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Podcast-Reihe vergleicht Ken Jebsen mit Alex Jones, hat nichts auszusetzen an Bush-Admin

PolitikPodcast-Reihe vergleicht Ken Jebsen mit Alex Jones, hat nichts auszusetzen an Bush-Admin

Kommentar

Oh boy. Der GEZ-Podcast „WTF happened to Ken Jebsen?“ vergleicht Ken Jebsen mit Alex Jones und kriegt es nicht fertig, beim Thema 9/11 auch nur einmal einzugestehen, wie krank die Bush-Admin war, wie rechtlich umstritten die zwei Kriege, wie verfassungswidrig der Patriot Act und Military Commissions Act und wie FOX News kommende atomare Anschläge erwartete gegen Großstädte wie Dallas.

Die Bush-Admin ist den GEZ-Medien keine Erwähnung wert. Ken Jebsen? Sechs Folgen Podcast.

Jebsen wollte mit Blödeleien im Radio den Aufstieg schaffen zu einer TV-Persönlichkeit und der neue Gottschalk werden. Sendungen in den Öffentlich-Rechtlichen und Pro7 scheiterten. Fast wäre er bei VIVA gelandet, aber die hatten schon Stefan Raab, der es dann später bei Pro7 wirklich schaffte, mit großen Samstag-Abend-Shows die Quoten zu dominieren.

Nach 9/11 meinte Jebsen, in seiner GEZ-finanzierten Radiosendung unbedingt den Truther mimen zu müssen und flog in hohem Bogen raus. Wirklich qualifiziert war er für ernste Themen nicht, aber das sind die GEZ-Leute, die jetzt eine Podcast-Reihe über ihn machten, auch nicht. Sascha Lobo vergleicht forsche Hypothesen zu 9/11 mit der Vorstellung, der Mond sei aus Käse.

Die US-Bevölkerung traute nach den Anschlägen kurzzeitig mehr als noch in den skandalgeplagten Jahrzehnten zuvor, aber dieser Effekt hielt nicht an.

Nach dem 11. September kehrte sich dieser langfristige Trend jedoch deutlich um: 57 Prozent der Amerikaner gaben an, der Bundesregierung zu vertrauen, dass sie fast immer oder die meiste Zeit das Richtige tut. Bis Mai war diese Zahl um 17 Prozentpunkte auf 40 Prozent gesunken.

Post-9/11 Surge in Public Support of Government Reverses Course

Wenn die GEZ-Medien bis zu 60% der Amerikaner als Idioten betrachten, die auch an einen Käse-Mond glauben, dann nur zu. Es überfordert die Journalisten, zuzugeben, dass die Folter-Skandale und die ganzen Toten in Afghanistan und Irak sowie die nicht aufgetauchten Massenvernichtungswaffen eine ohnehin vorhandene Vertrauenskrise verschärft haben, und die schlechte Qualität von Ken Jebsens Arbeit nicht die Arbeit der gewöhnlichen Massen-Medien in irgendeiner Form besser macht, als sie ist.

Aktivismus zieht immer die falschen Leute an; das sollte jeder verstehen. Content, Stil und Narrative lassen sich einfach irgendwoher klauen, man kann sich als Held aufführen und genügend Leute finden, die dafür zahlen.

Jebsen soll sich von Alex Jones haben inspirieren lassen. Vor Jahren schauten die Produzenten hinter Harald Schmidt VHS-Bänder von Conan O’Brien und erreichten nie dessen Niveau. Heute kann das Team hinter Jan Böhmermann von sich behaupten, eine passable Kopie der Daily Show mit John Stewart hinbekommen zu haben. Herzlichen Glückskeks. Böhmermann wird in ein paar Jahren genauso wie John Stewart erkennen müssen, dass sein Aktivismus rein gar nichts verändert, sondern den Status Quo beibehält. Sein einseitiger Senf triggert genau das, was er eigentlich bekämpfen will.

Die GEZ-Truppler, die spärlich bezahlt werden, glauben jetzt, mit ihrer sechsteiligen Podcast-Reihe das Böse bekämpft zu haben. Jebsen glaubt, mit seinem grotesk falschen Corona-Aktivismus und Interviews mit ehemaligen Ostblock-Spionen das Böse zu bekämpfen. Die Anonymous-Hacker, die kürzlich Jebsens Webseite gehackt haben, meinen, das Böse zu bekämpfen. Alex Jones, der Millionen kassierte für verlogene Trump-Werbung, meint, das Böse zu bekämpfen. Das ganze Geld musste er an seine Anwälte durchreichen, weil er als mieses Schwein seiner Ex-Frau die Kinder vorenthalten wollte und da ihn Sandy-Hook-Eltern verklagen für eine komplett verstrahlte Berichterstattung.

„Alternative“ Medien bedienen im Prinzip Narrative, die mehr oder minder verschleiert von Seilschaften der US Republicans und der russischen Geheimdienste vorgegeben werden. Alex Jones täte gut daran, sich bei seinem Übergewicht gegen Covid impfen zu lassen, während er seinem Publikum erzählt, die Impfung sei der Megakiller der New World Order. Bald wird er öffentlich rasiert von den Sandy Hook-Eltern und flüchtet wohl nach Russland. Jebsen ließ sich einen Karl-Marx-Rauschebart wachsen und will eine Art Zentrum schaffen, wo er wie ein König alle „alternativen“ Medien unter sich schart. Na dann.

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