Globalismus

Russische Föderation kooperiert mit dem World Economic Forum für Schwabs „vierte industrielle Revolution“

Bild: World Economic Forum (www.weforum.org) swiss-image.ch/Photo by Remy Steinegger, CC BY-SA 2.0

Russland soll eine führende Rolle bei der Gestaltung des Verlaufs der „Vierten Industriellen Revolution“ einnehmen; ein Begriff aus dem Dunstkreis des World Economic Forums, wo auch russische Megakonzerne vertreten sind. Nun haben Führer der Russischen Föderation und des Weltwirtschaftsforums das Zentrum für die vierte industrielle Revolution Russlands angekündigt.

Das Zentrum wird von ANO Digital Economy in Moskau ausgerichtet. Der Präsident des Weltwirtschaftsforums, Børge Brende, und der stellvertretende russische Ministerpräsident Dmitry Chernyshenko haben die Vereinbarung im Namen der russischen Regierung in Moskau unterzeichnet. Es folgten die üblichen PR-Satzbausteine:

„Russland baut heute aktiv die digitale Wirtschaft im industriellen und sozialen Bereich sowie in der öffentlichen Verwaltung auf“,

sagte Dmitry Chernyshenko, stellvertretender Premierminister der Russischen Föderation.

WEF

Das World Economic Forum wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet und dient, ähnlich wie die Bilderberg-Konferenzen die Schwab mit anleitete, dazu dass sich hauptsächlich die Konzerne des angloamerikanischen Imperiums koordinieren. Vieles an der Geschichte des britischen Kolonialreichs und den USA ist geheim, insbesondere was die Entwicklung der großen Konzerne anbetrifft. Nach meinen Forschungen konnte das weitverzweigte Netz des Hochadels mit seinem Geld, der Wissenschaft unter der Royal Society und mit adeligen Geheimdiensten die wichtigsten Konzerne und Banken mehr oder minder heimlich aufbauen. Um diese Zusammenhänge zusätzlich zu verschleiern, zirkulierte man falsche Verschwörungsnarrative, laut denen Emporkömmlinge aus Kleinfamilien wie die Rockfellers oder Rothschilds es geschafft hätten, ungehindert die Kontrolle zu übernehmen über das britische Kolonialreich und die USA.

Die Initiative „Great Reset“ wurde von Prinz Charles und WEF-Direktor Klaus Schwab im Mai 2020 vorgestellt. Schwab bekam u.a. einen der höchsten britischen Orden verliehen. Prinz Charles gehört zu den Linien Sachsen-Coburg und Gotha sowie Hessen-Darmstadt.

Klaus Schwabs Buch über den „Great Reset“ klingt, als sei der Text vor der Pandemie entstanden und man wurde von den Ereignissen überrascht, worauf dann der Text etwas erweitert wurde. Man könnte im Nachhinein jede Erwähnung von COVID streichen und dadurch das Buch nicht wesentlich verändern. Das WEF benutzt den „Great Reset“-Slogan und COVID nur als ein neues Branding für die gleichen Aktivitäten, die man schon seit Jahrzehnten betreibt. Die Wirtschaft soll nachhaltiger, grüner und regulierter werden. Die Pandemie ist nur ein Marketing-Aufhänger und es lässt sich eben nicht daraus ableiten, so wie viele Influencer tönen, dass die Kreise hinter dem Great Reset die COVID-Pandemie verursacht hätten oder gar eine Fake-Pandemie inszeniert hätten.

Ein Video zum Great Reset erging sich in lächerlichem Utopismus und stellte sich eine Welt vor, in der man alles mögliche mietet, was man haben will, anstatt es zu kaufen. Aktivisten stürzten sich auf den einen Satz „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein“ und zitierten ihn außerhalb des Kontextes, sodass es sich anhört, als wäre direkt zugegeben worden, dass man die Bürger verarmen und hirnwaschen möchte.

Mit solch unsauberen Methoden verfängt sich die Kritik am WEF zwar stärker bei manchen Leuten, aber bei vielen anderen Leuten eben umso weniger.

„COVID keine existenzielle Bedrohung“

COVID ist keine neue existenzielle Bedrohung, erklärt Schwab korrekt. Schwammig redet er von einem Systemwechsel, einem teilweisen Rückzug der Globalisierung, wie etwa die Abkoppelung zwischen USA und China. Ein Achtklässler hätte so etwas zu Papier bringen können. Er will die „Wirtschaft neu konfigurieren“. Körperliche Arbeit wird ersetzt durch Roboter und künstliche Intelligenz, salbadert er, was aber ohnehin schon jeder weiß. Die „grüne Wirtschaft“ soll neue Jobs hervorbringen, er will mehr Pflegejobs, Betreuungsjobs, Gesundheits-Jobs und Bildungsjobs, also eine Reihe an Berufen, für die keine herkömmliche Industrie benötigt wird und kein High-Tech.

Die Zentralbaken und Regierungen reagierten auf COVID mit mehr Schulden, heißt es, aber Schwellen- und Entwicklungsländer haben nicht die gleichen Kapazitäten und man müsse denen die Schulden erlassen. Solche Allgemeinplätze und beliebigen Satzbausteine bekommt man hier in Serie vorgesetzt.

