Politik

Berlin will maximale Erniedrigung von Corona-Leugnern, dann bleibt jenen nur der Radikalismus

Kommentar

Eine linke Regierung in Berlin verbietet die Corona-Leugner-Demos nachdem bei der letzten Großveranstaltung kaum jemand eine Maske trug oder Abstand hielt. Das neurechte Lager mault, es handle sich um eine politische Entscheidung. So einfach ist das aber bei Weitem nicht.

Einige der größten Corona-Leugner waren Linke oder hatten keine Berührungsängste mit Kommunisten; von Wolfgang Wodarg (der bei seinem Elite-Kommunisten-Think Tank suspendiert wurde) über Sucharit Bhakdi, der einen Mitarbeiter des Innenministeriums von der SPD anstachelte bis hin zu Horden an verstrahlten Kommunisten, die ihre Felle davonschwimmen sahen, weil die rot-rot-grüne Umfrage-Mehrheit mit Blick auf 2021 wegschmolz.

So manche COVID-Leugner sind esoterische Sozialhilfeempfänger, die die LINKE wählen. Allerdings fürchten die Linken eben, dass die Neurechten ihnen Marktanteile wegnehmen. Wodarg flog aus seinem Kommunisten-Think Tank, weil er neurechten Youtube-Kanälen Interviews gab; nicht weil er COVID als Nullnummer darstellte.

Berlins Regierung besteht aus Pleitegeiern, die die Hauptstadt in einen Slum verwandelten. Wenn die COVID-Demos haufenweise COVID verbreiten, dann ist die Regierung gefährdet. Die kommunistischen, psychopathischen Brüder in China machen immer neue, harte Lockdowns für Millionen ihrer Sklaven und deshalb trauen sich die Berliner Kommies nicht, indirekt den Maoisten in China einen COVID-Hoax zu unterstellen. Wird die Pandemie schlimmer, wählen die Leute eher CDU.

Die COVID-Leugner stussten im Netz von Millionen Teilnehmern und dem Sturz des Systems und natürlich legen sie sich damit nicht nur mit der BRD an, sondern mit der EU und den USA. Man zielt auf maximale Erniedrigung der Corona-Rebellen ab; sodass die von Social Media gelöschten Möchtegern-Ché-Guevaras aussehen wie komplette Versager. Dann werden bestimmte Kreise das Signal geben für Terrorismus und wir bekommen eine Wiederholung der RAF-Ära. Was hatte die RAF erreicht? Natürlich nichts.

Online-Medien behaupten, dass ein zweiter Lockdown in Deutschland für den 30. August angekündigt sei. Angebliche Insider hätten dies bestätigt, aber die Beweislage ist momentan gleich null. Immer wieder werden Vergleiche gezogen mit der Nazidiktatur oder der SED-Diktatur, was indirekt andeutet, dass man jede Form von Widerstand für gerechtfertigt hält und jeden als Feind betrachtet, der in irgendeiner Form das Virus ernst nimmt, was rund 90% der Gesellschaft bedeutet.

Der SPIEGEL ging zur Corona-Demo in Berlin und stellte fest, dass die ganz Verstrahlten völlig vereinnahmt sind von dem Stuss über Q Anon und Donald Trump. Eine ausgewogene Darstellung der Demoteilnehmer war dies natürlich nicht. Manche sehen die Bewegung als neue RAF oder IRA, andere als kurzlebiges Phänomen, das zusammen mit Trump verschwinden wird. Für den SPIEGEL ist es komfortabel, wenn die Unzufriedensten im Land in einer irrationalen Telegram-Filterblase fermentieren und keine Ahnung haben, wie man brauchbare Informationen bekommt und auswertet.

Nuoviso arbeitet mit ähnlichen Techniken wie der SPIEGEL und fokussiert fast nur auf harmlos wirkende Demonstranten, die etwas von geringen Infektionsraten erzählen, anstatt COVID als komplettes Fake zu titulieren, das von einer Weltverschwörung unter Bill Gates inszeniert wird. Die Verrückten und Militanten blendet Nuoviso aus; genauso wie die harschen Lockdowns in Russland. Nuoviso gilt, wie auch KenFM und die restlichen “alternativen” Medien als Unterstützer und Verharmloser des russischen Regimes.

Die FAZ meint: „Nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes haben an der Corona-Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin nur einzelne Angehörige aus dem rechtsextremen Spektrum teilgenommen.” Dafür überschnitten sich Demonstranten mit Russenpropagandisten und der radikalen Q-Anon-Sekte, über die dem Verfassungsschutz anscheinend noch keine tragfähigen Erkenntnisse vorliegen. Außerdem verbreiten sich in Flügel-Kreisen der AfD die fanatischen COVID-Leugner-Ansichten.

Inzwischen haben die braunen Sozialnationalisten das Thema COVID-Demo zur Chefsache erklärt.

