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Politik

„Kleine Germanen“ und kleine Kommunisten: Politisierte Kindererziehung in Deutschland

Interessante Geschichte auf Washingtonian.com: Ein gewöhnlicher 13-jähriger in Amerika, der sich eher links verortete, machte einen harmlosen Witz in der Schule und sofort kam die Schul-Stasi und warf ihm vor, er hätte damit eine Mitschülerin sexuell belästigt. Der Junge wurde behandelt wie ein Krimineller und man drohte ihm auch mit der Polizei. Das ist der real existierende Sozialismus in Amerika, der die Kinder vereinnahmen und zu Soldaten für die Weltrevolution machen will. Der Junge merkte, dass der Staat fundamental kaputt ist und wandelte sich zu einem Neurechten, verbrachte alle Freizeit im Netz auf Reddit und 4Chan und Youtube und landete im nächsten Kult. Glücklicherweise schaffte er dann den Ausstieg. Vielleicht merkt er irgendwann, dass es nur einen Deep State und ein Imperium gibt, das die verschiedenen Ideologien und politischen Sphären kontrolliert.

Neuer Aufreger in Deutschland ist eine Doku namens „Kleine Germanen“ in der gezeigt wird, wie auf dem Land Rechtsextreme ihre eigene kleine Scheinwelt aufbauen und ihnen nicht mehr dabei einfällt, als auf ausgetretenen rückständigen Pfaden zu wandeln, die zurückgehen auf Desinformation britischer Geheimdienste, die bis in die 1800er Jahre zurückreicht. Genauso könnte man Filme drehen über die kaputten Familien im Mainstream oder bei den Linken. Die typische Kommunistenkarriere, wo Kids vegan aufwachsen müssen in einer Villa Kunterbunt, dann Waldorfschule, Kiffen, Soz-Päd-Studium, nachts heimlich Antifa-Aktionen. In der Hoffnung, die Weltrevolution herbeizuführen. Oder eine Doku über islamistische Kinder in Deutschland.

Das Feld der politischen Ideologien bietet primitive Denkmuster und bildliche Darstellungen über das Böse, die den meisten Anhängern der jeweiligen Ideologie gar nicht in ihrer vollen Primitivität bewusst sind: Der Sozialist glaubt, dass das Recht auf Privatbesitz und Handel der Ursprung von allem Bösen sei; dass hier irgendwo eine nahezu magische Kraft entsteht, die die Menschen vom rechten Weg abbringt. Mit bisweilen inquisitorischem Eifer will der Sozialist den Menschen umerziehen (den Teufel austreiben), Klassenkampf führen (Hexenjagden veranstalten) gegen feindliche Subjekte und den „neuen sozialistischen Menschen“ schaffen (Säuberungen durchführen gegen die unverbesserlichen „alten“ Menschen). Aber genauso wenig wie man Luzifer sehen, hören und anfassen konnte, ist der Teufel im Denkmodell der Sozialisten irgendwie greifbar. Selbst nach Jahrzehnten an Indoktrinierung und Forschung in der Sowjetunion hat es niemand geschafft, wissenschaftlich zu beweisen, wo, wann und wie das Böse wegen Privateigentum und Privatsphäre entsteht. Gleichzeitig dominierte im real existierenden Sozialismus immer, ohne Ausnahme, das Böse, obwohl doch der Sozialismus angeblich das Böse so gut verstanden hatte.

Welche Sicherungsmechanismen gegen das Böse bietet der Sozialismus? Keine wirksamen. Das demokratische Element, nämlich die Wahl von Räten (Sowjets) verpufft, weil Leute noch unfähig sind, andere Leute korrekt einzuschätzen. Meistens entsteht ein sozialistisches System durch eine Revolution, die mit Bürgerkrieg einhergeht. Dadurch existieren von Anfang an Eliten im sozialistischen System, die ihre Macht sofort festigen und auf ein System bösartiger Helfer zurückgreifen. Kritik am System oder an den Eliten gilt dann offiziell als bösartig und wird bekämpft.

Der, der politisch in der „Mitte“ steht, glaubt dass Abweichungen von der Mitte eine Abkehr vom rechten Weg bedeuten und garantiert ins Unheil führen. Der Demokrat der Mitte ist besorgt über die Aktivitäten der extremen politischen Linken und Rechten; macht sich dabei aber nicht richtig bewusst, wie Riesenkonzerne mit dem Staat verschmelzen (Faschismus) und wie dieses Machtkartell zunehmend Planwirtschaft und eine Lenkung der Gesellschaft betreibt (Sozialismus). Fleißig verfolgt der Demokrat regelmäßig Dokumentarfilme über das Dritte Reich im Fernsehen, liest bekannte politische Magazine und langweilige Bücher von populären Demokraten. Er weiß zwar, dass der Faschismus in der Vergangenheit die Speerspitze des Bösen war, begreift aber gar nicht wirklich, warum der Faschismus überhaupt so erfolgreich sein konnte. Er weiß was passiert war im Dritten Reich, aber nicht warum. Nationalstaat und Patriotismus öffnen angeblich das Tor zur Hölle und lassen Luzifer zu uns kommen. Demokraten benutzen moralische Appelle und bildhafte Darstellungen aus dem Dritten Reich wie schwache Schutzzauber und Beschwörungsformeln, um die bösen Geister fernzuhalten. Viele Deutsche fühlen sich aber betrogen von der Demokratie, die in der Praxis eine Verschmelzung von kontrollsüchtigen Karriere-Bürokraten und Raubtierkapitalismus ist. Die mächtigste Demokratie der Welt, die Vereinigten Staaten von Amerika, hat nur noch auf die Naivsten eine große Ausstrahlung und weigert sich bis heute, die offene und verdeckte Kontrolle über Deutschland aufzugeben.

Welche Sicherungsmechnanismen bietet die Demokratie? Bei Wahlen kann der Bürger zwar sein Kreuz machen, er versteht aber die politischen Programme nicht wirklich und kann die Politiker hinsichtlich ihrer Gefährlichkeit und Bösartigkeit nicht einschätzen. Staatliche Verwaltung, Umverteilung und Bürokratie abzubauen ist extrem schwer, weil sich die Korruption und die niederen Absichten auf zig Bürger verteilen, die ihre (scheinbaren) Vorteile behalten wollen.

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