Politik

„Secret Team“: Trump-Supporter Kissinger mag auch Joe Biden

Henry Kissinger war auch in der Trump-Administration eine graue Eminenz im Hintergrund. Frühzeitig mussten haufenweise wichtige Personen davon überzeugt werden, Trump zu akzeptieren.

Aktuell äußert sich Kissinger in der WELT (Springerpresse) zu Joe Biden. Das meiste in Dampfplauderei und hohle Floskeln. Wie tief seine Beziehung ist zu Biden und dessen Team und Hintermännern, verrät er nicht. Er meint:

„Ich kenne Mr. Biden jetzt schon seit über 40 Jahren. Während einer meiner Amtszeiten als Außenminister war er bei einem hochrangigen Treffen des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats dabei.“

„Während des Wahlkampfs standen ihm offensichtlich fähige außenpolitische Berater zur Seite. Was in der Zeit nach der Wahl passieren wird, ist noch nicht ganz klar, aber ich werde meinen wenn auch geringen Einfluss geltend machen, um die Einheit der Nation zu fördern.“

Normalerweise ist der Präsident nur der sichtbare Teil eines komplexen Systems das von erfahrenen Figuren wie Kissinger verwaltet wird. In dem Enthüllungsbuch „The Secret Team“ von Col. Fletcher Prouty werden diese Zusammenhänge erläutert.

General Donovan und Allen Dulles machten Karriere mit dem Versuch, den Direktor des Zentralen Nachrichtendienstes dem unmittelbaren Büro des Präsidenten zuzuteilen. Sie wollten platziert werden
in der beherrschenden Stellung in dieser Regierung. Sie wussten, dass mit modernen
Techniken, mit moderner Kommunikation und wirksamen Kontrollen, alle
unterstützt mit Geld und Ausrüstung, wo immer sie benötigt wurde, der Geheimdienst
in der Lage wäre, die Regierung und ihre auswärtigen Angelegenheiten zu leiten. Das Kissinger-
Beispiel ist ein typisches Beispiel.

Henry Kissinger ist der Chef der Fraktion der Geheimdienstgemeinschaft für geheime Operationen.
So wetteifert er mit dem Außenminister, dem Generalstaatsanwalt und einigen anderen
in der Gruppe der „Traditionalisten“, die sich für eine Rückkehr zu nationalen
Planung, starke Diplomatie und Schritte in Richtung Frieden durch erfolgreiche
Konferenzen zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Ländern der Welt einsetzen. Die Traditionalisten hatten endlich die lang ersehnte Gelegenheit gefunden, die geschwächte Position Kissingers im indisch-pakistanischen Krieg auszunutzen, um ihn bloßstellen. Solche Ereignisse werden wiederholt auftreten mit der Ebbe und Flut von Macht zwischen diesen beiden Positionen.

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1 comment

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Paolo Pinkel 9. November 2020 at 14:51

Auf deutsch gibt’s das Buch nicht, oder?

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