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Sicherheit

Forscher in Wuhan arbeiteten an neuen Ultra-Versionen des Coronavirus

Forscher des Instituts für Virologie in Wuhan arbeiteten an neuen, hochgefährlichen Versionen von Coronaviren und sogar Erregern für hämorrhagisches Fieber. Was sich momentan weltweit verbreitet, ist nur einer von tausenden Viren, die in diversen Labors existieren und auf natürlichem und unnatürlichem Wege zustandekamen.

Noch im November vergangenen Jahres gab es eine Stellenausschreibung beim Wuhan-Institut für ein Projekt, bei dem Fledermäuse verwendet werden, um herauszufinden, warum bestimmte hochgefährliche Viren die Tiere nicht krank machen und lange Zeit abwarten können, bis sie Krankheiten auslösen.

Diese personelle Verstärkung wird gebraucht von Dr. Peng Zhou, dem Leiter der Abteilung für Forschung an Viren und Fledermäusen:

Es ist bekannt, dass Fledermäuse hoch pathogene Viren wie Ebola, Marburg, Hendra, Nipah und SARS-CoV beherbergen, und dennoch zeigen sie keine klinischen Anzeichen von Krankheiten. In einem am 22. Februar in der Zeitschrift Cell Host & Microbe veröffentlichten Artikel stellen Wissenschaftler des Wuhan Institute of Virology in China fest, dass bei Fledermäusen ein antiviraler Immunpfad, der als STING-Interferon-Pfad bezeichnet wird, gedämpft ist und dass Fledermäuse gerade genug Abwehrkräfte gegen Krankheiten aufrechterhalten können, ohne eine erhöhte Immunreaktion auszulösen. “Wir glauben, dass es ein Gleichgewicht zwischen Fledermäusen und den Krankheitserregern, die sie tragen, gibt”, sagt der leitende Autor Peng Zhou. “Diese Arbeit hat gezeigt, dass Fledermäuse, um das Gleichgewicht mit Viren aufrechtzuerhalten, sich so entwickelt haben, dass sie bestimmte Pfade dämpfen können”.

Im Netz wird nun das Foto von Peng Zhou herumgereicht mit der Unterstellung, er könnte den aktuellen Coronavirus absichtlich oder unabsichtlich freigelassen haben. Das gibt die Faktenlage momentan natürlich nicht her, weil sehr viele Forscher weltweit an Coronaviren und an hämorrhagischem Fieber (Marburg, Ebola usw.) arbeiteten und solche Forschungen prinzipiell immer von geheimen Abteilungen zur Entwicklung von biologischen Waffen und Abwehrmechanismen weiterverwendet werden können.

Dennoch sind Peng und das Wuhan-Institut von Interesse; schon alleine deshalb weil in der Vergangenheit bereits gefährliche Viren entfleucht waren und weil China ein ausladendes Biowaffenprogramm betreibt. Viele Forscher auf der Welt würden nicht offen zugeben, neidisch zu sein auf die Chinesen, weil momentan ein Viren-Ausbruch stattfindet, der unglaublich wertvolle Daten liefern kann. Es gab immer wieder geheime und höchst illegale Freiluft-Experimente mit biologischen Kampfstoffen, aber diese waren meist von der Größe her begrenzt und in abgelegenen Zonen, nicht in Massen-Metropolen wie aktuell in China.

Zhou findet sich auch gelistet bei der Fakultät für Mikrobiologie der Ludwig Maximilian-Universität München, neben Prof. Dr. Thorben Cordes und Dr. Douglas Griffith, die beide eine Verbindung haben mit Oxford.

Solche Kooperationen zwischen westlichen Forschern und Chinesen waren leider üblich, obwohl klar ist, dass China mit Hochdruck an Biowaffen forscht. Selbst die Ausrüstung für die Massen-Analyse von unzähligen DNA-Proben in China kam von der amerikanischen Firma Thermo Fisher.

Schlamperei in Wuhan

In einem Artikel aus dem Jahr 2017 berichtete das Magazin “Nature” über das Medizinische Forschungsinstitut der Universität Wuhan, in dem sich das Labor befindet.

Ein Labor in Wuhan steht kurz davor, für die Arbeit mit den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt freigegeben zu werden. Einige Wissenschaftler außerhalb Chinas befürchten das Entweichen von Krankheitserregern.

Die Sorgen sind begründet, da solche Labors bereits mehrfach heikle Vorfälle zu verzeichnen haben:

Das SARS-Virus ist mehrfach aus hochrangigen Eindämmungseinrichtungen in Peking entwichen, stellt Richard Ebright, ein Molekularbiologe an der Rutgers University in Piscataway, New Jersey, fest.

Die Labors handhaben inzwischen auch noch gefährlichere Erreger wie zum Beispiel hämorrhagisches Fieber.

Kanatjan Alibekow, ehemaliger Direktor eines der sowjetischen Biowaffenprogramme, sagte, China habe Ende der 1980er Jahre einen schweren Unfall in einer seiner Biowaffenanlagen erlitten. Alibekow behauptete, dass sowjetische Aufklärungssatelliten ein Labor und eine Anlage für biologische Waffen in der Nähe eines Teststandorts für Atomsprengköpfe identifiziert hätten. Die Sowjets vermuteten, dass zwei verschiedene Epidemien hämorrhagischen Fiebers, die Ende der 1980er Jahre in der Region wüteten, durch einen Unfall in einem Labor verursacht wurden, in dem chinesische Wissenschaftler Viruskrankheiten zu Waffen umwandelten.

In dem Dokument “Krieg um die biologische Vorherrschaft” von 2010 betont Guo Jiwei (郭继卫), Professor an der Dritten Militärmedizinischen Universität, den Einfluss der Biologie auf die zukünftige Kriegsführung.

Im Jahr 2015 argumentierte der damalige Präsident der Akademie der Militärmedizinischen Wissenschaften He Fuchu, dass die Biotechnologie zu den neuen “strategischen Führungshöhen” der nationalen Verteidigung werden wird, von Biomaterialien bis hin zu Waffen zur “Gehirnkontrolle”. Inzwischen ist er Vizepräsident der Akademie der Militärwissenschaften, die Chinas militärisches Wissenschaftsunternehmen leitet.

Die Biologie gehört zu den sieben “neuen Bereichen der Kriegsführung”, die in einem Buch von Zhang Shibo, einem General im Ruhestand und ehemaligen Präsidenten der Nationalen Verteidigungsuniversität, 2017 diskutiert werden:

“Die Entwicklung der modernen Biotechnologie zeigt allmählich starke Anzeichen, die für eine offensive Fähigkeit charakteristisch sind”,

einschließlich der Möglichkeit, dass “spezifische ethnisch-genetische Angriffe” eingesetzt werden könnten.

Die Ausgabe 2017 von Science of Military Strategy, einem Lehrbuch, das von der National Defense University der PLA veröffentlicht wurde und als relativ maßgebend gilt, enthielt erstmals einen Abschnitt über die Biologie als Bereich des militärischen Kampfes, in dem auch das Potenzial für neue Arten der biologischen Kriegsführung erwähnt wurde, die “spezifische ethnisch-genetische Angriffe” beinhalten könnten.

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