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Donnerstag, Mai 26, 2022

Der gravierende Unterschied zwischen Biowaffen-Pocken, Pocken und Affenpocken

Kommentar Kaum gibt es einen untypischen Ausbruch von...

Operation UNTHINKABLE und DROPSHOT

Der britische Baron Hastings Ismay, ein überzeugter...

Die kommentierten Nachrichten des Tages

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25. Mai 2022

Erschütternde Dokumente und Bilder haben die Schrecken offenbart, denen uigurische Muslime in Chinas brutalen „Umerziehungslagern“ ausgesetzt sind. Ganz nach kommunistischer Theorie soll durch Erziehungs-/Pädagogik-Maßnahmen jedes Problem beseitigt werden wie etwa der islamische Extremismus. In der kommunistischen Praxis sehen wir jedes Mal dann immer die gleiche Art von Aufstandsbekämpfungsmaßnahmen, Gehirnwäsche und Einschüchterung wie in jedem x-beliebigen Imperium. Die Fundgrube von durchgesickerten Daten zeigt typische Internierungslager und eben keine Besserungsanstalten, wo Tausende von Uiguren aufgrund erfundener „Terrorismus“-Anklagen festsitzen. Diese Methodik gehört zum Standardrepertoire der Aufstandsbekämpfung und soll gar nicht unbedingt zielgerichtet Informationen beschaffen über terroristische Strukturen, sondern die muslimische Zielklientel einschüchtern, um aus den Menschen unterwürfige kommunistische Leibeigene zu machen. Trotz der kommunistischen Ideologie, eine klassenlose Gesellschaft zu entwerfen, startete unter dem Mao-Regime eine Art Reset, in dem das Land auf den Status einer europäischen Adels-Diktatur vor der Ära der Aufklärung gebracht wurde. Die unterste Schicht waren die sogenannten schwarzen Kategorien, dann kamen die De-Facto-Bauernleibeigenen. Die Uiguren sind die heutigen schwarzen Schichten. Der aktuelle Leak bietet einen beispiellosen Einblick in die Lager, die seit 2017 in ganz Xinjiang im Nordwesten Chinas errichtet wurden. Bislang vermieden es westliche Regierungen eher, Chinas wahres Wesen zu zeigen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Derzeit wird allerdings eine Invasion Taiwans durch China befürchtet sowie ein offener Support für Russlands Krieg in der Ukraine. Dahingehend ist es wahrscheinlich, dass noch weitere Leaks dieser Art folgen werden und endlich Chinas Regime die Legitimation abgesprochen wird.


Stellen Sie sich einen Open Air Fleischmarkt in Berlin vor auf 50.000 Quadratmetern mit 120 Sorten Busch-Fleisch aus Afrika: Fledermäuse, Äffchen, Pangoline, Zibetkatzen usw. Keine akzeptablen sanitären Standards. Experten konnten in Studien mit geringem Aufwand die Sicherheit drastisch verbessern. Warum wird dies nicht längst in größerem Umfang getan?


An und für sich ist die jüngste Amokschießerei an einer texanischen Grundschule nicht viel anders als die letzten Schießereien von Psychopathen, ideologischen Fanatikern und Schizos. Aber vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs, des erweiterten Konflikts mit Russland und den drohenden Konfliktherden in Asien mit China und Nordkorea ist klar, dass die USA ggf. Millionen neue, junge Soldaten rekrutieren müssen. Hätte der 18-jährige Amok-Killer nicht die Tat begangen, wäre er das perfekte Rekrutierungsobjekt: Jung, einigermaßen fit, geübt im Umgang mit Schusswaffen, emotional kalt und vor allem arm, mit nichts zu verlieren. Amokschützen sind häufig erfolglose junge, frustrierte Männer, die nie bei Frauen landen konnten und lieber sterben würden, als ein ganzes Leben in pausenloser Erniedrigung zu führen. Die US-Sicherheitsbehörden wissen längst, dass Millionen solcher Männer jetzt in diesem Moment irgendwo einen Mindestlohn-Job ausüben, oder in ihrer Freizeit vor dem Computer versumpfen und ggf. sich einer radikalen Ideologie anschließen. Höchste Zeit also für den Staat, diese Typen einzusammeln, in Uniformen zu stecken und in globalen Konflikten zu verheizen. Diejenigen, die das überleben und noch alle ihre Arme und Beine hinterher haben, müssen dann wieder in Mindestlohn-Jobs arbeiten und sind heilfroh, dass der Krieg vorbei ist. Selbst wenn ab 2024 oder 2028 der erste transsexuelle Kommunisten-Indianer im Weißen Haus den Präsidenten spielt, würde man junge Männer einziehen, und letztendlich haben dabei jene schlechte Karten, die nicht aus ländlichen Gegenden kommen und noch keine Erfahrungen haben mit Schießen, Campen, off-roaden usw. Die gründlich durch-pädagogisierten Städter müssten nach dem Bootcamp beten, dass sie die ersten paar Wochen Einsatz überstehen.

24. Mai 2022

Die klassischen Pocken stehen seit Jahrzehnten ganz oben auf der Liste von internationalen Experten aus Medizin und Sicherheit, weil sie alle begehrten militärischen Eigenschaften aufweisen. Ausschnitt aus Recentr NEWS vom 23. Mai 2022:

23. Mai 2022


Da biologische Pockenwaffen niemals in großem Umfang eingesetzt wurden, sind auch keine Daten über die tatsächliche Gefahr und die erwarteten Verluste verfügbar. Man muss sich also bislang auf Schätzungen, Plan-Übungen und Computermodelle verlassen. Pocken sind als Biowaffe beliebt, weil der Erreger bestimmte Eigenschaften aufweist und sich nicht zwangsläufig global zu einem unkontrollierten, dauerhaften Problem entwickeln muss, das auf den ursprünglichen Angreifer zurückfällt. Mit entsprechenden Vorbereitungen (etwa durch Impfkampagnen) kann sich der Angreifer vorab bereits schützen. Die infektiöse Dosis der Pocken ist sehr gering. Die Stabilität des Erregers in einem Aerosol ist gegeben, wodurch er viele Kilometer schweben oder irgendwo kleben kann, ohne seine Ansteckungsfähigkeit zu verlieren. Die Länge der Inkubationszeit ist relativ kurz und moderne, künstlich erzeugte Varianten könnten dies noch weiter verkürzen. Wenn die ersten Menschen Symptome zeigen, ist der massive Schaden bereits nicht mehr verhinderbar. Eine Erkrankung ist schwerwiegend, langwierig und die Behandlung sehr kompliziert. All diese Eigenschaften veranlassten sowjetische Experten zu der Annahme, dass es keine mit Pocken vergleichbare biologische Waffe gab. Die große Anzahl von Patienten würde es unmöglich machen, sie alle erfolgreich zu behandeln; vorhandenes medizinisches und unterstützendes Personal, Medikamente und medizinische Ausrüstung würden nicht ausreichen. Sekundäre Tröpfcheninfektionen würden sich ergeben durch Husten oder Niesen. Der Erreger kann überall kleben. Jede Leiche und jedes bisschen Müll (verbrauchte Schutzausrüstung) wäre hochansteckend. Wenn der Pocken-Stamm genetisch verändert wird, um seine Virulenz zu erhöhen, könnten die möglichen Folgen noch dramatischer sein. Leider haben wissenschaftliche Fortschritte in den letzten zwei Jahrzehnten die Entwicklung genetisch veränderter Stämme von Orthopoxviren ermöglicht. Eine Verkürzung der Inkubationszeit der Krankheit kann erreicht werden durch die Verbesserung der Anheftung des Virus an eine Wirtszelle und Beschleunigung der Virusvermehrung in Wirtszellen. Es bräuchte weniger Infektionsdosis, um sich anzustecken. Die Tödlichkeit wäre höher. Man kann auch verschiedene Erreger miteinander kombinieren: 1993 veröffentlichte eine Gruppe russischer Autoren einen Artikel über die Schaffung eines rekombinanten Vacciniavirus mit einer eingefügten DNA-Kopie der 26S-RNA des Virus der venezolanischen Pferdeenzephalomyelitis (VEE). Weitere Beispiele waren die Projekte, die durchgeführt wurden, um ein rekombinantes Vacciniavirus mit einer eingefügten DNA-Kopie der RNA des Ebola-Virus-VP24-Gens zu schaffen, und die Schaffung eines rekombinanten Vacciniavirus, das das Protein des Virus der Japanischen Enzephalitis exprimiert. Ab einem gewissen Punkt ist Verteidigung nur noch mit Nanotech möglich.


Der russische Präsident Wladimir Putin wird noch vor Ende des Jahres in ein Sanatorium verfrachtet, prognostiziert der ehemalige Chef des britischen Geheimdienstes MI6, Sir Richard Dearlove. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass er sich direkt auf aktuelle Geheiminformationen bezieht, und er formulierte seine Gedanken als informierte Spekulation. Für Russland als Empire wäre es von dringender Notwendigkeit, Putin loszuwerden, um einen Neuanfang behaupten zu können und dem ehemaligen Präsidenten das Ukraine-Fiasko anhängen zu können. Angesichts der hartnäckigen Gerüchte über eine ernsthafte Krankheit des russischen Staatschefs wäre eine Methode, die Dinge ohne einen gewaltsamen Putsch „weiterzubewegen“, ihn in ein Langzeitkrankenhaus für unheilbar Kranke zu bringen, meinte Richard Dearlove. Es ist durchaus denkbar, dass Putin schleichend vergiftet wird, oder dass bereits vor dem Ukraine-Krieg sein Gesundheitszustand katastrophal war und die russische Kommandostruktur sich auf das „Drehbuch“ einigte, Putin als denjenigen zu präsentieren, der die Kriegsentscheidung eigenmächtig getroffen hätte. Dearlove hat einen Universitätsabschluss in Geschichte und für jeden, der sich zumindest halbwegs auskennt über die sowjetische Phase Russlands, würde ein Verschwinden oder sterben Putins völlig normal wirken.


Bisher hält sich der Ausbruch von Affenpocken in Grenzen und unterschiedliche, hochspezialisierte Fachleute aus verschiedenen Ländern prüfen, ob es sich um eine neuartige Variante handelt, die relevant sein könnte. Die schlimmsten Stusser des Internets, die bis heute kein einziges richtiges Sachbuch gelesen haben über die Materie, behaupten natürlich jetzt bereits, in der Anfangsphase der Affenpocken-Ausbreitung, den Fall schon gelöst zu haben. Jede Standard-Übung, jedes Planspiel, jede Defensiv-Entwicklung im Bezug auf Pocken aus den letzten Jahrzehnten wird hergenommen als Beweis dafür, dass die Windmühlen von Zion und deren Handlanger wie Bill Gates hinter dem Ausbruch stecken. Anscheinend haben sich die Stusser noch nicht festgelegt, ob sie wieder eine Fake-Pandemie behaupten sollen, oder eine Biowaffe. Die Täter von biologischen Angriffen zu ermitteln, oder auch nur sich den Tätern anzunähern, erfordert höchste Präzision und Professionalität. Aber die Internet-Influencer, die bereits bei der Corona-Pandemie komplett versagten und nichts erreichten, außer Streit zu erzeugen und ältere, dicke Republicans vom Impfen abzuhalten, basteln sich nach einer halben Stunde Netz-„Recherche“ jede noch so dämliche Argumentationskette zusammen: Weil Affenpocken das Wort „Affe“ beinhalten, hätten sie was mit Affen-DNA zu tun und die Corona-Impfung würde ja sowieso Affen-DNA ins menschliche Erbgut einbauen und somit lösen die Corona-Impfungen von Pfizer und Johnson&Johnson Affenpocken aus. Erstens hat diese Pockevariante praktisch keinen nennenswerte Bezug zu Affen, zweitens bauen die Corona-Impfstoffe keine Affen-DNA in den Menschen ein und drittens könnten die Pharma-Konzerne für wenige Millionen $ die gesamte Riege „alternativer“ Medien innerhalb kürzester Zeit totklagen. Das hysterische Geschwalle über Corona-Impfstoffe und Masken verkürzte nicht die Pandemie, sondern verlängerte sie. Das Geschwalle brachte die Menschen nicht näher zusammen, sondern löste überall Streit aus der Freundschaften und Familienbeziehungen kaputt machte. Das Geschwalle brachte den Konservativen und Aktivisten keinen Erfolg an den Wahlurnen, sondern kostete Trump 2020 das Weiße Haus, die AfD sind ein Loser-Sammelbecken und die „BASIS“ ist inzwischen mehr oder minder krepiert. Das Geschwalle rettete keine Leben, sondern rund 1 Million Menschen starben alleine in den USA elendig; oftmals sogar unnötig weil die älteren übergewichtigen Menschen sich nicht impfen ließen. Egal was passiert, man kann sich darauf verlassen, dass die Influencer jede Krise sofort den nonexistenten Windmühlen von Zion anlasten und dringend nahelegen, als Lösung Republicans zu wählen, auf Putin zu hoffen, auf den Entertainer Joe Rogan oder auf Elon Musk, der sein Kind nach einem CIA-Geheimprojekt benannt hat.

