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Sitzt mit Harbarth bald Skull & Bones im deutschen Bundesverfassungsgericht?

Stephan Harbarth wurde er als Nachfolger von Ferdinand Kirchhof zum Richter am Bundesverfassungsgerichts nominiert.

Er hat sogar einen Titel “Master of Laws” von der amerikanischen Yale-Universität. Danach war er Partner (!) bis 2008 bei Shearman & Sterling LLP, eine internationale Kanzlei, die schon frühzeitig für Jay Gould, Henry Ford, Rockefeller und Citigroup gearbeitet hatte. Der Kanzleigründer John William Sterling hatte seinen Abschluss an Yale gemacht und war Mitglied bei der Geheimgesellschaft Skull & Bones, die neben der Großindustrie auch die Politik, Geheimdienste und das Militär dominiert. Er spendete bei seinem Tod der Uni ein Vermögen. 2003 kam heraus, dass er 50 Jahre lang eine schwule Beziehung hatte.

Für das betreffende Auslandsjahr haben wir keine Quelle über eine mögliche Mitgliedschaft Harbarths bei Bones oder einer anderen Studentenverbindung von Yale. Die Mitgliedschaft ist an sich geheim, allerdings war in der Vergangenheit eine Mitgliederliste an die Öffentlichkeit gelangt.

Bones ist bekannt dafür, dass sich die Mitglieder, von denen es nur 15 neue pro Jahr gibt, gegenseitig bei der Karriere behilflich sind. Wie groß wäre der Zufall, dass Harbarth nach einem Jahr in Yale ausgerechnet bei einer Kanzlei eines Bones-Mitglieds landet und dann auch noch zum Partner aufsteigt?

Der kürzlich neu bestätigte Richter für den Obersten Gerichtshof der USA, Brett Kavanaugh, stammte ebenfalls von Yale und machte erhebliche Karriere unter Präsident George W. Bush, ein notorisches Mitglied von Bones. Die wichtigsten Minister der Trump-Administration sind Vertraute von Bush oder gleich Bones-Mitglieder (wie Mnuchin).

Maßgeblich ist die Loyalität zur Gruppe.

Gründer im Jahr 1832 war General William Russell, dessen Transportunternehmen später die amerikanische Seite des chinesischen Opiumhandels dominierte. Die Universität wiederum wurde gegründet von dem Kaufmann walisischer Abstammung Elihu Yale, der als Gouverneur der Britischen Ostindienkompanie sein Vermögen machte. Berüchtigt als narzisstischer Tyrann, erhob er in Madras horrende Steuern und bestrafte Eingeborenenrevolten mit härtesten Mitteln.

Die Britische Ostindien-Kompanie (British East India Company) entstand durch einen Freibrief, den Königin Elisabeth verschiedenen reichen Londoner Kaufleuten am 31. Dezember 1600 ausstellte. Ihr wurde das Recht zugestanden, auf 15 Jahre sämtlichen Handel zwischen dem Kap der Guten Hoffnung und der Magellanstraße abzuwickeln. Von ihrem Hauptquartier in der Leadenhall Street in London organisierte die Company die Gründung der britischen Kolonie Indien.

Skull and Bones rekrutierte die meisten wichtigen Familien aus New England, die ebenfalls am Opiumhandel verdienten, darunter die Coffins, Sloanes, Tafts, Bundys, Paynes und Whitneys. Die Bush-Familie ist eine der in der Öffentlichkeit bekanntere, aber nicht sonderlich ranghohe dieser “Old Money”-Familien von der Ostküste.

Folgende bekanntere Personen entstammten der Kanzlei Shearman & Sterling

  • Rohan S. Weerasinghe, former Senior Partner and presently General Counsel of Citigroup.
  • Markus U. Diethelm, former international associate (1989–1992), and current general counsel of UBS AG.
  • Philippe Dauman, former associate (1978–1987) and partner (1987–1993), and current CEO of Viacom.
  • Clark T. Randt, Jr., formerly Shearman & Sterling’s China Managing Partner, served as U.S. Ambassador to China from 2001-2009.
  • Mario Mancuso, former Under Secretary of Commerce, senior Pentagon official and senior member of the administration of George W. Bush.
  • Melody Barnes, former associate and former senior domestic policy adviser to former President Barack Obama.
  • Joseph A. Doyle, former associate (1947–1956) and partner (1956–1979), Assistant Secretary of the Navy (Manpower and Reserve Affairs) in the Carter Administration.
  • John McCarthy, former associate (1966–1967), and former Australian ambassador to various countries including Vietnam, Mexico, the United States and Japan.
  • Caroline Mulroney, former associate and current Attorney General of Ontario.
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4 comments

SVEN UNGLAUBE 26. November 2018 at 13:16

Der Herr Stephan Harbarth ist Skull-and-Bones-Mitglied und Freimaurer !!!!

https://www.youtube.com/watch?v=i9fR2kS_CXI

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Nefastus 12. November 2018 at 18:49

Yale ergibt 16 (7)
14 steht für den Menschen und 23 für den Tod – Tod den Menschen 14×23= 322

Meine Frage war ernst gemeint! – kennt jemand das genaue Gründungsdatum von dem Orden???????

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Nefastus 10. November 2018 at 22:51

“William Huntington Russell” … zweimal LL und einmal SS im Namen > pythagoreisch: 33, 11, 33 (Meisterzahlen)
William ergibt 34 (7) Huntington ergibt 52 (7) Russell ergibt 25 (7) > 777

Bei den ganzen Hollywoodclowns sind Doppelbuchstaben auch sehr beliebt, da braucht man sich nur den Nachspann von ihren Filmen ansehen.

322 ergibt zufälligerweise auch 7; 3×22=66
Am 2016.3.22 während der Tagnachtgleiche war doch ein Terroranschlag in BrüSSel. Ist das nicht auch ein hoher Feiertag bei den Satanisten?

1832=14 (7+7) … kennt jemand das genaue Gründungsdatum?

Verflucht, ich bin so ein Verschwörungstheoretiker.

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Nefastus 13. November 2018 at 22:53

Ok, … dann müsste ich wohl den alten Sutten exhumieren und wachküssen um das zu erfahren…

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