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Die Sicherheitslage am „Weltfriedenstag“

Heute am 1. September ist Antikriegs- bzw. Weltfriedenstag. Dies ist Anlass für allerhand dümmliche Propaganda und so müssen wir realistisch festhalten, wie es um den Frieden bestellt ist.

Schnell und tödlich

Der Army Chief of Staff General Mark Milley erklärte, dass die USA bereit seien, ihre Feinde zu zerstören:

„Wir werden euch härter besiegen als ihr jemals besiegt worden seid.“

Länder wie Russland, Iran, China und Nordkorea hätten sorgfältig die amerikanischen Streitkräfte studiert und dadurch eigene Schwächen verringern können. Ein künftiger Krieg würde heftige Gefechte in dicht besiedelten städtischen Umfeldern miteinschließen. Kein Wort natürlich darüber, wie der Westen 25 Jahre lang mit Krediten, Marktzugang und Technologieverkäufen fleißig mitgeholfen hat, dass Russland und China ihre Armeen modernisieren konnten. Ein deutscher Rüstungskonzern verkaufte gar ein modernes Ausbildungszentrum für Soldaten an Moskau.

2020-cover-neu-dez-2015-front-400Die US-Militärführung geht in einer aktuellen Analyse davon aus, dass ein möglicher dritter Weltkrieg selbst mit konventionellen Waffen „extrem schnell und tödlich“ verlaufen würde. Maschinen werden künftig immer schneller immer wichtigere Entscheidungen treffen. Ein Krieg zwischen Staaten in der Zukunft sei „beinahe garantiert“. Vielleicht veräppeln die Supermächte aber stattdessen die Welt und erklären kurz vor einem angedrohten Krieg, dass man sich auf eine Weltregierung geeinigt hätte.

Russland fährt auch die Propaganda hoch und erklärte, dass „Schizophrene“ in Amerika einen Atomkrieg anfangen möchten. 40 Millionen Russen müssten jetzt deshalb an Evakuierungsdrills teilnehmen. Zahlreiche neue Bunker wurden in den letzten Jahren für den Zivilschutz gebaut. Russische Funktionäre erklären inzwischen, sie könnten einen konventionellen Krieg gegen Europa gewinnen. US-Generäle antworten, sie würden trotz allem gegen die Russen siegen.

Bevor wieder Panik ausbricht und alle die russische Propaganda nachplappern: Im Kalten Krieg gab es ständig im Ostblock die Panikmache, dass jeden Moment der Krieg losbrechen könnte. In Nordkorea glauben die Leute das heute noch. Selbstverständlich gilt Russland in der Propaganda heute als defensiv und bemüht, einen Krieg abzuwenden. Genauso klangen die kommunistischen Lügen im Kalten Krieg.

Soros salbadert

Der prominente Investor George Soros argumentierte in einem Essay in der Publikation „New York Review of Books“, dass es eine engere Partnerschaft zwischen der US-Regierung und Peking geben müsse, um Russlands Präsidenten Putin und die Gefahr eines Weltkriegs einzudämmen. Der Preis für diese Einigung bestünde aus einem noch drakonischeren EU-Superstaat, einem größeren Einfluss der kommunistischen Partei Chinas auf „Global Governance“, einer Stärkung globaler Organisationen wie dem IWF, mehr Freihandelsabkommen, und weiteren Wünschen der Globalisten.

Allerdings könnte ein solcher Plan, wie Soros ihn vorschlägt,  eher doch einen Weltkrieg wahrscheinlicher machen. Soros warnte zuvor bei der Bretton Woods-Konferenz der Weltbank, dass Chinas Währung in den Korb des Internationalen Währungsfonds akzeptiert werden müsse, da ansonsten China sich Russland annähern und dadurch die Bedrohung durch einen dritten Weltkrieg real werden würde. Um die Herrschaft der kommunistischen Partei zu sichern, wäre die Versuchung Pekings groß, einen externen Konflikt heraufzubeschwören.

Unterhaltungsindustrie

Die westliche Unterhaltungsindustrie beschäftigt sich in den letzten Jahren auffällig viel mit dem Thema Krieg.

Drehbuch

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