Globalismus

Meghan in Lebensgefahr, Harry soll Governor General von Kanada werden

Lorna Roberts / Shutterstock.com

Kommentar

Meghan Markle scheint so arrogant und ahnungslos zu sein, dass sie sich in Lebensgefahr bringt. Der Welfen-Adel in den sie eingeheiratet hat, ist extrem gefährlich und sie agiert, als ob sie mit genügend Dreistigkeit ihre Wunschposition bekäme. Harrys Mutter Diana wurde umgelegt und vielen ist dieser Umstand auch bewusst. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass Meghan einen tödlichen “Unfall” erleiden wird. Macht sie zuviel Probleme, könnten bald schleichende Krankheiten kommen, die sie ausbremsen.

Oder sie fügt sich und bildet mit Harry zusammen die sichtbare Repräsentanz der Welfen-Herrschaft über Kanada. Er könnte Governor General werden und mit seinem Bruder militärische Rollen spielen im hochkochenden Ost-West-Konflikt.

Sobald Russland richtig die Muskeln spielen lässt und auf Kanada sowie Alaska schielt, bekommen es die Bürger in Nordamerika mit der Angst zu tun und sehnen sich nach konservativ wirkenden Führern, die Beständigkeit und Wehrhaftigkeit ausstrahlen. Was liegt näher als adelige Gesichter, wo doch gerade der britische Adel einige Erfahrung hat mit großen Kriegen und dem Spiel der Imperien?

Die Hochzeit von “Prinz Harry” und Meghan Markle war eine viel komplexere Angelegenheit, als die meisten ahnen. Harry heißt eigentlich Prince Henry Charles Albert David, aus dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, Prince of Wales, Duke of Sussex, Earl of Dumbarton and Baron Kilkeel, Knight Commander of the Royal Victorian Order. Meghan Markle ist nun die Duchess of Sussex.

In welche Verwandtschaft hat Meghan eingeheiratet? In die Häuser Hannover, Hessen-Kassel, Sachsen-Coburg Gotha, Schleswig-Holstein-Glücksburg-Sonderburg, Strelitz, Oranien, Nassau, Dänemark, Romanow. Und selbst dieses Bündel an Namen ist nur eine Abkürzung, denn von Generation zu Generation vermehrten sich die Mitglieder dieser Großfamilie und sammelten verschiedene Titel, agierten in unterschiedlichen Ländern und machten die ganze Angelegenheit noch komplizierter.

Diesem Bündel aus Familien scheint es vor über 200 Jahren gelungen zu sein, eine moderne und versteckte Ordnung zu etablieren mit Strohmännern, Tarnfirmen, politischen Marionetten und ideologischer Desinformation zur Verschleierung der tatsächlichen Verhältnisse. Im Werkzeugkasten für die Absicherung der Macht fehlte zwar dann das offen gebieterische Auftreten der Monarchen und das kirchlich abgesegnete Gottesgnadentum, aber die neuen Werkzeuge waren viel besser.

Normalerweise existiert über alle möglichen Themen eine große Menge an kritischer Literatur unterschiedlicher Qualität, vom sachlich-wissenschaftlichem Buch bis hin zum sensationsgeilen und unseriösen Machwerk. Die sachlichsten Bücher sind oft am langweiligsten und am softesten gegenüber mächtigen Kreisen. Die unseriösen Bücher erfüllen am wenigsten wissenschaftliche Qualitätsstandards, aber sie fühlen sich am spannendsten an, weil sie ihre Ziele am vehementesten angreifen. Jeder noch so schräge, politisch extreme Sachbuch-Fetisch wird normalerweise vom Buchmarkt und Webseiten bedient. Auch die deutschen Gesetze können Deutsche nicht daran hindern, im Internet auf massenweise Material zuzugreifen, das Holocaustleugnung enthält oder Hitlerverehrung. Wenn jemand Texte haben will, die sich um eine jüdische Weltverschwörung drehen, dann wird derjenige sofort einen gigantischen Berg davon finden.

Bei manchen Themen jedoch herrscht eine höchst ungewöhnliche Flaute an Material.

Sucht man nach stark kritischer, investigativer Literatur über die Macht der britischen Königsfamilie und deren großer Verwandtschaft, steht man auch erst einmal vor dem Nichts, Der Tod von Diana führte zu ein paar wirklich kritischen Büchern, die aber eben nur den einen mysteriösen Todesfall behandelten und Mordtheorien über königliche Strippenzieher erstellten. Der Skandal um Kindesmissbrauch in dem Heim Kincora führte zeitweise zu Anschuldigungen gegen Lord Mountbatten, den Onkel von Prinz Philip. Das Buch „War of the Windsors: A Century of Unconstitutional Monarchy“ bietet dazu etwas Hintergrund, stellt aber keine systematische Untersuchung dar von den größeren Machtstrukturen der Royals.

Da die Royals laut der offiziellen Sichtweise keine echte Macht mehr besitzen, sondern nur noch ein paar symbolische Zeremonien abhalten, geben Verlage kein Geld aus um Sachbücher zu veröffentlichen, die diese Sichtweise in Frage stellen. Gedruckt wird nur Positives und Belangloses über die Windsors. Historische Betrachtungen früherer Monarchen aus den Linien Sachsen-Coburg und Gotha sowie Hannover sind da schon interessanter, genauso wie kritische Geschichtsbücher über das britische Imperium, aber leider fehlt in solchen Werken die geheimdienstliche Betrachtung, die psychopathologische Betrachtung sowie die kriminologische Betrachtung. Außerdem galt ja nach dem Zweiten Weltkrieg das Empire offiziell für beendet und die Historiker haben dies leider nie in Zweifel gezogen.

