen Figuren wie den Edelmans, Vernon Jordan und Senator Fritz Mondale zu bieten. Der Afroamerikaner Jordan galt als Bürgerrechtsikone, wurde 2000 aber Senior Managing Director der extrem mächtigen Bank Lazard Freres und landete im Vorstand mehrerer Großkonzerne.

Hillary arbeitete als Anwältin bei der Kanzlei Rose Law und verteidigte Riesenkonzerne wie Tyson Foods, und Walmart. Sie scheiterte bei der Prüfung zur Anwaltszulassung im begehrenswerten Regierungssitz District of Columbia und folgte zerknirscht Bill nach Arkansas. Zwischen 1978 und 1993 verdiente sie trotzdem mehr Geld als ihr Ehemann und verlagerte ihre Anwaltstätigkeit auf Bereiche wie Kinderrecht, immer in der Hoffnung, doch noch eine Zukunft in der Politik zu haben.

David Rockefeller traf sich mit Bill Mitte der 80er Jahre und ebnete den Weg für seinen Besuch der einflussreichen Bilderberg-Konferenz 1991. Danach war die Präsidentschaft so gut wie gesichert.

Als Bill mit Hillary ins Weiße Haus einzog, schleppten sie bereits unzählige Skandale und Kontroversen mit sich herum. Aus den Müllsammlern und Fischreinigern waren gierige Geschäftemacher geworden: Hier ein paar Tausend Dollar mühelos verdient, dort mal den Einsatz verzehnfacht, und ständig rochen die Deals faulig. Zu den bekanntesten der Investments zählten die Whitewater-Affäre um Grundstücksverkäufe, Travelgate, Filegate und ominöse Rinder-Futures. Wie die Videospielfigur PacMan fraßen sie auf, was sich vor ihnen befand.

Neben dem Amt als Gouverneur führten die Geschäfte von „Billary“ zu Vorwürfen, die alles bisherige in den Schatten stellten: Die Firma „Arkansas Development Finance Authority“ (ADFA) soll Drogengelder in Millionenhöhe gewaschen haben. Frisches Kokain landete den Anschuldigungen zufolge auf dem Flughafen Mena in Arkansas. Das Geld sei über ADFA gewaschen worden über eine Bank in Florida, dann über eine Bank in Georgia, schließlich zu einer Bank in New York bewegt und letztendlich offshore verschoben. Bills Halbbruder Roger bekam 2001 eine präsidiale Begnadigung für eine Veurteilung aus dem Jahr 1985 für Kokainbesitz, wegen der er ein Jahr in Haft saß.

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Im selben Jahr erwischte ihn die Polizei wegen Trunkenheit am Steuer. Ein weiterer Günstling von Bills Begnadigungen war Carlos Vignali, der eigentlich 15 Jahre Knast wegen „Verschwörung zum Kokainhandel“ bekommen hatte. Der Vignali-Clan spendete hohe Summen an die Demokratische Partei und zahlte auch zusammen mit einer anderen ominösen Figur 400.000 Dollar an Hillary Clintons Bruder Hugh Rodman, ein Anwalt in Miami.

1982 soll der Pilot Barry Seal von der Anti-Drogen-Behörde DEA sein schmutziges Geschäft an den Mena-Flughafen in Arkansas verlagert haben. Bei Ermittlungen sagte er später aus, in Geheimverstecken von Flugzeugen das Kokain aus Kolumbien nach Mena transportiert zu haben. Außerdem sei er an einer Aktion der CIA beteiligt gewesen, um heimlich zu filmen wie Soldaten der US-feindlichen Sandinista-Regierung in Nicaragua Kokain verluden.

Im Februar 1987 wurde Seal ermordet, angeblich von wütenden Kolumbianern.