19. Mai 2022

In dem, was manche einen epischen „Freudianischen Ausrutscher“ nennen, bezeichnete der frühere Präsident George W. Bush versehentlich die Invasion des Irak als „völlig ungerechtfertigt und brutal“, während er über Russlands Invasion in der Ukraine sprach. Bush machte den peinlichen Ausrutscher in einer Rede in seinem Präsidentenzentrum in Dallas, wo er über die Bedeutung fairer Wahlen sprach und Russlands autokratisches System kritisierte. „Das Ergebnis ist das Fehlen von Kontrollen und Gegengewichten in Russland und die Entscheidung eines einzigen Mannes, eine völlig ungerechtfertigte und brutale Invasion des Irak zu starten“, sagte Bush, bevor er den Kopf schüttelte und sich korrigierte. „Ich meine, der Ukraine.“ Als das Publikum in peinliche Stille verfiel, murmelte Bush etwas vor sich hin, das wie die Worte „Irak sowieso auch“ klang, was die Menge zum Lachen brachte. „Ich bin 75“, fügte Bush schnell hinzu, machte sein fortgeschrittenes Alter für den Ausrutscher verantwortlich und verursachte weiteres Gelächter aus der Menge.


Neue Erkenntnisse zu Langzeitfolgen von nuklearem Fallout stammen aus Kasachstan, nahe des Testgeländes Semipalatinsk, etwa 150 Kilometer westlich von Semei. Zwischen 1949 und 1963 führten die Sowjets auf 18.500 Quadratkilometern (der „Polygon“) mehr als 110 oberirdische Atomtests durch. Die kasachischen Gesundheitsbehörden schätzen, dass dabei bis zu 1,5 Millionen Menschen radioaktivem Niederschlag ausgesetzt waren. Kasachische Forscher haben Daten über diejenigen gesammelt, die die Detonationen erlebt haben, sowie über ihre Kinder und Kindeskinder. Die Auswirkungen sind nicht immer offensichtlich oder leicht nachzuvollziehen. Aber die Forscher beginnen jetzt, einige Auswirkungen zu sehen; 30 Jahre nachdem auf dem Polygon die letzten Tests stattfanden. Studien zeigen ein erhöhtes Krebsrisiko, und eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass die Auswirkungen der Strahlung auf die kardiovaskuläre Gesundheit von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden könnten. Man muss damit rechnen, dass es der Sowjetführung nicht einfach nur egal war, dass viele Menschen zu nage an dem Testgelände lebten, oder dass die Reichweite und Wirkung des Fallouts unterschätzt wurde. Vielmehr bestand der erhebliche Anreiz dafür, Kasachen dem Fallout gezielt auszusetzen, um die Wirkung zu studieren. Die allermeisten Daten dazu blieben geheim und keine irgendeine andere Atommacht auf der Welt verfügt über ein ähnliches Wissen. Die USA hatten die Daten von rund 400.000 verstrahlten „Atomic Soldiers“: Diese beobachteten nukleare Explosionen – viele nur ein oder zwei Meilen vom Ground Zero entfernt. 


Der britische Baron Hastings Ismay, ein überzeugter Kolonialherr aus dem Kronrat und der erste NATO-Generalsekretär, war maßgeblich an der Planung von „Operation Unthinkable“ im Auftrag von Winston Churchill beteiligt, ein Angriffsplan gegen die Sowjetunion. Unthinkable blieb geheim bis 1998. Operation Dropshot war im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten der Codename eines Kontingenzplans eines möglichen atomaren sowie konventionellen Krieges gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten. Dropshot enthielt Missions-Profile, nach denen 300 Atombomben und 29.000 konventionelle Bomben auf 200 Ziele in 100 Städten abgeworfen würden, um 85 % der industriellen Kapazität der Sowjetunion in einem einzigen Schlag zu vernichten. Warum kam Dropshot nicht zum Einsatz, wenn doch nach landläufiger Meinung das angloamerikanische Imperium nichts lieber wollte, als den letzten verbleibenden, ernstzunehmenden Konkurrenten zu brechen? Gab es ein heimliches Kartell der Supermächte? Ausschnitt aus Recentr NEWS vom 17. Mai 2022:


Westafrikanische Affenpocken wurden in Großbritannien, Portugal und Spanien entdeckt. Die Mediziner gaben sich überrascht, dass die ursprünglichen Infizierten zumeist schwul oder bisexuell sind, und weitere früh Infizierte keine relevanten Reisen unternommen oder Kontakte unterhalten hatten. Eine sexuelle Übertragung von Affenpocken gilt nicht als primärer Verbreitungsweg. Die westafrikanische Variante hat eine Tödlichkeit von rund 1%, während andere Varianten bis zu 10% der Erkrankten dahinraffen. Wie üblich wird bei einem signifikanten Ausbruch von den Gesundheitsbehörden mit der Annahme gearbeitet, dass es sich um einen natürlichen Ursprung handelt. Ob und ggf. wie die Sicherheitsbehörden hingegen nach einem möglichen Bioterror- oder Biowaffenangriff fahnden, ist nicht öffentlich bekannt.

17. Mai 2022

Neue Jobs in der amerikanischen psychologischen Kriegsführung, mit gruseligem neuen Rekrutierungs-Werbevideo:


Laut IStories verkauften die Agenten des FSB Schrott-Infos, anstatt harte und verlässliche Daten zu liefern. „Sie haben Informationen überinterpretiert oder falsch interpretiert, manchmal haben sie Dinge komplett erfunden“, sagte ein ehemaliger FSB-Beamter. „Die leitenden Angestellten haben diesen ganzen Unsinn früher geglaubt. „Zum Beispiel würden sie berichten, dass die Regionen der Ukraine keine wirkliche Verbindung zur Regierung in Kiew hätten und auf Russland zulaufen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.“ Dies führte Putin dazu, sich laut IStories das Ziel zu setzen, Kiew in fünf Tagen und Mariupol in drei Tagen einzunehmen. Ein anderer FSB-Mitarbeiter, der noch im Dienst ist, sagte über den 5. Dienst: „Es war voller Leute, die keine Ahnung hatten, wie die Arbeit gemacht wird. „Viele Leute würden sich weigern, der Abteilung beizutreten, es ist wirklich so etwas wie ein Sumpf.“ Ein Hauptproblem war, dass die Spione, auf die sich Putin stützte, Informationen von diskreditierten und flüchtigen Mitgliedern der 2014 gestürzten ukrainischen Regierung sammelten. Diese Leute hatten eine Axt zu schleifen und gaben dem 5. Dienst falsche oder irreführende Informationen, die ein weitaus rosigeres Bild einer bevorstehenden Invasion zeichneten.


Mikhail Chodarenok, ein ehemaliger Luftverteidigungskommandant und Absolvent einiger der besten Militärschulen der Sowjetunion, nutzte seine Plattform in einer der meistgesehenen Talkshows Russlands, um zu warnen, dass der Krieg schlecht läuft und wahrscheinlich noch schlimmer wird, und zwar nuklear Säbelrasseln – alles andere als bedrohlich – sieht eigentlich „ganz amüsant aus“. Die Ukraine, sagte er, werde bald mehr als eine Million Soldaten mobilisiert haben, die vom Westen ausgebildet und mit modernen Waffen ausgestattet werden, bereit zu kämpfen und zu sterben, um ihr Heimatland gegen Russland zu schützen. Abgesehen von der wiederholten Unterbrechung durch die Propagandistin Olga Skabeyeva, dass die Armee hauptsächlich aus Wehrpflichtigen bestehen werde, bestand Chodarenok darauf, dass es irrelevant sei, wie eine Armee rekrutiert werde – was wirklich zählt, ist die Bereitschaft zu kämpfen, und die Ukraine „beabsichtigt, bis zum letzten Mann zu kämpfen“. Russlands Position auf der Weltbühne sei nicht besser, fügte er hinzu und wies darauf hin, dass „wir uns in vollständiger geopolitischer Isolation befinden und dass praktisch die ganze Welt gegen uns ist, so sehr wir es auch hassen würden, dies zuzugeben. Und aus dieser Situation müssen wir herauskommen.‘ Khodarenoks Äußerungen wurden an Millionen von Russen gesendet.


Eigentlich wäre jetzt der ideale Zeitpunkt für Leute aus dem rechten Lager, um endlich zu verstehen, wie die Partei von innen heraus systematisch ruiniert wurde durch Ideologie und Psychologie. Wie man sich zu genau dem kaputten Sammelbecken hat machen lassen, das die großen Parteien dringend gebraucht hatten um zu signalisieren, dass es keine seriöse Alternative geben könne. Aber die ideologischen und psychologischen Hebel sind so stark, dass nicht einmal jetzt klares Denken und eine Fehleranalyse möglich ist. Schuld am Untergang seien mal wieder die Windmühlen von Zion („das ZDF“), Wahlfälschung, sowie die Deutschen, die man vorgibt zu mögen („denen geht’s noch zu gut als dass sie sich an der Revolution beteiligen“). Außerdem müsse prinzipiell nur der vollradikale Kurs gefahren werden und weil ja „das System“ sowieso bald kollabieren werde mit einem großen Knall, sei es nur eine Frage der Zeit, bis sich die zögerlichen Bürger dann doch an der Revolution beteiligen. Mit diesen vorgestanzten Talking Points schirmt sich der radikale Kern der Partei gegen Kritik ab, die Zielklientel schirmt sich ebenfalls gegen Kritik ab und der Untergang geht weiter. Selbst wenn die Partei sich länger halten kann oder es mal eine neue geben wird, so werden die alten Fehler dennoch wiederholt werden, weil man keinen Blick auf die Realität hat. Der zum neurechten (Corona-)Influencer mutierte ehemalige Focus-Redakteur Boris Reitschuster veröffentlichte als Testballon einen Gastbeitrag, in dem es lediglich hieß, die West-Wähler wollen keine Rechtsextremen und während dem Ukraine-Krieg keine Putin-Sympathisanten. Wie in den vergangenen Jahren auch, lässt sich so etwas auch mühelos demonstrieren mit der Meinungsforschung. Ein Blick in die Kommentarsektion zeigt aber, dass das Publikum keine Wahrheit verträgt, sondern in seinen Ausreden bestätigt werden möchte. Nur dafür wird gezahlt.  


