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Britische Krone friert Milliarden ein von Roman Abramowitsch

WirtschaftBritische Krone friert Milliarden ein von Roman Abramowitsch

Der russisch-israelische Oligarch Roman Abramowitsch hatte Berichten der britischen Presse zufolge Vermögenswerte im Umfang von 5,4 Milliarden Pfund auf der Insel Jersey geparkt, die eine Art Steueroase unter Kontrolle des britischen Hochadels ist. Wegen dem anhaltenden Ukraine-Krieg gelten seine Geschäfte zunehmend als unerwünscht und nun verlautbarte die Polizei von Jersey, etwa 85 Meilen südlich von England, sie habe Räumlichkeiten durchsucht, von denen vermutet wird, dass sie mit dem Oligarchen in Verbindung stehen. Der 55-jährige Milliardär, ein enger Verbündeter des russischen Diktators Wladimir Putin, soll sich derzeit in Moskau aufhalten.

Frankreich hatte erst am Dienstag sein 90 Millionen Pfund teures Riviera-Chateau beschlagnahmt.

„Das Royal Court verhängte am 12. April auch eine formelle Einfrieranordnung, bekannt als Saisie Judiciaire, über Vermögenswerte im Wert von über 7 Mrd von in Jersey eingetragenen Unternehmen.“

Jersey ist eine britische Kronbesitzung und galt als sicherer Hafen für zweifelhaftes Geld. Es setzte sich das Sprichwort durch „Jersey or jail“, also die Abwicklung von Geschäften über Jersey, um nicht mit den britischen Gesetzen in Konflikt zu geraten.

Es gilt eine sehr niedrige Einkommenssteuer, keine Erbschafts-, Vermögens-, Körperschafts- oder Kapitalertragssteuer.

Französische Behörden beschlagnahmten gestern sein Château de la Croë, das sich an einem der prestigeträchtigsten Teile der französischen Riviera – dem Cap d’Antibes – befindet und dessen Wert von örtlichen Immobilienmaklern auf rund 90 Millionen Pfund geschätzt wird.

Früher wurde das Anwesen vom ehemaligen englischen König Edward VIII. und der amerikanischen Prominenten Wallis Simpson als Ferienhaus genutzt.

So wurde zum Ende der Sowjetunion ein ausgewähltes Team von KGB-Agenten zusammengestellt, die zunächst so viel Geld wie möglich ins Ausland zu schaffen, vor allem in diskrete Steuerparadiese, die oft zur britischen Krone zählten.

Einige der beteiligten Russen wohnten sogar die meisten Zeit in London und dem Rest von England mit ihren Familien. Beobachter sprachen sarkastisch von Londongrad. Der in Dresden stationierte KGB-Agent Wladimir Putin war vor der Wende verantwortlich für das Zusammenspiel zwischen KGB und Stasi, das letztendlich darin mündete, Staatsvermögend er DDR rechtzeitig über Tarnfirmen ins Ausland zu schmuggeln. Nach der Wende wurde Putin ein wichtiger Funktionär in St. Petersburg, wo seine Aufgabe abermals darin bestand, Geld international zu verstecken. Eigentlich sollte er dringend benötigte Lebensmittel heranschaffen für die hungernde Bevölkerung, aber stattdessen verscherbelte er sowjetische Reserven wie Aluminium ins Ausland und versteckte die Gewinne auf der ganzen Welt. Kein russischer Bürger, gewöhnlicher Politiker oder Staatsanwalt durfte wissen, wo das Geld geparkt war und wer den Zugriff hatte.

Das Ganze lief über schäbige „befreundete Firmen“ und spezielle Banken. Darunter war auch Pergamon Press des Moguls Robert Maxwell, der unter mysteriösen Umständen starb und dessen Tochter nun schuldig gesprochen wurde wegen ihrer Verwicklungen in die Aktivitäten von Jeffrey Epstein. Es liefen aber auch Geschäfte über große europäische Namen wie Fiat, Merloni, Olivetti, Siemens und Thyssen, wie ein ehemaliger KGB-Agent aus dem Umfeld von Putin berichtete, so die Journalistin Catherine Belton. Auch Glencore-Gründer Marc Rich soll beteiligt sein. Jeffrey Epsteins Offshore Structured Investment Vehicle (SIV), Liquid Funding, hat den gleichen Anwalt und Direktor wie mehrere Glencore-Institutionen. 

Die Sache war so korrupt, dass russische Staatsanwälte Razzien durchführten und ein Memo erbeuteten von Gorbatschows Stellvertreter Iwaschko über den Aufbau einer unsichtbaren Wirtschaft. In Nikolai Krutschinas Wohnung fand man ein Blanko-Dokument, mit dem ausgewählte Mitglieder der kommunistischen Partei sich verpflichteten, zu Fake-Oligarchen zu werden. Treuhänder, denen das vom KGB zugewiesene Geld nur zum Schein gehörte. Man könnte an dieser Stelle argumentieren, dass auf diese Weise bereits der europäische Hochadel der Welfen, Wettiner und Reginare den Großkapitalismus aufgebaut und mit geheimdienstlichen Standardmethoden über Tarnfirmen verwaltet hatte.