Er hofft auf eine Umverteilung von reich nach arm, bessere löhne für schlechte Jobs, mehr Gesundheitsversorgung und Arbeitslosenhilfe, damit die Menschen nicht rebellieren. Umgesetzt werden soll das durch mehr Verstaatlichungen, Staatsbeteiligungen und Regulierungen. Ach ja, und mehr Einfluss für globale Organisationen. Dieses Buch hätte er vor zehn Jahren veröffentlichen können, oder vor 20 oder 30. Das macht keinen Unterschied. Schwabs anderes Buch über die „vierte industrielle Revolution“ ist genauso langweilig und beliebig.

Das WEF hätte auch dann jederzeit einspringen müssen, wenn ein (unbekannter) Angreifer eine biologische Attacke durchgeführt hätte mit einem Virus oder wenn sich größere militärische Konfrontationen ergeben hätten. Die betreffenden Konzerne sind systemrelevant und sind somit eingebunden in die Sicherheitsstrategie der NATO. Es ist nicht schwierig, die beteiligten Konzerne des „Great Reset“ abzugleichen mit den Mitgliederlisten des Council on Foreign Relations (CFR), der Trilateralen Kommission und Bilderberg. Es sind aber auch Giganten dabei aus China und Russland, sowie Konzerne aus dem Umfeld von Donald Trump.

„Unsere Partner“

Auf der Webseite des Great Reset finden sich die „Partner“; gemeint sind hauptsächlich Mega-Konzerne. Aber eben auch aus China und Russland. Chinas Alibaba Group soll nun die Welt retten vor COVID und dem Klimawandel? Anglo American mit Diamanten von DeBeers und diversen Bergbau-Aktivitäten? BlackStone und BlackRock sind natürlich auch vertreten, die Verbindungen haben zu Donald Trump (über Mr. Schwatzman usw.) Beijing Vanke ist ein chinesischer Immobilienkonzern. „China Southern Power Grid“ hat sicherlich wenig zu tun mit echtem Kapitalismus und Umweltschutz. Auch China Energy Investment und China National Chemical Engineering Group hätte es wohl in dieser Form nicht gegeben ohne die langjährige Förderung Chinas durch westliche, angloamerikanische adelige Kreise.

Die Eurasian Resources Group (ERG) baut Rohstoffe ab und hat ihren Sitz in Luxemburg, aber der Chef ist ein Kasache. Glencore fördert ebenfalls Rohstoffe. Jeffrey Epsteins Offshore Structured Investment Vehicle (SIV), Liquid Funding, hat den gleichen Anwalt und Direktor wie mehrere Glencore-Institutionen. Glencore befindet sich teilweise im Besitz des britischen Finanzierers Nathaniel Rothschild, dessen Vater, Jacob Rothschild, im Beirat von Genie Energy sitzt, zu dem Michael Steinhardt sowie mehrere angebliche Mitarbeiter von Epstein gehören, wie Bill Richardson und Larry Summers. Darüber hinaus ist Nathaniel Rothschilds Cousine durch Heirat, Lynn Forester de Rothschild, eine langjährige Mitarbeiterin von Jeffrey Epstein mit erheblichen Verbindungen zur New Yorker “Roy Cohn Maschinerie” aus deren Umfeld Trump stammt.

Die chinesische Guangzhou Automobile Group baut Autos. Nicht gerade sehr öko. Huawei ist ebenso Partner des Great Reset.

LUKOIL ist ein vertikal integriertes russisches Öl- und Gasunternehmen mit den zweitgrößten nachgewiesenen Ölreserven und der zweitgrößten Produktion unter den großen internationalen nichtstaatlichen Ölgesellschaften. Es verfügt über 1% der weltweiten Ölreserven und 2% der weltweiten Ölproduktion. Es dominiert den russischen Energiesektor mit 16% der gesamten russischen Ölproduktion und 16% der gesamten russischen Ölraffination. Ihre Haupttätigkeiten sind die Exploration und Produktion von Öl und Gas, die Herstellung von Erdölprodukten und Petrochemikalien sowie die Vermarktung dieser Produkte.

Occidental ist weltweit führend in der Erdöl- und Erdgasexploration und -produktion und ein bedeutender nordamerikanischer Chemieproduzent. Das Unternehmen geht zurück auf die Hammer-Familie, die auch in Russland ein großes Standbein hatte und konzentriert sich auf den Ausbau seiner wichtigsten Öl- und Gasanlagen, die sich auf die Vereinigten Staaten, den Nahen Osten und Lateinamerika konzentrieren.

Der Russian Direct Investment Fund ist ebenfalls gelistet: Donald Trumps Freund Steven Schwarzman (Blackstone) war interessanterweise 2011 Berater im “Russian Direct Investment Fund”, der von der russischen Regierung mit 10 Milliarden $ ausgestattet wurde und 30 Milliarden ausländisches Kapital zusätzlich anzog. Königlich geht es zu bei Royal Dutch Shell (Öl), Royal Schiphol, Royal Vopak, Royal DSM und Royal Philips. Aserbaidschans Ölindustrie (ehemals die Die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik) ist auch vertreten.

Wie man sieht, lässt sich der Great Reset nicht in die üblichen Muster pressen aus den gewöhnlichen Verschwörungsmedien. Es ist nicht klar, ob jemand aus der Oberschicht der drei Supermächte hinter COVID steckt. Man führt die bisherige Agenda einfach fort und die drei Supermächte scheinen sich durch die Konzerne gegenseitig abzustützen wie eh und je.

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