Der britische Baron Hastings Ismay, ein überzeugter Kolonialherr aus dem Kronrat, war maßgeblich an der Planung von „Operation Unthinkable“ im Auftrag von Winston Churchill beteiligt, ein Angriffsplan gegen die Sowjetunion. Geplant war der Einsatz von britischen und amerikanischen Truppen: Rund 47 Divisionen der Westalliierten sollten 1945 gegen die Rote Armee im Bereich Dresden vorrücken. Die Sowjets hatten dank der amerikanischen Hilfslieferungen im Zuge des „Lend Lease-Programms“ eine Übermacht an Panzern und rund 4 Millionen einsatzfähige Soldaten. Churchill konstruierte den Plan angeblich aus reinem Pragmatismus zunehmend um zu einer Verteidigungsaktion für Europa und die britischen Inseln. Unthinkable blieb geheim bis 1998. Der sowjetische Geheimdienst kannte den Plan und die Sowjetführung spielte ernsthaft mit dem Gedanken, bis nach Frankreich und Italien weiterzumarschieren und parallel dazu Norwegen und Dänemark zu erobern, um die Ostsee zu sichern. Da die Amerikaner 1945 Atomwaffen einsetzten gegen Japan, verwarfen die Sowjets ihre größeren Ambitionen. Damit war die Sache aber nicht erledigt: Die Sowjetspionage hatte alle relevanten Atom-Geheimnisse der Briten und Amerikaner gestohlen und baute eigene Bomben. Die Zeit drängte, denn ab einem gewissen Punkt wäre das sowjetische Atomarsenal zu groß geworden, und Moskau hätte die Technologie zudem geteilt mit kommunistischen Vasallenstaaten. Operation Dropshot war im Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten der Codename eines Kontingenzplans eines möglichen atomaren sowie konventionellen Krieges gegen die Sowjetunion und ihre Verbündeten.

16. Mai 2022

Der rassistische Amok-Killer Payton Gendron war der stereotype Voll-Loser, der sich im Internet radikalisiert hatte. Jedes noch so abgedroschene Klischee war dabei. Er galt als „schüchternes“ Kind zuvor. Er arbeitete die letzten drei Monate in einem Restaurant, was bedeutet dass seine Schulnoten wohl schlecht waren und keine Frau was von ihm wissen wollte. Er trug während der Pandemie einmal einen vollständigen Schutzanzug zur Schule – und wurde später anderthalb Tage lang ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er Klassenkameraden bedroht hatte, wie am Sonntag bekannt wurde. Die Staatspolizei hatte den 18-jährigen weißen Rassisten und mutmaßlichen Mörder Payton Gendron im Juni 2021 „zur psychischen Untersuchung“ in ein örtliches Krankenhaus gebracht, nachdem er eine „allgemeine Androhung“ von Gewalt gegen seine Schule ausgesprochen hatte, sagte der Polizeikommissar von Buffalo, Joseph Gramaglia, während eine Pressekonferenz mit Gov. Kathy Hochul. Gramaglia gab keine Einzelheiten über die Drohung bekannt, aber ein Regierungsbeamter sagte zuvor den Buffalo News, dass Gendron „Erklärungen gemacht hat, die darauf hindeuten, dass er entweder bei einer Abschlussfeier oder irgendwann danach schießen wollte“.


Der chinesische Flugzeugträger Liaoning und seine Eskorten haben den größten Teil von zwei Wochen im Ostchinesischen Meer unter der strengen Beobachtung japanischer Verteidigungskräfte verbracht. Kommerzielle Satellitenaufnahmen zeigen, dass sie Anfang dieser Woche wahrscheinlich erneut die Miyako-Straße durchquert haben, um in Gewässer östlich von Taiwan vorzudringen. Detresfa, ein Image Intelligence Analyst und Mitarbeiter von The War Zone, entdeckte die Trägergruppe auf Bildern von Planet Labs etwa 85 Seemeilen südlich der japanischen Yaeyama-Inseln und 160 Seemeilen östlich von Taiwan in der Philippinischen See.


Die USA haben einen der größten Flottenverbände seit mehr als 30 Jahren in die Ostsee verlegt. Genau dort hatten die Russen entlang der Nordstream-Pipelines die Gelegenheit, einen Haufen Passiv-Sonar-Geräte und andere Sachen aus der modernen Unterseekriegsführung zu installieren. Die deutsche Politik gab sich ahnungslos bei der militärischen Bedeutung der Pipelines.


Auch Schweden wird nun der NATO beitreten. Was nicht bedeutet, dass alte (geheime?) Abmachungen zwischen den USA und den Russen nicht mehr gelten. NATO-Mitglieder ab 1997 in Osteuropa durften keine signifikanten Streitkräfte aufbauen. Es gilt zwar Beistandspflicht, aber wie genau neue Mitglieder verteidigt werden, ist höchst fraglich.


Die linken freuen sich, wie die AfD zugrunde geht. Bis zu einem gewissen Punkt. Ohne die AfD würde viel linkes Potenzial erschlaffen. Die AfD krepiert in Westdeutschland, worauf die Ost-Flügelanten nun meinen, die West-Landesverbände total übernehmen zu müssen. Die Meinungsforschung verrät aber, dass das das Todesurteil wäre. Es gibt einfach keine populäre Trendwelle, die man reiten kann. Eine seriöse konservative Partei könnte jetzt den klassischen Parteien die vergangene Russlandpolitik um die Ohren hauen. Je krasser es in der Welt zugeht, umso eher sehnen sich Menschen nach Beständigkeit. Und die AfD strahlt sowas überhaupt nicht aus.


Die russischen Medien berichten, dass sich Äthiopier, veranlasst durch Gerüchte über lukrative Militäraufträge für Kämpfe in der Ukraine, zu der russischen Botschaft in Addis Abeba begeben. Russlands Militär speist sich zu weiten Teilen aus relativ jungen Männern aus schlechten Verhältnissen. Für viele Äthiopier hingegen bietet der Krieg die Gelegenheit, ihr Leben und das ihrer Familien dramatisch zu verbessern. Der russische Botschafter in Addis Abeba, Evgenii Terekhin, sagte gegenüber Journalisten, dass die russische Botschaft in Äthiopien keine Freiwilligen für Putins „militärische Spezialoperation“ in der Ukraine rekrutiert habe. Terekhin fügte hinzu, dass die zahlreichen Fragen, die in der Botschaft eingingen, zweifellos von Gerüchten angeheizt wurden, Russland biete ausländischen Söldnern 2.000 bis 5.000 Dollar für die Unterzeichnung eines Vertrags (Moskovsky Komsomolets, 22. April). Die angebliche Entschädigung ist ein Vermögen in Äthiopien, wo der durchschnittliche monatliche Mindestlohn 336–420 Birr (18–21 US-Dollar) beträgt.


Nordkorea nutzt den Ukrainekrieg, um das eigene Atomwaffenprogramm gegen den Willen der Amerikaner voranzubringen. Es ist nicht mehr so schwierig und teuer, herauszufinden, wie man Uran anreichert, Plutonium herstellt und Atomsprengköpfe baut wie damals im amerikanischen „Manhattan Project“. Die Sowjets stahlen über Spione wie Klaus Fuchs einfach die ganzen relevanten Daten und sparten sich somit einen Haufen Zeit und Geld. Kim Il-Sung, der ursprüngliche Diktator des kommunistischen Nordkoreas, war einst von Beria direkt an Stalin empfohlen worden als Marionette und bekam extra Training in koreanisch, weil er die Sprache kaum beherrschte. Es ist unvorstellbar, dass in Nordkorea heute das Atomwaffenprogramm nicht mindestens die Duldung besitzt von China und Russland. Wurde die notwendige Atomtechnologie einfach durchgereicht an Pjöngjang? Falls dem so ist, brauchte es eine Coverstory, um die Supermächte vor Kritik und Sanktionen abzuschirmen. Das nordkoreanische Programm müsste so wirken, als sei es in allen Einzelheiten international zusammengeklaut worden.


Wir hören immer öfter in den Medien, dass Bürger für 10 Tage Vorräte anlegen sollen; gemeint sind neben Lebensmittel und Wasser auch Medikamente und Batterien. Das Meinungsforschungsinstituts YouGov befragte 2000 ausgewählte Personen und fand, dass zwei Drittel davon völlig blank sind, also überhaupt keine Vorbereitungen getroffen haben. Zwei von drei deiner Nachbarn haben also nach kürzester Zeit weder Essen noch Trinken, oder auch nur ein funktionierendes Batterieradio. Alleine dies zeigt schon, wie sich Menschen von der Realität verabschiedet haben. Fast die Hälfte der Befragten meinte, trotz null Vorsorge für Notfälle gewappnet zu sein. 22% fühlen sich mangels Vorsorge nicht gewappnet. Nur 16% kümmerten sich um eigene Vorsorge, was auch nicht unbedingt Monate an Vorräten und einen eigenen Stromgenerator bedeutet, sondern darunter befinden sich eben auch die „Broschüren-Prepper“, die sich brav an die minimalistischen Vorgaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz gehalten haben.

13. Mai 2022


Das chinesische Militär entsandte am Wochenende Truppen rund um die Insel Taiwan in einer Reihe von groß angelegten Militärübungen, die ein chinesischer Militäranalyst als „Probe möglicher echter Aktionen“ bezeichnete. Am Montag gab die Chinesische Volksbefreiungsarmee (PLA) bekannt, dass ihr Eastern Theatre Command See-, Luft-, konventionelle Raketen- und andere Streitkräfte in Taiwan organisiert und von Freitag bis Sonntag Übungen rund um die Insel durchgeführt hat. Das Eastern Theatre Command sagte, die Übungen seien dazu gedacht, „die gemeinsame Einsatzfähigkeit mehrerer Dienste und Waffen zu testen und zu verbessern“. Während Taiwan sich selbst als unabhängige Nation regiert, betrachtet China die Insel als Teil seines Territoriums, und chinesische Beamte haben wiederholt über eine „Wiedervereinigung“ mit der Insel gesprochen, auch durch militärische Gewalt.


Ukrainer werden gegen ihren Willen nach Russland gebracht, sagten die USA, wobei einige Berichte darauf hindeuten, dass mehr als 1 Million Menschen entführt wurden – darunter eine Mutter, die von ihrer vierjährigen Tochter getrennt wurde. Ein hochrangiger Verteidigungsbeamter sagte am Dienstag, das Pentagon habe Anzeichen dafür gesehen, dass Ukrainer, die in die russische Invasion verwickelt waren, gewaltsam aus ihrem Heimatland vertrieben und von Wladimir Putins Streitkräften über die Grenze geschickt würden. Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, dass Lager an dem Prozess beteiligt waren. „Ich kann nicht sagen, zu wie vielen Lagern oder wie sie aussehen“, sagte Kirby gegenüber Reportern. „Aber wir haben Hinweise darauf, dass Ukrainer gegen ihren Willen nach Russland gebracht werden.“


Für den kurrzeitigen Höhenflug der AfD benötigte es Geld aus zweifelhaften Kanälen (gemutmaßt wurde über den Baron von Finck, Henning Conle und die Russen) und massive Propagandakampagnen der US-Republicans und der Russen. Fällt all das weg, kollabiert die AfD wie ein Soufflée. Der Wahlkampf 2016 von Donald Trump wurde mit hunderten Millionen $ geführt, Psychometriefirmen wie Cambridge Analytica und einer Horde von neurechten Online-Aktivisten, die ohne Bezahlung das Netz mit Pepe-Memes und abgekupferten Talking Points zukleisterten. All das strahlte auf Deutschland und die AfD ab, so als gäbe es eine rechtskonservative Internationale. In Wirklichkeit brauchten die US Republicans einfach nur frische Wähler aus dem Segment der Extremistenkreise, der frustrierten jungen Männer und der Konsumenten gewöhnlicher Verschwörungsmedien. Die Russen gaben jedes Jahr hunderte Millionen $ aus für Westpropaganda, um den Eindruck zu erwecken, das KGB-Regime sei jetzt christlich-konservativ und die Demografie keine Katastrophe. Eine Armada an oftmals unbezahlten Influencern unterstützte die Kampagne, damit das Publikum glaubte, alles sei möglich durch den Führer Putin. Durch den Ukraine-Krieg ist nun klar, dass Putin kein 4D-Schach spielt, er hat einen Tremor und die teuer seit 2008 aufgebaute Propaganda verpuffte am 24. Januar 2022 mit dem Beginn des Ukrainekriegs. Immer noch mit dem KGB-Regime assoziiert zu sein, ist ein gewaltiger Risikofaktor geworden und keine Heilsbringer-Erlöser-Religion mehr. Was bleibt von der AfD ohne die Amerikaner und die Russen? Eine Art NPD, die rapide zu einer Regionalpartei in Ostdeutschland degeneriert, wo fünfmal weniger Menschen wohnen als im Westen.