Als am 1. Januar 1992 die russische Regierung die Zahlungsunfähigkeit erklärte und 40 Milliarden $ an Staatsschulden nicht beglichen werden konnten, flossen riesige Summen in internationale Steueroasen und Tarnfirmen wie Fimaco. Allein 50 Milliarden an Hartwährungsreserven seien über Fimaco gelaufen, registriert in Jersey, eine Insel in 150 Kilometern Entfernung von Großbritannien. Jersey ist wie die anderen Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern als Kronbesitz (englisch crown dependency) direkt der britischen Krone unterstellt. Sie verfügt demzufolge über eine eigene Gesetzgebung (die z. T. noch auf normannisches Recht zurückgeht), eine eigenständige interne Verwaltung und ein eigenes, völlig unabhängiges Steuersystem.https://www.youtube.com/embed/daSPW8vTVtc?feature=oembed

Zu den Personen mit Zugang zu FIMACO gehörten hochrangige Offiziere der Kommunistischen Partei, des Komsomol, der Staatsbanken, des KGB und des Militärs.

Ein besonderes Vehikel war die Banco del Gottardo bei Lugano, eine Auslandstochter der berüchtigten Banco Ambrosiano, die mit dem Vatikan kooperiert hatte und inmitten von Skandalen sprichwörtlich in Flammen aufging. Der Chef Roberto Calvi hing letztendlich tot von der Blackfriars Bridge in London.

Selbstverständlich nahmen die KGB-Leute einen Teil des Geldes her, um sich Zaren-Pomp zu gönnen. Als Helmut Kohl den für 700 Millionen $ renovierten Palast besuchte, stellte er die rhetorische Frag: „Diese Leute brauchen Geld von uns???“

Putin zog von einer Datscha in einen Palast der Zaren-Ära zurück von dem Großfürsten der Romanows . Sergej Alexandrowitsch. Dessen Frau war angeblich von den Kommunisten ermordet worden. Heute gilt sie als heilig und als Märtyrerin. Putin sprach sie an bei seiner Rede im deutschen Bundestag. Möglicherweise stammt Putin ab von dem adeligen Clan Putijatin, der sehr weit in der Geschichte zurückgeht, was als Rechtfertigung hergenommen werden könnte, Putin zum neuen Zaren zu erklären.

Putin bekannte sich in seiner KGB-Zeit unter den Sowjets als treuer Anhänger der kommunistischen Bewegung und war nie christlich, aber wenige Monate vor seiner ersten Präsidentenwahl erzählte er, er sei heimlich getauft worden in einer Leningrader Wohnung und seine Mutter habe ihm ein Taufkreuz gegeben, um es am Grab Jesu in Israel segnen zu lassen. Es handelt sich wohl um ein schlichtes Nachahmen des Herrschaftskonzepts der Zaren: Land, Kontrolle über Leibeigene und die Kirche.

Der russische Konzern Gazprom bekam ein gewaltiges Darlehen von über 13 Milliarden $ von einem Verband von Banken wie der Deutschen Bank und der Dresdner Bank. Support kam auch von den US-Firmen Chevron und Exxon. Auch Rosneft bekam westliche Hilfe; über Charlie Ryan, der den Kontakt zu einer der wichtigsten Anwaltskanzleien der USA herstellte, Baker Botts, die mittendrin stand in den Kreisen der Republikanischen Partei. Der Hauptpartner der Kanzlei war ausgerechnet der ehemalige US-Außenminister James Baker, der 1990 noch Gorbatschow erklärt hatte, die NATO würde sich nicht weiter nach Osten ausdehnen. Die Russen unterschrieben Jahre später einen Vertrag, in dem sie eine Pseudo-Osterweiterung der NATO duldeten unter der Voraussetzung, dass Staaten wie Polen oder die Ukraine keine nennenswerten Streitkräfte aufbauen dürfen.

Geschätzte 60 Milliarden $ aus dem staatlichen Konstrukt Gazprom wurde zur Bank Rossja geschleust. Immer mehr KGB-Granden, Schein-Oligarchen und Tarnfirmen machten sich in der City of London breit, wo die Transparenzanforderungen wesentlich geringer waren als in New York. Die Vorgabe war, möglichst viel russisches Geld zu nehmen, in der Hoffnung, dass Russland dadurch zunehmend dem Westen ähnlicher wird. Leider machten sich im Westen immer mehr russische Verhältnisse bereit.

Die Gewinne finanzierten nicht nur die Wiederaufrüstung Russlands und den momentanen Krieg gegen die Ukraine, sondern auch weitreichende Spionageoperationen weltweit. Viele Politiker aus verschiedenen Ländern sind kompromittiert von russischen Diensten und dementsprechend zurückhaltend dabei, wenn es darum geht, auf den Krieg angemessen zu reagieren.

Das meiste Geld, das in den vergangenen zehn Jahren oder noch früher nach London geflossen ist, war unbekannter Herkunft. Zum Beispiel brachten allein im zweiten Quartal 2009 die drei [britischen] Kronbesitzungen [Guernsey, Jersey und Isle of Man] 332,5 Milliarden Dollar in die Londoner City.

Putins Netz, Catherine Belton

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