Politik

Briten werden gewarnt vor Stromausfällen wegen COVID-19, sollen Decken und Taschenlampen bereithalten

Die Briten wurden vor möglichen Stromausfällen gewarnt im Zusammenhang mit Personalmangel beim  Stromnetz des Landes wegen der Corona-Pandemie.

Das National Grid beharrt darauf, dass das Netzwerk in der Lage sei, in der Pandemie zuverlässig Strom zu liefern. Ein Unternehmen hat aber nun einige seiner verwundbarsten Kunden angeschrieben und sie gewarnt, wegen möglichen Stromausfällen Taschenlampen und warme Kleidung bereitzuhalten.

UK Power Networks, das die Stromkabel im Südosten und Osten Englands sowie in London besitzt und unterhält, hat prioritäre Kunden, darunter Rentner und Menschen mit kleinen Kindern, angeschrieben und ihnen gesagt, was sie tun sollen, wenn ihre Häuser von einem Stromausfall betroffen sind.

Der Ratschlag, über den heute im Daily Telegraph berichtet wurde, beinhaltet: “Halten Sie eine Taschenlampe bereit” und “Reduzieren Sie den Wärmeverlust durch Schließen der Türen von ungenutzten Räumen”.

Ein massiver Stromausfall betraf im August 2019 hauptsächlich in London und Südengland, aber auch vereinzelt in den Midlands und im Nordosten. Flughäfen, Ampeln, Züge usw. waren ohne Strom.

2003 gab es einen Vorfall, bei dem 10 Prozent von London betroffen waren. Einige Nachrichtenberichte warfen den Verantwortlichen damals zu geringe Investitionen in neue Anlagen vor; es stellte sich heraus, dass ein Transformatorölleck viele Monate lang unbehandelt geblieben war, mit Ausnahme von Nachfüllungen, bis zu einer ordnungsgemäßen Reparatur. Es stellte sich auch heraus, dass ein signifikanter Fehler in der Einstellung eines Schutzrelais auftrat.

Der zweite Fall war im Mai 2008. Es kam zu einem Stromausfall, bei dem die Verteilernetzbetreiber nach vorher festgelegten Regeln aufgrund eines plötzlichen Verlusts der Erzeugungskapazität, der zu einem starken Rückgang der Netzfrequenz führte, Teile des Netzes schützend abschalteten. Erstens schalteten zwei der größten britischen Kraftwerke, Longannet in Fife und Sizewell B in Suffolk, innerhalb von fünf Minuten unerwartet ab.

Terror und Sabotage

Das Vereinigte Königreich ist wie nie zuvor von Cyberangriffen bedroht. Steve Collins, Chief Information Security Officer, erklärt, warum National Grid den Start des Computer Emergency Response Team (CERT-UK) der britischen Regierung unterstützt und hebt die anhaltende Beteiligung von National Grid am National Cyber Security Programme der Regierung hervor.

Ein Cyber-Angriff auf das Stromnetz Londons könnte nicht nur mehr als 1,5 Millionen Menschen im Dunkeln lassen, sondern die Stadt auch einen Verlust von 111 Millionen Pfund pro Tag kosten, so eine neue Studie des ITRC der University of Oxford.

Laut einer Studie des UK Infrastructure Transitions Research Consortium, kurz ITRC, wurde festgestellt, dass die im gesamten Vereinigten Königreich betriebenen Stromnetze zunehmend anfällig für Cyber-Angriffe sind.

Dr. John Arquilla erklärte, dass ein Angreifer eine Cyberattacke kombinieren könnte mit einem biologischen Krankheitserreger. Ist der Strom ausgefallen, treibt dies die Menschen auf die Straße auf der Suche nach Informationen und anderen Notwendigkeiten, wo sie sich gegenseitig dann anstecken.

Arquilla arbeitete als Analytiker für RAND. 1993 trat er in die Fakultät der US Naval Postgraduate School ein, wo er seither Kurse in nationalen Sicherheitsangelegenheiten und Verteidigungsanalyse unterrichtet hat, während er bis 2003 bei Rand blieb. Arquilla arbeitete als Berater von General Norman Schwarzkopf während der Operation Desert Storm (1991), als Teil einer Gruppe von RAND-Analysten, die ihm zugeteilt wurden. Während des Kosovo-Krieges (1998-1999) unterstützte er den stellvertretenden Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, John Hamre, bei der internationalen Informationsstrategie. Während der Regierung von George W. Bush war Arquilla einer von vielen Beratern des ehemaligen Verteidigungsministers Donald Rumsfeld.

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2 comments

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WELTÜBERGANG 1. April 2020 at 0:32

Hessen hat einen neuen Finanzminister, weil der alte sich aus Verzweiflung umgebracht hat.
Der neue ist gelernter Metzger.

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WELTÜBERGANG 31. März 2020 at 19:05

Die Russen haben 5 Wahlen in Afrika manipuliert: Zimbabwe, Madagaskar, Kongo, Südafrika und Mozambique.

https://www.epde.org/en/news/details/fake-election-observation-as-russias-tool-of-election-interference-the-case-of-afric-2599.html

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