Das Militärwesen ist eine sehr weit entwickelte Wissenschaft und es war von Anfang an klar, dass Russland für eine Invasion der Ukraine, eine Land von der Größe Frankreichs, mindestens 500.000 Truppen benötigte, ausladende Luftwaffe-Operationen, eine blitzschnelle Logistik und jahrelang vorbereitete Spionage- und Sabotage-Netzwerke. Keiner dieser Punkte war erfüllt. Wie kann den Nazis 1939 ein Blitzüberfall auf das flächenmäßig große Polen gelingen, während die russische Supermacht 2022 so gnadenlos in der Ukraine versagt? Es geht hier nicht mit rechten Dingen zu und man kann dies auch nicht wegerklären mit dem Verweis, Putin sei einfach durchgeknallt und ein Alleinherrscher wie in einer Bananenrepublik. Die Wehrmacht musste sogar heimlich mobilisieren und üben. Die eingesetzte Heeresgruppe Nord bestand aus 630.000 Mann, die Heeresgruppe Süd aus 886.000 Mann. Man vergleiche dies mit den knapp 200.000 Mann die die Russen aufgeboten hatten in der Ukraine. Die deutsche Luftwaffe bot 1929 hauptsächlich moderne Flugzeuge auf und erreichter innerhalb der ersten paar Tage die Luftherrschaft. Die russische Luftwaffe war bisher in der Ukraine fast eine No-Show. Was für ein Spiel läuft hier?


2021 gab es 228.000 weniger Geburten als Todesfälle. Es ist der höchste Wert seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Qualifizierte Deutsche sind millionenfach ausgewandert (häufig USA). Und es gab anhaltend viel zu weinige Kinder.

12. Mai 2022

Und Scholz drückt sich wieder hintenrum. Informationssabotage ggü. der Ukraine, wann wie wo von wem geliefert wird. Noch bis zum 6. Mai hatte das Verteidigungsministerium „keine Kenntnisse darüber, wann die angekündigten GEPARD-Flugabwehrkanonenpanzer an die Ukraine geliefert werden“. Zudem brauchen die Fahrzeuge zunächst eine Instandsetzung. Und es gibt keine Munition. Da hätte man auch Briefbeschwerer versprechen können.


Der Gewinnbericht von Coinbase für das erste Quartal war eine Enttäuschung. Die größte Kryptowährungsbörse meldete einen vierteljährlichen Verlust von 430 Millionen US-Dollar und einen Rückgang der monatlichen Benutzer um 19%. Die amerikanische Bankenaufsichtsbehörde verpflichtete zusätzlich Coinbase, den Kunden mitzuteilen, dass es keine Einlagensicherung gibt im Falle eines Bankrotts. Wer sein Guthaben bei Coinbase liegen hat, könnte den Zugang dazu verlieren. Coinbase sagte in seinem Ergebnisbericht vom Dienstag, dass es im Namen seiner Kunden 256 Milliarden Dollar sowohl in Fiat-Währungen als auch in Kryptowährungen hält. Es heißt, dass im Falle einer Insolvenzerklärung „die Krypto-Vermögenswerte, die wir im Auftrag unserer Kunden verwahren, Gegenstand eines Insolvenzverfahrens sein könnten“. Coinbase-Benutzer würden zu „allgemeinen ungesicherten Gläubigern“, was bedeutet, dass sie kein Recht haben, bestimmtes Eigentum aus dem Austausch in Verfahren zu fordern. Brian Armstrong, CEO und Gründer von Coinbase, sagte, die Börse habe „kein Insolvenzrisiko“. Allerdings sind Kryptowährungen im Prinzip kein stabiles, viel genutztes Zahlungsmittel, sondern ein Spekulationsobjekt, eine Art NFTG (non-fungible token) mit legalem Schneeballsystem drumherum. Nicht nur unerfahrene Investoren könnten abgeschreckt werden, wenn die Kurse weiter fallen und diverse Kursschwankungen nicht mehr nach einem vorhersehbaren Muster verlaufen wie bisher: Neue schwindelerregende Kurshöhen werden erreicht, dann gibt es eine heftige „Kurskorrektur“ nach unten und das Spiel wiederholt sich. Wird das Spiel genau so ein unvorhersehbares und frustrierendes Glücksspiel wie Einzelaktien, rennen die Investoren davon. Frühe Einsteiger in dem System hätten die Motivation, zu verkaufen und ihre Guthaben möglichst schnell in echtes Geld zu konvertieren.


Der finnische Präsident Sauli Niinistö veröffentlichte am Donnerstag gemeinsam mit Regierungschefin Sanna Marin eine Erklärung für den sofortigen NATO-Beitritt. So schnell kann es gehen. Es ist klar, dass Finnland nicht in der Lage sein wird, Russland zu überfallen, sondern bestenfalls die Stellung halten kann, bis Hilfe kommt; wenn sie denn überhaupt kommt. NATO-Mitglied heißt nicht gleich NATO-Mitglied. Das Bündnis würde wahrscheinlich keines der Mitglieder ab 1997 nuklear verteidigen, sondern nur die Kernmitglieder wie England, Frankreich und Deutschland. Für den Fall eines finnischen Beitritts hat die russische Regierung bereits mit nicht näher spezifizierten „Konsequenzen“ gedroht. Zum Atomarsenal werde man nur greifen, wenn Russland sich existenziell bedroht fühle, was eigentlich bereits schon durch die Verteidigungsbudgets der EU-Länder erfüllt ist. Jedes Jahr gibt die EU rund 200 Milliarden € mehr aus für Rüstung als Russland. Bei einer Steigerung der Ausgaben auf 4% des BIPs wäre das klaffende Loch jedes Jahr noch viel größer. Nach 10 Jahren wäre Russland komplett abgehängt und aus dem Geschäft. Die russischen Eliten könnten stürzen und im Gefängnis landen. In finnischen Umfragen sprachen sich 76 Prozent der Befragten für einen NATO-Beitritt aus. 


Einer der ehemaligen Sonderberater von Bill Clinton, der die Verbindung zu Jeffrey Epstein kultivierte, ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Die Familie von Mark Middleton veröffentlichte eine Erklärung, in der die Todesursache nicht genannt wurde. In den 1990er Jahren war er Sonderberater von Clinton und Finanzdirektor bei seiner Präsidentschaftskampagne.
Während dieser Zeit organisierte Middleton eine ganze Reihe an Besuchen von Epstein. Middleton flog auch in Epsteins Flugzeug und scheint als Verbindungsglied zwischen den beiden Männern gedient zu haben. Ein Sprecher der Polizeibehörde von Little Rock sagte, sie hätten den Tod nicht untersucht. Das Büro des Sheriffs von Pulaski County sagte, sie hätten nicht auf Middletons Tod reagiert, und der Gerichtsmediziner des Landkreises auch nicht, so ein Mitarbeiter des Büros. Middleton war auch Assistent des Stabschefs Thomas „Mack“ McLarty. Middleton verließ das Weiße Haus im Februar 1995 und wurde beschuldigt, sich als internationaler Dealmaker aufgestellt zu haben, genau die Art von Person, die Epstein gefallen würde.
1996 ergab eine Untersuchung des Weißen Hauses, dass Middleton seinen Zugang zur Regierung missbraucht hatte, um Geschäftskunden zu beeindrucken. Einige von Middletons Treffen mit Epstein fanden in Raum 176 statt, der sich im alten Executive Office-Gebäude befand, nicht im Weißen Haus. Nach einem Besuch von Epstein im Mai 1994 im Weißen Haus flog Epstein mit Middleton an Bord von Washington nach Palm Beach, Florida. Am folgenden Tag flog das Paar von Palm Beach zum Grand Bahama International Airport auf den Bahamas. Mehrere von Clintons ehemaligen Mitarbeitern sind im Laufe der Jahre unter unerwarteten Umständen gestorben, was als „Clinton Body Count“ bekannt wurde.


Ein einzelner Spion trug stapelweise die Geheimnisse des amerikanischen Atomwaffenprogramms an den russischen Geheimdienst und veränderte damit den gesamten Lauf der Geschichte. Ohne diese Infiltration wären die Sowjets nicht allzu weit gekommen. Es gilt als das bedeutendste Versagen der westlichen Geheimdienste, obwohl es kaum mehr Warnzeichen hätte geben können. Irgendjemand ganz weit oben schien ihn zu schützen. Ausschnitt aus Recentr CASE vom 11. Mai 2022

09. Mai 2022

Großbritannien hat Russland mit einer dritten Welle von Handelssanktionen und gezielten Edelmetallimporten in der jüngsten Aktion gegen das Regime von Wladimir Putin getroffen. Mit der Invasion Russlands in der Ukraine im dritten Monat startete das Vereinigte Königreich ein neues Paket von Sanktionen gegen Russland – zusammen mit Mocsows Verbündetem Weißrussland – mit dem Ziel, Handel im Wert von 1,7 Milliarden Pfund zu torpedieren. Die Aktion der Minister versucht, die Kriegsmaschinerie von Herrn Putin weiter lahmzulegen. Neue Maßnahmen gegen Importe aus Russland – die einen zusätzlichen Zoll von 35 Prozentpunkten hinzufügen – werden Waren im Wert von 1,4 Milliarden Pfund abdecken, einschließlich Platin und Palladium. Russland ist eines der führenden Platin- und Palladium-produzierenden Länder und beim Export der Edelmetalle stark vom Vereinigten Königreich abhängig.


Russland feiert sich in seiner aktuellen Iteration wie jedes Jahr als Sieger über die Nationalsozialisten. Unter den Tisch fällt, dass Stalin baden gegangen wäre ohne die massiven Rüstungslieferungen aus dem amerikanischen Lend-Lease-Programm, das nun aufgewärmt wird, um der Ukraine zu helfen. Aber noch ein Faktor war entscheidend: Der Spion Martin Bormann, der im Jahr 2000 von dem zweifachen Pulitzer-Preis-Träger Louis Kilzer in dem Buch „Hitler’s Traitor“ enttarnt werden konnte. Den allermeisten im Dritten Reich war Bormann unbekannt; aber wer eine Audienz beim Führer wollte, der musste zunächst von Bormann durchgelassen werden. Alle Informationen des Russlandfeldzugs, bis hin zu de Detail-Erörterungen der deutschen Generäle, gelangte zeitnah in die Hände der Sowjetführung. Umgekehrt waren die Nazis bereits vor Beginn des Feldzugs nachrichtendienstlich blind gewesen; wussten weder von den Millionen Reservisten, noch von den 35.000 gepanzerten Fahrzeugen.


Bei seiner Rede zum „Tag des Sieges“ in Moskau hat Russlands Präsident Putin weder offiziell einen Krieg verkündet (an Stelle einer Spezialoperation) noch die große Mobilmachung. Propagandistische Überraschungen gab es auch keine. Der Angriff auf die Ukraine sei ein präventiver Schritt gewesen, meinte er, als ob das schwache ukrainische Militär eine Großinvasion vorbereitet hätte gegen die Supermacht Russland. Nicht einmal die Unterstützung der NATO vermochte sonderlich viel auszurichten zugunsten von Kiew. Die Vorstellung, dass Ukrainer mit Javelin-Rakaten, zivilen PKWs und ein paar alten Panzern aus Sowjet-Zeiten auf russisches Territorium zumarschiert wären, ist ungefähr so realistisch wie die Idee, Wladimir Putin sei der wiedergekehrte Jesus. Die Ukraine habe sich mit Waffen der NATO aufgerüstet und so eine Gefahr dargestellt für das Land, sagte Putin auf dem Roten Platz in Moskau. Welche Waffen? Javelins mit geringer Reichweite? Ein paar Fahrzeuge aus Deutschland? Kalaschnikow-Munition? Es ist, als würde ein Bundeskanzler die Invasion Hollands anordnen, weil man sich von Holland existenziell bedroht fühle.


