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Sauerland 1970: Ein kommunistischer Student schleppt Smallpox-Erreger ein, der 40 Meter weit fliegen kann

SicherheitSauerland 1970: Ein kommunistischer Student schleppt Smallpox-Erreger ein, der 40 Meter weit fliegen kann

Die Schock-Schlagzeile im Winter 1970 lautete:

„Nach Haschisch-Trip in den Fernen Osten an Pocken erkrankt. Mescheder und 30 Kontaktpersonen streng isoliert.“

Ein kommunistischer 20-jährige Elektromonteur machte mit seiner Studentenkommune eine Sommerreise in den Nahen Osten in einem Kleintransporter. Es geht über Jugoslawien, Griechenland und die Türkei bis nach Pakistan. In Istanbul lässt er sich gegen Pocken und Cholera impfen, aber in seinem Impfausweis fehlten jegliche Informationen über den Impfstoffhersteller und die Impfcharge sowie die Unterschrift des Impfarztes und das Dienstsiegel. War die Impfung nur ein Fake gegen Bezahlung? Um keine Probleme bei der Weiterreise nach Pakistan zu bekommen?

In Pakistan litt er dann an einer infektiösen Hepatitis und verließ das Civil Hospital in Karatschi gegen ärztlichen Rat vor seiner vollständigen Genesung. Die Mitglieder seiner Kommunistenkommune hatten sich längs in alle Winde zerstreut und er lebte zeitweise wohl auf der Straße, mitten in Karatschi, wo es immer wieder Pockenausbrüche gab. Mit Hilfe der deutschen Botschaft gelangte er nach Hause und landete mit Verdacht auf Typhus in der Isolierstation des St. Walburga- Krankenhauses in Meschede. als schließlich die Pocken unmissverständlich ausbrachen, informierte der Chefarzt Dr. Müller der Inneren Medizin das Gesundheitsamt und man verlegte den Patienten in eine spezielle Pocken-Isolationsstelle in einer anderen Stadt. Schon bald reicht die Station nicht mehr aus, um alle Kontaktpersonen aufzunehmen. Jugendherbergen, Tagungsstätten und ein Landschulheim werden zu zusätzlichen Quarantänestationen erklärt.

Wie sich später herausstellte, sollte sich jedoch das Phänomen der massiven Virusstreuung über Strecken von 25 bis 40 Metern in Meschede noch einmal wiederholen und auch die letzten Kritiker von der Tatsache überzeugen, dass eine Übertragung des Pockenvirus auch über längere Distanzen möglich ist. Unser kommunistischer „Patient 1“ übertrug die Erkrankung während seines Aufenthaltes auf der Isolierstation bis zu seiner Verlegung nach Wimbern am 16.1.1970 innerhalb des Krankenhauses auf 17 weitere Personen. Über die Luft.

Als wahrscheinlichste und letztendlich alleinige Möglichkeit blieb schließlich nur noch die aerogene Übertragung des Virus. Dieser Übertragungsweg konnte knapp drei Monate später mittels eines Raucherzeugers und der damit sichtbar gemachten Luftmassenbewegung durch eine Untersuchungskommission, der auch Experten der WHO angehörten, verifiziert werden.

Die Bestatter waren nicht einmal bereit, einen Leichenwagen zu verleihen.

Der Sarg war einige Stunden zum Desinfizieren mit UV-Strahlung bestrahlt worden. Die Leiche war gebettet in Sägespänen, die ebenfalls desinfiziert und mit Formalin getränkt waren, und war eingeschlagen in eine Hülle. Und der Sarg selbst war auch noch außen desinfiziert worden.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/1970-deutschlands-letzte-pockenepidemie-panik-im-sauerland.976.de.html?dram:article_id=471118

Weil ein kommunistischer Student die Seuche eingeschleppt hatte, gab es in der Folge eine regelrechte Hasskampagne gegen alle langhaarigen jungen Erwachsenen, die zum Typ „Gammler“ gezählt wurden.

Ab 2:45 Minuten:

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