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Alex Jones: Ich habe dauerhafte Herz-Kreislaufschäden wegen COVID

GesundheitAlex Jones: Ich habe dauerhafte Herz-Kreislaufschäden wegen COVID

Kommentar

Alex Jones erklärte, dass Stress und die kardiovaskulären Langzeitschäden seiner COVID-19-Infektion im vergangenen Jahr der Grund dafür sind, dass er zwei vom Gericht angeordnete Termine ausgelassen hat, um in einem Verleumdungsfall, den er gegen acht Sandy-Hook-Familien in Connecticut verloren hat, vor Gericht auszusagen. Nicht nur hatte er die Schießerei bei Sandy Hook als Fake bezeichnet, „mit Schauspielern“, sondern auch die COVID-Pandemie als Inszenierung abgetan. Seinen rund 3 Millionen Zuhörern, oft älter als 45 und mit Übergewicht, riet er dringend ab von der Impfung, da diese eine tödliche Verschwörung sei.

„Ich wurde krank, nachdem ich letztes Jahr COVID bekommen hatte … wie bei allen anderen Leuten griff es das Herz-Kreislauf-System an, okay?“ sagte Jones in einer Audionachricht, die am Freitag in seinem in Texas ansässigen Internetprogramm Infowars veröffentlicht wurde. „Ich bin 48 und stehe unter großem Stress.“

Hatte er sich im Verlauf der Pandemie dann doch heimlich impfen lassen, ohne dies seinem Publikum zu erzählen? Hat er wirklich Langzeitschäden durch COVID, oder eher durch seinen Lifestyle? Dass er immer wieder Raucher war und ein starker Trinker und seit über 20 Jahren Übergewicht hat, ist bestätigt, und es ranken sich zusätzlich Gerüchte um ihn über Aufputschmittel und andere Substanzen, die das Herz-Kreislaufsystem beschädigen können.

Jones ‘Erklärung für seine Abwesenheit letzte Woche für zwei Tage mit Aussagen wurde von seinem New Haven-Anwalt Norm Pattis am Montag in Gerichtsakten bestätigt. Pattis flehte einen Richter in Connecticut an, Jones die gleiche Pause wie allen anderen mit gesundheitlichen Problemen in der COVID-Ära zu gewähren und den Antrag der Familien abzulehnen, dass Jones inhaftiert werden sollte, bis er aussagt, wie es ihm vom Gericht befohlen wurde.

„Ich muss vielleicht Medikamente nehmen oder was auch immer“, sagte er in einem 10-minütigen Audioclip. „Das ist einfach der Stress dieser Welt.“

Er erwägt, wegen der negativen Berichterstattung mehr zu enthüllen über seine medizinischen Akten, was ihn nach eigenen Angaben deutlich entlasten würde. Möglich, dass die Unterlagen Herz-Kreislaufschäden durch COVID bestätigen. Dies würde seine gesamte COVID-Berichterstattung der letzten zwei Jahre konterkarieren. Er verdiente Geld damit, die Pandemie als fake abzutun.

In seiner Audiobotschaft meint er, COVID hätte beinahe seinen Vater umgebracht. Er selbst hätte „Spike-Protein“ abbekomme und sei dadurch krank geworden. Er könnte an den Mythos über die Ausscheidung von Spike-Proteinen bei Geimpften („Shedding“) glauben, andererseits spricht er bei seinem Vater über die „Delta-Variante“ des Virus, was sich nach einer typischen Infektion anhört. In den USA sind dermaßen viele Menschen im Zusammenhang mit SARS-2 gestorben oder schwer erkrankt, dass man dies nicht mehr als Fake und statistisch-diagnostische Tricksereien abtun kann. Um nicht zugeben zu müssen, falsch gelegen zu haben, wird das Narrativ präsentiert, Spike-Protein-Absonderungen geimpfter Menschen (vor allem politisch links stehenden Menschen) seien verantwortlich. Wenn die Hersteller von Impfstoffen gegen Jones klagen, wird er seines Lebens nicht mehr froh, denn er kann ja nur auf Pseudo-Belege verweisen, die er im Internet zusammengeklaubt hat.

