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Verfall oder Vergiftung: Mit Putins Gesundheit geht es abwärts

GesundheitVerfall oder Vergiftung: Mit Putins Gesundheit geht es abwärts

Kommentar

Da Wladimir Putin nur aus der dritten oder vierten Reihe des KGB entspringt und die Restrukturierung Russlands nach 1991 von erstklassigen Figuren wie Primakow geleitet wurde, sollte man sich nicht zu der leichtfertigen Annahme verleiten lassen, Putin sei eine Art Alleinherrscher wie Stalin. Über Jahrtausende hinweg erwies es sich als äußerst problematisch für Imperien, zuviel Macht zu sichtbar in zu wenige Hände zu legen, statt personell breiter aufgestellt zu sein und die wahren Kommandostrukturen zu verbergen.

Der Personenkult um Putin war immer eine sehr künstliche Angelegenheit, denn er hatte nie gedient als Militäroffizier in glorreichen Schlachten, hatte nie in der internationalen Diplomatie westliche Anführer ausmanövriert oder als Auslandsagent auf feindlichem Terrain den Gegner in die höchsten Ebenen ausspioniert. Er war ein bürokratischer Geheimdienstler, der nach 1991 sehr auf seine Gesundheit achtete, viel schwamm und anderen Sport betrieb.

Inzwischen ist sein Tremor von Händen und Füßen offensichtlich, den er meistens dadurch zu verstecken scheint, dass er den Tisch festhält oder eine seltsam verkrampfte Sitzposition einnimmt. Die Spekulationen reichen von Parkinson bis Krebs.

Was öffentlich kaum spekuliert wird, ist die Möglichkeit von gezielten Vergiftungen; entweder durch Leute aus den eigenen Reihen oder durch ausländische Geheimdienste. Prinzipiell ist alles ein Angriffs-Vektor für solche Anschläge, von Bettwäsche über Kleidung, Lebensmittel, Genussmittel bis hin zu ausgasender Wandfarbe. Sich umfassend zu schützen vor Insidern, die womöglich Putin loswerden wollen, ist kaum möglich.

Beobachter haben längst bemerkt, dass er seinen rechten Arm völlig starr lässt beim Laufen, eine Eigenschaft, die sogar vom British Medical Journal analysiert wurde.

Die Stasi erforschte das Morden und das Vergiften von Menschen ähnlich zielstrebig wie die amerikanische CIA. Wollte man eine Person schwächen oder psychisch krank machen oder Krebs erzeugen, konsultierte man eine Datenbank wie Toxdat und griff auf die entsprechende Substanz zurück:

Ende der 1990er Jahre verstarben drei der prominentesten Dissidenten der untergegangenen DDR an seltenen Formen von Krebs. In einer Stasi-Einrichtung fand man ein verstecktes Röntgengerät, mit dem Häftlinge heimlich beim Erstellen von Fotos verstrahlt werden konnten. Toxdat lieferte auch Infos zu Vergiftungen mit radioaktiven Stoffen:

Im Kapitel „Schädigung durch Beibringung radioaktiver Stoffe“ werden in dem Toxdat-Papier Radionuklide besonderer Gefährlichkeit genannt, von Strontium-90 bis Plutonium-238 – aber auch „Mikromengen abgebrannter Brennstäbe“ aus Kernkraftwerken. Solche Stoffe würden beim Menschen eine „kombinierte Schädigung“ hervorrufen, „da der resultierende biologische Effekt aus einer chemischen (Gift) und einer physikalischen (Energie) Wirkung resultiert“. Beigebracht, „beispielsweise in Speisen und Getränken“, bewirkten sie „zu Siechtum führende Blut/Knochenmarkschäden und Krebs“

Die Substanzen böten ein „hohes Verschleierungspotenzial“.

Neustart

Viele hoffen auf einen Giftanschlag gegen Putin, aber genauso weiß kein anderer Staatsfunktionär, ob seine Haushaltshilfe heimlich Gift in den Kaffee mixen oder die Unterwäsche mit Thallium kontaminieren würde. Bei Hitler ranken sich bis heute Spekulationen um seine Leibärzte, aber schleichende Vergiftungen hätten durch unzählige Personen aus seinem Umfeld stammen können. Der ganze Obersalzberg war Sperrgebiet für den Führer, aber der Organisator Martin Bormann wurde von dem zweifachen Pulitzer-Preis-Träger Louis Kilzer enttarnt als Spion, der den Russen alle militärischen Pläne übermittelte. Es wäre nicht schwer gewesen für Bormann, der mehr oder minder den Zugang zum Führer geregelt hatte, Agenten einzuschleusen und zu rekrutieren, um Hitler schleichend zu vergiften. Nicht um ihn umzubringen, weil ansonsten die Generäle nach der Macht gegriffen hätten.

Im Moment läuft der Krieg in der Ukraine miserabel und solange Putin sich ans Amt klammert, geht das russische Imperium den Bach hinunter aus Sicht amerikanischer Strategen. Vielleicht hatte die KGB-Kommandostruktur von Anfang an eingeplant, Putin wie einen Alleinherrscher aussehen zu lassen, um ihn strategisch zu einem späteren Zeitpunkt abzuservieren, damit man einen Neuanfang behaupten kann und sich die internationalen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen normalisieren.

Genauso ist es denkbar, dass Putin, ob todkrank oder nicht, eine konstitutionelle Monarchie ausruft und sich zum Zaren krönen lässt. Dieser Schachzug wäre propagandistisch besser, als das Geschwätz über die Osterweiterung der NATO als Rechtfertigung für seinen Ukraine-Krieg. Ein neues Zarenreich kann auch ohne Putin geschehen und als Erneuerung bzw. Restauration der vorkommunistischen Verhältnisse vermarktet werden.

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