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) floppte mit einer Cartoon-Kampagne voller regnender Donuts, UFOS und Killer-Hasen. Seit letztem Jahr laufen die Spots und Anzeigen online, im TV und auf Infoscreens, ohne dass sich wesentliche Verbesserungen ergeben haben:

Doch die aktuelle Forschungslage attestiert dem Bevölkerungsschutz, dass seine Bemühungen in Sachen Selbstschutz dringend verstärkt werden müssen, weil es deutliche Lücken und Defizite im Risikobewusstsein und in der Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung gibt.

Es haben sich minimale Verschiebungen in der Wahrnehmung ergeben, ohne dass dies zwingend zu einem stärkeren Vorsorgeverhalten führte:

Zu diesem Zeitpunkt halten es 10 % für wahrscheinlich, selbst einmal persönlich mit einer Notsituation konfrontiert zu sein (+ 1 %), 54 % empfinden dieses Risiko als von mittlerem Ausmaß (+ 13 %) und 37 % bewerten es als gering (- 3 %).

Es ist möglich, dass das Ahrtal-Unwetter mehr Effekt hatte als die Kampagne der Behörde. Die Menschen denken etwas mehr über Krisen nach, aber sie handeln nicht.


Die Regierung beschäftigt die besten Forscher zu Prepping. Und deren Ergebnisse werden konsequent nicht umgesetzt. Man weiß sogar aus der Verhaltensforschung und Psychometrie, wie man Leuten eine Gefahr erklärt, sodass sich deren Verhalten ändert. Solche Methoden wurden aber stattdessen umgesetzt bei der Fake-Bedrohung durch Global Warming.

05. Mai 2022



Am Mittwoch bekannte sich William Wilson, 44, als drittes Mitglied der Oath Keepers der aufrührerischen Verschwörung und Behinderung eines offiziellen Verfahrens schuldig und erklärte sich bereit, uneingeschränkt mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Wilsons Plädoyer-Vereinbarung, die ihm Anerkennung für die Zusammenarbeit gibt, berechnet, dass seine wahrscheinliche Verurteilungsspanne zwischen 63 und 78 Monaten Gefängnis liegt. Als das Kapitol endlich geräumt war, gesellte sich Wilson zu Rhodes in eine Suite im Phoenix Park Hotel, nur wenige Blocks vom Kapitol entfernt, und hörte zu, wie Rhodes jemanden über eine Freisprecheinrichtung anrief, gab Wilson zu. Wilson sagte den Ermittlern, er habe gehört, „Rhodes habe die Person wiederholt angefleht, Präsident Trump zu sagen, er solle Gruppen wie die Oath Keepers auffordern, sich gewaltsam gegen die Machtübertragung zu stellen“, heißt es in den Gerichtsakten. „Diese Person lehnte die Bitte von Rhodes ab, direkt mit Präsident Trump zu sprechen. Nachdem der Anruf beendet war, sagte Rhodes zu der Gruppe: ‚Ich will einfach nur kämpfen.‘“ Die „Person“ am anderen Ende der Leitung wurde nicht identifiziert.


Ein ukrainischer Blogger, der beschuldigt wird, ein Pro-Putin-Propagandist zu sein, wurde heute in Spanien wegen „Hochverrats“ festgenommen. Anatoly Shariy, 43 und ursprünglich aus Kiew, wurde am Donnerstag aufgrund eines vom ukrainischen Staatssicherheitsdienst SBU erlassenen internationalen Haftbefehls festgenommen. Es ist nicht klar, wo genau Shariy gefunden wurde, aber er lebt seit 2016 in einer Stadt irgendwo an der katalanischen Küste Spaniens, während er politisches Asyl beantragt. Der SBU sagte, die Verhaftung von Shariy am Donnerstag sei „ein weiterer Beweis dafür, dass jeder Verräter an der Ukraine früher oder später eine verdiente Strafe erhalten wird“.


Weder die besten Experten Russlands noch der NATO konnten in den vergangenen 80 Jahren zeigen, dass es überhaupt möglich ist, einen atomaren Krieg mit akzeptablen Verlusten zu führen und zu „gewinnen“. Selbst die besten Experten, die ihre gesamte Karriere damit verbracht haben, für den Ernstfall zu planen, wissen eigentlich überhaupt nicht, wie ein Atomkrieg funktioniert. Niemand konnte das Rätsel lösen. Selbst wenn sich die Kriegsparteien einigen würden auf den Einsatz von beispielsweise höchstens 50 Atomsprengköpfen (jeweils), wäre nichts wirklich gelöst. Wichtige Einrichtungen wären getroffen, beide Seiten wären geschwächt und könnten sich somit auch weniger behaupten gegen irgendwelche aufstrebenden Konkurrenten. Die Supermächte könnten sogar soweit an Kontrolle verlieren und in interne Streitereien verfallen, dass sie zerbrechen in mehrere Teile. Alle bekannten, von der Geheimhaltung befreiten Strategiedokumente der NATO und Russlands, zeigen in ihrer Gesamtheit deutlich: Ein heimliches Kartell der Supermächte ist die einzige praktikable Lösung. Ein solches Kartell müsste unbedingt geheim bleiben, weil es ansonsten zerfällt. Um es geheim zu halten, bräuchte es künstliche inszenierte Spannungen, Stellvertreterkriege, abgesprochene Militäraktionen.


Die russischen Streitkräfte in Kaliningrad, in geringer Entfernung zu Deutschland, haben Verlautbarungen von Russlands Verteidigungsministerium zufolge Angriffe mit nuklearwaffenfähigen Iskander-Raketen simuliert. Präsident Putin trägt seit Wochen sein Pokerface, wenn es um das nukleare Arsenal geht und deutete immer wieder an, in der Ukraine die Entscheidung erzwingen zu können. Prinzipiell würde die NATO einen Nichtmitgliedsstaat wie die Ukraine nicht nuklear verteidigen, sondern anderweitig reagieren; wie etwa durch Aufrüstung und die Aufnahme neuer Mitglieder wie Schweden und Finnland. Aufgrund Russlands wirtschaftlicher Schwäche würde demnach alleine die EU jedes Jahr um hunderte Milliarden Euro rüstungstechnisch davonziehen, was es für Russland uneinholbar macht. Dies erhöht das Risiko, dass Russland mit Hilfe kleiner Atomschläge größere Eroberungen versucht. Das russische Staatsfernsehen präsentierte der Öffentlichkeit immer mehr Argumente für den Einsatz von Atomwaffen. Kaliningrad ist eine russische Enklave an der Ostsee zwischen Polen und Litauen.

04. Mai 2022

Wladimir Putin wird bald „keinen Ausweg mehr“ haben, außer Atomwaffen auf die Ukraine abzufeuern, behauptete ein führender russischer Fernsehkriegsreporter. Alexander Sladkov befürwortete den Abwurf einer Atombombe, um auf „demonstrative Weise“ „einen Krater von der Größe mehrerer Regionen“ zu verursachen, um die NATO einzuschüchtern. Russland hat behauptet, das Ziel seiner Militärkampagne in der Ukraine sei es, es von der Kontrolle angeblicher „Neonazis“ zu „befreien“ – obwohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Jude ist und rechtsextreme Politiker im Land wenig Unterstützung erhalten. Aber Sladkov – beschrieben als Kriegsreporter und „Propagandist“ – sagte seinen 730.000 Anhängern, dass die Zeit für den „letzten Ausweg“ nahen könnte, da etwa 40 Länder die Ukraine mit Waffen bewaffnen, die gegen die Russen eingesetzt werden. Der russische Präsident versetzte die russischen Nuklearstreitkräfte kurz nach Beginn der Invasion in der Ukraine am 24. Februar in höchste Alarmbereitschaft. Und angesichts der zunehmenden westlichen Unterstützung für die Ukraine hat Putin kaum verschleierte Drohungen ausgesprochen, die auf die Bereitschaft hindeuten, Russlands taktische Atomwaffen einzusetzen, die nach russischer Militärdoktrin verwendet werden können, um einen Gegner zum Rückzug zu zwingen.


Der MDR stümpert durch das Thema Prepping:


Berichten zufolge braucht Russland dringend Soldatenrationen aus China. Diese sind aber nicht einmal unbedingt genießbar, auch wenn sie aussehen wie direkte Kopien des amerikanischen Meal-Ready-to-Eat (MRE). Auch die Bundeswehr hat einen Mangel an Rationen, aber Bundesinnenministerin Faeser und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz beharren darauf, dass Bürger nur für 10 Tage bevorraten sollen.


Der oberste Gerichtshof der USA kippt das legendäre Abtreibungs-Urteil „Roe vs. Wade“ und läutet damit die nächste Runde ein im politischen Kampf links gegen rechts. Während Trumps Präsidentschaft hatte sich der Supreme Court dramatisch verändert. Und nun wird dieses Fass aufgemacht kurz vor den Midterm-Wahlen. Jane Roe heiß eigentlich Norma McCorvey, eine schwangere 22-jährige aus Texas aus der absoluten Unterschicht. So ziemlich jeder Negativfaktor war in ihrem Leben zu finden, von dem Vater der sich abseilte, über die Alkoholiker-Mutter bis hin zu Verwandten, die sie sexuell missbrauchten. Zweimal war sie bereits schwanger gewesen und hatte die Kinder innerhalb von Tagen nach der Geburt zur Adoption freigegeben. Beim dritten Mal wollte sie abtreiben, was in dem erzkonservativ-christlichen Texas abgesehen von Ausnahmefällen verboten war. Andere Bundesstaaten erlaubten die Prozedur und es gab kein eindeutiges Grundsatzurteil des obersten Gerichtshofs. Findige Rechtsanwälte betrachteten sie als geeignete Kandidatin, um zunächst gegen Henry Wade, den örtlichen Generalstaatsanwalt, zu klagen und dann eine Entscheidung des Supreme Court zu erzwingen. McCorvey hatte eigentlich keine allzu feste Meinung zu dem Thema und das Urteil kam zu spät für ihr drittes Kind, das sie ebenfalls weggab. Mit ihrer lesbischen Partnerin Connie galt sie als prominente Figur der „Pro-Choice“-Aktivistenbewegung. Später ließ sie sich, angeblich für hunderttausende Dollars, rekrutieren von der christlich-konservativen Anti-Abtreibungs-Lobby. Das Ganze, behauptete sie, sei eigentlich ein PR-Gag gewesen. „Ich war der große Fisch“, erklärte sie. „Es war alles Theater.“

02. Mai 2022

Chinesische Beamte suchen nach Möglichkeiten, das Land vor wirtschaftlichen Angriffen zu schützen, falls der Westen versuchen sollte, China auf die gleiche Weise zu sanktionieren wie Russland – was die Befürchtungen schürt, dass sich die Nation auf eine Invasion in Taiwan vorbereitet. Chinas Aufsichtsbehörden hielten am 22. April ein Dringlichkeitstreffen zwischen Beamten der chinesischen Zentralbank, dem Finanzministerium, in China tätigen inländischen Banken und internationalen Kreditgebern wie HSBC ab. Die harten Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland veranlassten das Dringlichkeitstreffen, bei dem das Finanzministerium erklärte, dass die Regierung von Präsident Xi durch das überraschende Einfrieren des Dollars in Alarmbereitschaft versetzt worden sei. Großbritannien und die USA führen Gespräche auf höchster Ebene, wie eine Krise in Asien bewältigt werden könnte, falls China in Taiwan einfallen sollte. China verfügt nach Angaben des IWF über satte 3,2 Billionen Dollar an Devisenreserven. Eine Möglichkeit, wie China niedrige Preise aufrechterhalten kann, besteht darin, den Renminbi weniger wert zu halten als den US-Dollar, für den es als Währungsmanipulator bezeichnet wurde. Die meisten Länder lassen zu, dass der Wechselkurs ihrer Währung von internationalen Kreditgebern bestimmt wird, aber die People’s Bank of China erlaubt nur den Umtausch des Dollars gegen einen festen Renminbi-Betrag – einen geringeren Betrag, als er ohne staatliches Eingreifen akzeptiert würde, um chinesische Waren zu behalten günstig und konkurrenzfähig. Aber eine solche Taktik zwingt China dazu, mehr Dollar zu halten, als es sonst tun würde, und lässt es mit einer enormen Menge an Dollar zurück.