Was haben die Verschwörungsmedien zu dem Thema hervorgebracht?

David Icke hat zwar verhältnismäßig oft über das britische Königshaus und den Tod von Diana gesprochen, aber er ging gleichzeitig hausieren mit der Idee, dass es sich bei den Royals um Reptiloiden handelt, die ihre Form verändern können. Icke ist auch überhaupt nicht bekannt für eigene, systematische Forschungen, sondern er bietet ein Kaleidoskop an verschiedensten Sachen, die er irgendwo oberflächlich aufgeschnappt hat.

Auch die Organisationen von Lyndon LaRouche fokussierten zeitweise vermehrt auf die Royals, aber dies ist schon eine lange Zeit her und man muss einzelne, relativ kurze Artikel zu dem Thema herauspicken aus einer Reihe von LaRouche-Pamphleten von fragwürdiger Qualität.

Alex Jones sprach vor Jahren öfters von den Royals, ohne aber allzu konkret zu werden und nach eigenen Angaben las er ja in den vergangenen 10 Jahren nur rund 20 Bücher, also kann man hier nicht viel erwarten.

Dann gibt es noch ein paar kritische aber nicht allzu harte Dokus, die im Netz zu finden sind, wie von dem iranischen, englischsprachigen Sender PressTV, der inzwischen seine Sendelizenz für europäische Satelliten verloren hat. Darin geht es um Sachverhalte, die auch schon vereinzelt von größeren britischen Zeitungen behandelt wurden. Zum Beispiel weiß man inzwischen, dass Prinz Charles ein Veto-Recht hat um Gesetze im Parlament zu blocken, dass er in handschriftlichen Briefen an Abgeordnete seine Wünsche und Vorstellungen mitteilt, dass die Royals erstaunlich viel Land und Firmenanteile und weitere lukrative Geldquellen besitzen, dass der Steuerzahler die Royals mit 200 Millionen Pfund pro Jahr subventioniert und dass die Royals keine Steuern zahlen und den Gerichten unterworfen sind wie normale Bürger.

Und dann findet man noch ein paar Underground-Dokus auf Youtube und ein paar Blog-Artikel im Netz, in denen den Royals organisierter Kindesmissbrauch und sogar satanische Ritualmorde vorgeworfen werden, ohne natürlich direkte Beweise zu liefern. Stattdessen werden zum Beispiel posthume Ermittlungen zitiert gegen den ehemaligen Medienstar Jimmy Savile, der mit dem hohen Adel verbunden war und selbst einen Titel erhalten hatte, oder den ehemaligen Premierminister Edward Heath. Selbst dann, wenn man solchen Kreisen alles zutraut, muss man dennoch sauber arbeiten, weil man sich ansonsten natürlich unprofessionell verhält, seine Glaubwürdigkeit untergräbt und sich angreifbar macht für Verleumdungsklagen. Die wenigen Untergrunddokus, die die härtesten Vorwürfe äußern, wurden bisher noch nicht sonderlich oft aufgerufen und wären auf Youtube und im Netz sehr leicht zu sperren, weil sie die Nutzungsbedingungen verletzen und urheberrechtlich geschütztes Material ohne Lizenz verwenden.

Vor dem 20. Jahrhundert war es viel schwieriger, wirklich heikle Informationen über das Haus Hannover und den politischen Apparat Großbritanniens zu beschaffen, die über typische Skandale hinausgehen. Die Monarchen hatten es sich auch zur Angewohnheit gemacht, ihre vielen handschriftlichen Aufzeichnungen und Korrespondenzen nach ihrem Tod verbrennen zu lassen. Zudem gab es immerzu strengste Gesetze zur Geheimhaltung, denen jeder einzelne Bürger des Empires unterworfen war, es existierte keine wirklich unabhängige Justiz, keine wirklich freie Presse und die Polizeibehörden und Geheimdienste waren alle auf die Krone eingeschworen.

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4 comments

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SVEN GLAUBE 17. März 2020 at 4:21

Auch “Sachsen-Anhalt in Mitteldeutschland” hatte zum “Hannoversch-Britischen-Königreich” vor 300 JAHREN gehört, Auch Magdeburg hatte wohl zum “Hannoversch-Britischen-Königreich” vor 300 JAHREN gehört, noch ganz kapp an der Grenz zum Verbündeten “Königreich Sachsen”, Dieses “Königreich Sachsen” war Verbündet mit dem “Hannoversch-Britischen-Königreich” !

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SVEN GLAUBE 28. Januar 2020 at 9:15

Meghan Markle’s Vater “Thomas Markle” bedrohnt mit Rufschädigen Interviews den Guten Ruf seiner Tochter Meghan Markle !

Thomas Markle Threatens Meghan Markle With Monthly Interviews to Make Her Start Loving Him Again !

https://ca.yahoo.com/news/thomas-markle-threatens-meghan-markle-121222227.html

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weltfremd 13. Januar 2020 at 20:03

hoffnungslos naiv wie ich im eigentlichen inneren bin, habe ich mich durch diese “Palastrevolte” doch wirklich für eine halbe Sekunde lang mitreißen lassen – genau so wie seinerzeit als Trump “gewonnen” hat bzw. “Trump” gewollen hat^^ und ich so innerlich gerufen habe “usa! usa!” Naja, es ist halt leider alles show und theater und fake und Lügendreck :/ schade, ich find die zwei eigentlich ziemlich “süß”, aber Weihnachten ist vorbei, einen Nikolaus hat es nie gegeben und auch der Osterhase hat für 2020 frei…

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weltfremd 13. Januar 2020 at 20:03

*gewonnen

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