Geheimdienste

Truther und Neonazis sind Zwerge, die vorgeben, Riesen zu sein

Kommentar

Der radikale AfD-Flügel ist nicht nur schädlich, sondern auch nutzlos:

Die 20-Prozent-Werte im Osten suggerieren, dass die AfD nur deshalb 2017 in den Bundestag einzog, weil sie im Osten so stark war. Doch das ist falsch. Bezogen auf die realen Stimmen erreichte die AfD im Westen 3,9 Millionen Wähler, im Osten hingegen 1,9 Millionen. Zum Knacken der Fünf-Prozent-Hürde waren 2,3 Millionen Stimmen nötig. Rein rechnerisch war also nicht eine einzige Stimme aus dem Osten nötig.

Im Osten hätte man einfach Kandidaten aufstellen können ohne krasse Skandale und ohne Mitgliedschaften in radikalen Gruppen. Man konnte auch Schlagzeilen generieren, ohne sich selber damit in beide Knie zu schießen. Aber natürlich erfüllten sich die Träume der Altparteien, indem die AfD auf extrem rechts gedreht wurde, angefeuert durch schlechte Verschwörungsmedien; die “Truther”.

Im Endeffekt gibt es in Deutschland nur einen harten Kern von zehntausenden Truthern. Plus noch gelegentliche Konsumenten der Propaganda, die aber keine richtigen Kult-Mitglieder sind. Dann werden noch massenhaft Fake-Abonnenten und Fake-Klicks eingekauft oder von russischen Bot-Netzen bereitgestellt. Dadurch entsteht beim Publikum der Eindruck, dieser Müll hätte irgendeine echte Bedeutung.

Staat und Massenmedien bejammern, dass Extremisten Corona-Proteste instrumentalisieren. Wie geht der Staat normalerweise mit sowas um? V-Leute rekrutieren bzw. einschleusen. Und dann? Gruppen zerschlagen? Dann kämen neue, die man wieder infiltrieren müsste. Ein Sammelbecken zu unterhalten wäre ökonomischer. Da wird es aber haarig.

Dieter Stein winkt bei Kalbitz von der AfD mit dem ganzen Zaun:

Andreas Kalbitz war kein unbedarfter Jüngling, sondern ein intelligenter, erwachsener Mann Mitte Dreißig, als er in kurzen Lederhosen Jugendlager der HDJ besuchte, von der er selbstverständlich wußte, daß sie eine Vorfeldorganisation der rechtsextremen NPD war. In dieser Szene war Kalbitz in unterschiedlichen Organisationen hochaktiv und aus diesen Zusammenhängen aktivierte er auch teilweise Gefolgsleute und Mitarbeiter, die er in die AfD schleuste. Er lieferte dem Verfassungsschutz quasi auf dem Silbertablett jene Anhaltspunkte, die jetzt die Einordnung der AfD als Verdachtsfall erleichtern.

Blog Philosophia Perennis kommentiert, dass der Mainstream klammheimlich will, dass die AfD ein extrem rechtes Sammelbecken bleibt:

Über die Gegenmaßnahmen der Flügler wird neutral berichtet. Keine Bewertung des „Verräter“-Statements von Höcke, keine lauten medialen Aufschreie über massive Drohungen gegen Meuthen und alle, die bei der BuVo-Sitzung nicht für Kalbitz gestimmt haben. Aufrufe zu körperlicher Gewalt, die ansonsten in deutschen Medien rasch zu Berichten führen, welche den Staat in unmittelbarer Gefahr sehen, einen weiteren Reichstagsbrand erleben zu müssen, schweigen. Niederträchtigkeiten Dritter, die den eigenen Zielen dienen, lässt man bekanntlich allgemein gern unerwähnt. Stattdessen durfte Meuthens Widerpart – Tino Chrupalla – gestern zur besten Sonntags-Sendezeit um 18 Uhr herum in der ARD seine Sicht der Dinge darstellen, nur von zaghaften kritischen Einwürfen begleitet. Ebenso war Alexander Gauland gestern in epischer Breite im TV zu sehen. Meuthen oder von Storch wurden zu diesen Sendezeiten nicht angefragt, auch in Phönix-Runden zur AfD will man sie nicht sehen.

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