Wenn es eines gibt, das noch gefehlt hat, um zu zeigen dass der Kalte Krieg wieder in voller Fahrt ist, dann ist es die Rückkehr des Kurzwellen-Radios, mit dem Westmächte Programme in den Ostblock feuern, um das russische Publikum zu erreichen. Mit wenigen Antennen kann ein Gebiet von tausenden Kilometern Durchmesser versorgt werden und die russische Regierung kann nicht aufspüren, wer die Sendungen empfängt. Es sei denn durch ein Spitzelnetz. Die BBC sendet wieder und sogar Aktivisten in Miami. Die Deutsche Welle soll bald folgen und natürlich gibt es wieder die Klassiker von Radio Liberty/Radio Free Europe (auch bekannt als Radio CIA). Wer in der Sowjetunion etwas von jenseits des eisernen Vorhangs hören wollte, der musste mit einem Kurzwellen-Empfänger zu den richtigen Zeiten die richtigen Frequenzen einstellen und eine Menge Glück haben. Denn der rote Staat betrieb tausende Störsignal-Sender um zu verhindern, dass die Bürger Sender wie die BBC, Voice of America oder Deutsche Welle empfingen. 


Ein Microsoft-Bericht vom 27. April gibt einen Überblick darüber, wie der amerikanische Konzern Cyberattacken gegen die Ukraine beobachtet, zurückverfolgt und sogar abwehrt. Es ist kein Geheimnis, dass der Windows-Entwickler der US-Regierung nahesteht und das gesamte Internet auf den militärisch-industriellen Komplex zurückgeht. Die Details sind selbstverständlich geheim und man lässt die Russen im Dunkeln darüber, wie gut oder schlecht die Verteidigung aufgestellt ist. „Kurz vor der Invasion haben wir gesehen, wie mindestens sechs separate, mit Russland verbündete nationalstaatliche Akteure mehr als 237 Operationen gegen die Ukraine gestartet haben – einschließlich zerstörerischer Angriffe, die andauern und das Wohlergehen der Zivilbevölkerung bedrohen. Die zerstörerischen Angriffe wurden auch von umfangreichen Spionage- und Geheimdienstaktivitäten begleitet. So scheint Russlands Einsatz von Cyberangriffen stark mit seinen kinetischen Militäroperationen zu korrelieren und manchmal direkt zeitlich darauf abgestimmt zu sein. In den Wunschvorstellungen des Kremls wären wohl in der Ukraine die Lichter ausgegangen, sodass eine Blitz-Invasion hätte erfolgen können. Wie lange Microsoft hier bereits möglicherweise vorgebaut hatte und inwiefern dies mit der US-Regierung koordiniert wurde, erfahren wir nicht. Da es sich bei Microsoft um ein Privatunternehmen handelt, ist es für Russland schwieriger, eine staatliche NATO-Einmischung zu behaupten. Die Cyberkriegsführung ist ohnehin rechtlich umstritten, weil sie auch die Zivilbevölkerung beeinträchtigt und Russland wird kaum seine Aktivitäten zugeben.


Russische Staatsmedien haben das Szenario durchgespielt, Großbritannien mit einer Unterwasser-Atomwaffe von der Landkarte zu tilgen. Dmitry Kiselyov, ein Mann, der oft als „Putins Sprachrohr“ bekannt ist, nutzte seine Sonntagabendshow, um zu Angriffen auf Großbritannien mit einer Poseidon-Unterwasserdrohne aufzurufen, von der er sagte, dass sie eine 1.600 Fuß hohe radioaktive Flutwelle auslösen und „Großbritannien in die Tiefen des Ozeans stürzen würde“.


Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser rät im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg zu Notvorräten, da „Cyberattacken auf kritische Infrastruktur“ länger anhaltende Stromausfälle auslösen könnten. Es ist naheliegend, dass sie Russland als Angreifer meint und sie ist in ihrem Amt mitverantwortlich für die Abwehr von Sabotagenetzwerken. Eigentlich hätte man diese Ankündigung mit höherer Lautstärke machen müssen und nicht nur als Beitrag im „Handelsblatt“ (Sonntag) der dann in einer Kurzzusammenfassung als Agenturmeldung an andere Publikationen verteilt wird, wo sie untergeht. Der Zivilschutz wurde genauso abgerüstet wie die Bundeswehr unter SPD-geführten Regierungen und in den großen Koalitionen mit der CDU. Faeser verwies auf eine vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz veröffentlichte Liste. Diese kurzen Broschüren unterscheiden sich aber erheblich von den ausführlicheren Forschungen, die in Buchform veröffentlicht wurden sowie von weiteren Studien mit mehreren hundert Seiten. In der Kurzbroschüre ist die Rede von 10 Tagen Verpflegung, die man vorrätig haben sollte. In den Studien lässt sich herauslesen, dass die Zentrallager der Discounter schnell erschöpft sind und die staatliche Getreidereserven kaum effektiv und schnell an den Mann gebracht werden können. Die akute Problemsituation kann Wochen anhalten. In einer Broschüre ist die Rede von 6 Tagen Stromausfall. In den Studien rechnet man mit fünf bis sechs Wochen plus eine anschließende Phase der Instabilität.


28. April 2022

Valentin Broeksmit, ein Informant, der mit Bundesbehörden zusammengearbeitet hat, um die Beziehung des ehemaligen Präsidenten Trump zum deutschen Finanzriesen Deutsche Bank zu untersuchen, wurde am Montag tot auf einem Highschool-Campus im Viertel El Sereno aufgefunden. Broeksmit, 46, wurde nach Angaben der Los Angeles Police Department vor einem Jahr von Freunden und Familie als vermisst gemeldet. Zuletzt wurde er gegen 16 Uhr in einem roten 2020 Mini Cooper gesehen. am 6. April 2021 am Riverside Drive im Griffith Park. Sein Auto wurde gefunden, aber Broeksmit blieb vermisst – bis Montag, als das Gerichtsmedizinerbüro von L.A. County seine Leiche identifizierte.


Als Russland den Einmarsch in die Ukraine vorbereitete, befürchteten Experten, dass das ukrainische Bankensystem im Falle eines umfassenden Krieges zusammenbrechen würde. Die Schließung der wichtigsten Banken der Ukraine, der bargeldlosen Geldautomaten und der freie Fall der Landeswährung wurden von vielen erwartet. Das ukrainische Bankensystem bewies jedoch das Gegenteil und blieb zwei Monate nach Beginn des russischen Krieges funktionsfähig. „Für alle ist es ein Wunder, wie die Ukraine das Bankensystem während des Krieges am Leben erhalten und zum Laufen bringen konnte“, sagte Ruslan Chernyi, Chefredakteur der Nachrichtenagentur Financial Club, gegenüber Kyiv Independent.



Russland hat Zehntausende neuer Diplomatenpässe in einem mutmaßlichen Betrug bestellt, um es Beamten und Spionen – und ihren Ehepartnern – zu ermöglichen, westliche Sanktionen zu umgehen. Das Außenministerium in Moskau hat plötzlich den schnellen Druck von fast 175.000 der Elite-Reisedokumente zu einem Preis von 3,3 Millionen Pfund gefordert. Doch das Ministerium unter der Leitung des Ukraine-Kriegshardliners Sergej Lawrow hat nicht mehr als 15.000 Mitarbeiter, von denen nur jeder Dritte den Status eines Diplomaten erhalten soll.


US-Spione haben dem ukrainischen Militär mit Informationen über die Bewegungen seiner Kreml-Invasoren geholfen, und mindestens acht Generäle wurden getötet. Beamte teilten NBC News am Dienstag mit, dass der amerikanische Geheimdienst eine entscheidende Rolle bei den bisherigen erfolgreichen Kampagnen des Landes gespielt und der ukrainischen Regierung geholfen hat, indem er wiederholt Zeit und Ort von Putins geplanten Streiks bekannt gab. „Von Anfang an haben wir uns ziemlich stark nach vorne gelehnt, indem wir sowohl strategische als auch umsetzbare Informationen mit der Ukraine geteilt haben“, sagte ein namentlich nicht genannter US-Beamter, der sich bereit erklärte, unter der Bedingung der Anonymität mit der Verkaufsstelle zu sprechen. „Es war sowohl auf taktischer als auch auf strategischer Ebene wirkungsvoll. Es gibt Beispiele, bei denen man ziemlich klar sagen kann, dass dies einen großen Unterschied gemacht hat.“ Ein ehemaliger hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter sagte gegenüber NBC News auch über die De-facto-Allianz: „Es wurden viele Echtzeit-Informationen ausgetauscht, die für spezifische Angriffe auf russische Streitkräfte verwendet werden könnten.“


Englisches Video zu Musk:


Wladimir Putin wird einen umfassenden Atomkrieg gegen den Westen starten, anstatt eine Niederlage in der Ukraine hinzunehmen, haben Russlands Hauptpropagandisten gerade in der jüngsten erschreckenden Drohung aus Moskau erklärt. Margarita Simonyan, Redakteurin des staatlichen Senders RT und eines der profiliertesten Sprachrohre des Kremls, erklärte gestern Abend im Fernsehen, dass die Idee, dass Putin den roten Knopf drücke, „wahrscheinlicher“ sei als die Idee, dass er Russland erlauben werde, den Krieg zu verlieren. „Entweder wir verlieren in der Ukraine“, sagte sie, „oder der Dritte Weltkrieg beginnt. Ich denke, der Dritte Weltkrieg ist realistischer, uns zu kennen, unseren Anführer zu kennen. „Das unglaublichste Ergebnis, dass dies alles mit einem Atomschlag enden wird, scheint mir wahrscheinlicher als der andere Verlauf der Ereignisse. „Das ist einerseits zu meinem Entsetzen“, sagte sie einer Gruppe von Experten, die nervös auf ihren Sitzen herumrutschten, „aber andererseits ist es so, wie es ist. Wir werden in den Himmel kommen, während sie einfach draufgehen … Wir werden alle eines Tages sterben.‘ Wladimir Putin hat in seiner jüngsten abschreckenden Drohung an den Westen geschworen, Atomwaffen gegen jedes Land einzusetzen, das es wagt, sich in Russlands Krieg in der Ukraine einzumischen.

27. April 2022

Elon Musk benannte sein Kind nach einem geheimen CIA-Spionageflugzeug-Programm und schießt Spionage-Satelliten in die Umlaufbahn. Selbst mit mehrmaligem Nachbohren gelang es Joe Rogan nicht, auch nur einen Funken Kritik aus Musk am militärisch-industriellen Komplex herauszukitzeln.


Die Gruppierung „Aufstand der letzten Generation“ hat entsprechend ihrer Vorankündigung in mehreren Städten Deutschlands Öl- und Gaspipelines zu sabotieren versucht. Fotos und Videos der Klima-Aktivisten auf ihren Social-Media-Profilen sowie eine Pressemitteilung informierten darüber, es seien in ganz Deutschland „Rohöl-Pipelines abgedreht und damit der Ölfluss unterbrochen“ worden. In Zweierteams hätten Aktivisten bei den Notfall-Absperr-Stationen der Pipelines „mit ihren eigenen Händen die Sperrventile“ aktiviert. In einer Art Drohbrief forderte der „Aufstand der letzten Generation“ von der Bundesregierung eine „öffentliche Ankündigung, den fossilen Wahnsinn zu stoppen.“ Oder sonst. Was ist, wenn diese Aktionen nicht ausreichen, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen? Ein langjähriger Klimaaktivist sprach im SPIEGEL-Interview von einer möglichen „grünen RAF“ die sich heranformen wird, um Anschläge gegen Pipelines oder Gaskraftwerke zu verüben. Die RAF hatte eine professionelle Ausbildung durch den Ostblock erhalten, entführte sowohl Staatsfunktionäre wie Wirtschaftsfunktionäre oder ganze Flugzeuge, um bestimmte Dinge zu erpressen.