Zu nahe an dem Flughafen Mena und den Geschäften Clintons zu sein, erwies sich oft als gesundheitsschädlich. Zwei Teenager, die am Flughafen herumschlichen, wurden tot aufgefunden. Weitere Personen, die befragt wurden, verstarben ebenfalls. Vorwürfe, die beiden Teenager im Alter von 17 und 17 Jahren seien ermordet worden weil sie einen Deal beobachtet hatten, beschäftigten im Nachhinein die Gerichte. Im Internet zirkulieren „Todeslisten“ auf denen verschiedene Namen stehen, deren Ableben den Clintons genützt haben soll. Viele dieser Listen sind gespickt mit Fehlern. Natürlich ist jeder einzelne Fall umstritten und nebulös. Aber die schiere Anzahl ist erdrückend – hier eine Auswahl:

  • Der Direktor für Clintons Finanzkampagne Ed Wilke wurde erschossen
  • Ed Willey, Anwalt mit Schulden, wurde erschossen im Wald gefunden. Seine Frau soll Bill um einen Job gebeten haben und begrapscht worden sein.
  • Jerry Parks, Sicherheitschef für Clinton in Little Rock, wurde im Straßenverkehr erschossen. Er hätte um sein Leben gefürchtet und die Angehörigen glauben, es habe mit Clintons sexuellen Eskapaden zu tun.
  • Der Politiker John Wilson wurde erhängt aufgefunden
  • James McDougal, Clintons in 18 Anklagepunkten verurteilter Partner in der Whitewater-Affäre, bekam einen Herzinfarkt, bevor er gegen die Clintons aussagen konnte.
  • Vincent Foster war Clintons Anwalt und Berater im Weißen Haus. Er soll sich selbst umgebracht haben.
  • Paul Tulley, politischer Direktor des Nationalkomitees der Demokraten und Mitglied des Clinton-Kampagnenteams, starb in einem Hotelzimmer an Herzinfarkt
  • Kathy Ferguson erschoss sich angeblich selbst. Ihr Ex-Ehemann war Arkansas-Trooper im Zusammenhang mit dem Troopergate-Skandal um Clintons Security-Team.
  • Bill Shelton, Verlobter von Kathy Ferguson und ein Polizist in Arkansas, starb an einer Schussverletzung, angeblich Selbstmord.
  • Gandy Baugh fiel/sprang von einem hohen Balkon. Er soll jemanden namens Dan Lasseter verteidigt haben wegen einer Geldgeschichte. Lasseter war Geschäftspartner von Bill Clinton und war wegen Kokainhandels verurteilt worden.
  • Danny Casolaro wurde in einem Hotel tot mit aufgeschnittenen Handgelenken gefunden. Er soll sich verfolgt gefühlt haben und arbeitete an einer Enthüllung über die Iran-Contra-Affäre und Drogentransporte am berüchtigten Flughafen Mena in Arkansas.
  • Paul Wilcher, ermittelnder Staatsanwalt im Fall Mena, wurde in seinem Appartment tot aufgefunden. Er fühlte sich verfolgt.

Joe Biden

Die Karriere von Joe Biden gehört dem DuPont-Clan, der zum amerikanischen Geld-Adel zählt und über Generationen hinweg streng innerhalb der eigenen Familie heiratete. Ihr mächtiges Konzern-Netzwerk war beteiligt am Bau der ersten Atombombe und lieferte alles Mögliche an die Regierung, von Schießpulver, Sprengstoff, über Plutonium bis Kevlar.

Joe Bidens Vater hatte die Familie nach Wilmington im US-Bundesstaat Delaware gebracht. Dort wohnten die ganzen Angestellten der mächtigen Firma DuPont. Die Familie DuPont steuerte zu dem Zeitpunkt bereits 100 Jahre lang Delaware. Joe Biden wurde in Delaware später Senator.