Offenbar muss Jones seinem Publikum Stuss erzählen, um Geld zu verdienen. Allerdings kann das sehr schnell sehr teuer werden. Bei den SandyHook-Verleumdungsklagen erzählten Jones und seine mitangeklagten Angestellten, dass bei Infowars eigentlich so gut wie kein Journalismus stattfindet, sondern dass Angestellte Prämien gezahlt bekommen, möglichst schnell Dinge zu posten, die viral gehen. Meistens zitiert oder kommentiert man einfach das, was man irgendwo im Internet gefunden hat. Diese Vorgehensweise galt auch für die COVID-Berichterstattung. Dort machte man sich angreifbar für die nächsten potenziellen Verleumdungsklagen: Impfstoffhersteller hätten für mehrheitlich republikanisch-konservative Gegenden besonders vergiftete Impfstoffe geliefert. Belege? Die VAERS-Datenbank, wo jeder republikanische Aktivist Fake-Einträge abgeben kann über angebliche Impf-Nebenwirkungen. Damit ginge Jones vor Gericht baden. Auch Anthony Fauci könnte ihn verklagen für die Vorwürfe, er sei für unzählige „Morde“ verantwortlich.

Jones verlässt sich medizinische zum Teil auf Ärzte, die Aktivismus zu machen scheinen, der sich mit dem von Jones überschneidet. Vielleicht etabliert Jones gerade das Framing, in naher Zukunft „aus medizinischen Gründen“ das Land zu verlassen und dann entweder von der Bildfläche zu verschwinden oder im Ausland (Russland?) sein Business fortzusetzen. Das Framing lautet quasi, dass er ohnehin von der Justiz keinerlei Gerechtigkeit erfahren kann und dass seine massiven gesundheitlichen Probleme ignoriert werden vom Gericht und den Sandy-Hook-Anwälten. Er beansprucht die Opfer-Rolle, den Märtyrer-Status. Er sei der verfolgte Held.

Alex Jones bot an, 120.000 US-Dollar pro Kläger als außergerichtlichen Vergleich zu zahlen, um die Klagen der Angehörigen von der Schießerei an der Sandy Hook-Grundschule beizulegen. Bei medial bedeutenden Verleumdungen wurden in den USA immer wieder Millionenstrafen verhängt, auch im zweistelligen Bereich. Die Angehörigen der toten Kinder von Sandy Hook wurden von Aktivisten immer wieder verfolgt und als „Schauspieler“ betrachtet, die für eine linke Weltverschwörung arbeiten und das Recht auf Waffenbesitz einschränken wollen. Das Angebot wurde von den Familien schnell abgelehnt.

Ein Richter in Connecticut befand Jones im November für schadensersatzpflichtig, und es ist ein Gerichtsverfahren geplant, um festzustellen, wie viel er den Familien zahlen soll.

„Das sogenannte Angebot ist ein transparenter und verzweifelter Versuch von Alex Jones, sich mit seiner betrügerischen, gewinnorientierten Kampagne gegen die Kläger und die bei Sandy Hook verlorene Erinnerung an ihre Angehörigen einer öffentlichen Abrechnung unter Eid zu entziehen“, heißt es in einer zugesandten Erklärung an Connecticut Public im Namen der Familien.

Jones und mehrere seiner Angestellten konnten oder wollten bei Befragungen unter Eid viele Fragen nicht beantworten, wie genau die gesendeten Berichte zu Sandy Hook recherchiert wurden.

Wegen der miserablen Performance von Jones in der Befragung ist es möglich, dass Jones einfach alle weitere Befragungen vermeiden will. Es wurden ohnehin schon Versäumnisurteile gefällt, weil er und seine Firma die Prozesse verzögerten. Er kann kaum etwas gewinnen durch zusätzliche Befragungen, sondern nur verlieren.

Rob Dew konnte sich kaum noch an die Berichte erinnern, über die er sich vorbereiten sollte.

Auch der ungeimpfte Dew wurde schwer krank durch COVID und vermied es, sich in eine Klinik einweisen zu lassen.

In der neuesten Befragung erklärte der Editor von Infowars, Kit Daniels, dass er Bonuszahlungen erhielt für virale Stories, die sich als grob falsch herausstellten.

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