Russland wird wegen katastrophaler Ausrüstungsverluste in der Ukraine jahrelang nicht in der Lage sein, einen weiteren Krieg zu führen, sagten Verteidigungsexperten. „Es wird Jahre dauern, bis Russland seine Lagerbestände wieder aufgebaut hat“, so das in Washington ansässige Center for Strategic and International Studies. Tatsächlich wird Putin im Donbass Probleme haben, weil wichtige „Vorräte zur Neige gehen“, sagte Analyst Mark Cancian gegenüber The Times. Die zerstörte Kreml-Ausrüstung beläuft sich jetzt auf 939 Panzer, 185 Flugzeuge, 155 Hubschrauber, 421 Artillerieeinheiten und acht Schiffe, schätzte die ukrainische Armee heute Morgen.


Der russische Energieriese Gazprom hat heute die Gaslieferungen nach Bulgarien und Polen gestoppt, weil sie ihr Gas nicht in Rubel bezahlt haben, wie Wladimir Putin letzten Monat angeordnet hatte, was die europäischen Gaspreise um 24 Prozent in die Höhe trieb. Die Entscheidung ist die bisher härteste Reaktion des Kremls auf lähmende westliche Sanktionen, die wegen der brutalen Invasion Moskaus in der Ukraine verhängt wurden und die die russische Wirtschaft und den Wert des Rubels in einen Sturzflug geschickt haben. Als Reaktion darauf warnte Großbritannien Präsident Putin, dass Russlands Schritt seinen Status als wirtschaftlicher und politischer Paria nur verstärken werde, während Polen und Bulgarien beide Moskau beschuldigten, sie erpresst zu haben, und sagten, sie würden ihre Abhängigkeit von russischem Gas beenden. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte den Schritt „einen weiteren Versuch Russlands, Gas als Erpressungsinstrument einzusetzen. Das ist ungerechtfertigt und inakzeptabel.“ Die Europäische Union könnte Russland ein Rohölembargo auferlegen, nachdem die EU Putins Forderung nach Zahlung in Rubel von sogenannten „unfreundlichen“ Käufern abgelehnt hatte.


Inzwischen ist Putins Tremor von Händen und Füßen offensichtlich, den er meistens dadurch zu verstecken scheint, dass er den Tisch festhält oder eine seltsam verkrampfte Sitzposition einnimmt. Die Spekulationen reichen von Parkinson bis Krebs. Was öffentlich kaum spekuliert wird, ist die Möglichkeit von gezielten Vergiftungen; entweder durch Leute aus den eigenen Reihen oder durch ausländische Geheimdienste. Prinzipiell ist alles ein Angriffs-Vektor für solche Anschläge, von Bettwäsche über Kleidung, Lebensmittel, Genussmittel bis hin zu ausgasender Wandfarbe. Sich umfassend zu schützen vor Insidern, die womöglich Putin loswerden wollen, ist kaum möglich.


Mehr als 105 Millionen Dollar hat Ron DeSantis bis Ende März für seine Wiederwahl in Florida aufgebracht, wie Aufzeichnungen zur Wahlkampffinanzierung zeigen. Der Betrag ist ein Rekord für die Politik Floridas, insbesondere für einen Kandidaten wie DeSantis, der nicht persönlich wohlhabend ist. Neben einer Reihe an Zuwendungen von Milliardären erhielt er zahlreiche Kleinspenden von Wählern aus dem ganzen Land als Unterstützung, weil er sich profiliert hat als „anti-woke“ im Kampf gegen Disney und als nächster Präsidentschaftskandidat gehandelt wird. Disney genießt eigentlich seit langer Zeit Privilegien in Florida als einer der größten Arbeitgeber des Staates und großzügiger Wahlkampfspender. In längst vergangenen Jahrzehnten wurden noch deutlich rassistische Elemente in Disney-Produktionen eingebaut:

Inzwischen ist das Pendel in die andere Richtung zum gegenüberliegenden Extrem geschwungen und Disney vermarktet sich als „woke“, was im Prinzip die Vorgehensweise ist, die der Sozialforscher Herbert Marcuse mit Finanzierung des US-Geheimdienstes professionalisiert hat: Das konstante Agitieren durch Minderheiten gegen Mehrheiten für „sozialen Wandel“.


Die Nachkriegsordnung hätte sehr einseitig verlaufen können mit den USA als einziger Atommacht. Sobald Atomsprengköpfe mit kompakten Maßen montierbar wurden auf Raketen mit hoher Reichweite und Zielgenauigkeit, wäre der Imperialismus so einfach geworden, wie eine Pizza zu bestellen. Der US-Präsident und der Generalstab hätten ohne allzu große Schwierigkeiten eine politische Absicherung gefunden, um solche Angriffe zu ordern über die spezielle Telefonleitung und die Autorisierungscodes, die das Staatsoberhaupt ständig bei sich trägt. Eine Liste des US-Militärs mit nuklearen Zielen in Ostberlin, Russland und Osteuropa aus den 1950er Jahren zeigt, was möglich gewesen wäre. Die SAC [Strategic Air Command] Atomic Weapons Requirements Study for 1959 ist das einzige solche Dokument aus dem kalten Krieg, das bisher von der Geheimhaltung befreit wurde. Die vorgesehene Zerstörung der ausgewählten Ziele hätte massenhaft Zivilisten und sogar befreundete Kräfte wie etwa in Westdeutschland durch radioaktiven Fallout umgebracht. Zusätzlich sind manche Ziele in dem Dokument unmissverständlich als „Bevölkerung“ gekennzeichnet, was der damaligen Luftwaffedoktrin entspricht, den Gegner durch solche Schläge gegen Zivilisten zum Zusammenbruch zu bringen.

25. April 2022

Es wird momentan viel geredet über Netflix und den Fall des Aktienwertes um rund 35% weil Abonnenten davonlaufen. Die Woke-Policy ist nur ein Grund von vielen. Fast die einzige wirklich herausragende Serie war Mindhunter. Nach zwei Staffeln war schon Schluss. Jeweils nur rund 10 Episoden. „Stranger Things Staffel 1“ wurde zum Popkultur-Phänomen und sobald die zweite Staffel ausgestrahlt wurde, erkannte man, wie der Woke-Fluch die Beziehungen der Charaktere zueinander ruinierte. Mir ist keine andere brauchbare Eigenproduktion im Gedächtnis geblieben, abgesehen von ein paar Dokus. Große Serien von klassischen TV-Netzwerken wie „24“ oder „Lost“ hatten Staffeln mit über 20 Folgen. Der Rest auf Netflix ist altes Zeug aus Hollywood. COVID hinterließ ein klaffendes Loch. Den Mega-Investoren geht es wohl hauptsächlich darum, dass die Zuschauer auf bunte Pixel starren, anstatt Bücher zu lesen.


Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP wollen zwar im Bundestag beschließen, dass die Ukraine von Deutschland auch mit schweren Waffen unterstützt wird, aber das Kanzleramt verwässert laut WELT-Informationen das Papier dazu. Bestimmte Formulierungen sollen gestrichen, andere verwässert werden. So blieben, dem Wortlaut nach, dann Möglichkeiten, schwere Waffen eben doch nicht zu liefern mit den üblichen Ausreden. Die WELT schießt immer mehr gegen Scholz, der es immer schwerer hat, sich zu erklären. Die Haltung, er wolle eben einen Atomkrieg vermeiden, zieht nicht richtig. Mit dem Argument müsste man ja Dauer-Appeasement zeigen bei fast allem, was der Kreml so versucht.


Diverse Medien haben kurze Zusammenfassungen veröffentlicht von den krassesten Aussagen von Xavier Naidoo aus den letzten Jahren. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Aktivisten alles Mögliche davon zur Anzeige brachten. Hatten sich ggf. Verfahren daraus entwickelt, könnte er mit seinen Anwälten herumprobiert und letztendlich entschlossen haben, sich öffentlich zu distanzieren als Auflage und den Aktivismus einzustellen.


Russland plant den Einsatz chemischer Waffen, um ukrainische Soldaten und Zivilisten, die sich immer noch im Azovstal-Stahlwerk in Mariupol verschanzt haben, „auszuräuchern“, um Verluste unter russischen Truppen zu vermeiden, sagte das ukrainische Verteidigungsministerium. Wladimir Putins Männer planen laut ukrainischem Geheimdienst, Bomben und Raketen mit giftigen Kriegssubstanzen auf diejenigen abzufeuern, die sich Moskaus Aufrufen zur Kapitulation widersetzen. Russische Einheiten der „Strahlungs-, chemischen und biologischen Verteidigungstruppen“ werden gleichzeitig Aerosole verwenden, um chemische Waffen zu verbreiten, teilte heute die Hauptnachrichtendienstdirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums mit.


Es sind Fragen aufgetaucht, ob der russische Präsident Wladimir Putin am vergangenen Wochenende wirklich an einem orthodoxen Ostergottesdienst in Moskau teilgenommen hat, nachdem vom Kreml veröffentlichte Bilder eine verblüffende Ähnlichkeit mit Bildern aus dem letzten Jahr aufwiesen. Die Bilder, die angeblich im Abstand von einem Jahr aufgenommen wurden, scheinen Putin im gleichen Anzug zu zeigen und sehen sehr ähnlich aus – der einzige deutlich erkennbare Unterschied ist die Farbe seiner Krawatte. Es wird angenommen, dass Putin am Sonntagmorgen, dem 24. April, zusammen mit dem Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin am Mitternachts-Ostergottesdienst zur Feier des orthodoxen Osterfestes in Moskaus riesiger goldverzierter Christ-Erlöser-Kathedrale teilgenommen hat. Bilder und Videomaterial der Veranstaltung wurden jedoch von oppositionellen Medien in Russland und der Ukraine beschlagnahmt, was darauf hindeutet, dass die neuen Clips vom letztjährigen Gottesdienst am 2. Mai 2021 gefälscht wurden.


Macron gewinnt deutlich gegen Le Pen. Macron ist der typische Sozialdemokrat aus den Kaderschmieden der Angloamerikaner: Die exklusivsten Unis durchlaufen, Ausbildung bei einer Top-Bank und auf die Politik vorbereitet durch den französischen Arm des mächtigen Council on Foreign Relations, welcher natürlich auch die Industrie-Giganten weltweit repräsentiert. Anstatt offen als Kühlerfigur und Frontmann der Raubbarone und des Geldadels aufzutreten, spielt er den Sozialdemokraten vom Typus Fabian Society. Die Fabians wurden von dem britischen Kolonialreich aufgebaut als Konkurrenz zu den Moskauer Kommunisten und für den Zweck, dem Empire einen modernen Anstrich zu verpassen.

Dass Macron 2012 ein sogenannter „Young Leader“ war bei der „French-American Foundation“, also dem französischen Arm des amerikanischen CFR, sollte ihn eigentlich völlig unwählbar machen bei den linken Wählern.


Das Pentagon verlässt sich auf amerikanische Rüstungsunternehmen, um osteuropäische Munitionsfabriken zu durchsuchen, um neu hergestellte Waffen sowjetischer Art zu finden. Das Pentagon nennt solche Waffen, einschließlich Raketen, Artilleriegeschosse und Munition für Maschinengewehre und Sturmgewehre, „Nichtstandardmunition“. Und seit den Anschlägen vom 11. September hat das Pentagon große Mengen solcher Waffen über eine Vielzahl amerikanischer Verteidigungsfirmen gekauft, um Kundenarmeen in Afghanistan, Irak, Syrien und anderen Ländern zu beliefern, die immer noch auf von der Sowjetunion entworfene Waffen angewiesen sind. Eines dieser Unternehmen ist die Ultra Defense Corp. in Tampa, Florida, die etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt und ein geschäftiges Geschäft aufgebaut hat, das mit Fabriken in Rumänien, Bosnien, Serbien, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Bulgarien zusammenarbeitet. Diese Länder liefern etwa 90 Prozent der vom Pentagon gekauften nicht standardmäßigen Munition.



Nicht einmal einer von drei Menschen hat sich ein ganzes Jahr nach einem Krankenhausaufenthalt vollständig von COVID-19 erholt, wie eine Studie aus dem Vereinigten Königreich zeigt. Die Studie, an der mehr als 2.300 Personen teilnahmen, ergab auch, dass Frauen eine um 33 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Genesung als Männer hatten. Es stellte sich auch heraus, dass fettleibige Menschen nur halb so wahrscheinlich vollständig genesen. Die Studie untersuchte die Gesundheit von Menschen, die zwischen März 2020 und April 2021 aus 39 offiziellen Krankenhäusern mit COVID-19 entlassen wurden, und bewertete dann die Genesung von 807 von ihnen fünf Monate und ein Jahr später.