Delaware ist ein Steuerparadies mit Offshore-Eigenschaften, obwohl es sich Onshore befindet und viele international aufgestellte Firmen haben ihren offiziellen Sitz in Delaware, wobei die tatsächlichen Eigentümerverhältnisse hinter einem Wust aus Anwälten und anderen Strohmännern versteckt werden können. Währen seinem ersten größeren Wahlkampf für den Senatorenposten in Delaware, lobte Joe Biden DuPont und einer der besten Anwälte von DuPont war sein Berater. Auch ein Chemiker von DuPont wurde sein Berater. Ted Kaufman von DuPont wurde Bidens Stabschef für die nächsten 20 Jahre. Kaufman übernahm den Senatorenposten von Biden am 2009 und leitete Bidens Transition Team für die US-Präsidentschaft.

T. Coleman DuPont und Henry A. du Pont waren U.S. Senatoren und Pierre S. du Pont IV diente als Governor of Delaware. Zwei Familienmitglieder der DuPonts waren Gegenstand von weitläufig publizierten Strafverfahren. John Eleuthère du Pont wurde 1996 verurteilt, weil er den Ringer-Trainer Dave Schultz ermordet hatte und Robert H. Richards IV wurde 2009 verurteilt, weil er seine 3-jährige Tochter vergewaltigt hatte. 2009 bekannte er sich schuldig nachdem das Mädchen den Missbrauch bei ihrer Großmutter gemeldet hatte. Anstatt seine achtjährige Haftstrafe zu verbüßen, hieß es in dem vom Richter am Obersten Gerichtshof in Delaware, Jan R., unterzeichneten Urteilsspruch, dass es dem “Angeklagten im Gefängnis nicht gut ergehen wird” und daher die achtjährige Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt wurde.

im Jahr 2010 wurden Anschuldigungen erhoben, dass Richards DuPont auch seinen Sohn belästigt habe. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelte, fanden aber keine ausreichenden Beweise, um die Anklage zu verfolgen. Der Generalstaatsanwalt von Delaware, Beau Biden (Sohn von Joe Biden), verteidigte später die Verurteilung von Richards zu einer Bewährungsstrafe und behauptete, es bestehe eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Anklage im Prozess verliert, so dass eine Einigung im Strafmilderungsverfahren erforderlich sei. Obwohl Richards von Jurden angewiesen wurde, sich in einer Einrichtung in Massachusetts stationär behandeln zu lassen, hat er dies nicht getan.

Im Jahr 2014 reichte Richards’ ehemalige Frau, Tracy Richards, eine Klage ein, in der sie Schadenersatz für den Missbrauch seiner Tochter forderte. Die Klage behauptet auch, dass die Lügendetektortests, die Richards im April 2010 während seiner Bewährung durchführte, die Behauptungen unterstützten, dass er seinen Sohn belästigt habe. Diese Berichte wurden Jurden zur Verfügung gestellt. Im April 2014 lehnte Richter Richard F. Stokes vom Superior Court Richards’ Antrag auf Versiegelung der Gerichtsakten mit der Begründung ab, dass das Verfahren öffentlich sei und es sich um eine Frage des Ersten Verfassungszusatzes handele.

Die North Orange Street 1209 ist die registrierte Adresse von mehr als 285.000 Unternehmen. Offiziell ist 1209 North Orange die Heimat von Apple, American Airlines, Coca-Cola, Walmart und Dutzenden anderer Unternehmen, die in der Fortune-500-Liste der größten amerikanischen Unternehmen aufgeführt sind. Da sie in Delaware registriert sind, können Unternehmen strenge Regeln des Geschäftsgeheimnisses, wirtschaftsfreundliche Gerichte und das “Delaware-Schlupfloch” ausnutzen, das es Unternehmen ermöglicht, auf legale Weise Einkünfte aus anderen Bundesstaaten nach Delaware zu verlagern, wo sie nicht auf nicht-physische Einkünfte, die außerhalb des Staates erzielt werden, besteuert werden.

Die beiden führenden Präsidentschaftskandidaten von 2016, Hillary Clinton und Donald Trump, hatten Unternehmen in 1209 North Orange registriert. Von den 515 Unternehmen, die Trump offiziell bei der Federal Election Commission (FEC) eingereicht hat, sind 378 in Delaware registriert, verriet er.

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