Die WELT Online breitet Details aus über die Bus-Firmen, die die COVID-Demonstranten nach Berlin schipperten. Für diese Firmen geht es um viel Geld; außerdem gab es Streit weil doch zu viele Spinner unter den Demonstranten waren. Busunternehmer Jumpertz sagt zu den hochgegriffenen Zahlen, die herumgereicht werden: „Diese Zahl ist Blödsinn. Bis Ende Juli gab es rund 1200 Anfragen, das habe ich selbst gesehen.“ Eine Anfrage ist auch noch keine Buchung. Da können dennoch hunderttausende Euros an Umsatz zusammenkommen. Kein Wunder, dass gleich die nächste Demo angemeldet wurde. Irgendjemand auf Social Media meinte, die Veranstalter fuhren Tesla und Porsche.

Die verstrahlte Kreml-Postille COMPACT verteilt sogar schon Buttons auf denen „Q“ steht für „Querdenken“ und die Q-Anon-Sekte, die aus Amerika zu den deutschen Incels herübergeschwappt ist.

Das Magazin “frontal” im ZDF hakte nach beim Verfassungsschutz über Erkenntnisse zu der radikalen Q-Bewegung in Deutschland und wurde abgespeist mit der Erklärung, es lägen keine Erkenntnisse vor.

Die Journalisten fanden jedoch mühelos im Netz, insbesondere auf Telegram, Aufrufe zu gewaltsamen Aktionen gegen Politiker und Umstürzen. Bei der Reichsbürgerbewegung schienen die Behörden auch jahrelang zu schlafen, bis sich die Strukturen stark vergrößert und radikalisiert hatten und es sogar zu Schießereien mit der Polizei kam.

Natürlich handelt es sich bei der Q-Trendwelle in den allermeisten Fällen um Personen, die einfach nur Dampf ablassen, ohne irgendeine Bedeutung zu haben, und sich ohnehin bereits zuvor in der Szene der Konsumenten von Verschwörungsmedien und teils im Neonazi-Spektrum herumtrieben.

Militante deutsche Rechtsextremisten absolvieren nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS in einem russischen Lager bei Sankt Petersburg eine paramilitärische Ausbildung.

Zu den Lehrgangsteilnehmern sollen Mitglieder der vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachteten Parteien “Junge Nationalisten” und “Der III. Weg” zählen, schreibt der FOCUS unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitskreise.

Der Betreiber des Camps mit dem Namen “Partizan” ist die rechtsextremistische “Russische Reichsbewegung”, die ein neues Zarentum etablieren und ehemalige Sowjetgebiete zurückerobern will. Das US-Außenministerium setzte die Vereinigung Anfang April auf eine Warnliste internationaler Terror-Gruppen. Es war das erste Mal, dass die USA eine weiße Rassistengruppe als terroristische Organisation bezeichneten.

COVID-Armut befördert Radikalismus

Ein föderales Moratorium für Zwangsräumungen in den USA ist inzwischen ausgelaufen, und die Politiker haben noch keine Einigung gefunden über ein neues wirtschaftliches Rettungspaket. Experten warnen davor, dass ein beispielloser Ansturm von Zwangsräumungen bevorsteht, der Millionen von Amerikanern mit Obdachlosigkeit bedroht, während sich die Pandemie weiter ausbreitet. Das Anfang April verabschiedete föderale CARES-Gesetz hat die Zwangsräumungen für Mieter eingefroren, die in staatlich subventionierten Wohnungen oder in mit staatlichen Darlehen gesichertem Eigentum leben. Umfragen ergaben, dass im Mai schätzungsweise fast ein Drittel der Mieter ihren Vermieter nicht pünktlich bezahlte und über die Hälfte der Mieter aufgrund der Krise ihren Arbeitsplatz verloren hatte. Die Schutzmaßnahmen des CARES-Gesetzes gelten nur für weniger als ein Drittel der 108 Millionen Mieter des Landes. Die heikle Situation kann Radikalismus befördern, was wiederum die Regierung dazu drängen würde, härter gegen Aufständische und Plünderer und Demonstranten vorzugehen.

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2 comments

WELTÜBERGANG 27. August 2020 at 0:26

Qompact

Reply
Tannhaeuser 26. August 2020 at 19:30

Berlin verbietet geplante Corona-Demo! Inakzeptabler Eingriff in Grundrechte

https://www.youtube.com/watch?v=FBKrxXkmg90

Die Stadt Berlin hat die anstehenden Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung verboten. Das liegt daran, dass der Senat fürchtet, dass die Demonstranten wieder keine Hygiene-Regeln, die für Proteste gelten, bewusst nicht einhalten werden. BILD-Kolumnist Alexander von Schönburg hat dazu eine ganz klare Meinung: Der Berliner Senat schränkt mit dem Verbot die Meinungsfreiheit ein. Auch findet er es merkwürdig, dass die „Black Lives Matter“-Demonstration von der Politik gelobt wurde, während die Proteste der Corona-Gegner verboten werden.

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