Flammen erhellten in den frühen Morgenstunden den Himmel über Russland, nachdem mutmaßliche ukrainische Raketenangriffe zwei Öllager in die Luft gesprengt hatten, die Putins Truppen versorgten, die um die Kontrolle des Donbass kämpften. Das Transneft-Druzhba-Öldepot in der Stadt Brjansk, etwa 70 Meilen von der ukrainischen Grenze entfernt, fing um 2 Uhr morgens Ortszeit Feuer, bevor etwa 15 Minuten später ein zweites Feuer in einer nahe gelegenen Militäranlage ausbrach, teilten russische Staatsmedien heute Morgen mit. Das Video von dem Moment, als eines der Feuer ausbrach, schien das Geräusch einer anfliegenden Rakete vor einer großen Explosion und einem Feuerball einzufangen. Brjansk ist ein logistischer Knotenpunkt für russische Streitkräfte, die im Donbass gegen die Ukraine kämpfen, während die Druschba-Pipeline eine der Hauptrouten für russisches Öl nach Europa ist. Die Explosionen kamen, als der britische Geheimdienst sagte, Russland habe „noch keinen bedeutenden Durchbruch“ bei den Verteidigungslinien im Donbass erreicht, obwohl die Ukraine Putins Streitkräften „erhebliche Kosten“ auferlegt habe. Das britische Verteidigungsministerium sagte, die schlechte logistische und militärische Unterstützung behinderte Russlands Vormarsch, ebenso wie bei dem gescheiterten Versuch, Kiew einzunehmen.


Waren die Russenpipelines und die damit verbundene Energieabhängigkeit Europas der Preis für die deutsche Wiedervereinigung und den Abzug der sowjetischen Truppen aus der DDR und Osteuropa? An einem bestimmten Punkt im neuen Interview mit der NY Times scheint er, nach großzügigem Konsum von Weißwein, etwas durchscheinen zu lassen, dass die internationale Geheimdiplomatie berührt: „Unter anderem diese Geschichte – das frühe Gasleitungsgeschäft mit der Sowjetunion, der Versuch, einen Kompromiss mit der Sowjetunion zu finden – war die Grundlage dafür, dass die Russen sagen konnten: ‚Okay, mit diesem Deutschland können wir die Wiedervereinigung wagen ,’“, sagte Herr Schröder. Fast überliest man die Stelle. Es klingt, wie seine persönliche Interpretation und Mutmaßung. Aber bereits in den 1980er Jahren während der Präsidentschaft von Ronald Reagan und dem Höhepunkt des Kalten Krieges, war den Sowjets klar, dass ihr Reich in der bisherigen Form pleite gehen wird und umgestaltet werden muss. Es sind manche Details durchgesickert von den Geheimverhandlungen auf höchster Ebene zwischen Ost und West. Genau in diesem Zeitraum entstand die Northern Lights-Pipeline mitsamt der Energieabhängigkeit Deutschlands und Europas von dem Russengas. 


Man sah nach dem Ende der Sowjetunion 1991 einen regelrechten Kollaps der deutschen Bundeswehr. Die Schwäche der deutschen Streitkräfte wurde immer deutlicher und umfasste sämtliche Waffengattungen, was nicht mehr nur mit einem Sparkurs erklärt werden kann, mit einer neuen Lust am Pazifismus, und mit schlechter bürokratischer Verwaltung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das Zugrunderichten der Bundeswehr zwischen der NATO-Führung und Moskau ausgehandelt worden war. Manche staubigen Sowjets wollten der NATO-Führung nur anbieten, die sowjetischen Truppen aus Europa abzuziehen, also ein paar hundert Kilometer zu verlegen, und Deutschland wiederzuvereinigen bei gleichzeitigem NATO-Austritt. Die Amerikaner hätten ihre eigenen massiven Truppen aus Europa abziehen müssen und im Notfall nicht schnell genug wieder dorthin verlegen können. No deal. Die USA einigten sich mit den Russen auf eine Art entmilitarisierte Zone zwischen Europa und Russland. Nicht nur die DDR war dann frei von russischen Truppen, sondern auch Länder wie Polen oder Ungarn. Auch der Vertrag von 1997 für die NATO-Osterweiterung sah ganz klar vor, dass die neuen NATO-Mitglieder keine nennenswerten Streitkräfte aufbauen durften. Es ist hingegen nichts öffentlich bekannt über eine Abmachung, die auch der wiedervereinigten Bundesrepublik vorschrieb, die eigenen Streitkräfte regelrecht zu zerstören. Ein solches Geschäft wäre von einem Großteil der Bevölkerung abgelehnt worden und hätte ernste Fragen aufgeworfen zur deutschen Souveränität. 


Die beiden mutmaßlichen Anführer der Gruppe „Vereinten Patrioten“ haben eine Vergangenheit bei der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR, zeigen Recherchen von t-online. Bisher tauchten in der Presse eher Details auf, die Bezüge zu eher rechten Internet-Kreisen vermuten lassen, wie verquerte Auffassungen zu dem Rechtsstatus der Bundesrepublik, oder bei Durchsuchungen gefundene Devotionalien. Die NVA war als Invasionsarmee ausgelegt und hätte im Ernstfall auf ein weitverzweigtes Netz aus Kommando-Bunkern zurückgreifen können, um die gewaltigen Massen an Streitkräften zu bewegen. Zudem gab es spezielle, verdeckt operierende Gruppen für „Sonderaufgaben“ in Westdeutschland; gemeint waren Anschläge an neuralgischen Punkten, um beispielsweise die Stromversorgung lahmzulegen. In dem Telegram-Kanal „Tag X“, der mit dem aktuellen Skandal zusammenhängt, soll ein zwei Jahre altes Video geteilt worden sein: Mit einer Graphitbombe an einem Umspannwerk lassen sich Kurzschlüsse auslösen und via einer Kettenreaktion wäre das komplette Stromnetz in der Folge lahmgelegt. Die Online-Aktivisten nannten diese Operation „Silent Night“ laut Ermittlern. Thomas O. und Sven B. sind die mutmaßlichen Anführer der Gruppe; zwei Ostdeutsche, deren Militärkarrieren mit der Wiedervereinigung vorbei waren. Einer Datenbank und eigenen Angaben zufolge war O. von 1986 bis 1989 auf dem Küstenschutzschiff „Berlin“ der 4. Flottille und schied als Stabsmatrose aus. Für B. endete demnach 1990 sein vierjähriges Studium an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte in Zittau, Sektion Raketentruppen und Artillerie. In einem beruflichen Profil als Dozent heißt es, dass er zwischen 1990 und 1992 Auslandserfahrungen in Russland gesammelt hat.

22. April 2022

In Russlands größter Chemiefabrik brach nur wenige Stunden nach einem Großbrand in einer Militäreinrichtung ein Feuer aus, in dem sieben Menschen ums Leben kamen. Am späten Nachmittag wurden riesige Rauchschwaden gesehen, die die Dmitrievsky Chemical Plant umhüllten. Die Brandursache ist noch unbekannt. Berichten zufolge wurden fast 150 Fabrikarbeiter evakuiert. Die Anlage in Kineshma, östlich von Moskau, produziert mehr industrielle Lösungsmittel als jede andere in Russland. Das Dmitrievsky-Feuer folgt einem tödlichen Feuer um die Mittagszeit in einer streng geheimen Forschungseinrichtung des Verteidigungsministeriums in Twer, westlich der russischen Hauptstadt.


Recherchen zufolge hatte die Regierung von Mecklenburg-Vorpommern unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig 2021 eine umstrittene Klimastiftung gestartet mit russischem Einfluss, um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 entgegen Sanktionsdrohungen der USA fertig zu bauen. Rechtlich könne man nun die Operationen der Stiftung nicht einfach so stoppen. Und es gibt noch zwei weitere heikle Stiftungen. Twitter Thread:


Der Bundesverband Erdgas Erdöl und Geoenergie e.V. heißt es, Deutschland verbrauche pro Jahr rund 100 Milliarden Kubikmeter Erdgas, fördert aber selbst nur 5 Milliarden und praktisch alles davon stammt aus Niedersachsen. Diese Reserven seien aber nur „ein geringer Teil des insgesamt vorhandenen Potenzials“. Der Bundesverband aus der Gaswirtschaft macht folgende Angaben zu diesem Potenzial: 450 Milliarden Kubikmeter technisch erschließbares Erdgas aus Kohleflözen. bis zu 2,3 Billionen Kubikmeter technisch erschließbares Erdgas aus Schiefergesteinen. Bei 100 Milliarden Kubikmeter pro Jahr an Verbrauch benötigen wir innerhalb eines Jahrzehnts demnach 1 Billion Kubikmeter. Bei erschließbaren Vorräten von ca. 2,8 Billionen hätten wir genügend Gas, um den eigenen Bedarf komplett zu decken für fast 30 Jahre. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hatte von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, die nicht-konventionellen Öl- und Gasvorkommen auf deutschem Gebiet genau zu ermitteln, und legte vor rund 10 Jahren einen Bericht vor. In dem 47-seitigen Papier steht: Die Schiefergasvorkommen in Deutschland betragen circa 13 Billionen Kubikmeter. Könnte man (was nicht unbedingt realistisch ist) dieses komplette Schiefergas-Potenzial fördern, wäre dies genug Gas um den deutschen Bedarf zu decken für 130 Jahre. Die „Fehlerbalken“ bei diesen Schätzungen seien so groß, dass es auch die doppelte Menge Gas sein kann bzw. dass der Anteil an wirtschaftlich förderbarem Gas viel höher sein kann. Das Interesse der Politik war erschreckend gering: „Zum einen gab’s bislang ja nur eine Hand voll Erkundungsbohrungen. Selbst die liegen derzeit auf Eis.“ Die immer wieder betonten Umweltgefährdungen sind sehr theoretisch und umstritten. „Also die BGR glaubt, wenn man das Fracking richtig macht, ist das Risiko akzeptabel und tolerierbar.“


Im aktuellen Ukraine-Krieg bezieht Biden klar Stellung und liefert schwere Waffen und Geld, allerdings ist er weit weniger redselig darüber, wie Russlands Sprengstoffproduktion auf DuPont zurückgeht. Eine Vereinbarung von 1929 sah vor, dass die Sowjets die begehrten Du Pont-Verfahren aus Amerika zur Oxidation von Ammoniak zur Herstellung von 50-65-prozentiger Salpetersäure verwenden durften. Du Pont, der Konzern der „Fürsten von Delaware“ stimmte zu, „Chemstroi ausreichende Daten, Informationen und Fakten in Bezug auf die Planung, den Bau und den Betrieb solcher Anlagen zur Verfügung zu stellen, die es Chemstroi ermöglichen, Ammoniak-Oxidationsanlagen zu entwerfen, zu bauen und zu betreiben“. Im Jahr 1932 wurden Verhandlungen zwischen Du Pont und den Sowjets über den Bau einer Salpetersäureanlage mit einer Kapazität von 1.000 Tonnen pro Tag abgeschlossen. Dies entspricht ungefähr 350.000 Tonnen pro Jahr. Fünfundzwanzig Jahre später, im Jahr 1957, hatte die größte Salpetersäureanlage von Du Pont in den Vereinigten Staaten in Hopewell eine Jahreskapazität von 425.000 Tonnen. Konzentierte Salpetersäure, Schwefelsäure und ähnliche Substanzen sind unerlässlich für viele Sprengstoffe und modernes Schießpulver. Im Rahmen des Vertrags von 1929 leistete Du Pont der UdSSR auch technische Hilfe für einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Sowjets kauften von Du Pont dessen Ammoniakoxidations- und Salpetersäuretechnologien. Du Pont hatte über 27 Millionen US-Dollar für die Entwicklung dieser Prozesse ausgegeben.













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